Leuchtstofflampen mit Heiztrafo und konvent. Dimmer dimmen

Gast #580831
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Hallo,

ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass man Leuchtstofflampen mit 
konventionellen Dimmern dimmen koennte, indem man den Starter ausbaut 
und die Elektroden mit Hilfe eines Heiztrafos staendig heizt.

Also etwas so:
1
                            +---------+
2
230V,        L o------------| VG/ VVG |------------------+
3
Phasen-                     +---------+                  |
4
anschnitt                                                |
5
                         +--------------------------+    |
6
             N o--+------| Leuchtstofflampe         |----+
7
                  |      |                          |    |
8
                  |   +--| z.B. T8 58W              |--+ |
9
                  |   |  +--------------------------+  | |
10
                  |   |                                | |
11
                  |   +-----------------+              | |
12
                  +-------------------+ |              | |
13
                                      | |              | |
14
                     +-------------+  | |              | |
15
230V,        L o-----|          6V |--+ |              | |
16
permanent            |             |----+              | |
17
                     | 230V        |                   | |
18
                     |          6V |-------------------+ |
19
             N 0-----|             |---------------------+
20
                     +-------------+
21
                         Trafo

Ich kann mir allerdings nicht Vorstellen, dass die Lampe so immer 
Zuendet (besonders bei geringen Helligkeiten).


Es gibt da fertige Produkte, die allerdings sehr teuer sind.
Es gibt auch EVGs mit analogem Eingang zur Helligkeitsregelung.

Allerdings moechte ich unbedingt mit dem bestenden Dimmer dimmen, da es 
sich hierbei um eine spezielle Lichtsteuerung handelt.
Der Dimmer hat einen Schaltausgang fuer die Heizung der 
Leuchtstofflampen.
Allerdings sind die Zusatzgeraete fuer Leuchtstofflampen von dem 
Hersteller nicht mehr zu bekommen, da es ihn nicht mehr gibt (Gerhard & 
Schroff Lichttechnik GmbH).
Ich weiss nicht, was genau in diesem Zusatzgeraet drin ist. Vielleicht 
doch nur ein Heiztrafo?
Das Ding hatte 10 Anschluesse:
2x Zuleitung 230V gedimmt
2x Zuleitung 230V permanent (bzw. geschaltet)
2x VG/VVG
4x Leuchtstofflampe


Hat vielleicht schon jemand Erfahrung damit gemacht?

Wuerdet ihr sagen, ein Versuch mit Heiztrafo lohnt?
Wenn jemand das schonmal getestet hat und es garantiert nicht 
funktioniert, braeuchte ich mir keinen Trafo kaufen...
Gast #582976
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Hallo Sascha,

ich habe vor einigen Jahren Experimente mit dem Dimmen von 
Leuchtstofflampen gemacht und folgende Erfahrungen gewonnen.

1. Dimmen geht bei höheren Frequenzen (z.B. statt 50 Hz 10 kHz) viel 
besser.

2.Die Glühfäden der Leutstofflampe habe ich immer mit einem kleinen 
Trafo und Vorwiderstand geheizt. Ca 6 Volt und Widerstand nach 
Beobachtung der Farbe der Glühdrähte. (Kleintrafo mit 2*6V sekundär)

3. Entlang der Leuststofflampe, auf der Rückseite, habe ich einen 2-5 mm 
breiten Streifen mit Alu-Folie aufgeklebt.

Unter diesen Umständen konnte ich ohne Starter arbeiten. Die Schaltung 
war wie ein Step-Up oder eigentlich  einen  Sperwandler aufgebaut. Es 
war keine Rückkopplung vorhanden.

Das führt zu einer Schaltung mit großem Dimm- Bereich und zuverlässiger 
Zündung.

Von Osram gab es (oder gibt es noch?) auch ein fertiges Modul, bei dem 
man mit 0-10V den Dimm-Bereich vorgeben kann.

mfg
Fritz

Gast #583199
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Vielen Dank fuer die zahlreichen Antworten!

