Hallo, Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen gleichzeitig keine Tiefentladung. Außerdem sind sie ziemlich schwer. Gibt es hier Alternativen? (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem Gartenhaus)
LiFePo4 gits sogar direkt in den gleichen Abmessungen wie zB. die 12V/7Ah
Preislich gesehen kosten billige AGMs, die schon relativ tiefentladesicher sind, nur 13, 14 Euro. Bei dem runden, blauen Headway-Zellen plus Verbindungsstegen, diesen Plastikhaltern dafür und einem Balancerboard ist man schon mal locker das 4, 5-fache los...
rüdiger_g schrieb: > Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen > gleichzeitig keine Tiefentladung. > Außerdem sind sie ziemlich schwer. > > Gibt es hier Alternativen? Mit Sicherheit. Allerdings haben Bleigel-Akkus auch einige positive Eigenschaften: - sie sind vergleichsweise einfach zu laden - sie sind bei korrekter Behandlung nahezu unkaputtbar - sie sind gemessen an der Kapazität sehr preiswert > (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem > Gartenhaus) Dafür tut es praktisch jede Akkutechnologie. NiMH ist mit 1.2V pro Zelle leicht auf 12V zu bringen. Li-Ion würde man 3 Zellen in Reihe (3S) verwenden und käme dann auch etwa auf den Spannungsbereich eines 12V Bleiakkus. Li-Ion ist dabei die teuerste Alternative und am aufwendigsten zu laden (weil man ein Ladegerät mit Balancer-Funktion braucht). Dafür ist Li-Ion am besten was Kapazität/Volumen und Kapazität/Masse angeht. Für ein Gartenhaus würde ich trotzdem auf Blei setzen. Am besten in Verbindung mit einer mittelgroßen Solarzelle auf dem Dach.
Hallo kurz und knackig: LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie welche die Vorteile der Bleibatterietypen und der Lithiumtypen vereinigt und die Nachteile aussen vor lässt... Aber der ganz große Knackpunkt an der Sache ist der Preis: Schon eine Batterie mit 10Ah bei 12V treibt einen das interesse an so einen Akku im Privaten Umfeld ganz schnell aus. Lieber deutlich mehr Gewicht und Volumen "durch die Gegend" schleppen und alle 3-5 Jahre die Batterie erneuern müssen (und gute Blei Gel Batterien werden auch nicht verschenkt - trotzdem...) als schon für einen relativ kleinen 12V Akku deutlich über 100 Euro zu bezahlen bzw. für eine Batterie mit der Kapazität eines durchschnittlichen Autoakkus locker über 400 Euro. Schade, aber die Bleibatterien werden uns noch lange erhalten bleiben da diese unschlagbar Preiswert sind, obwohl auch die "besseren" Blei Technologien einen Privatanwender wegen des Preises schnell das Wasser in die Augen treiben... mfg Praktiker
Bei Hobbyking gibts teilweise sehr günstige Li-Ion Akkupacks, das wäre was. Aber einfach den Akku verkleinern und ne kleine Solarzelle aufs Dach ist schon ne praktikable Lösung. Damit hast du alle Nachteile die du angesprochen hast, umschifft.
Wenn Ihr das Zeug nicht, oder nur sehr selten, transportieren müsst, würde ich Blei-Gel empfehlen. Soll die Anlage öfter transportiert werden, so wird sie Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, bleischwer. Preislich sind Blei-Gel-Akkumulatoren nicht zu unterbieten - höchstens durch Standartbatterien. Der Gel-Vorteil geht bei einer stationären Installation auch ganz schnell verloren. Nimmst Du aber 08/15 Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, nie über längere Zeit tiefentladen bleib. Bei einer Speisung durch Solar wohl eher unwahrscheinlich, da die auch bei Bewölkung noch immer lädt. Sollte es eine größere Anlage werden, könnte aber bei vielen Batterien, die Lüftung eine Rolle spielen.
