Gibt es gute Alternativen zu 12V Bleigelakkus?

Gast #4516894
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Hallo,

Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen 
gleichzeitig keine Tiefentladung.

Außerdem sind sie ziemlich schwer.

Gibt es hier Alternativen?

(es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem 
Gartenhaus)
: Gesperrt durch Moderator
Gast #4516903
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Preislich gesehen kosten billige AGMs, die schon relativ 
tiefentladesicher sind, nur 13, 14 Euro. Bei dem runden, blauen 
Headway-Zellen plus Verbindungsstegen, diesen Plastikhaltern dafür und 
einem Balancerboard ist man schon mal locker das 4, 5-fache los...
#4516909
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rüdiger_g schrieb:
> Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen
> gleichzeitig keine Tiefentladung.
> Außerdem sind sie ziemlich schwer.
>
> Gibt es hier Alternativen?

Mit Sicherheit. Allerdings haben Bleigel-Akkus auch einige positive 
Eigenschaften:

- sie sind vergleichsweise einfach zu laden
- sie sind bei korrekter Behandlung nahezu unkaputtbar
- sie sind gemessen an der Kapazität sehr preiswert

> (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem
> Gartenhaus)

Dafür tut es praktisch jede Akkutechnologie. NiMH ist mit 1.2V pro Zelle 
leicht auf 12V zu bringen. Li-Ion würde man 3 Zellen in Reihe (3S) 
verwenden und käme dann auch etwa auf den Spannungsbereich eines 12V 
Bleiakkus. Li-Ion ist dabei die teuerste Alternative und am 
aufwendigsten zu laden (weil man ein Ladegerät mit Balancer-Funktion 
braucht). Dafür ist Li-Ion am besten was Kapazität/Volumen und 
Kapazität/Masse angeht.

Für ein Gartenhaus würde ich trotzdem auf Blei setzen. Am besten in 
Verbindung mit einer mittelgroßen Solarzelle auf dem Dach.
Gast #4517129
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Hallo

kurz und knackig:
LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie welche die Vorteile der 
Bleibatterietypen und der Lithiumtypen vereinigt und die Nachteile 
aussen vor lässt...

Aber der ganz große Knackpunkt an der Sache ist der Preis:
Schon eine Batterie mit 10Ah bei 12V treibt einen das interesse an so 
einen Akku im Privaten Umfeld ganz schnell aus.
Lieber deutlich mehr Gewicht und Volumen "durch die Gegend" schleppen 
und alle 3-5 Jahre die Batterie erneuern müssen (und gute Blei Gel 
Batterien werden auch nicht verschenkt - trotzdem...) als schon für 
einen relativ kleinen 12V Akku deutlich über 100 Euro zu bezahlen bzw. 
für eine Batterie mit der Kapazität eines durchschnittlichen Autoakkus 
locker über 400 Euro.

Schade, aber die Bleibatterien werden uns noch lange erhalten bleiben da 
diese unschlagbar Preiswert sind, obwohl auch die "besseren" Blei 
Technologien einen Privatanwender wegen des Preises schnell das Wasser 
in die Augen treiben...

mfg

   Praktiker
Gast #4517144
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Bei Hobbyking gibts teilweise sehr günstige Li-Ion Akkupacks, das wäre 
was.

Aber einfach den Akku verkleinern und ne kleine Solarzelle aufs Dach ist 
schon ne praktikable Lösung.

Damit hast du alle Nachteile die du angesprochen hast, umschifft.
Gast #4517169
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Wenn Ihr das Zeug nicht, oder nur sehr selten, transportieren müsst, 
würde ich Blei-Gel empfehlen. Soll die Anlage öfter transportiert 
werden, so wird sie Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, bleischwer.

Preislich sind Blei-Gel-Akkumulatoren nicht zu unterbieten - höchstens 
durch Standartbatterien. Der Gel-Vorteil geht bei einer stationären 
Installation auch ganz schnell verloren. Nimmst Du aber 08/15 
Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. 
Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, 
nie über längere Zeit tiefentladen bleib. Bei einer Speisung durch Solar 
wohl eher unwahrscheinlich, da die auch bei Bewölkung noch immer lädt.

Sollte es eine größere Anlage werden, könnte aber bei vielen Batterien, 
die Lüftung eine Rolle spielen.
Gast #4517523
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Hallo

"Bie anderen Akku Typen mache ich mir Sorgen um den Umweltschutz."

