Ich möchte einen Stromgenerator kaufen. Auf dem Gebiet bin ich ganz neu. Welche Voraussetzungen muss der Stromgenerator erfüllen für Mitarbeit mit PV-Anlage und Wärmepumpe? Das finde ich bei manchen Beschreibung: „AVR (Automatische Spannungsregelung für stabile Leistung) 2 x 230V/50Hz Anschluss, 1 x 400V/50Hz/16A Anschluss, 1 x 12V/6,35A Anschluss „ Bedeutet das nur zwei Spannungsausgänge mit 230 V und ein Ausgang 400 V?Also kein Drehstrom? Würde sich auch im Winter mit dem Stromgenerator ( Diesel..) auch Akkuspeicher nachladen lohnen?
Der 400V Anschluss ist Drehstrom, aber meist nicht schieflastfähig. Selbst mit Heizöl (auch besser lagerfähig) statt Diesel ist so erzeugter Strom sehr teuer.
H. H. schrieb: > Selbst mit Heizöl (auch besser lagerfähig) statt Diesel ist so erzeugter > Strom sehr teuer. +1 Und wenn das Teil (weil chinesischer Billignachbau) nach 80-160 Betriebsstunden Schrott ist, dann noch teurer.
Und welchen Microcontroller willst Du da verwenden? Mit welcher IDE?
B. P. schrieb: > Welche Voraussetzungen muss der Stromgenerator erfüllen für Mitarbeit > mit PV-Anlage und Wärmepumpe? Mitarbeit ist ein weites Feld. Was für eine PV, Inselanlage oder Netzeinspeisung ? Welche Leistung benötigst du, vermutlich genug für die Wärmepumpe oder gleich die Wallbox, den Durchlauferhitzer und Herd ? Klar ist: 99% der Dieselgeneratoren erfüllen nicht die Anforderung, problemlos mit einer PV zusammenzuarbeiten. Die billigen schon mal gar nicht. Welche mit eigenem Inverter vielleicht, je nach PV. Und wenn man meistens Netzstrom hat, aber bei Netzausfall auf Generator umstellen will, dann geht das entweder manuell, nur mit Aufwand automatisch, und nur mit extremem Aufwand (und Dauerkosten) nahtlos.
Zur Zeit habe ich keinen Stromgenerator, keine PV-anlage und keineWärmepumpe.Mein Haus hat einen Drehstromanschluss. Hauptsächlich will ich diesen Stromgeneratorals Notversorgungmit allen Möglichkeiten für die Zukunft. H. H. schrieb: > Der 400V Anschluss ist Drehstrom, aber meist nicht schieflastfähig. Die symmetrische Belastung ist praktisch nicht möglich. Kann man aber diese 400 Volt Ausgang für einen Drehstrommotor benutzen und gleichzeitig auch 230 Volt Ausgänge für Haus? Warum stehen meistens 2x230 Volt zur Verfügung? Ich möchte alle drei Phasen 230 Volt in meinem Verteiler zusammen schließen (im Notfall…) und mit 230 Volt versorgen.Erzeugen PV-Inverter 3 Phasen Spannung oder nur eine Phase (230 Volt)?
B. P. schrieb: > Zur Zeit habe ich keinen Stromgenerator, keine PV-anlage und > keineWärmepumpe. Na, dann fang mal mit einem davon an. Und erst mal nicht mit dem Stromgenerator. Da beantworten sich manche Fragen. Oliver
B. P. schrieb: > Notversorgungmit allen Möglichkeiten für die Zukunft. Kann man machen. Maximalforderungen kosten halt maximal viel Geld. Wie viele Millionen wolltest du versenken.
