Hi,
ich versuche momentan eine Schaltung zu entwickeln, die den
Nulldurchgang eines Außenleiters erkennt. Problem ist dabei, dass ich
eigentlich den Nulldurchgang von L1 zu N brauche, ich aber keinen N zur
verfügung habe sonderm mich ich Drehtstromnetz befinde.
Um zu verdeutlichen was ich brauche:
Folgendes Bild soll die Sinus-Spannung darstellen :-)
+325 -- --
/ \ / \
/ \ / \
0V / \ /
\ /
\ /
\ /
-325 --
Und dieses Signal möchte ich gerne am Ausgang haben :-) (Soll ein
rechtecksignal sein:-))
5V _______ ______
| | |
0V | |________|
Dieses Rechtecksignal soll später im uC ausgewertet werden (Frequenz)
und um Zündzeitpunkte für Thyristoren zu ermitteln.
Im Anhang habe ich meinen jetztigen Stand und wollte mal eure Meinung zu
dieser Schaltung hören. Wird sie so wie ich es mir vorstelle
Funktionieren ? Könnte es irgendwo schwierigkeiten geben ?
Die Schaltung die dort diskutiert wird, kommt für mich so nicht in
frage, da ich genau wissen muss, wann die positive Halbwelle ist und
wann die Negative. Das ist mit der schaltung ja so nicht möglich. Aber
werde sie mir auch nochmal genau anschauen und mal sehen ob man was
verändern kann damit es doch geht.
Noch weitere vorschläge zu meiner schaltung?
Gast schrieb:
> Die Schaltung die dort diskutiert wird, kommt für mich so nicht in> frage, da ich genau wissen muss, wann die positive Halbwelle ist und> wann die Negative. Das ist mit der schaltung ja so nicht möglich. Aber> werde sie mir auch nochmal genau anschauen und mal sehen ob man was> verändern kann damit es doch geht.
Anstatt Brückengleichrichter, ne Einpulsgleichrichtung nehmen.
Danke für die Antworten, hat mich aber noch nicht so recht weiter
gebracht.
Die Lösungen bzw. Schaltungen von "manateemoo" und "Stephan B." ähneln
ja meiner Schaltungen. Das hatte ich im Prinzip ja auch so vor. Werde es
mal aufbauen und mal Testen.
"Gast schrieb:
> Die Schaltung die dort diskutiert wird, kommt für mich so nicht in> frage, da ich genau wissen muss, wann die positive Halbwelle ist und> wann die Negative. Das ist mit der schaltung ja so nicht möglich. Aber> werde sie mir auch nochmal genau anschauen und mal sehen ob man was> verändern kann damit es doch geht.
Anstatt Brückengleichrichter, ne Einpulsgleichrichtung nehmen."
Auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Die Schaltung ist ja auch
recht schön, nur irgendwie ist sie mir so aufwendig für so eine
Aufgaben. Zu viele Bauteile.Es Müssen nämlich auch auf kosten geachtet
werden.
Nochmal zu meienr schaltung daoben:
Wird das so klappen mit dem Nullpunkt den ich mir durch die 3
Widerstände erzeugt habe?
Autor: kurz (Gast)
Datum: 01.09.2009 07:53
@Gast: Schon mal überlegt, daß die Belastung durch den oberen Zweig
Deinen "Nullpunkt" (wenn er denn je gültig war) gewaltig verschiebt?
Was verstehst du unter gewaltig ? klar es werden ein paar Volt sein, nur
bei einem Strom von wenigen wenigen mA dürfte das keine all zu große
auswirkung haben denke ich.
Autor: Lorenz P. (lpg-elektronik)
Datum: 01.09.2009 07:54
Morgen!
Schau dir mal AN von Atmel an....
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Die Atmel Notes kenn ich, halte ich aber gar nichts von weil es keine
Galvanische Trennung gibt. Wollte das Erst so aufbauen mit einem
Trenntrafo 230V/5V o.ä. nur wird dann das Signal durch die Dioden zu
sehr verfälscht. Oder?
ähnliches habe ich ja gemacht aber so recht funktionieren will es noch
nicht bis jetzt.
Was für einen Optokoppler willst du denn dafür nehmen ? Ich hatte den
SFH608-3 ins auge gefasst, da er schon mit gerecht geringen strömen klar
kommt. Und wozu die 2 Dioden ? Sehe da noch keinen sinn drin. Eigentlich
sollte es ja auch komplett ohne Diode gehen oder?
Die Schaltung von Lorenz P ist meist ungeeignet, da so der DC anteil
erhöht wird. Ausgangtastverhältnis nicht 1:1. Besser eine Led
antiparallel zur Optokopplerled.
Naja ich denke eine Diode (1N4007) erfüllt den zweck genauso, wenns ie
antiparallel geschaltet wird.
Ich hatte es auch schon ähnlich aufgebaut. Das Problem bei der Sache ist
aber, dass es kein sauberes Rechtecksignal gibt da der Optokoppler erst
bei höheren Spannung voll durchsteuert. Ich habe extra schon einen
Optokoppler verwendet (SFH608-3), der bei sehr niedrigen Strömen
schaltet, nur leider bekomme ich es nicht in den griff.
> OK1 und OK2
Ja, nun, das sind (wie es der Name schon nahelegt)
Opto-Koppler 1 und Opto-Koppler 2.
Ich verwende hier TLP181, aber das sind SMD-Teile...
Bedrahtet werden das eher CN17 o.ä. sein.
gast schrieb:
> Das Problem bei der Sache ist aber, dass es kein sauberes> Rechtecksignal gibt da der Optokoppler erst bei höheren Spannung voll> durchsteuert.
Stichwort: Komparator.
Wobei das i.d.R. ja eh keine Rolle spielt. Die µC formen es ja digital
um.
falls dir alle 3 Außenleiter zur verfügung stehen, kannst du mittels
Widerständen oder auch Ls einen Sternpunkt generieren wenn du alle 3 Rs
bzw. Ls gleich groß machst also symmetrisch das Netz belastest erhälts
du wieder einen N auf den du dich beziehen kannst.....
Wenn du nur 2 Aussenleiter hast, dann kanst du den Nulldurchgang gegen N
einfach über den Nulldurchgang zwischen den Aussenleitern und einer Zeit
definieren. Im 50Hz-Netz gibt es eine feste Phasenbeziehung: nach 20ms
wiederholt sich alles.