Hallo zusammen,
ich habe mein erstes KiCad-Projekt gestartet und den Schaltplan für eine 2-Kanal-Motorsteuerung im KFZ-Bereich (12V) soweit fertiggestellt.
Jetzt stehe ich vor dem Wechsel auf die Platine und tue mich mit der Bauteilplatzierung sowie dem anschließenden Routing noch sehr schwer. Da im Auto ja doch höhere Ströme fließen und Störungen vermieden werden müssen, möchte ich hier keine groben Fehler machen.
Gibt es hier jemanden, der mal einen Blick auf meinen Schaltplan werfen und mir Tipps für das Layout geben könnte?
die input- inverterstufen sind fasch verdrahtet. An deren Stelle würde ich spannungsteiler plus schutz/filterbeschaltung empfehlen, damit man die schmitt-trigger eigenschaft der uC Eingangspins nutzen kann.
Hallo
Danke für die Tipps!
Hab den Genickbruch abgewendet, GND nach unten gesetzt und das Projekt als Rev. B neu hochgeladen.
Da das Ganze später im KFZ laufen soll, bin ich für jeden Tipp dankbar.
@Nick (b620ys) Die ERC-Prüfung meldet jetzt 0 Fehler und 0 Warnungen.
Ansonsten merke ich das das Projekt für mich als "Newbie" im Entwickeln langsam aber sicher doch ziemlich komplex wird.
Daher bin ich für jede Hilfe Dankbar.
Die Q10, Q12, Q13 haben Versorgungsspannung direkt am Kollektor, du wolltest die am Pull-up haben. Beim Motortreiber seh ich den Typ nicht. Und der Verpolschutz-FET erschließt sich mir nicht.
Hab den Genickbruch abgewendet, GND nach unten gesetzt
Die Kondensatoren/Dioden dürfen dann auch gerne nach unten zeigen, nicht nur das GND-Symbol (C7, C20..22, D20..22).
Eingangssignale kommen besser von links (LOCK_12V, UNLOCK_12V, IFN_12V), entsprechend der Leserichtung.
Wozu die Parallelschaltung von C2/3/4 bzw. C9/10/11? Welche Impedanzlücke soll damit gestopft werden? Was sind das für Kondensatortypen, dass da nicht zwei (bei MLCCs auch einer) reichen. Wie sieht die Frequenzgangsimulation der Impedanz dazu aus?
Mein Genoergele - ist aber "nur" schoenheitsmaessig:
Allgemein: Ich wuerde die Label immer an ein kleines Stummelchen Leitung anschliessen und auch deren Pfeilrichtung sollte der Signal/Stromrichtung entsprechen.
(Pdf-)Seite 2: Der PMOS_60V_Gedoensheimer hat keine Numerierung. Den wuerde ich auch mit dem Gate nach unten zeichnen, so dass die VBAT "gerade" durch ihn durchfliesst und auch weiter gerade auf einer Linie in den U1. Das Symbol von U1 ist kacke. Die Pins sollten nicht am Rand des Symbols und nicht so wie an dem echten IC-Package angeordnet sein, sondern eher nach dem Signalverlauf d.h. hier z.B.:
Linke Seite: Eingangsspannung, enable, etc
Rechte Seite Ausgangsspannung, Feedback, Powergood etc.
GND: Unten
Speicherdrossel dann wieder in einer Linie zur Ausgangsspannung.
Seite 5+6: Die scheinen mir 2x ziemlich gleich aufgebaut zu sein, also muss man sie nur einmal zeichnen. Die unterschiedlichen Anschluesse koennen dann ans 2x verwendete Sheet_Symbol (hier auf Seite 1) unterschiedlich herangefuehrt werden.
Seite 7: Wuerde ich mir sparen und in die Seite 1 einbauen.
So ein Schaltplan fällt unter den Oberbegriff "Technische Kommunikation". Wenn bei der Kommunikation einfach nur dahingerotzt wird (auch wenn der Schaltplan an sich richtig sein könnte), sinkt die Lust Anderer sich das anzusehen enorm.
Jedenfalls bei mir.
ich habe dir mal ein Beispiel gemacht wie du das ändern kannst, also MOSFET drehen und spiegeln. C7 kannst du einfach genauso wie C8 einzeichnen.