Bleiakkus lassen sich sehr gut Recyceln - und das wird auch gemacht. Bie anderen Akku Typen mache ich mir Sorgen um den Umweltschutz.
rüdiger_g schrieb: > (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem > Gartenhaus) Solange Du deine Musikanlage nicht auf dem Rücken herumträgst würde ich bei Bleiakkus bleiben. (Mit den oben schon genannten Vorteilen) Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine dicke Autobatterie die beste Wahl. Gruß Thomas
Hallo "Bie anderen Akku Typen mache ich mir Sorgen um den Umweltschutz." Ehrenwerte Einstellung und auch 100 "Moralpunkte" Wert ;-) Aber in der privaten Praxis zählt bei den Normal- und auch Besserverdienenden wohl mehr ein guter Kompromiss zwischen Preis und Elektrotechnisch / Mechanischen Eigenschaften. Und wir haben nicht mehr die 60er und 70er Jahre - ganz so blind wird so was nicht mehr gehandhabt - selbst in China findet so langsam ein Umdenken statt. Die verantwortungslosen, gewinngeilen Konzerne sind bei weiten nicht soweit vertreten wie es uns die Medien (die Quote machen müssen um Geld zu verdienen - und womit macht man Quote? Also...) und verschiedene Ideologen Eintrichtern wollen. Praktiker
Amateur schrieb: > Nimmst Du aber 08/15 > Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. > Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, > nie über längere Zeit tiefentladen bleib. Ich dachte, immer Tiefentladung für Autobatterien auch bei folgender Ladung ist wie Tod auf Raten? Wofür gibt es denn dann Gel- und Glasfasertechnologie?
Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM, die ganz alten die man nur stehend betreiben darf (oder sogar noch Deckel zum Nachfüllen haben) hab ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Bei LKW und elektrischen Gabelstaplern scheinen die noch üblich zu sein. Aber ja: Wie bei jedem Akkutyp ist Tiefentladung sehr schlecht.
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten! Die Idee mit den Solarzellen ist gut! Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit Solarzellen zu laden?
Amateur schrieb: > Nimmst Du aber 08/15 > Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. > Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, > nie über längere Zeit tiefentladen bleib. Thomas B. schrieb: > Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine > dicke Autobatterie die beste Wahl. Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest. Wie hatten hier schon öfter Threads mit der Diskussion und da haben wir soweit möglich auch mal bei den Herstellerdatenblättern nachgeforscht. Die geben bei Starterakkus für Autos eine max. Zyklenzahl bei 50% Entladung von gerade mal 70 - 150 an! Wohlgemerkt bei der HÄLFTE an Entladung. Wenn man sie bis zu > 90% entlädt geht die Anzahl Zyklen wahrscheinlich nochmal auf weniger als die Hälfte zurück. Sascha schrieb: > Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM Höchstens die teureren für Start Stopp Automatik Autos. Zyklenfeste Akkus brauchen einfach mehr Blei und mehr mehr Volumen, also baut sie kein Hersteller unnötig ein, weil teurer, schwerer größer.
Bei Blei-Akkus würde ich mir zuerst einmal Gedanken machen, warum es davon zwei verschiedene "Sorten" gibt. Einmal die typische Starterbatterie, auch Autobatterie genannt und dann einen zyklenfesten Akku, Solarakku. Letzterer hat die Eigenschaft, auch mehrere Lade- und Entladezyklen ohne größeren Kapazitätsverlust zu überstehen. Eine Starterbatterie hingegen kann kurzfristig unbeschadet mehrere hundert Ampere bereitstellen. Da es ausserdem der Lebensdauer eines Blei-Akkus sehr zugute kommt, nur 50% seiner Kapazität zu entnehmen, wird bei intensivem, zyklischen Gebrauch die anfangs etwas günstigere Starterbatterie schnell zu einer wirtschaftlichen Fehlentscheidung. Was nun die Musikanlage in dem Gartenhaus betrifft: wie oft wird das genutzt und mit wieviel Leistungsentnahme über welchen Zeitraum rechnet Ihr? Statt Solaranlage, Akku und ggf. Wandler könnte sich auch ein Stromgenerator lohnen. Ein belüftetes, schallgedämmtes Gehäuse dafür lässt sich auch kostengünstig selbst herstellen.
