Hallo liebe Community,
Ich habe heute früh zum ersten Mal etwas von einem PIC und einem Arduino gehört.
Ich muss jedoch nur für eine Schaltung einen 12F629 mit einer schon fertigen HEX Datei möglichst einfach bespielen.
Könnt ihr mir weiterhelfen?
Seit mir bitte nicht böse nur ich kenne mich wirklich gar nicht mit dem Coding aus bin aber stets lernbereit und froh wenn ihr mir helft.
Du brauchst ein Programmieradapter, auch Brenner genannt.
Da gibt es auch preiswerte Geräte, unter 20€. Aber für eine einmalige Aktion wird sich sicherlich hier jemand finden, der das gegen Portoersatz für dich macht, der evtl sogar den Chip auf Lager hat.
Hallo,
Danke für deine Antwort.
Ich werde ca. 60-80 von diesen Controllern benötigen also würde sich der Brenner schon lohnen. Außerdem möchte ich mich persönlich weiterentwickeln.
Kannst du mir eventuell einen Brenner und dessen Anwendung empfehlen?
Kannst du mir einen Link für den Perfekten Brenner senden damit ich ja nix falsches bestelle? ^^
In das Programm kann ich dann einfach die HEX Datei einfügen und das brennt mir dann die Datei auf den Chip?
Der PIC12F629 ist schon etwas älter und kann mit allen PICkits geflasht werden. Falls Du später noch neuere PICs flashen willst, empfiehlt sich entweder ein PICkit4 oder ein PICkit2 plus eine alternative Software PICkit2minus, die Du bei http://kair.us/projects/pickitminus/index.html runterladen kannst. Ich habe mit letzterem gute Erfahrungen gemacht, PICkit2 bekommt man preiswert Bei Ali oder in der Bucht.
Gibts z.B. bei Microchip direct um 90€:
https://www.microchipdirect.com/dev-tools/PG164150?allDevTools=true
Die liefern auch an Privat.
Das 5er kann auch die SAM-Serie und AVRs. Wobei ich sagen muss, ich besitze nur das PICkit4, und kann daher keine Aussage zur Qualität machen.
Die verkaufen auch PICkit4.
Alternativ:
Hier im Forum im Bereich Markt fragen, vielleicht hat jemand ein altes PICkit2 oder 3 oder so, dass er für ein paar Euros abgeben kann...
Hallo,
Als ich grad das PICkit 4 in den Warenkorb geben wollte hat es mir flrmlich die Augen rausgehaut. Mehr als 100€ ist mir das Programmieren nicht Wert da ich die Schaltungen dann kaufen auch kann. Am liebsten wäre mir wie gesagt ein Arduino da ich mit dem dann auch nach dem Programmieren was anfangen kann. Jedoch brauche ich auch da eine Step by Step Anleitung wie ich das zusammenbringe. (Schlatplan, Bedienung des Programms)
Das naheliegendste wäre wohl, du arbeitest erst mal das Getting Started von www.arduino.cc durch. Nach 2 Tagen siehst du selbst, welche Tutorials dier am besten liegen.
Ich gehe davon aus, nach einer Woche hast du ein Programm, das in einen PIC12 passt, auf Arduino nachgebaut.
da ich mit dem dann auch nach dem Programmieren was anfangen kann
Stimmt. Bei den leistungsfähigen 32Bit MCs setzt sich die Arduino Sprache durch. Die 10000 Möglichkeiten, die diese Hardware bietet, braucht sowieso niemand. Die Ardurino Libs sind gut genug.
Als ich grad das PICkit 4 in den Warenkorb geben wollte hat es mir
flrmlich die Augen rausgehaut. Mehr als 100€ ist mir das Programmieren
nicht Wert da ich die Schaltungen dann kaufen auch kann.
Was willst Du eigentlich, herumtrollen und fertige Arbeit oder:
Nico schrieb im Beitrag #7535338:
Außerdem möchte ich mich persönlich weiterentwickeln.
Bei Rewe gibt es gerade Weizenmehl und frische Hefe in Sonderangebot, da könntest Du Dich für rund drei Euro weiterentwickeln, allerdings in einem anderen Bereich.
