Bose Revolve - "Keine Reaktion" -> Zellentausch?

#7265843
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Hallo zusammen,

laut dem Indonesier bei youtube kann man die Zellen tauschen, ohne das 
die Elektronik das erkennt (keine Fremdversorgung beim Tausch nötig). 
Denn defekte Zellen sollen die Ursache sein, dass die Box zwar "lädt" 
anzeigt, aber nie fertig wird und auch nicht startet (wie bei der, die 
mir zugelaufen ist).
Halte ich für plausibel, denn selbst wenn man den Akku komplett trennt, 
behauptet sie, sie lädt O.o

Die Box wird vom Bose Updater erkannt und ist aktualisiert (es bestand 
die geringe Hoffnung, dass das was bringen könnte - siehe Bose Soundlink 
Mini...aber zumindest weiß ich so dass sie nicht "komplett hinüber" sein 
sollte).

-> Erfahrungswerte a la BTDT?

-> Mein Plan ist erstmal das Teil komplett zu zerlegen und dann die 
Zellen mit 2 Netzteilen zu emulieren / parallel zu versorgen um zu 
sehen, ob sie dann "im losen Tischaufbau" wieder startet.

Wer die auseinandernimmt: Es erwarten euch sehr empfindliche 
Flachbandbuchsen mit klitzkleinem Bügel und 5 Stern (also Torx-1) mit 
Innenloch :)

Danke, Klaus.
#7265871
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Der Mittelpin des 5er Stern ist weak, mit Schlitzbit bekommt man die 
Schrauben mit leichter Gewalt raus...Bit leidet, aber egal.
Akkupack ist leer, 0V am 4pol Anschluss. Nun fraglich, ob ich extern mit 
7.4V versorge oder direkt den Tausch wage...denn am verlöteten 4pol 
liegt ja eh nix an ergo kann den zu entlöten die Sache auch nicht 
schlimmer machen. 2 Pins sind scheinbar "BMS Bus"...

Und vorsicht, der Magnet des LS ist SEHR stark...und ich habe schon 
einige "gesehen" ;)

Klaus.
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#7266823
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Das Pack lässt sich leicht von der PCB* trennen und aufsägen, die Zellen 
waren leicht aus der Balance was ggf zum Abschalten geführt hat.
Direkt 7.4V an die Zellen und beide sind auf 3.5V gestiegen. Extern 
weiter 0V bis ich extern 7.4V angelegt habe...kurzes Laden und nun 
extern 6.5V...
Weiter lassen sie sich extern aber nicht laden. Ich verbinde sie daher 
mal über ein 4pol Kabel mit der Amp+DC Konverter PCB* und schaue, ob sie 
dann laden (via shunt).

Klaus.
#7267368
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...sie laden nicht. Der BQ28Z610 auf der Rückseiten des 2S pack will das 
wohl nicht. Klaut man ihm aber die 1S Anzapfung kurz, nimmt der pack 
Strom von extern an.

Ich vermute die Box kann nicht mit dem pack kommunizieren (i2c) oder 
dieser ist im protected mode. Wieso sie trotzdem durch gelbes Atmen 
"lädt" anzeigt...naja.

Weiß noch nicht ob & wie es weitergeht. Ideen?

Klaus.
#7267514
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...als ich nach BQ28Z601 googelte landete ich wo...? Genau - hier im 
uC.net "Bose SL2 blinkt rot" Thread :/ Den gedanklichen Link hätte ich 
vll mal selber ziehen können. Sieht also so aus, als wenn die Resolve 
dasselbe Problem hat - und trotz dass der Akku nun extern wieder Suppe 
hat, will sie nicht starten. Ich werde es heute nochmal mit ADV+↑↓ 
versuchen - und sie ansonsten wohl dem Elektroschrottersatzteilkreislauf 
zuführen (müssen).

J800 ist nicht pokayoke (!)...mehr muss ich ja vermtl. nicht sagen. QUG 
ist ein TPS62172, kann aber (testweise) entfernt und von extern 3.3V 
zugeführt werden.

Anbei nochmal ein paar Bilder falls es jmd interessiert...

Klaus.
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#7279359
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Weiter mit meinem Monolog :)

"It's a waste of time if you don't have SHA1 algo and passwords to 
generate keys.
There are 2-3 guys in the world that can unseal such chips."

