ich habe einen doppelwandigen Topf mit Heizung und Thermoöl drin.
In diesem Topf erhitze ich Wachs um es keimfrei zu bekommen.
Für dieses habe ich mir eine Steuerung der Heizungstemperaturregelung und ein Dashboard auf einem RaspberryPI2 gebaut. Für die Temperaturermittlung verwendete ich bis dato einen DS18B20, da ich nur Temperaturen bis 100Grad benötigte.
Für das Entseuchen des Wachses muss ich nun jedoch auf rund 130Grad gehen was über der Leistungsgrenze des DS18B20 liegt.
Nun bin ich auf der Suche nach Temperaturfühlern (werden ins Wachs eingetauscht) die diese Temperatur aushalten und der Möglichkeit diese auszulesen ev. analog dem Wire1 Protokoll dass ich bis dato verwendet hatte.
Wichtig ist einfach, dass ich die Temperaturinfo auch in die Raspidatenbank speichern kann, da damit dann die Heizungsregler gesteuert wird (weniger oder mehr Heizen).
Wichtig ist einfach, dass ich die Temperaturinfo auch in die
Raspidatenbank speichern kann,
Deiner ominösen Datenbankanbindung ist es wurscht, ob die Daten jetzt von einem NTC, PTC, PT100, Thermoelement, DS18x20, LM35 oder einem Bolometer kommen.
Edelstahl-gekapselter NTC als unterer Widerstand in Spannungsteiler an ADC, Temperatur über Lookuptabelle (oberer Widerstand nach Bereich der besten Genauigkeit wählen)
Da der rPi keine sinnvolle Analigschnittstelle besitzt, könnte derLM95172 helfen, es gibt auch noch einige (eventuell leichter beschaffbare) mehr bis 175 GradC offiziell die auch bei 180 nicht sofort kaputt gehen werden.
Alle anderen Lösungen, wie NTC oder Pt100, erfordern ein A/D-Interface Board, könnten in Summe aber die billigere Lösung darstellen.
Sehe ich dies richtig, dass wenn ich drei PT1000 (drei verschiedene Wachstöpfe) Sensoren anschliessen möchte, auch drei Interfaceboards benötige und noch entsprechend freie Pins auf dem Raspberry vorhanden sein müssen?
Sehe ich dies richtig, dass wenn ich drei PT1000 (drei verschiedene
Wachstöpfe) Sensoren anschliessen möchte, auch drei Interfaceboards
benötige und noch entsprechend freie Pins auf dem Raspberry vorhanden
sein müssen?
Ja, Du brauchst auch drei Interfaceboards. Diese haben eine SPI-Schnittstelle. Hier kannst Du Pins sparen, indem Du SCK, MISO und MOSI parallel schaltest und nur die CS-Signale auf einzelne GPIO-Pins legst.
PT1000 wird z.B. für thermische Solarkollektoren verwendet, die im Leerlauf auch bis über 200°C erreichen können.
Wichtig ist, dass auch das Kabel dieser Temp. standhalten kann.
Diese Sensoren werden mit PVC-Kabel z.B. für d. Kesseltemperatur angeboten - aber für Kollektoren mit hitzebeständigerem Silikonkabel.
Sehe ich dies richtig, dass wenn ich drei PT1000 (drei verschiedene
Wachstöpfe) Sensoren anschliessen möchte, auch drei Interfaceboards
benötige und noch entsprechend freie Pins auf dem Raspberry vorhanden
sein müssen?
Wenn Du die RPis so liebst, kannst Du auch weitere Pico-RPis nehmen und Dir die teuren Zusatzplatinen sparen. Alternativ reicht auch ein ATmega48 für alle drei Kanäle.
Beispiel für Pico-Pi: Beitrag "PT1000 an RP2040-pico-Board"
Das neidgeplagte MaWinsche-Rauschen kannst Du getrost in die Tonne kloppen.
Vergossene PT1000 Sensoren mit Anschlußleitung gibt es normalerweise recht günstig bei Pollin, die aber derzeit wohl nicht lieferbar sind.
PT1000 wird z.B. für thermische Solarkollektoren verwendet, die im
Leerlauf auch bis über 200°C erreichen können.
Wichtig ist, dass auch das Kabel dieser Temp. standhalten kann.
Diese Sensoren werden mit PVC-Kabel z.B. für d. Kesseltemperatur
angeboten - aber für Kollektoren mit hitzebeständigerem Silikonkabel.
Besten Dank für den Hinweis - gehe auf die suche nach Fühlern mit 3m Länge und dem Interface
wollte gerade das Anschlussschema für die drei MAX31685 an einem RaspPI2 zeichnen und bin unsicher.
VIN vom Board an +5V
GND vom Board an GND
3V3 vom Board - wird nicht benötigt
CLK vom Board an GPIO11 (SPI_CLK)
SDO vom Board an GPIO09 (SLI_MISO)
SDI vom Board an GPIO10 (SLI_MOSI)
CS vom Board an GPIO05 für Board1, an GPIO06 für Board2 und an GPIO13 für Board3
RDY vom Board wird nicht benötigt
Ganz nett und auch bezahlbar. Aber warum drei Kabel anstatt vier? Damit hätte man eine echte Vierdrahtmessung und alles wäre OK. Dreidraht ist halbgarer Unsinn. Da kann man es auch gleich bei zwei Drähten belassen.
