Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gibt es gute Alternativen zu 12V Bleigelakkus?


von rüdiger_g (Gast)


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Hallo,

Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen 
gleichzeitig keine Tiefentladung.

Außerdem sind sie ziemlich schwer.

Gibt es hier Alternativen?

(es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem 
Gartenhaus)
von Stephan H. (stephan-)


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LiFePo4 gits sogar direkt in den gleichen Abmessungen wie zB. die 
12V/7Ah
von Waldfee (Gast)


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Preislich gesehen kosten billige AGMs, die schon relativ 
tiefentladesicher sind, nur 13, 14 Euro. Bei dem runden, blauen 
Headway-Zellen plus Verbindungsstegen, diesen Plastikhaltern dafür und 
einem Balancerboard ist man schon mal locker das 4, 5-fache los...
von Axel S. (a-za-z0-9)


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rüdiger_g schrieb:
> Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen
> gleichzeitig keine Tiefentladung.
> Außerdem sind sie ziemlich schwer.
>
> Gibt es hier Alternativen?

Mit Sicherheit. Allerdings haben Bleigel-Akkus auch einige positive 
Eigenschaften:

- sie sind vergleichsweise einfach zu laden
- sie sind bei korrekter Behandlung nahezu unkaputtbar
- sie sind gemessen an der Kapazität sehr preiswert

> (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem
> Gartenhaus)

Dafür tut es praktisch jede Akkutechnologie. NiMH ist mit 1.2V pro Zelle 
leicht auf 12V zu bringen. Li-Ion würde man 3 Zellen in Reihe (3S) 
verwenden und käme dann auch etwa auf den Spannungsbereich eines 12V 
Bleiakkus. Li-Ion ist dabei die teuerste Alternative und am 
aufwendigsten zu laden (weil man ein Ladegerät mit Balancer-Funktion 
braucht). Dafür ist Li-Ion am besten was Kapazität/Volumen und 
Kapazität/Masse angeht.

Für ein Gartenhaus würde ich trotzdem auf Blei setzen. Am besten in 
Verbindung mit einer mittelgroßen Solarzelle auf dem Dach.
von Praktiker (Gast)


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Hallo

kurz und knackig:
LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie welche die Vorteile der 
Bleibatterietypen und der Lithiumtypen vereinigt und die Nachteile 
aussen vor lässt...

Aber der ganz große Knackpunkt an der Sache ist der Preis:
Schon eine Batterie mit 10Ah bei 12V treibt einen das interesse an so 
einen Akku im Privaten Umfeld ganz schnell aus.
Lieber deutlich mehr Gewicht und Volumen "durch die Gegend" schleppen 
und alle 3-5 Jahre die Batterie erneuern müssen (und gute Blei Gel 
Batterien werden auch nicht verschenkt - trotzdem...) als schon für 
einen relativ kleinen 12V Akku deutlich über 100 Euro zu bezahlen bzw. 
für eine Batterie mit der Kapazität eines durchschnittlichen Autoakkus 
locker über 400 Euro.

Schade, aber die Bleibatterien werden uns noch lange erhalten bleiben da 
diese unschlagbar Preiswert sind, obwohl auch die "besseren" Blei 
Technologien einen Privatanwender wegen des Preises schnell das Wasser 
in die Augen treiben...

mfg

   Praktiker
von Sascha (Gast)


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Bei Hobbyking gibts teilweise sehr günstige Li-Ion Akkupacks, das wäre 
was.

Aber einfach den Akku verkleinern und ne kleine Solarzelle aufs Dach ist 
schon ne praktikable Lösung.

Damit hast du alle Nachteile die du angesprochen hast, umschifft.
von Amateur (Gast)


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Wenn Ihr das Zeug nicht, oder nur sehr selten, transportieren müsst, 
würde ich Blei-Gel empfehlen. Soll die Anlage öfter transportiert 
werden, so wird sie Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, bleischwer.

Preislich sind Blei-Gel-Akkumulatoren nicht zu unterbieten - höchstens 
durch Standartbatterien. Der Gel-Vorteil geht bei einer stationären 
Installation auch ganz schnell verloren. Nimmst Du aber 08/15 
Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten. 
Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto, 
nie über längere Zeit tiefentladen bleib. Bei einer Speisung durch Solar 
wohl eher unwahrscheinlich, da die auch bei Bewölkung noch immer lädt.

