Regex-Spielerei [Endet 17.4.]

OP #7392675
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Mir geht der Gender-Gaga gehörig auf den Geist und gewissen Autoren würde ich gerne diesen Scheiß in komprimierter Form vor die Füße kippen – nur soll mir das keine Arbeit machen…

grep -P scheint mir dazu ein vielversprechendes Vehikel zu sein:

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grep -P '(([^ ]+)innen und \2en)' x.txt

x.txt enthält den Text und der obige Ausdruck matcht Phrasen wie

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Patientinnen und Patienten

Was ich noch nicht hinbekommen habe, ist die umgekehrte Reihenfolge

1
Patienten und Patientinnen

Hat jemand eine Idee?

#7392753
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Hab gerade eine 40 seitige Diplomarbeit korrigiert. Dirt kommt keine einziges mal irgendein -Innen vor oder sonstige Doppelschreibweise und war trotzdem komplett gegendert. War übrigens keine technische Arbeit sondern eine Medizinische mit jeder Menge Menschen drin.

Geht also, kann man auch gut lesen ohne ständig über *I zu stolpern. Beschimpfungen wie Gendergaga oder Scheiße sind nicht notwendig wenn man einigermassen normal reden kann.

Walta

#7392755
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Moriz schrieb:

Der interessante Punkt sind Vorwärtsreferenzen in regulären Ausdrücken.

Dieses Thema mit grep und RegEx zu bewerkstelligen wird schwierig. Du darf nicht den Einfallsreichtum unterschätzen, welche von den Schlächtern, Schlächterinnen und Schlächterinnen[:.!*!]innen der verschiedenen westlichen Sprachen zum Einsatz gebracht wird. Ein besser geeignetes Werkzeug wäre zB. Python und darin eine stetig anwachsende Menge RegEx Kommandos als Regelwerk (Regelwerk:innen).

#7392765
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Norbert schrieb:

Walta S. schrieb:

Geht also, kann man auch gut lesen

Selbstverständlich, das ging im Grunde genommen schon immer. Scheint aber in letzter Zeit einer speziellen Gruppe, welche gerne mit Buchstabensalat kombiniert wird, bei weitem nicht mehr ausreichend zu sein.

Möglicherweise handelt es sich bei deiner Behauptung aber auch um eine reine Erfindung, wie so bei den Psychopathen, die sich durch Gendern triggern lassen.

Beitrag #7392824 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7392854
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Leider habe ich das noch nicht ganz hinbekommen, die Veroderung von Search-Pattern. Für sich funktioniert jedes Muster aber nicht mit dem '|' verkoppelt.

grep -Po '(([^ ]+)en und \2innen)|(([^ ]+)innen und \2en)' x.txt Patienten und Patientinnen Philosophen und Philosophinnen

grep -Po '(([^ ]+)innen und \2en)' x.txt Patientinnen und Patienten Philosophinnen und Philosophen

Markus

Angehängte Dateien:
#7392873
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Ich habe es mittlerweile mit Perl geschafft ;-)

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#! /usr/bin/env perl
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open my $fh, '<', $ARGV[0] or die $!;
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while (<$fh>) {
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  if (($_ =~ m/(^.+)innen und \1en/) or ($_ =~ m/(^.+)en und \1innen/)) { 
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        print $_ ;
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  }
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}
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close $fh or die $!;

Da konnte ich die Pattern verodern.

./x.pl x.txt Patientinnen und Patienten Patienten und Patientinnen Philosophinnen und Philosophen Philosophen und Philosophinnen

Markus

Zugegeben ist aber der Vorschlag von Klaus P. eleganter.

grep -Po '((\S+)(inn)?(en)? und \2(inn)?(en)?)' x.txt Patientinnen und Patienten Patienten und Patientinnen Philosophinnen und Philosophen Philosophen und Philosophinnen

Gast #7392925
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Georg M. schrieb:

Die korrekte Anrede lautet „Frau Hauptmann“.

Wikipedia: Hauptfrau steht für: Hauptfrau (Polygamie), die mit mehr Rechten ausgestattete Ehefrau in der Polygamie die weibliche Form der Leitung einer Hauptmannschaft (auch Hauptmännin)

Tja, schön blöd wenn 'Hauptfrau' zu noch mehr Gelächter führt als Frau Hauptmann. Es ist schon kompliziert. Wir brauchen neue geschlechtsneutrale Dienstgrade, eine barierefreie Kriegsführung und eine 50% Frauenquote bei Kampfeinsätzen. Das sollte auch absoluten Vorrang im Sondervermögen der BW haben.

Hauptmännin finde ich aber schon wieder sehr lustig. Warum gibt es denn nicht dazu passend auch den Krankenschwesterer oder den Stewardesser?

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