Elko verträgt falsch gepolt wieviel Spannung / DC Blocker

#8076581
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Hi, hier http://hifiakademie.de/zubehoer/netzfilter/ wird ein Elko ca. 0,7V verpoolt genutzt so wie auch viele beim Ali. Da bei sich bei Reihenschaltung der Platzbedarf und Preis verdoppelt würde ich es so nach bauen. Frage ist ob ich jeweils drei dioden in serie antiparallel schalten kann, wären ja dann ca 2V!? Uwe Ups 2x gleiches Bild

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Gast #8076583
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TDK/Epcos:

3.1.6 Reverse voltage Aluminum electrolytic capacitors are polar capacitors. Where necessary, voltages of opposite polarity should be prevented by connecting a diode. The diode's conducting-state voltage of approximately 0.8 V is permissible. Reverse voltages ≤1.5 V are tolerable for a duration of less than 1 second, but not in continuous or repetitive operation.

#8076628
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Bezogen auf Aluminium-Elkos mit flüssigem Elektrolyt:

Vishay Roederstein, 2016: "A reverse polarity voltage with a peak value of > 1.5 V must not occur... A reverse polarity of up to 1.5 V is permissible."

Vishay, 2017: "... allows for reverse bias up to 1 V. Above this value, oxidation of the cathode foil will take place, creating internal gas pressure and an irreversible drop in total capacitance."

Übersetzung:

Vishay Roederstein, 2016: Eine Sperrspannung mit einem Spitzenwert von > 1,5 V darf nicht auftreten... Eine Sperrspannung bis zu 1,5 V ist zulässig.

Vishay, 2017: ... erlaubt eine Sperrspannung bis zu 1 V. Oberhalb dieses Wertes kommt es zur Oxidation der Kathodenfolie, wodurch ein interner Gasdruck entsteht und die Gesamtkapazität irreversibel abnimmt.

Üblicherweise gibt es eine Typprüfung: -1 V für 125 h bei hoher Temperatur. Danach darf sich die Kapazität nicht viel geändert haben. Details stehen in den spezifischen Datenblättern, die Prüfbedingungen in IEC 60384-4.

Bernhard

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#8076646
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KEMET liefert auch ein paar Infos mit Erklärungen Quelle: Katalog "Electrolytic Capacitors" von 2010

Polarity and reversed voltage

Aluminium Electrolytic capacitors manufactured for use in d.c. applications contain an anode foil and a cathode foil. As such they are polarised devices and must be connected with the +ve to the anode foil and the -ve to the cathode foil. If this were to be reversed then the electrolytic process that took place in forming the oxide layer on the anode would be recreated in trying to form an oxide layer on the cathode. In forming the cathode foil in this way heat would be generated and gas given off within the capacitor usually leading to catastrophic failure.

The cathode foil already possesses a thin stabilised oxide layer, this thin oxide layer is equivalent to a forming voltage of approximately 2V. As a result, the capacitor can withstand a voltage reversal of up to 2V for short periods. Above this voltage the formation process will commence.

Aluminium electrolytic capacitors can also be manufactured for use in intermittent a.c. applications by using two anode foils in place of one anode and one cathode.

Übersetzung:

Polarität und Verpolung

Aluminium-Elektrolytkondensatoren für Gleichstromanwendungen bestehen aus einer Anoden- und einer Kathodenfolie. Sie sind polarisiert und müssen mit dem Pluspol an die Anodenfolie und dem Minuspol an die Kathodenfolie angeschlossen werden. Bei Verpolung würde der elektrolytische Prozess, der zur Bildung der Oxidschicht an der Anode geführt hat, erneut ablaufen, um eine Oxidschicht an der Kathode zu bilden. Dabei würde Wärme erzeugt und Gas im Kondensator freigesetzt, was üblicherweise zu einem Totalausfall führt.

Die Kathodenfolie besitzt bereits eine dünne, stabilisierte Oxidschicht. Diese dünne Oxidschicht entspricht einer Formierungsspannung von ca. 2 V. Daher kann der Kondensator kurzzeitig eine Verpolung von bis zu 2 V aushalten. Oberhalb dieser Spannung setzt der Formierungsprozess ein.

Aluminium-Elektrolytkondensatoren können auch für den Einsatz in intermittierendem Wechselstrom hergestellt werden. Anwendungen durch Verwendung von zwei Anodenfolien anstelle einer Anode und einer Kathode.

(Firma: Funkenflug Industries) #8076649
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Also maximal eine Diode über den Elko, mit zweien ist man schon über 1V.

Meiner Meinung nach einfach bleiben lassen, der Kram bringt sowieso nichts, da Gleichstrom nicht durch den Netztrafo geht und sich Schaltnetzteile mal überhaupt nicht dafür interessieren.

