Es kam jetzt häufig vor, dass irgendwelche Schaltreglerkreise (vermutlich) defekt sind, und ich das gerne überprüfen möchte. Sei es bei irgeneinem Netzteil für eine LED-Lupe, die ich vom Sperrmüll aufgegabelt habe, oder einem defekten Fernseher
Damit ich es einfach habe und bei entworfenen Schaltungen mal reingucken kann, ob Komponenten richtig dimensioniert sind. Ob der Kondensator passt, oder der Freilaufkreis beim Relay anders ausschauen muss/kann. Verständnisaufbau durch praxisorientiertes Probieren und Neugier.
Bei einem gebrauchten (analogen) Oszilloskop stellt sich immer die Frage "Geht das noch?" und ob ich das reparieren könnte. Und ob ich für den Aufwand bereit wäre. Aber Preise teils unter 50€ in Kleinanzeigen sind schon sehr verlockend.
"Günstig" und neu wären auch USB-Varianten. Ich habe einen Haufen HTPCs und alte LCD Monitore retten können, an einem extra Rechner dafür würde es nicht scheitern.
Das günstigste wäre dann ein VDS1022I. Problempunkt Software. Einmal benutze ich nur noch Linux, zweitens möchte ich auch nicht, dass es dann irgendwann mal nicht unterstützt wird (VM wäre eine Option, oder der benutze Computer wird halt nicht aktualisiert), oder die Software nicht mehr gewartet wird, wie auch beim Owon https://github.com/florentbr/OWON-VDS1022
Bau dir mit einem 74xy14 einen Oszilloskop und Tastkopftester der
100 Hz, 1 kHz, 10 kHz, 100 kHz, 1 MHz und 10 MHz erzeugt.
Der 1 kHz Ausgang sollte auch ein 100 mVpp und 1 Vpp bereitstellen.
Kommt ganz darauf an, was man braucht. Ein paar Impulse sauber darstellen ist das eine, Impulsbilder als Datei speichern für Schulungen/Vergleiche? Einen USB-Oszi nur in Notfällen, da USB-Masse meist mit PC verbunden wird und die PC-Masse mit Schutzleiter. Im dümmsten Störfall entsteht magischer Rauch im PC!
Ich würde nen gebrauchten analogen Hameg empfehlen. Für das kleine Geld gibt es kaum etwas besseres. Hatte ich selbst über Jahrzehnte und der Komponententester war wirklich genial.
Ein separates Gerät funktioniert in 20 Jahren auch noch. Ein USB-Messvorsatz ist immer in höchstem Maße vom PC und der Software abhängig. Da niemand weiß, was da noch alles passiert, würde ich nur in bestimmten Fällen zu einem USB-Gerät greifen - z.B. für Dokumentationen, automatisierte Tests etc.
Ein reines analoges Oszi würde ich heutzutage nicht mehr kaufen. Klar, funktioniert zwar, erfordert aber mehr Erfahrung, um das zu sehen, was Du sehen willst. Außerdem ist es nur bei peridischen Signalen wirklich gut. Es gibt Hybridgeräte, aber die sind so alt, das lohnt sich eigentlich nicht mehr.
Widerstehe der Versuchung, zu billig zu kaufen. Du machst Dich unglücklich. Sparen ja, aber an der richtigen Stelle.
klein, handlich, mobil, hat alles, was Du brauchst.
USB-C Stromversorgung
Ethernet, USB, HDMI
nimm die 4-Kanal-Version. Wenn Du mal SPI debuggen musst, wirst Du froh sein.
Die 70 MHz Version sollte für Dich erstmal reichen.
Das ist jetzt ein Low-End Gerät, aber mit aktueller Technik. Intern läuft ein Android-System. Du bekommst ordentliche Qualität, und ja, es kostet halt Geld. Aber Du bekommst dafür ein vernünftiges Gesamtpaket, mit dem Du auch was anfangen kannst.
Entweder ein gebrauchtes Röhrengerät (Hameg, ..., unbedingt vorführen lassen, kein Blindkauf) oder ein aktuelles Rigol.
KEIN Fnirsi (Gesundheit!).
Sich nicht auf die USB-Falle zu begeben (Vorposter) ist ein starkes Argument dagegen.
Eventuell ein Handheld-Scope von Owon in Betracht ziehen (Mäusekino!)
Wenn du dir danach ein echtes[tm] scope kaufst, ist es immer noch sinnvoll verwendbar.
Kein Einkanal-Spielzeug.
Immer eine Preisfrage! Die solltest du mal konkreter beantworten.
Ein USB-Messvorsatz ist immer in höchstem Maße vom PC und
der Software abhängig.
