Hallo zusammen,
ich muss den Flüssigkeitsstand in einem Behälter mittels eines kapazitiven Sensors (zwei nahe beieinander liegende Kupferflächen) messen. Leider sind der Sensor und die Kabel nicht abänderbar.
Da ich mit den Pins sparsam sein muss, dachte ich als Messmethode an die QTouch-Methode von Atmel, welche nur einen Pin braucht. Was ich den QTouch Dokumenten und Beispielen entnehme, unterscheiden sich die Kapazität des Sensors und des Sample/Hold-Kondensators dort nur um den Faktor 10 und man kann aus einer Messung den Ladungstransfer hinreichend genau ablesen. In meinem Fall ist es aber mehr der Faktor 200.
Gemessene Kapazitäten sind:
- C_Leads = 165pF
- C_Dry = 134pF
- C_Wet = 1892pF
In der Theorie kein Problem, Sensor auf VCC laden und einfach
- dauernd ADC-Messungen machen, bis der ADC-Wert einen Schwellwert unterschreitet -> diskrete Füllstände
- ODER
- eine vorher festgelegte Anzahl ADC-Messungen machen und bei der letzten auswerten, auf welche Spannung der Sensor entladen ist -> kontinuierlicher Füllstand
Eine Kombi aus beidem geht natürlich auch.
Praktisch wird einem die Selbstentladung aufgrund Leckströme irgendwann ein Problem machen. Ich habe Leckströme noch nicht gemessen, gehe aber Stand jetzt mal davon aus, dass sie sich im Rahmen halten und relativ konstant bei wechselnden Umwelteinflüssen sind.
Meine Frage daher: hat jemand mit einer derartigen Messmethode, bei welcher C_s/h <<< C_t, schon Erfahrungen gesammelt? Oder alternative Ideen?
