Ich habe wieder eine nahezu volle Dose Lötpaste (Einfüllgewicht 500g) des
obengenannten Typs. Es fehlen max. ein paar Milligramm.
Diese Paste ist ideal für das Verarbeiten kleiner Strukturen wie z.B. BGAs, ist aber auch für alle größeren SMD Bauteile geeignet
Das Mindestverarbeitungsdatum ist der 23.08.2023
Der Vorteil dieser Paste ist, daß sie nicht unbedingt im Kühlschrank gelagert werden muß.
Moin
Nur mal aus Interesse:
Warum muss die Paste gekühlt werden?
Was geht bei nicht gekühlter Lagerung kaputt?
Wie wirkt sich eine ungekühlte Lagerung für einen Gelegenheitslöter in der Praxis aus?
Ich glaube, die Paste wird mit der Zeit auch inhomogen. Unter dem Mikroskop sind ja viele von einander isolierte Kügelchen innerhalb des Flussmittels zu sehen.
Ich habe in der Arbeit eine Paste, die ein paar Monate, dank der Kollegen, nicht im Kühlschrank war. Wenn man damit reflow lötet, hat man zwischen den Kondensatoren und Widerständen immer wieder ausgetriebene Lötzinnkügelchen neben den Bauteilen, die mit einer Spitzpinzette weggekratzt werden müssen (Überschlagsgefahr/Kurzschluss).
Ich habe eine neue Lötpaste gekauft (gleicher Hersteller, gleiches Produkt (Paggen T4)) da habe ich saubere Ergebnisse (gleiche Schablonendicke, gleiche Pads...).
Ich glaube, die Paste wird mit der Zeit auch inhomogen.
Das Flussmittel ist ein Gel (könnte PEG - Polyethylenglycol) sein, welches die Kügelchen in der Schwebe hält. Je höher die Temperatur, desdo flüssiger wird das Gel und um so schneller entmischt sich das Ganze.
Spritzt beim löten im Ofen dann aber, wenn man sie nicht vorher 'sanft
antrocknet' bei geringeren Temperaturen.
Hi hi, den "Popcorn-Effekt" hatte ich auch schon im Lötofen: Paste mit Flussmittel wieder "streichzart" gemacht, Bestückt, ab in den Ofen und dann sind mir die SMD-Widerstände durch die Blobs der Blasen durch den Ofen geschossen. War ne ziemliche Sauerei.
Die Genma ist eine ausgezeichnete Allzweck-Lotpaste, die übrigens auch eine längere Lagerung bei Zimmertemperatur normalerweise verzeiht. Muss halt vor Verwendung gut aufgerührt werden, dann ist die schon ein Jahr verwendbar. Das sollte man aber auch machen wenn sie gekühlt war.
Spritzt beim löten im Ofen dann aber, wenn man sie nicht vorher 'sanft
antrocknet' bei geringeren Temperaturen.
Hi hi, den "Popcorn-Effekt" hatte ich auch schon im Lötofen: Paste mit
Flussmittel wieder "streichzart" gemacht, Bestückt, ab in den Ofen und
dann sind mir die SMD-Widerstände durch die Blobs der Blasen durch den
Ofen geschossen. War ne ziemliche Sauerei.
Deswegen schrub ich ja auch: "Für privat mit ISO wieder aufrühren."
Das mehr an Lösungsmittel muss schonend ausgetrieben werden. Dafür hat die Industrie keine Zeit...
Deswegen schrub ich ja auch: "Für privat mit ISO wieder aufrühren."
Jau, ich hab privat auch eine Dose dessen Haltbarkeit vermutlich
schon seit 10Jahren abgelaufen ist. Zum rumbasteln ist das kein Problem.
In der Produktion geht das nicht mehr, nicht nur weil da keiner irgendwas irgendwie aufruehren will oder weil es spritzt. Das Zeug pappt dann auch nicht mehr richtig auf den Platinen beim rakeln, oder fliesst vielleicht weg wenn zu duenn. Ist halt einfach nicht reproduzierbar.