Falk B. schrieb:
Nenn mich Galileo ;-)
Galileo hatte Ideen und Lösungen, du kannst dich hier nur über die Unfähigkeit der ganzen Welt auskotzen.
Das nenne ich Größenwahn. Such dir einen Arzt.
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E-Speicher geplantFalk B. schrieb:
Galileo hatte Ideen und Lösungen, du kannst dich hier nur über die Unfähigkeit der ganzen Welt auskotzen. Das nenne ich Größenwahn. Such dir einen Arzt. Ein einfaches schwarzes Loch müsste schon genug dunkle Energie liefern können, hat man so was gerade nicht zu Hand dann einfach Solarzellen aufs Dach tackern.
Man hätte es billiger haben wenn man das seit 2000 konstanter durchgezogen hätte. Über die Vergütungssätze vom EEG hätte man den Ausbau gut steuern können und gleichzeitig Wertschöpfung im eigenen Land generieren können. Allerdings darf man auch nicht vergessen das es noch Leitungen in Betrieb gibt die gebaut wurde als ein Österreicher in Deutschland Kanzler war. Anderer alter Kram ist auch noch in Betrieb, und das ist wahrlich nicht nur ein Problem in Deutschland auch andere Länder haben fette Investionsstaus. Nur, und das ist die Frage, will man sich wieder so fette und risikobehaftete Klumpen wie AKWs ans Bein binden, die dann auch noch möglicherweise die gleichen Probleme gleichzeitig haben, und wo eine Senkung des Subventionsbedarf nicht abzusehen ist wie in Frankreich.
Eine der noch in Betrieb befindlichen Leitungen wurde sogar schon zu Marx' Zeiten gebaut.
Du bist diskurs- und kritikunfähig.
Weil ich nicht anerkenne dass du so genial wie Galileo Galilei bist? ROFL
Weil du Unsinn erzählst und keinerlei Textverständnis besitzt. Und rumjammerst, wenn andere Leute nicht zu allem Ja und Amen sagen. Um noch mal auf die vielen Batteriespeicher von heute zurück zu kommen. Damit diese für die saisonale Speicherung nicht mehr Umweltschaden als Umweltnutzen produzieren, müßten diese 500 bis 1000 Jahre ohne Ausfall durchhalten. Für die Tagesschwankungen und zum Teil noch Wochenendschwankungen auszugleichen, können diese sinnvoll verwendet werden. Reine Akku-Speicherverschleißkosten liegen bei rund 10ct/kWh. D.h. mindestens 10ct/kWh müßte vergütet werden, wenn aus dem Akku-Speicher eingespeist würde. Bezogen auf die Stromerzeugung von 600TWh/a müßte für die täglichen Schwankungen auszugleichen im Durchschnitt 300TWh durch die Akku-Speicher geschoben werden. Die 10ct/kWh schlagen dann mit 5ct/kWh Aufschlag auf den Erzeugerpreis durch. Benötigt würden dafür 1,5 bis 2TWh Akkuspeicherkapazität. Die Spitzenleistung der Wechselrichter müßte bei rund 100GW liegen. Die saisonalen Unterschiede müßten daher über EFuels während der Sommerüberschüsse im Winter aufgefangen werden oder über agile AKW. Wobei dabei noch nicht berücksichtigt wurde der Primärenergiebedarf von 3500TWh für dekarbonisierte fossile Kohlenstoffverbindungen rund 5000-6000TWh regenerative Stromerzeugung benötigt würde.
Gast
#7551052
YMMD
Gast
#7551053
Oh Falk, folge dem Rat und such dir Hilfe. Googel mal: "Schrei nach liebe".
Gast
#7551071
Akkuspeicher sind nicht für saisonale Speicherung, genauso wenig wie dein Auto für 24/7 Betrieb.
Wo hast du die Zahl her? Gewürfelt? Dürfen es auch 10.000 oder 200.000 Jahre sein? Akkulebensdauer gibt man i.A. in Vollastzüglen an.
300 TWh in was für einen Zeitraum? Deine 1000 Jahre? Pro Tag? Dein Prognosemodell scveint über den Dreisatz nicht hinaus zu kommen.
Um was sind schon 5ct/kwh, selbst bei deinem schlechten Dreisatzmodell. Weltuntergang sieht anders aus. Natrium-Ionen-Akku kostet im übrigen < 100 €/kwh bei > 5000 Zyklen. Das macht dann 2 ct und nicht 5 ct. Außerdem spart man sich die Kosten für die Regelenergie/heiße Reserve.
Hat das agile AKW einen SCRUM-Master?
Und da wieder die Dietersche Märchenstunde aus dem Augustin-Keller neben dem BR?
Von welchen saisonalen Überschüssen im Sommer redest du? Welche geheime Technik liegt in deiner Schublade?