(Firma: Funkenflug Industries) #8076660
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Bei einer (geringen) Gleichspannung fließt Gleichstrom durch die Primärwicklung und treibt den Kern für eine Halbwelle in Richtung Sättigung.

Stimmt, aber ich zweifle extrem daran, daß das zu einer hörbaren Verschlechterung des Klangs eines Verstärkers führt oder so. Dieser Effekt tritt nämlich an allen Transformatoren auf, einschließlich den sehr niederohmigen des Mittel- und Hochspannungsnetzes, wodurch so eine Gleichspannung - wo auch immer die überhaupt herkommen sollte - sehr schnell abgebaut werden würde.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8076665
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Ben B. schrieb:

Stimmt, aber ich zweifle extrem daran, daß das zu einer hörbaren Verschlechterung des Klangs eines Verstärkers führt oder so.

Bei sehr leisen Musikpassagen kann es möglich sein, den deutlich stärkeren Trafo-Brumm ganz leise herauszuhören. Entweder über Mikrofonieeffekte im Gerät oder über die Seitenbleche wird der Schall an die Raumluft weitergegeben.

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#8076674
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Ben B. schrieb:

... wodurch so eine Gleichspannung - wo auch immer die überhaupt herkommen sollte ...

Es gibt z. B. Haarföns, bei denen die Heizleistung über eine Diode (1N4007) reduziert wird. Dann fließt Gleichstrom im Netz.

Da viele Trafos mit Gleichstromkopplung am Netz angeschlossen sind, inkl. des großen Trafos des Energieversorgers, bezweifle ich aber, dass der Gleichspannungsanteil 100 mV überschreiten wird. Sonst wären schon viele andere Geräte ausgefallen.

Eine Si-Diodenschwelle wird also völlig ausreichen, um Gleichstrom durch den Trafo zu vermeiden.

(Bei meinen Geräten habe ich das nirgends eingebaut.)

Bernhard

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#8076732
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Holger R. schrieb:

Das ist ein Netzfilter für Audiophile. Da kann man bei Musik hören wie lang die Haare des Schlagzeugers sind und welche Haar- und Augenfarbe er hat.

Kann Spuren von Globuli enthalten :-)

Ich kenne jemanden der hat 4x 12V 200Ah Akkus geladen, einen sauteuren Mean Well Wechselrichter dahinter gehängt und damit seine Anlage versorgt. Der Sinus sah aus wie aus dem Funktionsgenerator.

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#8076741
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Holger R. schrieb:

Das ist ein Netzfilter für Audiophile. Da kann man bei Musik hören wie lang die Haare des Schlagzeugers sind und welche Haar- und Augenfarbe er hat.

Na wenns für Audiophile ist, dann ist dieser ungepolte Kondensator an dieser Stelle ein Muss! Dann hört er das nicht nur beim Schlagzeuger, sondern auch beim Rest der Band. Goldohrenstandard :P https://www.tme.eu/de/details/c44uhgt7210m87k/tht-folienkondensatoren/kemet/

rofl

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#8076785
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Da gehts nicht um den "Klang" des Verstärkers. Manche Trafos (typischerweise größere Ringkerne) fangen ganz einfach fürchterlich zu brummen an, was schon störend sein kann.

Der Test mit Fön auf Stufe eins funktioniert besonders gut, wenn die Netzimpedanz etwas höher ist. Das ist alles klassiche Elektrotechnik.

#8076805
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Mein uralter Verstärker hat noch einen Transformator EI 84 b. Natürlich noch für 220 V gewickelt, brummt er halt an 230 V ein bisschen. Wenn ich dann direkt parallel zu dem den zitierten Föhn auf halber Leistung anschliesse, brummt er ein bisschen mehr. Das spielt aber für meine ebenfalls nicht mehr ganz jungen Ohren keine Rolle...

Noch was: Ich dachte, Dioden-Leistungs-Halbierer wären nur bis 100 W zugelassen; - so'n Föni hat doch 2 kW?

(Firma: HZB) #8076913
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Hallo, ich kenne solche Schaltungen mit 10mF, also 10 Millifarad = 10000 µF und nicht 10 µF (Mikrofarad) - das kann nur ein Abschreibfehler sein!

Ja, solche Schaltungen sollen (und tun es) einen DC Stromfluss durch die Primärwicklung des Trafos verhindern. Je nach niederohmigkeit der Primärwicklung kann dieser Strom schon hoch sein und teilweise Sättigung und auf alle Fälle erhöhtes mechanisches Brummen bewirken.

Das ist insbesondere bei niederohmigen Ringkerntrafos (200 VA und mehr) ein größeres Problem als bei einen EI84B (zirka 100 VA?).

