Personenschutz an LED Lampen

Gast #4247104
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Dies war die Erste welche ich geöffnet hatte.
Im Sockel eingegossen wahrscheinlich ein Schaltwandler 350mA.
Brennspannung über die Leds ca 20V.

Bei der Kleinheit des Schaltwandlers kann ich mir nicht vorstellen, das 
er Potentialfrei ist.

Man sieht auf dem Bild die Durchführung der Leiter zu den LEDs.
Kann dies VDE gerecht sein, da ja der metallischer Kühlkörper im 
Handbereich sein kann?
Angehängte Dateien:
Gast #4247121
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>Bei der Kleinheit des Schaltwandlers kann ich mir nicht vorstellen, das
>er Potentialfrei ist.

Wieso kannst du dir das nicht vorstellen?

Zerlege das Teil doch mal weiter.
Oder mess doch einfach mal nach, ob eine Verbindung vom Netz zu LED 
besteht. Was ist da so schwer?
Gast #4247128
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warum nicht schrieb:
> Zerlege das Teil doch mal weiter.
> Oder mess doch einfach mal nach, ob eine Verbindung vom Netz zu LED
> besteht. Was ist da so schwer?

Wenn ich das nicht gemacht habe ,hat das seinen Grund, ich finde es 
nicht mehr wieder.

Trotzdem bleibt die Frage, was sagt die VDE bei diesen Teilen aus?
Gast #4247134
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Sind nicht LED-Lampen aus China extra deswegen verboten worden,
weil die VDE dazu Ui Ui Ui sagen würde.

Die OSRAM- und IKEA- Teile werden schon VDE-gerecht sein.

Und zu deiner Frage, der Schaltwandler ist potentialgetrennt.
Gast #4247592
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Wenn ein Schaltwandler drin ist, kannst Du wetten, dass die ordentlich 
isoliert ist. Die Probleme gab es bei den billigen Teilen mit 
Vorwiderständen oder Kondensatornetzteilen.

Wie ist das eigentlich bei Glühbirnen? Das dünne Glas ist ja nun nicht 
so die super Schutzisolierung, oder?
Gast #4247594
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Hallo,

Fragender schrieb:
> Wie ist das eigentlich bei Glühbirnen? Das dünne Glas ist ja nun nicht
> so die super Schutzisolierung, oder?

stimmt, Glühbirnen haben auch keinen Anschluss für einen Schutzleiter. 
Sie sind somit Schutzklasse II und müssen "verstärkt oder doppelt 
isoliert" sein. Vermutlich war das der Auslöser für das Glühlampenverbot 
;-)

Mit freundlichen Grüßen
Selbsternannter Weltverbesserer
Gast #4247596
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Fragender schrieb:
> Wie ist das eigentlich bei Glühbirnen? Das dünne Glas ist ja nun nicht
> so die super Schutzisolierung, oder?

Wieso nicht? Ich könnte mir keine bessere vorstellen.
Du siehst sogar recht zuverlässig ob die Isolation defekt ist.

In dem billigen Netzteil isoliert nur Lackdraht, evtl. etwas Klebeband 
zwischen den Wicklungen und winzige Abstände auf der Platine.

IMHO sollte man für die LED-Leuchtmittel neue Fassungen entwickeln, z.B. 
GU10 um einen Metallring erweitern der als Erdungs-/Schirmkontakt 
verwendet wird und gleichzeitig den Kühlkörper vergrößert.
Gast #4247885
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Früher (tm) hat man auch gelernt das man vor dem Wechseln der
Glühlampen die Sicherung rausschraubt.

Das war vor allem dann hilfreich wenn das Glas zerbrochen war und man 
den
Metallsockel mit einer unisolierten Kombizange rauspulen durfte.
Gast #4247902
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Neben Glühlampen sind mir einige gefährliche Geräte aufgefallen:

Toaster haben meist offen liegende Heizdrähte.

Es gibt Durchlauferhitzer mit blanken Heizdrähten im Wasser.

Bügeleisen haben keinen Berührungsschutz um die heiße Gleitfläche herum.

Staubsauger schalten nicht ab, wenn sie ein Auge einsaugen (oder andere 
Körperteile).

Richtlinien hin oder her, es gibt Fälle, wo man einfach ausnahmen machen 
muss. Die Glühbirne ist ganz sicher so ein Fall.
Persönliche Seite #4248036
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Hallo Fragender.

Fragender schrieb:

>> es gibt Fälle, wo man einfach ausnahmen machen
>> muss. Die Glühbirne ist ganz sicher so ein Fall.
>
> Hat da jemand etwas konkretere Infos darüber? Bisher findet der Zoll
> nämlich solche spontanen Ausnahmen nicht so toll.

