Hallo,
habt ihr schon was von eSaver® gehört?
https://www.esaver.eu/technische-funktionsweise
Wenn ich das richtig verstanden habe wollen die Oberwellen in einer Induktivität speichern und diese Energie kurz später wieder in deas eigene Stromnetz abgeben. So sollen sich bis zu 24% der Stromkosten einsparen lassen.
Kann mir mal jemand erklären ob und wie das funktioniert?
Ich kann mir das irgendwie nicht so richtig vorstellen...
Natürlich kann man keine Energie aus dem Nichts zaubern. Das behauptet aber auch niemand.
Wenn man das vom TO verlinkte Geschwurbel ins Deutsche übersetzt, scheint es auszusagen, dass der Effekt darin besteht, Blindleistung auf der Kundenseite teilweise zu kompensieren. Eine in der Industrie übliche Sache, und von Privathaushalten steht unter dem Link nichts.
Zwar zahlt man für Blindleistung, die über den Stromzähler läuft, in der Regel nichts, ABER das ist ja nicht alles. Scheinstrom, der auf der Kundenseite in dessen Leitungen/Betriebsmitteln fließt, wird dort in den immer vorhandenen ohmschen Widerständen verheizt. Diese Heizleistung muss bezahlt werden, und sie wird es auch, weil der Zähler sie korrekt als Wirkleistung registriert.
Wieviel das ausmacht, hängt von vielem ab, aber im Prinzip ist es so.
So sollen sich bis zu 24% der Stromkosten einsparen lassen.
Im realen Fall verursachen Oberwellen und auch Blindleistung etwas höhere Verluste in den Zuleitungen und an angeschlossenen Geräten. Hinter dem Zähler erinnere ich mich an so Werte bis zu 5%, die so zusätzlich verbraucht würden in ungünstigen Fällen. Aber ein aktives Filter ist auch nicht frei von Verlusten und Eigenverbrauch.
Nur ist das dort beworbene Produkt kein solches Filter, das dieser Funktionen hat.
Es gibt Leute, die haben so ein Teil in der Firma stehen.
Jetzt haben die für einige Geräte eine zu niedrige Netzspannung und alles mit Schaltnetzteil oder FU zieht halt mehr Strom bei weniger Spannung. Glühlampen sind halt etwas dunkler.
Ja, etwas Blindleistungskompensation ist dabei. Der Rest ist Vodoo.
Und ja, der Mist ist gefördert. Aber Krankenkassen zahlen auch für homöopathischen Quatsch ...
Aber Krankenkassen zahlen auch für homöopathischen Quatsch ...
Unter dem Aspekt, das zur Hälfte darunter Charaktäre sind, die sonst hirnlos irgendeine harte Chemie zu regelmäßig sich einwerfen würden, sieht das ganz anders aus.
Irgendwie kann ich nicht glauben, dass all die Firmen veräppelt wurden
und dann dafür auch noch ihr Logo auf deren Seite hergeben...
BWLer sind halt Technisch hochgebildete Allround-Genies...
Von was träumen die am Tag: "15% bis 25% weniger Energie".
-> Magnetfeld wird aufgebaut, Scheinleistung wird gespeichert u. rückgewonnen ! :DDD
Himmel Herrgott, schmeiß Hirn vom Himmel!³
Blindstrom bezahlen? Nö, ein paar Kondensatoren und Gedöns, das sie zuschaltet o. abwirft, mehr is da nich nötig!
Spart locker 50%, nutzt doch inzwischen jeder
Hast du etwa noch nicht so ein Teil?
Habe mir gleich welche auf Reserve gekauft, man weiß ja nie.
:-)
Erinnert ihr euch an die Phase, als überall fürs Auto Ölfeinfilter verkauft wurden, damit man nie wieder einen Ölwechsel machen muss :-)
Oder diese ständig widerkehrenden Schwingungsvernichten, bei Ebay?
Auch da, gibt es immer Firmen die darauf reingefallen sind
Kann mir mal jemand erklären ob und wie das funktioniert?
Ich kann mir das irgendwie nicht so richtig vorstellen...
Da steht wohl etwas mehr zu diesem generellen Thema drin. Ein 1kW Teil, wie in Psiram erwähnt, ist damit allerdings nicht gemeint. Da geht es um Großverbraucher und die Vorgaben, die E-Werke an die Qualität von deren Stromabnahme machen.
Im realen Fall verursachen Oberwellen und auch Blindleistung etwas
höhere Verluste in den Zuleitungen und an angeschlossenen Geräten.
Das kann man aber nur vermeiden, wenn man die entstehende Blindleistung in den Geräten selbst kompensieren würde.
