Moin,
Ich bin auf der Suche nach Schrittmotoren im Bereich >30Ncm.
Eigentlich kosten die überall mindestens 9€, auch bei Pollin. Die haben aber einen Schrittmotor für 2,95€ mit 34Ncm. Übersehe ich da irgendwas oder muss ich noch auf was anderes Achten? Die Bewertungen sind durchgehend positiv und da ich 3 Stück brauche würde sich das preislich schon sehr stark lohnen.
Die haben aber einen Schrittmotor für 2,95€ mit 34Ncm. Übersehe ich da
irgendwas oder muss ich noch auf was anderes Achten?
Du solltest drauf achten, dass du den passenden Treiber dafür benutzt.
Wie der zu deinen Anforderungen passt, musst du schon selber entscheiden, solange du nur einen Grenzwert für das Drehmoment in die Debatte schmeißt, aber nicht verrätst, unter welchen Bedingungen.
Den Spulenwiderstand hast du gesehen?
Zum Kontext: Ich habe vor ein vollautomatisches Lagersystem für Kleinteilemagazine zu bauen (siehe Anhang). Ich weiß auch nicht ob ich da Drehmomentmäßig im richtigen Bereich bin, das war nur mal so eine Schätzung.
Nennspannung liegt bei 10,4V. Ich habe eigentlich 12V, aber wenn ich das richtig verstehe sollte sich das ja über die Strombegrenzung am Treibern regulieren.
Das ist ein Restposten. Auswirken tut sich das so, daß Du sobald der ausverkauft ist keinen nachbestellen kannst und er eventuell wie Du schon gemerkt hast ungewöhnliche Daten hat. Zum Basteln wie in deinem Fall ist das aber doch egal.
Das ist ein Restposten. Auswirken tut sich das so, daß Du sobald der
ausverkauft ist keinen nachbestellen kannst
Die bekannte Falle, wenn etwas kaputt geht.
Für mich habe ich mal "mindestens drei" definiert:
Ein Bauteil zum gleich kaputt machen,
das zweite als Ersatz und
das dritte im Vorrat, falls später eine Reparatur nötig wird.
Bei manchen Teilen kann es Sinn machen, sogar ein paar mehr zu bevorraten, wenn sie billig sind.
Nennspannung liegt bei 10,4V. Ich habe eigentlich 12V, aber wenn ich das
richtig verstehe sollte sich das ja über die Strombegrenzung am Treibern
regulieren.
Die Betriebsspannung sollte eher einen Faktor 3 über der Nennspannung des Motors liegen. Sonst bricht das Drehmoment bei höherer Schrittfrequenz ein.
Vor 30 Jahren gab es noch keine Treiber mit Schaltregler.
Damals benutzte man einen Transistor, einen Elko und einen Hochlastwiderstand. Für die damalige Technik brauchte man einen hohen Spulenwiderstand und hohe Induktivität.
Mit so einer Schalung bekam man sowieso keine hohe Schrittfrequent zustande.
Diese Motoren waren nicht nur langsam, sie wurden auch heiß. Den Strom für die Wärme müssen Netzgerät und Treiber zusätzlich liefern - kostet mehr als ein zeitgemäßer Motor.
Na ja, 10.5Vrms, also 15Vp, dreht entweder nur langsam oder braucht hohe Treiberspannung um 100V um doch noch schnell drehen zu können, dafur wird der Treiber nur gering belastet, 0.5A Treiberleistung reicht aus.
Wer also einen Schrittmotor braucht, der nur langsam drehen sill, nur geringe Anforderungen an die Elektronik stellt, an 12V nicht in Mikroschritt sondern nur Vollschritt kann, der ist mit ihm gut bedient.
Zum Kontext: Ich habe vor ein vollautomatisches Lagersystem für
Kleinteilemagazine zu bauen (siehe Anhang). Ich weiß auch nicht ob ich
da Drehmomentmäßig im richtigen Bereich bin, das war nur mal so eine
Schätzung.
Also ein Käseregalsystem. Da bin ich von Hand sicherlich schneller und effektiver.
Da bin ich von Hand sicherlich schneller und
effektiver.
Der Trick ist ja: wenn man aber das Holen in Auftrag geben, und in der Zwischenzeit etwas Anderes machen kann, ist das völlig unerheblich, und man /hat/ einen Vorteil.