Bei SMA gibt es Planungsleitfäden für Inselsysteme, incl. Generator der angeworfen wird, wenn Solar nicht mehr ausreicht. https://files.sma.de/downloads/OffGrid-System-PL-de-27.pdf Mal reinschauen. Geht mit Komponenten von Victron, Deye usw. natürlich auch (und billiger). Für ein netzparalleles System das nur optional Inselfähig sein soll, mit Generator, sind die SMA-SunnyIsland nicht so toll, dann ist der "AC2"-Eingang schon belegt. Was natürlich immer geht: Generator, passendes 48V-Ladegerät, und dann am Batterie-wechselrichter vorbei (aber nicht am BMS vorbei) direkt den Solar-Akku laden. B. P. schrieb: > Ich möchte alle drei Phasen 230 Volt in meinem > Verteiler zusammen schließen (im Notfall…) und mit 230 Volt > versorgen Dafür hat SMA auch Bauanleitungen, wie du das mit einem Berg an Schützen und Sicherungen im Schaltkasten automatisieren kannst. Im Inselbetrieb sind die drei Phasen dann parallel, du hast keinen Drehstrom mehr. Der Rest der Hausverkabelung sollte deshalb mit ausreichend dickem "N"-Leiter ausgeführt sein, da der dann stärker belastet wird. Und die Umschaltung auf Insel ist dann nur auf L1 Unterbrechungsfrei, die anderen Phasen sind während der Umschaltung kurz aus. d.H. an der Phase sollte Computer&co hängen.
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Schau dir die Deye Hybrid WR an, z.B. SUN-5/6/8/10/12K-SG04LP3 Damit kannst du PV Strom ins Netz einspeisen oder in einem geeigneten LV Akku speichern aber auch ohne Netz das ganze Haus DREIPHASIG versorgen. Ohne Bastelei und mit EU Zulassung. Die haben auch einen Anschluß für einen dreiphasigen Generator der automatisch gestartet werden kann (sofern der einen Anlasser hat). Ich selbst habe den 12kW seit über 3 Jahren im Einsatz, allerdings besitze ich kein dreiphasiges NEA sondern speise im Notfall aus einem 1kW NEA per Gleichrichterbrücke in einen MPPT Eingang den man zu dem Zweck auf "Wind Turbine" umstellen kann, mit frei definierbaren Arbeitspunkten. Unsere 3~ WP läuft damit ohne Probleme, ebenso wie das Bora Induktionskochfeld etc. Einziger "Nachteil": man bekommt Netzausfälle nur noch aus den Nachrichten/Zeitungen/Nachbarn mit weil der Ersatzstrom ohne fühlbare Umschaltzeit zur Verfügung steht ;-))
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B. P. schrieb: > Mein Haus hat einen Drehstromanschluss. Hauptsächlich > will ich diesen Stromgeneratorals Notversorgungmit allen Möglichkeiten > für die Zukunft. Hol dir einen kleinen Honda Inverter Generator mit 1000W für 800Euro. Läuft immer und ist relativ leise, wichtig bei 24h Betrieb. Da kannst mal deine Tiefkühlgeräte anstecken und eine Lampe mit USB Lader für die Kleinen ist auch noch drin. Ein Dieselgenerator mit 10kw vorhalten, der dann in diesem Moment vielleicht auch nicht läuft weil Starterbatterie defekt.... den schiebst du auch nicht mehr mit der Hand an. Wenn Blackout dann TK leer futtern, am Gasgrill Essen kochen, dann wenn nach einer Woche immer noch nichts geht in Urlaub fahren.... die Zeit im Blackout, enjoy the silence....
ich habe für meine Hybridwechselrichter ein Meanwell Netzteil 230V AC -> 400V DC mit Umschaltungbaren Konstantspannung/Konstantstrom Modus gekauft. Da kann ich einen 08/15 Generator anschließen und dann auf einen der 6 MPPT gehen, so wird der 17,9 kwh Akku geladen womit man dann auch kurzfristige größere Spitzen abfangen kann. Bei Growatt gibts einen Shinemaster X welcher auch Ausgänge hat um den Generator mit e-Starter anzusteuern, und das abhängig vom Batteriestand.
wenn bislang nichts vorhanden ist - kauf Dir einen WR den Du an die AUtobatterie anschließen kannst
Thomas schrieb: > ich habe für meine Hybridwechselrichter ein Meanwell Netzteil 230V AC -> > 400V DC mit Umschaltungbaren Konstantspannung/Konstantstrom Modus > gekauft. Da kann ich einen 08/15 Generator anschließen und dann auf > einen der 6 MPPT gehen, so wird der 17,9 kwh Akku geladen womit man dann > auch kurzfristige größere Spitzen abfangen kann. > > Bei Growatt gibts einen Shinemaster X welcher auch Ausgänge hat um den > Generator mit e-Starter anzusteuern, und das abhängig vom Batteriestand. Und warum ein teures Netzteil wenn der "08/15" Generator doch schon ein IT Netz ausgibt? Da reicht ein einfacher Brückengleichrichter und vielleicht noch ein Elko dahinter. 325Volt liegen bei jedem PV WR im normalen Arbeitsbereich.
