Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromgenerator für Mitarbeit mit PV-Anlage und Wärmepumpe.


von B. P. (skorpionx)


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Ich möchte einen Stromgenerator kaufen. Auf dem Gebiet bin ich ganz neu. 
Welche Voraussetzungen muss der Stromgenerator erfüllen für Mitarbeit 
mit PV-Anlage und Wärmepumpe? Das finde ich bei manchen Beschreibung:

„AVR (Automatische Spannungsregelung für stabile Leistung) 2 x 230V/50Hz 
Anschluss, 1 x 400V/50Hz/16A Anschluss, 1 x 12V/6,35A Anschluss „

Bedeutet das nur zwei Spannungsausgänge mit 230 V und ein Ausgang 400 
V?Also kein Drehstrom? Würde sich auch im Winter mit dem Stromgenerator 
( Diesel..) auch Akkuspeicher nachladen lohnen?
von H. H. (hhinz)


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Der 400V Anschluss ist Drehstrom, aber meist nicht schieflastfähig.

Selbst mit Heizöl (auch besser lagerfähig) statt Diesel ist so erzeugter 
Strom sehr teuer.
von Matthias S. (dachs)


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H. H. schrieb:
> Selbst mit Heizöl (auch besser lagerfähig) statt Diesel ist so erzeugter
> Strom sehr teuer.

+1

Und wenn das Teil (weil chinesischer Billignachbau) nach 80-160 
Betriebsstunden Schrott ist, dann noch teurer.
von Harald K. (kirnbichler)


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Und welchen Microcontroller willst Du da verwenden? Mit welcher IDE?
von Michael B. (laberkopp)


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B. P. schrieb:
> Welche Voraussetzungen muss der Stromgenerator erfüllen für Mitarbeit
> mit PV-Anlage und Wärmepumpe?

Mitarbeit ist ein weites Feld.

Was für eine PV, Inselanlage oder Netzeinspeisung ?

Welche Leistung benötigst du, vermutlich genug für die Wärmepumpe oder 
gleich die Wallbox, den Durchlauferhitzer und Herd ?

Klar ist: 99% der Dieselgeneratoren erfüllen nicht die Anforderung, 
problemlos mit einer PV zusammenzuarbeiten. Die billigen schon mal gar 
nicht. Welche mit eigenem Inverter vielleicht, je nach PV.

Und wenn man meistens Netzstrom hat, aber bei Netzausfall auf Generator 
umstellen will, dann geht das entweder manuell, nur mit Aufwand 
automatisch, und nur mit extremem Aufwand (und Dauerkosten) nahtlos.
von B. P. (skorpionx)


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Zur Zeit habe ich keinen Stromgenerator, keine PV-anlage und 
keineWärmepumpe.Mein Haus hat einen Drehstromanschluss. Hauptsächlich 
will ich diesen Stromgeneratorals Notversorgungmit allen Möglichkeiten 
für die Zukunft.

H. H. schrieb:
> Der 400V Anschluss ist Drehstrom, aber meist nicht schieflastfähig.


Die symmetrische Belastung ist praktisch nicht möglich. Kann man aber 
diese 400 Volt Ausgang für einen Drehstrommotor benutzen und 
gleichzeitig auch 230 Volt Ausgänge für Haus? Warum stehen meistens 
2x230 Volt zur Verfügung? Ich möchte alle drei Phasen 230 Volt in meinem 
Verteiler zusammen schließen (im Notfall…) und mit 230 Volt 
versorgen.Erzeugen PV-Inverter 3 Phasen Spannung oder nur eine Phase 
(230 Volt)?
von Oliver S. (oliverso)


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B. P. schrieb:
> Zur Zeit habe ich keinen Stromgenerator, keine PV-anlage und
> keineWärmepumpe.

Na, dann fang mal mit einem davon an. Und erst mal nicht mit dem 
Stromgenerator. Da beantworten sich manche Fragen.

Oliver
von Michael B. (laberkopp)


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B. P. schrieb:
> Notversorgungmit allen Möglichkeiten für die Zukunft.

Kann man machen. Maximalforderungen kosten halt maximal viel Geld. Wie 
viele Millionen wolltest du versenken.
von Εrnst B. (ernst)


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Bei SMA gibt es Planungsleitfäden für Inselsysteme, incl. Generator der 
angeworfen wird, wenn Solar nicht mehr ausreicht.

https://files.sma.de/downloads/OffGrid-System-PL-de-27.pdf

Mal reinschauen. Geht mit Komponenten von Victron, Deye usw. natürlich 
auch (und billiger).

