Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Warum funktioniert eine ISDN-Dose nicht als Netzwerkdose?


von Günter (galileo14)


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Mich beschäftigt folgendes Problem: ich habe in ein Leerrohr mit einem 
Analog-Telefonkabel ein Netzwerkkabel dazugezogen und die TAE-Dose durch 
eine TAE/Westerndose ersetzt. Klar ist das nicht State-of-the-art, aber 
ich wollte mal probieren, ob es dennoch funktioniert.Ist halt elegant, 
keine große Umbauarbeit. Aber der angeschlossene PC bekommt keine 
Internet-Verbindung.

Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte 
1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.

Aber HF-mäßig wohl nicht. Kennt jemand den genauen Grund? Zuviel 
Reflexion, oder sonstiges Anpassungsproblem?

Danke für Hinweise.

Gruß, Günter
von H. H. (hhinz)


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Günter schrieb:
> Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte
> 1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.

Bei deiner Buchse werden aber Pin 1 und 8 fehlen.
von Oliver S. (oliverso)


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Die sich noch stellenden Fragen: was ist am Anfang des Netzwerkkabels? 
Und was ist zwischen ISDN-Buchse und PC-RJ45 Buchse am PC?

Oliver
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Günter schrieb:
> Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte
> 1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.

Ja, aber eine RJ48, also eine Buchse für Netzwerkkabel, hat ja 8 Pins.
Davon werden zumindest 1,2 und 3,6 für 100Mbit benutzt.

Der sechspoligen fehlen aber 1 und 8, d.h. die 1 must du auf die 2 
verlegen und die anderen entsprechend umverteilen. Entsprechend musst du 
auch das Patchkabel umcrimpen.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Hört auf mit dem Murks!
Baut eine 8-polige RJ45-Dose ein.

Bei ISDN-Dosen, wo auch 8-polige RJ45-Stecker reinpassen,
sind nur die Kontakte für die Adernpaare 4/5 und 3/6 vorhanden.

Die Bezeichnung der Dosen zeigt den Aufbau.
8P8C - 8 Rillen, 8 Kontakte bestückt, Netzwerk, auch als ISDN verwendbar
8P4C - 8 Rillen, 4 Kontakte bestückt, und zwar die 4 inneren, ISDN
6P6C - 6 Rillen, 6 Kontakte bestückt, TAE-Verwendung
6P4C - 6 Rillen, 4 Kontakte bestückt, und zwar die 4 inneren, TAE
4P4C - 4 Rillen, 4 Kontakte bestückt,
4P2C - 4 Rillen, 2 Kontakte bestückt, und zwar die 2 inneren.

Merkt euch das!
: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (gustl_b)


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Andreas M. schrieb:
> Bei ISDN-Dosen, wo auch 8-polige RJ45-Stecker reinpassen,
> sind nur die Kontakte für die Adernpaare 4/5 und 3/6 vorhanden.

Genau, aber 4 Adern reichen für 100 MBit/s.

H. H. schrieb:
> Bei deiner Buchse werden aber Pin 1 und 8 fehlen.

Und genau deshalb kann er dann von den Buchsen nicht mit einem Normalen 
RJ45 Patchkabel zu PC und Router auf je einer Seite, sondern muss sich 
zwei passende Patchkabel selber bauen von der normalen RJ45 Belegung auf 
seine etwas spezielle Belegung.

Kann man machen und ist vielleicht einfacher als ein altes Kabel in der 
Wand zu tauschen.
von H. H. (hhinz)


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Gustl B. schrieb:
> ein altes Kabel in der
> Wand zu tauschen.

Hat er doch längst.

Günter schrieb:
> ein Netzwerkkabel dazugezogen
von Andreas M. (andreas_m62)


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Gustl B. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Bei ISDN-Dosen, wo auch 8-polige RJ45-Stecker reinpassen,
>> sind nur die Kontakte für die Adernpaare 4/5 und 3/6 vorhanden.
>
> Genau, aber 4 Adern reichen für 100 MBit/s.

Dann benötigt man Anschlusskabel, die man selbst anfertigen muss.
Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!
von Schorsch M. (schorschm)


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Andreas M. schrieb:
> Dann benötigt man Anschlusskabel, die man selbst anfertigen muss.

schrub ich schon hier:

Schorsch M. schrieb:
> Entsprechend musst du
> auch das Patchkabel umcrimpen.

Aber warum plusterst du dich so auf?

Ein Bastler batelt halt gerne und wenn er eine ISDN-Dose verwenden will, 
dann soll er sie verwenden.
Seine Motivation dazu geht dich nichts an.

Alles was er tun muss, wurde schon genannt und dann funktioniert das 
auch.
von Rahul D. (rahul)


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Andreas M. schrieb:
> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!

Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für 
Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen 
"Netzwerkkabel" zu haben.
von Schorsch M. (schorschm)


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Rahul D. schrieb:
> Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für
> Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen
> "Netzwerkkabel" zu haben.

Ja, richtig, aber es gibt Leute die eine Frage zu einem Problem haben, 
ohne, dass du weißt warum er das so machen will.

Er wird seine Gründe haben, was auch niemanden etwas angeht, er will nur 
sein Problem gelöst wissen.

Statt sein Problem zu lösen, kommen dann viele Klugscheißer welche sein 
Unterfangen in Frage stellen.
von Rahul D. (rahul)


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Schorsch M. schrieb:
> Ja, richtig, aber es gibt Leute die eine Frage zu einem Problem haben,
> ohne, dass du weißt warum er das so machen will.

"Ausprobieren":
Günter schrieb:
> aber ich wollte mal probieren, ob es dennoch funktioniert.

Bei uns im Haus (Jg. 1996) hat der Vorbesitzer auch Mehraderkabel für 
ISDN verlegt. Die nutze ich fürs Netzwerk, bevor ich Löcher bohre und 
Wände aufreisse. Laut Netzwerkgeräten angeblich sogar mit GigaBit .
von Schorsch M. (schorschm)


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Rahul D. schrieb:
> Bei uns im Haus (Jg. 1996) hat der Vorbesitzer auch Mehraderkabel für
> ISDN verlegt. Die nutze ich fürs Netzwerk, bevor ich Löcher bohre und
> Wände aufreisse. Laut Netzwerkgeräten angeblich sogar mit GigaBit .

Ja, richtig, ich habe auch schon Telefonkabel für Netzwerk missbraucht. 
Funktioniert!