/Wenn/ jemand eine alternative Software entwickelt hat, dann, und nur dann ist das kein so großes Problem, denn die alternative Software lässt sich portieren, weiterentwickeln etc.
Beim vom Threadstarter genannten Gerät scheint das der Fall zu sein (siehe von ihm verlinktes Projekt auf gitbub).
Allerdings ist das Gerät aus anderen Gründen eher nicht so attraktiv: Nur zwei Kanäle, nur 25 MHz Bandbreite.
Ja, damit ist man zu Zeiten der seligen Hamegs auch über die Runden gekommen, nur sind die Ansprüche der meisten doch etwas gestiegen, denn statt mit Frequenzen im einstelligen MHz-Bereich arbeiten praktisch alle heutigen µCs mit dann doch deutlich höheren Taktraten.
Naja, und wie schon angemerkt, schon zum Debuggen von 'ner SPI-Schnittstelle reichen zwei Kanäle einfach nicht aus.
Bevor es das DHO804 gab, hätte die Universalempfehlung DS1054Z gelautet, das war lange Zeit ein günstiges Vierkanalgerät, das problemlos "aufgebohrt" werden kann (Decoder, Frequenz und auch Samplespeicher).
Das DHO804 aber ist einfach besser - größeres Display mit mehr Auflösung, 12-Bit-ADC ...
Von einem USB-Gerät würde ich abraten. Die Bedienung ist einfach immer komplizierter und weniger intuitiv als mit dedizierten Knöpfen für die wichtigen Einstellungen.
Auch analoge Oszis würde ich heute ohne Not nicht mehr verwenden.
Einmalige oder nicht-periodische Ereignisse gehen mit DSO einfach viel besser. Auch hinterher im Signal rumscrollen, zoomen und mit Cursor messen willst du nicht mehr missen, wenn du das einmal hattest.
Wenn du etwas mehr Geld ausgeben willst, nimm das Rigol DHO804 (aktuell bei Banggood für ca 335€).
Mit dem bist du auch bei anspruchsvolleren Aufgaben später mal gut bedient.
Durch die USB-Versorgung kannst du es auch mit Powerbank betreiben (z.B. mobil im Auto, Stichwort Fensterheber).
Wer ihn einmal verstanden hat, will nicht mehr ohne. Ein Hameg hat auch eine ewige Lebensdauer und ist meist sogar leicht zu reparieren, falls mal was sein sollte. Allerdings ist der Platzverbrauch nur auf einem dafür vorgesehenen Platz akzeptabel.
Viel richtiges wurde schon gesagt. Wichtig ist aber vor allem, mit was hast du Erfahrung und was willst du machen. Ich habe jahrzehntelang mit analogen Scopes gearbeitet und jahrzehntelang mit digitalen. Heutzutage gibt es kaum noch Gründe, ein analoges zu empfehlen. Außer wenn man damit aus Erfahrung blind umgehen kann, oder weil so billig, dass man nicht nein sagen kann.
Allerdings hab ich erst vor kurzem wieder bei jungen Kollegen gesehen, was man bei DSOs (auch bei guten teuren) falsch machen kann. Von zu geringer Sampling Rate wo dann Phantasiekurven als pulsierende Signale missinterpretiert wurden, bis zu HD-Mode welcher mehrere Abtastungen gemittelt hat und Zwischenpegel anzeigte, als ob zwei digitale Treiber gegeneinander arbeiten würden. Auch sinx/x Interpolation welche Kurven vortäuscht wo eigentlich nur mehr ein paar Spikes vorhanden waren. Wäre bei einem analogen so eher nicht passiert.
Man muss bei jedem Meßgerät schon wissen, was man wie messen kann.
Die USB Spielzeuge würde ich allerdings niemanden empfehlen, der auch nur irgendwo etwas Stellfläche für ein vernünftiges Gerät hat.
Es steht da zwar:
"...Die DHO800-Serie ist standardmäßig mit USB-, LAN- und HDMI-Ausgangsschnittstellen ausgestattet, die die Fernsteuerung und Konferenzpräsentationen unterstützen und so die Zusammenarbeit erleichtern..."
Ich bräuchte aber eine eineindeutige Aussage, ob Oszilloskopdarstellungen auch als Bild exportiert werden können. Evtl. als Video.(Evtl. SD-Karte)
Das ist bei meinem Analog-Hameg nämlich nur dann möglich, wenn ich eine Extra-Kamera davorstelle, die sich dann so herrlich im Glas spiegelt.
Grausig.
Das ist bei meinem Analog-Hameg nämlich nur dann möglich, wenn ich eine
Extra-Kamera davorstelle, die sich dann so herrlich im Glas spiegelt.
