Gleich vornweg, das Thema ist nicht neu, aber trotzdem spannend. Das Ziel: Einen billigen Mikrowechselrichter (WR) und einen Akku kombinieren und so steuern, dass über Nacht möglichst wenig Netzbezug nötig ist. Das Problem: Einen Akku passender Spannung an einen WR zu klemmen, klingt erstmal verlockend einfach. Der WR versucht dann den Punkt maximaler Leistung zu finden, weil er das bei PV so machen soll, und dreht den Strom auf Maximum rauf, weil der Akku sehr niederohmig ist. Resultat: Der Akku wird am Abend schon leer, es wird ins Netz eingespeist, obwohl die Energie eigentlich für die ganze Nacht gereicht hätte. Die Lösungsansätze: Auch nicht neu. Entweder - dem WR über eine Datenverbindung sagen, dass er weniger als seine Maximalleistung einspeisen soll. - Oder zwischen Akku und WR eine Leistungselektronik schalten, die das Verhalten eines PV-Moduls simuliert, also ab einem (veränderlichen) Strom die Spannung zurückfährt. Siehe PV-Simulator: Beitrag "PV Simulator für Batteriebetrieb von Hoymiles & Co" - oder den WR so umbauen, dass er einen "falschen", einstellbaren Strom misst, und so von sich aus die Leistung runterregelt. Dieser Ansatz wurde im PV-Forum gezeigt: https://www.photovoltaikforum.com/thread/152397-umbau-mikrowechselrichter-auf-batteriebetrieb-f%C3%BCr-regelbaren-grundlastspeicher/ https://www.photovoltaikforum.com/thread/171257-hoymiles-hm800-leistungssteuerung-per-pwm/ Der Originalbeitrag nutzt den Hoymiles MI-300, hier im Beitrag soll es um den Hoymiles HM-300 gehen. Aktueller Status: - HM-300 gab's für 35 Euro inkl Versand bei Kleinanzeigen, unbenutzt, funktioniert. - "Fenster" zur Platine geflext - Schaltplan des Bereichs DC-Shunt und Strommess-Verstärker aufgenommen - Probiert, ob der HM-300 auch das Feature unterstützt, dass er bei Erhöhung der Verstärkung des Strommesspfades an seinem Stromlimit regelt. Dazu den R326 (original 1k) schrittweise verkleinert. Ergebnis: Funktioniert grundsätzlich. Nicht am Labornetzteil (max 5A), weil der WR beim hochfahren erstmal kurz ordentlich Leistung einspeisen will, das Labornetzteil geht in die Strombegrenzung, Spannung bricht auf <15V ein und der WR geht auf Störung. Mit Akku (32V) geht's besser. Fotos, Schaltplan und weitere Schritte bei Gelegenheit.
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Uwe schrieb: > Fotos, Schaltplan und weitere Schritte bei Gelegenheit. Wozu ? Wie wäre es, gleich einen geeigneten WR zu kaufen ? Und warum die Umbau^WZerstörungsanleitung nochmal und nochmal und nochmal den Leuten die die nicht haben wollen aufzuschwatzen ? 300W lohnt nicht. Der ganze Kram lohnt nicht. Inzwischen besteht wirklich kein Mangel mehr an zulässigen batterietauglichen WR.
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Danke Michael für deinen Beitrag. Ich würde den Thread nicht gern ins Off-Topic entgleiten lassen, daher nur kurz zum "Warum?": 1. Weil's basteln und verstehen Spaß macht (oder warum ist man in diesem Forum unterwegs?) 2. Weil die WR eh schon produziert sind und verstauben; es sich gut anfühlt die zu recyclen. Und die Akkus auch.
Michael B. schrieb: > Wie wäre es, gleich einen geeigneten WR zu kaufen ? Welcher ist denn für DC-Steuerung geeignet, braucht kein WLAN und kostet nicht die Welt ?
Mi N. schrieb: > DC-Steuerung Krampf der Ewiggestrigen. Zendure SOLARFLOW 800W Hybrideechselrichter redet direkt mit Shellys und kostet 88€.
Michael B. schrieb: > Zendure SOLARFLOW 800W Hybrideechselrichter redet direkt mit Shellys und > kostet 88€. Ja, ja 5 x 5 = 42. Immer schön dicke Backe, aber danach hatte ich garnicht gefragt.