Auf EEV gibt interessante Diskussionen...aber wenig motivierendes. Ich 
frage mich aber, wie dann Drittanbieter wie vhbw den reinen Cellpack 
anbieten können? Woher wissen die, was das "SHA1 mäßig" im BQ28Z610 
stehen muss...oder habe ich einen Denkfehler?

Klaus.
Gast #7279898
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Klaus R. schrieb:
> ...oder habe ich einen Denkfehler?

ja den hast du! Denn:

Hat der Ladecontroller BQxxxxx die Kommunikaion mit dem EEProm mangels 
Mindestversorgung verloren, ist nicht der BQxxxx der Fehler-IC, sondern 
der EEPROM, in dem die Festdaten abgelegt sind / waren!  Hat der 
Controller seine Mindestversorgung verloren, ist der EEPROM praktisch 
tot! heist: BOX IST SCHROTT! Denn den Datensatz hat der EEPROM und die 
PROTECTED-Sperre wird nun DAUERHAFT das Laden sperren!! Aich wenn die 
Akkus getrennt hast! Ist die Grundversorgung gefahren, ist der EEPROM 
"zu"!

Was die Ladeanzeige betrifft: Klar zeigt der BQ hier die "Freigabe" an 
seinem Anzeigepin, auch wenn hinten raus die Elektronik in Richtung 
Akkupack garkein Millivolt Strom ausgibt! Woher soll der BQ wissen, dass 
du die Stromversorgung getrennt hast bzw. der EEPROM die Freigabe des 
Steuerpins für die PROTECTED-Schaltung an den den BQ nicht übergen 
kann/hat?

Die Anzeige und der Datenbus sind getrennte Gruppen.

Wirf das Teil in den Schrott? denn FREIGEGEBEN bekommst das Pack zum 
Nachladen eh nicht mehr! Solange der EEPROM hier der 
Kommunikationsfehler ist. Und tausch ist witzlos, ohne Original-Programm 
vom Hersteller selbst.

Im übrigen sei mal nicht so gutgläubig, dass Boose hier gleich Boose 
ist: Chinaware wie alles andre auch!  Glaubste etwa ernsthaft, fu hälst 
Boose statt Chinaschrott in den Händen? Nur weil viel mehr mit dem Namen 
gekauft und bezahlt hast?

Boose und andres ist reiner Markenschwindel!! Mit Qualiät hat das 
GARNICHTS gemein!! Aber soweit denken 99% garnicht! Hauptsache 
Ladenanteile gekauft! Qualität mit Chinaschrott?? Seit wann?
(Firma: matzetronics) #7279947
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Schina schrieb:
> Boose und andres ist reiner Markenschwindel!

Du kannst dich jetzt wieder beruhigen. Erstens heissen die 'Bose' und 
zweitens wissen wir das alles schon längst. Siehe die Diskussion um die 
SL2 Soundbar.

@Klaus: Das sieht schlecht aus - im Tech.Ref. steht 'can permanently 
disable the Battery if an error occured', zumindest sinngemäß. Ich weiss 
nicht, warum TI auf solche Ideen kommt, aber das wird hier passiert 
sein.
#7280339
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...wollte gerade mal am pack die com sniffen, es hatte ext wieder 0V. 
Hmpf.
Alles lose zusammengesteckt, 7.9V versorgt auf main pcb (die bottom pcb 
macht aus 5v vusb scheinbar stromgeregelte vpack zum laden, das hatte 
ich schon messtechnisch beobachtet) und plötzlich leuchtet die status 
led dauerhaft gelb...blauzahn gedrückt..."bereit zum verbinden"...crazy.
Das wird immer nebulöser aber nun weiß ich, der Haufen Elektroschrott 
lebt noch 😅🤓

Klaus.
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#7280664
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So, das Geheimnis ist gelüftet - das "gelockte" pack war scheinbar nur 
anfangs das Problem denn letztendlich ist es ein Doppelfehler. Der 
Schlüssel war sich die I2C com anzuschauen, denn die war sehr 
dünn...quasi kaum vorhanden - der Master versucht den Slave zu 
adressieren aber man sieht keine Daten (am Akku).

