möchte ich eine neuen Thread aufmachen, um die
im Subject genannten Gerätschaften zu Vergleichen
und eine Diskussion darüber zu starten.
Den HDS2202S gibt es für 315€ bei Eleshop.de(.eu) in NL.
Der ist gerade auf dem Postweg zu mir.
Den HDS2102S habe ich bereits und wollte diesen gegen
den neuen vergleichen.
Eventuell hat schon jemand diverse Erfahrungen mit der
200MHz Variante und kann sie hier posten.
Im EEVBlog gibt es auch diverse Beiträge zu den OWON HDS
Multi-Messgeräten, aber eine Gegenüberstellung habe ich
dort noch nicht gefunden.
Hoffe auf rege Beteiligung und melde mich, wenn ich die
beiden Kandidaten auf dem Tisch gegenüberstellen kann.
Trotzdem ist das Gerät durchaus für Hobby interessant.
Aber nur, wenn es auf extreme Portabilität ankommt. Sonst ist das Display einfach viel zu klein und viel zu niedrigauflösend (mit gerade mal 320x240 Pixeln!).
Ich halte es da auch für völlig witzlos, Geld für höhere Bandbreite auszugeben; die 40-MHz-Variante genügt.
Wer mehr Bandbreite braucht, braucht auch ein Display, auf dem man was davon sehen kann.
Und mit gerade mal 8 kpts Samplespeicher ist das Gerät auch kaum für detaillierte Signaluntersuchungen zu gebrauchen.
Die immerhin über 260 EUR für das "Spitzenmodell" würde ich als Ansparbetrag für das gute alte 1054Z von Rigol ansetzen, das hat zwar "nur" 100 MHz Bandbreite (Riglol!), dafür aber ein Display mit 800x640 Pixeln, vier Kanäle und einen mehr als tausendfach größeren Samplespeicher).
sehe ich auch so - für portablen Einsatz aber auch für
Leute mit reduzierten Platzverhältnissen.
Da die Triggerung nur auf Flanke möglich ist, sind andere
Messmöglichkeiten mit diesem Gerät von vornherein nicht möglich.
Für diesen Zweck würde ich ein SDS1104X-E von Siglent empfehlen.
Da bekommt man für etwas knapp über 400€ ein DSO mit nachrüstbaren
MOS Fähigkeiten für LOGIC-Schaltungen.
Die Bandbreite > 200MHz ist auch upgradbar, fast zum Nulltarif.
Allerdings muss man bei den MSO Upgrade in Form von HW nochmals mit
250€+ rechnen.
ich habe beide.
den SDS1104X-E und den SDS2104X(ohne+).
Beide mit der MSO Option.
Ich habe meine SLA1016 Option für 245€
erhalten incl. MwSt. Allerdings habe
ich noch weitere Gerätschaften erstanden,
so daß möglicherweise deswegen der Preis
so günstig war.
Trotzdem bin ich mit den OWON HDS Geräten
durchaus sehr zufrieden.
Sie sind potentialfrei und nicht so teuer,
so daß man es eher verschmerzen kann, wenn
einer das Zeitliche segnet, weil man was
beim Messen übersehen hat.
Der im HDS2104(S) verbaute ADC (HMCAD1511)
kostet schon alleine fast soviel wie die
Hälfte der 100MHz Version.
Welcher ADC im HDS2204(S) steckt werden ich
sehen, wenn mein Gerät ankommt.
mir war schon klar, dass die 14bit nicht stimmen können,
deshalb die Fragezeichen von mir dahinter.
Owon macht Geräte, die 14 bit können. Allerdings kostet das über 1000 €. Ich habe Owon XDS3204AE gekauft. Zwar funktioniert es mit 14 bit nur bis 100 MSa/s, weiter nur 12 oder gar 8 bit. Aber das reicht eigentlich: 14 bit sind vor allem für Schallfrequenzen interessant. Das Gerät hat aber 4 Kanäle und bequem größeren Bildschirm, als HDS2102S.
Trotzdem ist das Gerät durchaus für Hobby interessant.