Ich habe mir mal einen mit Getriebe bei Vevor bestellt.. damit hat man auch eine sehr hohes Haltemoment ohne Ruhestrom.. normalerweise hätte ich 50€ hinlegen müssen, mit Wunschspannung, Kraft und Haltemoment.
Glaube das waren 15€, nur die Daten waren jenseits von gut und böse und ich musste den Controller nach dem Motor aussuchen.
Vor 30 Jahren gab es noch keine Treiber mit Schaltregler.
...
Jetzt wissen wir, dass du noch keine 30 bist und keine Ahnung hast, was
damals aktuell war.
Ein anderer braucht gleich drei Motore, weil er meint, er könnte einen Schrittmotor mal eben so kaputt machen.
Die anderen Kommentare bringen auch nichts.
Das Hauptproblem: niemand weiß, was der TO vorhat nicht einmal er selbst. Da wird dann ein Motor zu 9 Euro als zu teuer empfunden. Ganz zu Recht, denn ein Stepper darf höchstens 50 Cent kosten.
Ich weiß auch nicht ob ich da Drehmomentmäßig im richtigen Bereich bin,
das war nur mal so eine Schätzung.
Geht alles, mit dem nötigen Getriebe, die Frage ist nur, wie lange man warten will, bis das Ding so hingenudelt hat.
Und das wiederum hängt von der Grösse der Kleinteile ab, bei 0805-Widerständen sind die Wege nicht so weit.
Aber auf den ersten Blick: 2 Motoren in Z die nie synchron laufen werden, Schrittmotore statt Servomotore, so kleine langsame statt schneller grosser: das Projekt sieht zu 100% nach Scheitern aus.
Das Problem ist ja auch nicht, irgendwohin zu eiern, sondern dort die Kleinteile gezielt zu greifen, ggf. abzuschneiden oder zu vereinzeln.
Wer also einen Schrittmotor braucht, der nur langsam drehen sill, nur
geringe Anforderungen an die Elektronik stellt, an 12V nicht in
Mikroschritt sondern nur Vollschritt kann, der ist mit ihm gut bedient.
Was hat Mikroschritt vs. Vollschritt mit dem Motor zu tun?
Darüber entscheidet der Treiber und der A4988 unterstützt Mikroschrittbetrieb bis 1/16.
Was hat Mikroschritt vs. Vollschritt mit dem Motor zu tun?
Ein 10.5Vrms Motor braucht 15V für die Sinus-Spitze der Mikroschrittansteuerung, da reichen 12V Versorgungsspannung nicht aus, zumindest wenn man die Leistung rausholen will für die er gebaut wurde.
Das wurde übrigens schon geschrieben, einfach besser lesen bevor du ungläubig meckerst.
Bei z.B. 24V Versorgung kann der Motor durchaus Mikroschritt.
Aber auf den ersten Blick: 2 Motoren in Z die nie synchron laufen
werden, Schrittmotore statt Servomotore, so kleine langsame statt
schneller grosser: das Projekt sieht zu 100% nach Scheitern aus.
Zwei Motoren für Z hab ich schon öfter bei 3D-Druckern gesehen, hier zb ein upgrade für den Ender3: https://www.amazon.de/Creality-Offizielles-Schrittmotor-enthalten-3D/dp/B09RX4S2MF
Und was für Servomotoren willst du da einsetzen und warum? Soweit ich weiß sind NEMA17 Motoren doch so ziemlich Standard bei 3D Druckern und Fräsen und da sehe ich jetzt nicht so den riesen Unterschied zu meinem Projekt. Und so extrem langsam ist da jetzt auch nichts. Welche Motoren genau würdest du denn nehmen? Servo-Motoren sind für mich die Motoren mit nem Poti hintendrin die somit nie über eine ganze Umdrehung kommen. Wie soll ich sowas dafür benutzen?
Das Problem ist ja auch nicht, irgendwohin zu eiern, sondern dort die
Kleinteile gezielt zu greifen, ggf. abzuschneiden oder zu vereinzeln.
Das ist aktuell noch nicht eingeplant. Erstmal soll das Ding nur eine Kiste holen, abstellen und wieder mitnehmen. Er weiß durch eine Datenbank wo welche Kiste steht und die Kisten bekommen QR-Codes an denen erkannt wird welche Kiste das ist. Du kannst dann in einem Web Interface das Teil auswählen und er bringt dir die richtige Kiste. Es geht nicht darum, das es schneller geht als von Hand wenn man weiß wo was ist. Die Kästen haben jeweils 32 Fächer die sich in 3 Segment unterteilen lassen. Davon ordne ich 6 Stück an, das macht dann
3236 = 576 Lagerplätze.