Sollte "weiterentwickeln" keine hohle Phrase gewesen sein, wären um 100 Euro als Basis zur PIC-Entwicklung durchaus zumutbar. Und Dir wurde gezeigt, dass es günstigere Anbieter als Reichelt gibt!
@pruckelfred mir geht nicht ganz hervor was der Unterschied zwischen einem 100€ Programmer und einem Arduino Nano den ich nach dem Programmieren noch andersweitig nutzen kann. Der Programmer ist 80€ teuer und wird dann sicher 1 Jahr im Regal verstauben bis ich wieder ein vernünftiges Programm habe.
Nochmal: ich will eine bereits auf meinem Computer befindliche HEX Datei auf einen PIC 12F619 brennen. Wie ist das mit einem Arduino Nano möglich?
Ich habe den gebaut und die SW ein bisschen angepasst, um damit den 12F628A des DL4YHF-Zählers (https://github.com/Ho-Ro/DL4YHF-Source-Code) zu programmieren.
12F629(A) sollte also auch gehen, dazu gibt es JP3, der 18-Pin oder 8-Pin auswählt, den kleinen dann "linksbündig" auf Pin 1-4 und 15-18 stecken.
Heute wird über einen 80€ Programmer gejammert. Der GALEP 4 hat vor 20 Jahren über 400 Äste gekostet. Ich habe auch erstmal nach Alternativen gesucht, ein Selbstbauprojekt, das nur ganz wenige, bestimmte Flashbausteine programmieren konnte, dann ein anderes Selbstbauprojekt, auf einer ISA Karte, das auch nur einen recht überschaubare Auswahl programmieren konnte, der Hit war dann ein mir zugelaufenes Billigstmainboard (Elitegroup mit OnBoard Prozessor) was ich dermaßen vergewaltigte, das ich den DIL Baustein mit dem BIOS auf einen Textoolsockel setzte und nach dem Booten den Chip unter Spannung austauschte und per Hotflash dann den Zielchip beschrieb.
Irgendwann war der Leidensdruck groß genug und das Sparschwein fett genug, das ich mir den Galep dann doch kaufte.
Und ich hab es nicht bereut und habe ihn immer noch als Backup liegen - nebst einem Pentium 3 PC mit Parallelport :-)))
Arduino als Programmer:
Beitrag "PIC quick and dirty Programmer"
Alle Postings lesen(sind nicht viele) und auf Links achten....
Da du ja lernen willst,kannst du ja vielleicht Arduino und Pic miteinander verkuppeln ;-)
Meinen Pickit3 hatte ich vor 5 Jahren auf Ebay fuer 10€ plus Adapter und USBkabel.Mittkerweile sind sie fast so "teuer" wie das Original.
Der originale Pickit3 hatte einen Bug den die Chinesen gleich eifrig mitkopiert hatten.War aber nicht tragisch wenn man weiss was zu tun ist - die Microchochip-Hardwareloesung hatte mich nicht interessiert,zumal das Layout der Chinesen auch anders war.
Ein PicKit4 wuerde sich schon lohnen wenn man weiss,dass man dann spaeter mit Pics arbeiten moechte - fuer eine einmalige Anwendung ware es mir zu schade das Dingens dann in der Schublade verschwinden zu lassen = 100€ direkt in die Muelltonne.....
Geht es eigentlich um ein fertiges Projekt, daß auf dem PIC genutzt werden soll? Anderenfalls kann ich vom PIC nur abraten. Ich habe mit PICs, AVRs, ESPs und 8051 rumgespielt und die PICs konnte ich am wenigsten leiden. Die bieten nicht viel fürs Geld. Die AVRs sind deutlich leistungsfähiger und können ganz einfach geflasht werden, ohne irgendwelche Programmierspannungen. Da reicht sogar ein einfacher FTDI. Die ESPs bringen sogar genug Leistung mit, um MP3 zu dekodieren. Die 8051 gibt's von hunderten Herstellern, und der CH552 ist vom Preis her fast unschlagbar... und bringt USB-Support mit.
Description
Support the most popular programming PIC chips, read, encryption and other features.
Power supply by USB cable.