Ganz ab und zu, bei vielen Versuchen, leuchtet aber die main PCB 
dauerhaft gelb. Erst dachte ich das heißt, sie ist an, aber letztendlich 
nicht, sondern das bedeutet "Akkuproblem - 
Kommunikationsverlust"...denn:

Man sieht ab und an sauberen Datenstrom auf dem Bus und dann plötzlich 
nicht mehr, kurzum da ist ein Wackelkontakt iwo am Stecker zw main und 
amp/akku pcb - was ein Dreck. Ist der grad mal nicht da und der 
Datenstrom sauber startet die Box und verbindet sich etc pp...alles 
läuft. Aber das leider nur sehr sporadisch. Den Wackler suche ich aber 
die Tage mal, das Rätsel ist gelöst, erstmal.

Ist der Wackler gefunden brauche ich "nur noch" einen  TPS62172, falls 
jemand einen übrig hat bitte melden ;) (sonst muss ich was frickeln, 
denn bestellbar scheinen die aktuell aufgrund Mangel nicht zu sein).

*Fazit:*
- erst wollte der Pack nichts mehr ausgeben, extern 0V, nach angleichen 
der Zellen lädt der aber wieder
- der Verbinder zw main & akku/amp pcb ist sehr fragil und war (wohl 
vorher schon) angeschlagen (der Vorbesitzer hatte schon dran 
rumgefummelt :/ )
- der Verbinder ist nicht Pokayoke, also VORSICHT, sonst ist ein neuer 
TPS62172 fällig :)

Vll. hilfts ja iwem iwann mal mit ähnlichem Problem.

Klaus.

P.S.: Der Akku ist der einzige Kommunikationspartner zwischen den pcbs, 
der amp ist ein Klassiker mit 2x30w und steuert "stereo in mono" eine 
imho dual(!)-coil-treiber an, die Spg dazu wird von einem TI dc/dc 
erzeugt der aber auch "zml standard" ist.
(Firma: BRasil) #7491453
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There is a step-up converter on the bottom board, it's powered from the USB +5V and gets the voltage up to VBAT 8.4V, mine got killed somehow but I can't ID the chip. After opening the speaker because it was not charging, I accidentally shorted the flat cable and killed the TPS and the USB DATA- on the CSR8675 (the bottom board was disconnected). The speaker works (everything but the USB) after I mounted the AMS1117, but still doesn't charge the battery (If add external power to VBAT it does charge).

Best Regards, Lincoln.

#7491471
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OK :) No i dont know. But if you make a macro pic of the chip with GOOD quality and visible markings there are some godnesses hier who might identify it - try out. But I think its also BGA or at least TQFP, you can soldier it?

If I would be you I would kick out the bottom bord and put in a FLAT aliexpress 5-> 8.4v dc/dc as quickfix - usb is dead anyway and nobody needs aux.

But again: The ams1117 will drain your (directly attached) battery empty as the system used the enable pin of the TPS to shut down 3.3 rail. I will use a regulator WITH shut down i found in my stack marked "LJYB" (dont know the real part number right now...sth like RTxxxx).

Klaus.

(Firma: BRasil) #7504212
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Hi! I bring some updates: I ordered an replacement CSR 8675 from Aliexpress and replaced the chip, it came with some random firmware in it and the only way to reflash it was through SPI (The firmware on it was a Logitech BOOM 2 and didn't have dfu mode). I'm attaching some pictures and the pdf manual of the 8675 with some notes about the pin wirings. Everything works now and I even managed to update it on bose updater. What I did so far: The TPS62172 is always-on, it only turns off during update and when you press the play/pause button for 10 seconds, so replacing it with the ams1117 only prevents the board from rebooting. The CSR8675 controls the step-up from the bottom board but mine was faulty (very slow charging), so I replaced with another 5v to 2S step-up charging board. Programming the CSR chip required a DIY programmer made from an Arduino Leonardo, the code is at: https://github.com/jkent/CsrUsbSpiDeviceRE/tree/master Also any soldering flux that goes into the pins of the PCM or the balls of the CSR chip may cause noises on sound (even on the other paired speakers), so I used no-clean soldering flux and it worked well.

Thank you all for the support, Best Regards, Lincoln

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#7744382
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Danke für diesen Thread, vor allem an Klaus R.! Hat mir sehr geholfen, bzw. auch die Motivation hoch gehalten eine defekte Bose Soundlink Revolve doch zu zerlegen um an den Akku zu kommen.

