Expansionsport C64

OP #7542055
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Ich hatte die obige Schaltung (D/A-Wandler) mal an meinen C64 betrieben und das hatte auch funktioniert. Nur leider finde ich das Programm (war in Assembler) nicht mehr. Das Programm selber bekomm ich noch hin aber ich weiß noch irgendein PIN an EX-Port musste auf low oder high gelegt werden um die Schaltung am Expansionsport anzusprechen. Kennst sich noch einer damit aus ?

7 I/O1 Input/Output 1 Ein-/Ausgabebereich 1 ; Low-Pegel, wenn Adressbus innerhalb $DE00-$DEFF liegt und I/O per Prozessorport aktiviert ist. 8 GAME Spielkonfiguration dient zur Speicherumkonfiguration; siehe PLA (C64-Chip) 9 EXROM Externes ROM ähnlich GAME. 10 I/O2 Input/Output 2 Ein-/Ausgabebereich 2 ; Low-Pegel, wenn Adressbus innerhalb $DF00-$DFFF liegt und I/O per Prozessorport aktiviert ist. 11 ROML ROM Low Leitung zum Enable-Pin eines ROMs für den Bereich $8000-$9FFF, siehe PLA (C64-Chip)

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#7542113
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Ingo L. schrieb:

Ich hatte die obige Schaltung (D/A-Wandler) mal an meinen C64 betrieben

Schau her. Ein Modplayer-DAC. Sowas haben wir vor 30 Jahren an den Druckerport geknüppert, damit der 386er PC klanglich mit dem Amiga 500 gleichziehen konnte.

ich weiß noch irgendein PIN an EX-Port musste auf low oder high gelegt werden um die Schaltung am Expansionsport anzusprechen. Kennst sich noch einer damit aus ?

Deine Erinnerung trügt. Was sinnvoll ist: den Adressdecoder des DAC mit einem der beiden I/O Signale zu verknüppern (also I/O1 oder I/O2) damit der DAC nur auf einer Adresse lauscht, die anderweitig unbenutzt ist. Inwieweit man den I/O-Addressblock noch ausdecodieren will, kann man nach Lust und Laune entscheiden. Der 6510 macht prinzipiell memory-mapped I/O, da muß nichts "aktiviert" werden.

Und natürlich kann man write-only Hardware wie diesen DAC auch an bereits vergebene Adressen binden. Der Schreibzugriff geht dann halt an den DAC und was sonst noch an die Adresse gemappt ist (z.B. RAM).

Der Schaltplan ist Käse. Aber das hat man dir ja schon gesagt.

OP #7542131
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Schau her. Ein Modplayer-DAC. Sowas haben wir vor 30 Jahren an den Druckerport geknüppert, damit der 386er PC klanglich mit dem Amiga 500 gleichziehen konnte.

Ich habe damit kein Sound gemacht sondern Lissajous Figuren auf dem Zweistrahl Hameg erzeugt. Das war der Renner damals :-)

(Firma: Funkenflug Industries) #7542142
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Über den Druckerport des C64 geht nur auf Umwegen, dann muss man sich irgendwo anders noch zwei Adressleitungen herholen, einmal für die Kanalauswahl und einmal für das Latch. Oder 8 Bit Mono.

Edit: Allerdings ist es Frevel, für Audio am C64 nicht den SID zu verwenden!

#7542329
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Ingo L. schrieb:

Was du da siehst ist eine Wannenbuchse in der ich das Verbindungskabel zum EX-Port eingesteckt habe. Die Pinbezeichnungen sind nich korospondierend mit dem EX-Port ;-)

Es ist doch immer wieder schön, wenn man helfen will und dafür verarscht wird. Ich glaube den Rest wirst Du dann auch selber raus finden.

Marcus K. schrieb:

Die Schaltung kann durch einen (oder 2) TLC7226CN ersetzt werden.

Ja, weil es die 1980 schon gab.

(Firma: Privat) #7542397
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Ingo L. schrieb:

ich weiß noch irgendein PIN an EX-Port musste auf low oder high gelegt werden um die Schaltung am Expansionsport anzusprechen.

Ich glaube, dass muss man nicht unbedingt. Würde folgendes machen: Pin 1 von IC4 mit A0 verbinden, 2 und 3 entweder mit A1 und A2 , aber es geht auch auf die Masse. Pin 6 auf +5V, und 4+5 auf I/O1. So kannst du auf den Adressen $DE00 und $DE01 die 2 D/A Wandler ansprechen.

OP #7542633
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Ich glaube, dass muss man nicht unbedingt. Würde folgendes machen: Pin 1 von IC4 mit A0 verbinden, 2 und 3 entweder mit A1 und A2 , aber es geht auch auf die Masse. Pin 6 auf +5V, und 4+5 auf I/O1. So kannst du auf den Adressen $DE00 und $DE01 die 2 D/A Wandler ansprechen.

und 4+5 auf I/O1. das war es was ich anfangs meinte. Vielen DANK :-) Gruß

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