mich interessiert der technische Hintergrund, warum für eine Wallbox ein eigener FI-Schutzschalter vorgeschrieben ist.
Wenn ein FI installiert ist, der den Anforderungen der Wallbox entspricht, aber an diesem noch andere Stromkreise hängen, so wird ja dieser FI im Fehlerfall seinen Zweck erfüllen oder? Was ist also der sicherheitstechnische Gewinn?
Der Hintergund ist, dass so eine PKW Traktionsbatterie ein großer Gleichstromspeicher ist. Damit ist zumindest ein theoretischer Fehlerfall möglich in dem dieser Gleichstrom ins Netz gelangt. Dem Netz ist das egal, allerdings sorgen schon geringe Mengen Gleichstrom dafür, den Summenstromwandler im normalen Wechselstrom RCD zu sättigen, womit der RCD blind wird. Deshalb muss da ein RCD rein, der das erkennt und dann abschaltet.
p.s.: Wenn du so einen schon in der Verteilung hast, braucht es imho keinen separaten in der Wallbox. Da diese aber sehr teuer sind, ist das eher unwahrscheinlich, esseidenn, du hast auch eine PV, die hat quasi das gleiche Problem.
Wenn ein FI installiert ist, der den Anforderungen der Wallbox
entspricht, aber an diesem noch andere Stromkreise hängen, so wird ja
dieser FI im Fehlerfall seinen Zweck erfüllen oder?
Wenn er auch Gleichströme erkennen, was die einfachen Modelle nicht können, dann erfüllt er den Zweck hinsichtlich Sicherheit, ja.
ABER: Immer überlegen, was passiert, wenn ein FI auslöst. Es sollte nicht so sein, dass dann auch "wichtige" andere Stromkreise betroffen sind, obwohl bei ihnen gar kein Fehler vorliegt.
Z. B. Wallbox in der Garage und die Tiefkühltruhe und die Keller-Beleuchtung hängen auch noch dran. Nach Murphys Gesetz gibt das irgendwann Ärger.
Wenn ein FI installiert ist, der den Anforderungen der Wallbox
entspricht, aber an diesem noch andere Stromkreise hängen, so wird ja
dieser FI im Fehlerfall seinen Zweck erfüllen oder?
Wenn er auch Gleichströme erkennen kann, was die einfachen Modelle nicht können, dann erfüllt er den Zweck hinsichtlich Sicherheit, ja.
ABER: Immer überlegen, was passiert, wenn ein FI auslöst. Es sollte nicht so sein, dass dann auch "wichtige" andere Stromkreise betroffen sind, obwohl bei ihnen gar kein Fehler vorliegt.
Z. B. Wallbox in der Garage und die daneben stehende Tiefkühltruhe und die Keller-Beleuchtung hängen auch noch dran. Nach Murphys Gesetz gibt das irgendwann Ärger.
Je mehr FI's desto besser. Ich hatte mal eine Wohnung, da wurde ALLES über einen einzigen FI 300mA abgesichert (müsste per Forensuche auffindbar sein). Hat irgendein Gerät ein Problem, ist die ganze Bude stromlos bzw. im Winter dunkel.
Dazu noch Uhren, AB etc... wieder neu stellen, das nervt echt.
In meiner neuen Wohnung hat man es besser gelöst:
FI Wohnung Steckdosen
FI Wohnung Licht
FI Keller
FI Garage
zwar nur noch mit 30mA, aber es funktioniert. Und ich steh nicht mehr im Dunkeln, wenn sich im Toaster mal ne Scheibe Brot verklemmt.
Sicherungen allerdings nur noch 13A für Steckdosen, 10A für Licht. Gibt es die L16A nicht mehr? Hinz, und andere Experten hilf mal bitte.
Achso, Herd, Heizungen und Boiler für Warmwasser haben je 3x Neozed 16A.
?? War damals nicht da, um den Elektriker zu fragen. Neubau 2019.
Der Unterschied eines TT Netz zu TN-C Netz ist dir bekannt?
Der 300mA FI dient bei TT dazu bei einem Erdschluss schnell abzuschalten. Das ist mit der lokalen Schutzerde sonst nicht gegeben da der Erdungswiderstand mehrere Ohm betragen könnte.
Der /die 30mA RCDs dienen dagegen dem Personenschutz.