Sollte es eine größere Anlage werden, könnte aber bei vielen Batterien, 
die Lüftung eine Rolle spielen.
von Stefan F. (Gast)


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Bleiakkus lassen sich sehr gut Recyceln - und das wird auch gemacht.

Bie anderen Akku Typen mache ich mir Sorgen um den Umweltschutz.
von Thomas B. (thombde)


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rüdiger_g schrieb:
> (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem
> Gartenhaus)

Solange Du deine Musikanlage nicht auf dem Rücken herumträgst würde ich 
bei Bleiakkus bleiben. (Mit den oben schon genannten Vorteilen)

Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine
dicke Autobatterie die beste Wahl.

Gruß
Thomas
von Praktiker (Gast)


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Hallo

"Bie anderen Akku Typen mache ich mir Sorgen um den Umweltschutz."

Ehrenwerte Einstellung und auch 100 "Moralpunkte" Wert ;-)

Aber in der privaten Praxis zählt bei den Normal- und auch 
Besserverdienenden wohl mehr ein guter Kompromiss zwischen Preis und 
Elektrotechnisch / Mechanischen Eigenschaften.

Und wir haben nicht mehr die 60er und 70er Jahre - ganz so blind wird so 
was nicht mehr gehandhabt - selbst in China findet so langsam ein 
Umdenken statt.
Die verantwortungslosen, gewinngeilen Konzerne sind bei weiten nicht 
soweit vertreten wie es uns die Medien (die Quote machen müssen um Geld 
zu verdienen - und womit macht man Quote? Also...) und verschiedene 
Ideologen Eintrichtern wollen.

Praktiker
von Peter M. (r2d3)


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Amateur schrieb:
> Nimmst Du aber 08/15
> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten.
> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto,
> nie über längere Zeit tiefentladen bleib.

Ich dachte, immer Tiefentladung für Autobatterien auch bei folgender 
Ladung ist wie Tod auf Raten?

Wofür gibt es denn dann Gel- und Glasfasertechnologie?
von Sascha (Gast)


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Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM, die ganz 
alten die man nur stehend betreiben darf (oder sogar noch Deckel zum 
Nachfüllen haben) hab ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Bei LKW 
und elektrischen Gabelstaplern scheinen die noch üblich zu sein.

Aber ja: Wie bei jedem Akkutyp ist Tiefentladung sehr schlecht.
von rüdiger_g (Gast)


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Vielen Dank für die ausführlichen Antworten!

Die Idee mit den Solarzellen ist gut!

Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit 
Solarzellen zu laden?
von Der Andere (Gast)


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Amateur schrieb:
> Nimmst Du aber 08/15
> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten.
> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto,
> nie über längere Zeit tiefentladen bleib.

Thomas B. schrieb:
> Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine
> dicke Autobatterie die beste Wahl.

Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest. Wie hatten hier schon öfter 
Threads mit der Diskussion und da haben wir soweit möglich auch mal bei 
den Herstellerdatenblättern nachgeforscht. Die geben bei Starterakkus 
für Autos eine max. Zyklenzahl bei 50% Entladung von gerade mal 70 - 150 
an!
Wohlgemerkt bei der HÄLFTE an Entladung.
Wenn man sie bis zu > 90% entlädt geht die Anzahl Zyklen wahrscheinlich 
nochmal auf weniger als die Hälfte zurück.

Sascha schrieb:
> Startakkus von Autos sind heute in der Regel auch Gel oder AGM

Höchstens die teureren für Start Stopp Automatik Autos. Zyklenfeste 
Akkus brauchen einfach mehr Blei und mehr mehr Volumen, also baut sie 
kein Hersteller unnötig ein, weil teurer, schwerer größer.
von rosch (Gast)


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Bei Blei-Akkus würde ich mir zuerst einmal Gedanken machen, warum es 
davon zwei verschiedene "Sorten" gibt. Einmal die typische 
Starterbatterie, auch Autobatterie genannt und dann einen zyklenfesten 
Akku, Solarakku. Letzterer hat die Eigenschaft, auch mehrere Lade- und 
Entladezyklen ohne größeren Kapazitätsverlust zu überstehen. Eine 
Starterbatterie hingegen kann kurzfristig unbeschadet mehrere hundert 
Ampere bereitstellen.
Da es ausserdem der Lebensdauer eines Blei-Akkus sehr zugute kommt, nur 
50% seiner Kapazität zu entnehmen, wird bei intensivem, zyklischen 
Gebrauch die anfangs etwas günstigere Starterbatterie schnell zu einer 
wirtschaftlichen Fehlentscheidung.

