habe im WC zwei und im Bad vier Kerzen und selbige auf LED umgerüstet. Dazu wurden von Reichelt 10 LED-Kerzen beschaft. Drehe eben die letzte Reserve-Kerze ein, die Lampen halten nicht mal ein Jahr durch :-( Die Kerzen beginnen erst zu flackern und sind dann schnell komplett tot.
Da die defekten Lampen beim Klopf-Test allesamt kurz aufblitzen, sind die Lampen nicht wirklich kaputt. Also mal eine geöffnet. Man sieht, eine Lötstelle ist komplett durch (im Kreis links unten), eine zweite ist kurz davor.
Da die Lötstellen eigentlich gut aussehen: Ist es das bleifreie Lötzinn, das die Ausfälle zu verantworten hat? Immerhin werden besonders ausfallsicher Gerätschaften (Medizin, Luft- und Raumfahrt), weiterhin mit Bleilot gelötet.
Da die Lötstellen eigentlich gut aussehen: Ist es das bleifreie Lötzinn,
das die Ausfälle zu verantworten hat?
Die Rissbildung sieht nach mechanischer Spannung aus, die nach dem Löten eingebracht wird.
Ich denke da z.B. an einen SAT-Receiver, wo TO-220 Regler nach Montage der Leiterplatte ans Gehäuse geschraubt wurden. Oder auch Leiterplattentrafos, wo die Dämel die Befestigingsschrauben erst nach dem Löten einsetzen.
Bei der LED-Lampe denke ich, dass die fertige Platine mechanisch auf Spannung im Gehäuse steckt.
Zeige mal Fotos von den Lampen. Mich interessieren die thermischen
Verhältnisse, denn die sind bei LED das A&O.
Siehe Bilder unten. Die thermischen Verhältnisse sind aber in erster Linie maßgebend für die Lebensdauer der LEDs. Kaum vorstellbar, dass es im Innern der Lampe so heiß wird, dass die Lötstellen der Platine aufschmelzen.
Die Rissbildung sieht nach mechanischer Spannung aus, die nach dem Löten
eingebracht wird.
Kann da nichts erkennen, was Spannungen verursachen sollte. Für mich ist das alles in Ordnung. Deshalb auch die Frage, wieso die Lötstellen trotzdem auf gehen.
Weil der Wickelkondensator relativ sauschwer ist, die Bohrungen in der Platine etwas zu groß sind und die durchgesteckten Anschlussdrähte des Blockkondensators auf der Lötseite nicht umgebogen/verschränkt wurden. Rein mechanische Ursache, könnte man meinen, die gekapselte Einhüllung durch das luftdichte Lampengehäuse erledigt dann den Rest: Unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Siehe Bilder unten. Die thermischen Verhältnisse sind aber in erster
Linie maßgebend für die Lebensdauer der LEDs. Kaum vorstellbar, dass es
im Innern der Lampe so heiß wird, dass die Lötstellen der Platine
aufschmelzen.
Ich nutze bei E14/27 an sich ausschliesslich LED-Filament Glühbirnen mit Echtglaskolben.
In erster Linie aufgrund der Lichtverteilung, stelle aber auch immer mal wieder fest, das sowohl Kolben, als auch Fassung kühler bleiben.
Rein mechanische Ursache, könnte man meinen, die gekapselte Einhüllung
durch das luftdichte Lampengehäuse erledigt dann den Rest:
Unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Die Leuchtmittel des TO werden nicht luftdicht sein.
mickrig verlötet, thermischer und mechanischer Stress - klar, dass das passiert;
egal welches Lötzinn
umbiegen der drähte und mehr Zinn wären da besser
Die Leuchtmittel des TO werden nicht luftdicht sein.
Siehe Bild Nr.2 des TO, sie sind komplett geschlossen.
Eine hingerotze Verklebung wie in https://www.mikrocontroller.net/attachment/707819/Lampe6.jpg ist luftdicht?
Aber es ist aber eine gute Gelegenheit, mal eine Vergleichsmessung zwischen wertmässig ähnlichen LED-/Filament-Leuchtmitteln für E14/27 mit Thermokamera einzuplanen.
Den Bauteilen würde ich das Produktmerkmal "Extrem lange Lebensdauer" durchaus zutrauen. Hilft aber alles nichts, wenn die Lötstellen frühzeitig schlapp machen.
Zeig mal ein Teil aus industrieller Produktion, Gerät, etc., wo das
anders wäre.
Du hast ein Wort vergessen -> Zeig mal ein Teil aus "heutiger" industrieller Produktion ...
Zu meiner Lehrzeit kostete ein kleines 10MHz-Oszilloskop einen Monatslohn, das Gerät läuft aber heute noch. Kam auch noch mit kompletten Schaltungsunterlagen daher und man konnte es im Fall der Fälle einfach aufschrauben und reparieren.
Ich habe mit diesen LED-Chipgräbern eigentlich durchweg schlechte Erfahrungen, außer mit einer "Maiskolben"-Lampe höherer Leistung, bei der nach geschätzt weit mehr als 20 kh Laufzeit allen Unkenrufen zum Trotz nicht der integrierte Lüfter (!) als Erstes gestorben ist. Meist gehen einzelne LED-Chips weit vor der Zeit kaputt. Bei Schaltwandlern kann man die zur Not oft einfach kurzschließen (hier in einer Paulmann mit Schalterdimmfähigkeit praktiziert).
Viele der Lampen kann man leider kaum zerstörungsfrei öffnen.
Filamente sind leider nicht besser. Und bei E14-Kerzen ist der Platz im Sockel für eine gute Elektronik besonders knapp, so dass die Dinger flimmern wie Sau. Bei E27 sieht es deutlich besser aus, da sind es ausgerechnet ältere V-TAC, die hier a) lange halten und b) sich auch sensationell gut dimmen lassen, leider gibt es die nicht mehr.
Hier laufen 6 E27-LED höherer Leistung ganzjahrs mehrere Stunden pro Nacht in Außenbeleuchtung. OSRAM, Philips, Baumarktmarken - Chipgräber, Filamente - die wenigsten schaffen 10 kh.
Den V-TAC-Kram kann man ja offenbar wenigstens reparieren...
Eben mal die Google-KI befragt, die Lampen scheinen wohl öfter
frühzeitig auszufallen.
Nur dass die KI den Thread hier als Quelle benutzt. Macht sie leider oft - wenn hier einer schreibt: "Mein Staubsauger lässt sich nicht einschalten" und später "Ach, schon gut - es war nur ein Kabelbruch", dann wird daraus: "Der Staubsauger XY des Herstellers Miele ist dadurch gekennzeichnet, dass er sich typischer Weise nicht einschalten lässt. Ursache ist in aller Regel ein Kabelbruch."