Leider soll das Dimmen mit Heiztrafo nur mit 38mm (T12) Lampen 
funktionieren. Leider mit den 26mm (T8) nicht.
Wieso eigentlich nicht?

Leider bekomme ich die dicken T12 Lampen nirgends (ich bin heute schon 
in diversen Baumaerkten gewesen).

Kennt jemeand einen Onlineshop, wo man sie bekommt (braeuchte weisse und 
farbige [rot, gruen, blau])?

Das VIP90 ist auch seht interessant!
Leider kostet es knapp 100,- Euro. Da ich 8 Stueck braeuchte, waers 
nicht besonders billig fuer mich.

Die Lampen sind fuer den Party-Keller (indirekte Beleuchtung).

EVG mit 0-10V-Eingang kommt nicht in Frage, da ich die Lichtsteuerung 
mit Dimmer gerne behalten moechte.
#7373805
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Sascha schrieb:

Leider soll das Dimmen mit Heiztrafo nur mit 38mm (T12) Lampen funktionieren. Leider mit den 26mm (T8) nicht. Wieso eigentlich nicht?

Leider bekomme ich die dicken T12 Lampen nirgends (ich bin heute schon in diversen Baumaerkten gewesen).

Hallo 2023!

T12 Röhren sind nun schon länger in der EU verboten. Ab August geht es der T8 an den Kragen. Uns gehen nun die T12-Restbestände aus und T8 zünden leider wirklich nicht. Insofern macht es erst mal wenig Sinn große T8-Lagerbestände aufzubauen.

Aber auf die obige Frage habe ich bis heute keine Antwort gefunden: Die Glühwendeln haben bei T12 und T8 den gleichen Widerstand. Gestern habe ich extra eine Vergleichsmessung bei 4V gemacht. Es fließt der gleiche Strom. Daran kann es also nicht liegen. Warum zünden die T8 nicht? Würde der Trick mit den Alustreifen helfen? Kann man stattdessen auch einfach einen Draht nehmen? Damals gab es auch T12-Röhren mit einen festen Streifen an einer Seite für Notbeleuchtung ohne Starter. Allerdings hatten wir die nur für 40W/120cm Röhren.

Wäre irgendwie ein LED-Ersatz möglich? Bräuchten dann 60cm LED-Röhren, welche in Tandem-Schaltung funktionieren und sich mit Phasenanschnittssteuerung dimmen lassen. Notfalls wäre auch ein (leider illegales!) Umverdrahten möglich. Nur die Phasenanschnittssteuerung muss zeingend bleiben, da es größere Anlagen sind (je 32 Röhren pro Raum), die jeweils zentral gesteuert werden

Gruß aus der Vergangenheit ;) Dominik

Gast #7373842
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Dominik schrieb:

Würde der Trick mit den Alustreifen helfen? Kann man stattdessen auch einfach einen Draht nehmen?

Probiere es doch einfach aus. Ich habe das mal erfolgreich mit selbstklebender Kupferfolie gemacht.

Dominik schrieb:

Nur die Phasenanschnittssteuerung muss zwingend bleiben, da es größere Anlagen sind (je 32 Röhren pro Raum), die jeweils zentral gesteuert werden

Dieses Lampenverbot wird absichtlich schrittweise eingeführt, damit jeder genug Zeit bekommt, seine Anlage umzubauen. Wenn du deine Anlage weiter mit Tricks am Laufen hältst, baust du einen Investitionsstau auf, der dir am Ende womöglich teuer zu stehen kommt.

Tausche die Anlage lieber jetzt schrittweise aus, als später zu einem Zeitpunkt, wo das zu viele andere ebenso tun müssen und dadurch das Material zur Mangelware wird.

Ich würde mal damit anfangen, die Dimmer zu entfernen und durch Stufenschalter zu ersetzen. Wenn weniger Licht gebraucht wird, schaltet man weniger Lampen ein. Das hat sich bewährt und funktioniert mit jedem Lampentyp.