Grausig.
Gegen Spiegelungen hatte eigentlich jeder Oszilloskophersteller
einen Tubus im Angebot. Oft gleich mit einem Gewinde für ein
passendes ☺ Objektiv.
P.S.
Bei Rigol hätte ich da gewisse Zweifel, ob die einen Tubus anbieten. ☻
Ebenso daran, dass die ihren Bildschirminhalt als MP4 wegschreiben
können. Beim zweiten mag ich mich aber auch irren.
Es steht da zwar:
"...Die DHO800-Serie ist standardmäßig mit USB-, LAN- und
HDMI-Ausgangsschnittstellen ausgestattet, die die Fernsteuerung und
Konferenzpräsentationen unterstützen und so die Zusammenarbeit
erleichtern..."
Ich bräuchte aber eine eineindeutige Aussage, ob
Oszilloskopdarstellungen auch als Bild exportiert werden können. Evtl.
als Video.(Evtl. SD-Karte)
Als Bild: png, bmp, jpg Einfach vorne USB-Stick reinstecken.
Das ist bei meinem Analog-Hameg nämlich nur dann möglich, wenn ich eine
Extra-Kamera davorstelle, die sich dann so herrlich im Glas spiegelt.
Grausig.
Das Spiegeln ist gar nicht so schlimm. Stören tut es, wenn die Umgebung zu hell ist und Spiegelungen von allem möglichen hell im Photo erscheinen. Die Spiegelung einer schwarzen, unbeleuchteten Kamera siehst du auf dem Photo nicht.
Früher (tm) gab es für das Abphotographieren des Bildschirms daher
einen Phototubus, der das Umgebungslicht von Kamera und Oszi-Schirm fern hielt.
Früher (tm) gab es für das Abphotographieren des Bildschirms daher
einen Phototubus, der das Umgebungslicht von Kamera und Oszi-Schirm fern
hielt.
Ja. Und man braucht nicht mal unbedingt einen dedizierten Phototubus zu kaufen, sondern kann sowas notfalls auch einfach mal schnell aus einem Stück Pappe hinreichender Größe basteln.
Ich bräuchte aber eine eineindeutige Aussage, ob
Oszilloskopdarstellungen auch als Bild exportiert werden können. Evtl.
als Video.(Evtl. SD-Karte)
Bild ("Screenshot") auf Tastendruck ja, wie es praktisch jedes andere DSO auch macht.
Videoaufnahme: Nein. Aber es gibt einen HDMI-Ausgang, an den man nicht nur einem Monitor anschließen kann, sondern auch einen simplen USB-HDMI-Grabber, und den wiederum kann man an einen PC anschließen, und der dann wiederum das Videosignal aufnehmen.
Wenn man denn unbedingt eine Bewegtbildaufzeichnung des Oszilloskops braucht, ist das eine hinreichend komfortable Methode.
Das Spiegeln ist gar nicht so schlimm. Stören tut es, wenn die Umgebung
zu hell ist und Spiegelungen von allem möglichen hell im Photo
erscheinen. Die Spiegelung einer schwarzen, unbeleuchteten Kamera siehst
du auf dem Photo nicht.
Früher (tm) gab es für das Abphotographieren des Bildschirms daher
einen Phototubus, der das Umgebungslicht von Kamera und Oszi-Schirm fern
hielt.
Früher gab es Kameras mit hartem Schwarz-Weiß-Film (Gradation). Mit meiner Digital-Kompaktkamera am Fluke-Röhren-Scope brauche ich Umgebungslicht, weil andernfalls der Kontrastumfang des CCD überfordert wäre.
Der Hameg-Komponententester in allen Ehren - aber dafür auf
[ .. ]
verzichten?
Ich hatte ihn nie und vermisse ihn nicht, ebensowenig wie das sehr ungenaue HM512/4. Mein Fluke Combiscope ist inzwisschen alles andere als aktuell, aber speziell wegen dessen Möglichkeit für echten Analogbetrieb habe ich es lieb.
Früher gab es Kameras mit hartem Schwarz-Weiß-Film (Gradation). Mit
meiner Digital-Kompaktkamera am Fluke-Röhren-Scope brauche ich
Umgebungslicht, weil andernfalls der Kontrastumfang des CCD überfordert
wäre.
Wozu interessiert der Kontrastumfang der CCD?
Ein schwarzer Bildschirm darf auch auf dem Photo schwarz sein. Die Belichtung muss so gewählt werden, dass kein Pixel übersteuert wird - und gut. Probleme tauchen auf, wenn die Kamera eine Belichtungsautomatik verwendet, die auf den falschen Motivtyp optimiert.
