Messingrohr in Stahlplatte

Gast #7311038

Michael B. schrieb:

Gewinde.

Günter schrieb:

Messingrohr

Ob das Rohr dickwandig genug ist, keine Sollbruchstelle zu werden?

Es sind keine weiteren Details bekannt, Abmaße und Last.

Loctite-Fügemasse ist durchaus eine ernstzunehmende Verbindungstechnik, der der altgediente Schlosser natürlich nicht traut. Wenn man präzise reiben kann, könnte man auch überlegen, das Röhrchen einzuschrumpfen.

Hartlöten kam mir auch in den Sinn, aber bei 10mm Stahl braucht man schon viel Wärme und kommt schnell in den Schmelzbereich des Messingrohrs.

Es ist aber auch kein Hexenwerk, Stahl weich zu löten - na endlich mal eine Verwendung für Lötfett gefunden.

#7311181

Angenommen dein Messingrohr hat einen Innendurchmesser von 2mm, dann steckst du es in das 4mm Loch der Stahlplatte und schlägst dann in das Messingrohr einen 2,5mm Stift z.B. aus Holz rein und schon ist das Ding fest.

Oder das Messingrohr mal ne Stunden in den Gefrierschrank, 1-2 Lagen Tesafilm rum und dann in das Eisenloch stecken, wenn das Messing warm wird dehnt es sich wieder und durch den Tesafilm presst es sich wunderschön fest, da jetzt ken Spiel zw. dem 4mm Rohr und dem 4mm Loch mehr ist.

Gast #7311965

Thomas O. schrieb:

Oder das Messingrohr mal ne Stunden in den Gefrierschrank, 1-2 Lagen Tesafilm rum und dann in das Eisenloch stecken, wenn das Messing warm wird dehnt es sich wieder und durch den Tesafilm presst es sich wunderschön fest, da jetzt ken Spiel zw. dem 4mm Rohr und dem 4mm Loch mehr ist.

Ausdehnungskoeffizient Messing (CuZn37) = 18,5 e-6/K. Zwei Lagen Tesafilm = 0.05mm x 4 = 0.2mm -- bezogen auf 4mm Durchmesser, sind das mal 50e-3. Damit muss dein Gefrierschrankerl die Temperatur um flott 2700 K absenken ...

Darf ich fragen was du so rauchst?

Gast #7312377

Thomas O. schrieb:

Das Prinzip sollte klar geworden sein. Dann sind eben nur 0,1 Lagen

Das Prinzip "Einschrumpfen" ist (nicht nur) mir bekannt, wehalb ich es bereits erwähnte:

Manfred schrieb:

Wenn man präzise reiben kann, könnte man auch überlegen, das Röhrchen einzuschrumpfen.

Ich würde aber bestimmt nicht auf die Idee kommen, da mit Tesafilm zu ferkeln.

Man kann das Rohr in den Gefrierschrank packen und die Stahlplatte auf den Küchenherd legen - ändert nichts daran, dass man vorher mal die Tk-Werte rechnen und passend präzise bohren muß.

Rechnen könnte ich, aber passend präzise bohren liegt nicht in der Sammlung des Heimwerkers.

Gast #7312408

Manfred schrieb:

Manfred schrieb:

Wenn man präzise reiben kann, könnte man auch überlegen, das Röhrchen einzuschrumpfen.

Ich würde aber bestimmt nicht auf die Idee kommen, da mit Tesafilm zu ferkeln.

Man kann das Rohr in den Gefrierschrank packen und die Stahlplatte auf den Küchenherd legen - ändert nichts daran, dass man vorher mal die Tk-Werte rechnen und passend präzise bohren muß.

Mit dem Tesa hast du Recht. TK-Werte rechnen braucht man nicht.

Das Prinzip "Einschrumpfen" ist (nicht nur) mir bekannt, wehalb ich es bereits erwähnte:

Na, technisch gesehen liegst du falsch. Du meinst sicher Presspassung. Die kriegt man auch mit Hausmitteln hin. Kältespray und Erwärmung.

Beim Schrumpfen wird eine Art Verschweißen erreicht. Radreifen bei der Bahn. TO, wenn es wackelt, dann mit Epoxy einkleben. Ansonsten einpressen.

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