Oder den hier: https://www.youtube.com/watch?v=a-DJfQgzGNU
Und sag das bitte auch noch den Netzbetreibern weil die rechnen das Stressszenario mit den Überschüssen im Winter die wir nach Frankreich schieben weil die zu wenig Strom haben: (Achtung, viele Zahlen, viel Text und wenig Bilder) Irgendwoher müssen zufälligerweise die nichtfossilen Kohlenstoffverbindungen herkommen, die die chemische Industrie als Eingangsstoffe benötigt. Die kommen nicht mit einem Wirkungsgrad von 100% aus der "Steckdose" oder per Tanker/Lasttransporter.
Gast
#7551139
Nein, so lange du nicht drinnen Plastikmüll verbrennst ist das C ein den Ausgangsstoffen gebunden. Momentan gibt es noch viele Blockheizkraftwerke, die im Winter den Strom ins Netz geben und dieses hohe Stromangebot führt zu günstigen Strompreisen. Das ist irgendwann mit einer höheren Zahl an Wärmepumpen Vergangenheit.
Und woher kommen die E-Fuels die du eben noch als Lösung präsentierst hast? Um welche Größenordnungen geht es und in wie weit trägt die stoffliche Verwertung zur Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre bei?
Das Ding mit 300MWel auf das ich aus meinen Fenster sehe läuft nicht besonders oft. Während der Dunkelflaute die letzten Tage lief das Ding, aber jetzt ist wieder Wind da und das Ding ist noch nicht mal in Bereitschaft. (Warme Gasturbine im Leerlauf) Und BHKWs wird es Zukunft noch geben, wenn du meine Postings gelesen hättest würdest du auch nicht implizit annehmen das es die in Zukunft nicht mehr geben wird. Hab ich euch schon erzählt wie mies mein E-Speicher gerade läuft? Seit zwei Monaten ist das Teil nur im Keller und wird "erhalten" frisst also geringfügig Strom. An sonnigen Tagen schaufelt er wie ein Elko lediglich in die Nacht hinein Strom und hofft morgens schon wieder auf Sonne, wenn da nix ist, ist einen Tag später alles empty! Die Notstromfunktion kannst somit also auch vergessen. Brutto 20kWh Netto 8kWh.
Dann füll das Ding mit Windstrom. Die aktuellen Kurse gibt es hier: $ curl "https://api.awattar.de/v1/marketdata"
Gast
#7551165
Hat du einen Bleiakku im Keller, ist warum ist die nutzbare Kapazität so gering? Wieviel kW Peak hat die Solaranlage? Was ist in den Monaten von April bis Oktober?
Hy, von April - Oktober Null Energie von außen, ja es ist ein AGM, die Anlage hat 16kWP. soweit passt das Setup für mich! Nur muss ich immer lachen wenn ich Stromspeicher höre und die Leute meinen, da was in den Winter mitnehmen zu können. Dann stelle ich mir jetzt ein 6 Parteien Haus vor, wo ab 19 Uhr das Leben beginnt und tagsüber, wenn die Sonne aufs Solardach knallt, keiner da ist, weil auf Arbeit. Das nimmt den Akku, falls vorhanden, ganz schön her, egal wie groß der ist. Energieversorgung ist grausam!
OK. Und was hat der Spaß gekostet? Wann erreichst du vermutlich die Gewinnschwelle, aka break even point? Wie hoch ist dein mittlerer Verbrauch bzw. die Akkuauslastung?
Warme Gedanken vom Sommer ;-)
Wirklich? Ich dachte immer, der Strom kommt aus der Steckdose! ;-)
Genau das ist der Punkt. Und diese Zeit kennt man erst genau wenn der Akku getauscht werden muss. Wenn man also die Lebensdauer der kritischen Komponenten kennt.
wahrscheinlich nie, ich betreibe ein privates "alter weißer Mann forscht Projekt" :-) 4 von 8 Akkus sind aber schon reingespart.... wenn alle eingespart sind, werde ich eventuell neue brauchen, die dann wieder mit dem Diesel LKW zu mir kommen;-)
Ok, du hast also gebrauchte Akkus aus Autos?
nein alles neue Solarakkus für 2500 Ökken! 600Kilo Blei, die später für den Schrotti was wert sind und nicht Sondermüll für den Wertstoffhof der dann bei der Anlieferung eines "Senec" einen Herzinfarkt bekommt.
Die Produktion der Holz-Akkus läuft ja bald hoch:
Dann kann man die gleich in den Ofen werfen wenn sie defekt sind ;-) Pizzasteine oder Nachtstromheizungen funktionieren ja ganz gut als Energiespeicher. (nur muss man vorher ganz schön viel Energie hinein"pumpen") Strom in der "Cloud" zu speichern ist nur heiße Luft. Sind den Öko-Lampen wirklich öko, wenn die viel teuerer in der Produktion sind und viel öfter kaputtgehen als die normalen Glühlampen? Und: In der Atom(-Kraft)technik gibt es immer wieder Fortschritte. Sollten wir da nicht am Ball bleiben? Wie kann man Demut/Sparsamkeit und Geldausgeben/Ressourcen verbrauchen sinnvoll unter einen Hut bringen? Tintendrucker, oder E-Fahrräder muss man eigentlich immer nutzen müssen. Finde ich nicht schön.
Über Nacht, wenn es Überschüsse in den alten Kraftwerken gab. Ist heute in der Form kaum noch der Fall. Gibt es noch Nachtstromtarife?