Ehrenwerte Einstellung und auch 100 "Moralpunkte" Wert ;-)

Aber in der privaten Praxis zählt bei den Normal- und auch 
Besserverdienenden wohl mehr ein guter Kompromiss zwischen Preis und 
Elektrotechnisch / Mechanischen Eigenschaften.

Und wir haben nicht mehr die 60er und 70er Jahre - ganz so blind wird so 
was nicht mehr gehandhabt - selbst in China findet so langsam ein 
Umdenken statt.
Die verantwortungslosen, gewinngeilen Konzerne sind bei weiten nicht 
soweit vertreten wie es uns die Medien (die Quote machen müssen um Geld 
zu verdienen - und womit macht man Quote? Also...) und verschiedene 
Ideologen Eintrichtern wollen.

Praktiker
#4517528
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Amateur schrieb:
> Nimmst Du aber 08/15
> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten.
> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto,
> nie über längere Zeit tiefentladen bleib.

Ich dachte, immer Tiefentladung für Autobatterien auch bei folgender 
Ladung ist wie Tod auf Raten?

Wofür gibt es denn dann Gel- und Glasfasertechnologie?
Gast #4517577
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Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM, die ganz 
alten die man nur stehend betreiben darf (oder sogar noch Deckel zum 
Nachfüllen haben) hab ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Bei LKW 
und elektrischen Gabelstaplern scheinen die noch üblich zu sein.

Aber ja: Wie bei jedem Akkutyp ist Tiefentladung sehr schlecht.
Gast #4518130
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Amateur schrieb:
> Nimmst Du aber 08/15
> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten.
> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto,
> nie über längere Zeit tiefentladen bleib.

Thomas B. schrieb:
> Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine
> dicke Autobatterie die beste Wahl.

Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest. Wie hatten hier schon öfter 
Threads mit der Diskussion und da haben wir soweit möglich auch mal bei 
den Herstellerdatenblättern nachgeforscht. Die geben bei Starterakkus 
für Autos eine max. Zyklenzahl bei 50% Entladung von gerade mal 70 - 150 
an!
Wohlgemerkt bei der HÄLFTE an Entladung.
Wenn man sie bis zu > 90% entlädt geht die Anzahl Zyklen wahrscheinlich 
nochmal auf weniger als die Hälfte zurück.

Sascha schrieb:
> Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM

Höchstens die teureren für Start Stopp Automatik Autos. Zyklenfeste 
Akkus brauchen einfach mehr Blei und mehr mehr Volumen, also baut sie 
kein Hersteller unnötig ein, weil teurer, schwerer größer.
Gast #4518144
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Bei Blei-Akkus würde ich mir zuerst einmal Gedanken machen, warum es 
davon zwei verschiedene "Sorten" gibt. Einmal die typische 
Starterbatterie, auch Autobatterie genannt und dann einen zyklenfesten 
Akku, Solarakku. Letzterer hat die Eigenschaft, auch mehrere Lade- und 
Entladezyklen ohne größeren Kapazitätsverlust zu überstehen. Eine 
Starterbatterie hingegen kann kurzfristig unbeschadet mehrere hundert 
Ampere bereitstellen.
Da es ausserdem der Lebensdauer eines Blei-Akkus sehr zugute kommt, nur 
50% seiner Kapazität zu entnehmen, wird bei intensivem, zyklischen 
Gebrauch die anfangs etwas günstigere Starterbatterie schnell zu einer 
wirtschaftlichen Fehlentscheidung.

Was nun die Musikanlage in dem Gartenhaus betrifft: wie oft wird das 
genutzt und mit wieviel Leistungsentnahme über welchen Zeitraum rechnet 
Ihr? Statt Solaranlage, Akku und ggf. Wandler könnte sich auch ein 
Stromgenerator lohnen. Ein belüftetes, schallgedämmtes Gehäuse dafür 
lässt sich auch kostengünstig selbst herstellen.
#8076795
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rüdiger_g schrieb:

Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit Solarzellen zu laden?