Can easily read the contents of the chip program area.
Automatic programming verification.
Comprehensive information prompts, allowing users to understand the working state.
With 40pin ZIF programming of the seat, can be directly programmed in 8-pin to 40 pin PIC 8.microcontroller chip can be programmed using ICSP online or add conversion blocks.
8 pin 40 pin-board outside the chip can be downloaded directly online ICSP output.
Compatible with Windows98 and Windows2000/NT, Windows XP / Windows 7 and other operating systems.
Programming software provides easy to use instructions
Okay, überlesen. Macht einen guten Eindruck und für das Geld eine wirklich gute Alternative, wie ich finde. Da lohnt das Gebastel an der Stelle nicht, vor allem wenn man wenig Erfahrung mit den PICs hat...
Ich habe damals (vor 20 Jahren) mit den 16C84 angefangen und ich kann mich noch gut daran erinnern wie "hakelig" das manchmal war. Gut es ist lang her, aber ich würde als Neuling IMMER mit einem fertigen Programmer starten, bei den PICs...
Für eine einmalige Programmieraktion reichts vermutlich aus. Ich persönlich würde bei knappen Budget ein gebrauchtes Original kaufen.
Vorsicht mit den ganzen veralteten/Off-Brand Debuggern:
Die unterstützen nicht alle PIC-derivate, und da gibt es viele. Mit einem PICkit 3 wird man vermutlich an ältere Derivate gebunden sein.
Wer keine Kompatibilitätslisten wälzen will, oder ambitionierteres vorhat, gibt lieber gleich die 80€ aus.
Vorsicht mit den ganzen veralteten/Off-Brand Debuggern:
Die unterstützen nicht alle PIC-derivate, und da gibt es viele. Mit
einem PICkit 3 wird man vermutlich an ältere Derivate gebunden sein.
Da gibt es eine neuere Variante von 2018, da ist auch der Brenner8mini-P dabei, den ich gerne immer wieder mal verwende, ich habe sogar Gerber-Files dafür, falls Interesse besteht ...
Klar, die Platine ist etwas altertümlich, aber man kann sich das Gerät ja sehr einfach verkleinern (eigenes Board mit SMD z.B.). Und der Brenner ist extrem schnell und läuft auch z.B. unter Linux.
(Ich hab's gerade ausprobiert, und komme auf 2.5 Sekunden um knapp 8kB zu brennen und zu verifizieren [ich verwende gerade einen 18F16Q41]. Das reicht mir allemal)
Zu den PICs: Die 18F PICs sind was die CPU-Architektur angeht eine etwas schwierige Sache. Für kleine Projekte verwende ich den XC8-Compiler in der freien Version. Soo schlecht ist der nicht, wenn man beim Code-Schreiben eine Vorstellung davon hat, was der Compiler daraus generiert (man kann den erzeugten Code ja anschauen und kriegt dann ein wenig ein Gefühl dafür, was er optimiert und was nicht). Was ich bei den PICs aber wirklich gut finde ist das exterm breite Angebot an Varianten und Hardware-Features.
MPLAB IDE finde ich persönlich einfach nur grässlich (ein zig-Megabyte grosses Monster), aber man kann ja auch einen anderen Editor/IDE verwenden und daraus den Compiler aufrufen, z.B. über ein Makefile.
Wenn du noch offen bist was die Platform angeht sind vielleicht auch kleine ARM-Controller eine Options. Für die STM32 gibt es sehr günstige China-Module, und auch eine anständige freie Toolchain dafür (https://developer.arm.com/Tools%20and%20Software/GNU%20Toolchain).
Guten Morgen,
Ich habe gestern meinen Arduino Nano bekommen. Schaut mein Schaltschema
so richtig aus?
Was auch immer das sein soll. Mit einem Schaltplan, oder Schaltschema (SIC) hat das nichts zu tun. Abgesehen davon: Wer nicht mal ein Bild korrekt gedreht posten kann der sollte weit grundsätzlichere Dinge üben bevor er sich an Mikrocontroller wagt.
