Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Günstiges Einsteigeroszilloskop - Gebraucht und analog, oder USB?


von Keks F. (keksliebhaber)


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Hallo,

ich finde mich langsam mit dem Gedanken ab, dass ich doch ein 
Oszilloskop brauche. Die Übersicht hier habe ich gelesen: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Oszilloskop

Anforderungen:
1) Es kam jetzt häufig vor, dass irgendwelche Schaltreglerkreise 
(vermutlich) defekt sind, und ich das gerne überprüfen möchte. Sei es 
bei irgeneinem Netzteil für eine LED-Lupe, die ich vom Sperrmüll 
aufgegabelt habe, oder einem defekten Fernseher
2) Damit ich es einfach habe und bei entworfenen Schaltungen mal 
reingucken kann, ob Komponenten richtig dimensioniert sind. Ob der 
Kondensator passt, oder der Freilaufkreis beim Relay anders ausschauen 
muss/kann. Verständnisaufbau durch praxisorientiertes Probieren und 
Neugier.

Bei einem gebrauchten (analogen) Oszilloskop stellt sich immer die Frage 
"Geht das noch?" und ob ich das reparieren könnte. Und ob ich für den 
Aufwand bereit wäre. Aber Preise teils unter 50€ in Kleinanzeigen sind 
schon sehr verlockend.

"Günstig" und neu wären auch USB-Varianten. Ich habe einen Haufen HTPCs 
und alte LCD Monitore retten können, an einem extra Rechner dafür würde 
es nicht scheitern.
Das günstigste wäre dann ein VDS1022I. Problempunkt Software. Einmal 
benutze ich nur noch Linux, zweitens möchte ich auch nicht, dass es dann 
irgendwann mal nicht unterstützt wird (VM wäre eine Option, oder der 
benutze Computer wird halt nicht aktualisiert), oder die Software nicht 
mehr gewartet wird, wie auch beim Owon 
https://github.com/florentbr/OWON-VDS1022
von Cartman E. (cartmaneric)


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Such dir ein lokales Angebot bei Kleinanzeigen.

Bau dir mit einem 74xy14 einen Oszilloskop und Tastkopftester der
100 Hz, 1 kHz, 10 kHz, 100 kHz, 1 MHz und 10 MHz erzeugt.
Der 1 kHz Ausgang sollte auch ein 100 mVpp und 1 Vpp bereitstellen.

Damit kannst du dann das "Wesentliche" testen.

Und blos kein USB-Dingsie...
von Lu (oszi45)


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Kommt ganz darauf an, was man braucht. Ein paar Impulse sauber 
darstellen ist das eine, Impulsbilder als Datei speichern für 
Schulungen/Vergleiche? Einen USB-Oszi nur in Notfällen, da USB-Masse 
meist mit PC verbunden wird und die PC-Masse mit Schutzleiter. Im 
dümmsten Störfall entsteht magischer Rauch im PC!
von Alexander (alecxs)


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Kostet 10,- € und hat mir bisher gereicht. Wenn Du Ansprüche hast ist es 
natürlich nichts für Dich.

https://wolles-elektronikkiste.de/dso-138-ein-einsteiger-oszilloskop
von Uwe (uhi)


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Nur noch USB. Hab das owon VDS1022I, das hat den Mess-Ground isoliert 
vom USB. Manchmal wären vier statt zwei Kanäle praktisch, hat es leider 
nicht.
von Harald K. (kirnbichler)


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Uwe schrieb:
> Manchmal wären vier statt zwei Kanäle praktisch, hat es leider
> nicht.

Gegen mehr Geldeinwurf gibt es auch mehr Kanäle und Bandbreite, 
allerdings von einem anderen Hersteller.
https://eleshop.de/micsig-vto2004-oszilloskop.html

Wie es da um die Software bestellt ist: Keine Ahnung.
von Lu (oszi45)


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Sieht zwar schön aus, mir wäre aber ein komplettes Gerät mit Display 
praktischer für unterwegs. Alles was herumhängt, ist irgendwann weg.
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