Bei mir steht auch eine "mittelgroße" Musikanlage (324 Wh Bleigelakkus) z.Z. im Wintergarten. Die Anlage hat auf der Rückseite zwei Solarpanele (je 20W/18V) zum Nachladen beim Outdoor-Einsatz. Der Schaltungsauszug als Anlage: über einen preiswerten Solar-Controller werden die 3 Bleigelakkus über Ausgleichswiderstände geladen. Es gibt auch eine normale und eine Kfz-Ladebuchse. Das System funktioniert seit 2021 ohne Probleme. Viel Spass bei Deinem Projekt! Ach Du Schei... Das Datum vom Tread habe ich eben erst gesehen. War wohl die Filterfunktion bei mir deaktiviert. Willkommen in der Zeitmaschine :)

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#8076801
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Uuu B. schrieb:

Bei mir steht ...

Über 10 Jahre (in Worten "zehn Jahre") später wird der TO sein Problem gelöst haben oder andere Interessen haben.

Inzwischen gibt es LiFePO4-Akkus und passende Laderegler von der Stange. Kleine Balkonkraftwerke mit Speicher, die für den Zweck in ihrer maximalen Ausbaustufe sogar schon eher überdimensioniert sind, gibt es für relativ kleines Geld inzwischen in fast jedem Baumarkt.

Praktiker schrieb:

LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie ...

Lithium-Eisen-Polonium Akkus, wie vom Praktiker genannt, sind wohl etwas Exotisches, dass es nirgendwo zu kaufen gibt.

Beitrag #8076826 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8076829
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Udo S. schrieb:

Also schreibt man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4".

… eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt. [scnr]

Aber die Frage ist interessant: Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später, LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig teuer sind? Hab hier USVs stehen, da wäre sowas recht geschickt.

#8076838
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Jack V. schrieb:

… eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt.

Wow, jetzt hast du es mir aber gegeben. Meine Variante kann man aber mit praktisch jedem beliebigen Zeichensatz darstellen und (fast) jeder Eingabemöglichkeit eingeben, egal ob Linux, Windows, Smart Phone oder gar Terminal. Man braucht keine Unicode Zeichen. Es ginge sogar ein EBCDIC Zeichensatz.

Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt. :-P

#8076839
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H. H. schrieb:

Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.

😂 dann lagen unsere Klugscheißer ja noch weiter daneben, und aus reinen Gründen der Richtigkeit ist LiFePO4 eigentlich genauso falsch wie LiFePo 👍.

Und nachdem das geklärt ist, hat sich auch gleich das (über 10 Jahre alte) Problem gelöst. Oder hatte das Problem gar nichts mit der falschen, aber doch gut zu verstehenden, Abkürzung zu tun?

#8076847
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H. H. schrieb:

Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.

Eigentlich fehlte das LiFe, da hab ich nun stillschweigend angenommen, dass der Leser zu der Transferleistung in der Lage wäre. Mein Fehler :)

Udo S. schrieb:

Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt.

… und dass /du/ in der Vergangenheit lebst.

Aber darf ich nochmal auf die Frage aufmerksam machen, ob es heute solche Akkus als Drop-In-Replacement für die Blei-Gel-Akkus gibt?

: Bearbeitet durch User
#8076849
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J. T. schrieb:

überhebliche Klukscheißerei..... armselig sowas.

J. T. schrieb:

überhebliches Arschloch

J. T. schrieb:

hornochsig anstellen

Sich wie eine Axt im Wald benehmen aber dann sowas schreiben

J. T. schrieb:

ich finde einen anständigen Umgang miteinander deutlich wünschenswerter.

Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben. Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen diese Verbalfäkalien?

#8076856
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Udo S. schrieb:

Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben. Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen diese Verbalfäkalien?

Ich nutze diese Verbalfäkalien sogar äusserst bewusst. Immer dann, wenn ich auf solche Überheblichkeiten treffe. Dass nennt sich "Spiegeln". Ich tue das in der Hoffnung, dass es dem angesprochenen evtl nicht bei sich selbst auffällt, wenn er sich im Ton vergreift, aber dann evtl bei der Antwort auffällt. Möglicherweise kommt dann ja mal etwas von der geforderten Selbstreflexion auf.

Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht, ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo bedruckt ist. Glaubst du, die Zelle guckt auf ihr Typenschild, sieht "falsche Bezeichnung" und gibt dann plötzlich nur den halben Strom bei halber Spannung ab, und von der Kapazität haut vor Schreck auch noch drei Viertel ab?

Oder macht sie was sie soll, völlig unabhängig vom Aufdruck?