Ich würde sowas nehmen: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/elko_radial_4_7_mf_10_v_105_c_low_esr-200093

4 Stück, zwei parallel um auf höhere Strombelastbarkeit zu kommen (2 x 3,75 A = 7,5 A) und weniger Innenwiderstand 12 mOhm : 2 = 6 mOhm zu kommen - und dann das gleiche noch mal seriell mit der Polung anders rum und schon hat man für 6 Euro keine Probleme mehr und eine wahrscheinlich sehr lange Lebensdauer. Nur einen Elko zu nehmen ist Pfusch! Und beendet die Lifetime des Produktes mit sehr kurz geplanter Obsoleszenz.

Als Dioden-Schnellschuss sowas (Die sollen ja den Einschaltstromstoß überleben, aber gern auch bessere Vorschläge): https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/gleichrichterdiode_500_v_14_a_to-220ac-6372

Ich habe eben um 14:45 Uhr 1,37 VDC an meiner Büro-Steckdose in Adlershof gemessen. (Fluke 177 manuell auf DC 60 V Bereich.) Von wegen das gibt es nicht.

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#8076921
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Lothar schrieb:

Ich habe eben um 14:45 Uhr 1,37 VDC an meiner Büro-Steckdose in Adlershof gemessen. (Fluke 177 manuell auf DC 60 V Bereich.)

Könnte das nicht eher ein Messartefakt sein?

So ein Fluke 177 aktualisiert etwa 4 mal pro Sekunde die Anzeige und wenn das nicht mit den 50 Hz Netzfrequenz synchron ist wird da eine DC-Spannung angezeigt die eigentlich gar nicht da ist. Oder das Averaging des Multimeters geht nicht ganz über die vollen 250 ms, sondern z.B. nur über 249 ms weil der ADC reinitialisiert wird oder ähnliches.

Der DC-Modus so eines einfachen Multimeters ist nicht gedacht dafür AC zu messen. Da brauchst Du schon eines, das einen DC+AC-Modus hat.

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #8076930
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Uwe °. schrieb:

funktioniert bei mir

Genausogut "funktioniert" die Schaltung auch ganz ohne Elko.

der EINE Elko ist zu sehen

Der ist locker eine zwei Zehnerpotenzen zu klein, denn der soll ja 50Hz möglichst ungeschoren mit geringster Impedanz durchlassen.

BTW: leider funktioniert der +1 Link nicht mehr, denn sonst hätte das Zitat von hhinz schon einige Pluspunkte gesammelt.

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#8077016
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Ben B. schrieb:

Kannst Du bitte prüfen, ob Du neben dem Föhn einen schlechteren Klang Deiner Hifi-Anlage feststellen kannst?

Das kann er zwar prüfen, aber ich kann jetzt schon voraussagen, dass sich der Klang durch das DC-Filter nicht nennenswert verbessern wird.

Jedoch wird das Brummen des Netztrafos komplett eliminiert. Ich habe es bei meinem 50 Watt Verstärker selbst getestet. Da ist nur ein 220 Volt Ringkerntransformator verbaut, der ständig so laut gebrummt hat, dass man es durch mein 28 Quadratmeter großes Wohnzimmer hindurch bis in die Küche gehört hat.

Ich habe mir dieses DC-Filter dazu gebastelt. Das funktioniert perfekt, vom Trafo hört man jetzt NICHTS mehr:

Beitrag "Re: Ringkerntrafos brummen."

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Beitrag #8077074 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8077093 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8077290 wurde vom Autor gelöscht.
(Firma: HZB) #8077419
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Gerd E. schrieb:

Lothar schrieb:

Ich habe eben um 14:45 Uhr 1,37 VDC an meiner Büro-Steckdose in Adlershof gemessen. (Fluke 177 manuell auf DC 60 V Bereich.)

Könnte das nicht eher ein Messartefakt sein?

So ein Fluke 177 aktualisiert etwa 4 mal pro Sekunde die Anzeige und wenn das nicht mit den 50 Hz Netzfrequenz synchron ist wird da eine DC-Spannung angezeigt die eigentlich gar nicht da ist. Oder das Averaging des Multimeters geht nicht ganz über die vollen 250 ms, sondern z.B. nur über 249 ms weil der ADC reinitialisiert wird oder ähnliches.

Der DC-Modus so eines einfachen Multimeters ist nicht gedacht dafür AC zu messen. Da brauchst Du schon eines, das einen DC+AC-Modus hat.

Hmmm, da müsste die Anzeige ja laufend auf andere Werte springen, wenn dem so wäre. Tut sie aber nicht. Also hat das einfache Fluke 177 damit anscheinend kein Problem.