Hallo Uwe, danke für die Einblicke und die Verschiebung hierher. Ich kann Deine Motive nachvollziehen. Es gibt aber noch andere. Und zwar die fehlende Standardisierung der Interface zwischen WR, Batterie und Zähler. Es gibt praktisch keine Interoperabilität zwischen den Herstellern. 25 Jahre belastbare Garantie natürlich auch nicht. Jetzt zu dem Schaltplan: wie willst Du die Leistungsbegrenzung implementieren? Am OPV Eingang einen Korrekturstrom injizieren? Gut wäre letztlich eine Schaltung mit 0-5V Steuerspannung für 0-100% Leistung. Welchen Energiefluss-Sensor benutzt Du für die Null-Einspeisung? Wo wird geregelt (Arduino?) Viele Gruesse, Bernd
Uwe schrieb: > Erste Schritte Sehr coole Aktion, Uwe! So geht unerschrockenes Engineering 👍 Gefällt mir. Dein Picasso auch. Was Du skizziert hast ist die Messschaltung für den vom PV-Modul gelieferten Eingangsstrom. Die dem Strom entsprechende verstärkte Spannung ist am Knotenpunkt R323-R328 gemessen? Das bedeutet, man kann die AC Leistung des HM300 durch Auftrennen der Leiterbahn links des R328 und Anlegen einer entsprechenden Steuerspannung auf der linken Seite des R328 steuern. Kannst Du ausführlichere Messwertetabellen U(Iin) oder Pac(Uin, Iin) angeben? Damit wüsste man ungefähr, in welchen Bereichen sich die Regelspannung bewegen muss. Michael B. schrieb: > die Umbau^WZerstörungsanleitung Um den Vandalismus-Vorwurf zu entkräften, reicht es, eine 3 polige 3,5mm Buchse mit Umschalter als Steuersignalzuführung zu verwenden. Dann kann man ein 5mm Loch ins Gehäuse zu bohren und die Flex im Schrank lassen. Klinkenstecker rein, Batteriebetrieb. Klinkenstecker raus, Solarbetrieb.
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Dank euch für die Fragen und Anregungen. Das Projekt steht noch ganz am Anfang, also gibt's mehr Fragezeichen als einen Plan, aber das wird schon... Bernd K. schrieb: > wie willst Du die Leistungsbegrenzung implementieren? Am OPV Eingang > einen Korrekturstrom injizieren? Das hatte ich auch als einfachste Möglichkeit versucht. Aber der Teufel steckt im Detail. Der WR ist zu schlau, mit einem Offset lief er bei mir in Zustand "Rot". Würde mich nicht wundern, wenn er den gemessenen (und jetzt verfälschten Strom) gegen seine Ansteuerung plausibilisiert, und wenn er Null ansteuert und dabei deutlich über Null misst, feststellt: Kaputt, lieber abschalten. Der Ansatz von pv23 (https://www.photovoltaikforum.com/thread/152397-umbau-mikrowechselrichter-auf-batteriebetrieb-f%C3%BCr-regelbaren-grundlastspeicher/) macht schon Sinn, er prägt keinen Offset ein, sondern verstellt die Verstärkung, sodass bei 0A immer noch 0 rauskommt, damit ist die Plausibilisierung vom WR zufrieden. Ich schau noch, ob es nicht noch einfacher geht, im Prinzip muss man nur den verstärkungsbestimmenden R326 (1k) steuerbar machen. Kann mit parallel 100 Ohm und Optokoppler und dann PWM oder analog gehen. Bernd K. schrieb: > Welchen Energiefluss-Sensor > benutzt Du für die Null-Einspeisung? Wo wird geregelt (Arduino?) Soweit sind wir noch nicht. Hätte verschiedene Konzepte an verschiedenen Locations, einmal gibt's schon einen RS485-Zähler, den man nur mitlesen braucht, und wo anders würde das wahrscheinlich ein Shelly im WLAN. StefanK schrieb: > Die dem Strom entsprechende > verstärkte Spannung ist am Knotenpunkt R323-R328 gemessen? Ja, wobei R328 an beiden Seiten die gleiche Spannung und kaum Tiefpassverhalten zeigt, ist also unbelastet. StefanK schrieb: > Das bedeutet, man kann die AC Leistung des HM300 durch Auftrennen der > Leiterbahn links des R328 und Anlegen einer entsprechenden > Steuerspannung auf der linken Seite des R328 steuern. Genau, das macht pv23 so, den R328 raus und seine steuerbare Verstärkerstufe dazwischen. StefanK schrieb: > 5mm Loch ins Gehäuse zu bohren und die Flex im Schrank lassen Das wird "etwas" anspruchsvoller, weil die Platine im Gehäuse gut mit einer schwarzen, klebrig-zähen Masse gefüllt ist. Die Platine bekommt man vermutlich raus mit viel Kraft, aber dann die wieder einbauen und die Masse dabei wieder einsortieren stell ich mir schwierig vor. StefanK schrieb: > ausführlichere Messwertetabellen U(Iin) Es ist komplizierter. Der Ausgang des OPVs zeigt keine statische Spannung, sondern reagiert schnell auf den veränderlichen Laststrom des WR, also mit 10ms Halbwellen. Je nachdem wie ich den WR speise (Labornetzteil oder Akku oder beides) sehen die Kurven unterschiedlich aus, aber haben gemeinsam, dass 100Hz drauf sind, z.B. zwischen 1.5V und "Anschlag" bei 3.3V. Die Spannungen im Schaltplan sind "irgendwelche" Mittelwerte vom Multimeter, aber kann man im Prinzip vergessen. Auch ist nicht klar, worauf der WR sein Kriterium "Strom am Limit" bezieht. Kann Durchschnitt des abgeschnittenen abs(sin(t)) sein, oder auch anders. Heißt, eine verlässliche Kennline gibt's nicht, das hängt stark von der Quelle (deren Widerstand und Kapazität) ab. Macht aber nichts, der übergeordnete Null-Einspeise-Regler dreht (in Zukunft) so lange, bis er zufrieden ist.