Hybridwechselrichter statt rumgebastel mit Meanwell, zum Beispiel Deye SUN. Ich habe den 30k in Betreib so ählich wie einer der Vorposter. Nur ein Gerät für Akku, Solar und Notstrom. Was will man mehr? https://www.deyeinverter.com/product/hybrid-inverter-1/sun29-9-30-35-40-50ksg01hp3eubm3-4-29-950kw-three-phase-2-3-4-mppt-hybrid-inverter-hv-battery-supported-339.html
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Bei mir sind 3 Wechselrichters a 10kw und 40kw Modulleistung, normalerweise reicht das für alle Belange. Ein Brückengleichrichter mit Elko darf es eben nicht sein da der MPPT meist nur um die 15A +- Kurzschlussstrom verkraften, damit könntest du den Eingang zerschießen. Konstantstrom ist hier ideal da hier nicht mehr Strom fließt als gewünscht. Außerdem könnte ich damit die Module abtauen und da ist eine Strombegrenzung auch ganz praktisch. Also bevor da 2 Wochenlang Schnee drauf liegt baller ich lieber kurz etwas Energie rein um die Module frei zu bekommen. Wollte da beim zukünftigen Generator auch nichts verbasteln.
Victron hat eine grosse Palette an Niedervolt Wechselrichtern, zahlbar. Dh ab 12, 24, 48V. Ich selbst habe davon die 10kW Ausfuehrungen, ab 48V, die ziehen dann 200A bei Vollast.
Thomas schrieb: > Ein Brückengleichrichter mit > Elko darf es eben nicht sein da der MPPT meist nur um die 15A +- > Kurzschlussstrom verkraften, damit könntest du den Eingang zerschießen. > Konstantstrom ist hier ideal da hier nicht mehr Strom fließt als > gewünscht. Außerdem könnte ich damit die Module abtauen und da ist eine > Strombegrenzung auch ganz praktisch. Also bevor da 2 Wochenlang Schnee > drauf liegt baller ich lieber kurz etwas Energie rein um die Module frei > zu bekommen. > Solange man mit dem Generator/Strom über Gleichrichter unter dem Nennstrom des PV Eingangs bleibt ist alles i.O. Der eine PV Eingang verträgt 26A, der andere 13A dauernd bzw. 34/17A Spitze. Das wird kaum ein NEA auf einer Phase liefern können ;-) Und ohne Probleme seit drei Jahren so im Einsatz. Für größere NEAs gibt es den dreiphasigen Eingang mit bis zu 12kW
Thomas R. schrieb: > Solange man mit dem Generator/Strom über Gleichrichter unter dem > Nennstrom des PV Eingangs bleibt ist alles i.O. der Nennstrom ist doch der Strom den der Wechselrichter zieht? Ein Rasierapparat zieht seine z.B. 50mA, egal wie die Absicherung der Steckdose ist Ich hatte zu Hoymiles-Anfangszeiten sogar eine Freigabe Zellen parallel anzuschließen - Aussage: der WR zieht halt max X Ampere - liefert max 500W pro MPPT-Kanal Irgendwann kam zusätzlich der in meinen Augen sinnlose max. Kurzschlusstrom - wo soll der herkommen? wenn der WR defekt ist Man kann einen kaputten WR nicht kaputt machen Aber Hoymiles hat wohl verstanden das sie das Absatzzahlen kostet, deshalb alles in diversen Foren widerrufen
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Heinz R. schrieb: > der Nennstrom ist doch der Strom den der Wechselrichter zieht? > Ein Rasierapparat zieht seine z.B. 50mA, egal wie die Absicherung der > Steckdose ist > Jain. Es gibt Berichte wonach zumindest einige WR (hauptsächlich Balkon WR) durch zuviel Strom abgeschossen werden können weil sie eben KEINE Eingangsstrombegrenzung haben. Das mußte ich auch einplanen als ich vor vielen Jahren einen solchen WR mit einem Akku betreiben wollte (nachts aus dem Akku einspeisen/verbrauchen). Ich kenne keine belastbaren Aussagen der Hersteller dazu, also lieber auf der sicheren Seite bleiben. Vermutlich ist mein Deye mit 13A für einen einfachen String spezifiziert weil das vor 3 Jahren der Normalfall der Ströme aus einem Panel bzw. String war. Der 26A Eingang hat zwei MC4 Ports, aber im Gerät parallel geschaltet.