rüdiger_g schrieb: > Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit > Solarzellen zu laden? http://www.ebay.de/itm/130-Watt-Premium-Inselanlage-Set-Solaranlage-fur-Garten-Camping-und-Freizeit-/262124385260?var=&hash=item3d07d4b3ec:m:mlI4wGDj_D4UBQMpxyOEgqA
rüdiger_g schrieb: > Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit > Solarzellen zu laden? Bei mir steht auch eine "mittelgroße" Musikanlage (324 Wh Bleigelakkus) z.Z. im Wintergarten. Die Anlage hat auf der Rückseite zwei Solarpanele (je 20W/18V) zum Nachladen beim Outdoor-Einsatz. Der Schaltungsauszug als Anlage: über einen preiswerten Solar-Controller werden die 3 Bleigelakkus über Ausgleichswiderstände geladen. Es gibt auch eine normale und eine Kfz-Ladebuchse. Das System funktioniert seit 2021 ohne Probleme. Viel Spass bei Deinem Projekt! Ach Du Schei... Das Datum vom Tread habe ich eben erst gesehen. War wohl die Filterfunktion bei mir deaktiviert. Willkommen in der Zeitmaschine :)
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Uuu B. schrieb: > Viel Spass bei Deinem Projekt! Es besteht rein statistisch gesehen eine Chance von mindestens 15%, dass der TO inzwischen verstorben ist.
Uuu B. schrieb: > Bei mir steht ... Über 10 Jahre (in Worten "zehn Jahre") später wird der TO sein Problem gelöst haben oder andere Interessen haben. Inzwischen gibt es LiFePO4-Akkus und passende Laderegler von der Stange. Kleine Balkonkraftwerke mit Speicher, die für den Zweck in ihrer maximalen Ausbaustufe sogar schon eher überdimensioniert sind, gibt es für relativ kleines Geld inzwischen in fast jedem Baumarkt. Praktiker schrieb: > LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie ... Lithium-Eisen-Polonium Akkus, wie vom Praktiker genannt, sind wohl etwas Exotisches, dass es nirgendwo zu kaufen gibt.
@Uuu: Warum ist D200 verbaut? Ich nahm immer an, dass ein Solarregler direkt an die Batterie angeschlossen wird.
Rainer W. schrieb: > Lithium-Eisen-Polonium Akkus Kommst du dir mit dem "Witz" nicht langsam dumm vor? Ist dir schonmal aufgefallen, dass nicht für jede Abkürzung das PSE Pate stand? Gib doch mal LiFePo bei Google ein und berichte, an wievielter Stelle deine heißgeliebten Poloniumakkus Erwähnung finden.
J. T. schrieb: > Gib doch > mal LiFePo bei Google ein Oder einfach richtig LiFePO4 schreiben. Bei der Kapazität eines Akkus schreibst du auch nicht Watt, und bei Spannung nicht "A". Also schreibt man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4".
Udo S. schrieb: > Oder einfach richtig LiFePO4 schreiben. Oder, alternativ, sich einfach nicht so hornochsig anstellen. Und wenn es einem Kämpfer der richtigen Abkürzung so wahnsinnig wichtig ist, dann wäre doch ein sachlicher Hinweis ala "die richtige Abkürzung für Phosphat ist PO4" wesentlich zielführender. Denn wenn man als unwissender mit einem dummen, langbärtigen Witz abgestraft wird, bleibt eher ein "du hochnäsiges Arschloch" hängen als ein "ah cool, wusste ich nicht, danke für den Hinweis, das merk ich mir". Und es ist ja nicht so, das unser werter Rawi nicht ständig versuchen würde, sich auf Kosten anderer zu erhöhen. Und das lässt Rawi in meinen Augen eben nicht als eloquenten und Kompetenten Ratgeber erscheinen, sondern als überhebliches Arschloch, das versucht sein geringes Selbstwertgefühl auf Kosten anderer zu erhöhen. Wenn das für dich so ok ist, deine Meinung sei dir unbenommen, ich finde einen anständigen Umgang miteinander deutlich wünschenswerter.
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Udo S. schrieb: > Also schreibt > man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4". … eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt. [scnr] Aber die Frage ist interessant: Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später, LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig teuer sind? Hab hier USVs stehen, da wäre sowas recht geschickt.
Jack V. schrieb: > eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die > Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler > hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. :D danke dafür
Jack V. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Also schreibt >> man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4". > > … eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.