Die Gründe, warum jemand das machen will, sind doch völlig schnurz.
Es wird gefragt, ob das geht und ja, es geht.
Fertich :-)
von Nemopuk (nemopuk)


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Rahul D. schrieb:
> Laut Netzwerkgeräten angeblich sogar mit GigaBit .

Ethernet ist erstaunlich robust.

Als die 1 GBit aufkamen beschloss ich, meine alten ungeschirmten 100 
MBit Leitungen so lange es geht zu behalten.

Inzwischen hat man keine Wahl mehr. Fast alle Geräte kommunizieren 
automatisch mit 1 GBit, ohne dass man es konfigurieren kann. Und siehe 
da: Es funktioniert trotz der alten Kabel tadellos.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Rahul D. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!
>
> Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für
> Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen
> "Netzwerkkabel" zu haben.

Da bin ich ganz bei dir.
von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Bei deiner Buchse werden aber Pin 1 und 8 fehlen.

Du hättest auch schreiben können: RTFM 😂🤣😂
SCNR
von Frank O. (frank_o)


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Rahul D. schrieb:
> Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für
> Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen
> "Netzwerkkabel" zu haben.

Ich glaube wir haben immer mehr Leute die wollen, dass das was sie sich 
vorstellen zur Wahrheit wird. Und wenn das nicht klappt, dann müssen sie 
nur fest genung daran glauben.
Ansonsten lag es an der Reflektion.

Sorry für meinen Zynismus!
Die Leute sind alle so schlau und auf die einfachen Sachen kommen sie 
nicht.
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Es ist nunmal oft so, dass jemand aus gewissen Zwängen heraus ein 
Vorhaben umsetzen will.
Die Zwänge können ganz vielfältig sein, haben aber mit der Sache nur 
bedingt zu tun, d.h. ein technisches Vorhaben, muss nicht zwingend 
begründet werden.

Die Erklärung dazu, warum so gehandelt werden soll, ist für das 
Unterfangen völlig belanglos und würde auch nur unnötig viele Ressourcen 
verschlingen.

Also sollte ein Antwortender sich ganz auf die Frage konzentrieren,
Das gelingt leider nicht Jedem und so Mancher meint, den Oberlehrer 
spielen zu müssen, obwohl ihm die Hintergründe verborgen sind.

Deshalb kurz und bündig: Ja man kann eine ISDN-Dose auch als 
Netzwerkdose benutzen, es muss nur einiges beachtet werden. 😍
von Frank O. (frank_o)


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Schorsch M. schrieb:
> Also sollte ein Antwortender sich ganz auf die Frage konzentrieren,

Genau!
Er schreibt schon in der Frage die Antwort.
Natürlich geht auch Netzwerk mit weniger Kabeln und nur der Wunsch 
reicht nicht, man muss auch was ändern. Aber wenn er, wie Rahul schon 
schrieb, hinter die Dose gesehen hätte, wäre er vielleicht selbst auf 
die Idee gekommen da einen richtigen Netzwerkanschluss draus zu 
machen.
Außerdem hat er ja sogar ein Netzwerkkabel liegen.
Das Werkzeug gibt es als Satz für um die 30 Euro.

Aber du hast recht, ich habe mich vorher schon über etwas Ähnliches 
geärgert und deshalb hier mehr Schwung.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Schorsch M. schrieb:
> Deshalb kurz und bündig: Ja man kann eine ISDN-Dose auch als
> Netzwerkdose benutzen, es muss nur einiges beachtet werden.

Wie sieht es mit Lüsterklemmen aus?
von Schorsch M. (schorschm)


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Ja, da bin ich ja ganz bei dir (Frank O),

Der einfachste Weg wäre eben eine Netzwerkdose zu installieren, aber 
warum das nicht in Erwägung gezogen wurde, wissen wir nicht.

Vielleicht gibt es zwingende Gründe, oder der TO weiß es einfach nicht 
besser.

Das kann/soll er uns dann selbst mitteilen.
: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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Es gibt feldkonfektionierbare Stecker. Für die braucht man kein Werkzeug 
und kann sie auch mehrmals umbasteln. Ethernet-Kabel kaufen (aber bitte 
mit Kupferadern!), in der Mitte durchschneiden, die 
feldkonfektionierbaren Stecker so anbringen, dass nun die Leitungen 
verbunden werden, für die es in der Dose auch Anschlüsse gibt. Kabel und 
Dose markieren!
Die Stecker sind nicht ganz billig, aber das löst dein Problem. 
Andererseits ist es auch Murks, da nicht gleich Gigabit zu verwenden, 
aber das musst du ja wissen.
von Schorsch M. (schorschm)


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Ralf X. schrieb:
> Wie sieht es mit Lüsterklemmen aus?

Damit sind eventuell deine Ganglien verknüpft, hier aber 
unangebracht....genauso wie deine versuchte Provokation.
Du solltest dich besser auf das Wesentliche konzentrieren.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Schorsch M. schrieb:
> Also sollte ein Antwortender sich ganz auf die Frage konzentrieren,
> Das gelingt leider nicht Jedem und so Mancher meint, den Oberlehrer
> spielen zu müssen, obwohl ihm die Hintergründe verborgen sind.

Dem könnte ich noch zustimmen, aber

> Deshalb kurz und bündig: Ja man kann eine ISDN-Dose auch als
> Netzwerkdose benutzen, es muss nur einiges beachtet werden.

ist das Unfug. Die viepolige ISDN-Belegung passt nicht zu Ethernet, 
ebenso geht über eine 100Mbit-Ethernetverkabelung kein ISDN.

Die Belegungen der Dose wurde bereits erklärt und das Basteln spezieller 
Anschlußleitungen mag man sich nicht antun.

Hier liegen irgendwo noch ETH-ISDN-Adapter, kurzes Kabel auf zwei 
Buchsen. Damit kann man eine achtpolige Netzwerkleitung auf ISDN und 
100_Mbit aufteilen.

Frank O. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> Also sollte ein Antwortender sich ganz auf die Frage konzentrieren,
> Genau!

Wenn sich mal jeder in allen Threads daran halten würde.

Schorsch M. schrieb:
> Vielleicht gibt es zwingende Gründe, oder der TO weiß es einfach nicht
> besser.

Ich gehe davon aus, dass er die Belegung mit Nutzung der äußeren Paare 
nicht kannte, das ist mir vor etlichen Jahren auch auf die Füße 
gefallen.