Ich bräuchte aber eine eineindeutige Aussage, ob
Oszilloskopdarstellungen auch als Bild exportiert werden können. Evtl.
als Video.(Evtl. SD-Karte)
Einige user haben das erfolgreich gemacht:
"To export screen captures from your RIGOL DHO8xx oscilloscope, you can either save images directly to a USB flash drive or access the scope remotely over your local network using a PC browser."
ich finde mich langsam mit dem Gedanken ab, dass ich doch ein
Oszilloskop brauche.
Hallo,
als Einsteiger-Kleingerät ist das Hantec 6022BE eigentlich cool.
Früher kostete es neu 50€, das hat irgendwie gepasst. Mittlerweile liegt es irgendwo bei 80€, das scheint mir zu teuer.
Bei Interesse kannst du ja mal schauen, ob das Gerät für dich in Frage käme und wenn ja, gucken, ob man es irgendwo (gebraucht) günstig bekommt.
Das oben bereits geannnte Owon VDS1022I ist meiner Meinung nach besser als das Hantek 6022BE. Das Hantek hat laut Spezifikation zwar mit 1M deutlich mehr Speicher als das Owon mit nur 5k aber eigentlich hat es gar keinen Speicher sondern ist darauf angewiesen die Daten in Echtzeit zum PC zu streamen. Das Hantek besteht im Wesentlichen aus ADC und EZ-USB-Controller, das Owon ist vollständiger mit u.a. 32 bit Controller und FPGA.
Ein Hantec 6022BL habe ich hier auf meinem Bastelplatz.
Durchaus brauchbar. Sowohl das Gerät, als auch die Oszi Software.
Dumm ist allerdings die LA Software. Außer Linien darstellen, kann die nix sinnvolles. Keinerlei Protokolle.
Als Oszi Software setze ich Haers ein
Für den LA muss PulseView herhalten. Leider schrumpft dabei die Anzahl nutzbarer Kanäle von 16 auf 8.
Wenn man auf den Preis achten muss, ok. Für gehobene Ansprüche sicherlich nix. Da muss man schon ein paar Hunderte drauf legen.
Hat das eine RJ45 Buchse, welche IP Adresse?
Solche ungenauen Angaben helfen dem Interessenten nicht unbedingt weiter.
Welcher Browser IE, Chrome, Safari, FF, Opera?
/BTW: Mein Kiwi braucht auch LAN Verbindung. Entweder über Proxy oder lokal. Aber keine statische IP. IP wird in Zusammenspiel mit Apple "Bonjour" automatisch generiert. (Kommt auch mit DHCP, IP4 und IP6 klar.)/
Wenn Herstellerangaben in solchen fundmentalen Konnektivitätsfragen nur mit vagen Antworten aufwarten, ist das sicherlich nicht das, was der Kunde erwarten könnte.
ciao
gustav
P.S.: Habe mir noch ein paar selbstgemachte Videos von Oszillogrammen mit dem Hameg angeschaut. Ab einer bestimmten Einstellung an der Timebase flimmert es gewaltig im Video. Eine Sync. für externe Kamera müsste also auch her.
Das liegt mehr an Google als an Conrad. Das DOV704 kostet bei Conrad gerade 199€. Google hat aber die kalibrierte Version (DAkkS-akkreditiertes Labor) von Conrad ausgeworfen.
Die Owon HDS200-Serie solltest du dir ansehen.
Da hast du, wenn du die "S" nimmst, gleich einen Funktionsgernerator dabei.
Musst dir keine Gedanken um Kurzschluss mit Erde machen (gerade wenn du Netzteile prüfen willst). Die gibt es von 40MHz-200MHz, mit und ohne Funktionsgernerator.
Ich habe eins mit 70MHz. Das hatte ich für einen bestimmten Zweck gekauft, aber außer zum Testen noch nicht eingesetzt. Die Tests waren aber alle zufriedenstellend.
Ich bin so eher der Einstellung, dass ein Anfänger sich auch in der Anfängerklasse ein Scope kaufen sollte. Daher meine Empfehlung ein funktionierendes Hameg für 50 €. Dann kann er kostengünstig rausfinden ob ihm das Hobby Spaß macht und was er denn gerne an einem vernünftigen Scope hätte. Ja, die Gefahr, dass ihm das Hameg zu schmächtig wird ist nahezu 100%. Für die im Eingangsposting gestellten Anforderungen taugt es aber.
Schlimmstenfalls steht dann ein Reserve-Scope für 50 € rum oder er verkauft es wieder "an den nächsten Deppen" (nicht ernst gemeint, für die Kommunikationsbehinderten).
Ich hab genug Leute gesehen, die sich mit tollen Oszis geschmückt haben, aber absolut nichts damit anfangen konnten.