Sicherungen allerdings nur noch 13A für Steckdosen, 10A für Licht. Gibt
es die L16A nicht mehr? Hinz, und andere Experten hilf mal bitte.
Nicht nur dass es B16-Automaten nach wie vor gibt, sie sind auch bedeutend günstiger als 10A oder gar 13A (Faktor 2 bzw. 4, was ich so gefunden habe). Das lässt auf hohe Stückzahlen schließen.
Es kursiert das gefährliche Halbwissen dass man "nicht mehr mit 16A absichern darf".
Ab Verlegeart B aufwärts sind aber auch bei 1,5mm² nach wie vor 16A erlaubt.
Es kursiert das gefährliche Halbwissen dass man "nicht mehr mit 16A
absichern darf".
Ab Verlegeart B aufwärts sind aber auch bei 1,5mm² nach wie vor 16A
erlaubt.
Danke Dir!
Ist ein Haus in Holzbauweise mit Trockenbauwänden und Dämmung und da verlegt ist NYM-J 3x1,5mm soviel mein Halbwissen hergibt. Einzeldraht in Leerrohr macht heute keiner mehr ;(
Ist ein Haus in Holzbauweise mit Trockenbauwänden und Dämmung und da
verlegt ist NYM-J 3x1,5mm soviel mein Halbwissen hergibt. Einzeldraht in
Leerrohr macht heute keiner mehr
Also ist das Verlegeart A in gedämmten Wänden. Und da ist bei 1,5mm² keine 16A mehr zulässig.
Das ist übrigens unabhängig davon ob das Einzeladern im Rohr oder NYM Leitungen sind.
Btw. "Monatlich testen" hat das jemals irgendwer gemacht??
naja, irgendwelche Paranoiker wird es schon geben, die das tun, aber im Normalfall wird das eher nicht gemacht. Es stellt sich sowieso die Frage, inwieweit das sinnvoll ist, denn den Prüfstrom der Testtaste kennt ja keiner. (Ich wüsste jedenfalls nicht, dass der genormt ist, aber da lasse ich mich gern eines Besseren belehren)
Ich wollte mich dennoch nicht mit 2,5mm² in UP-Dosen rumschlagen.
Einmal musste ich das weil ich der Verwandtschaft zugesagt hatte einen Anbau zu verdrahten. Der hatte dummerweise kilometerweise 5x2,5mm² rumliegen das unbedingt verarbeitet werden sollte...
Sicherungen allerdings nur noch 13A für Steckdosen, 10A für Licht. Gibt
es die L16A nicht mehr? Hinz, und andere Experten hilf mal bitte.
Nicht nur dass es B16-Automaten nach wie vor gibt, sie sind auch
bedeutend günstiger als 10A oder gar 13A (Faktor 2 bzw. 4, was ich so
gefunden habe). Das lässt auf hohe Stückzahlen schließen.
Es kursiert das gefährliche Halbwissen dass man "nicht mehr mit 16A
absichern darf".
Ab Verlegeart B aufwärts sind aber auch bei 1,5mm² nach wie vor 16A
erlaubt.
Nun ja, wenn ich vor wenigen Tagen in der Schulung richtig aufgepasst habe, geht es bei den kleineren Sicherungen darum, dass der Auslösestrom im Kurzschlussfall auch sicher erreicht wird. Hier wird der Leitungsquerschnitt, die Leitungslänge und die Kontaktwiderstände nebst zu berücksichtigender Alterungstoleranzen für 16A vermutlich nicht ausreichen. Schlicht: wenn die Summe der Widerstände zu hoch ist um den Abschaltstrom zu generieren, ist er zu reduzieren. Deshalb die 13A im LS.
Nun ja, wenn ich vor wenigen Tagen in der Schulung richtig aufgepasst
habe, geht es bei den kleineren Sicherungen darum, dass der Auslösestrom
im Kurzschlussfall auch sicher erreicht wird.
Da hast du schlecht aufgepasst, oder es wurde einfach falsch erzählt.
Du wirfst einem richtig Antwortenden vor, die Frage nicht gelesen zu haben und vermeidest es, Stellung zu beziehen, was Du daran für falsch oder was Du für richtig hälst.
Der Hinweis auf Gleichstrom ist richtig. Wenn auch vielleicht nicht vollständig, dass nämlich zwar Licht oder Steckdose am gleichen FI hängen dürfen (zumindest technisch) aber keine zweite Wallbox.