F. schrieb:
> Andererseits ist es auch Murks, da nicht gleich Gigabit zu verwenden,
> aber das musst du ja wissen.

Welch gigantische Datenmengen musst Du denn übertragen? Ich habe zwar 
achtpolige Dosen, aber erst vor wenigen Wochen meinen 100_Mbit-Switch 
durch Gigabit ersetzt. Es beruhigt, aber wirklich nötig habe ich die 
Geschwindigkeit nicht.
von Schorsch M. (schorschm)


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Manfred P. schrieb:
> ist das Unfug. Die viepolige ISDN-Belegung passt nicht zu Ethernet,
> ebenso geht über eine 100Mbit-Ethernetverkabelung kein ISDN.

Welch ein Quatsch!

Wie jetzt schon mehrfach geschrieben, reicht eine 4-polige Verbindung 
für 100Mbit Ethernet völlig aus, mehr braucht es nicht.

Dass die Belegung der Pins geändert werden muss, wurde ebenfalls schon 
erwähnt.

Dass man ISDN und Ethernet auch gleichzeitig auf einem Ethernetkabel 
übertragen kann, ist auch kein Geheimnis, dazu stehen die Adern 4,5 und 
7,8 zur Verfügung.

Es ist sogar möglich 2 Ethernetanschlüsse über ein Kabel zu übertragen, 
dazu habe ich auch hier Adapter noch liegen.

Da werden 4,5 und 7,8 gedreht auf 1,2 und 3,6.
: Bearbeitet durch User
von Günter (galileo14)


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Hallo,

sorry für mein spätes Antworten, war bis jetzt unterwegs.

Ich will mal etwas Licht in die Sache bringen, damit sich die Gemüter 
wieder abkühlen und man den Hintergrund versteht.

Ein Raum, in dem eine TAE-NF-Dose angebracht ist, soll nun als Büro 
verwendet werden, mit einem per LAN-Kabel angeschlossenen PC. Von der 
TAE-Dose führt ein Leerrohr zu einer Telefonanlage im Keller, in diesem 
Rohr liegt das Telefonkabel. Nun habe ich da zusätzlich ein 
UTP-Netzwerkkabel eingezogen, von der TAE-Dose zur Telefonanlage, wo 
jetzt eine Fritzbox steht. Ließ sich ganz leicht mit Klauke-Einziehband 
einziehen.

Es gibt bekanntlich Dual-Dosen mit einem TAE-F-Anschluß und einem 
Western-Anschluß (eigentlich für ISDN gedacht), letzterer aber nur 
6-polig, z.B. "Rutenbeck-13311201-UAE-TAE-Anschlussdose". Stimmen im 
Internet sagten, daß damit kein Internetanschluß zu realisieren sei. 
Also schaute ich mir die Kontaktbelegungen an, u.a. mit 
"https://de.wikipedia.org/wiki/Patchkabel#Weblinks";. Die Rutenbeck-Dose 
hat die Kontakte 1 - 6 belegt, also somit alle 4 notwendigen Kontakte 
(1, 2, 3, 6 für Tx+, Tx-, Rx+ und Rx-). Die Kontakte 7 u. 8 kann man 
nicht anschließen, die werden aber auch nicht benötigt.

Wenn man das so anschließt - und wenn es funktioniert - ist das die 
eleganteste Möglichkeit, an vorhandener UP-Schalterdose die beiden 
benötigten Anschlüsse für Analog-Telefon (TAE-F) und RJ-45 Internet zu 
realisieren; kein Stemmen, kein Bohren, nichts.

So wurde es realisiert und mittels Netzwerkprüfer (deleyCON Netzwerk 
Kabeltester RJ11 RJ12 RJ45 ISDN LAN Netzwerkkabel Patchkabel für 10 EUR) 
durchgeprüft: die Kontakte 1 - 6 stehen.

Trotzdem kommt per LAN kein Internetkontakt am PC zustande. Für WLAN 
ists zu weit weg bzw. die Decken zu dick, um dem gleich vorzubeugen.

Daher rätsel ich, wo es hakt.

Schorsch M. schrieb:
> Der sechspoligen fehlen aber 1 und 8, d.h. die 1 must du auf die 2
> verlegen und die anderen entsprechend umverteilen. Entsprechend musst du
> auch das Patchkabel umcrimpen.

Die 1 fehlt aber nicht (s.o.), und die 8 wird nicht benötigt, also muß 
man laut der Wikipedia-Tabelle nichts umverteilen.

Siehe auch "https://de.wikipedia.org/wiki/RJ-Steckverbindung";.


Rahul D. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!
>
> Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für
> Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen
> "Netzwerkkabel" zu haben.

Dann hat man aber keinen TAE-Analog-Telefonanschluß mehr, bzw. die Dose 
dafür fehlt dann. Hast du das bedacht?


Irgendwo ist also wohl noch ein Haken. Danach werde ich in den nächsten 
Tagen noch genauer suchen. Dachte nur, jemand hätte eine zündende Idee, 
aber die gab es heute Abend nicht.

Dennoch danke für eure Beiträge.

Gruß, Günter
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Du hast einen Knoten in deiner Denke :-)

Günter schrieb:
> Die 1 fehlt aber nicht

Doch, in der 6-poligen Dose beginnt die Zählung mit 2

 Selbige hat 2,3,4,5,6,7
Die 1 fehlt.
Die 1 ist im Ethernet aber dringend erforderlich.
Du kannst jetzt die Nummern um eine Stelle verschieben, dann musst du 
das Patchkabel aber ebenfalls umcrimpen, das passt dann nichtmehr.
von H. H. (hhinz)


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Günter schrieb:
> Die Rutenbeck-Dose
> hat die Kontakte 1 - 6 belegt, also somit alle 4 notwendigen Kontakte
> (1, 2, 3, 6 für Tx+, Tx-, Rx+ und Rx-).

Sehr ungewöhnlich, aber wenn das sogar durch Messung bestätigt wurde...

Günter schrieb:
>> Versierte Bastler würden auch einfach die ISDN-Dose gegegen eine für
>> Ethernet ersetzen (UP ca. 3 Euro?!), um keine inkompatiblen
>> "Netzwerkkabel" zu haben.
>
> Dann hat man aber keinen TAE-Analog-Telefonanschluß mehr, bzw. die Dose
> dafür fehlt dann. Hast du das bedacht?