Etwas höher ist dann ein owon Handheld-Mäusekino (120 ... 140 €), das er, wenn er ein besseres Scope will, sehr wahrscheinlich behalten wird.
Ich bin so eher der Einstellung, dass ein Anfänger sich auch in der
Anfängerklasse ein Scope kaufen sollte. Daher meine Empfehlung ein
funktionierendes Hameg für 50 €. Dann kann er kostengünstig rausfinden
ob ihm das Hobby Spaß macht und was er denn gerne an einem vernünftigen
Scope hätte. Ja, die Gefahr, dass ihm das Hameg zu schmächtig wird ist
nahezu 100%. Für die im Eingangsposting gestellten Anforderungen taugt
es aber.
Schlimmstenfalls steht dann ein Reserve-Scope für 50 € rum oder er
verkauft es wieder "an den nächsten Deppen" (nicht ernst gemeint, für
die Kommunikationsbehinderten).
Ich hab genug Leute gesehen, die sich mit tollen Oszis geschmückt haben,
aber absolut nichts damit anfangen konnten.
Etwas höher ist dann ein owon Handheld-Mäusekino (120 ... 140 €), das
er, wenn er ein besseres Scope will, sehr wahrscheinlich behalten wird.
Meine Güte, Du hast gerade das Angebot des VOLTCRAFT DOV704, 4 Kanal, 70 MHz, 7", 4 Probes, etc. für unter 190 € gelesen und kommst dann mit so einem Müll?
Meine Güte, Du hast gerade das Angebot des VOLTCRAFT DOV704, 4 Kanal, 70
MHz, 7", 4 Probes, etc. für unter 190 € gelesen und kommst dann mit so
einem Müll?
Der Firmen-Azubi hatte sich für sein Hobby auch ein gebrauchtes
Hameg gekauft, und in die Firma liefern lassen. Dadurch wurde ich
unfreiwillig Zeuge der Inbetriebnahme, die nach ca. 10 min in einem
lauten Knall und einer Rauchwolke endete.
Reparaturversuche wollte der Azubi daraufhin nicht unternehmen.
50 Euro für einen Silvesterböller ist eindeutig zuviel. ☺
(Man beachte auch meine Eingangsantwort am Anfang.)
Wenn man den eevblog-Thread zum Volcraft-Gerät genauer studiert, finden sich dort ein paar interessante Informationen:
das Gerät hat ein Hardwareproblem, einen starken "Ripple", der aber beseitigt werden kann (bizarrerweise durch Entfernen eines Opamps und Bestücken einiger 0-Ohm-Widerstände)
das Gerät kann auch mit Firmware von Owon betrieben werden, die dann ein paar Optionen mehr zur Verfügung stellt
das Gerät bietet die von Karl gewünschte Funktion der Videoaufzeichnung
das Gerät kann "aufgebohrt" werden, so daß statt der vorgesehen 70 MHz auch 200 MHz Bandbreite nutzbar sind (reine Softwareangelegenheit)
das Gerät nutzt Android (wie auch die DHO800/900 von Rigol) und man kann darauf problemlos andere Android-Software installieren
das Gerät ist komplett über Netzwerk fernbedienbar, mit einem simplen USB-WLAN/BT-Adapter lässt sich auch WLAN nutzen
das Gerät kann mit USB-Maus und -Tastatur bedient werden (mit o.g. BT-Adapter auch via BT)
im Gerät ist ein Lüfter verbaut, der durch Tausch beruhigt werden kann, ebenso kann die wohl nicht optimale Lüfteransteuerung durch die Software verbessert werden.
Stromversorgung erfolgt über USB-C, mir ist noch nicht ganz klar, ob das Gerät sauber USB PD implementiert, oder einfach stur 12 V erwartet; das beigelegte Netzteil scheint ein (Pfusch-) Netzteil mit 12 V und USB-C-Stecker zu sein
Trotz der Minuspunkte ist das in Anbetracht des Preises gar nicht so uninteressant, sowohl als Einsteigergerät oder als kleines portables Zweitoszilloskop.
Ich hab genug Leute gesehen, die sich mit tollen Oszis geschmückt haben,
aber absolut nichts damit anfangen konnten.
Für gute Ideen, Innovation und Erfahrung gibt es keinen "Bestellknopf".
Wenn der TO ein Analogoszi explizit wünscht, was einem Neubenutzer
einige digitale Stolperstricke erspart, finde ich das legitim.
Und passt auch zu dem vom TO genannten Aufgabenspektrum.