Du wirfst einem richtig Antwortenden vor, die Frage nicht gelesen zu
haben und vermeidest es, Stellung zu beziehen, was Du daran für falsch
oder was Du für richtig hälst.
Btw. "Monatlich testen" hat das jemals irgendwer gemacht??
Ich hatte mir mal ein Paar Fahrradpedale gekauft, in deren Bedienungsanleitung tatsächlich stand, man müsse die Pedale vor jeder Fahrt zerlegen und warten, nach jeder Fahrt zerlegen und warten, und zusätzlich alle 200 km (ggf. mit Fahrtunterbrechung!) zerlegen und warten. Ansonsten würden sämtliche Gewährleistungs- und Garantieansprüche und die Betriebserlaubnis erlöschen. Besonders pikant ist dabei, dass man hierfür jeweils die aufgeklebten Abdeckungen entfernen müsste, was diese aber vielleicht ein- bis dreimal aushalten. Daher gab es als Zubehör auch neue selbstklebende Abdeckungen zu kaufen.
Solche absurden Formulierungen hat sich vermutlich nicht einmal ein Jurist ausgedacht, denn der wüsste, dass sich im Streitfall jeder Richter darüber kaputtlachen und als ungültig erklären würde.
Nun ja, wenn ich vor wenigen Tagen in der Schulung richtig aufgepasst
habe, geht es bei den kleineren Sicherungen darum, dass der Auslösestrom
im Kurzschlussfall auch sicher erreicht wird.
Da hast du schlecht aufgepasst, oder es wurde einfach falsch erzählt.
Ja, ich habe nämlich einen essentiellen Teil vergessen zu beschreiben:
Da die Abfallzeit ist ein zusätzliches, jedoch wesentliches Element der Betrachtung. Es geht dabei (wenn ich es noch richtig weis) um kombinierte FI-LSS) deren Abfallzeit einer Stromkennlinie unterliegt. Aber nun nagelt mich nicht fest, die Schulung war etwas ermüdend 🙄 oder der Kaffee war kaputt!
Wenn du es jemals zahlen müsstest, dann würdest du eine Verlegung von
Leerrohren und dann Einzeladern auch nicht wollen.
Nun ja, die Mieten im Ökoviertel Freiburg Vauban sind durchaus vierstellig (Kalt!), dafür braucht man aber kein Auto.
Also in gewisser Weise zahle ich schon für die Elektroinstallation, oder glaubst Du, der Vermieter würde Verlust machen?
War auch nur ein Einwurf, ich hab mit 13A kein Problem, nie ne Sicherung geworfen, das passt schon so. Hab mich nur ob der neuen Vorschriften gewundert.
Der Haus FI sieht keine Fehlerstroeme, die von der Wallbox gespeist werden.
Die deutsche Sprache ist schon ne Herausforderung, sich dann aber noch verständlich auszudrücken die nächste? Mann o man, u. immer der Gleiche.
Eine Wallbox erzeugt also Fehlerströme?
berücksichtigender Alterungstoleranzen für 16A vermutlich nicht
ausreichen. Schlicht: wenn die Summe der Widerstände zu hoch ist um den
Abschaltstrom zu generieren, ist er zu reduzieren. Deshalb die 13A im
LS.
Das ist auch wegen der Balkonsolaranlage mit mehr als 600W, also 800W.
Wenn da noch etwas als Verbraucher mit dran haengt, dann kommen 3A aus der Balkonsolaranlage plus die 16A der Sicherung zusammen, d.h. 19A Dauerstrom, rund 18% mehr, ohne Ausloesung der Absicherung.
Wenn da noch etwas als Verbraucher mit dran haengt, dann kommen 3A aus
der Balkonsolaranlage plus die 16A der Sicherung zusammen, d.h. 19A
Dauerstrom, rund 18% mehr, ohne Ausloesung der Absicherung.
Ein FI aka RCD löst nicht bei Überstrom aus oder ist dafür gedacht, also was soll diese Thematik dazu?
Btw. "Monatlich testen" hat das jemals irgendwer gemacht??