Dose für zweimal Ethernet nehmen, es gibt Adapter auf TAE.
von H. H. (hhinz)


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Schorsch M. schrieb:
> Doch, in der 6-poligen Dose beginnt die Zählung mit 2

https://media.elektroshopwagner.de/images/53/b0/54/202851_1.jpg
von Hmmm (hmmm)


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Günter schrieb:
> Wenn man das so anschließt - und wenn es funktioniert - ist das die
> eleganteste Möglichkeit, an vorhandener UP-Schalterdose die beiden
> benötigten Anschlüsse für Analog-Telefon (TAE-F) und RJ-45 Internet zu
> realisieren; kein Stemmen, kein Bohren, nichts.

Wenn man unbedingt an der scheusslichen TAE-Dose festhalten will, ja.

Ich würde eine Dose mit 2x RJ45 einbauen, eine davon für Telefon (nur 
Pin 4 und 5 belegt, altes Kabel) und eine für Ethernet (voll belegt mit 
dem neuen Netzwerkkabel).

Wenn Du keine Crimpzange hast, um dem Telefonkabel einen RJ45-Stecker zu 
verpassen, gibt es auch Adapter oder (sofern das Telefon eine Buchse 
hat) fertige Kabel von RJ11 auf RJ45.
von Andreas M. (andreas_m62)


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In manchen ISDN-Dosen waren auch zwei Terminierungs-Widerstände
mit 100 Ohm verbaut.
Die wären dann für eine "Fremdbelegung" mit anderen Signalen
vollkommen kontraproduktiv!
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Wenn man sich von dem Gedanken frei macht,  dass da eine Dose in der 
Wand sein muss, wird alles viel leichter.
Man kann ja ruhig die Telefondose lassen und unten (oder oben) drüber 
dss Netzwerkkabel raus kommen lassen. Das Netzwerkkabel geht doch 
sowieso meistens auf einen Switch.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Du lässt wohl alles lang raushängen?
Wie sieht das denn aus?
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Andreas M. schrieb:
> In manchen ISDN-Dosen waren auch zwei Terminierungs-Widerstände

Völliger Quatsch.
Den PPA (Passiver Prüfabschluß) gab es nur in der Analogtechnik, sprich 
TAE-Dosen.

ISDN war ein Bus der an seinem Ende mit 100 Ohm abgeschlossen wurde, 
aber nicht in der Dose,
von Frank O. (frank_o)


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Wenn man den Switch direkt dort an die Wand schraubt, dann sieht es auch 
ordentlich aus.
von Frank O. (frank_o)


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Andreas M. schrieb:
> Wie sieht das denn aus?

Da steht doch sowieso wahrscheinlich der Schreibtisch davor.
Außer dir selbst schaut keiner dort hin.
Ich habe früher auch immer ein fürchterlichen Aufwand betrieben, damit 
es ordentlich aussah. Sogar so, das ich mir solche Lösungen selbst 
gebaut habe.
Wofür?
Kurze Zeit später gibt es vielleicht eine neue Technik und alles war für 
die Katz.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Andreas M. schrieb:
> In manchen ISDN-Dosen waren auch Terminierungs-Widerstände 100 Ohm
> verbaut.
> Die wären dann für eine "Fremdbelegung" mit anderen Signalen
> vollkommen kontraproduktiv!

Unsinn, zeige das konkrete Datenblatt einer solchen.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Schorsch M. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> In manchen ISDN-Dosen waren auch zwei Terminierungs-Widerstände
>
> ISDN war ein Bus der an seinem Ende mit 100 Ohm abgeschlossen wurde,
> aber nicht in der Dose.

Niemand hat von einem analogen PPA geschrieben.
Man konnte die Terminierungswiderstände in Universaldosen
selbst einbauen,
es gab aber auch Dosen, wo die gleich mit auf der LP waren.

Guckst du hier:
https://www.henri.de/Buero-PC-NB/Telekommunikation/ISDN-Zubehoer/ISDN-Dosen/13309/ISDN-Dose-UP-2-fach-fuer-1xAmtsleitung-mit-Widerstand-Klemme-Beige.html
von Hmmm (hmmm)


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Schorsch M. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> In manchen ISDN-Dosen waren auch zwei Terminierungs-Widerstände
>
> Völliger Quatsch.

Der grosse (aber leider ahnungslose) Schorschi hat gesprochen.

https://de.wikipedia.org/wiki/ISDN-Anschluss-Einheit#Ausf%C3%BChrungen

Schorsch M. schrieb:
> Den PPA (Passiver Prüfabschluß) gab es nur in der Analogtechnik, sprich
> TAE-Dosen.

Völlig andere Baustelle.
von Hmmm (hmmm)


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Manfred P. schrieb:
> Unsinn, zeige das konkrete Datenblatt einer solchen.

Schaltbar, aber vorhanden:

https://www.rutenbeck.de/fileadmin/user_upload/media/products/de/_db/db/13011240_DB01.pdf
von Schorsch M. (schorschm)


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Andreas M. schrieb:
> Niemand hat von einem analogen PPA geschrieben.
> Man konnte die Terminierungswiderstände in Universaldosen
> selbst einbauen,

Naja, niemand kann verhindern, dass Laien etwas modifizieren was keinen 
Sinn macht.

Es gab bei ISDN ein paar Besonderheiten:

Normalerweise (Privathaushalt) wurde der Bus als Strang verlegt und die 
letzte Dose bekam eine Termnierung, sofern es auf dem Bus mehrere Dosen 
gab.

Per se hatten die Dosen keine Terminierung, denn in den meisten 
Haushalten war da nur ein Telefon angeschlossen, welches selbst den 
Abschlusswiderstand hatte.

Wurde aber ISDN als Bus verlegt, wurde die letzte Dose terminiert
von Andreas M. (andreas_m62)


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Der TE kann ja mal mit einem Ohmmeter zwischen den benutzten Klemmen 
messen ...
von Jörg R. (solar77)


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Schorsch M. schrieb:
> (..)
> Ein Bastler batelt halt gerne und wenn er eine ISDN-Dose verwenden will,
> dann soll er sie verwenden.

Und in 3 Tagen meldet sich der TO wieder weil er unerklärliche Störungen 
in seinem Netzwerk hat.

> Seine Motivation dazu geht dich nichts an.

Und dich geht es nichts an wie User hier kommentieren und argumentieren. 
Es ist auch legitim einen TO in eine andere bessere Richtung zu lenken.

Netzwerk ist ein ganz spezielles Thema, selbst für ausgewiesene 
Experten. Weshalb nimmt man für ein Netzwerk nicht die entsprechenden 
Kompetenten, vor allem als Laie?
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg R. schrieb:
>> Seine Motivation dazu geht dich nichts an.
>
> Und dich geht es nichts an wie User hier kommentieren und argumentieren.