Ist denn der Akku überhaupt groß genug? Macht es evtl. mehr Sinn zu sagen ich habe x Akku-SOC, es sind y Stunden bis die Sonne wieder scheint, dann speisen wir jetzt mit 150W dauerhaft zu?
Parallelschaltung von 100 Ohm mit Optokoppler zu R326 funktioniert soweit. PWM generiert als Demo ein Arduino Pro mini, Eingabe durch Poti. Kann man später durch einen anderen Controller mit WLAN oder RS485 oder CAN oder Stromschleife oder was auch immer ersetzen. Mit nur einem Optokoppler ging's nur bis 2.7A runter, mit zwei parallel schon bis ca. 2.0A (ca. 60W AC). Die Stromregelung wird dann wackelig, der WR gibt für ein paar Perioden Vollgas, und setzt manchmal für ein paar Perioden aus, mal schauen ob das mit variieren der PWM-Frequenz oder Filterei zu verbessern ist.
Heinz R. schrieb: > Ist denn der Akku überhaupt groß genug? Idee ist, den Akku so groß zu machen, dass der Nachtverbrauch (hauptsächlich Kühlgeräte und kleine Dauerverbraucher) in etwa gedeckt ist. Im Bereich 1 bis 1.5kWh. Heinz R. schrieb: > Macht es evtl. mehr Sinn zu sagen ich habe x Akku-SOC, es sind y Stunden > bis die Sonne wieder scheint, dann speisen wir jetzt mit 150W dauerhaft > zu? Im einfachsten Fall kann man das so machen, aber hat den Nachteil, dass man Strom ins Netz "verschenkt" wenn der Kühlschrank nicht läuft, und wenn er läuft, dann wieder teuer einkaufen muss. Da macht es schon Sinn, die Einspeiseleistung dynamisch dem Verbrauch anzupassen. Wenn man nur weitgehend konstante Verbraucher hat, dann kann man natürlich auch feste Leistung nach Sonnenuntergang fahren.
weitestgehend konstante Verbraucher haben wir nicht - aber das "Grundrauschen" liegt leider nie unter 500W
Heinz R. schrieb: > weitestgehend konstante Verbraucher haben wir nicht - aber das > "Grundrauschen" liegt leider nie unter 500W Die EE-Steuerung muss zum sparen auch arbeiten. Auch nachts.
Heinz R. schrieb: > was ist eine EE-Steuerung? Wissen tu ich es auch nicht, aber wenn ich mir das Thema des Threads anschaue und raten müsste, würde ich auf EnergieEinspeisungs-Steuerung tippen. P.S. marvin denkt zumindest das selbe, evtl weiß er es ja sogar.
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ah, ok, - ja, haben wir hier auch - Victron MP2-3000 mit 30kWh Akku, PV 5kWh Peak, funktioniert sehr gut Mein Vater fragt auch ständig nach Akku - er hat 2 PV-Zellen auf dem Dach, sieht das er 3 kWh einspeist, nachts 2 wieder aus dem Netz holt Ich lehne es ab darüber auch nur nachzudenken - weil man halt auch die gleiche Infrastruktur braucht wie bei einer großen Anlage, vor allem einen auslesbaren Netzzähler Das macht bei so kleinen Leistungen wenig Sinn wobei die Steuerung gar kein so großes Problem ist Bei einem Bekannten habe ich aus Spaß und Interesse eine Anlage laufen, Victron MP2 und Akku 5kWh der aus einem Projekt übrig war - wir lesen nur den Zähler des Netzbetreibers per SML aus Er hat aber wenigstens 10 kWp an PV
Heinz R. schrieb: > Das macht bei so kleinen Leistungen wenig Sinn Wieso nicht? Das würde ich nicht sagen. Auch wenn der Aufwand gleich oder ähnlich ist wie bei großen Anlagen, so wird jemand mit nur 2 Modulen auch unabhängiger und kann seine Überschüsse besser nutzen. Es kommt einfach darauf an, ein einfaches und kostengünstiges System zu entwickeln. Uwe schrieb: > Das wird "etwas" anspruchsvoller, weil die Platine im Gehäuse gut mit > einer schwarzen, klebrig-zähen Masse gefüllt ist. Ließ sich der schwarze Gehäusedeckel einigermassen leicht abheben oder war der fest geklebt? Uwe schrieb: > sehen die Kurven unterschiedlich aus, aber haben gemeinsam, dass 100Hz > drauf Das hat Bernd K auch gemessen. Es liegt vermutlich daran, dass der WR bei jedem Peak der AC Halbwellen seinen Zwischenkreis stärker belasten muss und den Zwischenkreis ev bei den Nulldurchgängen der AC Halbwellen stärker vorlädt, indem er den Eingangskreis etwas stärker belastet. Mit einer AC Strommesszange kann man auf der PV Gleichstromleitung einen Wechselstromanteil messen, der mit zunehmender PV Leistung ebenfalls zunimmt. Uwe schrieb: > Macht aber nichts, der übergeordnete Null-Einspeise-Regler dreht (in > Zukunft) so lange, bis er zufrieden ist. Genau. Dazu sollte man aber ungefähr wissen, welchen analoggewandelten Spannungsbereich (0%PWM~0 V - 100%PWM ~ x V) der Arduino mit seinen 0-100% PWM erzeugen soll. Uwe schrieb: > Die Stromregelung wird dann wackelig, der WR gibt für ein paar Perioden > Vollgas, und setzt manchmal für ein paar Perioden aus, Das beobachte ich bei meinem HM800 auch, wenn die PV Module z.B. bei Dämmerung wenig Leistung liefern. Ich nenne es "Pumpen". Der HM lädt den Zwischenkreis langsam auf und gibt dann ein paar AC Perioden aus. Da wäre die unterste Leistungsschwelle, bevor der HM den Betrieb einstellt.
