The API is simialr to the standard LiquidCrystal library.
und
The library and examples are available here: FutabaUsVfd.zip
Das VFD wird also von einer eigenen Library angesteuert und deren API ist "simialr" (sic!) zur LiquidCrystal Library.
Ist es möglich (quasi plug&play, bis auf die Spannungsversorgung) ein
16x2-LCD durch mein 16x2 Futaba VFD zu ersetzen?
Eher nicht. Für Details schau in die Quellen der FutabaUsVfd Library. Aber allein die Tatsache, daß sie eine eigene Library für das VFD verwenden (und nicht die LiquidCrystal Library) spricht dagegen.
Die Steuerbefehle (Cursor setzen, Dimmen usw.) von VFDs sind komplett anders als die von LCDs.
Über die Jahre waren auch verschiedene Controller drauf, z.B. ein AT89C51.
Neuere VFDs hatten das Problem, daß sie beim Schreibzugriff deutlich flackern. Wir haben dann Pausen eingefügt, damit das nicht so auffällt.
Anbei mal ein Datenblatt.
Kann mir einer kurz und knapp erklären, wo die Unterschiede zum Standard-44780-LCD liegen? Ich würde das VFD gerne nutzen, vielleicht kann man es umstricken. Das wird aber wahrscheinlich nicht ganz einfach.
Die Schnittstelle zum Display (egal ob LCD oder VFD) nennt man nicht API. Ein API ist die Gesamtheit der exportierten Funktionen und deren Parameter eines Software-Moduls (neudeutsch: Library).
Kann mir einer kurz und knapp erklären, wo die Unterschiede zum
Standard-44780-LCD liegen?
Na zum Beispiel in der Hardware-Schnittstelle. Das VFD verwendet ein synchrones serielles Protokoll. Quasi wie SPI nur ohne Slave Select. Das sieht man schon an der Anzahl der Pins. Ein HD44780/KS0066 hat allein 11 Signale und 3 Spannungsversorgungsanschlüsse. Dein VFD hat nur 5 Anschlüsse insgesamt.
Wenn man wüsste, wie man pde-files öffnet, ginge Hilfe hier einfacher.
(es sind keine pdf's sondern pde's. im Zip)
Ein LCD braucht doch die Treppenspannung für die "Flüssigkeit" noch.
Das macht auch der Controller.
Braucht man hier nicht.
Also keine 1:1 Kompatibilität.
Schon auf ersten Blick Befehle anders
static const uint8_t SET_BUFFERED_MODE_CHARACTER = 0x0B; // Second byte is buffering mode.
static const uint8_t PRINT_MESSAGE_BUFFER_CHARACTER = 0x0C; // Flush buffer and home cursor.
Dann selber etwas an Software stricken.
Das ist eine geniale Idee!
Resultiert das dann in einer 1:1 HD44780-Kompatibilität, so dass ich das VFD anstelle des LCD anschließen kann?
Der HD44780 hat ja 16 Inputs…
Der Thread hier geht glaube ich in die richtige Richtung:
Beitrag "HD44780 emulieren"
Wie schwer ist es wohl (für mich als Hobbyisten) sowas zu programmieren?
Intel 8052 und Atmega 8515 haben ja dasselbe Pinout(44-Pin PLCC), das passt perfekt.
Mit welchem Programmer programmiert man den Atmega 8515 am besten? Habe einen TL866 II (und dachte, dass der so ziemlich alles kann), aber in der device list konnte ich den 8515 nicht entdecken.
Da ich mehrere Futaba VFDs habe, würde sich das vielleicht fast lohnen. Und da es momentan im Netz fast keine 2x16 VFDs zu kaufen gibt, die direkt als 44780-LCD Replacement funktionieren, wäre das eine weitere Motivation.
Resultiert das dann in einer 1:1 HD44780-Kompatibilität, so dass ich das
VFD anstelle des LCD anschließen kann?
Klar kannst du einen µC davor schnallen und dann kompatibel zu allem sein, was du sein willst. Lohnt sich aber kaum. IMHO, YMMV.