Für ein netzparalleles System das nur optional Inselfähig sein soll, mit 
Generator, sind die SMA-SunnyIsland nicht so toll, dann ist der 
"AC2"-Eingang schon belegt.

Was natürlich immer geht: Generator, passendes 48V-Ladegerät, und dann 
am Batterie-wechselrichter vorbei (aber nicht am BMS vorbei) direkt den 
Solar-Akku laden.

B. P. schrieb:
> Ich möchte alle drei Phasen 230 Volt in meinem
> Verteiler zusammen schließen (im Notfall…) und mit 230 Volt
> versorgen

Dafür hat SMA auch Bauanleitungen, wie du das mit einem Berg an Schützen 
und Sicherungen im Schaltkasten automatisieren kannst. Im Inselbetrieb 
sind die drei Phasen dann parallel, du hast keinen Drehstrom mehr.

Der Rest der Hausverkabelung sollte deshalb mit ausreichend dickem 
"N"-Leiter ausgeführt sein, da der dann stärker belastet wird.

Und die Umschaltung auf Insel ist dann nur auf L1 Unterbrechungsfrei, 
die anderen Phasen sind während der Umschaltung kurz aus. d.H. an der 
Phase sollte Computer&co hängen.
: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Schau dir die Deye Hybrid WR an, z.B. SUN-5/6/8/10/12K-SG04LP3

Damit kannst du PV Strom ins Netz einspeisen oder in einem geeigneten LV 
Akku speichern aber auch ohne Netz das ganze Haus DREIPHASIG versorgen. 
Ohne Bastelei und mit EU Zulassung. Die haben auch einen Anschluß für 
einen dreiphasigen Generator der automatisch gestartet werden kann 
(sofern der einen Anlasser hat).

Ich selbst habe den 12kW seit über 3 Jahren im Einsatz, allerdings 
besitze ich kein dreiphasiges NEA sondern speise im Notfall aus einem 
1kW NEA per Gleichrichterbrücke in einen MPPT Eingang den man zu dem 
Zweck auf "Wind Turbine" umstellen kann, mit frei definierbaren 
Arbeitspunkten.

Unsere 3~ WP läuft damit ohne Probleme, ebenso wie das Bora 
Induktionskochfeld etc. Einziger "Nachteil": man bekommt Netzausfälle 
nur noch aus den Nachrichten/Zeitungen/Nachbarn mit weil der Ersatzstrom 
ohne fühlbare Umschaltzeit zur Verfügung steht ;-))
: Bearbeitet durch User
von Christian M. (likeme)


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B. P. schrieb:
> Mein Haus hat einen Drehstromanschluss. Hauptsächlich
> will ich diesen Stromgeneratorals Notversorgungmit allen Möglichkeiten
> für die Zukunft.

Hol dir einen kleinen Honda Inverter Generator mit 1000W für 800Euro. 
Läuft immer und ist relativ leise, wichtig bei 24h Betrieb. Da kannst 
mal deine Tiefkühlgeräte anstecken und eine Lampe mit USB Lader für die 
Kleinen ist auch noch drin. Ein Dieselgenerator mit 10kw vorhalten, der 
dann in diesem Moment vielleicht auch nicht läuft weil Starterbatterie 
defekt.... den schiebst du auch nicht mehr mit der Hand an. Wenn 
Blackout dann TK leer futtern, am Gasgrill Essen kochen, dann wenn nach 
einer Woche immer noch nichts geht in Urlaub fahren.... die Zeit im 
Blackout, enjoy the silence....
von Thomas (kosmos)


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ich habe für meine Hybridwechselrichter ein Meanwell Netzteil 230V AC -> 
400V DC mit Umschaltungbaren Konstantspannung/Konstantstrom Modus 
gekauft. Da kann ich einen 08/15 Generator anschließen und dann auf 
einen der 6 MPPT gehen, so wird der 17,9 kwh Akku geladen womit man dann 
auch kurzfristige größere Spitzen abfangen kann.

Bei Growatt gibts einen Shinemaster X welcher auch Ausgänge hat um den 
Generator mit e-Starter anzusteuern, und das abhängig vom Batteriestand.
von Heinz R. (heijz)


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wenn bislang nichts vorhanden ist - kauf Dir einen WR den Du an die 
AUtobatterie anschließen kannst
von Thomas R. (thomasr)


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Thomas schrieb:
> ich habe für meine Hybridwechselrichter ein Meanwell Netzteil 230V AC ->
> 400V DC mit Umschaltungbaren Konstantspannung/Konstantstrom Modus
> gekauft. Da kann ich einen 08/15 Generator anschließen und dann auf
> einen der 6 MPPT gehen, so wird der 17,9 kwh Akku geladen womit man dann
> auch kurzfristige größere Spitzen abfangen kann.
>
> Bei Growatt gibts einen Shinemaster X welcher auch Ausgänge hat um den
> Generator mit e-Starter anzusteuern, und das abhängig vom Batteriestand.