Heinz R. schrieb: > Mein Vater fragt auch ständig nach Akku - er hat 2 PV-Zellen auf dem > Dach, sieht das er 3 kWh einspeist, nachts 2 wieder aus dem Netz holt > > Ich lehne es ab darüber auch nur nachzudenken - weil man halt auch die > gleiche Infrastruktur braucht wie bei einer großen Anlage, vor allem > einen auslesbaren Netzzähler Verwirf einfach den Wunsch auf Nulleinspeisung. Dann braucht es keine weitere Technik, die Zusatzkosten verursacht und ggf. (WLAN) nicht funktioniert. Beispielsweise Growatt NOAH 2000 oder Zendure SolarFlow 800 Plus haben ca. 2 kWh und kosten unter 400 €. Im Lieferzustand speisen Beide ohne irgendeine App 200 W als Dauerleistung ein. Damit wird der Grundbedarf abgedeckt. Gut, es wird immer noch eingespeist, aber auch nach Sonnenuntergang liefert der volle Akku noch für ca. 8 Stunden die Grundlast. Die Installation ist simpel. Das halte ich für wirtschaftlich, wenn die Anschaffungskosten nach 5 Jahren an Stromkosten eingespart wurden. Rechne es mal durch!
StefanK schrieb: > Ließ sich der schwarze Gehäusedeckel einigermassen leicht abheben oder > war der fest geklebt? Ich hab vom "schwarzen Gehäusedeckel" nur das rausgeflexte Teil entfernt, nicht den ganzen Deckel. Das lies sich nicht mit den Fingern, aber mit etwas Hebeln durch kleinen Schraubendreher entfernen. Die schwarze "Vergussmasse" ist weich, fast schon schaumig, zäh, klebrig, und füllt den ca. 3mm Spalt zwischen Platine und schwarzem Alugehäuse voll aus. Man könnte es "geklebt" nennen, aber mit dem Fingernagel leicht wegzupuhlen, sobald man ran kommt. Ob sich die Platine von der Seite des silbernen Deckels von der Vergussmasse lösen lässt, weiß ich nicht, ich hab den Deckel nicht geöffnet. StefanK schrieb: > Uwe schrieb: >> sehen die Kurven unterschiedlich aus, aber haben gemeinsam, dass 100Hz >> drauf > > Das hat Bernd K auch gemessen. Es liegt vermutlich daran, dass der WR > bei jedem Peak der AC Halbwellen seinen Zwischenkreis stärker belasten > muss und den Zwischenkreis ev bei den Nulldurchgängen der AC Halbwellen > stärker vorlädt, indem er den Eingangskreis etwas stärker belastet. Nach meinem Verständnis gibt's keinen Zwischenkreis der Energie speichert. Die einzigen Speicher sind die dicken Elkos auf der DC-Seite, die werden über den Shunt direkt vom DC-Eingang gespeist. Und nach den Elkos kommt der Wandler, der die Halbwellen macht. Heißt, während des AC-Nulldurchgang wird kein Zwischenkreis geladen, sondern die Eingangs-Elkos durch die PV/Akku. Das "Pumpen" bei wenig PV ist dann, dass die PV den Eingang-Elko läd, und ab einer bestimmten Spannungschwelle der WR die Energie des Elkos in ein oder zwei Vollwellen ins Netz pumpt, und dadurch der Elko wieder runter geht, der WR Pause macht, der Elko wieder langsam läd usw. Mit unserer Strom-Fälschung kommt er in einen ähnlichen Modus, obwohl die Spannung gar nicht einknickt (oder vielleicht doch, muss meinen Akku und die Verkabelung noch verbessern...)