Jawoll, Herr Oberleerer, das Recht steht nur Dir zu.
von Jörg R. (solar77)


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Manfred P. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> Seine Motivation dazu geht dich nichts an.
>>
>> Und dich geht es nichts an wie User hier kommentieren und argumentieren.
>
> Jawoll, Herr Oberleerer, das Recht steht nur Dir zu.

Schon mal überlegt deinen Nickname in „Pöbelfred“ zu ändern? Würde 
irgendwie gut passen.

Bist du nicht der User der andere User mit Vorliebe auf 
Rechtschreibfehler hinweist?🤔 Bist du nicht auch der User der gerne 
Fettschrift benutzt..um deinen Unsinn noch besser hervorzuheben?🤔
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Andreas M. schrieb:
> In manchen ISDN-Dosen waren auch zwei Terminierungs-Widerstände
> mit 100 Ohm verbaut.

In der des TE wohl nicht.
von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Sich von vorne herein begrenzen auf eine 10 MByte/Sec Übertragung halte 
ich heutztage für eine Fehlentscheidung, die man so nicht machen sollte.

Mit einem ordentlichen WLAN hat man bereits 25 MByte/Sec, somit hat man 
mit einem 10 MByte/Sec Kabel überhaut keine Vorteile mehr, da kann man 
das Kabel dann auch gleich ganz weg lassen.

Die letzten Tage habe ich einen Artikel geschrieben wie man sein Heim 
Netzwerk auf 1 GByte/Sec aufrüsten kann, damit man die nächsten 10...15 
Jahre gut für die wachsenden Datenmengen gerüstet ist.
Beitrag "Tutorial für Heimnetzwerk mit Glasfaser / SFP+"

Alle die am bauen sind oder einen Umbau plant, sollte sich schon mal 
Gedanken über sein Netzwerk machen, damit er nicht schon in 10 Jahre 
Kabel neu verlegen muss.
von René H. (mumpel)


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Markus M. schrieb:
> Die letzten Tage habe ich einen Artikel geschrieben wie man sein Heim
> Netzwerk auf 1 GByte/Sec aufrüsten kann, damit man die nächsten 10...15
> Jahre gut für die wachsenden Datenmengen gerüstet ist.

Aber nur wenn man glaubt es zu brauchen. Mir wird auch in 15 Jahren noch 
der 16MBit-Anschluß reichen.
: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Günter schrieb:
> Dann hat man aber keinen TAE-Analog-Telefonanschluß mehr, bzw. die Dose
> dafür fehlt dann. Hast du das bedacht?

Wurde diese Anforderung erwähnt?
Man könnte auch eine Ethernet-Doppeldose verwenden und das Telefonkabel 
entsprechend konfektionieren (Western auf TAE oder wie auch immer).
: Bearbeitet durch User
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Ich bin etwas verwirrt, wieso muss für 100MBit/s Position 8 belegt sein?
Nach T568A werden nur 1,2 (grün es Paar) und 3,6 (oranges Paar) 
verwendet. Dafür wäre die Dose des TO bestens geeignet. (Nach T568B 
wären die Farben vertauscht, das überlassen wir mal den Amis)

Wer nur einen Bürorechner mit etwas Onlinekram und für online Meetings 
anschließen will, der kann mit 100 Mbit/s problemlos glücklich werden. 
Und es wird viel besser funktionieren als WLAN durch dicke Wände, wie 
der TO ebenfalls beschreibt.

ABER: Eventuell mag Günter ja noch mal ein Foto von dieser speziellen 
Dose machen oder bestätigen, dass es eine echte Rutenbeck Typ 13311401 
ist? Diese ist nach Cat. 3 Klassifiziert und die garantiert nur bis 16 
MHz. Ethernet mit 100 Mbit/s benötigt aber Cat. 5.

Es kann also sein, dass die Leitungen völlig in Ordnung sind, der Switch 
und der PC aber an einem oder beiden Enden keine Verbindung zustande 
bekommen, weil die Dose die erforderliche Spezifikation nicht einhält.

Das Missverständnis: Etwas das DC leitet, muss nicht zwingend HF 
übertragen.

Obwohl Dein 10€ Kabeltester sagt, dass an den richtigen Verbindung ein 
Strom zur richtigen gegenüberliegenden Verbindung fließt, würde ein 
Netzwerktester dir sagen, dass die Pegel oder das Übersprechen eine 
zuverlässige Verbindung verhindern. Ein Netzwerktester wie der WireXpert 
500 kostet aber schnell mal 6000€.

Hinzu kommt noch, dass ältere Netzwerknormen wie 10/100 Mbit/s recht 
empfindlich auf Störungen und Fehlanpassungen auf der 
Übertragungsstrecke reagieren als modernere 1/2,5/5/10 Gbit/s. Grund 
ist, dass ab 1 GBit/s aufwärts ein Link-Training gibt, also eine Phase 
beim Verbindungsaufbau, in der die beiden Gegenstellen sich auf die sie 
verbindenden Leitungen einzumessen. Bei 1 Gbit/s gilt das aber auch erst 
für halbwegs moderne Chipsätze, ab 2,5 GBit/s ist es ein Muss.

Final würde ich mich jenen Beitragenden anschließen, die dazu raten, an 
beiden Enden eine richtige Doppel-Netzwerkdose zu installieren und 
vollständig mit Cat. 6a zu verbinden. Für die Telefonie dann an beiden 
Enden fertige Adapter verwenden oder die Kabel zu den Endgeräten 
tauschen.

(Gibt es einen 2xTAE auf RJ45, der separate Aderpaare verwendet? Dann 
kann man Telefon und Fax parallel auf die Fritzbox führen und könnte 
beide parallel verwenden?)
von F. (radarange)


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Wenn's nicht funktioniert, dann funktioniert irgendwas nicht. Wie 
sieht's am anderen Ende aus? Kabel richtig angeschlossen?
Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten, die Sache zu lösen, die man 
ernsthaft in Betracht ziehen sollte:

1) Keystone-Technik. Blende für zwei Keystone-Module, einmal RJ11 (für 
Telefon), einmal CAT6 fürs Netzwerk.
2) Den Analogkram rausschmeißen. Netzwerk ordentlich auf Gigabit 
umklemmen, Switch dran, Telefon an VoIP-Adapter anschließen.
von Rainer W. (rawi)


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Andreas M. schrieb:
> Dann benötigt man Anschlusskabel, die man selbst anfertigen muss.
> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!