Thomas R. schrieb: > Jain. Es gibt Berichte wonach zumindest einige WR (hauptsächlich Balkon > WR) durch zuviel Strom abgeschossen werden können weil sie eben KEINE > Eingangsstrombegrenzung haben. das glaube ich zugegeben nicht, das wäre sehr fahrlässig für den Hersteller - er müsste mit vielen Reklamationen rechnen Ist das evtl. eher ein Herstellermärchen? die sollen auch nicht den Eingangsstrom begrenzen, sondern die WR-Leistung - evtl. gab es hier unglückliche Kombinationen mit Zellen mit niedriger Spannung? Gerade bei Balkon-PV, wo man sich die Anmeldung sparen will, macht es doch Sinn 4-8 Platten zu haben aber der WR halt nur 600 oder 800W?
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Heinz R. schrieb: > macht es doch Sinn 4-8 Platten zu haben Entspricht aber nicht den geltenden Regeln. Hast du mehr als 2kW Peak Modulleistung ist es keine Balkonsolaranlage und du musst sie wie eine normale Solaranlage anmelden. Hat sie mehr als 1kW Peak muss sie über einen Wieland Stecker angeschlossen werden (warum auch immer dieser Blödsinn)
Udo S. schrieb: > Entspricht aber nicht den geltenden Regeln. ja, diese Norm ist neu, aber warum sollten 4 Platten mehr als 2 kWp haben? Es gibt übrigens keine Vorschrift die mir verbietet PV-Zellen auf dem Dach zu lagern...
Heinz R. schrieb: > > das glaube ich zugegeben nicht, das wäre sehr fahrlässig für den > Hersteller - er müsste mit vielen Reklamationen rechnen > > Ist das evtl. eher ein Herstellermärchen? > > die sollen auch nicht den Eingangsstrom begrenzen, sondern die > WR-Leistung - evtl. gab es hier unglückliche Kombinationen mit Zellen > mit niedriger Spannung? > Nun, nach meinem Verständnis der Eingangsschaltung eines WR muß da eine Art PWM Regler sein der den besten Arbeitspunkt einstellt. Dessen Halbleiter müssen also periodisch den ganzen Maximalstrom des Strings/Panels schalten können. Wenn der aber z.B. das doppelte des maximal zulässigen ist.....
Thomas R. schrieb: > Nun, nach meinem Verständnis der Eingangsschaltung eines WR muß da eine > Art PWM Regler sein der den besten Arbeitspunkt einstellt. Dessen > Halbleiter müssen also periodisch den ganzen Maximalstrom des > Strings/Panels schalten können. Wenn der aber z.B. das doppelte des > maximal zulässigen ist..... bei so einem WR wie Hoymiles kannst doch sogar die Ausgangsleistung einstellen Er kann halt max z.B. 500W pro Kanal, drosselbar z.B. auf 200W Da werden die es wohl auch hinbekommen das er nie mehr als 500W liefert? die stellen nicht den besten Arbeitspunkt ein, sondern den passenden schau dir mal die Diagramme der diversen PV-Module an, die optimale MPPT-Spannung ist eher temperaturanhängig, der Strom ist egal
richtig der MPPT belastet die String mit immer mehr Strom um das beste Strom x Spannungsverhältnis zu finden. Da die Module eben meist in dem zulässigen Bereich sind passiert auch nichts, wenn da aber ein 400V Kondensator einer Gleichrichterbrücke noch mit dran hängt, dann kann es schon sein dass dieser mehr Strom liefert als der MPPT kurzschließen kann. Gut das es bei dir funktioniert, da hat der Hersteller evtl. drauf geachtet. Andere geben nur einen Kurzschlußstrom von 1x A an und das würde ich nicht umbedingt mit einem Kondensator beaufschlagen wollen. Ich habe bei den Eltern einen Anlage mit den großen 560W Modulen die liegen zwar etwas über den Stromangaben aber noch innerhalb des Kurzschlusstromes. Der Wechselrichter zieht also nur soviel er kann nutzt die Module also nicht zu 100% aus weil er nicht alles verarbeiten kann.