Ich verstehe aber schon, worauf Du hinaus willst und es ist auch logisch, wie Du argumentierst. Aber auch nach mehrfachen zufälligen anstecken ans Netz - was ja dann zufallsbedingt immer in irgendeinen anderen Phasenabschnitt passiert - der Messwert ist stabil.

Nur beim Umschalten des Messbereiches (auf 6 und 600V) tun sich seltsame Dinge... und das Messergebniss ändert sich stark. Ich baue mir mal nächste Woche eine Integratorschaltung auf, die Netzspannung aushält. Vielleicht reicht ein einfaches RC Glied. Dann melde ich mich noch einmal diesbezüglich.

#8077432
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@ H. H. (hhinz):

Uwe schrieb:

By the way: Natürlich zählt der Zähler die entnommene Wirkleistung, auch beim Föni auf Stellung 1/2!

Ein Ferraris-Zähler zählt deutlich zu wenig.

Wahrscheinlich hasst Du Recht. Im Falle der Belastung des gewöhnlichen 3~Netzes mit einer Diode-Widerstands-Reihenschaltung an einer Phase setzt sich die (Wirk-)Leistung zusammen aus einem DC-Anteil und einem aus der 50 Hz-Schwingung. (Die Strom-Oberschwingungen tragen dazu -bei sinusförmiger Spannung- nichts bei.)

Wohl möglich, dass der alte "Ferrari" die aus dem DC-Anteil herrührende Leistung nicht (oder falsch?) mitmisst.

Ich werde mal nachrechnen, wie sich die via Diode halbierte Leistung aus dem DC-Anteil und dem 50 Hz-Anteil zusammensetzt.


@ Dieter D.:

H. H. schrieb:

Ein Ferraris-Zähler zählt deutlich zu wenig.

Ein Ferraris-Zähler zählt bei Dir nach Deiner Ansicht sicherlich deutlich zu wenig Ferraris, weil Du nicht mal einen Ferrari hast. 😉

Sowas bringt hier nur unnütze Ablenkung!

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#8077660
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Lothar schrieb:

Nur beim Umschalten des Messbereiches (auf 6 und 600V) tun sich seltsame Dinge... und das Messergebniss ändert sich stark. Ich baue mir mal nächste Woche eine Integratorschaltung auf, die Netzspannung aushält. Vielleicht reicht ein einfaches RC Glied. Dann melde ich mich noch einmal diesbezüglich.

Das ist auch logisch, denn überlagert zu der Gleichspannung liegen ja auch noch die 230 V Wechselspannung mit einem Spitzenwert von 325 V an. Man muss also einen Messbereich größer 325 V wählen, denn ansonsten könnte der AD-Wandler in die Begrenzung fahren. Ein möglicher Messfehler der dadurch entsteht ist, dass die Begrenzung im Minusbereich anders als im Plusbereich ist. Dann zeigt das Messgerät eine Gleichspannung an, die nicht vorhanden ist.

Daher musst du für die Messungen eigentlich den 600 V Bereich verwenden, hast dann aber nur eine Auflösung von 0,1 V. Was hat denn die Messung im 600 V Bereich ergeben?

Alternativ zum hohen Messbereich kann man aber auch, wie von dir vorgeschlagen, einen Tiefpass (RC-Glied) vorschalten, wodurch man dann einen kleineren Messbereich wählen kann.

Ein einfaches RC-Glied reicht völlig aus. Man misst dann zuerst die Wechselspannung, multipliziert den gemessenen Wert mit 1,4 und nimmt für die DC-Messung den nächst größeren Messbereich. So verfahren, passt dann der gemessenen DC-Wert.

Gruß

Uwe

#8077709
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Nein, das geht leider nicht, weil man einen kleinen DC-Messbereich wählen muss, der durch die hohe Wechselspannung überfahren wird. Man misst zwar etwas, weiß aber nicht, ob das, was angezeigt wird, korrekt ist. Ich hätte auch Bedenken, ob das gut für das Messgerät ist.

Was aber geht, wenn man einen DC-Filter hat, hinter dem einen ohmschen Verbraucher anzuschließen (Glühlampe z.B.) und dann über dem DC-Filter zu messen. Da DC-Filter die Wechselspannung nahezu kurzschließt, fällt an dem DC-Filter nur noch die Gleichspannung ab.

Gruß

Uwe

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#8077790
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Der Gleichspannungsanteil wird unter 100 mV liegen, deshalb braucht man diese Filter üblicherweise nicht.

Bei einem einzelnen RC-Tiefpass braucht man unrealistisch große Werte für R und C. Man kaskadiert zwei oder drei RC-Tiefpässe, dann kann man günstige Schichtwiderstände und Folienkondensatoren nehmen.