Grüße, Nostalgiker
Gab mal FIs die mußten nicht "von Hand" getestet werden. M.n.p.b und hab auch nie irgendwo einen zum kaufen gesehen. Die Test-"Pflicht" wird halt gefordert für FIs, m.M.n nur weil halt der "Test"-Knopf am Schalter schon da war. Getestet wird damit ja nicht die Schutzmaßnahme, sondern nur die elektro-mechanische Schaltauslösung.
Was zum lesen von ABB:
https://new.abb.com/low-voltage/de/produkte/installationsgeraete/fehlerstrom-schutzeinrichtungen/faq
Schtuz vor Bränden durch Elektrofehler wird wohl auch dazu geführt haben auf Druck der Sachversicherer, das die FI`s immer keinere Auslöseströme aufweisen.
Wenn da noch etwas als Verbraucher mit dran haengt, dann kommen 3A aus
der Balkonsolaranlage plus die 16A der Sicherung zusammen, d.h. 19A
Dauerstrom, rund 18% mehr, ohne Ausloesung der Absicherung.
Der Strom aus den BKW fließt energetisch gegen die Richtung des Verbraucherstromfluß. Im Endeffekt wird kein LS wg. 3A aus dem BKW auslösen.
Ein FI aka RCD löst nicht bei Überstrom aus oder ist dafür gedacht, also
was soll diese Thematik dazu?
Schtuz vor Bränden durch Elektrofehler wird wohl auch dazu geführt haben
auf Druck der Sachversicherer, das die FI`s immer keinere Auslöseströme
aufweisen.
Die 10mA sind für Tierhaltung gefordert, ich hab einen 10mA verbaut für die Poolelektrik. Da war mir 30mA zu viel möglicher Fehlerstrom (auch wenn alle meine RCDs laut Protokoll bei 24mA auslösen.)
Es lag vielmehr daran, das die Menschen frueher besser erzogen und
intelligenter waren, das so wenig passiert.
So ein Schmarren!
Früher (TM) hatten die Menschen "Angst vor Strom" und es wurde bei den meisten Elektrogeräten nach der Benutzung der Stecker gezogen.
Heute bleiben die eingesteckt, weil die Generation <=65 "electical natives" sind die mehr Vertrauen zu den Geräten haben.
Früher (TM) gab es eine Handvoll Elektrogeräte im Haushalt, heute eine handvoll Dutzend oder mehr!
Früher (TM) konnten genauso wenig oder weniger Menschen etwas mit der Formel P = U*I anfangen, weil sie in Haupt und Realschule nicht gelehrt wurde.
Elektrogeräte und Elektoinstallationen machen aber nach wie vor einen großen Anteil der Ursache für Brände aus.
Aber der hat sich auch nicht so stark vergrößert wie die Anzahl der Elektro(klein)Geräte im Haushalt.
Deine Stammtischtheorie kannst du also am Stammtisch lassen.
Früher oder später werden vermutlich Sicherungsautomaten mit 2 oder 5mA
Standard. Parallel nochmal Brandschutz (AFDD, Arc Fault Detektion
Device)
das ist eher unwahrscheinlich, da jedes Gerät, ja selbst die normale 3polige Installationsleitung, einen Fehlerstrom erzeugt. mit solch kleinen RCDs muss man somit auch die Anzahl an daran angeschlossenen Geräten klein halten, ein großes Haus an einem 10mA RCD wird kaum funktionieren, aus den genannten Gründen.
Der Wettlauf ist zwischen absoluter Sicherheit (Fon in Badewanne, was
der FI selbst mit 2mA kaum leisten kann), Auslösesicherheit und z.b.
Filter-Cs.
Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber man kann das Risiko auf das kleinste mögliche reduzieren. Bei mir gibt es keine Elektrischen Geräte die in den Pool fallen könnten. Es geht hier um die Festinstallation von Filter- und Gegenstromanlage. Beide sind mindestens 1m vom Pool selbst entfernt, somit spielt der Wasserwiderstand hier auch noch eine Rolle, der aber doch recht groß ist.
Elektrogeräte und Elektoinstallationen machen aber nach wie vor einen
großen Anteil der Ursache für Brände aus.
Aber der hat sich auch nicht so stark vergrößert wie die Anzahl der
Elektro(klein)Geräte im Haushalt.
was imho auf die immer stärker steigende Sicherheit der Installation, dank besserer (und restriktiverer) Vorgaben, zurückzuführen ist.