Ein Funktionstest bei einem lokalen Verkäufer, hätte dem Azubi
allerdings die Nummer in der Firma erspart. ☺
Und auch die Ausgabe von Geld.
als Einsteiger-Kleingerät ist das Hantec 6022BE eigentlich cool.
Früher kostete es neu 50€, das hat irgendwie gepasst. Mittlerweile liegt
es irgendwo bei 80€, das scheint mir zu teuer.
Wann soll das mit den 50,-€ gewesen sein?
60,- waren bis 2020 oft anzutreffen, ab da waren lange 70,- "normal", dann kam die Corona-Verirrungsphase mit folgend Einpendeln bei 80,-€.
Aktuell gerade wieder knapp 70,-€, mit der richtigen Suche auch unter 60,- einschl. VSK.
Ich würde wenn aber immer die rund 10,-€ für das 6022BL (mit 16 Kanal LA) drauflegen, wenn ich heute kaufen wollte.
Ich selber habe es, aber nur 2020 aufgrund eines Händlerpreisirrtums für knapp 39,-€ über Amazon just for fun gekauft und seither doch erstaunlich oft genutzt, gerade unterwegs, ohne Angst, etwas "wertvolles" vorsichtig transportieren zu müssen.
Und gerade auch der LA ist immer schnell in Reichweite.
Bei Interesse kannst du ja mal schauen, ob das Gerät für dich in Frage
käme und wenn ja, gucken, ob man es irgendwo (gebraucht) günstig
bekommt.
Gerade beim BL ist der der Zubehörsatz neu sehr umfangreich und nicht unbedingt dauerhaft erhalten, da (auch bei mir) für andere Dinge gerne mit genutzt.
Kleinanzeigen hat aktuell ein einziges 6022b(e) gelistet, 50,-€ + VSK ohne dass ersichtlich, ob das Y-USB Kabel dabei ist.
Bei banggood.com 6022be für Neukunden 55,-€ frei Haus..
Edit: Ersten Anhang bitte löschen, fallst ein Mod reinschaut...
Arbeitest Du bei der Müllabfuhr? Zumindest deiner Ausdrucksweise nach
ja. Wobei unser Entsorgungsfacharbeiter hier sehr freundlich ist und
immer ein Lächeln im Gesicht hat.
Ui, der Tausendsasse fühlt sich mal wieder angepisst?
Also der Spezi, der wenn er sich durch eine unpassend parkende Nachbarin behindert sind, noch genügend Platz und Zeit hat, diese per Gabelstapler und Palettenstapeln vorsätzlich an der Wegfahrt zu hindern und die Straftat der Nötigung begeht.
Aber immerhin kennt er seinen Müllfachmann persönlich.
Der TO, der seit 4 Jahren hier angemeldet ist, will jetzt doch mal ein
Scope haben. Meldet sich jetzt aber nicht mehr.
Keine Sorge, wird er schon wieder.
Er wollte was analoges, oder ein USB-Scope.
Nein, er möchte nicht etwas analoges, er würde es aber in Kauf nehmen, wenn Preis und Leistung stimmen.
Nun, ein USB-Scope würde ich
mir nie kaufen und die Fan-Gemeinde dafür scheint recht klein zu sein.
Die reinen USB-Scopes von PicoScope gehen bis ~4,500,-€ und die Firma ist seit langer Zeit sehr erfolgreich damit, reine USB-Scopes zu verkaufen.
Bohrer verkaufen die allerdings nicht.
Und nachdem selbst nach 4 Jahren der Wunsch nach serielle Dekoder nicht
erkennbar ist, scheint es angebracht, niedrig einzusteigen. Kann
natürlich auch eines der antiken Rigol-Scopes in gebraucht sein.
Für "Deine" 50,-€ gibt es keine gebrauchten Rigol-Oszis, die mit LCD/TFT daherkommen und intakt sind.
Wer den Platz für ein Röhrengerät und Lust dazu hat, kann sich regelmässig mit etwas richtig edlem Teil billigst versorgen lassen.
Deine Gossensprache kannst du aber gerne weiter bei deinesgleichen
fortsetzen.
Aber der Preis von Voelkner ist schon echt eine Kampfansage, zumal das
Original das Doppelte kostet.
Zusätzlich gibt es bei Voelkner regelmäßig Gutscheine oder Zugaben. Für einige Stunden noch gäbe es gerade ein Wera Kraftform Kompakt Bit-Set als Dreingabe.
Also bei Messgeräten beim untersten Level anzufangen, das halte ich für falsch. Eigentlich sollte man so hoch anfangen, wie man sich das leisten kann. Messgeräte sind teuer und was nutzt dir heute beispielsweise ein 10 MHz Oszilloskop, wenn es schon nach ein wenig Üben nicht mehr reicht?
