gibt es eine Möglichkeit ein Transistor-Kennlinienfeld erstellen zu lassen?
Habe Werte aus einer Simulation und muss diese in das 4 Quadranten Feld eintragen. Mit Excel ist es mir schon mal nicht gelungen. Vielleicht hat etwas schon mal jemand gemacht. Würde mich über Programmvorschläge freuen.
ich kenne noch die Methode mit dem Ausmessen einzelner Punkte und dem Zusammenfügen dieser als Kennlinie auf Millimeterpapier.
Aber, das meinst Du wohl nicht.
Es gibt auch Kennlinienschreiber als Gerät, die dies automatisiert tun.
Von einem real existierenden Transistor schreibst Du allerdings nicht.
gibt es eine Möglichkeit ein Transistor-Kennlinienfeld erstellen zu
lassen?
Habe Werte aus einer Simulation und muss diese in das 4 Quadranten Feld
eintragen. Mit Excel ist es mir schon mal nicht gelungen. Vielleicht hat
etwas schon mal jemand gemacht. Würde mich über Programmvorschläge
freuen.
Ja, es gibt viele Möglichkeiten, um ein Transistor-Kennfeld zu erstellen. Ein paar coole Tools sind:
1
OriginLab: Dieses Profi-Tool für Datenanalyse und Grafik ist perfekt für das Erstellen von Kennfeldern.
2
3
MATLAB: Ein Hammer-Numerik-Werkzeug, das auch für das Zeichnen von Kennfeldern genutzt werden kann.
4
5
Gnuplot: Ein Open-Source-Programm, das super für Plots und Diagramme ist.
Außerdem kannst du Online-Tools wie Plotly oder Datawrapper nutzen, um ein cooles Transistor-Kennfeld zu zeichnen.
Laut DB ist der BSP149 ein Verarmungstyp. Warum ist das Symbol so
gezeichnet?
Fehler in LTSpice?
Ich hatte ein Modell und ich wollte zügig simulieren. Mit depletion mode NMOS - Typen hatte ich bisher noch keine Berührung und das Symbol im Datenblatt von Infineon sieht auch nicht viel anders aus.
Welche Simulation kann das denn nicht selber direkt erzeugen?
Nun Privat arbeite ich mit Spice (egal ob LT- oder P-) damit kenn ich mich aus. Auch Multisim geht mir leicht von der Hand.
Nur hier kam eine Hardware ins Spiel die ich nicht kannte, ein System von Lucas Nülle, UniTrain, aber nicht mehr die neuste Version.
Auf das Board wurde dann ein BC238 gesteckt und dann einfach nur die Werte abgelesen und man hat sie OldSchool mäßig in einer Tabelle auf Papiergebracht.
Berufsschulen sind wohl noch nicht so ganz UpToDate wie ich gehofft habe.
ich kenne noch die Methode mit dem Ausmessen einzelner Punkte und dem
Zusammenfügen dieser als Kennlinie auf Millimeterpapier.
Aber, das meinst Du wohl nicht.
Von einem real existierenden Transistor schreibst Du allerdings nicht.
Das war dann wohl etwas Unglücklich von mir formuliert da der Transistor schon real existiert nur alle Messungen simuliert wurden und man das nehmen musste was besagte Hardware ausspuckte.
Mit den ganzen erwähnten Programmen hab ich noch nie gearbeitet und müsste mich erst mal darin einlesen und mal probieren wie die funktionieren.
Nur hier kam eine Hardware ins Spiel die ich nicht kannte, ein System
von Lucas Nülle, UniTrain, aber nicht mehr die neuste Version.
Auf das Board wurde dann ein BC238 gesteckt und dann einfach nur die
Werte abgelesen und man hat sie OldSchool mäßig in einer Tabelle auf
Papiergebracht.
Berufsschulen sind wohl noch nicht so ganz UpToDate wie ich gehofft
habe.
Du tust mir echt leid. Dein Lehrer hat wohl vor 40 Jahren aufgehört sich weiterzubilden. Aber Rechenschieber und Logarithmentabellen hast Du hoffentlich nicht kennengelernt. Für einen Plotter hatte es ja auch nicht gereicht.
Nur hier kam eine Hardware ins Spiel die ich nicht kannte, ein System
von Lucas Nülle, UniTrain, aber nicht mehr die neuste Version.
Auf das Board wurde dann ein BC238 gesteckt und dann einfach nur die
Werte abgelesen und man hat sie OldSchool mäßig in einer Tabelle auf
Papiergebracht.
Berufsschulen sind wohl noch nicht so ganz UpToDate wie ich gehofft
habe.
ich kenne noch die Methode mit dem Ausmessen einzelner Punkte und dem
Zusammenfügen dieser als Kennlinie auf Millimeterpapier.
Aber, das meinst Du wohl nicht.
Darauf lief es dann letztendlich hinaus :D
Aha, es wurde nichts simuliert, sondern sind real gemessene Werte.
Habe Werte aus einer Simulation und muss diese in das 4 Quadranten Feld
eintragen. Mit Excel ist es mir schon mal nicht gelungen.
Wenn die Messwertpunkte sinnvoll in ausreichender Anzahl gewählt wurden, dann kann man mit Excel auch entsprechende Kennlinien-Diagramme erzeugen. Also gib uns die Excel-Datei mit den Messwerten, wenn dir geholfen werden soll.
