Helmut -. schrieb:
Na, bei dir möchte ich dann keine Hardwareentwicklung machen lassen,
wenn du das Eprom daneben nicht siehst.
Entwicklung != Leichenfledderei
Diese Detektivarbeit lohnt sich nur wenn der Kunde verzweifelt an einer für ihn unersetzlichen Maschine festhält.
Nur der TO weiß was sich unter dem zugeklebten PLCC Geäuse befindet.
Schön für ihn, wenn es ein Prom ist.
Jetzt muss er nur noch den ganzen Rest rausfinden, bis er mit den Pins wackeln kann.
Eine Variante des Kreutzworträtsel lösen.
Zeitvertreib, Hobby, Leidenschaft.
Von der Portanzahl (9) wird er nicht leicht von moderneren
Controllern übertroffen.
Die Ports können doch nix, was nicht jeder SPI / IIC Portexpander kann.
Es ist auch eine RTC
drauf.
Toll.
Und sogar eine RS232.
Und ein narkoleptischer 8051 der ersten Generation mit extrem spartanischer Ausstattung ohne ISP / Debug. Wers mag...
Aber sonst ist der 80C517 auch von der Peripherie nicht schlecht.
Als er damals den 8085 in der Industrie abgelöst hat, fand ich den ja auch toll. Zur Jahrtausendwende war der AVR aber längst auf der Überholspur und hätte Dallas damals nicht fundamental den 8051 Core überarbeitet, wäre der längst ausgestorben.
Was ist an der Peripherie toll, so im Blickwinkel 2023?
Das ist die original Peripherie die so ziemlich garnichts alleine kann.
Helmut -. schrieb:
Übrigens, 8051-Derivate werden
heute immer noch bei Neuentwicklungen verwendet.
Ach wirklich? Die sind auch nicht schlecht mit ihren bis zu 100Mhz, 72IOs, 128KB Flash, ADC etc.
'echten' 100Mhz übrigens, denn der olle 8051 teilt seinen 11,059Mhz Takt (wegen Uart Fehler so krummer Wert) intern durch 4.
Der olle 80C517 hat nur eben ziemlich nichts davon, weil er der frühe Urahn ist.
Aber da Hobby keinen Sinn machen muss, wünsche ich dem TO viel Spaß damit.
Mir ist die Begeisterung für die ollen Dinger längst abhanden gekommen.
Wir wohl daran liegen das ich noch mit denen gearbeitet habe als die aktuell waren und jede Weiterentwicklung als äußerst segensreich empfunden habe.