Was nun die Musikanlage in dem Gartenhaus betrifft: wie oft wird das 
genutzt und mit wieviel Leistungsentnahme über welchen Zeitraum rechnet 
Ihr? Statt Solaranlage, Akku und ggf. Wandler könnte sich auch ein 
Stromgenerator lohnen. Ein belüftetes, schallgedämmtes Gehäuse dafür 
lässt sich auch kostengünstig selbst herstellen.
von Fuchs (Gast)


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von Uuu B. (hansdampf2)


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rüdiger_g schrieb:
> Was für eine Ladeelektronik wird benötigt, um einen Blei-Gel-Akku mit
> Solarzellen zu laden?

Bei mir steht auch eine "mittelgroße" Musikanlage (324 Wh Bleigelakkus) 
z.Z. im Wintergarten. Die Anlage hat auf der Rückseite zwei Solarpanele 
(je 20W/18V) zum Nachladen beim Outdoor-Einsatz. Der Schaltungsauszug 
als Anlage: über einen preiswerten Solar-Controller werden die 3 
Bleigelakkus über Ausgleichswiderstände geladen. Es gibt auch eine 
normale und eine Kfz-Ladebuchse. Das System funktioniert seit 2021 ohne 
Probleme. Viel Spass bei Deinem Projekt!
Ach Du Schei... Das Datum vom Tread habe ich eben erst gesehen. War wohl 
die Filterfunktion bei mir deaktiviert. Willkommen in der Zeitmaschine 
:)
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Uuu B. schrieb:
> Viel Spass bei Deinem Projekt!

Es besteht rein statistisch gesehen eine Chance von mindestens 15%, dass 
der TO inzwischen verstorben ist.
von Rainer W. (rawi)


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Uuu B. schrieb:
> Bei mir steht ...

Über 10 Jahre (in Worten "zehn Jahre") später wird der TO sein Problem 
gelöst haben oder andere Interessen haben.

Inzwischen gibt es LiFePO4-Akkus und passende Laderegler von der Stange. 
Kleine Balkonkraftwerke mit Speicher, die für den Zweck in ihrer 
maximalen Ausbaustufe sogar schon eher überdimensioniert sind, gibt es 
für relativ kleines Geld inzwischen in fast jedem Baumarkt.

Praktiker schrieb:
> LiFePo wäre eigentlich die ideale Technologie ...

Lithium-Eisen-Polonium Akkus, wie vom Praktiker genannt, sind wohl etwas 
Exotisches, dass es nirgendwo zu kaufen gibt.
von Martin L. (makersting)


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@Uuu:
Warum ist D200 verbaut? Ich nahm immer an, dass ein Solarregler direkt 
an die Batterie angeschlossen wird.
von J. T. (chaoskind)


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Rainer W. schrieb:
> Lithium-Eisen-Polonium Akkus

Kommst du dir mit dem "Witz" nicht langsam dumm vor? Ist dir schonmal 
aufgefallen, dass nicht für jede Abkürzung das PSE Pate stand? Gib doch 
mal LiFePo bei Google ein und berichte, an wievielter Stelle deine 
heißgeliebten Poloniumakkus Erwähnung finden.
von Udo S. (urschmitt)


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J. T. schrieb:
> Gib doch
> mal LiFePo bei Google ein

Oder einfach richtig LiFePO4 schreiben. Bei der Kapazität eines Akkus 
schreibst du auch nicht Watt, und bei Spannung nicht "A". Also schreibt 
man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4".
von J. T. (chaoskind)


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Udo S. schrieb:
> Oder einfach richtig LiFePO4 schreiben.

