Walter T. schrieb:
Ein altes Thema nochmal aufgreifen.
Ok, das ist ein Argument. Ein nicht-CIS-Flachbettscanner, für den es einen optionalen Einzelblatteinzug gibt, könnte ein Kandidat sein.
HP ScanJet 7450c wäre ein Kandidat ...
Ein komplett anderer Ansatz, für den Du allerdings auch komplett andere Software bräuchtest:
Statt eines Scanners verwendest Du eine ausreichend hochauflösende Kamera (für den Raspberry pi gibt es sowas; die 12mp-Variante hat 4096 Pixel Horizontalauflösung) und löst diese synchron mit der Ansteuerung des Schrittmotors für die Objektdrehung aus. Mit Bildverarbeitung schneidest Du immer den gleichen Streifen aus den resultierenden Bildern aus und fügst die Streifen zu Deinem resultierenden Bild zusammen.
Das sollte mit etwas Bildverarbeitung auch möglich sein.
Mit so einer Lösung könntest Du, je nach verwendetem Objektiv, auch eine deutlich größere Distanz zwischen Sensor und gescanntem Objekt erreichen.
Auch dürfte die erreichbare Schärfentiefe um einiges größer sein als die eines üblichen CCD-Scanners (mein Epson V700 schafft ein paar Millimeter, aber mehr braucht der auch nicht).
Klar, die Datenmenge, die unmittelbar aus der Kamera fällt, ist natürlich recht groß, aber wenn man den die Kamera ansteuernden Raspberry Pi die Vorverarbeitung (Ausschneiden der Streifen) erledigen lässt, dann sollte das nicht zu sehr stören.
Naja, und Libraries für irgendwelchen Bildverarbeitungskram sollte es für den Raspberry Pi ebenfalls geben wie Sand am Meer.