Und warum ein teures Netzteil wenn der "08/15" Generator doch schon ein 
IT Netz ausgibt? Da reicht ein einfacher Brückengleichrichter und 
vielleicht noch ein Elko dahinter. 325Volt liegen bei jedem PV WR im 
normalen Arbeitsbereich.
von Speedy G. (Firma: ACME) (speedy-g)


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Hybridwechselrichter statt rumgebastel mit Meanwell, zum Beispiel Deye 
SUN.
Ich habe den 30k in Betreib so ählich wie einer der Vorposter. Nur ein 
Gerät für Akku, Solar und Notstrom. Was will man mehr?

https://www.deyeinverter.com/product/hybrid-inverter-1/sun29-9-30-35-40-50ksg01hp3eubm3-4-29-950kw-three-phase-2-3-4-mppt-hybrid-inverter-hv-battery-supported-339.html
: Bearbeitet durch User
von Thomas (kosmos)


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Bei mir sind 3 Wechselrichters a 10kw und 40kw Modulleistung, 
normalerweise reicht das für alle Belange. Ein Brückengleichrichter mit 
Elko darf es eben nicht sein da der MPPT meist nur um die 15A +- 
Kurzschlussstrom verkraften, damit könntest du den Eingang zerschießen. 
Konstantstrom ist hier ideal da hier nicht mehr Strom fließt als 
gewünscht. Außerdem könnte ich damit die Module abtauen und da ist eine 
Strombegrenzung auch ganz praktisch. Also bevor da 2 Wochenlang Schnee 
drauf liegt baller ich lieber kurz etwas Energie rein um die Module frei 
zu bekommen.

Wollte da beim zukünftigen Generator auch nichts verbasteln.
von Pandur S. (jetztnicht)


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Victron hat eine grosse Palette an Niedervolt Wechselrichtern, zahlbar. 
Dh ab 12, 24, 48V. Ich selbst habe davon die 10kW Ausfuehrungen, ab 48V, 
die ziehen dann 200A bei Vollast.
von Thomas R. (thomasr)


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Thomas schrieb:
> Ein Brückengleichrichter mit
> Elko darf es eben nicht sein da der MPPT meist nur um die 15A +-
> Kurzschlussstrom verkraften, damit könntest du den Eingang zerschießen.
> Konstantstrom ist hier ideal da hier nicht mehr Strom fließt als
> gewünscht. Außerdem könnte ich damit die Module abtauen und da ist eine
> Strombegrenzung auch ganz praktisch. Also bevor da 2 Wochenlang Schnee
> drauf liegt baller ich lieber kurz etwas Energie rein um die Module frei
> zu bekommen.
>
Solange man mit dem Generator/Strom über Gleichrichter unter dem 
Nennstrom des PV Eingangs bleibt ist alles i.O.

Der eine PV Eingang verträgt 26A, der andere 13A dauernd bzw. 34/17A 
Spitze. Das wird kaum ein NEA auf einer Phase liefern können ;-) Und 
ohne Probleme seit drei Jahren so im Einsatz.

Für größere NEAs gibt es den dreiphasigen Eingang mit bis zu 12kW
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> Solange man mit dem Generator/Strom über Gleichrichter unter dem
> Nennstrom des PV Eingangs bleibt ist alles i.O.

der Nennstrom ist doch der Strom den der Wechselrichter zieht?
Ein Rasierapparat zieht seine z.B. 50mA, egal wie die Absicherung der 
Steckdose ist

Ich hatte zu Hoymiles-Anfangszeiten sogar eine Freigabe Zellen parallel 
anzuschließen - Aussage:  der WR zieht halt max X Ampere - liefert max 
500W pro MPPT-Kanal

Irgendwann kam zusätzlich der in meinen Augen sinnlose max. 
Kurzschlusstrom - wo soll der herkommen?  wenn der WR defekt ist

Man kann einen kaputten WR nicht kaputt machen

Aber Hoymiles hat wohl verstanden das sie das Absatzzahlen kostet, 
deshalb alles in diversen Foren widerrufen
: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Heinz R. schrieb:

> der Nennstrom ist doch der Strom den der Wechselrichter zieht?
> Ein Rasierapparat zieht seine z.B. 50mA, egal wie die Absicherung der
> Steckdose ist
>
Jain. Es gibt Berichte wonach zumindest einige WR (hauptsächlich Balkon 
WR) durch zuviel Strom abgeschossen werden können weil sie eben KEINE 
Eingangsstrombegrenzung haben. Das mußte ich auch einplanen als ich vor 
vielen Jahren einen solchen WR mit einem Akku betreiben wollte (nachts 
aus dem Akku einspeisen/verbrauchen).