Die Geschwindigkeiten gehen immer weiter rauf und die Preise für die Bandbreite runter.
Also bei den Grundgeräten, wie Oszilloskop und Multimeter, da sollte man schon etwas ausgeben. Denn wenn nach relativ kurzer Zeit dann doch ein anderes Gerät her muss, war das vorher zwar nicht unbedingt weggeworfenes Geld, aber Geld das man beim Kauf des besseren Gerätes einsetzen hätte können. Und der Nebeneffekt, du misst schon viel länger mit dem guten Gerät und sammelst so vielleicht weniger Misserfolge.
und was nutzt dir heute beispielsweise ein
10 MHz Oszilloskop, wenn es schon nach ein wenig Üben nicht mehr reicht?
Das hier diskutierte "Voltcraft"/Owon-Gerät für 180 Euro ist ein Vierkanal-Speicheroszilloskop mit 70 MHz Analogbandbreite (per Software auf 200 MHz aufbohrbar) und 12-Bit-ADCs.
Das spielt in einer ganz anderen Klasse als Geräte von --Gesundheit!-- Fnirsi oder das "Dso-138".
Ja, dieses Gerät ist nicht perfekt, aber das sind, seien wir mal ehrlich, andere Kandidaten in der unter-1000-Euro-Klasse auch nicht. Die haben dann an anderen Stellen Probleme (FFT ist wohl bei Rigol ein Dauerbrenner) -- aber ganz viele dieser Probleme sind Probleme, die einem Anfänger nicht begegnen, und andere Probleme, die der Anfänger hat, sind Layer-8-Probleme (wie man in diesem Thread hier kürzlich sehr schön sehen konnte: Beitrag "PiPico zu langsame Flanken SPI-CLK")
Das hier diskutierte "Voltcraft"/Owon-Gerät für 180 Euro ist ein
Vierkanal-Speicheroszilloskop mit 70 MHz Analogbandbreite (per Software
auf 200 MHz aufbohrbar) und 12-Bit-ADCs.
Was für eine SW bräuchte man um es aufzubohren? Einfach eine neue Firmware auf einen USB Stick und losgeht's oder ist das aufwändiger?
Und wie sieht's aus mit "OPV durch Null-Ohm Widerstände ersetzen?
Abgesehen vom Problem des "Ripple", der sich in manchen Einstellungen
bemerkbar macht, kann ein Anfänger damit einfach so arbeiten, wie es
ist.
Harald, Einschränkungen wie oben beschrieben sind für dich sicherlich kein Problem, da du abschätzen kannst wann so was wie z.B. der Rippel zum Problem wird. Ein Anfänger kann das nicht.
Gerade ein Anfänger sollte sich auf sein Werkzeug (hier eben ein Oszilloskop) verlassen können.
Interessant, daß sich in Foren immer mehr Leute wie Politiker verhalten. Man gibt eine kurze Erklärung ab und läßt das Volk dann damit alleine. Wenn die Diskussion verebbt ist, macht man anschließend was man will, ohne die Inhalte zur Kenntnis genommen zu haben.
Was für eine SW bräuchte man um es aufzubohren? Einfach eine neue
Firmware auf einen USB Stick und losgeht's oder ist das aufwändiger?
Das man mit einem Firmwareupdate auch gleich alle Optionen freigeschaltet bekommt gab es auch schon. IdR. gibst Du aber die SN Deines Scopes in einen dafür gebauten Codegenerator ein und erhältst so einen oder mehrere Codes, welche Du am Scope eingeben musst. Auch ein upgrade funktioniert so. Allerdings gibt es auch Scopes, bei denen sich die Eingangsfilter der unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterscheiden. Das stört die meisten User aber nicht.
IdR. gibst Du aber die SN Deines Scopes in einen dafür gebauten
Codegenerator ein und erhältst so einen oder mehrere Codes,
welche Du am Scope eingeben musst.
Egal, gibt's in München keine Spedition? So einen extremen Zufall muss man ausnutzen. Dieses Tektronix passt so perfekt zum Keks, nicht nur von der Technik. Für den Anfang ein richtiges echtes Oszi, besser geht's doch garnicht. Da kann keine neumodische Technik mithalten.
Komplett falsche Ecke. Außerdem ist er krank. Aber dachte mir beim lesen des Kleinanzeigen Profils auch, lass doch jemandem den Vortritt der eins braucht.
Es hat ja eine rege Diskussion gegeben bzgl. einiger Punkte.
Es gab ein Für und Wider bzgl. USB Geräte.
Dann ob ein altes, analoges Oszilloskop sinnvoll genug wäre, und nicht demnächst durch ein besseres ersetzt werden würde.