Eine größere Firma mit einer größeren Firmenhalle in meiner Gegend hat das erfolgreich mit der Beleuchtung ihrer Halle getestet. Die waren auch so schlau und meinten, sie könnten mit einer zentralen Kompensationsanlage für ihren Betrieb Geld sparen als Blindleistung finanziell relevant wurde. Also eine tolle neue Kompensationsanlage in die Hauptverteilung gebaut und alles mit schicken neuen Leuchstofflampen ausgestattet. Das Ergebnis davon war ein größerer Feuerwehreinsatz und von der Verkabelung ihrer Hallenbeleuchtung soll nicht viel übrig geblieben sein. Die alten Leuchten hatten Kompensationskondensatoren in jeder Leuchte, die neuen nicht.
In einem anderen Fall flogen einem nicht die Leuchten bei Inbetriebnahme einer Anlage zur aktiven Kompensation um die Ohren, sondern ebendiese Anlage selbst. Das war dann etwas blöd. Scheint ein sensibles Geschäft zu sein.
Warum bitte soll das nicht wenigstens prinzipiell funktionieren?
JEDER Netzfilter leitet die unerwünschten Frequenzen/Oberwellen gegen Erde ab (Y Kondensator) oder blockt sie per Induktivität. Beides führt zur Erwärmung der beteiligten Bauteile weil darin ja „Energie vernichtet“ wird (kann man nicht, aber umwandeln in Wärme).
Wenn man aber den „dreckigen“ Strom so filtert, dass die unerwünschten Anteile NICHT „vernichtet“ werden sondern wieder in „guten“ Strom verwandelt werden?
Leonardsatz: den kann man auf der Motorseite mit dem größten Dreck betreiben, bekommt aber aus dem Generator einen blitzsauberen Sinus. Wirkungsgrad von 95% möglich. Wenn die unerwünschten Oberwellen/Dreck mehr Energie enthalten als die 5% wäre man auf der Gewinnseite. Man bräuchte auf der Generatorseite ja keinerlei Filter mehr.
Theoretisch absolut möglich. Fragt sich nur wie man das mit „gesteuerten Induktivitäten“ allein hinbekommt.
Aber ist ja genau die bei Wikipedia genannte Firma aus Ehningen.
Theoretisch kann ein OW-Filter sogar 99%+ Strom sparen. Musst als Verbraucher ja nur einen 100k Widerstand und parallel nen Saugkreis auf eine der üblichen Oberwellen nehmen…
Und dann noch dafür sorgen, dass such ordentlich Oberwellen da sind.
Praktisch bringt so ein Ding im typischen Haushalt bestenfalls 0.1%. Dümmstenfalls -0.5%.
Bei unüblichen Geräten vielleicht etwas mehr.
Aber „bis zu“ ist ne Aussage bei der man jedes Angebot sofort ablehnen sollte.
Echte aktive Filter für Oberwellen und Blindleistung messen zum Beispiel der Stromverlauf vor und nach dem Filter im Leitungsnetz. Ein synchronisierter Umrichter im Vierquadrantenbetrieb bügelt die Oberwellen glatt und reduziert die Blindleistung am Anschlusspunkt des Energieversorgers. Als Energiepuffer dient ein Gleichspannungszwischenkreis.
Genau damit habe ich mein gedankliches Problem.
Die 'Energie' aus z.B. der 2. und 3. Oberwelle in einen 'Speicher' zu 'schieben' kann ich mir über einen Hochpass ja gedanklich noch irgendwie vorstellen.
Wie aber aus den 100 bzw. 150Hz dann wieder 50 Hz werden soll kann ich mir ohne Frequenzumrichter bzw Wechselrichter beim besten Willen nicht vorstellen.
Wie aber aus den 100 bzw. 150Hz dann wieder 50 Hz werden soll kann ich
mir ohne Frequenzumrichter bzw Wechselrichter beim besten Willen nicht
vorstellen.
Steht irgendwo, dass keine aktiven Komponenten drin seien?
Wie aber aus den 100 bzw. 150Hz dann wieder 50 Hz werden soll kann ich
mir ohne Frequenzumrichter bzw Wechselrichter beim besten Willen nicht
vorstellen.
Steht irgendwo, dass keine aktiven Komponenten drin seien?
Spielt doch keine Rolle, die versprochene Ersparnis ist nicht zu erreichen.
Wie aber aus den 100 bzw. 150Hz dann wieder 50 Hz werden soll kann ich
mir ohne Frequenzumrichter bzw Wechselrichter beim besten Willen nicht
vorstellen.
Steht irgendwo, dass keine aktiven Komponenten drin seien?