Danach bist du viel flexibler, was die Wahl neuer Lampen angeht. Dann hast du keine Probleme mit den T8 Röhren. Im nächsten Schritt kannst du sie durch LED Röhren ersetzen. Und danach kannst du die Lampenfassungen schrittweise (müssen nicht alle gleichzeitig sein) durch andere ersetzen, falls du überhaupt so lange lebst.

#7373854
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Diesen "Rapidstarter" wie im Bild haben wir quasi ja überall. Da ist der Heiztrafo nur quasi integriert als Abgriff, der beide Wendeln permanent beheizt, statt extern. Nur funktioniert das eben nicht mehr mit T8-Röhren. Die sind offensichtlich nicht mehr für "Rapidstarter" geeignet im Gegensatz zu T12. Sie starten einfach nicht (nicht mal auf höchster Dimmstufe). Eine Leuchte hat 4x 20W Röhren (2 in Tandem), 2x 40W Drosseln und 4x 6pol. Heiztrafos verbaut. Davon hängen 8 Leuchten im Raum verteilt an ein Lichtsteuergerät mit 24V Bedientableau. Hersteller ist Altenberger Leuchten.

Ein Erneuerung der kompletten Anlage kommt nicht in Frage. Sehe ich auch nicht ein, nur weil es die Röhren in der EU nicht mehr gibt eine funktionierende, komplette Gebäudeinstallation zu erneuern. Umrüsten einzelner Leuchten auf LED wäre nach und nach schon eher denkbar. Die Tandem-Schaltung kann ggf. aufgehoben werden. Also LED-Leuchte ohne Vorschaltgerät direkt an die Phasenanschnittssteuerung; Heiztrafos sind natürlich auch nicht mehr nötig. So ein Umbau ist in D allerdings illegal, weil die Typzulassung der Leuchte erlischt. Man wäre also wieder mit einem Bein im Knast, wie so oft. :( Die Frage ist nur, ob es überhaupt LED-Röhren gibt/geben wird, die mit Phasenanschnittsteuerung dimmbar sind.

Angehängte Dateien:
#7373862
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Hi, das ist eben nicht das Vorschaltgerät, das ich verwendete. In Deinem Bild ist nur eine Drossel drin. Bei dem Bild vom Rapidstarter sind da zwei Wicklungen, die genug Zündspannung liefern und dann nach Zündung den Brennstrom begrenzen. Die T8 brauchen dann eben das richtige Vorschaltgerät mit den für sie dimensionierten Wicklungen. Das müsste man auch noch irgendwo auftreiben können. Wenn nicht neu, dann gebraucht. Zum Beispiel beim Zirkus, da wird viel mit Lichteffekten gearbeitet. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/becks-leuchtreklame-aussen-werbung-leuchtschild/2377840667-87-2239

ciao gustav

#7373936
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Sascha schrieb:

Hat vielleicht schon jemand Erfahrung damit gemacht?

Hallo,

solche dimmbaren Leuchtstofflampen von etwa 1980 n.Chr. haben wir hier im Haus eine von zweien hängen, das dind doppelte mit 36W-Röhren, allerdings die "dicken" und OHNE Starter.

Schaut man in die Leuchte hinein, befindet sich darin pro Röhre eine Vorschaltdrossel und ein Heiztrafo, der die zwei Heizwendel einer Lampe bedienen kann. Die Lampe schwingt sich in der Helligkeit langsam hoch nach dem Einschalten.

Und ja, es funktioniert nur mit den "dicken" Röhren, die da hinein gehören, die dünnen starten erst gar nicht. In den "dicken" war mehr Quecksilber drin. Nach genauerem Lesen stellte sich heraus, daß es damals für solche Lampen spezielle dimmbare Röhren gab, die eben zu diesen Heiztrafos gehören, mit "hochohm"-Heizwendel, wenn ich mich recht erinnere.