Der "instabile Betrieb". Bei 100% PWM auf dem doppelten PC817, der einen 100-Ohm-Widerstand parallel zu dem vorhandenen R326 (1k) schaltet. Damit steigt die Verstärkung des U304 von 75 knapp Faktor 10 an. Der Stromregler (vielleicht in Verbindung mit dem MPPT oder Netzimpedanzmessung oder was-auch-immer) ist damit nicht so recht glücklich. Der Zyklus "drei Vollwellen Ruhe, dann halbe Leistung, dann volle Leistung und dann wieder halbe" wiederholt sich. Im Mittel bekommt man damit irgendwas um die 30 oder 40 Watt ins Netz, aber schön sieht das nicht aus. Was macht eigentlich der offizielle Zähler in so einer Situation? Mitteln die über eine bestimmte Zeit, oder zählen in der Situation, wo zwischen 150W Bezug und 150W Einspeisung ständig gewechselt wird, beide Zähler (Bezug und Einspeisung)?
@Uwe Intetessante Messung. Ich habe, was Deine und die im photovoltaik Forum veröffentlichte Schaltung angeht, Verständnisfragen. Kann auch sein, daß ich mir die Steuerung zu einfach vorstelle. Wenn R328 ausgelötet ist, müsste es doch ausreichen, einfach links bei "out" eine Steuerspannung Ust mit Massebezug zum HM300 anzulegen. Durch Variation von Ust zwischen ca. 0,x - y V wird die AC-Ausgangsleistung des HM im Bereich von ca. 20W-300W geregelt, eine stabile Versorgung durch die Batterie vorausgesetzt. Dazu würde schon ein Potentiometer reichen. - Wozu einen Optokoppler verwenden? - Warum R326 manipulieren? - Warum ist die im photovoltaik Forum veröffentlichte Schaltung so kompliziert? - Wozu dieser große Aufwand?
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Hi Uwe, ich habe solche Umbauanleitungen schon gesehen und frage mich warum nicht einfach die Regelung über den Hoymiles selbst gemacht wird. Man kann in Verbindung mit einer OpenDTU diesen Wechselrichter in seiner Ausgangsleistung steuern. Jetzt braucht es noch etwas was den Hausverbrauch ermittelt z.b. ein Shelly 3pm und man kann z.b. mit HomeAssistant eine Regelung bauen die den Netzpunkt auf 0W regelt. Oder eventuell darüber hinaus. Spricht etwas dagegen ?
Interessanter Ansatz! thumbsup Ich habe jetzt nicht alles haarklein ausgewertet aber könnte man sich das Aufflexen der Vergussmasse nicht sparen, wenn man von außerhalb den Korrekturstrom als Stromschleife in den Minus-DC-Eingang einspeist und vom Chaiss-GND/PE abführt? Oder ist der panelseitige DC-Teil komplett galvanisch getrennt vom PE? /edit: Selbst, wenn. Ich sehe, der Shunt sind nur 3.3mR. Da müsste man also schon einen Strom in der Größenordnung des Panelstroms (10A+) einspeisen, um den WR "abzuwürgen". Ja, da ist die Manipulation des Verstärkungsfaktors tatsächlich der sinnvollere Hack.
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ich finde den Aufwand auch etwas hoch. Bei meinem HM-400 habe ich als Leitung einmalig 60W Leistung eingestellt. Das entspricht meiner Grundlast. Seit dem wird der Akku mit einem Victron SmartSolar Tagsüber geladen und am Lastausgang hängt der HM400. Solange er eingeschaltet ist speist er eben diese 60W ein. An guten Tagen hält er die Nacht durch. Habe allerdings auch nur ein Solarmodul.
John P. schrieb: > Bei meinem HM-400 habe ich als Leitung einmalig 60W Leistung > eingestellt. Das entspricht meiner Grundlast. Aus Interesse - was hast Du für einen AKku? Man braucht halt 48V - sind dann 16 Zellen LiFePo4, und auch gleich ein BMS dazu? Oder diese 12V-Fertig-Akkus in Reihe- auch rel. teuer?
David G. schrieb: > Spricht etwas dagegen ? Das könnte schon gehen. Die Regelung per Funk mit dem DTU Prütokoll wäre aber vermutlich sehr langsam im Vergleich zum direkten Eingriff. David G. schrieb: > Jetzt braucht es noch etwas was den Hausverbrauch ermittelt Richtig.
Marek N. schrieb: > die Manipulation des Verstärkungsfaktors tatsächlich der sinnvollere > Hack Da bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher. Ich würde das Stromsignal nicht "manipulieren", sondern es direkt am linken Ende des ausgelöteten R328 durch eine extern erzeugte Steuerspannung ersetzen. Wozu braucht man den OPV denn noch, wenn man seine Verstärkung manipuliert?