Ich kenne keine belastbaren Aussagen der Hersteller dazu, also lieber 
auf der sicheren Seite bleiben. Vermutlich ist mein Deye mit 13A für 
einen einfachen String spezifiziert weil das vor 3 Jahren der Normalfall 
der Ströme aus einem Panel bzw. String war. Der 26A Eingang hat zwei MC4 
Ports, aber im Gerät parallel geschaltet.
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> Jain. Es gibt Berichte wonach zumindest einige WR (hauptsächlich Balkon
> WR) durch zuviel Strom abgeschossen werden können weil sie eben KEINE
> Eingangsstrombegrenzung haben.

das glaube ich zugegeben nicht, das wäre sehr fahrlässig für den 
Hersteller - er müsste mit vielen Reklamationen rechnen

Ist das evtl. eher ein Herstellermärchen?

die sollen auch nicht den Eingangsstrom begrenzen, sondern die 
WR-Leistung - evtl. gab es hier unglückliche Kombinationen mit Zellen 
mit niedriger Spannung?

Gerade bei Balkon-PV, wo man sich die Anmeldung sparen will, macht es 
doch Sinn 4-8 Platten zu haben aber der WR halt nur 600 oder 800W?
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Heinz R. schrieb:
> macht es doch Sinn 4-8 Platten zu haben

Entspricht aber nicht den geltenden Regeln.
Hast du mehr als 2kW Peak Modulleistung ist es keine Balkonsolaranlage 
und du musst sie wie eine normale Solaranlage anmelden.
Hat sie mehr als 1kW Peak muss sie über einen Wieland Stecker 
angeschlossen werden (warum auch immer dieser Blödsinn)
von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:
> Entspricht aber nicht den geltenden Regeln.

ja, diese Norm ist neu, aber warum sollten 4 Platten mehr als 2 kWp 
haben?

Es gibt übrigens keine Vorschrift die mir verbietet PV-Zellen auf dem 
Dach zu lagern...
von Thomas R. (thomasr)


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Heinz R. schrieb:
>
> das glaube ich zugegeben nicht, das wäre sehr fahrlässig für den
> Hersteller - er müsste mit vielen Reklamationen rechnen
>
> Ist das evtl. eher ein Herstellermärchen?
>
> die sollen auch nicht den Eingangsstrom begrenzen, sondern die
> WR-Leistung - evtl. gab es hier unglückliche Kombinationen mit Zellen
> mit niedriger Spannung?
>
Nun, nach meinem Verständnis der Eingangsschaltung eines WR muß da eine 
Art PWM Regler sein der den besten Arbeitspunkt einstellt. Dessen 
Halbleiter müssen also periodisch den ganzen Maximalstrom des 
Strings/Panels schalten können. Wenn der aber z.B. das doppelte des 
maximal zulässigen ist.....
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> Nun, nach meinem Verständnis der Eingangsschaltung eines WR muß da eine
> Art PWM Regler sein der den besten Arbeitspunkt einstellt. Dessen
> Halbleiter müssen also periodisch den ganzen Maximalstrom des
> Strings/Panels schalten können. Wenn der aber z.B. das doppelte des
> maximal zulässigen ist.....

bei so einem WR wie Hoymiles kannst doch sogar die Ausgangsleistung 
einstellen

Er kann halt max z.B. 500W pro Kanal, drosselbar z.B. auf 200W

Da werden die es wohl auch hinbekommen das er nie mehr als 500W liefert?

die stellen nicht den besten Arbeitspunkt ein, sondern den passenden

schau dir mal die Diagramme der diversen PV-Module an, die optimale 
MPPT-Spannung ist eher temperaturanhängig, der Strom ist egal
von Thomas (kosmos)


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richtig der MPPT belastet die String mit immer mehr Strom um das beste 
Strom x Spannungsverhältnis zu finden. Da die Module eben meist in dem 
zulässigen Bereich sind passiert auch nichts, wenn da aber ein 400V 
Kondensator einer Gleichrichterbrücke noch mit dran hängt, dann kann es 
schon sein dass dieser mehr Strom liefert als der MPPT kurzschließen 
kann.

Gut das es bei dir funktioniert, da hat der Hersteller evtl. drauf 
geachtet. Andere geben nur einen Kurzschlußstrom von 1x A an und das 
würde ich nicht umbedingt mit einem Kondensator beaufschlagen wollen.

