Moin Community,
Ich stehe aktuell bei meinem Projekt vor einem kleinen Problem. Es handelt sich dabei um eine LED-Matrix Anzeige welche wahlweise mittels USB-C Anschluss mit Strom versorgt werden kann oder alternativ mit einem Steckernetzteil 9-12V und entsprechenden Step-Down Wandler. Die Stormversorgung mit USB-C erfolgt später mit einem 5V/3A Netzteil ohne PC dazwischen.
Die LED-Matrix besteht aus 10 MAX7219 Treiber ICs also insgesamt 640 LEDs(8x8 Displays). Die Stromaufnahme variiert je nach Anzahl der leuchten LEDs stark zwischen 0,3 bis 2,5A.
Den USB-C Anschluss brauch ich primär um eine serielle Verbindung mittels FTDI FT232RL zum ESP12F herzustellen um Grundlegende Einstellungen wie WLAN-Netzwerk und das angezeigt werden soll einzustellen. Wenn die +5V vom USB Port und eine serielle Verbindung hergestellt wurde weiß der ESP12F das und steuert die LED-Matrix entsprechend nur sehr begrenzt an um den USB Port nicht zu überlasten. Später kann man das System mittels einer TCP Verbindung weiter konfigurieren.
Das Problem ist aktuell die Trennung zwischen +5V von USB und den vom Step-Down Wandler(LM2596) diese müssen ja an einem Punkt verbunden werden um die gesamte Schaltung mit +5V zu versorgen. Als Trennung habe ich ein P-Kanal MOSFET genommen mit einer entsprechenden NPN-NPN Treiber Stufe die den MOSFET so ansteuert das er leitet wenn keine 9-12V extern anliegen und sobald externe 9-12V verfügbar sind sperrt.
Das ganze funktioniert auch Problemlos wenn da nicht die Body-Diode im MOSFET wäre. Die sorgt jetzt leider dafür das die +5V vom Step-Down Regler über die Diode in den USB Anschluss fließen können.
Beim Testaufbau wo ich den USB Port mit einem LM7805 ersetzt habe flossen schon knapp -100mA in den LM7805 über die +5V Schiene hinein. Die Spannung lag da bei 4,9V am 7805. Bin mir jetzt nicht sicher ob das eventuell auf Dauer den USB Port zerstören könnte wegen eventuellen Ausgleichströme da der USB Spannungsbereich ja auch auf 4,4V? runter gehen darf im schlimmsten Fall.
Lösen könnte man das Problem natürlich wenn man anstatt eines MOSFET ein Relais einsetzten würde das Problem wäre aber da das dass Relais zu groß wäre(mechanisch, die Platine soll möglichst schmal sein von der Höhe) und das 0,5W auch noch konstant für die Spule benötigt werden würde. Daher wollte ich das gerne mit einem Halbleiter lösen.
Hatte auch schon an einem Triac gedacht anstatt eines Fets aber das Problem wäre da glaubig das ich ihn wohl zünden kann und leitfähig bekomme aber nicht wieder ausschalten kann. Ein PNP Transistor komm ja auch nicht in Frage da der ja über die Kollektor-Emitter Strecke auch noch ein Spannungsabfall von ca 0,2-0,4V hat was ja dann auch wieder bei 0,2V und 2,5A 0,5W Verlustleistung am Transistor wären mal abgesehen davon das die +5V dann auch zu gering wären mit 4,6-4,8V ...
Hab ihr eine Idee was man anstelle des MOSFETs einsetzten könnte? Oder wie man vielleicht die Body-Diode des FETs "umgehen" kann?
Mfg