Aber diese Schaltung ist doch etwas doppelt gemoppelt. Erst sperrt die Z-Diode den MOSFET ab 12V (bisschen bald deine Schaltung dürfte nur laufen wenn die Batterie leer ist) und ab 22V schließt die Supressordiode zusätzlich kurz und haut die Sicherung raus. Teste das unbedingt, diese KFZ-Stecksicherungen sind verdammt träge bei kleinen Überströmen(10%) wenn da 5,5A drüber gehen kann die noch 100 Stunden halten, erst ab (+35) könnte die immer noch 120 Sekunden halten bis Sie durchbrennt, nicht das dir Supressordiode schneller hops geht als die Sicherung.
Vielleicht wäre hier fürs Gate eine RC Beschaltung besser dann würde der MOSFET wie ein Tiefpass wirken und dir kurze Impulse rausfischen.
Dem Motortreibern würde ich vielleicht ein paar dickere Elkos spendieren was hast du da für Motoren dran?
Was ist U1 ein Schaltregler? Fehlt da evtl. eine Diode?
Könnte jemand die Funktion des FETs erklären? Erster Gedanke war Verpolschutz, ist er aber nicht, weil bei negativer Eingangsspannung die Bodydiode diese an den Schaltregler weiterreicht. Zweiter Gedanke Unterspannungsabschaltung. Aber wenig effektiv, weil wenn die Eingangsspannung die U_ds_thr nennenswert überschreitet (irgendwo zwischen 4 und 8 V vermute ich), schaltet der durch. Die Bleibatterie ist dann schon tiefentladen. Dritter Gedanke: Überspannungsschutz. Passt aber auch nicht, weil egal ob 10V oder 20V, das Gate bleibt deutlich Richtung Masse gezogen, also U_GS zwischen 10 und 16V, also durchgeschaltet. Die Z-Diode schützt das Gateoxid, aber funktional ändert die nichts.
wenn er etwas schaltet soll wäre die Bodydiode in Durchlassrichtung nicht so gut, denn dann würde er immer leiten und ein schalten wäre ausgeschlossen, also Verpolschutz würde es aber funktionieren.
Also wieso soll er falsch rum in der Schaltung sein? Links ist die Batterie angeklemmt und rechts die Last also typischer high side Schalter.
Er leitet wenn die Gatespannung niedriger ist als die Sourcespannung abzüglich der Gate Threshold Spannung ist und das ist ja der Fall, wenn das Gate über den Pulldown Widerstand auf Masse gezogen wird. Wenn jetzt die Z-Diode leitend wird und die Gatespannung über den Wert Sourcespannung - Gate Threshold Spannung anhebt sperrt er.
Nicht ganz. Wenn die Z-Diode leitet, stabilisiert sie ihre Spannung auf 12V, sie bricht nicht ein. Daher bleibt U_GS bei 12V, und der FET leitet nach wie vor.
Ja ich musste mir Hilfe bei der KI holen, aber die treibt mich in den
WAHNSINN.
Ganz schlechte Idee. Schlechteste Idee ever. Aber mutig, das hier zuzugeben ;-)
Mir isses heut zu warm zum Schaltbild selber malen, vielleicht erbarmt sich ja hier wer anderes?
Ich habe die Pläne jetzt überarbeitet und dabei schon einige eurer Tipps
berücksichtigt
Ich sehe nach wie vor nur ein paar Bauteile, lieblos zusammenhanglos hingeklatscht.
Du erwartest doch nicht, dass man zu jedem Label alle anderen Label nach demselben auftreten des Namens durchsucht, bei 71 Labeln also 4970 Vergleiche für jeden der mal deine Schaltung betrachten sill.
Deine Zeichnung hat so wenig mit einem Schaltplan zu tun wie ein Wörterbuch mit einem Riman.Es ist obfurscation, wie von Adafruit und ähnlichen verwendet damit deren Kram keiner abkupfert.
Aber deine Stärke beim Lesen von Hinweisen scheint gering zu sein,
Dergute W. hat es schon geschrieben. Ein Schaltungsteil der nur
Eingänge aber keine Ausgänge hat macht keinen Sinn.
Allgemein: Ich wuerde die Label immer an ein kleines Stummelchen Leitung
anschliessen und auch deren Pfeilrichtung sollte der
Signal/Stromrichtung entsprechen.
