ich habe einen Plattenspieler "Weltfunk CRP 1020". Leider stimmt etwas nicht: Beim Abspielen klingt die Melodie, die Stimmen falsch, "Nicole" hört sich wie ein Mann an...
Meine Eltern meinen, die Platte würde zu langsam drehen (bei korrekt eingestellter Geschwindigkeit der Plattengröße entsprechend).
Die Stimmen hören sich für mich allerdings nicht zu langsam an, sondern einfach nur falsch, kann das evtl. an der Nadel liegen ?
Meine Eltern meinen, die Platte würde zu langsam drehen (bei korrekt
eingestellter Geschwindigkeit der Plattengröße entsprechend).
Kannst du doch mit den Stroboskopscheiben des Plattentellers überprüfen.
MfG Spess
Macht mann mit einer 50 Hz Glühlampe.
Alte Nachtischlampe mit Glühbirne über den Plattenteller stellen/halten,
Stehen die entsprechenden Streifen still, ist die Drehzahl Ok,
wandern die ist die Drehzahl falsch, meist zu langsam.
Ich denke das billige Ding hat einen Gleichstrommotor, den mann einstellen kann.
Wahrscheinlich sind die Lager verharzt und der Riemen locker -
Standardproblem bei alten Plattenspielern.
Ein paar Tropfen dünnes hochwertiges Öl an den Lagern kann nicht schaden, auf keinen Fall fetten, damit gehen Sinterlager kaputt. Oder die Elektronic hat gealtert oder Reibrad runter
HolgerR
die Platte würde zu langsam drehen (bei korrekt
eingestellter Geschwindigkeit der Plattengröße entsprechend).
Die Plattengröße sagt rein gar nichts über die Abspieldrehzahl aus, sondern es gilt nur und immer der aufgedruckte Wert auf dem Label. Was da aufgedruckt ist, wissen wir natürlich nicht und auch nicht, ob der alte und lange unbenutzt gestandene Plattenspieler die Drehzahl richtig erreicht. Habt Ihr da 50 Hz an der Steckdose?
Angeblich soll da ein Keramik-Tonabnehmer drauf sein. Dise haben oft Wendenadeln.
Möglich ist es, daß aufgrund unsachgemäßen Umgangs ein Saphir abgebrochen ist oder sonstwie die Nadel beschädigt ist.
Politur für die Glaskugel ist momentan im Zulauf, keine weiteren Mutmaßungen möglich.
Wilkommen im analogen Zeitalter ;-) ... dann läuft der Teller zu langsam. An der Nadel liegt es nicht.
Auf dem Teller sind doch die typischen Streifenmuster. Ein Ring für LPs (33 ¹/min) und einer für Singles (45 ¹/min). Wenn die Drehzahl stimmt, dann stehen die Streifen (bei Beleuchtung mit einer 50/100Hz-Quelle) quasi still.
echt jetzt?
Ich dachte eher das macht man mit einer Glimmlampe
Geht mit der Glühlampe ebenso wie mit (schnelleren) Glimmlampe. Eine LED ist noch schneller - tut aber nicht Not weil auch eine lahme Glühlampe ausreicht, um ein stehendes Muster zu erzeugen.
tut aber nicht Not weil auch eine lahme Glühlampe ausreicht, um ein
stehendes Muster zu erzeugen.
Aber wenn die schwere Schallplatte auf dem Muster drauf liegt, dann sieht man es nicht mehr. Das erschwert die Kontrollmöglichkeit. Wenn dann noch erschwerend die abgebrochene Nadel in die Rille eintaucht und die Drehzahl zusätzlich noch abbremst, dann klingt die Stimme von Nicole zwangsläufig maskulin.
Der CS701 ist ein sehr hochpreisiger Vertreter der Spezies Plattenspieler und sogar mit Direktantrieb und Pitch per Potentiometer.
Aus Wikipedia:
"Der Dual 701 ist der erste Dual HiFi-Plattenspieler mit Direktantrieb. Das Gerät gilt im Allgemeinen als eher störanfällig, viele der Geräte zeigen Störungen von stark erhöhter Drehzahl bis zum Totalausfall. * Dies könnte an der komplizierten Elektronik liegen, die hier erstmals verwendet wurde."
Braucht angeblich nur 2,5 Watt, ist also energieeffizient, da volltransistorisiert.
Da schreiben Besitzer ihrer Schätze, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben oder wenigstens ein paar (hoffentlich korrekte) technische Daten. Und Datengeil ist man in der HiFi-Welt doch immer...
Der Stab auf dem Foto dürfte kein Hochspannungsgleichrichter sein, sondern eher ein Naßabspiel-Utensil gegen das lästige Knistern vom feststizenden Staub.