Zuerst habe ich auch so gedacht. Dann aber habe ich zu meinem alten SDS7102V Akku und Tragetasche nachgekauft: bei dem etwa gleichen Preis auch Arbeit ohne Stromnetz (und ohne Erdung) möglich, aber deutlich größere Bildschirm, trotzdem leicht und transportabel.
Du hast schon Recht, ein großer Bildschirm hat schon seine Vorzüge
und noch mehr im fortgeschrittenem Alter, wo die Brille dein ständiger
Begleiter ist.
Für die Jungspunde ist das aber kein Problem, wenn ich mir ansehe
welche Schriftgröße sie teilweise in der S-Bahn beim Lesen auf ihrem
SP so eingestellt haben.
Im Prinzip muss jeder seine eigene Entscheidung treffen auf was er
bei einem Messgerät besonders Wert legt.
Trotzdem finde ich die OWON HDS Serie sehr gelungen.
Ob man nun sich mit einem 242(S) oder einem 272(S) als Einsteiger
Variante mit 40 MHz respektive 70 MHz entscheidet oder zu der
2102(S) bzw. 2202(S) als 100 MHz oder gar 200 MHz greift muss jeder
selber wissen.
Im Forum werden halt die Geräte angesprochen und Pro und Contra
erörtert, was ja meine Absicht ist. Ich habe Keinen Vertrag mit
OWON und stelle nur vor, was ich so selber mittlerweile im Schrank
habe.
Am Montag kommt übrigens ein SDS5034X von Siglent zum Testen.
Da ist man dann preislich aber auch funktional in einer anderen Liga.
Wie geschrieben sind die OWON HDS durchaus, zumindest für mich, in
einer Preisregion, wo man es gut verkraftet, wenn man sie durch
einen Fehler beim Messen himmelt.
Ich möchte am Wochenende, wenn Frau keine anderen Pläne an den Tag
legt, mal die beiden gezeigten Varianten von Innen darstellen
um auch die Unterschiede zu sehen, falls gravierende bestehen sollten.
Aufgrund seiner Abtastrate zieht die HDS2202(S) Variante schon mal
mehr Strom aus dem Akku, was die Laufzeit schon ein wenig reduziert.
Werde mal messen und vergleichen.
Weiß schon jemand, ob man auch den internen Generator remote steuern
kann? Mit dem DSO ist das möglich. Da gibt es Python Skripte/Libs,
die es ermöglichen den Bildschirm anzuzeigen und die Funktionen zu
setzen. Das entkräftet etwas das Argument mit dem zu kleinen Screen,
zumindest für den lokalen Betrieb.
Von der Beschreibung des SCPI-Protokollsgibt es eine neuere Version die auch den DMM-Teil enthält:
https://files.owon.com. cn/software/Application/HDS200_Series_SCPI_Protocol.pdf
(Leerzeichen zwischen com. und cn eingefügt, weil der Beitrag sonst als Spam erkannt wird.)
Ich habe mal dein Skript gestartet, abgebrochen und dann am Prompt Kommandos eingegeben:
send('*IDN?').tobytes().decode('utf-8')
ergibt 'OWON,HDS242,2150228,V5.7.1\n'
Für die Jungspunde ist das aber kein Problem, wenn ich mir ansehe
welche Schriftgröße sie teilweise in der S-Bahn beim Lesen auf ihrem
SP so eingestellt haben.
Das lässt sich auf die Geräte hier nicht anwenden. Es geht nämlich nicht nur um die Größe, sondern vor allem die /Auflösung/ der Displays. Und ein Display mit gerade mal 320 x 240 Pixeln ist extrem niedrigauflösend. Da kann auch ein "Jungspund" nichts drauf erkennen, was nicht dargestellt wird.
Bereits ein Signal, das den 8-Bit-ADC bis zum Anschlag aussteuert, kann auf diesem Display nicht mehr ohne Informationsverlust angezeigt werden, selbst wenn die "Dekoration" (Beschriftung etc.) weggelassen würde. Das Signal muss also skaliert werden, um überhaupt angezeigt werden zu können.
Nein. Das ist eine Krücke, und eine schlechte noch dazu.