Weiterhin: Sechs Teilpläne auf denen sich jeweils ein paar wenige
Bauteile langweilen, machen die Sache sehr unübersichtlich.
Reduziere deinen Schaltplan auf ein, zwei, drei Teile und
gruppiere das Ganze sinnvoll.
Könnte jemand die Funktion des FETs erklären? Erster Gedanke war
Verpolschutz
Soll wohl ein Verpolschutz sein.
Wie schon erwähnt wurde, Drain und Source sind vertauscht.
Die Zenerdiode kommt weiterhin an Source, dann tut (wenigstens...) das.
Hatte die verwendete KI wohl noch keinen Plan von.
Und auch bei der 3. Version sind bei Q1 Source und Drain immer noch vertauscht! Und auch bei dem neu hinzugefügten Q2 sind Emitter und Kollektor vertauscht! Soll das ein Verpolschutz werden?
Und was soll die Dioden Widerstandsmimik vor dem Gate von Q1 bewirken?
Und auch bei der 3. Version sind bei Q1 Source und Drain immer noch
vertauscht!
Nein, der ist jetzt richtig. (Wenn es ein Verpolschutz werden soll) Aber ob es wirklich einen fetten 90A Mosfet braucht?
Und auch bei dem neu hinzugefügten Q2 sind Emitter und
Kollektor vertauscht!
Ja.
Und was soll die Dioden Widerstandsmimik vor dem Gate von Q1 bewirken?
Die gehören (Wenn es ein Verpolschutz werden soll) zwischen VBAT_PROT und dem Gate.
Wobei D1 eine 15V Zenerdiode sein sollte. Der Typ sagt mir nichts, das Symbol ist falsch. (Ist aber hier nicht wirklich erforderlich)
Wenn das nur schalten soll können R1 und D1 entfallen. Dann muss Q1 natürlich andersrum. Wobei R4 und R5 irgendwie Erklärung benötigen... (Und wie die Schaltung (wieder) aufgeweckt werden soll(te).
Für einen Schlafmodus reicht es den (unbekannten) Controller und die (unbekannten) Motorsteuerungen schlafen zu legen.
Bei meinen Autos kann man so Funktionen wie z.B. die Motoren für die Seitenscheiben noch einige Zeit nach Abschalten der "Zündung" betätigen bis das entsprechende Steuergerät zeitverzögert eingeschlafen ist.
Als Greenhorn würde ich keinen Schaltregler für die Spannungsversorgung verwenden. Es tut ein (automotive geeigneter) Linearregler mit der obligatorischen Schutzbeschaltung (die hier eh fehlt).
Wozu braucht es eigentlich Q3 bis Q5 plus Gemüse? Die Eingänge des µC kann man wesentlich unaufgeregter schützen.
Für ernsthafte Beschäftigung sei Literatur wie z.B. "Grundlagen der Kraftfahrzeugelektronik: Schaltungstechnik" von Manfred Krüger empfohlen.
Geräteenwicklung per KI und copy/paste will doch nicht wirklich zielführend erscheinen, auch wenn die "Arduino-Generation" das gerne glauben mag.
@UWE
Danke für den Buch Tipp ich habe mir bestellt.
Kurze Erklärung zu der Logik von R4, R5 und dem Aufwecken:
Das Steuergerät soll über Nacht bzw. immer empfangsbereit für die Zentralverriegelung (ZV) bleiben, weshalb der Haupt-MOSFET im Normalbetrieb dauerhaft eingeschaltet ist.
Der 10-kΩ-Pull-up-Widerstand (R4) auf der MCU-Seite zieht die Leitung POWER_KILL permanent auf 3,3 V.
Der Transistor schaltet durch, der MOSFET bleibt an.
Wird eine Spannung <10,5V gemessen wird der Pin gegen GND geschaltet. Der Strom wird abgeleitet, Q2 sperrt, der MOSFET schaltet ab.
Wenn die Spannung über 10,5 V steigt, startet das System neu.
zum Aufwecken
Das Aufwecken funktioniert komplett über die Software der MCU:
Wenn das Auto aus ist bleibt der MOSFET dauerhaft an und versorgt den Regler. Der STM32G0 ist im Deep-Sleep Modus.
Wenn das Wecksignal erkannt wird Zündung (IGN_12V) oder Signale der Zentralverriegelung (LOCK, UNLOCK) gehen diese auf der INPUTS-Seite jeweils an einen eigenen GPIO-Pin des STM32.