Wenn ich das richtig verstanden habe, startet der WR gar nicht, wenn schon vorher ein "Strom"==Offset aus den Solarpanelen detektiert wird
Man darf nicht aus dem Auge verlieren, dass MPPT ein hoch dynamischer Regelkreis ist. Vermutlich deshalb funktioniert ein Offsetstrom am Eingangsknoten auch nicht. Eine Manipulation der Verstärkung wirkt wie eine Bewölkung. Mein PV-Modul-Simulator macht das in Software genauso. Zumindest dort führt ein schlagartiges Ändern zum Schwingen. Die Vestärkung sollte also kontrolliert variierbar sein. Allerdings sollte bei Anschluss einer Batterie MPPT aber nicht arbeiten, sondern nur die normale Leistungsbegrenzung. Wenn der Zusatzverstärker den Strom von z.B. 1A auf 10A "hochlügt" entsteht eine Diskrepanz zwischen DC und AC Leistung. Wie geht der Hoymiles damit um?
Ich probiere das mal aus ohne die Regelung vom Hoymiles anzufassen. Aktuell warte ich noch auf einen nRF24L01+ um die OpenDTU fertig zu bekommen. Ich kann mir vorstellen das die Regelung etwas langsamer ist. Aber das ist mein SMA Sunny Island auch. Wenn man sich die direkten Daten vom Leistungsmesser ansieht dann sieht man das die Regelung immer leicht einspeist. In der App oder der Weboberfläche werden die Werte geglättet.
David G. schrieb: > Ich probiere das mal aus ohne die Regelung vom Hoymiles anzufassen. > Aktuell warte ich noch auf einen nRF24L01+ um die OpenDTU fertig zu > bekommen. Das gibt es doch hier schon fertig, scheint also zu funktionieren: https://github.com/hoylabs/OpenDTU-OnBattery
David G. schrieb: > Ich kann mir vorstellen das die Regelung etwas langsamer ist. Stelle Deine Ergebnisse mal vor, wenn Du mit Deiner DTU soweit bist. Dann wissen wir, wie schnell der HM per Funk zu regeln ist. > Aber das ist mein SMA Sunny Island auch. Wie schnell regelt der? David G. schrieb: > Wenn man sich die direkten Daten vom Leistungsmesser ansieht dann sieht > man das die Regelung immer leicht einspeist. Liegt das an der langsamen Regelung oder an einem voreingestellten Leistungs-Offset? David G. schrieb: > Aktuell warte ich noch auf einen nRF24L01+ Wo hast du bestellt?
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Bernd K. schrieb: > Wie geht der Hoymiles damit um? Das kann uns uhi sagen, sobald sein Aufbau fertig ist. StefanK schrieb: > Ich würde das Stromsignal nicht "manipulieren", sondern es direkt am > linken Ende des ausgelöteten R328 durch eine extern erzeugte > Steuerspannung ersetzen. Mit "Stromsignal" meinte ich die Ausgangsspannung des OPV U304. Es ist doch Unsinn, erst den OPV die Spannung des Messwiderstands R106 auswerten zu lassen && dann noch an der Verstärkung des U106 rumzudrehen. Da bekommt man doch gegenläufige Effekte und die Regelung wird instabil. Das hat uhi weiter oben festgestellt. Der MPPT errechnet den MPP nur aus der vergleichsweise konstaten Ubat und der Ausgangsspannung von U304 bzw R328. Was immer da rauskommt geht auf den ADC des uC oder DSP des HM und wird mit der Batteriespannung zum neuen MPP. Letzten Endes ist es doch (hoffentlich) so: - die Batterie liefert dem PV Eingang ausreichend Leistung. - Dem HM wird per Steuerspannung eine schwankende DC Leistung am PV Eingang vergegaukelt. - Die AC Leistung des HM richtet sich (wie gewünscht) direkt nach der vorgetäuschten DC Leistung am PV Eingang.
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Heinz R. schrieb: > Aus Interesse - was hast Du für einen AKku? > Man braucht halt 48V - sind dann 16 Zellen LiFePo4, und auch gleich ein > BMS dazu? > > Oder diese 12V-Fertig-Akkus in Reihe- auch rel. teuer? einen ganz normalen 24V LiFePo fertig mit Balancer günstig bei kleinanzeigen bekommen.
