K-Thermoelement Auswerten

OP #7353927
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Guten Abend,

Ich habe eine Frage zu einem Tyap K Thermoelement. Ich habe einen Lötkolben von JBC und versuche die Temperatur zu messen. Meiner Werkstatt ist im Keller und dort habe ich offensichtlich um die 12 °C.

Schließe ich die beiden Pins der Lötspitze an ein Messgerät an dann zeigt es mir 12 °C an. Schließe ich das mitgelieferte Thermoelent an zeigt es mir 12 °C.

Ich versuche jetzt den die Spannung mit hifle eines Operationsverstärkers (MAX4238) zu verstärken (v = 213). Der Max 4238 ist ein Low-Offset OpAmp (2 uV). Leider bekomme ich bei Raumtemperatur keine Spannung am Ausgang des OpAmp. Wenn ich die Lötspitze mit einem Feuerzeug erwärme dann steigt die Spannung aber rasant an. Also die Schaltung funktioniert.

Bei 12 °C sollte das Element 0,477 mV ausspucken. Das mal 213 ist 101 mV.

Woran kann es liegen das ich erst bei höheren Temperaturen einen Wert am Ausgang erhalte?

#7353940
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Thermoelemente messen die Temperaturdifferenz. Da deine Kaltstelle (am Operationsverstärker) und an der Lötspitze beide 12° haben ist 0V korrekt. Bei höherer Temperatur an der Spitze steigt die Spannung dann. Beachte aber, du musst die Kaltstellentemperatur (hier 12°) von deiner gemessenen abziehen (Kaltstellenkompensation).

Gruß Ulrich

#7354100
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H. H. schrieb:

Es gibt ja extra Opamps, die das gleich mit machen.

Sonderlocken.

Die meisten uC können heute Temperatur messen, ihre eigene oder die eines Sensors an der Klemmstelle, z.B. mit einer simplen Diode oder einem KTY.

Die zur gemessenen Temperatur hinzuzählen kann der uC auch. Sonder-IC zur Kaltstellenkompensation braucht man nur, wenn man keinen uC hat.

Gast #7354116
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Michael B. schrieb:

H. H. schrieb:

Es gibt ja extra Opamps, die das gleich mit machen.

Sonderlocken.

Bei den Verkaufszahlen sicher nicht.

Die meisten uC können heute Temperatur messen, ihre eigene oder die eines Sensors an der Klemmstelle, z.B. mit einer simplen Diode oder einem KTY.

Die zur gemessenen Temperatur hinzuzählen kann der uC auch. Sonder-IC zur Kaltstellenkompensation braucht man nur, wenn man keinen uC hat.

Was sehr häufig der Fall ist.

Gast #7354137
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Michael B. schrieb:

H. H. schrieb:

Es gibt ja extra Opamps, die das gleich mit machen.

Sonderlocken.

Die meisten uC können heute Temperatur messen, ihre eigene oder die eines Sensors an der Klemmstelle, z.B. mit einer simplen Diode oder einem KTY. Die zur gemessenen Temperatur hinzuzählen kann der uC auch.

Im Griff der Weller WMRP steckte ein KTY, um die Kaltstelle zu rechnen.

In meiner Lötstation rechne ich einfach 22K gegen. Der Fehler der abweichenden Umgebung macht bei den üblichen Löttemperaturen maximal 3% aus, die kann ich ertragen.

Sonder-IC zur Kaltstellenkompensation braucht man nur, wenn man keinen uC hat.

Das magst Du so betrachten.

Wenn man einen µC hat, der die kleine Spannung des Thermoelementes direkt verarbeiten kann, sollte man es so machen. Wenn nicht, ist das 'Sonder-IC' nicht mehr Aufwand als der OP als Analogverstärker und liefert vermutlich präzisere Ergebnisse.

iche schrieb:

Schau dir mal den Seebeck-Effekt an. Auch ist der Spannungsanstieg nicht linear !

In der Praxis, hier einem Lötkolben, ohne jegliche Relevanz.

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