Unten oder oben ist eine Beispielschaltung mit zwei gleichen RC-Gliedern. Den Messwert des Voltmeters muss man anschließend mit Faktor 1,2 multiplizieren, um den Fehler durch den Innenwiderstand zu eliminieren. Aber die Fehlerrechnung macht man ja sowieso ;-)

Wer damit "spielen" will: Die LTspice-Datei ist auch dabei. Man sieht auch, dass man einige Zeit warten muss, bis die Anzeige einigermaßen "stabil" steht.

Bernhard

PS: Wer das aufbauen will: R1 muss selbstverständlich die Netzspannung mit allen Störimpulsen vertragen und die gesamte Schaltung muss berührungsgeschützt aufgebaut werden.

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#8077807
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Wenn man das Bild vom Eingangspost zugrunde legt, dann kann man auch eine RC-Reihenschaltung parallel zum DC-Blocker schalten (47k und 4,7uF). Dazu klemmt man die rote Krokoklemme an L_IN und die schwarze Krokoklemme an L_OUT. Das hochohmige DMM mit einem Innenwiderstand von ca. 10M Ohm klemmt man nun parallel zum 4,7 uF Folienkondensator (gelb-schwarz).

Jetzt pendelt sich, je nach Netz-Schieflage ein positiver oder negativer DC-Wert von wenigen 100mV am Folienkondensator ein.

Der DC-Wert kann jetzt nur maximal +/- 2,1 V betragen (3x Diodenflussspannung). Dadurch bekommt man eine bessere Auflösung auf dem DMM. Die Gefährlichkeit bleibt aber dennoch erhalten, weil nach wie vor keine Netztrennung vorhanden ist!

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#8077809
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Der Gleichspannungsanteil wird unter 100 mV liegen, deshalb braucht man diese Filter üblicherweise nicht.

Ja, im Normalfall.

Die Netzimpedanz je Phase im 3~Netz wird zu (0,25 + j0,15)Ω angesetzt, bezogen auf den "Hausanschlusskasten" (ich weiss nicht mehr, wo ich das gefunden habe). Die Weiterverkabelung kommt natürlich dazu.

Wenn ich aber dann, am Ende, via Diode im Haarfön 5 A "DC" entnehme, sind's deutlich mehr als 0,1 V. (Klar, bei meinen paar verbliebenen Haaren kommt das nur kurz vor ...)

#8077819
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@ Ralf L.:

Die Betrachtung macht doch -natürlich- nur Sinn, wenn alles direkt parallel hängt! ;-)

Wenn der Föni, wenn auch geometrisch ganz woanders, aber dennoch an der GLEICHEN Phase hängt, wie der DC-Blocker, braucht der eben nur z.B. 0,5 V abzublocken!

Wie gesagt, je nach Zahl der Haare ist das eher kurzzeitig relevant... SCNR

#8077833
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Ralf L. schrieb:

Wenn man das Bild vom Eingangspost zugrunde legt, dann kann man auch eine RC-Reihenschaltung parallel zum DC-Blocker schalten (47k und 4,7uF)...

Jetzt pendelt sich, je nach Netz-Schieflage ein positiver oder negativer DC-Wert von wenigen 100mV am Folienkondensator ein.

Damit misst man aber nicht den Gleichanteil der Netzspannung, sondern die Differenz der Flussspannungen der Dioden.

#8077912
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Uwe schrieb:

Man nehme dann eben einen Messbereich von z.B. 100 V DC. Dass geht nicht nur bei meinem Unigor A43. - Eine Genauigkeit von 1% braucht man für diese Messung ohnehin nicht.

Mit dem Messgerät sind 1 VDC ja nur ein kleiner Teilstrich auf der oberen Skala. Das ist dann grobes Schätzen und kein Messen. Da nun aber schon vorgekommen ist, dass bei 0,5 V ein Trafo brummt, sollte man solche Werte doch einigermaßen zuverlässig messen.

Um vernünftig zu messen, muss man einen Filter verwenden, der den Pegel der 50 Hz reduziert. Ich habe mal vor vielen Jahren so Filter aufgezeichnet, der auch einigermaßen sicher ist (so dass ihn auch Laien verwenden können). Selbst wenn hinten ein Sicherheitsbananenstecker abgeht und man das Kabel anfasst, kann nur ein Strom von ca. 3,5 mA fließen (Wert der auch fließen darf, wenn der Schutzleiter unterbrochen ist). Wichtig ist natürlich, dass das Ganze in einem isolierenden Gehäuse untergebracht ist. Man sollte den Filter auch nicht unbeobachtet an der Steckdose angeschlossen lassen. Die rausgehenden Kabel sollten ein Zugentlastung haben. Das Schaltbild habe ich angehängt. Als DC-Voltbereich ist mindestens 2 V zu wählen. Das angeschlossene Messgerät sollte eine Impedanz von mindestens 10 MOhm aufweisen. Bei 10 MOhm ergibt ein systematischer Messfehler von unter 2%.