Glaubst du, die Leute haben Bock, dutzendmal das passende rauszusuchen,
nur weil du deine Info scheibchenweise lieferst ?
Ich denke, zur Strafe musst du mit drei Boards leben, oder dir selbst
eins suchen.
keine Ahnung warum du sauer bist. mein Intro war, dass es mit den DS1820 nicht geht (wegen zu hohen Temperaturen).
Nun verfolgte ich den Ansatz mit den drei Modulen und wollte mich rückversichern, dass ich sie richtig anschliesse.
Dreidraht ist
halbgarer Unsinn. Da kann man es auch gleich bei zwei Drähten belassen.
Dreidraht funktioniert einwandfrei, so lang alle 3 Adern den gleichen Widerstand haben. Die Schaltung misst den Spannungsfall auf einer Seite des Pt und zieht den für die dritte Ader ab.
Dreidraht ist
halbgarer Unsinn. Da kann man es auch gleich bei zwei Drähten belassen.
Dreidraht funktioniert einwandfrei, so lang alle 3 Adern den gleichen
Widerstand haben. Die Schaltung misst den Spannungsfall auf einer Seite
des Pt und zieht den für die dritte Ader ab.
Theoretisch ja, wird das aber auch praktisch so gemacht? Denn dazu braucht es einen umschaltbaren, differentiellen ADC-Eingang.
Bei Vierdraht entfällt diese Einschränkung.
Und man braucht nur einen differentiellen Eingang. Der 4. Draht ist einfacher und billiger als der umschaltbare ADC.
Dreidraht funktioniert einwandfrei, so lang alle 3 Adern den gleichen
Widerstand haben. Die Schaltung misst den Spannungsfall auf einer Seite
des Pt und zieht den für die dritte Ader ab.
Theoretisch ja, wird das aber auch praktisch so gemacht? Denn dazu
braucht es einen umschaltbaren, differentiellen ADC-Eingang.
Der MAX31865 auf der Interface-Platine kann mit 2-, 3- und 4-Leiter Sensoren betrieben werden. Ich denke nicht, dass der Fragesteller sehr hohe Ansprüche an die Genauigkeit hat. Wachs ist da sehr geduldig.
Mal ein anderer Sensor: Wir haben hier einen FIR Temperatursensor MLX90632. Der wird ganz normal über I2C betrieben.
Dieser Sensor wird dann nicht in das Medium getaucht, sondern der nimmt die Wärmestrahlung der Oberfläche auf. Ähnlich einer Kamera.
Der Sensor muss <85 Grad sein, kann dann aber bis 200 Grad messen.
"On the other hand, the standard version covers an object temperature range from -20 to 200˚C but offers an accuracy of ±1˚C."
Vielleicht könnte so etwas auch gehen?
Die I2C Adresse kann übrigens geändert werden, dann könnte man auch mehrere Sensoren an einem Bus betrieben.
Wenn Du die RPis so liebst, kannst Du auch weitere Pico-RPis nehmen
Ein rPiPico hat mit einem rPi ungefähr so viel zu tun wie ein Apfel mit einem Keks.
Er hat zwar immerhin Anslogeingänge, die sind aber nicht so dolle (eher 8 bit als 12 bit) und ein PGA fehlt auch.
und
Dir die teuren Zusatzplatinen sparen. Alternativ reicht auch ein
ATmega48 für alle drei Kanäle.
Beispiel für Pico-Pi: Beitrag "PT1000 an RP2040-pico-Board"
Das neidgeplagte MaWinsche-Rauschen kannst Du getrost in die Tonne
kloppen.
Na ja, deine krude Spannungsteilerauswertung löst wegen effektiv nur 8 bit von 0 bis 200 GradC gerade mal 36 Stufen auf oder 6 GradC pro Stufe, da kommt kein Neid sondern Mitleid auf.
Vergossene PT1000 Sensoren mit Anschlußleitung gibt es normalerweise
recht günstig bei Pollin, die aber derzeit wohl nicht lieferbar sind.
Deiner ominösen Datenbankanbindung ist es wurscht, ob die Daten jetzt
von einem NTC, PTC, PT100, Thermoelement, DS18x20, LM35 oder einem
Bolometer kommen.
Dem ist an der Stelle nicht so. Der Rhaspy kan von Haus aus DS18x20 einlesen. Dies tut er intuitiv und ganz automatisch, sobald er an dem vorgesehenen Port einen DS18xxx findet. Und analoge, wie den PT 100/PT1000 kann er damit nicht einfach an die DB schicken.
Der ADC hat an einigen Stellen signifikante Ausreißer, die man aber kompensieren kann. Siehe beiliegend Abbildung aus dem Datenblatt.
Aktuell gibt es gerade auch etwas zu diesem Thema an anderer Stelle:
Beitrag "Re: PT1000 an RP2040-pico-Board"
Gegen Rauschen hilft Mittelung. Eine Verdoppelung der Messwerte reduziert die Rauschamplitude um einen Faktor sqrt(2). Bei einer Temperaturmessung dürfte die Abtastrate nicht das Problem sein.