Früher oder später werden vermutlich Sicherungsautomaten mit 2 oder 5mA
Warum sollte das passieren, meinst du die Menschen werden immer empfindlicher auf Strom reagieren, der Übergangswiderstand der Haut wird sich also deiner Meinung nach weiter verkleinern? Warum bist du dieser Meinung und was hat das mit Wallboxen zu tun?
heute waren im Reichelt Newsletter FI Schutzschalter drin, der Unterschied zur E-Ladestation Version ist schon heftig. Oder gibt es die auch günstiger? Ist der Schutz in den günstigen Wallboxen unter 1000 € auch schon drin?
Warum sollte das passieren, meinst du die Menschen werden immer
empfindlicher auf Strom reagieren, der Übergangswiderstand der Haut wird
sich also deiner Meinung nach weiter verkleinern? Warum bist du dieser
Meinung und was hat das mit Wallboxen zu tun?
woher soll ich das wissen? Ich hab das ja nicht geschrieben, bin also der falsche Addresat um diese Frage zu beantworten.
mit solch
kleinen RCDs muss man somit auch die Anzahl an daran angeschlossenen
Geräten klein halten, ein großes Haus an einem 10mA RCD wird kaum
funktionieren
Ich meinte hier wirklich Sicherungsautomaten, nicht vorgeschaltete FIs für mehrere. Wenn ein EFH schon 5 FIs hat (Bad, Bad, Garten, kritisch und Rest), bei 20 oder 30 Sicherungen, dann ist es ein kleiner Schritt zu noch schärferen LS/FI-Kombis für z.B. Steckdose im Bad oder draußen.
Kaum, Vorsicht vor Billigtypen aus China.
Ein Typ A ist halt viel einfacher herzustellen. Dazu braucht es nicht viel mehr als ein Summenstromwandler.
Außerdem sind die Typ B relativ neu und werden bisher in deutlich kleineren Stückzahlen gefertigt.
Bei H.H. als fleißigster und ordentlichster Forumsteilnehmer ist diese Aussage immer richtig gegenueber Allen.
Einfach mal mit offenen Augen durch die Welt laufen. Verwiesen wird auf die Offtopic Threads zum Tod im Bad, sogar mit Smartphone und Ladegeraet. Wobei das nur die Spitze des Eisbergs ist.
Einfach mal mit offenen Augen durch die Welt laufen. Verwiesen wird auf
die Offtopic Threads zum Tod im Bad, sogar mit Smartphone und
Ladegeraet. Wobei das nur die Spitze des Eisbergs ist.
Klar, es gibt Täglich 100te von Toten in deutschen Badewannen.
Vor allem in ungeerdeten Kunststoffwannen wie sie inzwischen den Großteil aller Installationen ausmachen.
Hast du mal eine Statistik dafür?
Und was hat das eigentlich mit dem Thema Wallbox und RCD zu tun?
Versenken die angeblich immer dümmer werdenden Menschen in Deutschland jetzt Wallboxen in ihren Badewannen statt Handy Ladegeräte?
Ne wäre direkt hinterm Zähler, alles klar -> dann würde das passen.
Ganz ordentlicher Preis für das Teil. Gut, ggf. auch der Marke geschuldet, aber es sollte für mich einheitlich sein - in dem Fall also von Hager. Und es ist noch nicht so gängig wie die Standard FIs.
Danke und Entschuldigung für den kurzen "Zwischenruf".
Es reicht zu wissen, wie viele in der Schulklasse der Verwandschaft schon mal so ein Erlebnis hatten, bei denen es wegen Deiner genannten Dinge nur unangenehm wurde, aber nichts schlimmeres passierte.
Daher finde ich es gut, das hier im Forum die betreffenden Mitposter die passenden FI installieren werden und die Kosten nicht scheuen.
Die Wallbox braucht einen DC Sensitiven FI , wo er sitzt und was noch
angeschlossen ist ist egal.
"Wie viel Förderung gibt es für die Wallbox?
Im Rahmen der kombinierten Förderung von Wandladestation, Photovoltaikanlage und Zwischenspeicher gibt es für eine einfache Wallbox pauschal 600 Euro. Ist die Wallbox zum bidirektionalen Laden fähig, gibt es pauschal 1200 Euro."