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StefanK schrieb: > Es ist doch Unsinn, erst den OPV die Spannung des Messwiderstands R106 > auswerten zu lassen && dann noch an der Verstärkung des U106 > rumzudrehen. Da bekommt man doch gegenläufige Effekte und die Regelung > wird instabil. Die Idee hinter dieser Verstärkungseinstellung ist: Der WR hat einen Regelkreis für den Maximalstrom. D.h. er misst den DC-Strom (mittels Shunt R106 und Verstärker U304), vergleicht ihn mit seinem konfigurierten Maximalstrom. Überschreitet der gemessene Strom den Sollwert, dreht der WR die Leistung zurück und umgekehrt. Wenn wir nun die Verstärkung von U304 erhöhen, "glaubt" der WR z.B. bei tatsächlichen 5A DC dass schon 10A fließen, und regelt auf diesen Wert. Wenn wir beim U304 diesen Regelkreis auftrennen, und eine einstellbare Spannung anlegen, ist diese entweder unter der Schwelle vom WR, dann regelt er hoch (bis an sein Leistungslimit, was offenbar auch ohne die DC-Strommessung funktioniert), oder wenn wir die Spannung einen Tick höher drehen, meint der WR der Strom ist zu hoch, und fährt die Leistung eine Rampe runter bis auf Null. Eine stabile mittlere Leistung bekommen wir nicht, wenn man eine Spannung beim ausgelöteten R328 einprägt. So die Theorie, die zur Praxis passt, wenn wir von einer Spannung oberhalb ca. 2.0V reden. Oberhalb ca. 2.08V ramp-down, unterhalb 2.08V ramp-up. Aber jetzt kommt's: Es gibt einen anderen "Modus", wenn wir 0 bis 2V einspeisen. Dann ist die Übertragungskennlinie umgekehrt, mehr Spannung ist mehr Leistung. Fängt sauber unten an bei 0,31V -> 0,2A, über 0,58V -> 1A usw. bis 2V -> 5.6A. Leider geht's nicht weiter rauf, die Kennlinie schlägt dann um in die eigentliche Reglerkennlinie. Versorgung bei diesen Messungen ca. 34V aus dreimal 12V Blei-Akkus. Vorladen über 4 Ohm/100W, sonst knallt es beim Einstecken die 10A-Sicherung raus. Ach so, mit der PWM-Verstärkungsvariante kann ich 2A bis 10,2A DC sauber einstellen, darunter wird's sehr wacklig.
Moin, hab auch grad mal drüber nachgedacht ☝️, da ich mit ähnlichen Gedanken gespielt hatte … Man könnte auch einen ESP 32 nehmen und den DAC direkt / ESP auf das HM Potential legen und per WLAN und TCP IP die SMA Leistungsdaten direkt zur Regelung nehmen .. Man müsste den ESP nur mit einem entsprechenden DC/DC Wandler galvanisch in der Versorgung trennen oder sehe ich da was falsch ? Ein ISO124 wäre auch eine gute Lösung 😉
Kann mir jemand sagen, was mit dieser Lösung besser funktioniert als mit OpenDTU on Battery? Peter
Gerüchteweise ist die Sollwertvorgabe über die OpenDTU "langsam", daher hatte pv23 die Hardware-Lösung entwickelt. Hat jemand Zahlen dazu?
Uwe schrieb: > Gerüchteweise ist die Sollwertvorgabe über die OpenDTU "langsam", > daher > hatte pv23 die Hardware-Lösung entwickelt. Hat jemand Zahlen dazu? Wenn das so ist, hilft vielleicht ein kleiner Hardwareeingriff in den Digital- statt Analogteil: Funkmodul im Reset halten (damit dessen UART output hochohmig bleibt) und dann ohne Funk direkt UART mit dem DSP sprechen (125kBaud iirc, framing mit dem 7e https://github.com/lumapu/ahoy/wiki/Protocol#wie-sehen-kommandos-oder-gesendete--empfangene-frames-aus) Und Optokoppler in Rx/Tx rein ist vermutlich eine sinnvolle Idee.
OpenDTU on Battery reagiert für meine Bedürfnisse genügend schnell und wenn es darum geht nur die Grundlast abzudecken, sonst würde ja man auch keinen Hoymiles steuern wollen, spielt die Reaktionsgeschwindigkeit keine Rolle. Es hat ja im Haus immer noch genügend andere Verbraucher die nicht im Regelkreis erfasst sind, das gleicht sich dann sauber aus, respektive das Haus bezieht netto immer Strom vom Netz. Der Netzbetreiber kann mit schnellen Schwankungen viel besser umgehen als eine selbstgebaute Lösung. Alles was mehr kann als eine OpenDTU Lösung erfordert einiges an Aufwand. Ich würde da eher einen kleinen Victron MP II GX und einen Verbrauchszähler installieren lassen (230V Seite) und dann anfangen auf der DC Seite meinen Teil dazuzubasteln. Ja ich weiss das ist nicht erlaubt. Aber streng genommen ist es auch nicht erlaubt einen aufgeflexten HM-300 am Netz zu betreiben.
Peter S. schrieb: > Ich würde da eher einen kleinen Victron MP II GX und einen > Verbrauchszähler installieren lassen (230V Seite) und dann anfangen auf > der DC Seite meinen Teil dazuzubasteln. Ja ich weiss das ist nicht > erlaubt. warum soll es nicht erlaubt sein?
Ich glaube im Moment ist es gar nicht erlaubt, irgend eine PV mit Akku oder nur irgend einen Akku ins Netz einspeisen zu lassen (was eine Nulleinspeisung mit einschließt), zumindest nicht über die einfache Steckdose. Da kackt sich der VDE gerade noch aus und was dann in Deutschland üblicherweise am Ende dabei hinten rauskommt, wissen wir alle. Es ist braun, weich und stinkt nach Scheiße.
