Das Thema poppt ja immer wieder auf. Ich habe jetzt einen 2-Kanal Simulator für einen HMS-800W-2T gebaut, der es erlaubt kontrolliert bis zu 800W aus einer Batterie (40..60V) im Punkte des besten Wirkungsgrades (95% @40VMpp) einzuspeisen. Zur Zeit läuft es auf einem ATtiny85 mit einer 62kHz H-Brücke als schnell geregelter Buck-Wandler. Die Soll-Leistung legt man per UART-Kommando fest. So können auch alle Life-Werte abgefragt werden. Bei mir gibt es zwei Anwendungs-Szenarien: 1. Energieübertrag 51.2V Batterie (Niedervolt BHKW+PV) auf meine DIY-Insel-AC-Batterie welche mein Haus versorgt. 2. Nullpunkteinspeisung von Stromüberschüssen ins Netz meiner Nachbarin. Dazu benötigt man noch eine Umsetzung der OBIS-Zählerdaten ins UART-Sollwertkommando. Ich hänge das C-Projekt für AVR-Studio 4 hier mal an, falls es einen interessiert. Die zwei 4kHz-Regler samt Soft-UART bringen den ATtiny an seine Grenzen. Ich denke ein vorzeigbares Komplett-Board könnte folgen, wenn hier Interesse und etwas Mitarbeit vorhanden ist. Meine separaten 50A-H-Brücken sind etwas Overkill, aber sie laufen. Das ganze ist 4-kanalig sicherlich auch auf einem Atmega328P (Ard-Nano) lauffähig.
Hallo Bernd, Dein Projekt interessiert mich. Ich denke selbst gerade über eine Nulleinspeisung aus einer 48V Batterie via HM-800 nach. Meine Überlegung war es, dem HM-800 die momentan einzuspeisende Leistung als Leistungslimit per Funk mitzuteilen, ähnlich wie es die DTU Projekte machen. Das ist aber vermutlich viel zu langsam. Kannst Du Dein System bitte etwas genauer erklären? Verstehe ich es richtig, dass Du zwischen Batterie und HM-800 eine Art "regelbaren Widerstand" als Leistungssteller schaltest, der die Stromentnahme des HM aus der Batterie steuert? Oder steuerst Du die Leistung über einen DCDC-Wandler? Der HM verfügt ja über MPPT, was aber bei konstanter Speisung aus einer Batterie nicht zum Tragen kommt.
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Hallo Stefan, danke für Dein Interesse. Mir wurde gleich am Anfang abgeraten, die Batterie direkt anzuschliessen, weil es zu Schwingungen kommen kann und der Wirkungsgrad suboptimal ist. Ein Vorwiderstand würde zu viel Leistung killen. Besser ist ein Buck-Konverter. In meinem Falle eine mit 60kHz-PWM gesteuerte Halbbrücke samt Glättung über 100µH und 47µF. Mir schwebt allerdings eine 200kHz-Variante, in der Größe einer Zigarettenschachtel vor. Diesbezüglich bin ich dankbar für Know-How.
Danke für die Klarstellung. Dem HM-800 die einzuspeisende Leistung via DCDC Wandler zu stellen ist natürlich eine Möglichkeit. Hast Du einen Schaltplan des Buck Konverters? Die 40V sind auch sehr gut gewählt. Zum einen ist es die typische Umpp von Solarmodulen, zum anderen die Entldeschlussspsnnung der Batterie. Mit "...eine Art "regelbaren Widerstand"..." meinte ich keinen klassischen ohmschen Widerstand. Ich meinte einfach einen PWM gesteuerten MOSFET als "Vorwiderstand" zwischen Batterie und HM. Ev könnte man damit die Leistungsaufnahme des HM verlustarm steuern (ev. verlustärmer als mit einem DCDC?). Der HM hat an den Solareingängen bereits Kondensatoren. Den HM direkt an der Batterie zu betreiben ginge, wenn man dem HM die maximal einzuspeisende Leistung als oberste Leistungsbegrenzung per Funk via DTU Protokoll vorgibt. Das geht aber nicht viel schneller als mit ca. 1Hz. Da ist Dein Ansatz viel besser. Kann der ATtiny85 nicht sehr viel höhere PWM-Frequenzen als 62kHz? Ich meine das ginge. Der ATtiny861 kann das wohl. Wie funktioniert Deine Einspeiseregelung? Du fragst den Stromzähler ab und erhöhst die Leistung des HM solange, bis der Zähler 0W meldet?
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