Daher sollte beim Einbau von FI für die Wallbox diese so positioniert werden, das es für bidirektionales Laden passt.
"Die Norm DIN VDE 0100-722 sieht vor, dass für jeden Ladeanschluss von Elektrofahrzeugen ein eigener Stromkreis bereitgestellt werden muss. Zusätzlich gilt es, jeden Anschlusspunkt durch einen eigenen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter/RCD) mit einem maximalen Bemessungsdifferenzstrom von 30mA zu schützen."
"Die Mehrzahl der Wallboxen haben bereits serienmäßig einen DC-Fehlerstromsensor integriert. Dieser ist für das mehrphasige Laden von Elektrofahrzeugen zwingend vorgeschrieben. Achten Sie daher bitte bereits beim Kauf der Ladestation auf die integrierte DC-Fehlerstromerkennung. Dadurch wird bei der Elektroinstallation der Wallbox, neben dem Leitungsschutzschalter, nur ein einfacher FI-Schalter Typ A benötigt."
Der Strom aus den BKW fließt energetisch gegen die Richtung des
Verbraucherstromfluß. Im Endeffekt wird kein LS wg. 3A aus dem BKW
auslösen.
"Energetische Richtung" - schwurbel, schwurbel.
Das Problem ist ja gerade, dass der LS (LEITUNGSschutzschalter) von den zusätzlichen 3 A nichts merkt und deswegen nicht auslöst, obwohl sie je nach den Umständen tatsächlich nachmessbar durch die geschützte Leitung fließen.
Daher finde ich es gut, das hier im Forum die betreffenden Mitposter die
passenden FI installieren werden und die Kosten nicht scheuen.
Nett, jetzt willst du mir unterstellen dass ich der Meinung wäre RCDs wären überflüssig.
Das ist eine einwandfreie trumpsche Verdrehung.
Du hast hier völlig ohne Zusammenhang dein berühmtes Beispiel von dem Handy Ladegerät in der Badewanne gebracht, nachdem ich dir widersprochen hatte dass ja alle außer dir inzwischen völlig verblödet sind.
Und jetzt wird gelogen und verdreht dass sich die Balken biegen.
Der kann durch die bis zu 30mA DC taub werden.
Es gibt spezielle Typ B FI, die bei DC bereits bei 6mA abschalten. Bei
nur 6mA darf ein Typ A noch nicht taub werden.
Das ist also dann ein Problem, wenn der vorgeschaltete FI noch andere Stromkreise absichert.
Ich war so vermessen zu glauben dass der Summenstromwandler in dem Typ A erst bei deutlich höheren DC Strömen taub wird.
Typ A erst bei deutlich höheren DC Strömen taub wird.
Ein vorgeschalteter RCD Typ A würde bei einem DC Fehlerstrom von 30mA blind werden. Deswegen soll für die Wallbox eine eigene Leitung vorgesehen werden, die dann mit einem RCD Typ B (30mA AC und DC) ausgestattet ist.
Ist dennoch ein RCD Typ A vorgeschaltet mit entsprechenden Abzweigungen für Keller oder Garten, dann muss in der nachgeschalteten Wallbox ein RCD mit 30mA AC und 6mA DC verbaut werden, zum Beispiel Doepke Typ A EV.
In portablen Ladeziegeln muss grundsätzlich IMMER sowohl ein 30mA AC als auch ein 6mA DC RCD verbaut sein. Das gilt nicht erst ab 11kW (Juice Booster, NRG-Kick, B3200), sondern bereits bei einem Ladestrom von nur 6A einphasig!
Der Bezug zu den Posts im Thread ist dabei nicht die Sinnhaftigkeit vom FI in Frage zu stellen, sondern dass diese heute viel mehr gegeben wäre. Wenn das nicht gefällt, dann kann man das auch diszipliniert anständig äussern.
Wenn du eh nichts zum Thema zu sagen hast, warum stänkerst du hier rum?
weil er einfach sonst niemanden hat der ihn ernst nimmt und hier war er zu spät um die richtige Antwort als erster raushauen zu können, damit war der Thread für ihn verbrannt und er muss sich nun leider in Wortklaubereien verlieren um doch noch zeigen zu können, dass er der einzig wahre Meister ist, der das Problem vollumfänglich erfasst hat und hätte mit 3 Worten lösen können. Irgendwie sowas.