Gruß

𝒰𝓌𝑒

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#8077979
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Hallo Uwe,

nun, ich habe gerade gesehen, dass du das Unigor A43 verwendet hast, um den Gleichspannungsanteil zu messen der ein auf halber Leistung arbeitender Föhn erzeugt. Sorry, habe ich irgendwie völlig verplant übersehen.

Das kann man dem Messgerät natürlich abschätzen, weil der Gleichspannungsanteil hoch ist.

Anbei ein Oszi-Bild das zeigt, wie der Eingangsstrom eines im Leerlauf betriebenen Trenntrafos aussieht, wenn man dem 230 V Sinus eine konstante Gleichspannung von 0,5 V (ob es positiv oder negativ weiß nicht mehr) überlagert.

Gruß

Uwe

𝙉𝙖𝙘𝙝𝙩𝙧𝙖𝙜: Gelbe Kurve: Spannung Trafo primär Violette Kurve: Spannung Trafo sekundär Blaue Kurve: Strom Trafo primär

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#8078032
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Hans W. schrieb:

Wie wäre es, das Übel an der Wurzel zu packen: Den Fön erneuern. Dessen Bauart ist vielen Jahren nicht mehr zulässig.

Doch die Bauart ist weiterhin zulässig. Die Leistungsreduzierung durch Nutzung nur einer Halbwelle ist für Geräte mit einer Leistungsaufnahme von maximal 100 W zulässig, 𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙛ü𝙧 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙗𝙖𝙧𝙚 𝙎𝙘𝙝𝙪𝙩𝙯𝙠𝙡𝙖𝙨𝙨𝙚 𝙄𝙄 𝙂𝙚𝙧ä𝙩𝙚, 𝙙𝙞𝙚 𝙣𝙪𝙧 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙯𝙚𝙞𝙩𝙞𝙜 (𝙬𝙚𝙣𝙞𝙜𝙚 𝙈𝙞𝙣𝙪𝙩𝙚𝙣) 𝙗𝙚𝙩𝙧𝙞𝙚𝙗𝙚𝙣 𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣.

Somit werden auch aktuell noch Haartrockner erhältlich sein, die nach diesem Prinzip die Leistung reduzieren.

Abgesehen war der Haartrockner nur ein Beispiel mit dem man das praktisch mal ausprobieren kann.

Es gibt wohl noch andere Geräte, die einen Gleichspannungsanteil auf dem Stromnetz erzeugen (ob nun zulässig oder auch nicht), denn man liest hin und wieder von solchen Problemen. Solche Fälle sind aus meiner Sicht auch sehr selten und der Hype, der damit gemacht wird, dass DC-Filter notwendig ist, ist maßlos übertrieben.

Gruß

Uwe

#8078036
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Uwe M. schrieb:

𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙛ü𝙧 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙗𝙖𝙧𝙚 𝙎𝙘𝙝𝙪𝙩𝙯𝙠𝙡𝙖𝙨𝙨𝙚 𝙄𝙄 𝙂𝙚𝙧ä𝙩𝙚, 𝙙𝙞𝙚 𝙣𝙪𝙧 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙯𝙚𝙞𝙩𝙞𝙜 (𝙬𝙚𝙣𝙞𝙜𝙚 𝙈𝙞𝙣𝙪𝙩𝙚𝙣) 𝙗𝙚𝙩𝙧𝙞𝙚𝙗𝙚𝙣 𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣.

Und das soll wo stehen?

#8078039
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Uwe M. schrieb:

Um vernünftig zu messen, muss man einen Filter verwenden, der den Pegel der 50 Hz reduziert. Ich habe mal vor vielen Jahren so Filter aufgezeichnet, der auch einigermaßen sicher ist (so dass ihn auch Laien verwenden können).

Oder für Faule, und sicher ist es auch: Ein Multimeter verwenden, das explizit DC-Offsets auf AC messen kann.

Zum Beispiel: mein U1272A.

Aber auch dort steht klar im Handbuch:

For better accuracy when measuring the DC offset of an AC voltage, measure the AC voltage first. Note the AC voltage range, then manually select a DC voltage range equal to or higher than the AC range. This procedure improves the accuracy of the DC measurement by ensuring that the input protection circuits are not activated.

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#8078042
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H. H. schrieb:

Uwe M. schrieb:

𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙛ü𝙧 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙗𝙖𝙧𝙚 𝙎𝙘𝙝𝙪𝙩𝙯𝙠𝙡𝙖𝙨𝙨𝙚 𝙄𝙄 𝙂𝙚𝙧ä𝙩𝙚, 𝙙𝙞𝙚 𝙣𝙪𝙧 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙯𝙚𝙞𝙩𝙞𝙜 (𝙬𝙚𝙣𝙞𝙜𝙚 𝙈𝙞𝙣𝙪𝙩𝙚𝙣) 𝙗𝙚𝙩𝙧𝙞𝙚𝙗𝙚𝙣 𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣.