So gesehen hat Excel viel Ähnlichkeit mit Beton.
Es kommt drauf an, was man d'raus macht.
Vielleicht hat etwas schon mal jemand gemacht.
Das wäre in diesem Fall ziemlich egal. Wesentlich ist, den Weg zu kennen, um dort hin zu kommen.
Würde mich über Programmvorschläge freuen.
Keiner weiß, wie deine Daten wirklich aussehen bzw. aussehen könnten und was du dir genau als Ergebnis vorstellst.
Zeige ein Beispiel mit (maschinenlesbaren) Ausgangsdaten und Diagramm(-skizze). Sonst eiern wir hier in drei Tagen noch rum.
Du tust mir echt leid. Dein Lehrer hat wohl vor 40 Jahren aufgehört sich
weiterzubilden.
Wenigstens ein Mal sollte man die klassische Methode gemacht haben: Werte aufnehmen und in Tabelle eintragen. Hat auch den Vorteil, daß man an bestimmten, interessanten Punkten (die man erst während der Messung entdeckt), weitere Messungen vornehmen kann.
Ich würde die gemessenen Werte in Excel eingeben, dann lassen sich beliebige Diagramme ausgeben, auch logarithmische Skalen, etc.
Aber Rechenschieber und Logarithmentabellen hast Du
hoffentlich nicht kennengelernt.
Kenne ich noch. Hat mir nicht geschadet zum Gesamtverständnis.
Bei meinen Nachhilfeschülern krankt es oft daran, daß sie in der Ausbildung an einen bestimmten Taschenrechner gebunden werden. Tastenkombination xyz - was sich dahinter verbirgt, bleibt oft im Dunkeln.
Macht also Sinn, die 'altmodischen' Methoden kennenzulernen und dann zu moderneren Hilfsmitteln überzugehen.
Das langsame Arbeiten hat den zusätzlichen Vorteil daß man dabei eher versteht was man da eigentlich tut.
Bei meinen Nachhilfeschülern krankt es oft daran, daß sie in der
Ausbildung an einen bestimmten Taschenrechner gebunden werden.
Tastenkombination xyz - was sich dahinter verbirgt, bleibt oft im
Dunkeln.
Macht also Sinn, die 'altmodischen' Methoden kennenzulernen und dann zu
moderneren Hilfsmitteln überzugehen.
Das langsame Arbeiten hat den zusätzlichen Vorteil daß man dabei eher
versteht was man da eigentlich tut.
Du hast natürlich in gewisser Weise recht. Man sollte von den überholten Methoden mal gehört haben. Im Rückblick waren sie aber eben nur unproduktiv. Das die Älteren die Grundlagen viel intensiver kennengelernt haben liegt ja daran, daß sie damit groß geworden sind. Insofern sind die heutigen Schüler in dieser Beziehung überfordert. Wo soll man anfangen? Mit Löcherstrom bei Halbleitern? Da wäre noch die Elektronenröhre, die eigentlich sehr interessant ist und mit einem Fet vergleichbar wäre.
Der TO, Alexander, kennt sich mit LTspice und PSPICE aus. Dann sollte man ihn doch nicht noch mit der Anfertigung von Kennlinenfeldern, womöglich auf Millimeterpapier, beschäftigen.
mfg klaus
Von einem real existierenden Transistor schreibst Du allerdings nicht.
Das war dann wohl etwas Unglücklich von mir formuliert da der Transistor
schon real existiert nur alle Messungen simuliert wurden und man das
nehmen musste was besagte Hardware ausspuckte.
Es scheint, als sei ich im Detektieren von Spitzfindigkeiten ganz gut.
Man sollte von den überholten
Methoden mal gehört haben. Im Rückblick waren sie aber eben nur
unproduktiv.
mfg klaus
Das gilt sicherlich für manche/einige Methoden oder Verfahren, aber bestimmt nicht für alle! Vor allem müsste man mal definieren, wie man "Produktivität" beim Erwerben von Kenntnissen interpretieren soll/kann.
(PS: Ich bin aus Bremen und unsere Schüler sind die letzten Bei PISA, ABER: Bremen ist Spitze bei der Ausstattung der Schüler mit Laptops. Ein Schelm, der da einen wie auch immer gearteten Zusammenhang wittert).
Also - ich bin bei der Bewertung "überholter" Methoden etwas vorsichtig.
Beispiel: Rechenschieber. Wer damit umgehen kann, hat ein sicheres Gefühl für Größenordnungen. Ob das ein Taschenrechner (der natürlich viel "produktiver" - weil schneller - ist) auch so ermöglicht?
Ich hab mal eine Schülerin der 8. Klasse zur Nachhilfe gehabt. Sie wusste z.B. nicht, wieviel Zentimeter ein Meter hat (ich musste es ihr auf dem sog. Zollstock zeigen). Als sie mal ganz grob die Größe eines Fußballfeldes abschätzen sollte, war sie total aufgeschmissen und faselte was von Zentimetern (nachdem ich ihr das mit dem Zollstock gezeigt hatte). Also überhaupt kein Gefühl für Größenordnungen. Die "modernen" Methoden haben dann manchmal wohl auch so einige Schwachstellen.