Also ist es jawohl müßig, darüber zu diskutieren, in einem Thread in dem es nicht explizit um "was ist die korrekte Abkürzung für eine Eisenlithiumphosphatzelle" geht.

Und hauptsächlich galten die Verbalfäkalien ja auch dem Rawi in seiner ekelhaften Überheblichkeit.

Dich hab ich schon als relativ sachlich wahrgenommen.

#8076859
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Jack V. schrieb:

Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später, LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig teuer sind?

Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ... Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist wohl aktuell eher ein Wunschtraum.

#8076860
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J. T. schrieb:

Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht, ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo bedruckt ist.

War zwar nicht direkt gefragt, aber: Im Fall von „LiFePo“ würde ich davon ausgehen, dass der Zusammenstecker der Zellen nicht so wirklich wusste, was er dort macht, und so gelabelten Batterien entsprechend mit Vorbehalten begegnen. Tatsächlich ist’s häufig ein sehr direkter Indikator für Schrott, wenn der Hersteller von irgendwas nicht mal dessen Namen geradeaus schreiben kann.

Dass eine korrekte Aufschrift allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Zusammenstecker Ahnung hat, kann man etwa hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=X1AIQhK8K5I

H. H. schrieb:

Mittlerweile gibts solcherlei in großer Auswahl.

Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? Ich finde nämlich nix.

: Bearbeitet durch User
Gast #8076862
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Uuu B. schrieb:

Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ...

Eigentor!

Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist wohl aktuell eher ein Wunschtraum.

LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.

#8076873
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J. T. schrieb:

Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€.

Ich weiß ja nicht, was du für USVs hast, aber ich hab solche mit Akkus im Format der im zweiten Beitrag des Threads benannten: 12V und rund 7Ah. Auch war mir wichtig, dass sie eine Elektronik beinhalten, welche mit dem Ladeverfahren für Bleiakkus zurechtkommt, und die LFP-Zellen damit richtig beliefern kann – auch das sehe ich bei deiner Suche nach dem Poloniumakku nicht.

Auch beim Link von Herrn Hinz sehe ich nichts, was dieser Anforderung entspricht: Wie geschrieben, hab ich für Pb-Akkus ausgelegte USVs.

#8076883
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H. H. schrieb:

LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.

Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4 hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???

#8076890
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Uuu B. schrieb:

H. H. schrieb:

LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.

Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4 hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???

Mach dich mal schlau wieviel Kapazität du einem LiFePO4 entnehmen kannst, und wieviel einem Bleigel..ohne ihn zu schädigen. Den von dir genannten LiFePO4 12V/6Ah gibt es bei anderen Lieferanten günstiger, allerdings dann ohne Ladegerät.

#8076891
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J. T. schrieb:

Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.

Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?

J. T. schrieb:

bei einigen stand aber immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"

Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)

: Bearbeitet durch User
#8076894
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M. K. schrieb:

J. T. schrieb:

Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.

Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?

J. T. schrieb:

bei einigen stand aber immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"

Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)

Diese Akkus werden i.d.R. im Bereich Camping und für Solarspeicher im Homebereich eingesetzt.

Für den Einsatz als Starterbatterie muss man schon darauf achten dass der Akku dafür geeignet ist, es geht ja auch um das Laden unter 0 Grad Celsius.

#8076896
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Der Andere schrieb:

Nimmst Du aber 08/15 Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, nie über längere Zeit tiefentladen bleib.

Thomas B. schrieb:

Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine dicke Autobatterie die beste Wahl.

Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest.

Ich würde da am ehesten auf "gebrauchte" Autobatterien setzen. Die sind meist nur nicht mehr für den hohen Startstrom geeignet, können niedrigere Ströme ab er noch eine ganze Weile vertragen. Ausserdem sind sie oft billig erhälltlich.

#8076901
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M. K. schrieb:

Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?

Achso, mal selbst suchen war jetzt keine Option?

Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das Angebot anzuklicken.

M. K. schrieb:

Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)

Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen.

: Bearbeitet durch User
#8076912
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J. T. schrieb:

Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen.

Ich erwähnte das nur weil du schriebst:

J. T. schrieb:

bei einigen stand aber immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"

Und da kommen gern mal welche auf die Idee die Dinger ins Fahrzeug als Starterbatterie, was idR ein Bleiakku ist, einzubauen ;)

J. T. schrieb:

Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das Angebot anzuklicken.