Und das soll wo stehen?

Das ist kein wörtliches Zitat. Ist aus meiner Erinnerung, denn einen Zugang zu der betreffenden Norm habe ich nicht mehr. Einen dem Sinn nach gleichen Text findet sich in der EN 61000-3-2.

Die Norm lässt auch eine Leistungsreduzierung nach dem gleichen Prinzip zu, wenn es keine alternative Möglichkeit zur Leistungsreduzierung gibt. Ich kann mir aber keinen Fall vorstellen, bei dem das zutreffend könnte.

Gruß

Uwe

𝑵𝒂𝒄𝒉𝒕𝒓𝒂𝒈: Ich habe den Originaltext aus der "EN IEC 61000-3-2:2019 + A1:2021" doch noch gefunden:

𝟲.𝟮 𝗦𝘁𝗲𝘂𝗲𝗿𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻 Unsymmetrische Steuerungen entsprechend IEC 60050-161:1990, 161-07-12, und direkte Halbschwingungsgleichrichtung des Netzstroms dürfen nur verwendet werden, wenn:

a) sie die einzige praktische Lösung darstellen, um unsichere Betriebszustände zu entdecken, oder b) die gesteuerte Eingangswirkleistung kleiner oder gleich 100 W ist, oder c) es sich bei dem gesteuerten Gerät um ein transportables Gerät handelt, das mit einer zweiadrigen biegsamen Anschlussleitung versehen ist und nur für eine kurze Zeit, z. B. nur einige Minuten, benutzt wird.

Wenn mindestens eine dieser drei Bedingungen erfüllt ist, darf die Halbschwingungsgleichrichtung für beliebige Zwecke verwendet werden, unsymmetrische Steuerungen dürfen dagegen nur für die Steuerung von Motoren verwendet werden.

ANMERKUNG 1 Geräte, die die Bedingung c) erfüllen, schließen Haartrockner, elektrische Küchenmaschinen und transportable Elektrowerkzeuge ein, sind jedoch nicht auf diese beschränkt.

: Bearbeitet durch User
#8078081
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Weiter fortgeführt:

  • Im Bereich 100 V DC kann man schon mal absehen, wieviel
    Gleichspannungsanteil so vorkommen kann. Da die hierfür relevanten Parameter (Leistung des Föns, Impedanz vom Ort des Anschaltens aus gesehen u.a.) in der Praxis krass verschieden sind, reicht für diese Messung eine Genauigkeit von z.B. 20% locker aus.

@ Hans W.:

Wie wäre es, das Übel an der Wurzel zu packen: Den Fön erneuern. Dessen Bauart ist vielen Jahren nicht mehr zulässig. Man ist zwar nicht verpflichtet, den bereits gekauften Fön zu entsorgen, aber ein guter persönlicher Grund dafür liegt ja nun offenbar vor.

Nun, ein durch solch einen "persönlichen Grund" durchgeführter Austausch mag zwar das Wirtschaftswachstum, wenn auch ziemlich bescheiden, ankurbeln...; der auf diese Tour zusätzlich generierte Elektroschott ist auf jeden Fall komplett gegen JEDE Nachhaltigkeit, auch wenn der neue Föni ein Typenschild mit "Bio" drauf hat!

  • auch bei vielen Haaren auf dem Kopf braucht auch der alte Wärme-Puster nur wenige Minuten, d.h. er kann insgesamt nur wenig Unheil anrichen!
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(Firma: HZB) #8078089
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Hallo,

also der Integrator hat auch mir keine Ruhe gelassen und so habe ich ihn gerade mal aufgebaut und gemessen. In ruhiger grüner Stadtrandlage in Berlin, am Samstag gegen 11:45, messe ich Werte (die allerdings ständig hin und her wandern) von 12 ... 35 mVDC.

Das Messgerät ist dabei im 6 V Bereich, auto und manuell, es bleibt gleich. Auch ein weiterer paralleler 6 µF C ändert nichts. Die Messung scheint jetzt so sauber zu sein. Vielleicht gabs vorher ohne Integrator unsymmetrisches Clipping durch Eingangs-Spannungsschutz oder in irgendeinen Eingangs-OPV

Nicht so viel... (Auf Arbeit wurde bei 600V Messbereich übrigens 0,1 V angezeigt. Im Messbereich 6 V keine vernünftige Anzeige, nur hin und her...)