Die Ausgangsposition bei mir war folgende: Box hat sich nicht einschalten lassen. Die Akku LED hat beim Verbinden mit einem Netzteil oder PC USB kurz pulsiert um nach 2-3 Sekunden durchgehend zu leuchten. Vom Bose Updater wurde die Box allerdings noch erkannt. Ein Firmware Update hat es auch gegeben, also mal dieses gemacht, leider ohne Erfolg. Dann noch mit der Sonderfunktion der Bose Updater Seite ("o p t" Pfeil nach oben, Pfeil nach unten), mit welcher mann den Fehlerspeicher löschen kann (und was bei einer Soundlink Mini 2 schon geholfen hat um diese wieder zu laden) versucht, auch ohne Erfolg. Also Box zerlegt.

Genau wie von Klaus beschrieben war am Akku keine Spannung zu messen. Ich hab dann den Akku mal vom Verstärkerboard entlötet und irgendwie ist es mir gelungen direkt mit meinem Labornetzteil diesen zu laden, Allerdings hätte ich diese Verbindung länger lassen sollen, mein Netzteil hat schon 7.3V angezeigt, beim Messen am Akku waren es dann aber nur 6,5V (danach hat der Akku so nicht mehr geladen - keine Ahnung warum das beim ersten Mal funktioniert hat).

Ich hab die Box dann trotzdem mal grob zusammengebaut. Es gab aber noch die gleichen Symptome, mit dem Unterschied, dass dann nach einiger Zeit plötzlich 3 LEDs geleuchtet haben (was lt. Bose Seite auf ein Akkuproblem hindeutet). Weitere Firmware Update Versuche (mit "a d v" Pfeil nach oben, Pfeil nach unten) brachen immer bei 76% ab. Keine Verbindung mehr zur Box. Da ahnte ich schon Böses ;-)

Also wieder zerlegt (Akku hat mittlerweile wieder keine Spannung angezeigt, bzw. "abgesperrt"), das Akkugehäuse kurz an einer Ecke bei der Naht angesägt und mit einem flachen Schraubenzieher hat sich das Gehäuse recht leicht öffnen lassen. Die zwei 18650er Zellen vorsichtig mit einer Rohrzange rausgezogen. Dann die Zellen einzeln gemessen, eine hatte 3,6V die andere nur 2,2V. Also wie auch von Klaus beschrieben nicht in der Balance. Ich hab dann die Zellen einzeln mit meinem Labornetzteil geladen (Klebestreifen etwas entfernt, bis die Kontakte erreichbar waren, mit einem stärkeren Gummiband zwei Metallkontakte eingeklemmt, wo ich dann die Klemmen von meinem Netzteil anschließen konnte und geladen bis beide Zellen jeweils 4V hatten). Danach hatte ich an den Akkukontakten wieder Spannung (6,94V)!

Den Akku wollte ich jetzt aber nicht gleich wieder mit dem Verstärkerboard verlöten und hab statt dessen mit 4 Drähten eine Verbindung zwischen Akkupack und Verstärkerboard hergestellt. Dann alles im ausgebautem Zustand zusammengebaut, bzw. -gehängt und siehe da, die Batterie LED pulsiert (sollte also laden). Nach ca. 30 Min. hab ich dann ein nochmaliges Firmware Update gemacht, welches auch funktionierte. Dann begann das lange Warten, ich wollte mit dem Einschalten noch warten, bis die puslierende LED durchgehend leuchtet, also der Akku vollständig geladen ist. Nach 2,5 Stunden wollte ich aber nicht mehr länger warten und hab sie eingeschaltet. Die vertraute Stimme (kenne ich von meiner Mini 2) hat auf englisch den Stand von 50% durchgesagt - YEAH! Bluetooth Verbindungstest war auch positiv.

Dann die Box mal grob zusammengaut (noch ohne Hülle u. Deckel) und mittlerweile ist der Akku vollständig aufgeladen. Jetzt werde ich sie noch komplett zusammenbauen ;-)

Der Knackpunkt war offensichtlich, dass die Zellen nicht in Balance waren, bzw. vermutlich auch ziemlich entleert. Das hier auch noch als zusätzlichen Input für andere die diese Box reparieren wollen.

