Galep3, Atmega EEPROM / FUSES programmieren.

OP #8086221
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Hallo Forum,

Weiß jemand wie man mit einem Galep3 EPROM und Fuses eines Atmega 16A programmieren kann? Da hänge ich aktuell...

Bisherige Hürden + Lösungen:

Der PC selbst hat keinen LPT, daher wurde eine PCIe-Karte: https://www.delock.de/produkt/90412/merkmale.html beschafft.

Auf der Beigefügten CD sind übrigens Treiber von DOS über win 9X, NT, bis Win 10 sowie Linux.

Es wird die Aktuellste SW für den Gaelp 3 genutzt: http://www.conitec.net/german/software.php Galep32 for GALEP-4 and GALEP-III (1.20.07) Start entsprechend mit Admin-Rechten + Kompatibilität für Win XP-SP2.

Dann bekommt man erstmal die Fehlermeldung: "Can't Access glpntdrv.sys"

Zur Lösung braucht man die 64-Bit Version der glpntdrv.sys: https://heha.fwh.is/hs/glpntdrv.zip/ Aus der ZIP muss man die glpntdrv.sys welche sich im Verzeichnis AMD64 befindet nach C:\Windows\System32\Driver kopieren, keine aus einem anderen Verzeichniss.

Dazu ist demnach ein x64 Kopierprogramm nötig. Ich hab dazu den Total Commander in X64 genutzt: https://www.ghisler.com/deutsch.htm

Danach kann man Galep32 schonmal ohne Fehlermeldung starten :)

Unter ->Options->Application wird die 00000378 als addresse angeboten. -->War ja füher die Standardaddresse des LPT1.

Man kann die aktuelle Addresse eingeben und muss dann auf TestGalep Klicken damit sie übernommen wird.

-->Jetzt wird der Galep erkannt.

Beim mehrfachen Flashen muss natürich beachtet werden, das die vom letzten Programmieren auf 0 gesetzten Bits wieder gelöscht werden bevor man neu Programmiert. -->Sonst werden nur die neuen 0-En geflasht und es geht natürlich nix!

Angehängte Dateien:
#8086229
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Matthias B. schrieb:

Der PC selbst hat keinen LPT, daher wurde eine PCIe-Karte: https://www.delock.de/produkt/90412/merkmale.html beschafft.

Hättest für das Geld lieber ein MPLAB Snap gekauft (derzeit mit 14,70 EUR bei Reichelt sogar noch etwas günstiger): https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/mplab_snap_in-circuit_debugger_programmierer-328583

Damit könntest du per ISP problemlos EEPROM und Fuses schreiben. Sofern ISP auf dem betreffenden ATmega16A nicht disabled wurde, sodaß Parallel Programming erforderlich wäre; davon war aber im OP nicht die Rede.

#8086232
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Matthias B. schrieb:

Da hänge ich aktuell...

Es ist nicht was du hören willst, aber so wie du dich herumärgerst um Probleme zu umschiffen, muss es sein ....

Verwende AVR Studio und einen AVRISP kompatiblen Programmer damit du wirklich weisst was du tust (das kann ich mir nämlich bei einem GALEP und konsorten nicht so richtig vorstellen). Aber bitte keinen GALEP.

https://www.amazon.de/atmel-avrisp-mkii/s?k=atmel+avrisp+mkii https://www.diamex.de/dxshop/AVR-ISP-RV-USB-Programmer-fuer-AVR-Controller https://eckstein-shop.de/WaveshareAtmelATAVRISPAVRISPXPIIIn-SystemProgrammerATAVRISP2AVRISPmkIICompliant

Der Eckstein Shop ist nicht gerade der günstigste, da findet man sicher noch andere "bessere" Quellen.

Siehe

https://www.google.com/search?q=avrisp+mkii+kompatible+ger%C3%A4te

#8086236
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Der MPLAB Snap hat den Vorzug, daß er mehr ist als nur ein Programmieradapter. Er ist auch ein In-Circuit-Debugger, und das für eine ganze Reihe von Microcontrollern.

Möchte man das alte Microchip Studio verwenden, muss man allerdings die Firmware des MPLAB Snap durch eine ältere ersetzen, denn so, wie das Ding verkauft wird, funktioniert es nur mit MPLAB X, der etwas "gewöhnungsbedürftigen" Software von Microchip.

Wer aus alter Zeit das Atmel Studio gewohnt ist, wird mit dem Microchip Studio besser zurechtkommen, denn das ist nur eine neuere (und umbenannte) Variante davon.

Wie man auf das Ding eine ältere Firmware draufbekommt, hatte ich vor einiger Zeit mal hier zusammengestellt: Beitrag "Re: Ärgernis MPLAB Snap"

#8086237
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Wastl schrieb:

Verwende AVR Studio

oder MPLAB X, was im Gegensatz zum Studio noch aktiv supportet wird und mit verschiedenen Boards auch mit aktueller Firmware zurechtkommt, auch wenn es leider auf Java-Frameworks aufbaut und sehr lahm und überfettet ist.

Wastl schrieb:

und einen AVRISP kompatiblen Programmer

Warum sollte man sich irgendeinen No-name-Atmel-Nachbau-Gefrickel unbekannter Funktionstüchtigkeit antun, wenn der MPLAB Snap von Microchip noch viel mehr kann und gleichzeitig sogar günstiger ist?

OP #8086242
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Danke für eure Antworten :)

Ich habe schon seit ~10Jahren einen AVRISP MK2 :) -->Ist auch ein super Teil :)

Aber für einfache sachen auf dem Steckbrett will ich keinen ISP-Stecker aufstecken... Zudem ist der Galep3 ja auch schon seit ~2010 da und hat auch bei einigen GAL sowie 8051-Projekten gute Dienste geleistet. Wurde aber auch seit Jahren nicht mehr genutzt, letztmals noch mit XP.

Ich nutze das Atmel-Studio V6. Sehe keinen echten grund auf V7 mit neuem Design oder noch neueres zu wechseln .

Es bleibt aber dann doch die Frage, komme ich mit dem Galep auf Fuses / EEPROM?

: Bearbeitet durch User
#8086265
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Mir ist bei der Galepsoftware 1.20.7 aufgefallen, das die ggü. der 1.20.4 speziell bei den Fuses einiger Chips fehlerhaft ist, entweder kann man da gar nichts auswählen (es sieht auch massiv anders aus als früher) oder es wird egal wie eingestellt FF oder 00 gebrannt (und OTP-Chips sind dann tot).
Das hat mich einige PICs und Stunden an Arbeit gekostet.
Mit der 1.20.4 tut's wie's erwartet wird.
Der Rick über mir zeigt, wo die Einstellungen sind.

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