Oder, alternativ, sich einfach nicht so hornochsig anstellen. Und wenn 
es einem Kämpfer der richtigen Abkürzung so wahnsinnig wichtig ist, dann 
wäre doch ein sachlicher Hinweis ala "die richtige Abkürzung für 
Phosphat ist PO4" wesentlich zielführender.

Denn wenn man als unwissender mit einem dummen, langbärtigen Witz 
abgestraft wird, bleibt eher ein "du hochnäsiges Arschloch" hängen als 
ein "ah cool, wusste ich nicht, danke für den Hinweis, das merk ich 
mir".

Und es ist ja nicht so, das unser werter Rawi nicht ständig versuchen 
würde, sich auf Kosten anderer zu erhöhen.

Und das lässt Rawi in meinen Augen eben nicht als eloquenten und 
Kompetenten Ratgeber erscheinen, sondern als überhebliches Arschloch, 
das versucht sein geringes Selbstwertgefühl auf Kosten anderer zu 
erhöhen.

Wenn das für dich so ok ist, deine Meinung sei dir unbenommen, ich finde 
einen anständigen Umgang miteinander deutlich wünschenswerter.
: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Udo S. schrieb:
> Also schreibt
> man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4".

… eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die 
Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler 
hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten 
hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt. 
[scnr]

Aber die Frage ist interessant: Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später, 
LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem 
für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig 
teuer sind? Hab hier USVs stehen, da wäre sowas recht geschickt.
von J. T. (chaoskind)


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Jack V. schrieb:
> eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die
> Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler
> hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen.

:D danke dafür
von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Also schreibt
>> man für Phosphat auch nicht "Po", sondern korrekt "PO4".
>
> … eigentlich™ ist PO₄ korrekt.

Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.
von Udo S. (urschmitt)


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Jack V. schrieb:
> … eigentlich™ ist PO₄ korrekt. Ich finde, wenn (richtigerweise, über die
> Art kann man allerdings geteilter Meinung sein) schon auf den Fehler
> hingewiesen wird, sollte man es auch selbst richtig machen. Ansonsten
> hat sich auch LFP recht weit etabliert, damit ist auch nichts verkehrt.

Wow, jetzt hast du es mir aber gegeben.
Meine Variante kann man aber mit praktisch jedem beliebigen Zeichensatz 
darstellen und (fast) jeder Eingabemöglichkeit eingeben, egal ob Linux, 
Windows, Smart Phone oder gar Terminal. Man braucht keine Unicode 
Zeichen. Es ginge sogar ein EBCDIC Zeichensatz.

Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt. 
:-P
von J. T. (chaoskind)


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H. H. schrieb:
> Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.

😂 dann lagen unsere Klugscheißer ja noch weiter daneben, und aus reinen 
Gründen der Richtigkeit ist LiFePO4 eigentlich genauso falsch wie LiFePo 
👍.

Und nachdem das geklärt ist, hat sich auch gleich das (über 10 Jahre 
alte) Problem gelöst. Oder hatte das Problem gar nichts mit der 
falschen, aber doch gut zu verstehenden, Abkürzung zu tun?
von J. T. (chaoskind)


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Udo S. schrieb:
> Meine Variante kann man aber mit praktisch jedem beliebigen Zeichensatz
> darstellen

Und wenn das der Maßstab ist, LiFePo lässt sich sogar mit Zeichensätzen 
ganz ohne Ziffern darstellen und trotzdem weiß jeder was gemeint ist.

Also doch nur überhebliche Klukscheißerei..... armselig sowas.
von H. H. (hhinz)


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J. T. schrieb:
> 😂 dann lagen unsere Klugscheißer ja noch weiter daneben, und aus reinen
> Gründen der Richtigkeit ist LiFePO4 eigentlich genauso falsch wie LiFePo
> 👍.

Ach je:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumeisenphosphat
von Jack V. (jackv)


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H. H. schrieb:
> Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.

Eigentlich fehlte das LiFe, da hab ich nun stillschweigend angenommen, 
dass der Leser zu der Transferleistung in der Lage wäre. Mein Fehler :)

Udo S. schrieb:
> Aber jetzt wissen alle, dass du weisst wie man Unicode Zeichen eingibt.