Das Teil macht wohl etwas mehr. Es hat anscheinend zusätzlich einen Spartrafo mit mehreren Anzapfungen um bei Netzspannungen, die oberhalb der Nennspannung liegen diese um einige Prozent herunter zu transformieren.
Das bringt bei Verbrauchern die annähernd eine ohmsche Kennlinie haben dann auch Ersparnis da P = U²/R.
Allerdings weder bei Schaltnetzteilen noch bei Motoren.
Es hat anscheinend zusätzlich einen
Spartrafo mit mehreren Anzapfungen um bei Netzspannungen, die oberhalb
der Nennspannung liegen diese um einige Prozent herunter zu
transformieren.
Unter dem Begriff "eSaver" findet man im Netz mindestens 3 völlig veschiedene Gerätetypen.
Spielt doch keine Rolle, die versprochene Ersparnis ist nicht zu
erreichen.
Sowas fängt nicht unbedingt mit der Ersparnis an, sondern mit den Oberwellen. Wenn beispielsweise eine Gross-USV sich häufig über ebensolche beschwert und man mangels Erkenntnis der Ursache die Symptome bekämpft. Neben passiven Filtern gibts dann auch aktive Technik als Option.
Der Gesamtstromverbrauch (wobei verbraucht wird da generell nichts - es wird nur Energie gewandelt - was selbst aber mindestens ein populärer Astrophysiker, aber nur wenn er sein Fachgebiet verläßt und zu predigen und nerven anfängt , vergessen zu haben scheint - schade denn wenn er in seinen Themenreich bleibt hat er richtig Ahnung und bleibt rein in der Wissenschaft und den Tatsachen...) steigt eher:
Durch dein Beitrag sind einige Wh mehr zuhause und in den Rechenzentren "verbraucht" worden.
Wie ingesamt das laute und prdigende (nervende) "Stromsparen" und der Klimaschutz in den Medien den Stromverbrauch erhöht und den Klima zumindest nicht gut tut.
Und ja dieser Beitrag hat jetzt über alles auch einige Wh "gekostet" - also hat der eSafer seine eigentliche Funktion - erhöhen- des "Stromverbrauchs" und Kostenbelastung (die ist aber ganz real - da findet nicht nur einfach eine Energiewandlung statt) verursacht
;-)
Wie ingesamt das laute und prdigende (nervende) "Stromsparen" und der
Klimaschutz in den Medien den Stromverbrauch erhöht und den Klima
zumindest nicht gut tut.
Das soll ja auch nicht dem Klima nützen, sondern dem Geldbeutel. Smart-Home ist auch so ein Beispiel. Das soll Energie und somit Geld im eigenen Haushalt sparen. Umwelttechnisch wird da nichts gespart. Im Gegenteil, der Eletroschrott-Berg steigt, weil vieles davon nicht vollständig wiederverwertbar ist. Vor allem fest verbaute Akkus sind ein Problem (reduziert die Lebensdauer der Geräte), wobei normale Batterien auch nicht viel besser sind wenn sie nicht lange genug halten (weil die Geräte zuviel verbrauchen). Und das was Smart-Home an Energie sparen helfen soll, gibt man für die Smart-Home-Geräte wieder aus (die verbrauchen auch Energie). Die Werbung funktioniert, dank menschlicher Bequemlichkeit, überall ganz gut.
Dann kannst Du Dich ruhig zurücklehnen. Es ist ja damit die Funktion
nachvollziehbar beweisbar. ;o)
Wenn das Ding die Oberwellen in 'richtigen Strom umwandeln' könnte und das dann die 24% Einsparung brächte, steht die Frage, welcher Anteil an diesen pöhsen Oberwellen zulässig ist! Sicher nicht diese 24%:
https://www.neumann-messgeraete.at/product-file/89/fluk343589/13513-de-harmonics-standards-ap_w.pdf
Wenn im Netz (dauerhaft!) dieser Anteil vorhanden wäre, bekämen sicher viele Geräte massiv Probleme...
Wobei sich hier Robert nicht auf das Gerät in der Größe einer Schaltuhr für die Steckdose bezieht.
Bei der Firma handelt es sich um ein Unternehmen, das im Schwerpunkt auf dem Gebiet von Schaltschränken unterwegs ist. Energie wird hierbei "gespart" durch die Blindleistungskompensationsanlage. Wenn ein Teil davon gesteuert wird, kann damit der Oberwellenwert verbessert werden.
Als Unternehmen, kann man entweder seine eigenen Oberwellenfilteranlagen betreiben oder zahlt der Energieversorger für diese Leistungen.
Gängige Technik, bei der hier der Stromspareffekt in den Vordergrund gestellt wird und als eSaver vermarktet wird.