Was aber niemanden abhält, davon immer wieder zu fabulieren.
Das ist in Deutschland ein totes Pferd. Ich stimme dem schläfrigen Olaf seltenst zu, hier stimmt es aber. Da haben die Grünen und ihre Anhänger in den Medien über Jahrzehnte gute Arbeit geleistet und das Angstklima hochgehalten. Fukushima war der endgültige Todesstoß.
Gar nicht, denn das sind diametral gegenüberliegende Dinge.
Fukushima waren nicht die Grünen, das war die Atomindustrie (In Japan das sogenannte Atomdorf) selbst. Was ist das Atomdorf: https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/77855784
Hat keiner behauptet. Aber mit dem sinnerfassenden Lesen hapert es bei dir ja sowieso ein wenig.
Wenn der Atomkram nicht ständig Probleme machen würde gäbe es keine Grünen die dagegen wären. Ursache -> Wirkung
Aber mit dem Schritten (Plural) weiterdenken hapert es bei dir ja sowieso ein wenig.
Du hast Recht! https://www.mikrocontroller.net/attachment/485932/Ewiges_Glueck.jpg
Dieser 'Speicher' ist aber blitzartig leeeer!
Eben! Die wird, besonders in Zeiten der Klimakatastrophen, -also jetzt-, dringends gebraucht. Für die Wärmepumpen, auf dass deren Propeller nicht festfrieren.
Und das ist alles ausgerechnet! ;-)
Hier hat es tatsächlich mal jemand gerechnet. https://www.youtube.com/watch?v=xkkj4zNQEmg Oh,je.
Keine schlechte Idee. Der Blei-Säure-Akku ist garnicht so schlecht. Viele schauen auf die Energiedichte/Masse. Was aber bei stationären Anlagen fast keine Rolle spielt. Die Energiediche/Volumen liegt im Bereich von Li-Ionen Akkus. Die erreichbaren Ladezyklen sind bei Solarakkus(Panzerplatten) auch nicht so schlecht. Außerdem sind Blei-Säure-Akkus ziemlich robust und günstig dazu. Wieviel AH gab es denn für die 2500 Taler?
Die volumetrische Energiedichte kann eine Rolle spielen. Wenn der Platz begrenzt ist - konkreter Fall.
Gast
#7551774
Wann war noch mal der break even point vom BMW X5, ich konnte das keine Daten finden.
Ja das stimmt. Gut das du mich daran erinnerst ;-)
In der Tat. Heimsolaranlagen mit Speicher liegen sowohl preislich als auch vom höheren Sinn in der gleiche Liga! ;-)
Angeblich wohl 20kWh brutto und 8kWh netto. Ach, ich weiss auch nicht. Aber selbst, wenn man mit irgendwelchen Wunderakkus die Energiedichte verdoppeln oder verdreifachen würde.Können die die Volatilät der Erneuerbaren irgendwo im Bereich von Sekunden oder Minuten puffern. Was soll das?
Die Energiedichte, sei es volumetrisch oder gravimetrisch (Wow, was für intellektuelle Wörter) ist bei stationären Anlagen auf der grünen Wiese fast egal. Was zählt sind die Kosten / kWh und Zyklenzahl. Selbst Wasser, mit der eher miesen Energiedichte von 0,272 Wh/(m^3 * m) ist heute meist noch eine bessere Alternative als Akkus, wenn man denn die Geographie dafür hat (Berge und Wasser, hallo Östereich!) https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#Energiedichte Selber einfache LiIon Akkus haben um die 150Wh/kg, das ist Faktor 550 höher und man braucht keine Berge. Aber auch die gibt es nicht zum Nulltarif, bei nennenswerten Energien im GWh-Bereich wird es schnell SEHR teuer! Eine Halbierung der Kosten durch eine neue Technologie, z.B. Natrium-Ionen ist nett, reicht aber nicht. Es ist dann immer noch zu teuer, nennenswerte Speicher im GWh-Bereich zu bauen und zu betreiben. Bei Faktor 10 Kostensenkung wird das vielleicht was. Muss man mal rechnen.
Tja. Den meisten Leuten ist halt immer noch nicht klar, welche GIGANTISCHEN Energien jeden Tag weltweit umgesetzt werden! Deutschland allein braucht PRO TAG ~1500GWh an Strom, die Welt grob extrapoliert ca. das 50 Fache, macht satte 75TWh. Die 75 sieht klein aus, aber kaum ein Mensch kann sich 1 TWh WIRKLICH vorstellen!
Selbst Peter F. vertut sich bei den Größenordnungen, wäre das kein Grund zum lästern? Und wie die Dinger im Gesamtsystem laufen sollen hat Falk immer noch nicht verstanden. Wenn man nur einen Hammer kennt .......
Ok, ne Stunde? Beweise? Ich denke eher du vertust dich da mit den Größenordnungen.
Das ist aber eine fette Plantage die du am laufen hast, fällt das nicht auf? Und wer sind die Geisterfahrer?