Die Signale von der Zentralverriegelung (LOCK_12V / UNLOCK_12V/ IGN_12V) gehen über ihre Transistor-Pegelwandler auf die Eingangs-Pins des STM32.
Diese Pins sind als Externer Interrupt (EXTI) konfiguriert. Sobald man das Auto per Funk auf- oder abschließt, wacht der STM32 durch die Spannungsflanke an diesen Pins sofort auf, klappt die Spiegel um und legt sich danach wieder schlafen.
Ich werden dann jetzt auch auf einen LDO umschwenken danke für den Tipp
Wird eine Spannung <10,5V gemessen wird der Pin gegen GND geschaltet.
Der Strom wird abgeleitet, Q2 sperrt, der MOSFET schaltet ab.
Wenn die Spannung über 10,5 V steigt, startet das System neu.
Wenn du einen LDO-Regler mit kleinem Ruhestrom einsetzt dürfte die Schaltung im Schlafmodus Strom im µA Bereich verputzen. Da brauchst du nichts abzuschalten. Tun die anderen Steuergeräte im Bus auch nicht.
Als Verpolungsschutz reicht eine Diode und ein Elko von ~ 100µ - 470µ (Schutz vor Impuls 4 , Motorstart).
Natürlich kommt mindestens noch eine TVS-Diode dazu.
Die Signale von der Zentralverriegelung (LOCK_12V UNLOCK_12V IGN_12V)
gehen über ihre Transistor-Pegelwandler auf die Eingangs-Pins des STM32.
Dafür braucht es pro Eingang 3 Widerstände und einen Kondensator. (Spannungsteiler und Filter).
Deine "Pegelwandler" dürften so auch kaum zuverlässig funktionieren.
Wir bekommen die Schaltung noch auf ein A4-Blatt ;-)
Das sieht doch schon viel besser aus :-)
Man könnte meinen du hättest das empfohlene Buch schon gelesen ;-)
Was die Anmutung des Schaltplans betrifft, die globalen Label befremden etwas und machen bei einem einzelnen Blatt ja auch sowieso keinen Sinn. Nutze Netzbezeichner.
Für die Versorgung (3v3) nimm Spannungssymbole, sonst kann es böse Überraschung geben wenn Versorgungsanschlüsse bei Symbolen unsichtbar sind. (Hier aber nicht der Fall)
Ich persönlich mag Pläne nicht wo einzelne Teilschaltungen "lose auf dem Blatt herumhängen" sondern versuche die Verbindungen so weit wie möglich mit Bussen zusammenzufassen wenn direkte Verbindungen zu unübersichtlich werden. Das ist meiner Meinung nach übersichtlicher aber natürlich auch Geschmackssache.
Für D2 nimm besser eine bidirektionale TVS-Diode (SM8S24CA)
Eine unidirektionale Diode wird bei Verpolung höchstwahrscheinlich sterben
Das Symbol dann ebenfalls anpassen.
Es tut ein (automotive geeigneter) Linearregler mit der obligatorischen
Schutzbeschaltung (die hier eh fehlt).
Na wenn er automotive ist, dann hält er zumindest 42V aus, und braucht keine Schutzbeschaltung, deshalb ja automotive. Nur ein zumindest 47uF Elko um Impulsenergie abzufangen ohne dass es dabei über 42V geht. Der MCP1790 ist ausreichend um ohne weiteren Schutz die Testimpulse zu überleben.
Ob die Motoren wirklich mit 3.3V laufen, in Summe 70mA auskommen ?
Das ist ein offensichtlicher Fehler im aktuellen Schaltplan, war bei den vorigen "Ausgaben" korrekt, deshalb habe ich das übersehen.
Wobei Andreas mal Info rüberwachsen lassen sollte welcher Typ die Motorsteuerungsen sind und wieviel Strom die Motoren umsetzen möchten.
Entsprechend sollte D1 ausgelegt sein.
Evtl. hat das (bislang unbekannte) Motorsteuerungs-IC schon einen Verpolschutz integriert?
Es tut ein (automotive geeigneter) Linearregler mit der obligatorischen
Schutzbeschaltung (die hier eh fehlt).
Na wenn er automotive ist, dann hält er zumindest 42V aus, und braucht
keine Schutzbeschaltung, deshalb ja automotive.
