Hallo,
weiß jemand wie ein Limiter, für einen Frequenzbereich von 9KHz bis
30MHz, für einen Spektrumanalyser aufgebaut ist?
Oberhalb von 30MHZ müßte nach meinem Verständnis das Signal gefiltert
werden, oder täusche ich mich hier?
Kann man so etwas leicht selbst bauen?
Gruß
hallo,
Danke für die Antworten.
ich meinte einen Transienten Limiter, wie z.B Hameg HZ560.
http://www.hameg.com/214.0.html?&L=1
Wie ist so etwas aufgebaut?
Gruß Michi
Netztrenung mit C, ein Hochpaß, ein Tiefpaß, und ein 10 dB Abschwächer,
50 hm Impedanz. Soweit mir bekannt, ist die Schaltung des HZ 560 nicht
veröffentlicht.
Mich interessiert vor allem die Begrenzung. Gibt es für den Aufbau einen
Schaltplan?
Welche Art von Dioden werden verwendet? (Normale Z-Dioden vermutlich
nicht)
Hallo,
das Thema hat mich auch interessiert so habe ich mal den HP-Filter --
10dB Pad -- TP-Filter in RFSim99 simuliert.
Hier sind die Ergebnisse.
Wenn man solche Filter aufbauen möchte, sind 50 Ohm Strip-Line und die
Einhaltung der Kondensatoren und der Induktivitäten mit Q=200 sehr
wichtig !
Also vorher alles ausmessen und sehr kurz verlöten.
Die Ringkerne Txy-2 und Txy-17 koppeln mit den umliegenden Masseflächen
und die Güte Q singt. Also etwas Abstand zur Masse lassen.
Das Filter wird dann mit dem FA-NWT und mit zwei log. Detektoren AD8307
abgeglichen.
Messaufbau
Am ersten log. Detektor schließe ich immer einen 'genauen' Richtkoppler
(RL ~ -50dB), von dem man die Reflexionsdämpfung der Eingänge kennt, an
und den zweiten log. Detektor verwende ich zur Messung der
Durchgangsdämpfung.
Für den Abgleich sollten die einzelnen Baugruppen wie HP-Filter und
TP-Filter einzeln an den Messaufbau angeschlossen werden !
.
Hallo EMU,
mit einem einfachen PIN-Dioden Begrenzer würde ich nicht arbeiten, denn
a) Das Datenblatt sagt leider nichts über den Einsatzpunkt des Begrenzer
aus. Ich nehme deshalb auch Input max. 2W an.
b) nach den 10dB Pad liegen deshalb noch +23dBm am Ausgang des TP-Filter
an, das sind an 50Ohm noch 3,16V.
Somit wäre das das Design Ziel.
verteile die Leistung auf 4 Dioden in jeweils einem Filterhalbteil und
passe auf die Eingangsspannung auf, da ist ein L am Eingang nicht
günstig, sondern ein C was da entkoppelt
EMU
Hallo EMU,
wie soll ich deine Sätze interpretieren ?
Ich entwickele schon fast 10 Jahre HF Elektronik, kann aber leider mit
deiner Anregung nichts anfangen.
Es ist richtig, dass der HP-Filter -- 10dB Pad -- TP-Filter nicht DC
Anteile auskoppelt, sondern es sich nur um einen Teil eines Filters
handelt.
kein Mensch sagt dass ein HP-Filter eine L-C-L-C-L-C-L Topologie haben
muss ??!! normalerweise kann mann auch mit C beginnen, oder ?
Das 30MHz Ausgangsfilter kann man ja nach je einer Dämpfung durch das
Filter antiparallele Dioden spendieren, oder ?
Wenn Michi in seiner dankenden Weise für dieses Schaltbild das so
realisiert, fällt er ggf. rein
EMU
> kein Mensch sagt dass ein HP-Filter eine L-C-L-C-L-C-L Topologie haben> muss ??!! normalerweise kann mann auch mit C beginnen, oder ?
Wenn man den Limiter zusammen einer Netznachbildung betreibt, dann ist
dort schon ein Kondensator eingebaut.
Wenn man den Limiter direkt auf die 230V-Phase anschließen möchte, dann
ist die Induktivität am Eingang keine gute Idee. Als Konsator darf man
dann aber nicht irgend einen nehmen, sondern der sollte schon die
notwendige Spannungsfestigkeit haben.
EMU schrieb:> kein Mensch sagt dass ein HP-Filter eine L-C-L-C-L-C-L Topologie haben> muss ??!! normalerweise kann mann auch mit C beginnen, oder ?>
Nein!
Die optimale Anordnung hängt von der Quellen- und Lastimpedanz ab!