Gast
#7552100
Nett fand ich die Ausdrucksweise: 'einen realistischen Weg der CO2 neutralen Energieversorgung ...' Denn daran krankt die ganze Erneuerbaren Mythenerzählung. Ja, es ist theoretisch denkbar. Ja, wenn man 40% der Erdoberfläche mit PV und Windkraft zunagelt, 47 Trillionen KM Stromtrassen legt und die 42fache Weltjahresproduktion an Akkus installiert, ist das alles wunderbar und CO2 Neutral. Es ist auch nicht vollkommen ausgeschlossen das die Welt gebannt an den Lippen unserer grünen Heilsverkünder hängt und begierig den deutschen Weg kopieren will. Es ist nur extrem unwahrscheinlich. Moderne und günstige Kernkraftwerke die in einer internationalen Kooperation entwickelt und gebaut werden, klingen dagegen aber wie malen nach Zahlen.
Jaja, die Wunst, kommt von Wollen. Wollen kann man das schon, aber a) muss man es erstmal umsetzen und bezahlen und b) was passiert dann? Sind dann die Netze stabiler? Die Strompreise niedriger? alle bösen Kohle- und Gaskraftwerke abgeschaltet? DAS sind die entscheidenden Fragen! Wenn das Klima so gut Strom speichern kann, könnte doch das Klima den Strom speichern. Wie gut das Klima dabei sein kann, hatte ich gemerkt, als ich (vor 1 Jahr) die neue Autobatterie eingebaut hatte, und anschließend etwas herumgefahren war. Als ich in die Garage fuhr, kam ein Gewitter auf. Garage auf, reinfahren. Nix da, Auto will partout nicht mehr anspringen. HÄ?? Nachdem sich die Gewitterwolken verzogen hatten, war der Spuk vorbei. Oder wie wäre es, große Kondensator-Anlagen aufzubauen? Leere Schulen oder Bahnhöfe bieten sich ja an. (https://www.wiwo.de/technologie/green/superkondensatoren-mit-rekord-kapazitaet-zum-batterieersatz/13552424.html#:~:text=Mit%20einer%20Kapazität%20von%204500,Konkurrenzprodukte%20um%20etwa%20ein%20Drittel.)
Wenn diese Stromtrassen bspw. mit 110kV-Freileitungen (Querschnitt 317mm²) realisiert würden, würde deren Material – selbst wenn man es zusammenquetscht, so dass keine Luft mehr zwischen den Leitungen und den Einzeladern verbleibt – die gesamte Erdoberfläche bis in eine Höhe von 29km bedecken. Der tatsächliche Bedarf an Stromtrassen ist also um viele, viele, viele Größenordnungen kleiner als von dir geschätzt.
Daran tüfteln die Ingenieure nun schon erfolglos seit über 60 Jahren. Bevor die Kernkraftwerke günstig werden, gibt bei Aldi Perpetuum Mobiles für 9,98€ zu kaufen.
O je, dann dauert es ja noch einmal um den Faktor 10 länger. Nein, mein Ironiedetektor ist nicht ausgefallen. Mir ist schon klar, dass dein Beitrag nicht ganz ernst gemeint war ;-)
So wie ein bemannter Marsflug! ;-)
Naja. Die Kernkraftindustrie hat nicht erst seit gestern und nicht nur in Frankreich das Problem, daß die Projektlaufzeiten und Kosten total aus dem Ruder laufen. Wenn sich das mittelfristig (10 Jahre) nicht substantiell verbessert, sind auch AKWs keine Hilfe und auch keine besonders lukrativen Kraftwerke, sondern nur eine teurer, lahmarschiger Misthaufen! Geiler Scheiß sieht anders aus! Was zum Geier baut man 10 Jahre und mehr an so einer Kiste? Was passiert in der Zeit EFFEKTIV WIRKLICH? Sind das alles Flughäfen? Wenn die Branche sich einen Gefallen tun will, MUSS sie mal GANZ hart mit sich selbst ins Gericht gehen, die Probleme analysieren und mittelfristig lösen. Und dann müssen die Dinger STANDARDISIERT gebaut werden. Nicht nur im 3er Los, eher im 30er Los! Der Prototyp dauert länger, dann muss es wie das Brezelbacken laufen.
Ist man.
Der Small Modular Reactor beispielsweise. Fließbandprodukt sozusagen. https://futurezone.at/digital-life/mini-atomkraftwerk-usa-small-modular-reactor-smr-nuscale-power-kernkraft-akw/402663434 "Preiseinsparungen würden sich erst ergeben, wenn mehrere Tausend SMRs produziert werden können."
Mit welchem Ergebnis?