Auf welchem Niveau betreibst du das Hobby?

Einen RJ45-Stecker korrekt zu konfektionieren, ist doch kein Hexenwerk. 
Die Stecker gibt's an jeder Ecke und die passende Zange für kleines Geld 
in jedem besser ausgestatteten Baumarkt.

Es geht nicht um einen Monomode Faserkoppler.
von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer W. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Dann benötigt man Anschlusskabel, die man selbst anfertigen muss.
>> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!
>
> Auf welchem Niveau betreibst du das Hobby?
>
> Einen RJ45-Stecker korrekt zu konfektionieren, ist doch kein Hexenwerk.
> Die Stecker gibt's an jeder Ecke und die passende Zange für kleines Geld
> in jedem besser ausgestatteten Baumarkt.

Wirklich passende zweifach UP-Dosen plus Telefonadapter, falls benötigt, 
bekommt man bedeutend preiswerter.
von Rahul D. (rahul)


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Ralf X. schrieb:
> Wirklich passende zweifach UP-Dosen plus Telefonadapter, falls benötigt,
> bekommt man bedeutend preiswerter.

+ LSA+-Werkzeug... kommt aufs Gleiche raus, wobei man die Stecker meist 
nur im 100er Pack bekommt.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Rainer W. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Dann benötigt man Anschlusskabel, die man selbst anfertigen muss.
>> Und das geht bei Hobbybastlern meist schief!
>
> Auf welchem Niveau betreibst du das Hobby?
>
> Einen RJ45-Stecker korrekt zu konfektionieren, ist doch kein Hexenwerk.
> Die Stecker gibt's an jeder Ecke und die passende Zange für kleines Geld
> in jedem besser ausgestatteten Baumarkt.
>
> Es geht nicht um einen Monomode Faserkoppler.

Bei dem selbst gecrimpten Zeugs mangelt es meisten an der Zugentlastung.
Bei vielen RJ45-Steckern ist das gleichzeitige Einfädeln der 8 Adern ein 
Geduldsspiel, weil man sie sehr kurz absetzen muss.
Und die Riesen-Keystone-Klötzer ....
Naja ...
von Schorsch M. (schorschm)


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Andreas M. schrieb:
> Bei dem selbst gecrimpten Zeugs mangelt es meisten an der Zugentlastung.
> Bei vielen RJ45-Steckern ist das gleichzeitige Einfädeln der 8 Adern ein
> Geduldsspiel, weil man sie sehr kurz absetzen muss.
> Und die Riesen-Keystone-Klötzer ....
> Naja ...

Wenn man das nur für den eigenen Bedarf und auch nur für 1-2 
Verbindungen machen muss, ist das alles Spaß.

Klar, wenn jemand den ganzen Tag so etwas installieren muss, ist das 
eine pita.
von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas M. schrieb:
> Bei vielen RJ45-Steckern ist das gleichzeitige Einfädeln der 8 Adern ein
> Geduldsspiel, weil man sie sehr kurz absetzen muss.

Die muss man gar nicht "absetzen", sofern Du damit das Abisolieren 
meinst. Oder meinst Du das Abmanteln?

Und wenn das Verlegeleitung (== Draht) ist, dann hat so etwas in den 
üblichen RJ45-Steckern nichts verloren, denn die sind für Litze gedacht.

Ja, es gibt spezielle RJ45-Stecker für Draht, aber denen begegnet man 
nicht zufällig.
von Schorsch M. (schorschm)


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Harald K. schrieb:
> Die muss man gar nicht "absetzen", sofern Du damit das Abisolieren
> meinst. Oder meinst Du das Abmanteln?

Du verstehst garnichts.
Ich denke mal, du hast sowas noch nie, oder nur ganz selten gemacht.

Die Adern müssen ganz kurz abgesetzt werden, das heißt nicht abisoliert, 
sondern nur gekürzt, vom äusseren Mantel befreit.

Um die dann besser in den Stecker einführen zu können, gibt es 
Einfädelhilfen, die schiebt man über die kurz abgesetzten Adern, bevor 
sie in den Stecker geschoben werden. Das geht ruck-zuck.
von Hans (ths23)


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Günter schrieb:
> Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte
> 1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.

 Mit einer 8poligen Dose und korrekt verkabelt funktioniert das schon. 
Bei mir gibt es da keine Probleme.
Bei manchen Dosen sind Westernbuchsen parallel geschaltet, da muß man 
aufpassen und gegebenenfalls die Verbindung trennen wenn man beide 
Buchsen nutzenen möchte.

Wenn Du eine sechpolige Buchse hast dan fehlen Dir die Klemmen 1 und 8. 
Für LAN werden 1 & 8 sowie 3 & 6 gebraucht.  Das kann man notfalls mit 
einem Adapterkabel lösen, ist aber unschön. Nimm 8polige Buchsen, da 
passen auch die 4 und 6 poligen Telefonstecker rein und es funktioniert 
auch, korrekte Verdrahtung vorausgesetzt.
von Harald K. (kirnbichler)


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Schorsch M. schrieb:
> Du verstehst garnichts.
> Ich denke mal, du hast sowas noch nie, oder nur ganz selten gemacht.

Ich hab' sowas schon richtig oft gemacht, ich nenne sowas nur nicht 
"Absetzen".

Ich verwende dafür meistens Stecker ohne diese Einfädelhilfen, das geht 
auch so. Wenn man die Feinmotorik eines Dorfschmieds hat, mag das anders 
aussehen.
von Hans (ths23)


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Schorsch M. schrieb:
> Davon werden zumindest 1,2 und 3,6 für 100Mbit benutzt.

Nö s. mein letzter Post. Es ist 1 & 8 und 3 & 6.
von Schorsch M. (schorschm)


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Hans schrieb:
> Nö s. mein letzter Post. Es ist 1 & 8 und 3 & 6.

Du solltest das nochmal überdenken!

Schade, dass es die Website "Netzmafia" nichtmehr gibt.

Wäre für Laien wie dich eine Bereicherung.
von Schorsch M. (schorschm)


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Harald K. schrieb:
> Ich verwende dafür meistens Stecker ohne diese Einfädelhilfen, das geht
> auch so. Wenn man die Feinmotorik eines Dorfschmieds hat, mag das anders
> aussehen.

Ja, für Dorfschmiede hat man ja auch extra diese Einfädelhilfen 
erfunden.