Und ein modernes Oszilloskop was vergleichsweise günstig ist.
Ich denke ich käme mit einem analogen Oszi gut aus. Mir geht es wirklich nur darum eines zu haben, und dann auch nur die Sauberkeit von Versorgungsspannungen zu überprüfen, oder entsprechende Schaltregler.
Preis und Zeitinvestition für ein Hobby ist leider sehr problematisch bei mir. Man hat durch einen (eigentlich mehrere, jahrelange) Ärztefehler einen BWS Vorfall komplett ignoriert trotz gesehen und mich daraufhin mit einer seltenen, nicht behandelbaren Nervenkrankheit diagnostiziert und mich damit alleine gelassen. Durch Eigenantrieb vom Bett heraus habe ich dann diverse Unstimmigkeiten finden können und letztendlich eine Diagnose selber erzwungen. Leider ist der Vorfall mit dem Rückenmark direkt verwachsen und verkalkt über die Jahre und die Einseitigkeit des Vorfalls führt zu einer muskulären Disbalance mit Schmerzen, die sich nicht mit Schmerzmitteln behandeln lassen, und Nervenbeschwerden, die sich dann bei Anspannung akut verschlimmern. Angeblich wäre das inoperabel bzw. jedweder Eingriff höchst riskant. Schön, mit Anfang 30. Ich wüsste auch nicht, wo ich das fachärztlich (und auch juristisch, da hatte ich mal ein Gespräch, aber die Anwältin war überbucht und inkompetent) abklären lassen könnte. Man hat mich in einem angeblich kompetenten Zentrum versucht zu spritzen, was aber logischerweise nichts gebracht hat, und die Versorgung und Sprachbarriere war da, so naja.
Wie dem auch sei. Das führt natürlich dazu, dass ich mit meinem Leben und Hobbies schlecht planen kann, weil auch Schreibtischarbeiten zwischenzeitlich unmöglich sein können. Da weiß ich jetzt auch schon rein von der evtl. Enttäuschung, wenn ich das nicht schaffe her nicht, wie viel ich wofür ausgeben soll, und es dann nachher nicht benutzen kann.
Ich vermute ein analoges reicht locker aus.
Ich bedanke mich für die rege Diskussion und die Mithilfe.
Ich habe hier noch ein Kombi-Scope von Phillips. Das vereint sowohl ein Digital- als auch ein Analogoszilloskop in einem Gerät. Leider ist es nicht 100% in Ordnung. Beim Digitalteil ist der Kanal B defekt und nicht nutzbar. Der Analogteil ist auf beiden Kanälen in Ordnung.
Ich würde dir das gegen aufgerundete Versandkosten zuschicken. Tastköpfe musst du dir dann aber separat besorgen.
Das Oszi von Engelbert kam heute bei mir gut verpackt an. Soweit ich es ohne Tastknöpfe testen kann, funktioniert es.
Ich merke auch ich werde meinen Tisch für Elektronikzeug durch etwas breiteres Ersetzen müssen, es braucht schon ordentlich Platz und Löt- und Messzeug muss definitiv links am Tisch und rechts am Tisch getrennt voneinander aufgestellt sein damit ich mit der Heißluft gar nicht in die Nähe davon kommen kann. Muss nachher mal die Forensuche bemühen und schauen wie die Arbeitsplätze anderer aussehen.
Er hat es wirklich unglaublich gut verpackt. Vorne und hinten mit Karton abgedeckt und dann dextermäßig in Frischhaltefolie eingewickelt. Dann lag es auf 5cm Schaumstoff, seitlich und oben aufgefüllt mit Papier und Knisterfolie bis zum Gehtnichtmehr.
Engelbert scheint auch Abholung zugebucht zu haben. Das waren insgesamt weniger als 24 Stunden.
Bei einem gebrauchten (analogen) Oszilloskop stellt sich immer die Frage
"Geht das noch?" und ob ich das reparieren könnte.
Eben. Die meisten sind historische Oldtimer, also etwas für Spezialisten, die es aufgepäppelt in ihre Vitrine neben zahlreiche andere stellen wollen.
Problempunkt Software
Deswegen habe ich vor 20 Jahren mein ausgeleiertes analoges Gerät durch ein digitales ersetzt, das stand-alone funktioniert. Es hat nebenbei eine PC Schnittstelle, aber die funktioniert schon lange nicht mehr, weil die zugehörige Software nicht mehr starten kann.
Stattdessen ist mir dies wichtig: Es kann Screenshots und Messwerte auf USB Stick ablegen, das reicht mir. Das Dateiformat ist einfach genug, um es mit einem Basic Makro in die Tabellenkalkulation laden zu können.