Also Fail. Nette Idee, funktioniert nur nicht. "Da die Kosten für die Erzeugung von grünem Strom allerdings schnell fallen, scheinen selbst SMRs nicht mehr wirtschaftlich zu sein. Die Stromerzeugung durch Sonne, Wasser und Wind ist einfach zu günstig, um in vergleichsweise teure Kernkraft zu investieren. Viele Unterstützer haben sich deshalb aus dem Projekt zurückgezogen." Naja, auch so eine schöne Halbwahrheit. Auch wenn die Kosten für Solarpanels und Umrichter in den letzten 20 Jahren DEUTLICH gefallen sind, reicht das nicht aus. Denn die allein können keine stabile Stromversorgung erreichen. Und damit ist die reine Kostenbetrachtung für die Solar- und Windstromerzeuger eine Milchmädchenrechnung. Man muss die GESAMTKOSTEN für das Energienetz incl. Puffer betrachten und rechnen. "Laut der Studie "Sicherheitstechnische Analyse und Risikobewertung einer Anwendung von SMR-Konzepten" aus dem Jahr 2021 ist das Sparpotenzial von kompakten Reaktoren allerdings gering. Je nach Größe bräuchte man zwischen 3 und 1.000 Reaktoren, um gleich viel Energie wie ein großes Atomkraftwerk zu erzeugen. Preiseinsparungen würden sich erst ergeben, wenn mehrere Tausend SMRs produziert werden können. " Naja, es gibt viele "Studien". Die meisten sind Schrott oder reine Propaganda. Aber wenn man 1000 Mini-AKWs braucht, um EIN richtiges zu ersetzen, mache man was falsch. Auch große AKWs kann man standardisiert bauen!
Und das macht ja außer dir weltweit fast niemand, besonders nicht in der Energiebranche? Ist ja nicht so, dass das nur Habecks Sekretärin nebenbei erledigt.
Gast
#7552332
Ach Falk, der Preis für die Speichertechnik wird in den nächsten 20 Jahren auch massiv fallen. Und Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, die meisten Menschen wohnen näher am Aquator, da scheint mehr Sonne und besser verteilt.
Und (nicht erst) jetzt werden dennoch jede Menge MEHR neue AKW (nebst Kohlekraftwerken) von ganz vielen Ländern geplant/gebaut, nicht nur in USA, China, Indien, sondern z.B. auch: Klar, alle DIE sind blöd, haben noch nicht geschnallt, dass die "Energiespeicherung im Netz" uns errettet, sofern wir die "Kobolde" nicht vorher ausrotten ... Ich, mit Examen in Energietechnik, hätte zumindest erhofft, dass "wir" (als ehemaliger Exportweltmeister -auch- von energieintensiven Produkten aus der Chemieindustrie) nicht -und gleichzeitig (!)- praktisch alle Kohle- UND Kernkraftwerke plattmachen und bei der Gelegenheit auch noch den Import von relativ günstigem Erdgas aufkündigen. Andere Autoren, wie Otfried Preußler, wären auf solchen Quatsch bestimmt nicht gekommen...
Jaja, die sozialistischen Heilsversprechen, fast so belastbar wie die Praxistauglichkeit der Kernfusion ;-)
Soso. Dann müßte ja Australien schon morgen komplett auf erneuerbare Energien umstellbar sein. Warum ist das nicht so?
Doch, die schon, aber . . .
Das kommt der Realität schon näher. Man schaue sich nur die Aussagen vom Robert in der letzten Anne Will Sendung an. Böse Zungen würden es einen Offenbahrungseid nennen.
Wir brauchen doch sportliche Herausforderungen! Und als Moralweltmeister muss man sich das auch was kosten lassen!
Der ist auch kein grüner Wirtschaftsminister.
Gast
#7552349
Weil Bereitstellung nicht eingepreist wird. Die reine Erzeugung ist bei Erneuerbaren unschlagbar günstig, weil es keine Brennstoffkosten gibt. Müsste ein PV Einspeiser, GARANTIERTE Leistung liefern oder garnicht, wäre PV Strom sehr teuer. Ein KKW liefert planbar und steuerbar, diese Planbarkeit und Produktion nach Bedarf wird aber nicht vergütet. Daher rührt das große Mißverständnis Erneuerbare seien billig. Rechnet man mal was es in Summe Kostet bis eine planbare, stabile Versorgung übers ganze Jahr mit Strom, Kraft, Wärme dabei rauskommt, sind Erneuerbare ganz schön teuer.
Achso ja, diese 20-Jahres-Dinger in Finnland, Frankreich und England waren ja die Prototypen. Wenn alle mal fertig sind, wird es bestimmt an die Massenproduktion gehen. Naja, die Franzosen werden vielleicht erst einmal eine neue Uranquelle suchen müssen. Das waren bisher hauptsächlich Niger mit Brennstabfertigung in F, und Kasachstan mit Fertigung in Russland. Immerhin brauchen sie dafür keine Ostsee-Pipeline, denn im Niger haben sie es erst einmal verschissen.
Darum ja meine Frage. Was dauert bei so einer Kiste so ewig lange? Das sind doch keine Forschungsprojekte! Die Technologie ist seit JAHRZEHNTEN verfügbar! Wohl aber nicht der Produktionsprozeß und die Lieferkette. Kennt jemand die Hintergründe? EIn Freund hatte mal weitläufig damit zu tun, meinte mal, daß bei vielen Projekten es eine "Kooperation" zwischen Frankreich und Deutschland gibt. Deutschland (Siemens) liefert die Prozessleittechnik, Frankreich die Kerntechnik. Was bei solchen VEBs wie EDF und Siemens + "Erbfeind" rauskommt, sieht man!