… und dass du in der Vergangenheit lebst.

Aber darf ich nochmal auf die Frage aufmerksam machen, ob es heute 
solche Akkus als Drop-In-Replacement für die Blei-Gel-Akkus gibt?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Eigentlich fehlt auch noch die Ladung.
>
> Eigentlich fehlte das LiFe, da hab ich nun stillschweigend angenommen,
> dass der Leser zu der Transferleistung in der Lage wäre. Mein Fehler :)

Lithium ist teuer, darf nicht unterschlagen werden!
von Udo S. (urschmitt)


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J. T. schrieb:
> überhebliche Klukscheißerei..... armselig sowas.

J. T. schrieb:
> überhebliches Arschloch

J. T. schrieb:
> hornochsig anstellen

Sich wie eine Axt im Wald benehmen aber dann sowas schreiben

J. T. schrieb:
> ich finde
> einen anständigen Umgang miteinander deutlich wünschenswerter.

Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben.
Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen 
diese Verbalfäkalien?
von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> Aber darf ich nochmal auf die Frage aufmerksam machen, ob es heute
> solche Akkus als Drop-In-Replacement für die Blei-Gel-Akkus gibt?

Die ursprüngliche Frage ist ja uralt.

Mittlerweile gibts solcherlei in großer Auswahl.
von J. T. (chaoskind)


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Udo S. schrieb:
> Du sollteast mal etwas Selbstreflexion üben.
> Ich habe eigentlich versucht sachlich zu diskutieren. Was also sollen
> diese Verbalfäkalien?

Ich nutze diese Verbalfäkalien sogar äusserst bewusst. Immer dann, wenn 
ich auf solche Überheblichkeiten treffe. Dass nennt sich "Spiegeln". Ich 
tue das in der Hoffnung, dass es dem angesprochenen evtl nicht bei sich 
selbst auffällt, wenn er sich im Ton vergreift, aber dann evtl bei der 
Antwort auffällt. Möglicherweise kommt dann ja mal etwas von der 
geforderten Selbstreflexion auf.

Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht, 
ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo 
bedruckt ist. Glaubst du, die Zelle guckt auf ihr Typenschild, sieht 
"falsche Bezeichnung" und gibt dann plötzlich nur den halben Strom bei 
halber Spannung ab, und von der Kapazität haut vor Schreck auch noch 
drei Viertel ab?

Oder macht sie was sie soll, völlig unabhängig vom Aufdruck?

Also ist es jawohl müßig, darüber zu diskutieren, in einem Thread in dem 
es nicht explizit um "was ist die korrekte Abkürzung für eine 
Eisenlithiumphosphatzelle" geht.

Und hauptsächlich galten die Verbalfäkalien ja auch dem Rawi in seiner 
ekelhaften Überheblichkeit.

Dich hab ich schon als relativ sachlich wahrgenommen.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden. In einem 
Gartenhäuschen durchaus relevant...
von H. H. (hhinz)


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Matthias S. schrieb:
> Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden.

Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom.


> In einem Gartenhäuschen durchaus relevant...

Wenn der Akku im Winter überhaupt benötigt wird.
von Uuu B. (hansdampf2)


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Jack V. schrieb:
> Gibt es mittlerweile, zehn Jahre später,
> LFP-Akkus im üblichen Format einschlägiger Blei-Gel-Akkus, die mit einem
> für Letztere ausgelegten Ladeverfahren zurechtkommen und nicht übermäßig
> teuer sind?

Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ... 
Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist 
wohl aktuell eher ein Wunschtraum.
von Jack V. (jackv)


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J. T. schrieb:
> Erzähl du doch mal, was für eine LFP-Zelle für einen Unterschied macht,
> ob sie als LiFePO4, oder LiFePO mit tiefgestellter 4 oder mit LiFePo
> bedruckt ist.

War zwar nicht direkt gefragt, aber: Im Fall von „LiFePo“ würde ich 
davon ausgehen, dass der Zusammenstecker der Zellen nicht so wirklich 
wusste, was er dort macht, und so gelabelten Batterien entsprechend mit 
Vorbehalten begegnen. Tatsächlich ist’s häufig ein sehr direkter 
Indikator für Schrott, wenn der Hersteller von irgendwas nicht mal 
dessen Namen geradeaus schreiben kann.