Ich habe bei den Eltern einen Anlage mit den großen 560W Modulen die 
liegen zwar etwas über den Stromangaben aber noch innerhalb des 
Kurzschlusstromes. Der Wechselrichter zieht also nur soviel er kann 
nutzt die Module also nicht zu 100% aus weil er nicht alles verarbeiten 
kann.
von StefanK (stefanka)


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Εrnst B. schrieb:
> Für ein netzparalleles System das nur optional Inselfähig sein soll, mit
> Generator, sind die SMA-SunnyIsland nicht so toll, dann ist der
> "AC2"-Eingang schon belegt.
> Was natürlich immer geht: Generator, passendes 48V-Ladegerät, und dann
> am Batterie-wechselrichter vorbei (aber nicht am BMS vorbei) direkt den
> Solar-Akku laden.

Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny 
Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell 
verbraucht wird?
von Thomas R. (thomasr)


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Heinz R. schrieb:
>
> bei so einem WR wie Hoymiles kannst doch sogar die Ausgangsleistung
> einstellen
>
> Er kann halt max z.B. 500W pro Kanal, drosselbar z.B. auf 200W
>
> Da werden die es wohl auch hinbekommen das er nie mehr als 500W liefert?
>
> die stellen nicht den besten Arbeitspunkt ein, sondern den passenden
>
> schau dir mal die Diagramme der diversen PV-Module an, die optimale
> MPPT-Spannung ist eher temperaturanhängig, der Strom ist egal

Ausgangsstrom ist aber nicht Eingangsstrom! Wenn der WR als Balkon WR 
für 1 Panel pro Eingang gedacht ist, kann er die 12A von einem Panel am 
Eingang  erarbeiten. Schließt du da aber zwei Panels parallel an, sind 
das eben 24A die geschaltet werden müssen. Und das kann dann halt zuviel 
sein.
von Thomas R. (thomasr)


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Thomas schrieb:
> richtig der MPPT belastet die String mit immer mehr Strom um das beste
> Strom x Spannungsverhältnis zu finden. Da die Module eben meist in dem
> zulässigen Bereich sind passiert auch nichts, wenn da aber ein 400V
> Kondensator einer Gleichrichterbrücke noch mit dran hängt, dann kann es
> schon sein dass dieser mehr Strom liefert als der MPPT kurzschließen
> kann.
>
> Gut das es bei dir funktioniert, da hat der Hersteller evtl. drauf
> geachtet. Andere geben nur einen Kurzschlußstrom von 1x A an und das
> würde ich nicht umbedingt mit einem Kondensator beaufschlagen wollen.
>
Ich habe das mit und ohne Siebkondensatoren versucht; dem Deye ist das 
vollkommen egal. Der innere Aufbau zeigt auch deutlich eine große 
Kondensatorbank in jedem PV Eingang, ein paar hundert µF zusätzlich sind 
da wohl vollkommen wumpe.

Habe gerade einen alten Sunny 1700 zur Reparatur hier, da sind 4 x 
680µF/400Volt drin.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> chließt du da aber zwei Panels parallel an, sind
> das eben 24A die geschaltet werden müssen. Und das kann dann halt zuviel
> sein.

warum sollen da 24A geschaltet werden müssen?

Es gibt sogar WR die kann man per Software z.B. von 600W auf 800W 
umschalten - wo gehen die 200W hin wenn er auf 600W eingestellt ist?
von Thomas R. (thomasr)


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Der AUSGANGSregler nimmt intern vom Zwischenkreis nicht mehr ab. Der 
EINGANGSregler muß aber die vollen 24A SCHALTEN können, auch wenn das 
wegen Nichtabnahme dann sehr kurze Pulse sind.
von Heinz R. (heijz)


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der MPPT stellt den Arbeitspunkt so ein das dann halt auch bei 2 Zellen 
nur 12A fließen

Zumindest bei Hoymiles-WR
von StefanK (stefanka)


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Thomas R. schrieb:
> Der AUSGANGSregler nimmt intern vom Zwischenkreis nicht mehr ab. Der
> EINGANGSregler muß aber die vollen 24A SCHALTEN können, auch wenn das
> wegen Nichtabnahme dann sehr kurze Pulse sind.

Das sehe ich ähnlich. Wenn der Zwischenkreiskondensator voll ist, kann 
der Eingangstegler keinen so hohen Strom mehr in die Kondensatoren 
fliessen lassen.

Der MPPT geht nur innerhalb seiner in der SW definierten Grenzen eines 
PV Moduls auf maximum power, ansonsten schaltet er durch. Sonst wäre ein 
Batteriebetrieb gar nicht möglich.