FALSCH! Von dort kommen nur 20% in Frankreich.
Auch die USA kaufen Uran vom Systemfeind, weil die Vorschriften zu hause den Abbau zu teuer machen! Sachen gibt's!
Prototypen eben. Immer wieder ändert sich was, werden Fehler in Technik und Konzept festgestellt, und es verzögert sich. Durch die Verzögerung ändert sich noch mehr, weil man genug Zeit für Bedenken hat, was noch länger verzögert. Aber schon vor dem ersten Spatenstich geht der Zirkus los. Parlamente müssen zustimmen, was die Sache hochpolitisch macht (GB, Finnland). Die Gemeinde mischt auch mit (GB). Es mangelt teils einfach an den nützlichen Diktatoren. Und wenn es lange genug dauert, läuft unterdessen die Baugenehmigung ab, bevor er fertig ist. Das wäre ein typisch deutscher Beitrag zu solchen Projekten.
Schaut man sich z.B. Stuttgart 21 an, sieht man das Problem. Man versucht 15 Jahre lang das Ding mit ALLEN Mitteln zu torpedieren. Jedes mögliche Gericht wird angerufen, Schlichtung mit Heiner Geißler, Gewalttätige Demos, Baustellenbesetzungen usw. usw. Und am Ende fragt man dann ganz unschuldig nach warum es eigentlich so lange dauert.
Also ein bürokratisch, demokratisch, juristischer Zirkus. Naja. Wieso kommt eigentlich nicht Ungarn auf die lukrative Idee, mit hunderten dicken und billigen KKWs ganz Europa zu versorgen? Die Entscheidungsprozesse sollen dort einfacher sein, sagt man, und die Beziehungen zum Lieferanten von Technik und Brennstoff gar exquisit, sagt man.
Gast
#7552390
Ein Reaktor der Waffenfähiges Uran Produzieren kann und klein genug ist in einem U-Boot verbaut zu werden, dafür aber zum Durchgehen neigt, der ist seit Jahrzehnten verfügbar. Ein Reaktor der bei 3% Asche im Uran neue Brennstäbe benötigt. Was nicht verfügbar ist, ist eines der vielen möglichen Konzepten wie sowas erheblich sicherer zu bauen ist. Ein Reaktor der mit dem stark radioaktiven Müll läuft von dem wir reichlich haben.
Nicht doch. Eine erprobte Bauart, die zwar für U-Boote herzlich ungeeignet ist, aber im ursprünglichen Konzept nicht einmal Anreicherung benötigt, gibt es doch auch. Und für Plutonium(!)-Produktion ist die obendrein sehr viel besser geeignet. OK, es gab damit vor ein paar Jahrzehnten ein kleines Problem, aber nothing is perfect. Seither ist doch nichts mehr passiert, obwohl weiterhin produzierend.
Das gilt nicht für alle verfügbaren Reaktortypen.
Das ist schon eher ein Problem.
Tja, aber warum wurde daran nicht außerhalb Deutschlands in den letzten 20-30 Jahren gearbeitet? Die Konzepte sind da, wohl aber anscheinend kein Interesse. Böse Atomlobby? Keine Ahnung.
Gerade die aus den U-Booten sind dafür schlecht geeignet, wenn Geld eine Rolle spielt. Bei den Boots-Reaktoren muss man bis zur Verschrottung des Bootes warten, um ein Pu zu kriegen, mit dem man nichts anfangen kann. Auch deren zivile Pendants will man nicht alle Nase lang runterfahren und aufschrauben, um an den schmackhaften Inhalt zu kommen.
Und es hat Puff gemacht, wenigstens sind nicht alle Kühe umgefallen:
Wobei ich im eigenen Interesse dafür bin, dass die durchaus SEHR gründlich geprüft werden :-)
Und zusätzlich wurden in DE auch schon Genehmigungen erteilt, die niemals erteilt hätten werden dürfen. Da fragt man sich dann schon, ob bei den Dingern wirklich immer so gründlich gearbeitet wurde/wird. Vom damals verbrannten Geld mal ganz abgesehen. Das quasi nagelneue AKW war hier in der Nähe bis zum vorletzten Jahr zu bestaunen. Dazu kommt, dass die Kosten - wie bei allen Großprojekten sicherlich nicht ganz unabsichtlich - fast immer viel zu niedrig angesetzt werden.