Ich versuche es noch mal Wochentags und in einen Industriegebiet.

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#8078267
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Die aktuellen TAB nehmen ja keinen direkten Bezug mehr auf diese Norm.

Man müsste in VDE-AR-N 4100 nachsehen.

...und in der VDE-AR-N 4100 steht sinngemäß, dass, wenn Geräte die EN 61000-3-2 einhalten, diese an das Stromnetz angeschlossen werden dürfen.

Und Dank KI können die aktuellen Fönis diesen ganzen Vertrags-Salat selber lesen - UND dann natürlich auch einhalten, - die Otto/Innen-Normal-Haartrocknende brauchen das nicht mehr selber machen...

SCNR


By the way, vor x-Jahren hatte ich einen Einfach-Griller mit 1 kW. Der verbrannte immer meine Schnitzel, bis ich mittels besagter Dioden-Schaltung den Bratvorgang optimierte...

#8078281
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Uwe schrieb:

Und Dank KI können die aktuellen Fönis diesen ganzen Vertrags-Salat selber lesen - UND dann natürlich auch einhalten, - die Otto/Innen-Normal-Haartrocknende brauchen das nicht mehr selber machen...

Was soll diese Bemerkung? :(

Es gibt europäische Anforderungen, die ein Produkt einhalten muss und die beinhalten auch die EN 61000-3-2. Produkte, für die der Hersteller dies alles garantiert, sind mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet.

𝘼𝙡𝙨𝙤 𝙗𝙧𝙖𝙪𝙘𝙝𝙩 der Föhn oder eher 𝙙𝙚𝙧 𝙉𝙪𝙩𝙯𝙚𝙧 𝙜𝙖𝙧 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩𝙨 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙤𝙙𝙚𝙧 𝙯𝙪 𝙗𝙚𝙖𝙘𝙝𝙩𝙚𝙣.

Damit legal erworbene Produkte auch an eine Steckdose angeschlossen werden dürfen und nichts vom Nutzer zu beachten ist, steht eben in der VDE-AR-N 4100, dass Produkte, die die EN 61000-3-2 einhalten, angeschlossen werden dürfen.

Gruß

Uwe

: Bearbeitet durch User
#8078303
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Und Dank KI können die aktuellen Fönis diesen ganzen Vertrags-Salat selber lesen - UND dann natürlich auch einhalten, - die Otto/Innen-Normal-Haartrocknende brauchen das nicht mehr selber machen...

Was soll diese Bemerkung?

Ausdruck der Resignation darüber, das ALLES immer noch absurder und für "normale" Menschen immer noch weniger handhabbar wird.

Es gibt europäische Anforderungen, die ein Produkt einhalten muss und die beinhalten auch die EN 61000-3-2. Produkte, für die der Hersteller dies alles garantiert, sind mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet. 𝘼𝙡𝙨𝙤 𝙗𝙧𝙖𝙪𝙘𝙝𝙩 der Föhn oder eher 𝙙𝙚𝙧 𝙉𝙪𝙩𝙯𝙚𝙧 𝙜𝙖𝙧 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩𝙨 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙤𝙙𝙚𝙧 𝙯𝙪 𝙗𝙚𝙖𝙘𝙝𝙩𝙚𝙣. Damit legal erworbene Produkte auch an eine Steckdose angeschlossen werden dürfen und nichts vom Nutzer zu beachten ist, steht eben in der VDE-AR-N 4100, dass Produkte, die die EN 61000-3-2 einhalten, angeschlossen werden dürfen. Gruß Uwe

S.o.!

Schreibt jemand, der beim Berufseintritt direkt auf die VDE-Vorschriften losgelassen wurde (und vergattert wurde, militärische Steckverbinder mit reichlich unübersichtlichen Kodierungen zu beschaffen). Die "alten Hasen" wussten schon, warum!

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#8078307
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Uwe schrieb:

Schreibt jemand, der beim Berufseintritt direkt auf die VDE-Vorschriften losgelassen wurde (und vergattert wurde, militärische Steckverbinder mit reichlich unübersichtlichen Kodierungen zu beschaffen). Die "alten Hasen" wussten schon, warum!

Was soll diese sarkastische Bemerkung, die ich dir jetzt auch etwas übelnehme.

Nochmal, der Verbraucher braucht überhaupt nichts zu beachten, Stecker in die Steckdose und los geht es mit dem Haare föhnen.

Wenn dann nachgefragt wird und jemand macht sich die Mühe Hintergrund zu erklären, bekommt der auch noch negative Reaktionen und ironische und sarkastische Sprüche um die Ohren gehauen.

Im Übrigen ging die Diskussion zwischen H.H. und mir und wenn du nicht folgen kannst, halte dich raus oder frage vernünftig nach.

Gruß

Uwe

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