Z.B. haben VFD eine begrenzte Lebensdauer. Zumindest begrenzter als die eines LCD (wenn man von Typen mit EL-Backlight absieht). Mehr Strom braucht es auch. In 99 von 100 Fällen fährt man mit einem LCD mit LED-Backlight (gibts auch invertiert) oder einem OLED besser.
Der Thread hier geht glaube ich in die richtige Richtung:
Beitrag "HD44780 emulieren"
Wie schwer ist es wohl (für mich als Hobbyisten) sowas zu programmieren?
Es ist nicht "schwer". Nur aufwendig.
Aber man kann dabei sicher eine Menge lernen. Es sei denn, man gibt vorher auf. Wie der TO in o.g. Thread. Also nur zu!
Da der Aufwand wirklich keinen Sinn macht, werde ich nun ein LCD-kompatibles Displaymodul einsetzen.
Es gibt wohl momentan kaum 2x16/5x7 Pixel 44780-VFDs, wohl aber 2x16/5x8.
Da ich entweder zu große oder zu kleine LCD-kompatible VFDs finden kann, hatte vor, mein 5x7-Futaba VFD (falls halbwegs pinkompatibel und Segment/Anodendpannungen ok) mit dem LCD-kompatiblen board einzusetzen.
Falls die 8. Pixelreihe überhaupt verdrahtet ist - kann ich ein 5x8 Pixel board in Kombination mit dem Futabadisplay nehmen?
Es gibt wohl momentan kaum 2x16/5x7 Pixel 44780-VFDs, wohl aber
2x16/5x8.
Wozu macht du nun dieses Faß auf? Ein HD44780 Display stellt in erster Linie Zeichen dar. Dafür kann es dir doch schnurzegal sein, welche Größe die Pixelmatrix pro Zeichen hat.
Falls die 8. Pixelreihe überhaupt verdrahtet ist - kann ich ein 5x8
Pixel board in Kombination mit dem Futabadisplay nehmen?
Was auch immer du mit "5x8 Pixel board" meinst. Sind wir eigentlich immer noch bei dem Problem, ein 2x16 LCD zu ersetzen?
Ich werde versuchen, ein Newhaven 2x16 VFD Modul (PT6314 Controller - fast 44780 kompatibel) mit meinem Futaba VFD(genauer gesagt mit dem Display-„Glas“) zu kombinieren.
Ob 5x7 oder 5x8 dürfte keine Rolle spielen. Interessant wäre, inwiefern der PT6314 1:1 das macht, was beim HD44780 zu erwarten wäre. Evtl. fehlen nur Sonderzeichen.
Kennt vielleicht einer diesen VFD controller und kann mir mehr dazu sagen?
Es gibt leider nur zu große/zu kleine 2x16 VFDs, daher wird das eine Bastellösung.
Ich habe bei mir ein kompatibles 4x20 VFD in Betrieb. Funktioniert perfekt. Allerdings müsste ich wegen Marke und Modell nachschauen. Ist wahrscheinlich ein itron.
Z.B. haben VFD eine begrenzte Lebensdauer. Zumindest begrenzter als die
eines LCD (wenn man von Typen mit EL-Backlight absieht). Mehr Strom
braucht es auch. In 99 von 100 Fällen fährt man mit einem LCD mit
LED-Backlight (gibts auch invertiert) oder einem OLED besser.
Naja, so nach 20Jahren Dauerbetrieb, Mikrowellenuhr in der Kueche, sehen VFDs wahrnehmbar flau aus, sind aber noch gut ablesbar. Ein Oled ist schon nach 1-2Jahren komplett unlesbar, bereits nach 6Monaten willst du da nicht mehr drauf kucken.
Der MSC1162 hat einen Zwischenspeicher von 40 Bit, das reicht nicht aus, um einen ganzen Text abzulegen. Die VFD-Anzeige muss wie ein Fernsehbild ständig neu ausgegeben werden. Das muss der 8052 machen, damit ist er ziemlich beschäftigt. Ich habe so etwas für ein LCD-Grafikdisplay mal mit einem AVR gemacht, es ist nicht unmöglich aber aufwendig.
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/11020/OKI/MSC1162.html