Hier der Schaltplan des Arduino-Shields mit der Steckerbelegung des PICit3 zusammenkopiert. Achtung, die Reihenfolge 1-6 ist umgedreht, also falsch!. Leider fehlen im Plan die Bezeichnungen der einzelnen Leitungen.
Wie der PIC im DIL-8 eingelegt werden soll steht auch nicht dran, ich nehme an an Pin 1-4/21-24
Der Schaltplan ist ein Fall von Hardware-Obfuscation. Leider beim Arduino nicht selten. Ich habe hier noch die wichtigsten Beschriftungen eingefügt, damit man anstelle des Arduino Uno den nano anschließen kann.
Port B ist unbenutzt, Port_C 1,2,5 und Port_D 2,4,7 sind angeschlossen. Dazu noch der Reseteingang.
Ein DC/DC-Wandler von 5V auf 12V liefert über 10k die Vpp des PIC12F629, die mit PC1 über Q1 eingeschaltet wird.
Die Funktion von PC2 ist mir unklar, der überwacht nur die 12V oder schaltet LED1? Mit PC5 wird nur LED2 eingeschaltet.
PD2 liefert knapp 5V Versorgung des PIC namens VddTarget, ich hätte das statt +5V an Pin1 des PIC schreiben sollen.
PD7 sind die seriellen Daten und PD4 der Takt dazu.
Es gibt noch eine ältere Version des Arduino-Programmers:
https://rweather.github.io/ardpicprog/pic14_zif_circuit.html
mit einem DIL-18 ZIF-Sockel, ohne Spannungswandler. Die Anschlüsse am Arduino sind anscheinend gleich belegt. Die Beschreibung ist jedenfalls etwas aussagekräftiger als für die neuere Version.
Bis zur Verlesung in der Tagesschau als "Jugendwort des Jahres" hat es nicht gereicht.
In der älteren Schaltung ist Port C2 unbenutzt, ich verstehe immer noch nicht seine Funktion.
Die +12V Vpp muss sich Nico selbst beschaffen, wie er es in seiner Zeichnung auf Karopapier schon andeutet. Darf die Spannung auch während der gesamten Programmierung anliegen, oder ist der Schalttransistor an Port C1 nötig?
Hallo,
ich möchte einen PIC 16F1827 Programmieren.
Habe mir dafür den PICKit3 mit Adapter, siehe Bild gekauft.
Leider war keinerlei Anleitung zum Gerät dabei, die Anleitung zum PICKit3 gibt´s ja zum Download. Aber zu diesen Programmieradapter konnte ich nichts finden. Der hat ja viele Jumper die ja bestimmt eine Funktion haben?
Ich bin in sachen PIC Programmieren ein Anfänger, kann mir jemand helfen?
Danke!
Oberseite: Markierungen zeigen Einsteckposition und -richtung für die
verschiedenen Typen.
Unterseite: zeigt die nötigen Jumper.
Ahh, also dann so wie ich ihn jetzt gesteckt habe und die zwei Jumper J2 und J3 umstecken (ist dann wohl ON) für den 16F1827.
Die Software müsste den 16F1827 dann automatisch erkennen, weil manuell gibts den 16F1827 in der Software nicht?
Sehr gut, wer lesen kann ist klar im Vorteil...
Danke!
Das ist geklärt.
In der Software auf automatische Erkennung und los gehts?
Weil der 16F1827 in der manuellen Auswahl nicht dabei ist?
Schein funktioniert zu haben.
Wenn er am Ende in grün unterlegten Fenster "Write Successful" und bei Verify dann auch "Verification Successful" schreibt sollte doch alles OK sein?
Wenn ich aber die Original hex Datei und dann die ausgelesene hex Datei mir mit einen Editor anschaue unterscheiden die sich an einigen stellen.
Schein funktioniert zu haben.
Wenn er am Ende in grün unterlegten Fenster "Write Successful" und bei
Verify dann auch "Verification Successful" schreibt sollte doch alles OK
sein?
So ist es
Wenn ich aber die Original hex Datei und dann die ausgelesene hex Datei
mir mit einen Editor anschaue unterscheiden die sich an einigen stellen.
Das sieht nur so aus, das Format kann den gleichen Inhalt unterschiedlich darstellen.