48VDC / 10A schalten womit?

Gast #2714612
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Hallo,

ich brauche eure Hilfe. Ich muss eine ohmsche Last 
(Betriebsspannung/strom 48VDC / 10A) schalten. Vor der Last habe ich 
eine Platine mit einem Relais (24VDC/10A). Was
kann ich nun am besten dazwischen schalten um die Last zu betreiben? 
Eine Leistungsschütz? Wenn ja welches könnt ihr mir empfehlen?

Danke!
Gast #2714662
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die Angaben sind schon etwas spärlich. Lebensdauer, Schaltzyklen, 
Bastelprojekt oder im Zweifelsfall.

FRC3-24F FIC währe wohl etwas für Dich
24V Spule
70A Dauer
75V Schalten
Flachsteckanschluss
ca. 2 Euronen und gut erhältlich.

die freundliche LKW Werkstatt um die Ecke hat sicher auch etwas 
passendes im Lager

fröhliches Basteln
Hauspapa
#2714793
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Hauspapa schrieb:
> Spricht etwas dagegen ein kräftiges KFZ Relais zu verwenden?
> z.B: FRC3-12F

Ja, vieles. Man geht davon aus, das beim Schalten von Gleichspannungen
von >30V ein Lichtbogen entsteht, der gelöscht werden muss. Deshalb
sind die meisten Relais nur für Gleichspannungen bis 30V spezifiziert.
Darüber braucht man teure Spezialrelais. Hier empfielt sich deshalb
eher ein Halbleiterschalter (FET).
Gruss
Harald
Gast #2715197
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Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht; Folgende Idee kam 
mir gerade:

Wäre es nicht wesentlich einfacher, die Netzseite des Gleichrichters 
(Siemens GR40) mit einem (ggf. vorhandenen Print-?)Relais zu schalten 
(Laut Typenschild max. 4A bei 240VDC)?
#2715676
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Lazarus schrieb:
> Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht; Folgende Idee kam
> mir gerade:
>
> Wäre es nicht wesentlich einfacher, die Netzseite des Gleichrichters
> (Siemens GR40) mit einem (ggf. vorhandenen Print-?)Relais zu schalten
> (Laut Typenschild max. 4A bei 240VDC)?

Wohl eher 4A bei 240V AC.

Sofenr Deine Anwendugn das zuläßt: klar geht das.
Das entschärft die Lichtbogenproblematik gewaltig..

Aber Du siehst selber, das ist eine gänzlich andere Aufgabenstellung als 
die von Dir ursprünglich angefragte (48V DC @ 10A).
#2715721
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@  Michael Köhler (sylaina)

>Typische Augabe für den in die Jahre gekommenen BUZ11. Schaltet bis zu
>10 A bei 50V DC.

Bei 48V Schaltspannung würde ich ungern einen 50V MOSFET einsetzen. 
Wenigstens 60V, besser einen 100V Typen. Ob nun P- Oder N-Kanal ist eine 
Frage des Geschmacks und Ansteueraufwands. Ich würde P-Kanal nehmen.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor#Wie_kann_ich_mit_5V_vom_Mikrocontroller_12V_und_mehr_schalten.3F
#2715762
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Falk Brunner schrieb:
> Bei 48V Schaltspannung würde ich ungern einen 50V MOSFET einsetzen.

Da geht man schon schön an die Grenze ran, sicher, aber der BUZ11 
verträgt das locker und der TE will ja nur ne ohmische Last schalten. 
Also 48V macht der genauso gut wie 30V und ähnliches. Zumindest bei der 
alten Möhre hab ich bisher keine anderen Erfahrungen gemacht.
Ob P oder N Kanal kommt drauf an was einem beliebt. Ich würde nur 
P-Kanal verwenden wenn es gefordert ist. Für gemeinhin haben die ja 
leider ne höhere Verlustleistung abzuführen als ein N-Kanal (Stichwort: 
Rds_on).
#2715790
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>Typische Augabe für den in die Jahre gekommenen BUZ11. Schaltet bis zu
>10 A bei 50V DC. Mit nem ~5 K/W KK dürfte der das locker mitmachen.
>10-15V DC Ugs sind zu empfehlen.

Da würde ich mich aber heutzutage vom BUZ11 abwenden, und lieber einen 
anderen Mosi nehmen, der aufgrund seines niedrigeren Rds_on bei 10A 
gleich ganz ohne KK auskommt (irgendwas mit max. 10mOhm).

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