Wenn das Ding die Oberwellen in 'richtigen Strom umwandeln' könnte und
das dann die 24% Einsparung brächte
Energy-Harvesting... Für ein paar LEDs könnts reichen. :DDD
Dann mal technisch gedacht. Was nicht zu bezahlen ist, ist Blindstrom.
Das Ding müsste also irgendwas in nutzbaren, aber nicht zu bezahlenden Blindstrom umwandeln.
Wie könnte das realisierbar sein? 😉
Oder gibt es dabei doch Widersprüche technischer Natur?
Dann mal technisch gedacht. Was nicht zu bezahlen ist, ist Blindstrom.
Das Ding müsste also irgendwas in nutzbaren, aber nicht zu bezahlenden
Blindstrom umwandeln.
Dann mal technisch gedacht. Was nicht zu bezahlen ist, ist Blindstrom.
Der Preis für Blindarbeit beträgt 1,28 ct/kvarh zzgl. Umsatzsteuer in Höhe von zurzeit 19 %.
Entgelt für Blindarbeit Preisblatt BS - Bayernwerk Netz GmbH
Blindleistung im Netz reduzieren und dadurch Kosten ... - MVV
MVV Energie AG
https://partner.mvv.de › blog › blindleistung-im-netz-re...
Die Blindenergiekosten lassen sich reduzieren oder sogar komplett vermeiden. Erforderlich ist dafür eine sogenannte Blindstromkompensationsanlage.
Dass der hier angepriesene eSaver nicht funktionieren kann, haben wir doch längst festgestellt. Wir haben auch schon eruiert, dass eine solche Umwandlung, wenn sie denn funktionieren sollte, bereits vor dem Hausanschluß installiert werden müsste. Oder nicht?
enn sie denn funktionieren sollte, bereits vor dem
Hausanschluß installiert werden müsste. Oder nicht?
Das hier, wird es wohl sein!
Es handelt sich hier NICHT um diese Reinigungs-Wandwarze, die erst nach ~48h "wirkt".
Hier werden dickere Fische abgezockt!
Ihr müsst euch unbedingt mal 1-2 Videos von denen geben! :D
Alles samt mit zuverlässigen Messdaten und Ergebnissen "Wir sind zufrieden (Daumen hoch, grinsen)". Das muss euch doch überzeugen...
Für Oberwellenkompensation kann als Speicher Kondensatoren verwendet werden oder Induktivtäten. Zum Beispiel können dafür Abgriffe am Trafo verwendet werden. Über PWM werden Sekundärseitig die Oberwellen reduziert.
"Die Verzerrungen durch Oberschwingungen werden über die Wechselwirkung von Magnetfeldern im eSaver-Transformator in nutzbare Wirk-Energie gewandelt."
Bei anderen Herstellern von solchen Anlagen wird allerdings angegeben bis zu wieviel Leistung und Harmonische (z.T. über die 11. hinaus) schaffen.
Die Anlage wird vermutlich bei diesen Daten nicht glänzen.
Die Veränderung, bzw. Regelung der Spannung wird häufig für viele ältere Maschinen (230V und 220V) durchgeführt. Wenn durch einspeisende Solaranlagen, die Netzspannung etwas hoch werden sollte, ebenfalls.
Das als eSaver zu verkaufen ist allerdings etwas dreist. Aber umgekehrt möchte ich nicht wissen, was diese für einen Shitstorm bekämen, wenn diese das Spannungsproblem durch Einspeiser in der Werbung erwähnen würden.
Es macht mich bei den Heinies immer wütend, dass sie so astrein schwurbeln. Wenn ich bei Glühlampen die Spannung runter drehe, klar "verbrauche" ich dann weniger Strom.
Nur, die Belegschaft wird nach kurzer Zeit hellere Lampen fordern.
Und das ist nur ein Beispiel, wo deren Blahbla zwar nicht direkt falsch ist, aber deshalb auch noch lange nicht richtig.
Außerdem ist mir persönlich deren Führungsebene mal so richtig suspekt - spätestens seit Corona. Die sind einfach völlig im "ja, genau; und außerdem" der Eso-Verschwörungs-Spinner aufgegangen.
Ich weiß zwar nicht so genau wieso meine Beiträge raus geflogen sind.
So böse waren sie eigentlich nicht.
Ic verstehe nicht, wieso solche Leute ausgerechnet in diesem Forum auftauchen.
Vielleicht, und das ist die einzige Idee die ich dazu habe, ist das ein Testlauf, wie ihre Märchen bei Fachleuten ankommen.
Den Rest habt ihr ja schon geschrieben, nachdem meine Beiträge gelöscht wurden.
Hoffentlich ist dieser Typ schon gesperrt worden oder besser, angezeigt.