#7744641
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Da hast du vermutlich recht Klaus, aber ich habe noch eine Soundlink Mini 2 daheim liegen wo das jemand machen wollte u. die funktionierte danach nicht mehr (wird leider vom PC auch nicht mehr erkannt). Im Zuge div. Recherchen habe ich dann gelesen, dass ein Zellentausch nicht so einfach funktionieren soll, weil eben ein Chip dann "abdreht" und das Akkupack danach nicht mehr funktioniert. Deswegen wollte ich es zuerst mal so versuchen und wie es aussieht funktionieren die Zellen eh noch gut. Die Box läuft schon einige Zeit ;-)

#7751947
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Klaus du hattest natürlich vollkommen Recht, ich hätte gleich die zwei 18650er Zellen tauschen sollen! Eine der zwei hat sich schneller entladen und somit hat die Elektronik vom Akkupack nach 2-3 Tagen wieder abgedreht. Also wieder alles zerlegt, beim Entlöten vom Akku, blöderweise auch gleich eine Leiterbahn beschädigt (wenn schon denn schon) und die zwei Zellen getauscht.

Aber mir ist vorher schon bei div. Songs/Frequenzen/Lautstärken sowieso ein unschönes „Schnarren“ aufgefallen, dem ich anfangs nicht auf die Spur kam. Da hatte ich zuerst Vibrationen vom Flachbandkabel der Ladeelektronik in Verdacht, nachdem es das nicht war, das Speakerkabel - das war es aber auch nicht. Beim letzten Zusammenbau habe ich das Problem dann offensichtlich gelöst.

Der Speaker ist ja ursprünglich ziemlich schwer zu lösen, da er mit einem sehr starken (ich schätze doppelseitigem Klebeband) verklebt ist. Ich hatte zwar bei der ersten „Reparatur“ auch schon einen Kleber verwendet um diesen wieder zusätzlich zu verkleben, hab dabei aber nicht so darauf geachtet, dass wirklich die KOMPLETTE Auflagefläche vom Speaker mit Kleber bedeckt ist. Jetzt beim zweiten Zusammenbau, hab ich da mehr Kleber verwendet und wirklich den kompletten Kreis damit bestrichen. Wieder alles fest verschraubt u. über Nacht trocknen lassen. Und jetzt ist das lästige Scharren (welches ähnlich klang wie ein defekter Speaker) weg!

Als Kleber habe so einen elastischen u. transparenten Kraftkleber von Workzone (Hofer/Aldi) verwendet. Der bleibt nach dem Trocknen relativ flexibel und wird nicht hart. Ich schätze, dass verdrängte Luft vom Speaker dieses Schnarren bei tiefen Frequenzen verursacht, wenn hier „Luftlöcher“ bleiben und das nicht ordentlich dicht ist. Das noch als kleinen Hinweis 😉

#8018718
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Hi! Schön, dass immer noch gilt: wenn Du die Details willst, schau bei mikrocontroller.net! :) Danke für diesen Thread! Ich habe Fragen:

  • welche Akkuzellen habt ihr als Ersatz verwendet? (oder: Akkus nach welchen Spezifikationen? 2x 18650 á 2,2 Ah ist klar)
  • gibt es genauere Tipps zum Öffnen des Akku-Packs? @Heimo schreibt, dass er an einer Ecke bei der Naht angesägt und dann geöffnet hat
  • wie habt ihr das wieder zugeklebt? @Heimo hat Kraftkleber empfohlen; das klingt super - aber ich befürchte, dass das dann die letzte Reparatur an der Box wird, oder? Wäre Spiegelklebeband eine gute Idee?

Es gibt übrigens ein sehr schönes Video von einem Anbieter von Akkupacks (https://www.batterymall.com/products/kingsener-071473-071471-745518-0010-battery-for-bose-soundlink-revolve-speaker-7-2v-2200mah-15-84wh). Darin sieht sieht man genau, welche Schraubenköpfe (inkl. TS-10 5-Stern mit Stirnbohrung) benötigt werden (Obacht - die eine Schraube an der Oberseite, die in der Box im Video fehlt und nur kurz kommentiert wird verhindert, dass der Akku rauskommt...).

Danke schon mal :)

Gruß, J.

#8018748
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Hallo Justin,

soweit ich mich erinnere hab ich das Akkugehäuse (wenn überhaupt) mit Sekundenkleber etwas zusammengeklebt. Den erwähnten elastischen Kraftkleber hab ich beim Speaker benötigt! Das muss unbedingt luftdicht sein, sonst schnarrt die Box bei den Bässen als ob sie einen defekten Speaker hätte! Mit geradem doppelseitigem Klebeband wird das eher schwer dicht zu kriegen sein. Ich hab da ja zwei Versuche machen müssen, weil ich die Akkuzellen dann doch gegen neue ersetzt habe u. weil ich eben zuwenig auf Dichtheit geachtet habe. Der von mir verwendete Kleber, hat sich aber nach dem ersten Versuch recht gut u. restlos entfernen lassen.

