Lutz V. schrieb:
Man kann diese entweder durch reine Überlegung finden
Die Überlegung ist imho immer wichtig. Auch nach der Rechnung.
Ich erinnere mich an die Plausibilitätsprüfungen im Studium bei derartigen Berechnungen. Wenn da ein Monstrum an Ergebnisausdruck herauskam, hat man einfach mal f = 0 und f → ∞ eingesetzt und geschaut, ob das Ergebnis sein kann.
f=0 heißt: Cs entfallen lassen, Ls kurzschließen und
f→∞ heißt: Cs kurzschließen und Ls entfallen lassen.
Als erstes müssen dann die Dimensionen stimmen und zweitens vereinfacht sich das Netzwerk oftmals soweit, dass man auf einfache Grundschaltungen kommt.
Rainer W. schrieb:
Auf welche Parameter beziehen sich die Achsen. Ich sehe da nur
dimensionslose Zahlen.
Ja, was soll sie denn darstellen? u_a(t) oder v(f)?
Bei der Aufgabe muss im Idealfall die Kurve (falls sie u_a(t) zeigt) bei -∞ anfangen, der ideale Sprung am Eingang ist ja so was wie f → ∞ ...
Soll die Kurve aber v(f) zeigen, ja dann sieht es wieder ganz anders aus.