Fundamenterder Hauptverteilung mit FI

OP (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8107903
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Haus aus den 60gern. Wie ist so etwas einzuschätzen? Vom Stromversorger geht das Kabel direkt in die Verteilung, dort weiter zu dem FI und den entsprechend vorhandenen Sicherungen. Der Schutzleiter war rot. Aber es ist kein Fundamenterder zu sehen. Die Wasserleitungen waren damals aus Stahl und wurden gegen Kunststoff Rohre ausgetauscht.

#8107929
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Haus aus den 60gern. Wie ist so etwas einzuschätzen?

Schon sehr alt, muss man mögen.

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Vom Stromversorger geht das Kabel direkt in die Verteilung, dort weiter zu dem FI

Ohne Zähler sehr ungewöhnlich... aber praktisch, ich würde die Füße still halten.

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Der Schutzleiter war rot.

Und welche Farbe hat er jetzt, oder glühte er?

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Aber es ist kein Fundamenterder zu sehen

Also ich sehe da rot.

BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Die Wasserleitungen waren damals aus Stahl und wurden gegen Kunststoff Rohre ausgetauscht.

Und was ist mit den Abwasserrohren und dem Fliesenspiegel in der Küche?

Carsten W. schrieb:

Bündig über dem HAK abschneiden

Hat er nicht!

: Bearbeitet durch User
#8108078
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Carsten W. schrieb:

klassischer Nullung zweiadrig

Es gibt Häuser kurz nach WK II im Wald gebaut, da sitzt der Zähler in einem 200 m entfernten Kasten an der Straße, auch zweiadrig versorgt, abes was solls?

Bei Vollast schmilzt der Schnee über der vergrabenen Leitung, der Null ist mit dem Wasserrrohr verbunden und dennoch gibts bei Trockenheit Spannungsunterschiede zum Boden, da das Rohr auch erst 200 m zur Straße genullerdet ist.

Das war damals Stand Of The Art bzw. der Standard. Den Spannungsabfall zahlt immer der Kunde.

Interessant war, irgednein Nachrüster versah dem Haus einen Blitzableiter, obwohl die umgebenden Fichten höher sind - wurde später verschrottet, da für unnötig befunden.

Derartige Fehler kommen immer wieder vor - Häuser, die keinen Blitzschutz brauchen gibts in meiner Kleinstadt straßenweise, weil nicht vorgeschrieben u. Abzocke gibts überall.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8108082 wurde vom Autor gelöscht.
#8108088
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Haus aus den 60gern. Wie ist so etwas einzuschätzen? Vom Stromversorger geht das Kabel direkt in die Verteilung, dort weiter zu dem FI und den entsprechend vorhandenen Sicherungen. Der Schutzleiter war rot. Aber es ist kein Fundamenterder zu sehen. Die Wasserleitungen waren damals aus Stahl und wurden gegen Kunststoff Rohre ausgetauscht.

Es war damals üblich, über die Wasserleitung zu erden, ohne Fundamenterder.

Das ist eine Technik, die seit 1990/2002 keinen Bestandsschutz mehr hat und an die aktuellen Vorschriften angepasst werden muss.

Späzestens der Mensch, der die Wasserleitungen gewechselt hat, muss darüber nachgedacht haben.

Und irgendwie funktioniert es ja, der Mensch der den FI nachgerüstet hat, hat gewusst, wo er Erde herbekommt.

Der Potentialausgleich wird noch woanders hin führen. Oft ear das ja nur eine Schraube am Hausanschluss und oft war von Badewanne über Heitung und Geländer alles damit verbunden.

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