Das ist dummes Zeug. Wir reden beim Bordnetz eines KFZ von ganz anderen Verhältnissen.
Du möchtest Absatz 4.4 im Datenblatt des von dir genannten Reglers lesen.
Nur ein zumindest 47uF
Elko um Impulsenergie abzufangen ohne dass es dabei über 42V geht.
Der Elko hat hauptsächlich die Aufgabe bei Start des Motors die Versorgung sicherzustellen.
Ich meine es wäre uncool wenn jedesmal beim Motorstart an der Ampel die Spiegel einklappen...
Der
MCP1790 ist ausreichend um ohne weiteren Schutz die Testimpulse zu
überleben.
Das sind dann die Zigarettenanzündersteckerlader für ein paar Taler aus dem Land des Lächelns. Wirft man halt weg wenn kaputt.
Die Eingangsbeschaltung für die Signale der Zentralverriegelung scheint
auch ein Mythos zu sein.
Was ist dir dabei unklar?
Was die Dimensionierung betrifft, ich würde R1 deutlich größer auslegen um den Eingang gegen (EMC-) Impulse zu schützen. So um 100K.
Der Kondensator dann parallel zu R9. (Natürlich gleich bei den weiteren Eingängen.
Sollten die Signale aus (z.B. Relais-) Kontakten kommen kann es sinnvoll sein am Eingang noch einen Widerstand gegen Masse einzubauen damit etwas nennenswerter Strom durch die Kontakte fließen kann.
Was ist eigentlich der Grund globale Labels für die verschiedenen Versorgungsspannungen zu verwenden? In KiCAD lassen die sich einfach ergänzen, wenn man von den üblichen Spannungen abweichen muss.
Aber zumindest ist das jetzt deutlich kompakter und leserlicher geworden! Also fehlendes Engagement kann man dem TO nicht vorwerfen.
Die Eingangsbeschaltung für die Signale der Zentralverriegelung scheint
auch ein Mythos zu sein.
Was ist dir dabei unklar?
Uwe
Hallo Uwe
Was mir bisher unklar war was für ein Signal er bekommt.
Ist es ein Plussignal von der ZV oder hängt er sich parallel zu elektrischen Schliessmotoren.
Kommt es vom einem Schalter…..
Ich verwende bei unseren SG einfach Vorwiderstand mit Z-Diode und da hatte ich noch nie Probleme und wenn man ganz sicher gehen will dann habe ich auch schon OP als Schmitt-Trigger eingebaut.
Es gibt viele Wege zum Erfolg zu kommen.
Gruß Peter
Nachtrag : oh zu spät gelesen dass er das Signal von den ZV Motoren nimmt
Wozu ist der Spannungsteiler aus R1 und R3 nochmal gut? Du kommst mit 12 Volt an und der nachfolgende Eingang verträgt ebenfalls 12 Volt! Für meinen Geschmack kann R6, R9 und R10 entfallen, ebenso die Dioden D1 und D2, denn du kommst von einem festen Potenzial!
Die 12V gehen an den GPIO des STM32G031 der verträgt absolut maximal 3,3 V.
Der scheinbar hohe Aufwand an den Eingängen hat einen ganz bestimmten Grund: Ich greife die Signale LOCK_12V und UNLOCK_12V direkt parallel zu den Wicklungen der ZV Motoren ab.
Wenn diese induktiven Lasten abschalten, schlagen fiese Induktionsspitzen (teilweise weit im negativen Bereich) auf die Leitung durch.
Die 1N4148W blockt die negativen Peaks komplett ab. Die Zener-Diode ist eine MMSZ4685 (8,2 V Zener) – sie kappt positive Überspannungen hart bei 8,2 V, bevor der nachgeschaltete Teiler das Signal vollends auf MCU-sichere Pegel bringt.
Für einen normalen Signal-Bus wäre das übertrieben, aber direkt an den Motorenleitungen ist mir das Risiko für die MCU ohne diesen Hardcore-Schutz einfach zu hoch. 😉
Die Zener-Diode ist eine MMSZ4685 (8,2 V Zener) – sie kappt positive
Überspannungen hart bei 8,2 V, bevor der nachgeschaltete Teiler das
Signal vollends auf MCU-sichere Pegel bringt.