Warum hast du dann erwähnt, dass du nichts zum Lade-/Entladestrom sagen kannst? Zu den Abmessungen z.B. kannst du sicher auch nichts sagen, das erwähntest du aber nicht. ;)

#8076917
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Uuu B. schrieb:

Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh.

Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar und der spezifische Preis liegen eher bei 106 ct/Wh vs. 36 ct/Wh.

Bei LiFePO₄ Solarakkus für BKW liegt der Marktpreis inzwischen bei um die 0,20 ct/Wh.

Der TO verrät leider nicht, in welcher Größenordnung die Leistungsaufnahme seiner Musikanlage liegt und wie lang er sie aus dem Akku betreiben möchte.

: Bearbeitet durch User
Gast #8076918
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Matthias S. schrieb:

H. H. schrieb:

Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden.

Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom.

Nicht die Zellen in meinem Auto. Die MB31 von EVE dürfen nicht unter 0°C geladen werden. Punkt. Da gibts im Datenblatt keine Ausnahme.

Es zwingt dich ja niemand.

#8076919
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Rainer W. schrieb:

Uuu B. schrieb:

Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh.

Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar..

Sinnvoll sollte der Bleigel nicht mal zu 50% entladen werden.

Sinnvoll wäre auch 6Ah mit 6Ah zu vergleichen.

#8076928
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rüdiger_g schrieb:

Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen gleichzeitig keine Tiefentladung.

Außerdem sind sie ziemlich schwer.

Gibt es hier Alternativen?

(es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem Gartenhaus)

Guck dich mal bei den Powerstations um. Da hast du LiFePO4 Akku, Laderegler und Wechselrichter alles in einem Gerät. Gibt es von ca. 200 W bis jenseits der 2 kW. Ich habe z.B um im ausgebauten Transporter autark zu sein und einen Kühlschrank betreiben zu können, eine Anker Solix F2000. Kann 230V 10A eine Stunde lang liefern und ist, wenn es sein muß, in ebenfalls einer Stunde an der Steckdose wieder geladen. Weitere Ladeoptionen sind am Zigarettenanzünder, oder bis zu 1000W Solarpanele. das Ding hat ca. die Größe einer Kühlbox, wiegt 31 kg und hat Rollen und einen ausziehbaren Griff, wie ein Trolly. Nebenbei hat das Teil auch noch Zigarettenanzünderausgänge und mehrere USB-Buchsen, darunter auch USB-C Ne App um das Ding zu steuern und zu überwachen, gibt es auch.

#8078845
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Im Sinne dieses Threads sei noch der Hinweis auf Natrium-Ionen Batterien gestattet, die kommen so langsam aus der Nische. Sind zwar etwas größer und schwerer als LiFePO, aber auch:

  • noch sicherer als LiFePO
  • tolerant bei Tiefentladung
  • Tieftemperatur-tolerant und dabei auch noch leistungsfähig.

Auf Aliexpress mehrt sich das Angebot, auch mit Versand aus Deutschland.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8078895
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Also ich finde LiFePo viel besser als LiFePO. Vielleicht wird das irgendwann mal herausgefiltert, aber dann wissen wir um die Filterung.

Eine gute Alternative zu 12V Blei-Akkus habe ich tatsächlich gefunden. Da hatte jemand auf den Batteriecontainer zwei LiFPO 12V 12Ah, die noch gut funktionieren, illegal entsorgt.

Beitrag #8078899 wurde vom Autor gelöscht.
#8078919
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Hallo Dieter D.,

Dieter D. schrieb:

Also ich finde LiFePo viel besser als LiFePO. Vielleicht wird das

Dein Ansinnen halte ich für zerstörerisch.

Es gibt zwei etablierte Schreibweisen, die chemische Formel-Schreibweise LiFePO4 und die quasi umgangssprachliche Bezeichnung LFP.

Deine Verhunzung der chemischen Formel durch Ersatz der Phosphat-Komponente mit Polonium, die ja nichts mehr mit den Inhaltsstoffen der Akkus zu tun hat, ist der totale Murks!

Unklare Sprache ist Ausdruck unklaren Gedankens. Irgendwie erinnert mich das an den Turmbau zu Babel.

: Bearbeitet durch User
#8078973
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Peter M. schrieb:

das ist reine Faulheit von mir.

