Messbereich 0-10 A bidirektional und 0-50A uni wären perfekt.
Peaktech 4250 kommt dem, was ich mir vorstelle schon sehr nahe, hätte ich aber gerne mit Möglichkeit ohne Bastelei dauerhaft eine Versorgungsspannung anzuschließen.
Das ganze soll dann einfach von einem AVR-ADC gelesen werden, es soll also keine besonders genaue Messung werden. Eher geht Strom rein oder raus? Daher wäre etwas wie -10A...0A...+10A = 0...1.6...3.3V als Ausgang ideal.
Es soll unbedingt ein nicht-invasives Modell sein, also schnell an einem laufenden Messsystem anzubringen sein, ohne Kabel zu trennen.
Es wäre klasse, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, und wenn es nur der richtige Suchbegriff ist. Bei LEM habe ich nichts wirklich passendes gefunden...
Da müsste man das Kabel auftrennen. Einfach nur einen Clips ans Kabel machen wird wohl daran scheitern, dass das Magnetfeld dann ungewiss und instabil ist.
Das Problem der drumclipsbaren Hallsensoren ist, dass das Erdmagnetfeld je nach Himmelsrichtung bis zu 0.3A Fehler induziert. Ohne explizites Nullsetzen misst man nur Unsinn.
Wie gesagt, Genauigkeit ist hier nicht so wichtig... Hausnummern reichen völlig, solange die Flussrichtung stimmt.
Es geht um die Überwachung einer bereits laufenden Feldmesstation mit Wind+Solarstromversorgung im universitären Umfeld, die nur schwer zugänglich ist und am liebsten nicht abgeschaltet werden soll. Eine schnelle Montage durch aufclipsen wäre daher nett. Strommess-ICs könnte man natürlich einbauen, dazu müsste aber eben abgeschaltet werden usw.
Wie gesagt, Genauigkeit ist hier nicht so wichtig...
Hausnummern reichen völlig, solange die Flussrichtung stimmt.
Kenn mich jetzt da zwar nicht im Detail aus, aber ich vermute stark, daß jede (beliebig kleine) Ungenauigkeit bei (hinreichend niedrigen) Strömen um den Nullpunkt auch zu einer falschen Richtungsmessung führen können.
Das Problem der drumclipsbaren Hallsensoren ist, dass das
Erdmagnetfeld je nach Himmelsrichtung bis zu 0.3A Fehler
induziert.
Mit anderen Worten, bei einem tatsächlichen Strom <0,3A kann der vom Erdmagnetfeld verursachte Fehler (je nach Lage des Sensors relativ dazu) auch zu einer falschen Richtungserkennung führen.
Feldmesstation mit Wind+Solarstromversorgung im universitären
Umfeld, die nur schwer zugänglich ist und am liebsten nicht
abgeschaltet werden soll. Eine
Klingt für mich trotzdem nicht wirklich danach, daß eine einmalige Abschaltung (für wenige Minuten) jetzt so dramatisch wäre, insbesondere wenn es eine deutlich kostengünstigere Lösung ermöglicht. Wenn man die Gelegenheit nutzt und zusätzlich zu den Sensoren eine schaltbare Überbrückung einbaut, sind künftige Sensorwechsel sogar ohne weitere Abschaltung möglich.
es gibt beim Pollin einen Stromsensor:
https://www.pollin.de/p/aktiver-stromsensor-vacuumschmelze-t60404-n4646-x66282-15-a-5-v-180070
Bei dem kannst du das Gehäuse öffnen, die drei Durchführungen entfernen, dann kann er +-15A. Wenn du eh nur die Richtung und Hausnummern brauchst, juckt dich eine darüber eintretende Sättigung auch nicht. Aufklappen im Sinne einer Zange geht so nicht, lässt sich aber eventuell basteltechnisch erreichen. Vorteil: kostet nur 1,75€
... jetzt habe ich schon wieder Schleichwerbung gemacht... Oh jeh!
Ja schon klar, aber ich habe den Eindruck, der Datenblattschreiber hatte irgendwann keine Lust mehr und das halbfertig abgegeben.
Vielleicht hat VAC ja noch eine Applikationschrift, die das mit einer Beispielschaltung erklärt. Mit 5V Betriebsspannung kann man nur langsam Strom in eine Kompensationswicklung schicken.
Zum vorgeschlagenen Umbau gibt es im "product summary" ein Foto von einem der Sensoren, nicht unbedingt der von Pollin erhältliche.
das Gehäuse öffnen, die drei Durchführungen entfernen
das geht doch recht eng zu, viel mehr Strom kann man da nicht durchschicken. Das Foto und die Zeichnung verstehe ich nicht ganz. Was ist jetzt was?
Der Pfeil ganz oben, der ins Leere zeigt, sollte vermutlich auf die große Spule ganz unten deuten. Wo verläuft die "Primärwicklung", also die drei Drähte?
ich habe mir 11 von den Dingern bestellt und dann einen geschlachtet, kann später am Wochenende mal Fotos einstellen. Habe beide Versionen, auch den Differenz-Stromsensor für 0,75€. Beide sind erstmal brauchbar. Hab das nicht im Detail getestet, aber sie tun was sie sollen und der Ripple am Ausgang ist für mich akzeptabel.
Ja ein Foto wäre gut.
Wie heißt der andere Sensor?
Bei VAC ist offenbar ein datasheet-obfuscator am Werk.
Keine "Zarin der Datenblätter", wie Robert A. Pease mal seine Kollegin bezeichnet hat:
"Also, we have a Czarina of Linear Data Sheets. And, oh, I almost forgot, I also declared myself to be the Czar of Proofreading. I am the best Proof reader I know, and I have a very bright eye for typo errors."
https://www.pearl-hifi.com/06_Lit_Archive/02_PEARL_Arch/Vol_16/Sec_53/Pease_Lab_Notes/Bob_Pease_Lab_Notes_Part_1.pdf Seite 100