FANUC PPR A13B Lochstreifenstanzer / -Leser

OP (Firma: www.wolfgangrobel.de) #5915205
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Hallo zusammen,

mir ist so ein Teil zugelaufen, hat jemand zu diesem Teil ein Manual? Im 
Netz habe ich zu dem Gerät nichts gefunden, obwohl es wohl massenhaft 
über ebay vertickt wird... vielleicht suche ich ja auch falsch.

Eine Erklärung zur Bedienung des Frontpanels wäre schon mal hilfreich...

Danke.
Gast #5916828
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Wolfgang R. schrieb:
> vielleicht suche ich ja auch falsch

Ich glaube nicht, da hilft wohl nur Reverse Engeneering.

Es ist mehr als 20 Jahre her dass ich mich mit Lochstreifen-Peripherie 
beschäftigt habe, und das war Fazit (mit eigenen 
Parallelschnittstellen). Ich weiss auch nicht ob Fanuc eigene Hardware 
verbaut hat.

Georg
#7363960
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Ich hab auch mal nach Fanuc Doku gesucht. Resultat, es ist alles zu haben, kostet aber massenhaft Geld. Die wollen für jedes Fitzelchen Papier jede Menge Geld sehen. Ich hatte mal ne analoge CNC-Drehbank, die wollte ich auf ne modernere Steuerung bei vorhandenen Antrieben umrüsten, aber da allein die Doku dafür ein halbes Vermögen gekostet hätte, hab ichs gelassen.

#7622271
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Das Teil hab ich schon vor Jahren verschrottet. Und analog bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Antriebe analog sind, nicht digital wie die heute üblichen. Die Steuerung als solche arbeitet selbstverständlich digital. Aber alles was rein und raus geht ist analog, Wobei die Wegmessung per TTL erfolgt ist, also eigentlich auch bereits digital. Das waren Fanuc Yellowcap Motoren, die Dinger laufen wohl mit rd 120V/DC. Wenn man weiss, wo was angeschlossen wird, dann kann man mit einer Spannung von 0-10V den Motor von Stillstand bis Höchstdrehzahl ansteuern. Bei den digitalantrieben heutzutage, geht da ohne die genau passenden digitalen Befehle gar nix.

#7624990
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Uli S. schrieb:

Das Teil hab ich schon vor Jahren verschrottet. Und analog bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Antriebe analog sind, nicht digital wie die heute üblichen.

Ich hatte vor 50 Jahren meine ersten Kontakte zu CNC Maschinen. Natürlich die mit den analogen Antrieben. Gildemeister, Hahn und Kolb, Nassovia, Fanuc und wie sie alle hiessen. Und auch klar, alle wurden mit Lochstreifen gefüttert. Die tiefgreifenste Erinnerung aus der Zeit, eine nagelneue Drehbank mit einem 100kW Antriebsmotor sollte im Beisein der Chefs eingeweiht werden. Und dann fuhr der Support mit dem Werkzeug im vollen Speed am Drehteil vorbei in das Futter. Ergebnis: Motorwelle abgeschert, Zahnräder schauten aus dem Getriebegehäuse, das Bett völlig verzogen - Totalschaden! Man hat sich darauf geeinigt das der Lochstreifen einen Riss hatte.

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