Und wegen der Geschwindigkeit: Der Ender 3 hat Nema17 Motoren irgendwo zwischen 30 und 40Ncm. Die maximale Geschwindigkeit ist AFAIK 150mm/s. Meine Y Achse ist ca. einen Meter lang. Das heißt um nach ganz hinten zu kommen bräuchte ich dabei 6 Sekunden. Könnte schneller sein, ist jetzt aber auch nicht viel zu langsam. Z-Achse wird wahrscheinlich etwas langsamer sein, aber auch das ist kein Drama
Nennspannung liegt bei 10,4V. Ich habe eigentlich 12V, aber wenn ich das
richtig verstehe sollte sich das ja über die Strombegrenzung am Treibern
regulieren.
Die Betriebsspannung sollte eher einen Faktor 3 über der Nennspannung
des Motors liegen. Sonst bricht das Drehmoment bei höherer
Schrittfrequenz ein.
Zwei Motoren für Z hab ich schon öfter bei 3D-Druckern gesehen,
Sind aber schlecht, besser ein doppelt so starker Motor und die Wellen per Zahnriemen verbinden, dann kann sie durch Schrittfehler, vor allem beim einschalten dreht einer links der andere rechts auf den nächsten Schritt, nicht schräg wrmerden.
Je nach Geschwindigkeit, Gewicht und benötigter Beschleunigung und Positioniergenauigkeit: Gleichstrom mit Drehzahlsensor und Getriebe. Oder auch vektorgesteuerte Drehstrommotore.
Ein 10.5Vrms Motor braucht 15V für die Sinus-Spitze der
Mikroschrittansteuerung, da reichen 12V Versorgungsspannung nicht aus,
zumindest wenn man die Leistung rausholen will für die er gebaut wurde.
Es geht hier nicht um das Haltmoment bzw. Drehmoment im fast Einzelschrittbetrieb.
Durch die höhere Laufruhe bei Mikroschrittbetrieb stalled der Motor bei gleiche Spannung später als bei Vollschrittbetrieb, aber gerade wenn es um schnelles Verfahren geht, erübrigt sich die Diskussion ob 12V-Rechteck- oder 15V Sinusansteuerung reicht.
Gegen die Induktionsspannung hilft nur eine großzügig bemessene Betriebsspannung für den Motortreiber, z.B. mit einem zusätzlichen Boost-Konverter, wenn man denn nur 12V zur Verfügung hat. Ohne ausreichende Spannung kann man höhere Schrittfrequenzen sowieso vergessen. Bei diesem Motor ist hier allerdings zusätzlich noch die hohe Induktivität der Spulen hinderlich.
Je nach Geschwindigkeit, Gewicht und benötigter Beschleunigung und
Positioniergenauigkeit: Gleichstrom mit Drehzahlsensor und Getriebe.
Oder auch vektorgesteuerte Drehstrommotore.
Wenn man bestimmte Positionen anfahren will, wäre vielleicht ein Positionssensor besser geeignet als ein Drehzahlsensor.
Es geht hier nicht um das Haltmoment bzw. Drehmoment im fast
Einzelschrittbetrieb.
So so, du weisst worum es geht.
Wohl eher in deiner Einbildung.
Es geht (dir sogar, nicht dem TO) um Vollschrittbetrieb vs. Mikroschrittbetrieb des vom TO ausgesuchten Motor an 12V.
Und ein Honk namens Wolfgang der dir begegnet wenn du in den Spiegel schaust hat nicht verstanden, warum Mikroschritt mit diesem Motor an 12V nicht geht
An statt dass er sich in den Arsch beißt, warum sein vorlautes Mundwerk ihn wieder mal wieder voll in die Scheisse geritten hat, versucht er jetzt mit Nebelkerzen, Umdefinition, Zusatzerfindungen (step up Wandler) Alles, um bloss nicht als Loser dazustehen.
Dabei steht das da oben schon, schwarz auf weiss hast du deine Dummheit veröffentlicht.
Es wird für dich Zeit für wieder einen neuen Nick-Namen. Aber deine Dummheit wird trotzdem immer wieder auffallen.