Jaja, bei sich selbst ist das mit der Faulheit schon ok, es nicht hundertprozent richtig machen zu müssen. Nur wenn andere es nicht ganz richtig machen, kann man ordentlich rauf hauen.

Immerhin gelobst du Besserung. Wie wäre es allerdings, das ganze einfach etwas lockerer zu betrachten? Die Welt geht nicht unter wenn man mans nicht nach allen Regeln der Nomenklatur richtig macht, solange noch verständlich ist was gemeint ist. Und wenn es eine anständige LFP-Zelle ist, wird sie auch nicht aufhören Strom zu liefern, wenn jemand LiFePo raufschreibt.

Also gelobe doch lieber eine entspanntere Betrachtungsweise.

(Firma: matzetronics) #8079002
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Harald A. schrieb:

Im Sinne dieses Threads sei noch der Hinweis auf Natrium-Ionen Batterien gestattet, die kommen so langsam aus der Nische.

Interessant, ich dachte, die wären noch im Experimentierstadium. Und preislich etwa im Bereich von entsprechenden LFP Zellen. Hätte ich nicht vor 2 Jahren auf LFP umgerüstet, wäre Na-Ion eine echte Alternative.

#8079030
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Jack V. schrieb:

War zwar nicht direkt gefragt, aber: Im Fall von „LiFePo“ würde ich davon ausgehen, dass der Zusammenstecker der Zellen nicht so wirklich wusste, was er dort macht, und so gelabelten Batterien entsprechend mit Vorbehalten begegnen. Tatsächlich ist’s häufig ein sehr direkter Indikator für Schrott, wenn der Hersteller von irgendwas nicht mal dessen Namen geradeaus schreiben kann.

Das hattest du übrigens genau falschrum verstanden, war aber auch nicht gefragt, wie du ja selbst anmerktest.

Die Frage war: Angenommen du hast 2 exakt gleiche, unbedruckte LFP-Zellen. Die eine bedruckst du mit LiFePO mit tiefgestellter 4, die andere bedruckst du mit LiFePo. Was für unterschiede in den elektrischen Eigenschaften der Zelle ergeben sich dadurch? Überhaupt keine oder Überhaupt gar keine?

Das ein schlechter Hersteller schlechte Zellen herstellen kann, steht jawohl völlig ausser Frage. Und aus diesen schlechten Zellen werden keine guten Zellen, egal ob du LiFePo oder LiFePO mit tiefgestellter 4 raufmalst.

#8079034
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Matthias S. schrieb:

Harald A. schrieb:

Im Sinne dieses Threads sei noch der Hinweis auf Natrium-Ionen Batterien gestattet, die kommen so langsam aus der Nische.

Interessant, ich dachte, die wären noch im Experimentierstadium. Und preislich etwa im Bereich von entsprechenden LFP Zellen. Hätte ich nicht vor 2 Jahren auf LFP umgerüstet, wäre Na-Ion eine echte Alternative.

Ich bin mir sicher, dass wir die nächsten Jahre einen gewaltigen Boom an Speicherlösungen mit der Natrium-Ionen Technologie erleben werden. CATL und Co. rüsten derzeit massiv auf. Ganz nebenbei wäre es eine große Chance für Europa (keine Konfliktmaterialien) aber das werden wir vermutlich auch verschlafen.

#8079114
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J. T. schrieb:

Jaja, bei sich selbst ist das mit der Faulheit schon ok, es nicht hundertprozent richtig machen zu müssen. Nur wenn andere es nicht ganz richtig machen, kann man ordentlich rauf hauen.

Wenn jemand es auf einer ASCII-Tastatur nicht schafft, sieben aufeinanderfolgende Tasten für Standardzeichen zu drücken, IST das REINE Faulheit. Mit der ASCII-Tastatur eine satztechnisch richtig tiefgestellt 4 zu erzeugen, erfordert dagegen einigen Aufwand und setzt deutlichen Ehrgeiz voraus. Oder hast du sämtlich Unicode-Zeichen parat?

: Bearbeitet durch User
#8079131
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Rainer W. schrieb:

Oder hast du sämtlich Unicode-Zeichen parat?

Ne hab ich nicht. Ich hab deren Nutzung auch gar nicht gefordert. Ich meine nur, wenn man jemanden anmacht, weil dieser jemand etwas nicht hundertprozent richtig geschrieben hat, sollte diese Anmacherei wenigstens hundertprozent fehlerfrei sein, sonst wirkt das ganze unglaubwürdig bis lächerlich.