Kann ja nicht jeder so ein Sensiblchen sein wie du.

scnr
von Andreas M. (andreas_m62)


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Hans schrieb:
> Es ist 1 & 8 und 3 & 6.

Für LAN 1 & 2 und 3 & 6.
Für DSL 1 & 8.
von Hans (ths23)


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Schorsch M. schrieb:
> Wäre für Laien wie dich eine Bereicherung.
Es würde natürlich auch ohne Beleidigung gehen, ist aber für den 
Schorsch halt ganz schwierig.

Ich hatte auf's falsche Bildchen geschaut. Es ist 1 & 2 und 3 & 6. Der 
TO hat schlichtweg einen Fehler bei der Zählung der Pins gemacht. Bei 
seiner 6poligen Buchse ist der erste Kontakt halt die Nr. 2 und 1 gibt 
es nicht.
von Schorsch M. (schorschm)


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Hans schrieb:
> Es würde natürlich auch ohne Beleidigung gehen, ist aber für den
> Schorsch halt ganz schwierig.

Deine Niederlage einzugestehen fällt dir schwer.
Eine Beleidigung gibt es weit und breit nicht, aber ja, du willst deinen 
Fehler halt abwälzen.
Das ist der Stil deiner Generation.
von Hans (ths23)


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Ulrich schrieb:
> Ich bin etwas verwirrt, wieso muss für 100MBit/s Position 8 belegt sein?
> Nach T568A werden nur 1,2 (grün es Paar) und 3,6 (oranges Paar)
> verwendet. Dafür wäre die Dose des TO bestens geeignet.
Bei der 6poligen Dose fehlt ihm Pin 1.

Belegung:
  8pol. : 1 - 8
  6pol. : 2 - 7
  4pol. : 3 - 6
von Hans (ths23)


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Schorsch M. schrieb:
> Deine Niederlage einzugestehen fällt dir schwer.
Ich habe doch geschrieben das ich mich vertan habe - was hättest Du denn 
gern noch? Soll ich Dir die Füsse küssen, um Abbitte zu tun?

Schorsch M. schrieb:
> Das ist der Stil deiner Generation.
Welche Generation bin ich denn? Präzisiere das doch mal bitte.
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Hans schrieb:
> Bei der 6poligen Dose fehlt ihm Pin 1.

Das wurde jetzt schon so oft erwähnt.

Beste Lösung wäre eine LAN Doppeldose auf welcher einmal das LAN und 
einmal Telefon belegt würde.
fertich.
von Schorsch M. (schorschm)


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Hans schrieb:
> Ich habe doch geschrieben das ich mich vertan habe - was hättest Du denn
> gern noch? Soll ich Dir die Füsse küssen, um Abbitte zu tun?

Dein nass-forsches Auftreten hilft dir nicht weiter.

Dass du dich geirrt hast, hättest du nur knapp erwähnen müssen/können, 
aber dass du mich der Beleidigung beschuldigt hast, kann ich nicht auf 
mir sitzen lassen.

Aber ich sehe, du bist uneinsichtig, lass stecken, du bist es mir nicht 
Wert meine Zeit zu opfern.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Harald K. schrieb:
> Ich hab' sowas schon richtig oft gemacht, ich nenne sowas nur nicht
> "Absetzen".

Es soll für solche Tätigkeiten sogar Absetzwerkzeuge geben.
Ja, so wird so etwas bezeichnet.
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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An den TO:

Wenn du irgendeine, oder mehrere, Dose(n) bezüglich deines Unterfangens 
brauchst, kann ich dir welche geschenkt anbieten.
Ich habe noch einen ganzen Schrank voll davon.

Ich muss mal langsam anfangen den Krempel los zu werden.
von Harald K. (kirnbichler)


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Viele ISDN-Dosen sind mit 8p4c belegt, d.h. die jeweils zwei äußeren 
Kontakte sind nicht belegt.
Bei manchen davon kann man das auch von außen ganz deutlich sehen, da 
sind nur vier Metallfedern untergebracht.

Sowas ist ein Fall für die Tonne.
Hat man welche, die 8p belegt sind, muss man die vier Drähte umklemmen, 
damit man Ethernet benutzen kann.

ISDN-Doppeldosen sind oft intern parallelgeschaltet, da kann dann beim 
Umbelegen auf Ethernet nur eine der Buchsen genutzt werden, die andere 
sollte durch einen Blindstecker o.ä. blockiert werden.
1
Nr.  ISDN  Ethernet
2
           (100BaseT)
3
1     -     Tx+
4
2     -     Tx-
5
3     a2    Rx+
6
4     a1    -
7
5     b1    -
8
6     b2    Rx-
9
7     -     -
10
8     -     -
von Hans (ths23)


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: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans schrieb:
> Sorry für den langen Link, aber wenn man den kürzt wird die falsche Dose
> gezeigt.

Du hättest ja dazuschreiben können, welche "Farbe" man auswählen muss.

Würde reichen, sind ja nur drei Möglichkeiten.
von Hans (ths23)


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Harald K. schrieb:
> Du hättest ja dazuschreiben können, welche "Farbe" man auswählen muss.
>
> Würde reichen, sind ja nur drei Möglichkeiten.
Und wenn es hier Farbenblinde gibt????
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans schrieb:
> Und wenn es hier Farbenblinde gibt????

Da stehen drei Texte. Bunt ist da gar nichts.

Deine Tastatur ist kaputt, Deine Fragezeichentaste prellt.
von Hans (ths23)


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Harald K. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Und wenn es hier Farbenblinde gibt????
>
> Da stehen drei Texte. Bunt ist da gar nichts.
>
> Deine Tastatur ist kaputt, Deine Fragezeichentaste prellt.
Ich habe es nicht noch mal nachgesehen, sondern nur auf Deinen unnützen 
Post geantwortet.
Prellen tut da gar nichts. Das mit den Fragezeichen ist ein reines 
Stilmittel. Frag einfach mal die KI die wird es Dir erklären was es 
bedeuten kann.

Jetzt bin ich aber wirklich fro den Link nicht gekürzt zu haben, die 
richtige Auswahl wäre Dir ganz gewiß schwer gefallen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans schrieb:
> Prellen tut da gar nichts. Das mit den Fragezeichen ist ein reines
> Stilmittel.

"multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind" - und 
das lässt sich auf Fragezeichen erweitern.

Gut, haben wir das geklärt.