Dass eine korrekte Aufschrift allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, 
dass der Zusammenstecker Ahnung hat, kann man etwa hier sehen: 
https://www.youtube.com/watch?v=X1AIQhK8K5I

H. H. schrieb:
> Mittlerweile gibts solcherlei in großer Auswahl.

Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? Ich finde nämlich 
nix.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Uuu B. schrieb:
> Frag lieber in 10 Jahren nochmal, wenn die Trolle im Ruhestand sind ...

Eigentor!


> Denn "in großer Auswahl" und gleichzeitig "nicht übermäßig teuer" ist
> wohl aktuell eher ein Wunschtraum.

LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal 
die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.
: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Jack V. schrieb:
> Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring? Ich finde nämlich
> nix.

Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse 
Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum 
Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.
von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> Hast du da zufällg eine Quelle oder einen Suchstring?

https://www.akkushop-24.de/12V-LiFePO4
von Jack V. (jackv)


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J. T. schrieb:
> Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse
> Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€.

Ich weiß ja nicht, was du für USVs hast, aber ich hab solche mit Akkus 
im Format der im zweiten Beitrag des Threads benannten: 12V und rund 
7Ah. Auch war mir wichtig, dass sie eine Elektronik beinhalten, welche 
mit dem Ladeverfahren für Bleiakkus zurechtkommt, und die LFP-Zellen 
damit richtig beliefern kann – auch das sehe ich bei deiner Suche nach 
dem Poloniumakku nicht.

Auch beim Link von Herrn Hinz sehe ich nichts, was dieser Anforderung 
entspricht: Wie geschrieben, hab ich für Pb-Akkus ausgelegte USVs.
von Uuu B. (hansdampf2)


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H. H. schrieb:
> LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal
> die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.

Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell 
69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah 
kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4 
hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???
von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> Wie geschrieben, hab ich für Pb-Akkus ausgelegte USVs.

Die brauchen natürlich welche mit besonders kleinem Innenwiderstand, da 
sind die speziellen Bleiakkus im Vorteil. Hohe Zyklenzahl ist ja nicht 
nötig.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Uuu B. schrieb:
> Der LiFePO4
> hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???

Weit länger.
von J. T. (chaoskind)


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Jack V. schrieb:
> 12V und rund 7Ah.

Auch in der Größenordnung wurden diverse ausgespuckt, da war das Format 
dann eher Motorradbatterichen, aber auch da war auf den kleinen 
Vorschauen nichts zum Ladeverfahren genannt, bei einigen stand aber 
immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus".
von Jörg R. (solar77)


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Uuu B. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> LiFePO4 sind billiger geworden, Blei ist teurer geworden. Und rechne mal
>> die erheblich längere Lebensdauer der LiFePO4 mit ein.
>
> Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell
> 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah
> kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh. Der LiFePO4
> hält dann auch 4,5 mal länger als ein Bleigel???

Mach dich mal schlau wieviel Kapazität du einem LiFePO4 entnehmen 
kannst, und wieviel einem Bleigel..ohne ihn zu schädigen. Den von dir 
genannten LiFePO4 12V/6Ah gibt es bei anderen Lieferanten günstiger, 
allerdings dann ohne Ladegerät.
von M. K. (sylaina)


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J. T. schrieb:
> Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse
> Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum
> Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.

Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?

J. T. schrieb:
> bei einigen stand aber
> immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"

Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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M. K. schrieb:
> "nicht als Starterbatterie geeignet"

Ja, da müsste man heftig überdimensionieren, und im Winter heizen.
von Jörg R. (solar77)


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M. K. schrieb:
> J. T. schrieb:
>> Ich hab einfach "LiFePo" bei Google eingegeben und es wurden mir diverse
>> Batterien im Format "Autobatterie" ausgespuckt. 12V 120Ah für 180€. Zum
>> Lade/Entladestrom stand nichts im Vorschaubildchen.
>
> Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?
>
> J. T. schrieb:
>> bei einigen stand aber
>> immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"
>
> Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)

Diese Akkus werden i.d.R. im Bereich Camping und für Solarspeicher im 
Homebereich eingesetzt.

