ich habe einen Oszillator auf Steckbrett aufgebaut mit einem CD40106, Inverter mit Schmitt Trigger Input. Ausgang über 10k Widerstand auf einen Ladekondensator von 100 nF.
Das Ensemble schwingt, allerdings ist auf dem gelben Plot ja zu sehen, dass der Ausgang ja nun nicht wirklich rechteckig ist. Ich zerbreche mir seit geraumer Zeit den Kopf was der grund sein könnte. Mein eigentich einziger Grund ist, dass der Strom zum aufladen des Kondensators zu viel für den Ausgang ist. Aber bei 10k Widerstand ist das doch 500uA am Anfang. Das ist doch viel weniger als der können müsste.... Bin ratlos und würde herzlich um Rat bitten... Was geht da vor? In den Videos und Screenshots sah der Ausgang immer sehr rechteckig aus.
Die unbenutzten Eingänge habe ich schon auf gnd gesetzt weil ich fand dass das sonst u.U. Probleme machen kann.
danke euch
p.s. ach ja ich habe mich für die Sektion Analog entschieden, weil meine Frage ja eben darum geht, dass das nicht digital am Ausgang rauskommt. Hoffe stimmt so
Wo ist das Problem? das entspricht doch absolut der Spezifikation und die Flankensteilheit ist brauchbar. Logikbausteine garantieren ja keine genaue Spannung an den Ausgängen sondern nur eine Spannung im Bereich der Logikpegel.
Kleinerer C und grösserer R könnten Abhilfe schaffen, oder einfach einen Inverter nach schalten.
Du hast nicht 10kOhm, sondern 1kOhm verwendet. Und der
Ausgangswiderstand eines 40106 ist bei 5V Versorgungsspannung typisch
400 Ohm.
So siehts aus.Würde auch zum Verhältnis der Steilheiten der "Dächer" passen. Und der R sieht doch mit seinen Ringen auch nicht gerade nach 10k aus, oder?
Der TO könnte ja mal als Gegenbeweis einfach mal den C rausnehmen, und als zweiten Test ihn mal brücken. In beiden Fällen sollte sich die Kurve dem Rechteck nähern, und beim C-brücken einen konstanten Spannungsabfall oben zeigen.
Auserdem: auf dem Bild sieht es eher so aus, als ob der C und R überhaupt nicht miteinander verbunden wären ...
Der TO könnte ja mal als Gegenbeweis einfach mal den C rausnehmen, und
als zweiten Test ihn mal brücken.
Oder er könnte einfach den versehentlich verwendeten 1kOhm Widerstand durch den eigentlich vorgesehenen 10kOhm Widerstand ersetzen. Dann bekäme er die Frequenz, die er wohl ursprünglich berechnet hat, und der Strom durch den Widerstand wäre wirklich deutlich unter 1mA (derzeit ist er darüber).
Nicht zu vergessen ist ein CD40106 bei 5V eine lahme Krücke (der ist ja auch gut 40 Jahre alt). Der vergleichsweise hohe Ausgangswiderstand von 400Ω wurde ja schon genannt.
Bau es mit einem 74HC14 auf und bemerke den Unterschied!
Spannungsabfall auf dem Zuleitungen der Stromversorgung.
Bei 500µA?
Der 1K vom Ausgang zum Eingang, und dort der Kondi gegen Gnd verformt das Rechteck. Der Lade-Entladevorgang. Deshalb einfach einen weiteren Schmidler hinten dran. Da ist dann das Rechteck sauber. Garantiert.
Wenn man so viel Gatter zur Verfügung und die meisten lahmgelegt hat, bietet es sich an, die 5 freien Gatter parallel zu schalten und als Buffer zu verwenden.
Wenn man so viel Gatter zur Verfügung und die meisten lahmgelegt
hat, bietet es sich an, die 5 freien Gatter parallel zu schalten und als
Buffer zu verwenden.
Ja, das kann man machen. Man muss nur dafür sorgen, dass alle Gatter gleichzeitig steilflankig angesteuert werden. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man noch ein einzelnes Schmitt-Trigger Gatter davorschalten und somit nur die verbliebenen 4 Gatter parallel schalten.
Danke für eure Antworten. Hat sich eigentlich alles recht schnell geklärt. Olaf und LDR haben das kukrz und knapp erklärt. Seltsam, dass ich mir zwar in dem Datenblatt den Strom angeguckt hatte, aber nicht gecheckt habe, dass bei dem Strom dann halbes Volt fehlt... Muss man vielleicht auch üben nichts zu überlesen.
Und, ok dass ich 1K Ohm benutzt habe statt 10k sehe ich jetzt erst. Da ist mal ein Augenarzt Termin angesagt ;-)
Ich habe mir cmos IC gekauft, weil ich dachte das wäre für mich die universiellste Lösung bzgl. der Versorgungsspannung. 5V geht, 9V ...alles kein Problem. Je nachdem wo man bastelt.
Nachtrag: Eine Frage habe ich noch dazu: falls ich mal etwas mehr Strom aus einem Ausgang nehmen möchte, wie/womit kann ich das buffern? 5 mA für eine LED wäre ja schon schlecht. Wenn ich den Tip von einem extra IC mit arallelen Gattern nicht anwende. Ein Strommonster-Buffer der 4000er gibt es nicht?
wie/womit kann ich das buffern? 5 mA
für eine LED wäre ja schon schlecht.
Du kannst bessere Leuchtdioden nehmen die mit 1-2mA schon relativ hell
sind. Ausserdem kannst du auch mehrere Gatter parallel schalten.
Ein Strommonster-Buffer der 4000er gibt es nicht?
Ich denke eher nicht. Die klassischen 4000er waren ja auf Strom sparen
und langsam ausgelegt. Heute nimmt man ja eher HC-Gatter weil man mit 5V
ueblicherweise auskommt. Dort gibt es dann auch dicke Busdriver.
Ein CD40106 kann bei 12V noch problemlos mit einer LED mit 2k2 Vorwiderstand belastet werden. Wenn dann ein halbes Volt fehlen sollte, sieht man das optisch nicht.
Ich glaube die CD40xx Reihe verkraftet max. 10mA am Ausgang. Ich würde aber nicht mehr als 5mA entnehmen.
Bei denen ist mit 16mA pro Gatter auch schon das Ende erreicht.
Es gibt aber heute Leds die kannst du mit 10mA betreiben und willst
dann da nicht mehr reinschauen weil du danach 10min gruene oder rote
Punkte siehst.
Es gibt aber heute Leds die kannst du mit 10mA betreiben und willst
dann da nicht mehr reinschauen weil du danach 10min gruene oder rote
Punkte siehst.
Das stimmt. Bei den Grünen habe ich sogar 22k vorgeschaltet, weil die einfach zu grell strahlen (20.000 mcd)!