#8079132
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J. T. schrieb:

Peter M. schrieb:

das ist reine Faulheit von mir.

Jaja, bei sich selbst ist das mit der Faulheit schon ok, es nicht hundertprozent richtig machen zu müssen. Nur wenn andere es nicht ganz richtig machen, kann man ordentlich rauf hauen.

Mit der Beschreibung für Hoch- und Tiefstellung im entsprechende Forenartikel kommt nur Sülze heraus.

Bezeichnung wie H2O, LiFePO4, CH4, C2H6 für chemische Verbindungen sind eindeutig, unabhängig von Hoch- und Tiefschreibweise. Bisher hat auch niemand in diesem Forum daran Anstoß genommen.

Immerhin gelobst du Besserung. Wie wäre es allerdings, das ganze einfach etwas lockerer zu betrachten?

Nein.

Die Welt geht nicht unter wenn man mans nicht nach allen Regeln der Nomenklatur richtig macht, solange noch verständlich ist was gemeint ist.

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich soetwas lese.

Und wenn es eine anständige LFP-Zelle ist, wird sie auch nicht aufhören Strom zu liefern, wenn jemand LiFePo raufschreibt.

LFP ist eine mittlerweile etablierte umgangssprachliche Abkürzung. Wenn ich irgendwo eine LiFePO4-Zelle kaufen will und der Verkäufer schreibt so einen Murks, dann lasse ich die Ware beim Verkäufer vergammeln.

#8079147
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Peter M. schrieb:

Bezeichnung wie H2O, LiFePO4, CH4, C2H6 für chemische Verbindungen sind eindeutig,

Und genauso eindeutig ist einem Elektronikforum LiFePo. Da muss man nicht irgendwas von Poloniumakkus faseln. Wenn man sich nicht absichtlich anstellt, ist völlig und absolut eindeutig klar, was mit LiFePo gemeint ist.

Man kann sich auch anstellen.

Peter M. schrieb:

Bisher hat auch niemand in diesem Forum daran Anstoß genommen

Weil ein Elektronikforum natürlich auch der Maßstab ist, für chemische Nomenklatur.... Und selbst deine angenommen Anstoßfreiheit ist falsch, denn der eine nahm Anstoß am kleinen O und der fehlenden 4. Der nächste nahm Anstoß daran, dass die 4 nicht tiefgestellt war.

Peter M. schrieb:

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich soetwas lese.

Na dann solltest du deinen Magen etwas festigen, wenn du daran interessiert bist, dich mit der echten Welt da draussen zu befassen.

Peter M. schrieb:

LFP ist eine mittlerweile etablierte umgangssprachliche Abkürzung. Wenn ich irgendwo eine LiFePO4-Zelle kaufen will und der Verkäufer schreibt so einen Murks, dann lasse ich die Ware beim Verkäufer vergammeln.

Auch du gehst aus der falschen Richtung an meine Frage heran. Die Frage ist nicht, ob eine Murkszelle vom Murkshersteller mit Murks beschriftet Murks bleibt. Die Frage war ja, wenn du eine bekannt gute Zelle mit Murks bedruckst, wird dann eine schlechte Zelle draus?

#8079276
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J. T. schrieb:

sollte diese Anmacherei wenigstens hundertprozent fehlerfrei sein

Hast du noch bestimmte Wünsche welcher Zeichensatz jetzt nach DIN oder ISO 0815 zu benutzen ist?

J. T. schrieb:

Und genauso eindeutig ist einem Elektronikforum LiFePo

Und genauso eindeutig steht Po für Polonium Auch in einem Elektronikforum, darf man über den Tellerrand der anderen Naturwissenschaften schauen. Aber das nächste Mal sich wieder echauffieren wenn irgendein armer Tropf von Reporter, der froh war Physik nach er 10. abwählen zu dürfen, Leistung mit der Einheit Volt vermischt.

Warum gehst du eigentlich ab wie ein Zäpfchen? Ich hatte das oben einfach angemerkt, völlig sachlich ohne Beleidigung oder Zynismus.

Aber wenn du lieber Dieters Variante benutzen willst, bitte. Das ist ein freies Forum, hier darf man auch jegliches Dazulernen verweigern und statt dessen einen Narrenaufstand machen.

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