Leider sitzt die 8V2 Z-Diode hinter dem Teiler und nützt da nix mehr! Außerdem kann die Z-Diode auch das negative Signal nahezu eliminieren.
Die Zener-Diode ist
eine MMSZ4685 (8,2 V Zener) – sie kappt positive Überspannungen hart bei
8,2 V, bevor der nachgeschaltete Teiler das Signal vollends auf
MCU-sichere Pegel bringt.
Da kommt kein Spannungsteiler mehr, der Eingang kann theoretisch 8,2 Volt sehen.
Der Eingang hat aber intern eine Schutzdiode. Du musst dafür sorgen daß diese nicht überlastet werden kann. Indem du R6 entsprechend groß dimensionierst. ca. 10 - 20 mal so groß.
Der C2 gehört dann parallel zu R3.
Vom Knoten R1,R3,C2 dann 100k zum Eingang des µC.
Schutzdioden sind im Contoller schon drin, sowohl für zu hohe als auch negative Spannung. Du musst nur darauf achten daß sie nicht überlastet werden. (Dafür der 100k) Schau mal in das Datenblatt, üblicherweise ist die Eingangsbeschaltung dort beschrieben.
Der Spannungsteiler R1 und R3 dient nur dazu eine sinnvolle Schaltschwelle herzustellen.
OK ist soweit umgesetzt.
Dann sollte es ja jetzt passen.
Frage zu den Leiterbahnen.
Theoretisch sollte doch eine 3A Sicherung reichen, die MINI Sicherungen sind ja eh träge da selbst bei blockierenden Motoren zusammen nur 2,6 A fliesen sollte genug Puffer sein.
Hört sich schon mal gut.
Dann würde ich für die 12V Schiene nach der Sicherung auch mit max. 2800 mA rechnen dann wird die Leiterbahnbreite auch nicht "riesig".
Der Labortest der Spiegel ergab mit einem Labornetzteil bei 5 sec. Blockierung max 1192mA.
Die Platine ist nun bestückt und es funktioniert auch alles bis auf die Motorentreiber
An den Ausgängen vom DRV8874PWPRQ1 liegt kein 12V an.
Leider komme ich bei beiden DRV8874 nicht weiter und hoffe auf einen Hinweis.
Schaltung
DRV8874PWPRQ1
PH/EN-Modus (PMODE = GND)
VM = 12 V
nSLEEP = HIGH
EN = HIGH
PH = HIGH bzw. LOW (je nach Drehrichtung)
VREF ≈ 2,6 V
CPH/CPL = 22 nF
VCP/VM = 100 nF
Exposed Pad mit GND verbunden
Gemessene Werte
Bei aktivierter Motoransteuerung:
VM = ca. 12,1 V
EN = 3,2 V
PH = 3,2 V
nSLEEP = 3,2 V
nFAULT = HIGH (kein Fehler)
OUT1 ≈ 0,6–0,7 V
OUT2 ≈ 0,6–0,7 V
VCP liegt nicht über VM (teilweise sogar unter VM)
Dadurch schaltet die H-Brücke überhaupt nicht durch und der Motor erhält keine Spannung.
Bereits geprüft
Ich habe die komplette statische Verdrahtung durchgemessen:
VM → 0 Ω
PGND/GND korrekt
PMODE auf GND
EN, PH, nSLEEP und nFAULT jeweils über 1-kΩ-Serienwiderstände mit dem STM32 verbunden
VREF korrekt angeschlossen
IPROPI korrekt angeschlossen
OUT1 und OUT2 jeweils 0 Ω bis zum Motoranschluss
CPH/CPL-Kondensator korrekt verbunden
VCP/VM-Kondensator korrekt verbunden
Alle Messungen sehen plausibel aus.
Auffällig
Bei beiden DRV8874 tritt genau das gleiche Verhalten auf.
Deshalb frage ich mich inzwischen, ob ich einen grundsätzlichen Fehler in der Beschaltung oder im Layout übersehe.
Hat jemand schon einmal erlebt, dass beim DRV8874 die Charge Pump nicht startet, obwohl EN, PH, nSLEEP und VM korrekt anliegen und nFAULT keinen Fehler signalisiert?
Anbei der aktuelle Schaltplan.
Der Kondensator mit 22NF nach GND ist an der Ladungspumpe nicht mehr vorhanden bzw. wurde beim Prototyp Layout nicht bestückt.