Jack V. schrieb: > … eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die > Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler > hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten > hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt. Wow, jetzt hast du es mir aber gegeben. Meine Variante kann man aber mit praktisch jedem beliebigen Zeichensatz darstellen und (fast) jeder Eingabemöglichkeit eingeben, egal ob Linux, Windows, Smart Phone oder gar Terminal. Man braucht keine Unicode Zeichen. Es ginge sogar ein EBCDIC Zeichensatz. Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt. :-P
H. H. schrieb: > Eigentlich fehlt auch noch die Ladung. 😂 dann lagen unsere Klugscheißer ja noch weiter daneben, und aus reinen Gründen der Richtigkeit ist LiFePO4 eigentlich genauso falsch wie LiFePo 👍. Und nachdem das geklärt ist, hat sich auch gleich das (über 10 Jahre alte) Problem gelöst. Oder hatte das Problem gar nichts mit der falschen, aber doch gut zu verstehenden, Abkürzung zu tun?
Udo S. schrieb: > Meine Variante kann man aber mit praktisch jedem beliebigen Zeichensatz > darstellen Und wenn das der Maßstab ist, LiFePo lässt sich sogar mit Zeichensätzen ganz ohne Ziffern darstellen und trotzdem weiß jeder was gemeint ist. Also doch nur überhebliche Klukscheißerei..... armselig sowas.
J. T. schrieb: > 😂 dann lagen unsere Klugscheißer ja noch weiter daneben, und aus reinen > Gründen der Richtigkeit ist LiFePO4 eigentlich genauso falsch wie LiFePo > 👍. Ach je: https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumeisenphosphat
H. H. schrieb: > Eigentlich fehlt auch noch die Ladung. Eigentlich fehlte das LiFe, da hab ich nun stillschweigend angenommen, dass der Leser zu der Transferleistung in der Lage wäre. Mein Fehler :) Udo S. schrieb: > Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt. … und dass du in der Vergangenheit lebst. Aber darf ich nochmal auf die Frage aufmerksam machen, ob es heute solche Akkus als Drop-In-Replacement für die Blei-Gel-Akkus gibt?
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Jack V. schrieb: > H. H. schrieb: >> Eigentlich fehlt auch noch die Ladung. > > Eigentlich fehlte das LiFe, da hab ich nun stillschweigend angenommen, > dass der Leser zu der Transferleistung in der Lage wäre. Mein Fehler :) Lithium ist teuer, darf nicht unterschlagen werden!
J. T. schrieb: > überhebliche Klukscheißerei..... armselig sowas. J. T. schrieb: > überhebliches Arschloch J. T. schrieb: > hornochsig anstellen Sich wie eine Axt im Wald benehmen aber dann sowas schreiben J. T. schrieb: > ich finde > einen anständigen Umgang miteinander deutlich wünschenswerter. Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben. Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen diese Verbalfäkalien?
Jack V. schrieb: > Aber darf ich nochmal auf die Frage aufmerksam machen, ob es heute > solche Akkus als Drop-In-Replacement für die Blei-Gel-Akkus gibt? Die ursprüngliche Frage ist ja uralt. Mittlerweile gibts solcherlei in großer Auswahl.
Udo S. schrieb: > Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben. > Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen > diese Verbalfäkalien? Ich nutze diese Verbalfäkalien sogar äusserst bewusst. Immer dann, wenn ich auf solche Überheblichkeiten treffe. Dass nennt sich "Spiegeln". Ich tue das in der Hoffnung, dass es dem angesprochenen evtl nicht bei sich selbst auffällt, wenn er sich im Ton vergreift, aber dann evtl bei der Antwort auffällt. Möglicherweise kommt dann ja mal etwas von der geforderten Selbstreflexion auf. Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht, ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo bedruckt ist. Glaubst du, die Zelle guckt auf ihr Typenschild, sieht "falsche Bezeichnung" und gibt dann plötzlich nur den halben Strom bei halber Spannung ab, und von der Kapazität haut vor Schreck auch noch drei Viertel ab? Oder macht sie was sie soll, völlig unabhängig vom Aufdruck? Also ist es jawohl müßig, darüber zu diskutieren, in einem Thread in dem es nicht explizit um "was ist die korrekte Abkürzung für eine Eisenlithiumphosphatzelle" geht. Und hauptsächlich galten die Verbalfäkalien ja auch dem Rawi in seiner ekelhaften Überheblichkeit. Dich hab ich schon als relativ sachlich wahrgenommen.
Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden. In einem Gartenhäuschen durchaus relevant...
Matthias S. schrieb: > Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden. Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom. > In einem Gartenhäuschen durchaus relevant... Wenn der Akku im Winter überhaupt benötigt wird.
Jack V. schrieb: > Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später, > LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem > für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig > teuer sind? Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ... Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist wohl aktuell eher ein Wunschtraum.