Damit die Röhren dimmbar sind, gehört noch der "Strumpf" über die Röhre gezogen, das ist ein Metallgeflecht wie ein Netzstrumpf, der über die ganze Länge gehen sollte, wurde bei uns aber nie eingebaut.

Solche Röhren konnte ich leider nie nachkaufen und für spezielle Wünsche hilft nur noch der Versandhandel, da gibt es noch runde, U-förmige und die "dicken". Seitdem sind die Lampen unbrauchbar geworden, müßte man auf "Starterbetrieb" umbauen. Die zweite war nie montiert gewesen.

z.B.

https://www.leuchtmittelmarkt.com/leuchtstofflampen/ https://www.lampenwelt.de/leuchtstoffroehren/

und manche andere.

mfg

#7373990
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Ich werd meine Dimmeranlage für Wohn- und Esszimmer wohl auch bald umstellen müssen. Bisher (seit 1970 etwa) waren das T12 Leuchtstofflampen (die "dicken" mit 12/8" also 38mm). Da waren zwei Anschlüsse: Einmal 230V dauerhaft über Heiztrafo für die Wendeln und einmal geschaltet über Dimmer und KVG für die Helligkeit. Die Röhren hatten einen Zündstreifen. Werden aber nicht mehr hergestellt. Restbestände mit Zündstreifen T12 hab ich letztes Jahr noch online bekommen.

Wenn die letzten verbraucht sind aus meinem Vorrat, muss ich wohl auf LED umstellen, Osram DALI o.ä. aber hab echt keine Lust drauf. Mein Dimmer ist PhasenABschnitt.

EDIT: Der Dimmer arbeitet "rückwärts", also startet mit der vollen Helligkeit zum sichern Zünden und je weiter man dreht, desto dunkler.

Vielleicht gibt es bis dahin auch dimmbare LSL-Substitute, bisher sind mir keine bekannt. Der Anwendungsfall ist wohl auch zu selten.

#7375677
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Ergänzung zu Michael B. (laberkopp): Die T12 hatten 50 mg Hg im Rohr (gerade und U), die T8 nur 20-25 mg Hg, also die Hälfte. Das ergab eine geringere "Zündwilligkeit" sowie eine etwas höhere Brenn- und Zündspannung und weniger restliche Ionen in den Pausen nach dem Verlöschen alle 10 ms. Versager gab es oft mit neuen T8 in den ALTEN T12-Fassungen. In neueren T8-Fassungen war wohl die Drossel minimal anders, damit sie besser zündeten. Quelle: Osram Forschungslabor in München. Die Heizfäden haben alle 6,3 V (±15 %), wie die E-Röhrenserie.

#7377141
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Kann es sein, dass die Heizwendeln von 20W Röhren weniger Spannung brauchen? Unsere Heiztrafos haben nur 4V. Zudem sind bei vielen einach noch 1M Widerstände dazwischen geschaltet worden. Jemand eine Ahnung, was das soll? Bezüglich Berührungschutz/Fingersicherheit ist das natürlich eine Katastrophe.

Angehängte Dateien:
#7377157
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Dominik schrieb:

Unsere Heiztrafos haben nur 4V. Zudem sind bei vielen einach noch 1M Widerstände dazwischen geschaltet worden. Jemand eine Ahnung, was das soll? Bezüglich Berührungschutz/Fingersicherheit ist das natürlich eine Katastrophe.

Da fasst auch keiner rein normalerweise. Ich kenne auch nur die 4V 0,67A Trafos, egal welche Wattage, also bis 65W. 80, 100 und 140W gab es auch aber das waren Einzelfälle.

Der 1M Widerstand schützt die Wicklungen vor Überspannung. An denen liegt ja die Brennspannung an nach dem Zünden und so ist man halt übervorsichtig gewesen. Nötig ist er nicht. Kannst entfernen.

Gast #7377363
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Auslaufdatum für T5, T8 u.a.

