Christian J. schrieb:
Leider weis ich nicht welcher benötigt wird.
Such dir einen aus, die Aufgabe ist so primitiv, die kann man sogar ohne uC lösen.
Man braucht aber in jedem fall eine Vollbrücke zur Umpolung des Motors, kann mit Relais oder Halbleitern gebsaut sein und muss den Anlaufstrom = Blockierstrom des Motors aushalten, nicht nur den Nennstrom.
Und zudem misst man die Stromaufnahme des Motors und vergleicht mit der Stromaufnahme bei deinem maximalen Drehmoment, um ein FlipFlop zur Drehrichtung umzuschalten dass dann über die Vollbrücke den Motor umschaltet.
Problem 1: beim Anlaufen in Startrichtung braucht der Motor kurze Zeit MEHR Strom als bei Erreichen des Drehmoments, er wurde also sofort die Richtung wechseln.
Wenn der Startbefehl durch einen Tastendruck erfolgt, kann man, so lange die Taste gedrückt wird, die Drehmomenterkennung abschalten/ignorieren.
Problem 2: sobald der Befehl zur Drehrichtungsumschaltung kam und der Motor umgepolt wird, wird er noch msl viel mehr Strom aufnehmen als bei der Drehmomenterkennung. Er würde gleich nochmal die Richtung wechseln, und dann wieder hin und dann wieder her...
Da du aber nur schreibst, dass du EIN MAL die Richtung wechseln willst, kann man bei Motorlauf in Gegenrichtung einfach die Erkennung abschalten/ignorieren.
Problem 3: wann bleibt der Motor eigentlich stehen ? Hast du offenbar noch nicht drüber nachgedacht, oder du warst zu faul es hinzuschreiben weil du glaubst fass wäre unwichtig. Falsch gedacht.
Denn bisher geht es mit einem NE555, einem Transistor mit shunt und einer Vollbrücke. Aber die Salami ist noch lang.