Der Hoymiles überlebt das, weil die WR Stufe bei Ereichen des 
Leistungslimits (z.B. 800W) keinen weiteren Strom über den Zwischenkreis 
abnimmt. D.h. bei einem HM800 gehen bei Ubatt=50V ca. 8A über jeden 
Eingang, was deutlich unter dem Kurzschlussstrom liegt. Das verkraftet 
der HM locker.
: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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StefanK schrieb:
> ansonsten schaltet er durch

Korrektur, denn das war schlampig formuliert:

Der MPPT Regler nimmt Leistung bis zu seinem Stromlimit ab. Er hat in 
der Masseleitung des PV Eingangs einen Messwiderstand zur Strommessung.
von Hardy F. (hflor)


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StefanK schrieb:
>
> Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny
> Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell
> verbraucht wird?
Am Load-Ausgang kannst Du das ganze Haus anschliessen, da wird nichts 
eingespeist.
von Heinz R. (heijz)


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StefanK schrieb:
> Der MPPT Regler nimmt Leistung bis zu seinem Stromlimit ab. Er hat in
> der Masseleitung des PV Eingangs einen Messwiderstand zur Strommessung.

er kann es auch wo anders messen, ich weiss es nicht - aber es 
funktioniert problemlos

Stromlimit ist ja wohl auch das falsche Wort - kommt ja auch auf die 
Spannung an, hat nichts mit dem Kurzschlussstrom zu tun


Er regelt über MPPT halt so das die max Grenze von z.B. 400W pro Kanal 
eingehalten werden

Der MPPT muss doch einfach nur ganz oben anfangen, bei der 
Leerlaufspannung

Er erhöht dann den Strom so lange - die Spannung sinkt - bis die 4000W 
erreicht sind


Schlierst man ihn an eine Batterie an - er erhöht den Strom, die 
Spannung sinkt kaum - aber irgendwann sind auch hier die 400W erreicht
von Thomas R. (thomasr)


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Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte 
verbraten werden. Also muß er schalten. Und damit den GANZEN Strom der 
gerade vom Panel geliefert werden kann. Solange das Panel nur einen 
maximalen Strom liefert der unter dem Limit des Schalttransistors liegt, 
alles gut.

Schaltet man dagegen mehrere Panel parallel wird das doch zum Risiko für 
den Transistor? Und nichts anderes mache ich doch wenn ich statt eines 
Panels einen Akku anschließe der prinzipiell "unendlich" Strom liefern 
kann?

Aus dieser Überlegung heraus hatte ich den Ausgangsstrom des Akkus beim 
Einspeisen in den WR zu begrenzen versucht. Allerdings mit einem 
einstellbaren Step-Down Wandler der irgendwann defekt war, wodurch auch 
immer.

Vielleicht sollten wir eine neue Diskussion aufmachen, das hat mit der 
ursprünglichen Frage nichts mehr zu tun.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte
> verbraten werden. Also muß er schalten. Und damit den GANZEN Strom der
> gerade vom Panel geliefert werden kann.

ich habe versucht Dir eine Erklärung zu schreiben, tue mich schwer - 
habe ChatGPT befragt :-)


Ja – der Wechselrichter pulst tatsächlich den Eingangsstrom. Allerdings 
nicht so, wie man sich das oft vorstellt.


Vereinfacht sieht das so aus:

Der MPPT besteht aus einem getakteten DC/DC-Wandler.

Der Eingang sieht dann ungefähr so aus:

PV+
 |
 +------ MOSFET -------+
 |                     |
 |                    L (Spule)
 |                     |
 +---------------------+
 |
PV-

Der MOSFET schaltet typischerweise mit 20 bis 100 kHz.

Er ist also ständig

EIN
AUS
EIN
AUS
EIN
AUS
...
Fließt dadurch ein gepulster Strom aus dem Modul?

Nicht direkt.

Die große Eingangsspule und häufig auch Eingangskondensatoren sorgen 
dafür, dass das PV-Modul einen fast konstanten Gleichstrom liefert.

Der Strom sieht eher so aus:

Ideal:

12 A ───────────────────────────

Real:

12,0 A
     ~~~~~~~ kleine Welligkeit ~~~~~~~
11,8 A

also vielleicht ±2...10 % Ripple.

Nicht:

24 A
0 A
24 A
0 A
24 A

Das würde jedes PV-Modul verrückt machen.

Warum?

Ein PV-Modul reagiert relativ langsam.

Der MPPT "sieht" deshalb praktisch eine Stromquelle.

Die Spule glättet den Strom.