Für den Einsatz als Starterbatterie muss man schon darauf achten dass 
der Akku dafür geeignet ist, es geht ja auch um das Laden unter 0 Grad 
Celsius.
von Harald W. (wilhelms)


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Der Andere schrieb:

>> Nimmst Du aber 08/15
>> Auto-Batterien (Akkus) so fährst höchstwahrscheinlich Du am günstigsten.
>> Du musst nur dafür Sorge tragen, dass diese, ähnlich wie in einem Auto,
>> nie über längere Zeit tiefentladen bleib.
>
> Thomas B. schrieb:
>> Wenn die Musikanlage an einem Wechselrichter hängt ist eine
>> dicke Autobatterie die beste Wahl.
>
> Unfug. Starterakkus sind nicht zyklenfest.

Ich würde da am ehesten auf "gebrauchte" Autobatterien setzen.
Die sind meist nur nicht mehr für den hohen Startstrom geeignet,
können niedrigere Ströme ab er noch eine ganze Weile vertragen.
Ausserdem sind sie oft billig erhälltlich.
von J. T. (chaoskind)


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M. K. schrieb:
> Achso, sich den Spass mal angucken war jetzt keine Option, wie?

Achso, mal selbst suchen war jetzt keine Option?

Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die 
Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das 
Angebot anzuklicken.

M. K. schrieb:
> Und nicht selten auch "nicht als Starterbatterie geeignet" ;)

Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine 
USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie 
nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser 
gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen.
: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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H. H. schrieb:
>> Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden.
>
> Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom.

Nicht die Zellen in meinem Auto. Die MB31 von EVE dürfen nicht unter 0°C 
geladen werden. Punkt. Da gibts im Datenblatt keine Ausnahme.
von M. K. (sylaina)


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J. T. schrieb:
> Das war auch nicht gefordert, USV wollte Jack. Ich denke nicht, das eine
> USV die sich mit nem 7Ah Akku zufriedengibt, Ströme aus der Batterie
> nuckelt, die in der Geößenordnung liegen, wie sie sich ein Anlasser
> gönnt. Möglicherweise noch für nen alten Diesel plus Vorglühen.

Ich erwähnte das nur weil du schriebst:

J. T. schrieb:
> bei einigen stand aber
> immerhin etwas in der Art von "Als Ersatz für Bleiakkus"

Und da kommen gern mal welche auf die Idee die Dinger ins Fahrzeug als 
Starterbatterie, was idR ein Bleiakku ist, einzubauen ;)

J. T. schrieb:
> Da ich nicht auf der Suche war, und zum Zeitpunkt meiner Sucheingabe die
> Frage von Jack noch nicht im Raum stand, bestand für mich kein Grund das
> Angebot anzuklicken.

Warum hast du dann erwähnt, dass du nichts zum Lade-/Entladestrom sagen 
kannst? Zu den Abmessungen z.B. kannst du sicher auch nichts sagen, das 
erwähntest du aber nicht. ;)
von J. T. (chaoskind)


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M. K. schrieb:
> Zu den Abmessungen z.B. kannst du sicher auch nichts sagen, das
> erwähntest du aber nicht. ;)

Doch:

J. T. schrieb:
> es wurden mir diverse Batterien im Format "Autobatterie"

Sind jetzt keine exakten Maße, aber man kann daraus schon entnehmen dass 
es keine 2032 und auch keine Zellen ausm U-Boot sind.
von Rainer W. (rawi)


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Uuu B. schrieb:
> Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell
> 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah
> kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh.

Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu 
vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein 
Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne 
weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von 
den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar und der 
spezifische Preis liegen eher bei 106 ct/Wh vs. 36 ct/Wh.

Bei LiFePO₄ Solarakkus für BKW liegt der Marktpreis inzwischen bei um 
die 0,20 ct/Wh.