Daher: Speicher, Speicher, Speicher. Wobei - einen wirklich großen Speicher haben wir eigentlich: unsere Gasspeicher samt Netz. Damit käme man über den Winter. Man benötigt also eigentlich "nur" einen halbwegs wirtschaftlichen Prozess, um aus Strom Methan herzustellen. Verbraucher wie Gaskraftwerke etc. könnten weiterlaufen und in Schwächephasen einspringen (so wie ursprünglich gedacht). Auch eine Einspeisung in das Netz an verschiedenen Standpunkten wäre sicherlich machbar. Fehlt halt ein vernünftiger industrieller Prozess :-/ Dass man das Modell der Förderung der EEGs nicht direkt auch auf Speicherkonzepte übertragen und die Forschung auf diesem Gebiet angekurbelt hat, war ein großer Fehler - aber offenbar gab es 2000 noch keine windstillen Nächte <:-) Im Fall der AKW muss man allerdings auch die Kosten NACH dem Betrieb mit einrechnen. Wieviel sind in DE im Moment an Rückstellungen (und das sind KEINE Rücklagen!) von den Konzernen angedacht? umd die 40 Mrd. meine ich. Wobei jetzt schon klar ist, dass das nicht reichen wird - nicht ansatzweise. Schlauerweise haben die Konzerne sich das vom Bund deckeln lassen. Wer im Endeffekt den "kleinen Rest" zahlt, steht also schon fest.
Jain. Denn solche "Prüfungen" geraten nur allzu oft zu einem bürokratischen Irrsinn! Da geht es um Wortklaubereien und juristischen Unfug statt technischer Substanz. Umso mehr muss man nach dem Prototypen ABSOLUT standardisiert bauen, um den Zirkus nicht zu wiederholen! Ist noch schlimmer als Zulassungen in der Luftfahrt!
Höre ich da Elbphilharmonie und Flughafen? ;-)
Welche denn? Du willst ja Strom speichern.
Frag mal den Elon, der will da sogar auf dem Mars machen ;-)
"Wir sind umzingelt von Realität." R.H. bei Anne Will.
Ich hab mal 20 Milliarden gelesen. Als Festpreis der Industrie.
Gast
#7552532
Und wenn dann alles auf Strom zu Wasserstoff, Wasserstoff zu Methan bzw. Ammoniak umgestellt ist, wird man sich mit der längst bekannten Tatsache auseinandersetzen müssen das alle diese Gase erheblich schlimmere Klimagase sind als CO2. Und wenn nur ein sehr geringer Anteil davon prozessbedingt entweicht, reicht eben ein dreihunderstel Prozent Lachgas (aus Ammoniak) um auf die gleiche Wirkung wie das CO2 zu kommen, das man damit eingespart hat. Niemand liebt Kernkraft. Aber egal wie man es dreht und wendet, entweder wir bauen Kernkraft oder wir kippen das Klima. Das geht auch mit aus PV Strom erzeugten Klimagasen ganz ausgezeichnet.
Die Kisten sollten aber auch nicht schlechter als eine Pommesbude versichert sein:
https://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/a-761954.html
Wen das Thema interessiert: https://www.umweltbundesamt.de/dokument/ist-wasserstoff-treibhausgasneutral-stand-des Kommt allerdings nicht zur gleichen Aussage, wenngleich die Diskussion zu diesem Thema nicht abgeschlossen ist.
Gast
#7552558
Oder billiger Atomkraftwerke. Der Sozialismus scheint dir geschadet zu haben.
Also weniger Fleisch futtern?
https://www.klimareporter.de/erdsystem/lachgas-problem-groesser-als-gedacht Anmerkung: Soja wird hauptsächlich in der Tiermast verfüttert.
In Gegenteil, er hat meine Sinne für Ideologie überdurchschnittlich geschärft. Und daß AKWs billig sind, habe ich nie behauptet. Die EU hat sie aber als "nachhaltig", weil CO2 frei eingestuft. Was auch immer davon zu halten ist.
Hmm, mein Kenntnisstand war bisher im wesentlichen der hier:
https://www.ama-science.org/proceedings/download/ZmHkZN== Gibt es da neue Erkenntnisse?
Mir ist noch kein Ossi untergekommen auf das zugetroffen hat, ganz im Gegenteil als gelernter und nativer Wessi mit Erfahrung in DDR-Propaganda schlägt mein Propaganda-Detektor bei dieser Standard-Floskel ganz heftig aus. Damals nach 45 waren ja auch alle im Widerstand gewesen, Mythen in Tüten.
Gast
#7552607
Na dann erkennst du doch mit deinem scharfen Sinn, dass es egal ist, ob wir EE und Speicher ausbauen oder AKWs bauen. Somit ist die Diskussion für dich beendet. Schön dass ich dir helfen konnte.
Typisch europäischer politischer Kuhhandel. In der Sache ist es absurd, und jeder weiss es wohl. Zwar könnte man die Hinterlassenschaften so bezeichnen, aber beim nach Stand heutiger Technik sehr endlichen Brennstoff hilft auch keine Ironie. Gegen Frankreich anzustinken bringt freilich politisch nicht weiter, also heißt das nun so.
Lass mal. Der Sinn dafür war auch im Westen verbreitet. Und bezog sich sogar aufs gleiche Ziel. ;-) Mittlerweile ist der Begriff in Diskussionen jedoch zum Synonym für wahrgenommene Uneinsichtigkeit des Anderen geworden, wenn man den nicht als dumm bezeichnen will. Verstockt klingt heute zu altbacken.
Irgendwie habe ich das Gefühl, das ist für die Klimawandelleugner etwas neues, so wie für die Exkanzlerin das "Internetz", denn sie wiederholen es ständig als große Überraschung. Den meisten anderen ist das eigentlich schon immer klar. Gähn
Weltfremdheit und Größenwahn! Dagegen was heute in Berlin abgeht, war das ZK geradezu von Realpolitik durchtränkt!