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Ben B. schrieb: > Ich glaube im Moment ist es gar nicht erlaubt, irgend eine PV mit > Akku > oder nur irgend einen Akku ins Netz einspeisen zu lassen (was eine > Nulleinspeisung mit einschließt) klar ist es erlaubt, man muss es halt fest anschließen und anmelden Aber ich kenne einige Victron MP2 die nur per Schuko angeschlossen sind
Peter S. schrieb: > OpenDTU on Battery reagiert für meine Bedürfnisse genügend schnell Hast du dazu Zahlen? Wie schnell kann man die Soll-Leistung updaten? Wie lang dauert es, bis der WR auf den neuen Sollwert eingeschwungen ist?
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Uwe schrieb: > Eine stabile mittlere Leistung bekommen wir nicht, wenn man eine > Spannung beim ausgelöteten R328 einprägt. So die Theorie, die zur Praxis > passt, Sehr interessant Uwe, danke für die Antwort. Ich muß zugeben, dass ich das nicht ganz verstehe. Benedikt H. schrieb: > Funkmodul im Reset halten (damit dessen UART output hochohmig bleibt) > und dann ohne Funk direkt UART mit dem DSP sprechen (125kBaud iirc, > framing mit dem 7e Das wäre ebenfalls eine elegante Lösung. Dann spart man sich das gefunke und die ev damit verbundenen Probleme. Zu guter letzt sind wir ja hier im uC Forum. Das eleganteste wäre, die Firmware zurück zu entwickeln und entsprechend anzupassen. Vlt gibt's hier Cracks, die das können?
Uwe schrieb: > Gerüchteweise ist die Sollwertvorgabe über die OpenDTU "langsam", daher > hatte pv23 die Hardware-Lösung entwickelt. Hat jemand Zahlen dazu? Etwa in der Mitte dieses Artikels https://github.com/lumapu/ahoy/wiki/Protocol#wie-sehen-kommandos-oder-gesendete--empfangene-frames-aus Steht im Kapitel SystemConfigPara | 0x05 "Für die MI-Modelle wurde auch eine längere Zeit gemessen, bis das neue Limit überhaupt erreicht wird und greift. Obwohl der SystemConfigPara m.E. dem Namen nach eigentlich den Soll-Zustand abbilden sollte. Wenn man das SystemConfigPara zu schnell nach dem ActivePowerLimit schickt bekommt man im EventLog neue Einträge Das oben sind 10 Sekunden Unterschied, heißt also Du musst 15-20 Sekunden warten" Dauert das dann genauso lange, wenn man anstatt per Funk direkt mit dem DSP des HM kommuniziert? Direkte Kommunikation, ganz unten im Dokument: "Wo und wie kann das Protokoll mitgeschnitten werden Mit einem Scanner (HackRF oder nRF24L01+) auf der/n Funkfrequenz/en Mit einem Logic Analyzer zwischen MCU und nRF24L01+ eine RX und eine TX Leitung zwischen den beiden Chips (UART). Der Mikrocontroller hat laut Datenblatt ([1], s.o.) genau eine serielle Schnittstelle, bei dem verbauten 32-pin-Gehäuse sollten die hier sein: P0.4 (Pin 7): RXD P0.3 (Pin 10): TXD"
StefanK schrieb: > Zu guter letzt sind wir ja hier im uC Forum. Das eleganteste wäre, die > Firmware zurück zu entwickeln und entsprechend anzupassen. Vlt gibt's > hier Cracks, die das können? Das richtige Forum dafür ist dann eigtl. das DSP-Forum :) Sollte ein TMS320 drin sein. Firmwareumfang wohl ca. ~100kB Und nicht so angenehm zu sezieren wie Thumb-2 oderso. Tools dafür sieht es auch schlechter aus. Ghidra kann TMS320 nicht. hex-rays glaub ich schon, aber nicht alle Typen. Den eingebauten disasm vom TI CCS kann man noch nehmen, aber der übersetzt eben einfach nur stupide die opcodes. Also erkennt keine Funktionen, folgt nicht dem code flow usw. StefanK schrieb: > Das oben sind 10 Sekunden Unterschied, heißt also Du musst 15-20 > Sekunden warten" > > Dauert das dann genauso lange, wenn man anstatt per Funk direkt mit dem > DSP des HM kommuniziert? 15-20s klingen mir eher nach einer Begrenzung in der DSP-Firmware als bedingt durch Funk. Funk ist zwar nicht optimal, auch weil die offenen DTUs Gazelle nicht implementiert haben, sondern eher so opportunistic hopping machen. Aber sollte <3s ausmachen würde ich schätzen. Ich denke die oben angegebenen Sachen bzgl. UART beziehen sich aber auf den UART in der DTU, nicht im Inverter. Pinout vom RF-Modul im HM-400 hab ich mal in den Anhang. Hoffe ich bin bei der IO-Zuordnung nirgends verrutscht.
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