Der TO verrät leider nicht, in welcher Größenordnung die 
Leistungsaufnahme seiner Musikanlage liegt und wie lang er sie aus dem 
Akku betreiben möchte.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Matthias S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>>> Trotzdem darf man LFP Zellen nicht unter 0°C laden.
>>
>> Darf man schon, mit deutlich reduziertem Ladestrom.
>
> Nicht die Zellen in meinem Auto. Die MB31 von EVE dürfen nicht unter 0°C
> geladen werden. Punkt. Da gibts im Datenblatt keine Ausnahme.

Es zwingt dich ja niemand.
von Jörg R. (solar77)


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Rainer W. schrieb:
> Uuu B. schrieb:
>> Dann rechne ich mal: LiFePO4 12V/6Ah bei Akkushop-24.de kostet aktuell
>> 69 €. Das sind bei (6*12=72Wh) 0,96 €/Wh. Ein Bleigelakku WP1236 12V/9Ah
>> kostet bei Akkuman.de 22,95 € --> 108 Wh bzw. 0,21 €/Wh.
>
> Um den Preis pro kWh zu ermitteln und dabei nicht Äpfel mit Birnen zu
> vergleichen, sollte man eher mit der nutzbaren Kapazität rechnen. Ein
> Bleigelakku genauso tief zu entladen, wie es bei einem LiFePO₄ ohne
> weiteres möglich ist, tut ihm nicht gut (90% vs. 60% nutzbar), d.h. von
> den 9Ah des Bleigel sind realistisch 5.4 Ah sinnvoll nutzbar..

Sinnvoll sollte der Bleigel nicht mal zu 50% entladen werden.

Sinnvoll wäre auch 6Ah mit 6Ah zu vergleichen.
von J. T. (chaoskind)


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H. H. schrieb:
> Es zwingt dich ja niemand.

Manchmal evtl das Wetter....
von Rainer W. (rawi)


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Jörg R. schrieb:
> Sinnvoll wäre auch 6Ah mit 6Ah zu vergleichen.

Na ja, 90% von 6Ah beim LiFePO₄ entsprechen den 60% von 9Ah beim Bleigel 
- beides ergibt nutzbare 5,4Ah.

Eher unsinnig für den Vergleich ist es nur, den Preis pro Wh nicht auf 
die nutzbare Kapazität zu berechnen.
: Bearbeitet durch User
von M. K. (sylaina)


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J. T. schrieb:
> Sind jetzt keine exakten Maße, aber man kann daraus schon entnehmen dass
> es keine 2032 und auch keine Zellen ausm U-Boot sind.

Hättest du dir die Abmessungen mal genauer angesehen...;)
von Gerald B. (gerald_b)


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rüdiger_g schrieb:
> Bleigelakkus haben eine relativ große Selbstentladung und vertragen
> gleichzeitig keine Tiefentladung.
>
> Außerdem sind sie ziemlich schwer.
>
> Gibt es hier Alternativen?
>
> (es geht um den Betrieb einer mittelgroßen Musikanlage in einem
> Gartenhaus)

Guck dich mal bei den Powerstations um. Da hast du LiFePO4 Akku, 
Laderegler und Wechselrichter alles in einem Gerät. Gibt es von ca. 200 
W bis jenseits der 2 kW.
Ich habe z.B um im ausgebauten Transporter autark zu sein und einen 
Kühlschrank betreiben zu können, eine Anker Solix F2000. Kann 230V 10A 
eine Stunde lang liefern und ist, wenn es sein muß, in ebenfalls einer 
Stunde an der Steckdose wieder geladen. Weitere Ladeoptionen sind am 
Zigarettenanzünder, oder bis zu 1000W Solarpanele. das Ding hat ca. die 
Größe einer Kühlbox, wiegt 31 kg und hat Rollen und einen ausziehbaren 
Griff, wie ein Trolly.
Nebenbei hat das Teil auch noch Zigarettenanzünderausgänge und mehrere 
USB-Buchsen, darunter auch USB-C Ne App um das Ding zu steuern und zu 
überwachen, gibt es auch.
von J. T. (chaoskind)


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M. K. schrieb:
> Hättest du dir die Abmessungen mal genauer angesehen...;)

Nochmal ganz langsam:
Dafür hatte ich keine Veranlassung. Wenn es DICH so brennend 
interessiert, dann schau doch einfach selbst.
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