Εrnst B. schrieb: > Für ein netzparalleles System das nur optional Inselfähig sein soll, mit > Generator, sind die SMA-SunnyIsland nicht so toll, dann ist der > "AC2"-Eingang schon belegt. > Was natürlich immer geht: Generator, passendes 48V-Ladegerät, und dann > am Batterie-wechselrichter vorbei (aber nicht am BMS vorbei) direkt den > Solar-Akku laden. Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell verbraucht wird?
Heinz R. schrieb: > > bei so einem WR wie Hoymiles kannst doch sogar die Ausgangsleistung > einstellen > > Er kann halt max z.B. 500W pro Kanal, drosselbar z.B. auf 200W > > Da werden die es wohl auch hinbekommen das er nie mehr als 500W liefert? > > die stellen nicht den besten Arbeitspunkt ein, sondern den passenden > > schau dir mal die Diagramme der diversen PV-Module an, die optimale > MPPT-Spannung ist eher temperaturanhängig, der Strom ist egal Ausgangsstrom ist aber nicht Eingangsstrom! Wenn der WR als Balkon WR für 1 Panel pro Eingang gedacht ist, kann er die 12A von einem Panel am Eingang erarbeiten. Schließt du da aber zwei Panels parallel an, sind das eben 24A die geschaltet werden müssen. Und das kann dann halt zuviel sein.
Thomas schrieb: > richtig der MPPT belastet die String mit immer mehr Strom um das beste > Strom x Spannungsverhältnis zu finden. Da die Module eben meist in dem > zulässigen Bereich sind passiert auch nichts, wenn da aber ein 400V > Kondensator einer Gleichrichterbrücke noch mit dran hängt, dann kann es > schon sein dass dieser mehr Strom liefert als der MPPT kurzschließen > kann. > > Gut das es bei dir funktioniert, da hat der Hersteller evtl. drauf > geachtet. Andere geben nur einen Kurzschlußstrom von 1x A an und das > würde ich nicht umbedingt mit einem Kondensator beaufschlagen wollen. > Ich habe das mit und ohne Siebkondensatoren versucht; dem Deye ist das vollkommen egal. Der innere Aufbau zeigt auch deutlich eine große Kondensatorbank in jedem PV Eingang, ein paar hundert µF zusätzlich sind da wohl vollkommen wumpe. Habe gerade einen alten Sunny 1700 zur Reparatur hier, da sind 4 x 680µF/400Volt drin.
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Thomas R. schrieb: > chließt du da aber zwei Panels parallel an, sind > das eben 24A die geschaltet werden müssen. Und das kann dann halt zuviel > sein. warum sollen da 24A geschaltet werden müssen? Es gibt sogar WR die kann man per Software z.B. von 600W auf 800W umschalten - wo gehen die 200W hin wenn er auf 600W eingestellt ist?
Der AUSGANGSregler nimmt intern vom Zwischenkreis nicht mehr ab. Der EINGANGSregler muß aber die vollen 24A SCHALTEN können, auch wenn das wegen Nichtabnahme dann sehr kurze Pulse sind.
der MPPT stellt den Arbeitspunkt so ein das dann halt auch bei 2 Zellen nur 12A fließen Zumindest bei Hoymiles-WR
Thomas R. schrieb: > Der AUSGANGSregler nimmt intern vom Zwischenkreis nicht mehr ab. Der > EINGANGSregler muß aber die vollen 24A SCHALTEN können, auch wenn das > wegen Nichtabnahme dann sehr kurze Pulse sind. Das sehe ich ähnlich. Wenn der Zwischenkreiskondensator voll ist, kann der Eingangstegler keinen so hohen Strom mehr in die Kondensatoren fliessen lassen. Der MPPT geht nur innerhalb seiner in der SW definierten Grenzen eines PV Moduls auf maximum power, ansonsten schaltet er durch. Sonst wäre ein Batteriebetrieb gar nicht möglich. Der Hoymiles überlebt das, weil die WR Stufe bei Ereichen des Leistungslimits (z.B. 800W) keinen weiteren Strom über den Zwischenkreis abnimmt. D.h. bei einem HM800 gehen bei Ubatt=50V ca. 8A über jeden Eingang, was deutlich unter dem Kurzschlussstrom liegt. Das verkraftet der HM locker.