Genau deshalb besitzen Schaltnetzteile immer eine Induktivität.

Hat der MOSFET trotzdem Spitzenströme?

Ja!

Im MOSFET und in der Spule können deutlich höhere Momentanströme fließen 
als der gemittelte Modulstrom.

Das ist aber eine interne Größe.

Beispielsweise:

Modul liefert

12 A

Spulenstrom

11 A
12 A
13 A
12 A
11 A
...

Ripple vielleicht ±1 A.

Nicht

0 A
24 A
0 A
24 A
von StefanK (stefanka)


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Thomas R. schrieb:
> Aber das kann er doch unmöglich analog/linear machen? Die Leistung müßte
> verbraten werden.

Der MPPT am Eingang ist ein über PWM gesteuerter DCDC Wandler, der die 
Zwischenkreiselkos auf eine gewünschte Spannung lädt.

Mal angenommen am PV Eingang sind 2 vollbeschienene 400W Module parallel 
angeschlossen und Isol~24A, der MPPT arbeitet noch nicht und der 
Zwischenkreiselko hat Uzw=0V.

Mit dem ersten kurzen Einschalttakt des MPPT fliessen für ca. 10us bei 
100kHz Schaltfrequenz tatsächlich 24A. So einen kurzen Überstrom hält 
der Transistor aber aus. Wenn der MPPT klug ist, wird er den Strom 
messen und mit einem Soft Start bestehend aus mehreren kurzen 
Schaltimpulsen versuchen, den Zwischenkreiselko soweit auf Spannung zu 
bringen, dass die Schaltstromstärken mit steigender Uzw kleiner werden. 
Dann fliesst im Transistor maximal Imittel+Iripple.

Heinz R. schrieb:
> Ein PV-Modul reagiert relativ langsam.

Bis auf den obigen Satz, der absolut nicht stimmt, ist das eine gute 
Erklärung.

Ein PV-Modul reagiert praktisch unverzüglich auf eine 
Belastungsänderung. Es hat kaum eine eigene Kapazität, nur ca. 1uF/m^2.

Damit die Modulspannung bei einem Schaltvorgang des MPPT-Reglers nicht 
zu stark einbricht, hat der PV Eingangskreis Elkos von PV+ nach PV-

PV+ | +------ MOSFET -------+ | | | L (Spule) | | 
+---------------------+ | PV-

-> PV+ - C - PV-
von StefanK (stefanka)


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Hardy F. schrieb:
> StefanK schrieb:
>>
>> Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny
>> Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell
>> verbraucht wird?
> Am Load-Ausgang kannst Du das ganze Haus anschliessen, da wird nichts
> eingespeist.

Heisst das, dass der Sunny Island das Haus nachts im reinen Inselbetrieb 
versorgt?

Und dass der Sunny Island tagsüber PV Überschuss auch nicht ins Netz 
einspeist?
von StefanK (stefanka)


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Thomas R. schrieb:
> Aus dieser Überlegung heraus hatte ich den Ausgangsstrom des Akkus beim
> Einspeisen in den WR zu begrenzen versucht. Allerdings mit einem
> einstellbaren Step-Down Wandler der irgendwann defekt war, wodurch auch
> immer

Ein Step-Down als Leistungssteller für der Mikrowechselrichter wie in 
diesem Beitrag angedacht?

Beitrag "PV Simulator für Batteriebetrieb von Hoymiles & Co"
von Εrnst B. (ernst)


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StefanK schrieb:
> Wie sieht das dann nachts ohne Netzausfall aus? Speist der SMA Sunny
> Island dann gerade soviel Leistung ins Netz ein, wie im Haushalt aktuell
> verbraucht wird?

Genau. Du kannst im SMA konfigurieren, was der "Sollwert" am Stromzähler 
sein soll (normalerweise "0 Watt", kannst aber auch einen beliebigen 
Dauer-Bezug oder Einspeisung konfigurieren) und wieviel der 
Batteriekapazität zur Eigenverbrauchsoptimierung verwendet werden darf 
(abhängig von Jahreszeit).

Dann entlädt er z.B. über Nacht deine Batterie bis zu 40% runter, bevor 
wieder Energie aus dem Netz bezogen wird.
Sinn ist, dass du immer eine Reserve in der Batterie hast, z.B. wenn der 
Strom morgens vor Sonnenaufgang ausfällt, kannst also Abwägen wie 
wichtig dir Notstromverfügbarkeit bei Stromausfall vs. Optimierung 
deiner Stromrechnung ist.

