Die Schaltung kann keine negativen Spannungen, Du musst nach "Inverswandler" suchen. Diese haben leider das Problem, daß der Schalttransistor keinen Massebezug hat (genau wie beim StepDown-Wandler) und daher umständlicher anzusteuern sind. Mit einem P-Kanal-FET bekommt man das aber auch geregelt, je nachdem wieviel Leistung Du brauchst.
Die Spannungsregelung von 3-30V sollte auch kein Problem sein, muss man nur einen PWM-IC nehmen, bei dem beide Eingänge (positiv und negativ) erreichbar sind. Dann geht's problemlos gegen die positive Referenzspannung. Ansonsten auf Umwegen, TL431 oder was auch immer.
Alte Schaltkreise sind auch nicht immer schlecht, ich habe schon so viel mit dem TL494-Dinosaurier gemacht... Schade, daß der keine vollständige FET-Treiberstufe hat (lässt sich aber mit einem externen Transistor und etwas Hühnerfutter machen), aber seine beiden voll beschaltbaren Fehlerverstärker machen das Ding so vielseitig wie kaum einen anderen PWM-Regler.
Ben B. schrieb im Beitrag #7465927:
kreise sind auch nicht immer schlecht, ich habe schon so viel
mit dem TL494-Dinosaurier gemacht... Schade, daß der keine vollständige
FET-Treiberstufe hat (lässt sich aber mit einem externen Transistor und
etwas Hühnerfutter machen), aber seine beiden voll beschaltbaren
Fehlerverstärker machen das Ding so vielseitig wie kaum einen anderen
PWM-Regler.
Ich benötige 2A Leistung. Daher bin ich auf diese eher etwas ältere Variante gestossen mit dem zusätzlichen FET. Die meisten zeitgemässen Varianten haben zu wenig Leistung und zB. der LT 1074 ist ziemlich teuer. Die finale Idee wäre das Ganze einmal negativ und einmal Positiv zu bauen um dann 3v-30v positiv und 3v-30v negativ unabhängig einstellbar am Ausgang zu haben.
Aber dazu müsste man wissen welcher Strom bereitgestellt werden muss.
Es sollten 2A am Ausgang sein. Ja bezüglich der veralteten Komponenten hab ich schon recherchiert. Es ging mir nur mal um die generelle Möglichkeit, die Schaltung abzuändern. Das mit der Invertierten Konfiguration im Datenblatt hatte ich gesehen. Es ist mir nur nicht ganz klar wie ich es auf die vorhandene Schaltung anwenden muss.
Es ist mir nur nicht ganz klar wie ich es auf die
vorhandene Schaltung anwenden muss.
Gar nicht. Das sind zwei unterschiedliche Wandlertopologien, die nur vom gleichen PWM-Regler-IC gesteuert werden können.
2A sollten machbar sein, allerdings machen die 3..30V positiv ein neues Problem - ein StepUp-Wandler wie in der gezeigten Schaltung kann keine Spannung unterhalb seiner eigenen Betriebsspannung erzeugen (bzw. er wird zu einer Diode wenn man es probiert).
Du könntest probieren, mit SEPIC-Wandlern zu spielen oder falls die negative Spannung immer gleich groß wie die positive Spannung sein soll, schau gleich nach Gegentaktwandlern. Genauer mittelpunktgespeister Gegentaktwandler, der hat eine einfache Ansteuerung der Transistoren, Sekundärwicklung gleicher Aufbau wie die Primärwicklung (Windungszahlen natürlich anpassen), beide Spannungszweige nach dem Gleichrichter über die gleiche Siebdrossel führen und schon hat man ein symmetrisches Netzteil mit guter Spannungsregelung.
ist mir nur nicht ganz klar wie ich es auf die vorhandene Schaltung
anwenden muss.
Gar nicht, du brauchst 120W also 10A aus 12V.
Du nimmst einen UC3842, der schaltet mit einen MOSFET eine Primärwicklung und 2 Sekundärwicklungen erzeugen simultan die +/-3..30V.
Eine davon nutzt man für den feedback.
Sperrwandler mit 120W wird schon ein ordentlicher Klotz von Trafo...
muss man mögen. Außerdem ist der Spannungsbereich von 3V aufwärts unschön niedrig, das kann für die PWM-Frequenz begrenzend wirken.
Anstelle von 20V - 30V den Bereich 3V - 30V einstellen kann
Hallo,
Im verlinkten Dabla "Figure 3. Inverting Applications" ist die Grundschaltung dafür gezeigt. Wegen der geringen Referenzspnnung von 1,2 V ist eine Ausgangsspannung ab 3 V möglich.
Wie so oft ist Auswahl und Beschaffug einer geeigneten Speicherdrossel die maßgebende Aufgabe bei dem Spiel.
Das mit der Invertierten
Konfiguration im Datenblatt hatte ich gesehen. Es ist mir nur nicht ganz
klar wie ich es auf die vorhandene Schaltung anwenden muss.
nichts anwenden, sondern gemäß Fig 3 aufbauen.