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StefanK schrieb: > ansonsten schaltet er durch Korrektur, denn das war schlampig formuliert: Der MPPT Regler nimmt Leistung bis zu seinem Stromlimit ab. Er hat in der Masseleitung des PV Eingangs einen Messwiderstand zur Strommessung.
StefanK schrieb: > > Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny > Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell > verbraucht wird? Am Load-Ausgang kannst Du das ganze Haus anschliessen, da wird nichts eingespeist.
StefanK schrieb: > Der MPPT Regler nimmt Leistung bis zu seinem Stromlimit ab. Er hat in > der Masseleitung des PV Eingangs einen Messwiderstand zur Strommessung. er kann es auch wo anders messen, ich weiss es nicht - aber es funktioniert problemlos Stromlimit ist ja wohl auch das falsche Wort - kommt ja auch auf die Spannung an, hat nichts mit dem Kurzschlussstrom zu tun Er regelt über MPPT halt so das die max Grenze von z.B. 400W pro Kanal eingehalten werden Der MPPT muss doch einfach nur ganz oben anfangen, bei der Leerlaufspannung Er erhöht dann den Strom so lange - die Spannung sinkt - bis die 4000W erreicht sind Schlierst man ihn an eine Batterie an - er erhöht den Strom, die Spannung sinkt kaum - aber irgendwann sind auch hier die 400W erreicht
Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte verbraten werden. Also muß er schalten. Und damit den GANZEN Strom der gerade vom Panel geliefert werden kann. Solange das Panel nur einen maximalen Strom liefert der unter dem Limit des Schalttransistors liegt, alles gut. Schaltet man dagegen mehrere Panel parallel wird das doch zum Risiko für den Transistor? Und nichts anderes mache ich doch wenn ich statt eines Panels einen Akku anschließe der prinzipiell "unendlich" Strom liefern kann? Aus dieser Überlegung heraus hatte ich den Ausgangsstrom des Akkus beim Einspeisen in den WR zu begrenzen versucht. Allerdings mit einem einstellbaren Step-Down Wandler der irgendwann defekt war, wodurch auch immer. Vielleicht sollten wir eine neue Diskussion aufmachen, das hat mit der ursprünglichen Frage nichts mehr zu tun.
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Thomas R. schrieb: > Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte > verbraten werden. Also muß er schalten. Und damit den GANZEN Strom der > gerade vom Panel geliefert werden kann. ich habe versucht Dir eine Erklärung zu schreiben, tue mich schwer - habe ChatGPT befragt :-) Ja – der Wechselrichter pulst tatsächlich den Eingangsstrom. Allerdings nicht so, wie man sich das oft vorstellt. Vereinfacht sieht das so aus: Der MPPT besteht aus einem getakteten DC/DC-Wandler. Der Eingang sieht dann ungefähr so aus: PV+ | +------ MOSFET -------+ | | | L (Spule) | | +---------------------+ | PV- Der MOSFET schaltet typischerweise mit 20 bis 100 kHz. Er ist also ständig EIN AUS EIN AUS EIN AUS ... Fließt dadurch ein gepulster Strom aus dem Modul? Nicht direkt. Die große Eingangsspule und häufig auch Eingangskondensatoren sorgen dafür, dass das PV-Modul einen fast konstanten Gleichstrom liefert. Der Strom sieht eher so aus: Ideal: 12 A ─────────────────────────── Real: 12,0 A ~~~~~~~ kleine Welligkeit ~~~~~~~ 11,8 A also vielleicht ±2...10 % Ripple. Nicht: 24 A 0 A 24 A 0 A 24 A Das würde jedes PV-Modul verrückt machen. Warum? Ein PV-Modul reagiert relativ langsam. Der MPPT "sieht" deshalb praktisch eine Stromquelle. Die Spule glättet den Strom. Genau deshalb besitzen Schaltnetzteile immer eine Induktivität. Hat der MOSFET trotzdem Spitzenströme? Ja! Im MOSFET und in der Spule können deutlich höhere Momentanströme fließen als der gemittelte Modulstrom. Das ist aber eine interne Größe. Beispielsweise: Modul liefert 12 A Spulenstrom 11 A 12 A 13 A 12 A 11 A ... Ripple vielleicht ±1 A. Nicht 0 A 24 A 0 A 24 A