Aber: die SMA-Teile sind zwar solide, aber auch recht altbacken. 
Modernere Geräte wie z.B. der genannte Deye haben mehr Funktionen & 
Leistung, integrieren z.B. 3 Phasen und Solar-MPPTs im selben 
Gehäuse-Volumen in dem der SMA nur eine Phase unterbringt, haben 
schickere Cloud-Apps usw.
Also: Vergleichen, was aktuell so am Markt ist.
von StefanK (stefanka)


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@Ernst Danke Dir für die ausführliche Antwort. Ich suche gerade nach 
einem inselfähigen WR. Auf den SMA Sunny Island bin ich gestoßen, weil 
ich den gebraucht bekommen kann.

Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und 
Protokoll angeht. Es mit einer eigenen Lösung steuern zu können, wäre 
mir wichtiger als schickere Cloud-Apps ;)

Lass uns das hier weiter besprechen:

Beitrag "SMA Sunny Island für "Nulleinspeisung" geeignet?"
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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StefanK schrieb:
> Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und
> Protokoll angeht.

Den SMA klemmst du einfach an Ethernet oder WLan, und fragst den dann 
über Modbus-TCP (Oder Modbus-UDP) ab.
(gibt sicher fertige Module dafür, kriegt man auch simpel in z.B. 
Node-Red zusammengeklickt)

SMA veröffentlicht die Register-Adressen ganz ohne Geheimniskrämerei, 
musst aber mehrere Dokumente zusammensuchen (Technical Information - SMA 
Modbus Interface spec, User Manual - Communication via Modbus Interface, 
Spreadsheet mit den Registern, ...)

Oft gibt es mehrere Register für dieselbe Funktion, da muss man etwas 
aufpassen. Dann ist eins für die permanente Konfiguration und wird im 
Flash gesichert, das andere für die aktuelle Einstellung. Eins sollte 
man nicht alle paar Sekunden überschreiben, das andere kannst du 
kontinuierlich beliebig umstellen.

Sind aber in den Register-Listen entsprechend gekennzeichnet.

Für die wichtigsten Einstellungen hat der SMA einen 
Fallback-Mechanismus, du kannst konfigurieren dass die Vorgabe über 
Modbus nur für xx Sekunden gelten soll, und sonst auf den Default 
zurückgestellt wird.
So als Vorsorge, falls dein Homeserver abstürzt.
von Heinz R. (heijz)


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StefanK schrieb:
> Wichtig wäre mir, wie einfach man den WR steuern kann, was Bus und
> Protokoll angeht. Es mit einer eigenen Lösung steuern zu können, wäre
> mir wichtiger als schickere Cloud-Apps ;)


dann solltest Dir echt mal das Victron-Universum anschauen, SMA ist da 
weit weg von was Offenheit und Community angeht

Günstiger ist SMA auch nicht, im Gegenteil
von Thomas R. (thomasr)


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StefanK schrieb:
>
> Der MPPT am Eingang ist ein über PWM gesteuerter DCDC Wandler, der die
> Zwischenkreiselkos auf eine gewünschte Spannung lädt.
>
> Mal angenommen am PV Eingang sind 2 vollbeschienene 400W Module parallel
> angeschlossen und Isol~24A, der MPPT arbeitet noch nicht und der
> Zwischenkreiselko hat Uzw=0V.
>
> Mit dem ersten kurzen Einschalttakt des MPPT fliessen für ca. 10us bei
> 100kHz Schaltfrequenz tatsächlich 24A. So einen kurzen Überstrom hält
> der Transistor aber aus. Wenn der MPPT klug ist, wird er den Strom
> messen und mit einem Soft Start bestehend aus mehreren kurzen
> Schaltimpulsen versuchen, den Zwischenkreiselko soweit auf Spannung zu
> bringen, dass die Schaltstromstärken mit steigender Uzw kleiner werden.
> Dann fliesst im Transistor maximal Imittel+Iripple.

OK, beruhigt mich etwas. Wenn aber ein Akku statt eines Panels 
angeschlossen wird kann der Strom doch gegen unendlich gehen (abhängig 
vom Ri des Akkus). Dort sehe ich die Gefahr für den Schalttransistor.
von Heinz R. (heijz)


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Thomas R. schrieb:
> OK, beruhigt mich etwas. Wenn aber ein Akku statt eines Panels
> angeschlossen wird kann der Strom doch gegen unendlich gehen (abhängig
> vom Ri des Akkus). Dort sehe ich die Gefahr für den Schalttransistor.

Auch nur beim erstmaligen Anschließen, die Zuleitungen haben ja auch 
einen Widerstand

Normalerweise klemmt man PV-Panele nicht bei bestem Sonnenstand an
Beim AKku besser über einen Widerstand die Elkos vorladen
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