Schlimm, dass ich meine Leuchtmittel aus den gleichen dunklen Kanälen 
besorgen muss, wie andere ihren Koks. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Persönliche Seite #4248044
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Hallo lothar.

Lothar M. schrieb:

>> PS: Ich wusste noch garnicht, das es im µC.net eine Wortzensur gibt.
> Das spricht für dich. Andere kommen früher drauf. Einige schon beim
> ersten Post...  ;-)

Ja, schon. Aber was ist da eigentlich so schlimm dran? Du nimmst den 
Leuten die Authentizität, wenn Du sie gewaltsam zum Benehmen zwingst.

Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Gast #4249641
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WiM schrieb:
> Eine "normale" Steckdose hat IP20, genau wie viele Leuchten, nicht
> hysterisch werden und lieber mal ein wenig nachdenken.

wenn es so bei LED Lampen wäre ,ist es doch o.k.
Wenn aber der Kühlkörper nicht Schutz isoliert und/oder entsprechend
Spannungsfest ist ,wäre es lebensgefährlich.
Jeder Mensch ob Klein oder Groß kann den Kühlkörper berühren.
Also die normale Steckdose ist wesentlich sicherer gegen "Berührungen".
Gast #4249654
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http://www.abgnova.de/pdf/2010-09-28_Produktpruefung-LED_VDE_Holger-Kilb.pdf
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Zitat
Wichtigste Anforderungen nach der EN 62560
(LED Lampen mit eingebautem Vorschaltgerät)

Die LED-Lampen müssen in doppelter oder verstärkter
Isolierung aufgebaut sein.
(Da es hierfür sehr viele unterschiedliche Lösungs-
möglichkeiten gibt, kann hier keine Lösungsempfehlung
gegeben werden.
Allem Anschein nach ist der Aufbau der Lampen mit
SELV-Netzteilen und LED-Modulen mit Spannungen
≤ AC 24V oder ≤ DC 34V am einfachsten zu gestalten).
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Nun ja, da kann ich die LEDs mal mit 1500V Isolationsspannung quälen.
Gast #4249662
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Zitat:
Zusammenfassung

Es gibt viele Produkte auf dem Markt welche die hier
vorgestellten Anforderungen nicht erfüllen.

Bei einer Umrüstung von bestehenden Anlagen dürfen
keine Umbauten an den Leuchten vorgenommen werden.

Einige Sachversicherer haben in der letzten Zeit um gebaute
Leuchten nicht mehr abgenommen und diese Anlagen nicht
mehr versichert.

Empfehlung: Nur geprüfte LED-Lampen einsetzten.

Achtung!:
Nicht jedes Prüfhaus kennt die Anforderungen
aus der zukünftigen EN 62560 vollständig.
-------------------------------------------------------------
 Wer sich also damit beschäftigt , wird auf immer größere Probleme 
stoßen.



Wenn man also sicher sein möchte darf ein 220V Leuchtteil nicht ohne 
weiteres gegen ein entsprechendes LED Leuchtteil ausgewechselt werden!
Gast #4250663
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etwas Wichtiges vergessen!

Danny, hole einmal Luft.

 > Nicht jedes Prüfhaus kennt die Anforderungen aus der
 > zukünftigen EN 62560

Die kennt niemand, weil sie erst kommt.

 > vollständig.

Verständlich, da hat wohl jemand ´ne Seite rausgerissen.
Gast #4250712
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Hallo schrieb:
> Die kennt niemand, weil sie erst kommt.
>
>  > vollständig.
>
> Verständlich, da hat wohl jemand ´ne Seite rausgerissen.

Das sagt, das es noch viel schlimmer ist!
Jeder Produzent kann machen was er will.

Ich muss doch den Stromwandler suchen und eine ISO Messung machen.
Am Kühlkörper gemessen ist nicht genügend aussagefähig!
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4251779
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Lattice User schrieb:
> 
http://www.beuth.de/de/norm/din-en-62612/201517453;jsessionid=VKAAKSSWQNS1TW3KUWB3E2TK.1?
>
> Aber wenn dir die englische Version reicht, viel billger:
>
> http://www.evs.ee/products/evs-en-62612-2013

Herzlichen Dank für diesen Link.
Die Info, dass es günstigere Alternativen zum Beuth-Verlag gibt, ist 
sehr wertvoll.
Ein Testhaus hat sowieso die aktuellen EC Normen und hier kann man als 
Entwickler mal legal einen verhältnismäßig günstigen Überblick bekommen.
Ich werde mich mal umschauen, ob noch andere Länder solche Dienstleister 
haben.

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