Thomas R. schrieb: > Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte > verbraten werden. Der MPPT am Eingang ist ein über PWM gesteuerter DCDC Wandler, der die Zwischenkreiselkos auf eine gewünschte Spannung lädt. Mal angenommen am PV Eingang sind 2 vollbeschienene 400W Module parallel angeschlossen und Isol~24A, der MPPT arbeitet noch nicht und der Zwischenkreiselko hat Uzw=0V. Mit dem ersten kurzen Einschalttakt des MPPT fliessen für ca. 10us bei 100kHz Schaltfrequenz tatsächlich 24A. So einen kurzen Überstrom hält der Transistor aber aus. Wenn der MPPT klug ist, wird er den Strom messen und mit einem Soft Start bestehend aus mehreren kurzen Schaltimpulsen versuchen, den Zwischenkreiselko soweit auf Spannung zu bringen, dass die Schaltstromstärken mit steigender Uzw kleiner werden. Dann fliesst im Transistor maximal Imittel+Iripple. Heinz R. schrieb: > Ein PV-Modul reagiert relativ langsam. Bis auf den obigen Satz, der absolut nicht stimmt, ist das eine gute Erklärung. Ein PV-Modul reagiert praktisch unverzüglich auf eine Belastungsänderung. Es hat kaum eine eigene Kapazität, nur ca. 1uF/m^2. Damit die Modulspannung bei einem Schaltvorgang des MPPT-Reglers nicht zu stark einbricht, hat der PV Eingangskreis Elkos von PV+ nach PV- PV+ | +------ MOSFET -------+ | | | L (Spule) | | +---------------------+ | PV- -> PV+ - C - PV-
Hardy F. schrieb: > StefanK schrieb: >> >> Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny >> Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell >> verbraucht wird? > Am Load-Ausgang kannst Du das ganze Haus anschliessen, da wird nichts > eingespeist. Heisst das, dass der Sunny Island das Haus nachts im reinen Inselbetrieb versorgt? Und dass der Sunny Island tagsüber PV Überschuss auch nicht ins Netz einspeist?
Thomas R. schrieb: > Aus dieser Überlegung heraus hatte ich den Ausgangsstrom des Akkus beim > Einspeisen in den WR zu begrenzen versucht. Allerdings mit einem > einstellbaren Step-Down Wandler der irgendwann defekt war, wodurch auch > immer Ein Step-Down als Leistungssteller für der Mikrowechselrichter wie in diesem Beitrag angedacht? Beitrag "PV Simulator für Batteriebetrieb von Hoymiles & Co"
StefanK schrieb: > Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny > Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell > verbraucht wird? Genau. Du kannst im SMA konfigurieren, was der "Sollwert" am Stromzähler sein soll (normalerweise "0 Watt", kannst aber auch einen beliebigen Dauer-Bezug oder Einspeisung konfigurieren) und wieviel der Batteriekapazität zur Eigenverbrauchsoptimierung verwendet werden darf (abhängig von Jahreszeit). Dann entlädt er z.B. über Nacht deine Batterie bis zu 40% runter, bevor wieder Energie aus dem Netz bezogen wird. Sinn ist, dass du immer eine Reserve in der Batterie hast, z.B. wenn der Strom morgens vor Sonnenaufgang ausfällt, kannst also Abwägen wie wichtig dir Notstromverfügbarkeit bei Stromausfall vs. Optimierung deiner Stromrechnung ist. Aber: die SMA-Teile sind zwar solide, aber auch recht altbacken. Modernere Geräte wie z.B. der genannte Deye haben mehr Funktionen & Leistung, integrieren z.B. 3 Phasen und Solar-MPPTs im selben Gehäuse-Volumen in dem der SMA nur eine Phase unterbringt, haben schickere Cloud-Apps usw. Also: Vergleichen, was aktuell so am Markt ist.