Du bist halt damit überfordert, eBay-Links zu posten, und Du bist damit 
überfordert, in sachlichem Ton vorgebrachte Verbesserungsvorschläge zu 
akzeptieren.
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Hans schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> Davon werden zumindest 1,2 und 3,6 für 100Mbit benutzt.
>
> Nö s. mein letzter Post. Es ist 1 & 8 und 3 & 6.

https://en.wikipedia.org/wiki/ANSI/TIA-568
Und noch mal ein Bild aus dem Handbuch einer EtherLink® III ISA
Network Interface Card.

Lies erst noch mal alle Voraussetzungen, Du redest von einer imaginären 
Dose, die hier nicht verwendet wird. Es gab doch schon ein Bild von der 
TAE-RJ45 Dose, in der man klar erkennen kann, dass die Kontakte 1-6 
verschaltet sind. Zur Sicherheit hatte ich den TO gebeten mal ein Foto 
von seiner Dose zu posten. Kam leider nicht, also selber gesucht:

Günter schrieb:
> Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte
> 1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.

Das bedeutet ziemlich sicher diese Dose ist im Spiel:
https://www.rutenbeck.de/fileadmin/user_upload/media/products/de/_db/db/13311401_DB01.pdf

In den Specs ist klar zu erkennen, dass die Dose theoretisch korrekt 
verschaltet wäre, aber die elektrischen Spezifikationen (CAT.3) für 
100MBit/s (CAT.5) nicht einhält.

Die ganze Diskussion, wer die besseren RJ45 basteln kann, ist auch wenig 
hilfreich, fertige Adapter RJ45-TAE kosten im Baumarkt 29,95€. Man 
braucht zwei, dafür bekommt man das komplette China-Set mit Zange und 
100 losen Steckern aller Größen. Aber wenn man schon in China (oder in 
eBay) bestellt, kann man auch zwei fertige Adapter zu je 1,98€ kaufen 
und basta.
von Günter (galileo14)


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Hallo Ulrich,

danke für deinen Post:

Ulrich schrieb:
> Ich bin etwas verwirrt, wieso muss für 100MBit/s Position 8 belegt sein?
> Nach T568A werden nur 1,2 (grün es Paar) und 3,6 (oranges Paar)
> verwendet. Dafür wäre die Dose des TO bestens geeignet. (Nach T568B
> wären die Farben vertauscht, das überlassen wir mal den Amis)

Dein Text ist der erste Substantiierte, der das Problem anspricht, auf 
das ich eigentlich hinaus wollte und in meinem Ur-Post auch schon 
andeutete (und ich hatte kein Mißverständnis):

Günter schrieb:
> Die Westernbuchse hat nur 6 Pol-Anschluß, aber immerhin die Kontakte
> 1-6; 7 und 8 werden ja nicht benutzt,sodaß es DC-mäßig passen würde.
> Aber HF-mäßig wohl nicht. Kennt jemand den genauen Grund? Zuviel
> Reflexion, oder sonstiges Anpassungsproblem?

Ulrich schrieb:
> Das Missverständnis: Etwas das DC leitet, muss nicht zwingend HF
> übertragen.
> Obwohl Dein 10€ Kabeltester sagt, dass an den richtigen Verbindung ein
> Strom zur richtigen gegenüberliegenden Verbindung fließt, würde ein
> Netzwerktester dir sagen, dass die Pegel oder das Übersprechen eine
> zuverlässige Verbindung verhindern. Ein Netzwerktester wie der WireXpert
> 500 kostet aber schnell mal 6000€.

Es ist genau die in Rede stehende Rutenberg-Dose, siehe Fotos. Der 
Schaltplan wurde ja schon gepostet:

H. H. schrieb:
> https://media.elektroshopwagner.de/images/53/b0/54/202851_1.jpg

Aber ich habe dennoch umdisponiert und wieder die alte TAE-NF-Dose 
eingesetzt und das Netzwerkkabel direkt seitlich rausgeführt und zum 
Repeater gestöpselt, siehe Foto. Das funktioniert nun perfekt, und so 
bleibt es. Habe leider keine Zeit, weiter rumzuprobieren.

Somit herzlichen Dank an die vielen Postenden und eure Gedanken, 
wenngleich einige in die falsche Richtung gingen, wie z.B. die 
Unterstellung, bei ALLEN ISDN-Dosen begänne die Pinbelegung bei 2 und 
führe bis 7; bei der Rutenbergdose ist es NICHT so, das hatte ich doch 
schon mehrfach geschrieben.

Gruß, Günter
von Manfred P. (pruckelfred)


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Günter schrieb:
> Aber ich habe dennoch umdisponiert und wieder die alte TAE-NF-Dose
> eingesetzt und das Netzwerkkabel direkt seitlich rausgeführt und zum
> Repeater gestöpselt, siehe Foto. Das funktioniert nun perfekt, und so
> bleibt es.

Das nenne ich mal Pfusch. Besser wäre eine zweifach-Netzwerkdose und 
dazu ein Adaper RJ nach TAE, wie er etlichen Internetboxen beiliegt.

> Habe leider keine Zeit, weiter rumzuprobieren.

Sagt mein Kollege auch immer, wenn eine Aufgabe droht, die ihn 
überfordert.
von Nemopuk (nemopuk)


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Manfred P. schrieb:
> Das nenne ich mal Pfusch. B

Man muss nicht alles schlecht reden. Wenn es ihm so gefällt und 
funktioniert, dann ist es gut genug.
von CyrusDreams (cyrusdreams)


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Sorry dass ich den Thread jetzt noch länger mache...

Die "einfache" Lösung wäre gewesen eine UP-Dose mit Keystone-Einsätzen 
zu verwenden. 1x RJ45 8P8C für Netzwerk und 1x RJ11/RJ14 oder RJ12. Je 
nachdem welche Kabel und Adapter schon im Haushalt vorhanden sind. Bei 
Routern liegen RJ11 auf TAE manchmal bei.

Vorteile sind klar:
* man kann die zwei bis drei Einsätze nachträglich ändern
* man kann auch die Keystone Platte tauschen, ohne dass man den RJ45 neu 
verdrahten müsste, falls man z.B. den Telefonstecker nicht mehr braucht 
und auch nicht mehr sehen will
* die RJ45-Keystone Einsätze passen auch in ein Patchfeld, also kann man 
gleich mehrere bestellen, die kommen schon noch weg :)

Ich kaufe für das Heimnetzwerk nix anderes mehr.
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