LG Heimo

#8018759
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Justin O. schrieb:

  • welche Akkuzellen habt ihr als Ersatz verwendet? (oder: Akkus nach welchen Spezifikationen? 2x 18650 á 2,2 Ah ist klar)

Beliebige würde ich sagen, iwelche Samsung kaufen bei NKON.nl. Das Ding hat 30W, also braucht es keine Hochstromakkus :)

Der Schnitt erfolgt siehe Bild, dann gehäuseteil in richtung blauer Pfeil abziehen und hinteren teil in die andere richtung. zukleistern mit Heißklebe reicht, ist dann reversibel.

Klaus.

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
#8018999
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Also zunächst mal: Ihr seid ja der Hammer! Danke!

  • zum Thema "Zukleben": ich meinte tatsächlich nicht den Akku, sondern die gesamte Box (konkret: das Chassis auf das Gehäuse)
  • danke für die Ermutigung, den Kraftkleber zu verwenden @Heimo! Dann werde ich das so machen (...sobald es soweit ist)
  • @Heimo: ich habe diese Tastenkombi nicht versucht, die adv + "Pfeil hoch, Pfeil runter" schon; da hat sich nix getan. Mein Fehlerbild ist auch etwas anders: wenn ich die Box per USB mit Strom versorge, leuchtet die gelbe LED kurz auf - dann passiert nix mehr: per USB wird nix erkannt, keine LED-Action mehr - nix
  • @Klaus wegen der Akkus: danke für den Link! U-Tags sind ja drin; aktuell gibt's da nur noch einen einzigen :D ; unprotected reicht? Die Spannungen der beiden Zellen liegen nicht weit auseinander: 3,47V vs. 3,33V; kann das überhaupt die Ursache sein? Lohnt es sich, die schwächere Zelle etwas hochzupäppeln, um die gesamte Kiste mal zu testen? Ich habe sie defekt gekauft und weiß daher nicht, was damit wirklich faul ist. Es gibt auf der Hauptplatine auch eine kleine Stelle, die leicht verschmort aussieht. Das Gehäuse habe ich mit Freund Dremel geöffnet. Wie sich die Akkus da rausziehen lassen, ist mir noch schleierhaft... :) Oh - und die 4 Pins zu entlöten, ist mir auch nicht gelungen. Habe die Platine daher mal dran gelassen für den Moment. Ging bisher...
#8019005
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Oh - und: an den 4 Pins des Akkublocks messe ich 0V - gehört das zum Fehlerbild? Die 4 Pins liegen alle auf 0V im Vergleich zum +Pol der Akkus (also: eben 3,33V zum Mittelabgriff und 6,8V zum Plus-Pol. Soll das in dem Zustand so sein oder deutet das schon auf ein anderes Fehlerbild hin? Die Akkus sind nicht "U-Tag", sondern punktgeschweisst, korrekt?

#8019095
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Moin,

Klaus R. schrieb:

Justin O. schrieb:

Lohnt es sich, die schwächere Zelle etwas hochzupäppeln

Ja

ok, hab ich gemacht: 3,46V vs. 3,47V hab ich jetzt - daran sollte es nun nicht mehr scheitern. Das Fehlerbild ist unverändert. Die absolute Spannung liegt jetzt mit knapp 7V unter dem Nennwert - das sollte aber im Rahmen sein, also sowohl das Laden sollte anspringen als auch die Elektronik selbst, oder?

Ich habe im eingebauten Zustand mit angeschlossener USB-Leitung 1,8V zwischen den beiden äußeren Pins des Akkublocks. Da sollten ca. 7V anliegen, wenn der Akku geladen werden soll, korrekt?

Oh - und: beim Verbinden der USB-Leitung ist es nicht nur die gelbe LED, die kurz aufleuchtet, sondern es sind alle 3 dort (rot, gelb, grün) - nicht die blaue. Ist das Teil des normalen Startvorgangs?

Justin O. schrieb:

Ich habe sie defekt gekauft und weiß daher nicht, was damit wirklich faul ist.

OMG

tja :D

Gruß, J.

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