@Ernst Danke Dir für die ausführliche Antwort. Ich suche gerade nach einem inselfähigen WR. Auf den SMA Sunny Island bin ich gestoßen, weil ich den gebraucht bekommen kann. Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und Protokoll angeht. Es mit einer eigenen Lösung steuern zu können, wäre mir wichtiger als schickere Cloud-Apps ;) Lass uns das hier weiter besprechen: Beitrag "SMA Sunny Island für "Nulleinspeisung" geeignet?"
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StefanK schrieb: > Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und > Protokoll angeht. Den SMA klemmst du einfach an Ethernet oder WLan, und fragst den dann über Modbus-TCP (Oder Modbus-UDP) ab. (gibt sicher fertige Module dafür, kriegt man auch simpel in z.B. Node-Red zusammengeklickt) SMA veröffentlicht die Register-Adressen ganz ohne Geheimniskrämerei, musst aber mehrere Dokumente zusammensuchen (Technical Information - SMA Modbus Interface spec, User Manual - Communication via Modbus Interface, Spreadsheet mit den Registern, ...) Oft gibt es mehrere Register für dieselbe Funktion, da muss man etwas aufpassen. Dann ist eins für die permanente Konfiguration und wird im Flash gesichert, das andere für die aktuelle Einstellung. Eins sollte man nicht alle paar Sekunden überschreiben, das andere kannst du kontinuierlich beliebig umstellen. Sind aber in den Register-Listen entsprechend gekennzeichnet. Für die wichtigsten Einstellungen hat der SMA einen Fallback-Mechanismus, du kannst konfigurieren dass die Vorgabe über Modbus nur für xx Sekunden gelten soll, und sonst auf den Default zurückgestellt wird. So als Vorsorge, falls dein Homeserver abstürzt.
StefanK schrieb: > Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und > Protokoll angeht. Es mit einer eigenen Lösung steuern zu können, wäre > mir wichtiger als schickere Cloud-Apps ;) dann solltest Dir echt mal das Victron-Universum anschauen, SMA ist da weit weg von was Offenheit und Community angeht Günstiger ist SMA auch nicht, im Gegenteil
StefanK schrieb: > > Der MPPT am Eingang ist ein über PWM gesteuerter DCDC Wandler, der die > Zwischenkreiselkos auf eine gewünschte Spannung lädt. > > Mal angenommen am PV Eingang sind 2 vollbeschienene 400W Module parallel > angeschlossen und Isol~24A, der MPPT arbeitet noch nicht und der > Zwischenkreiselko hat Uzw=0V. > > Mit dem ersten kurzen Einschalttakt des MPPT fliessen für ca. 10us bei > 100kHz Schaltfrequenz tatsächlich 24A. So einen kurzen Überstrom hält > der Transistor aber aus. Wenn der MPPT klug ist, wird er den Strom > messen und mit einem Soft Start bestehend aus mehreren kurzen > Schaltimpulsen versuchen, den Zwischenkreiselko soweit auf Spannung zu > bringen, dass die Schaltstromstärken mit steigender Uzw kleiner werden. > Dann fliesst im Transistor maximal Imittel+Iripple. OK, beruhigt mich etwas. Wenn aber ein Akku statt eines Panels angeschlossen wird kann der Strom doch gegen unendlich gehen (abhängig vom Ri des Akkus). Dort sehe ich die Gefahr für den Schalttransistor.
Thomas R. schrieb: > OK, beruhigt mich etwas. Wenn aber ein Akku statt eines Panels > angeschlossen wird kann der Strom doch gegen unendlich gehen (abhängig > vom Ri des Akkus). Dort sehe ich die Gefahr für den Schalttransistor. Auch nur beim erstmaligen Anschließen, die Zuleitungen haben ja auch einen Widerstand Normalerweise klemmt man PV-Panele nicht bei bestem Sonnenstand an Beim AKku besser über einen Widerstand die Elkos vorladen
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