J. T. schrieb: > Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht, > ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo > bedruckt ist. War zwar nicht direkt gefragt, aber: Im Fall von „LiFePo“ würde ich davon ausgehen, dass der Zusammenstecker der Zellen nicht so wirklich wusste, was er dort macht, und so gelabelten Batterien entsprechend mit Vorbehalten begegnen. Tatsächlich ist’s häufig ein sehr direkter Indikator für Schrott, wenn der Hersteller von irgendwas nicht mal dessen Namen geradeaus schreiben kann. Dass eine korrekte Aufschrift allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Zusammenstecker Ahnung hat, kann man etwa hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=X1AIQhK8K5I H. H. schrieb: > Mittlerweile gibts solcherlei in großer Auswahl. Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? Ich finde nämlich nix.
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Uuu B. schrieb: > Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ... Eigentor! > Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist > wohl aktuell eher ein Wunschtraum. LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.
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Jack V. schrieb: > Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? Ich finde nämlich > nix. Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.
Jack V. schrieb: > Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? https://www.akkushop-24.de/12V-LiFePO4
J. T. schrieb: > Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse > Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Ich weiß ja nicht, was du für USVs hast, aber ich hab solche mit Akkus im Format der im zweiten Beitrag des Threads benannten: 12V und rund 7Ah. Auch war mir wichtig, dass sie eine Elektronik beinhalten, welche mit dem Ladeverfahren für Bleiakkus zurechtkommt, und die LFP-Zellen damit richtig beliefern kann – auch das sehe ich bei deiner Suche nach dem Poloniumakku nicht. Auch beim Link von Herrn Hinz sehe ich nichts, was dieser Anforderung entspricht: Wie geschrieben, hab ich für Pb-Akkus ausgelegte USVs.
H. H. schrieb: > LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal > die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein. Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4 hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???
Jack V. schrieb: > Wie geschrieben, hab ich für Pb-Akkus ausgelegte USVs. Die brauchen natürlich welche mit besonders kleinem Innenwiderstand, da sind die speziellen Bleiakkus im Vorteil. Hohe Zyklenzahl ist ja nicht nötig.
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Jack V. schrieb: > 12V und rund 7Ah. Auch in der Größenordnung wurden diverse ausgespuckt, da war das Format dann eher Motorradbatterichen, aber auch da war auf den kleinen Vorschauen nichts zum Ladeverfahren genannt, bei einigen stand aber immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus".
Uuu B. schrieb: > H. H. schrieb: >> LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal >> die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein. > > Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell > 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah > kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4 > hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel??? Mach dich mal schlau wieviel Kapazität du einem LiFePO4 entnehmen kannst, und wieviel einem Bleigel..ohne ihn zu schädigen. Den von dir genannten LiFePO4 12V/6Ah gibt es bei anderen Lieferanten günstiger, allerdings dann ohne Ladegerät.
J. T. schrieb: > Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse > Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum > Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen. Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie? J. T. schrieb: > bei einigen stand aber > immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus" Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)
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M. K. schrieb: > "nicht als Starterbatterie geeignet" Ja, da müsste man heftig überdimensionieren, und im Winter heizen.
M. K. schrieb: > J. T. schrieb: >> Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse >> Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum >> Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen. > > Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie? > > J. T. schrieb: >> bei einigen stand aber >> immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus" > > Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;) Diese Akkus werden i.d.R. im Bereich Camping und für Solarspeicher im Homebereich eingesetzt. Für den Einsatz als Starterbatterie muss man schon darauf achten dass der Akku dafür geeignet ist, es geht ja auch um das Laden unter 0 Grad Celsius.
Der Andere schrieb: >> Nimmst Du aber 08/15 >> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. >> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, >> nie über längere Zeit tiefentladen bleib. > > Thomas B. schrieb: >> Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine >> dicke Autobatterie die beste Wahl. > > Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest. Ich würde da am ehesten auf "gebrauchte" Autobatterien setzen. Die sind meist nur nicht mehr für den hohen Startstrom geeignet, können niedrigere Ströme ab er noch eine ganze Weile vertragen. Ausserdem sind sie oft billig erhälltlich.
M. K. schrieb: > Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie? Achso, mal selbst suchen war jetzt keine Option? Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das Angebot anzuklicken. M. K. schrieb: > Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;) Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen.