RoHS Richtlinie (zuständig für Gifte wie Blei, Cadmium, Quecksilber) wird gelegentlich aktualisiert und regelt Handelsverbote, Ausnahmen usw.

Der Handel darf den Lagerbestand noch verkaufen und für Verbraucher gibts kein Verbot, die alten Leuchtmittel weiterzuverwenden.

nach RoHS 25. 02. 2023 - Kompaktleuchtstofflampe CFL ohne integriertes Vorschaltgerät und Ringlampen 25. 08. 2023 - Lineare T5 und T8 Leuchtstoffröhren

nach Ökodesign-Verordnung

    1. 2023 - Hochvolt-Halogenlampen (G9) und Niedervolt-Halogenlampen (G4 und GY6,35)
#8081028
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Sascha schrieb:

Leider soll das Dimmen mit Heiztrafo nur mit 38mm (T12) Lampen funktionieren. Leider mit den 26mm (T8) nicht. Wieso eigentlich nicht?

In den T12-Leuchtstofflampen ist Argon als Puffergas drin, die T8 mit 26mm Durchmesser verwenden Krypton. Das benötigt eine höhere Spannung zum Zünden.

Christian S. schrieb:

Dominik schrieb:

Unsere Heiztrafos haben nur 4V.

Steht doch drauf: "für Lampe mit nieder-Ohm-Elektroden."

Es wird solche und solche, die anders sind, gegeben haben. Artenvielfalt wie in der freien Natur.

Schnellzündende Leuchtstofflampen (rapid start) haben niederohmige Elektroden, die etwa 3,6 Volt brauchen um auf Emissionstemperatur zu kommen. Sie sind spannungsgesteuerte Elektroden und ziehen - je nach Größe - einen entsprechenden Strom.

Die Elektroden normaler Leuchtstofflampen sind in der Regel für 8-10 Volt gebaut und Konstantstromelektroden. Sie benötigen einen festgelegten Strom, der durch das Vorschaltgerät zur Verfügung gestellt wird. Dabei fällt eine Spannung über der Wendel ab. Bei verbrauchten Leuchtmitteln bis zu 17 Volt pro Elektrode.

Und ja, der Thread war schon alt............................

#8081048
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S. D. schrieb:

Und ja, der Thread war schon alt.

Die dimmbare Doppelrohr-Lampe mit zwei Heiztrafos ist hier immer noch montiert und benötigt einerseits "den Strumpf" über der Röhre und zudem noch die korrekt passenden "dicken" Röhren dafür, von denen im dunkelstmöglichen Lagerort noch zwei unversehrte Ersatz-Exemplare in original-Karton aufgetaucht sind.

Die ca 44 Jahre lang zum Hochziehen des Rolladens und tagsüber vergessenen Röhren wurden tatsächlich unbrauchbar.

S. D. schrieb:

Die Elektroden normaler Leuchtstofflampen sind in der Regel für 8-10 Volt gebaut und Konstantstromelektroden.

Messungen hatte ich noch nie angestellt, um Schäden am Messgerät durch den Startimpuls zu vermeiden. Aber man könnte den Starter durch einen Kurzschluß überbrücken.

Mittlerweile sind die Leuchtstoffröhren fast nur noch als gut abgelagerte Ware aus Privathaushalten, die in momentaner Auflösung sich befinden, zu bekommen.

mfg

#8081081
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Diese mit Phasenan- oder auch -abschnitt und Heiztrafo gedimmten Lampen flackern bri geringem Lichtstrom derart übel, daß man das eh nicht haben will. Davon bekommt man ja,Augenkrebs...

Das AudiMax der TU-Braunscheeig hatte, zumindest bis in die 2000er Jahre hinein, derartige Deckenleuchten mit Heiztrafos, die für Theateraufführungen oder Kinoveranstaltungen immer gedimmt wurden. Auf kleinster Helligkeit ein übelstes Geflimmer, zumal man die Deckenleuchten immer am Rand des Grsichtsfeldes sah, wo das Auge besonders empfindlich auf Flimmern reagiert...

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