Mit dem TL497 habe ich mal einen Steller für einen Auto-Ventillator aufgebaut, wo vorne ein Halogenlampen-Trafo mit 20 A dran ist. Das IC ist mir nie defekt geworden.
wie man die angehängte Schaltung so anpassen könnte, um:
Anstelle von 20V - 30V den Bereich 3V - 30V einstellen kann
Die angehängte Schaltung ist ein Stepup. Und bei der hier verwendeten Beschaltung kann die Ausgangsspannung nie wesentlich kleiner werden als die Eingangsspannung minus 0,5V. Denn auch wenn der Mosfet T1 nie schaltet, fließt der Strom einfach über die Diode D1 vom Eingang zum Ausgang.
Aber wie wäre es denn, wenn du einfach mal sagst, welche Aufgabe du mit dieser Schaltung lösen willst. Woher kommt die Versorgung? Und was ist die Last? Soll das so eine Art "Labornetzteil fürs Auto" werden? Oder doch ganz was anderes?
Die meisten zeitgemässen Varianten haben zu wenig Leistung und
zB. der LT 1074 ist ziemlich teuer.
Du kommst hier mit einem Opateil an und willst den durch ein
anderes Opateil ersetzen? Warum suchst du nicht mal bei diversen
Herstellern auf der Homepage nach was aktuellem?
Es ist absolut egal mit welchem PWM-Regler man das letztlich aufbaut.
Du kannst mit einem Ford-T zur Arbeit fahren oder mit einem Golf8. Beides ist moeglich, doch gibt es ein paar Unterschiede.
Man kann sich natuerlich auch moderne Regler anschauen und sagen, nein
die will ich nicht weil mir dies und das nicht gefaellt. Alles okay, nur
anschauen sollte man es sich schon mal...
Aber ich finde es gerade zu unglaublich absurd wenn Leute bei der
Hardware die steinalten ollen Kamellen bevorzugen, bei der Software
es aber unbedingt die neueste Kikad Version von naechste Wochen sein
muss und ein Eagle von vor 10Jahren komplett unbrauchbar ist. .-)
Nicht jeder Dinosaurier ist in der Lage, solche SMD-Bauteile überhaupt anzuschließen, sofern ihm nicht gleich Platinenherstellung und Pastendruck mit SMD-Linie im Wohnzimmer zur Verfügung stehen.
Aber wie wäre es denn, wenn du einfach mal sagst, welche Aufgabe du mit
dieser Schaltung lösen willst. Woher kommt die Versorgung? Und was ist
die Last? Soll das so eine Art "Labornetzteil fürs Auto" werden? Oder
doch ganz was anderes?
Es ist ein einfaches, universelles Netzteil, aufgebaut mit geschlossenen AC/DC Reglern wie zB. Meanwell IRM-20-15. Für die verschiedenen Spannungen, dann jeweils eine andere Variante. Jedoch möchte ich zusätzlich noch 2 einstellbare Spannungen, einmal positiv und einmal negativ, welche ich dann einstellen kann von 3-30v. Deshalb war meine Idee einfach zB. die 12V Variante IRM-20-12 zu nehmen und die besagte Schaltung dahinter zu bauen.
Jedoch möchte ich zusätzlich noch 2 einstellbare Spannungen, einmal
positiv und einmal negativ, welche ich dann einstellen kann von 3-30v.
Deshalb war meine Idee einfach zB. die 12V Variante IRM-20-12 zu nehmen
und die besagte Schaltung dahinter zu bauen.
Gut, das funktioniert aus vielfältigen Gründen mit dieser Schaltung nicht.
Ich würde da eine Zwischenkreisspannung von z.B. 36V nehmen und die mit 2 gleichen Buck-Reglern (einer davon sls Inverter geschaltet) auf die gewünschten kleinere bzw. negative Spannung wandeln.
Ich habe mir jetzt das ganze mal mit dem LT3757 anhand der Schaltung im Datenblatt aufgebaut. Es würde eigentlich soweit funktionieren, jedoch nimmt die Schaltung zu viel Strom auf, auch bei keinem oder geringem Ausgangsstrom. Oder mach ich da was falsch im LTSpice?
Du könntest den soft start c$ verlängern,
und die Kompensation C2,R4,C13 an die Last anpassen.
Ansonsten würde ich C1 genau so gross wie C10, C7 wie C12 machen.
Spice sollte ja harmlos sein, kein Bauteil zeigt sein reales Verhalten mit störender Induktivität und Rauch bei Überlastung, schön niedriger ESR bei Kondensatoren. Um die Realität abzubilden solltest du die Nebenwerte auch eintragen.
Ok, ich glaube das verstehe ich nicht ganz. Wenn ich jetzt die Ausgangsspannung mit R3 auf 24V stelle, fliessen ca. 0.2A über den Lastwiderstand. Jedoch beim Eingang fliessen über V1 1.85A. Das wäre doch viel zu ineffizient mit 1.65A Verlust bei gleicher Spannung?
Transistor und Drossel in Position tauschen, Diode umdrehen ergibt negative Ausgangsspannung. Na gut, nicht mit dem Chip und nicht mit dem BUZ10. Aber generell.