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H. H. schrieb: >> Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden. > > Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom. Nicht die Zellen in meinem Auto. Die MB31 von EVE dürfen nicht unter 0°C geladen werden. Punkt. Da gibts im Datenblatt keine Ausnahme.
J. T. schrieb: > Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine > USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie > nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser > gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen. Ich erwähnte das nur weil du schriebst: J. T. schrieb: > bei einigen stand aber > immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus" Und da kommen gern mal welche auf die Idee die Dinger ins Fahrzeug als Starterbatterie, was idR ein Bleiakku ist, einzubauen ;) J. T. schrieb: > Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die > Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das > Angebot anzuklicken. Warum hast du dann erwähnt, dass du nichts zum Lade-/Entladestrom sagen kannst? Zu den Abmessungen z.B. kannst du sicher auch nichts sagen, das erwähntest du aber nicht. ;)
M. K. schrieb: > Zu den Abmessungen z.B. kannst du sicher auch nichts sagen, das > erwähntest du aber nicht. ;) Doch: J. T. schrieb: > es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie" Sind jetzt keine exakten Maße, aber man kann daraus schon entnehmen dass es keine 2032 und auch keine Zellen ausm U-Boot sind.
Uuu B. schrieb: > Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell > 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah > kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar und der spezifische Preis liegen eher bei 106 ct/Wh vs. 36 ct/Wh. Bei LiFePO₄ Solarakkus für BKW liegt der Marktpreis inzwischen bei um die 0,20 ct/Wh. Der TO verrät leider nicht, in welcher Größenordnung die Leistungsaufnahme seiner Musikanlage liegt und wie lang er sie aus dem Akku betreiben möchte.
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Matthias S. schrieb: > H. H. schrieb: >>> Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden. >> >> Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom. > > Nicht die Zellen in meinem Auto. Die MB31 von EVE dürfen nicht unter 0°C > geladen werden. Punkt. Da gibts im Datenblatt keine Ausnahme. Es zwingt dich ja niemand.
Rainer W. schrieb: > Uuu B. schrieb: >> Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell >> 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah >> kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. > > Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu > vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein > Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne > weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von > den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar.. Sinnvoll sollte der Bleigel nicht mal zu 50% entladen werden. Sinnvoll wäre auch 6Ah mit 6Ah zu vergleichen.
Jörg R. schrieb: > Sinnvoll wäre auch 6Ah mit 6Ah zu vergleichen. Na ja, 90% von 6Ah beim LiFePO₄ entsprechen den 60% von 9Ah beim Bleigel - beides ergibt nutzbare 5,4Ah. Eher unsinnig für den Vergleich ist es nur, den Preis pro Wh nicht auf die nutzbare Kapazität zu berechnen.
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J. T. schrieb: > Sind jetzt keine exakten Maße, aber man kann daraus schon entnehmen dass > es keine 2032 und auch keine Zellen ausm U-Boot sind. Hättest du dir die Abmessungen mal genauer angesehen...;)
rüdiger_g schrieb: > Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen > gleichzeitig keine Tiefentladung. > > Außerdem sind sie ziemlich schwer. > > Gibt es hier Alternativen? > > (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem > Gartenhaus) Guck dich mal bei den Powerstations um. Da hast du LiFePO4 Akku, Laderegler und Wechselrichter alles in einem Gerät. Gibt es von ca. 200 W bis jenseits der 2 kW. Ich habe z.B um im ausgebauten Transporter autark zu sein und einen Kühlschrank betreiben zu können, eine Anker Solix F2000. Kann 230V 10A eine Stunde lang liefern und ist, wenn es sein muß, in ebenfalls einer Stunde an der Steckdose wieder geladen. Weitere Ladeoptionen sind am Zigarettenanzünder, oder bis zu 1000W Solarpanele. das Ding hat ca. die Größe einer Kühlbox, wiegt 31 kg und hat Rollen und einen ausziehbaren Griff, wie ein Trolly. Nebenbei hat das Teil auch noch Zigarettenanzünderausgänge und mehrere USB-Buchsen, darunter auch USB-C Ne App um das Ding zu steuern und zu überwachen, gibt es auch.
M. K. schrieb: > Hättest du dir die Abmessungen mal genauer angesehen...;) Nochmal ganz langsam: Dafür hatte ich keine Veranlassung. Wenn es DICH so brennend interessiert, dann schau doch einfach selbst.
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