So sprach der große und weise Mann der jede Propaganda und Ideologie schon durchschaut bevor sie überhaupt ausgesprochen war.
Spannend ist allerdings wie die Stahlhelm-Fraktion da mit geht, ganz ohne ideologische "Flexibilität" geht es wohl (noch) nicht. BTW: Erinnert sich noch jemand wie Le Pen die Deutschen für den Niedergang der französischen Atomindustrie verantwortlich gemacht hat und alle Windräder in Frankreich abreißen will? Warum bestechen die AKW-Freaks eigentlich immer wieder durch ihre stringente Sachlichkeit und argumentative Schärfe?
Ersetze Winter durch Dunkelflaute, das im Winter EEs keinen Strom liefern ist eine beliebte Irreführung der EE-Gegner. Wie man auch hier im Thread immer wieder sehen konnte.
Schon, aber genau das ist typisch EU-Europa. Ich verfolge schon lange die amerikanische Presse, und dort zeigt sich immer und immer wieder ein ausgeprägtes Unverständnis für das europäische Durchwursteln. Dort führt man lieber argumentative Bürgerkriege, statt sich auf faule Kompromisse zu einigen.
Ich kriege glücklicherweise nicht alles live mit, was die Dame so von sich gibt. Ist so auch besser fürs Gemüt. Aber nicht wirklich überraschend. Der Feind liegt für rechtsradikale Nationalisten halt jenseits der Grenze. Uraltes Schema. Aber da mache ich mir rein sachlich keine Sorgen. Die will auch nicht so lange frieren, bis all die Luftschlösser gebaut sind, die dort irgendwann die Wohnungen heizen werden. Michael (Firma: HW Entwicklung) schrieb:
So weit mir geläufig, muss waffenfähiger Kernbrennstoff (U233, U235 bzw. Pu239) ziemlich "hoch" angereichert sein, also um 90%, sonst ist es keiner. U233 kann (nur?) aus Thorium 232 erbrütet werden, wo gibt es dafür geeignete Reaktoren? Wenn sie "verfügbar" -und praktikabel betreibbar- wären, würden sie längst "genutzt"! Und für die 90%-Reinheit (wg. "Waffenfähigkeit") ist weiterhin noch ziemlicher Reinigungsaufwand nötig.
Auch Atommüll gibt noch viel Wärmeenergie ab. Speziell Kraftwerkskonstruktionen können den Atomüll zu kürzlebigere Isotope "verbrennen"und dabei noch Energie gewinnen. https://cordis.europa.eu/article/id/90546-radioactive-waste-fuels-nextgeneration-reactors/de https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dual-Fluid-Reaktor
Die kennen halt noch nicht die Lösung, s. Anhang...
Ich gehe davon aus, dass er eigentlich Plutonium meinte, das auch in gewöhnlichen Druckwasserreaktoren entsteht, die ja anfangs für U-Boote entwickelt wurden. Aber ausgerechnet bei denen kommt man da in waffenfähiger Isotopenverteilung schlecht heran.
Das ist doch normalerweise Ickes Text.
Yep, so ein Castor im Keller heizt auch schon ganz gut.
Laut PISA ist das derzeit DIE Lösung! ;-)) Applausmaschine AN! Den letzten Satz würde ich prinzipiell unterschreiben, wenn gleich er zu kurz greift und eher eine politische Verzweiflungstat darstellt. "Zudem kündigte Le Pen an, als Präsidentin das Tragen aller religiösen Symbole in der Öffentlichkeit verbieten zu wollen. Dazu gehöre neben einem Kopftuchverbot auch ein Verbot der jüdischen Kippa. „Ich weiß, dass das ein Opfer für manche Juden ist, kein kleines, ein großes Opfer“. Anders sei dem Islamismus aber nicht beizukommen." https://de.wikipedia.org/wiki/Laizismus Das war mal ein Erfolgsmodell. Ich weiß, Politik. Bin schon ruhig. ;-)
Gast
#7552787
Ach Falk, jeder mit einem IQ über 80 merkt doch das hier Islam und Islamismus gezielt falscher Weise als Synonym benutz werden.
Der Wasserstoff ist unter den höheren UV-Strahlung in der Atmossphäre chemisch sehr aktiv. Dieser Kreislauf der chemischen Zwischenprodukte ist klimaktiv. Es dauert einige Zeit bis dieser Wasserstoffüberschuss in den Weltraum entwichen ist.
Eine Reduktion des Atommülls durch Reaktoren mit anderen nuklearen Prozessketten und häufiger Wiederaufbereitung kann den Atommüll durchaus reduzieren. Um das später noch machen zu können, war ein Argument für die Castor-Behälter in dem die Brennstäbe möglichst in einer Form gelagert werden können, die eine Weiterverarbeitung nicht vermiesen. Der bisherige Atommüll würde in unverdünnter Form (leider wurde das früher so gemacht) in einen Würfel von 30x30x30m passen. Durch den Atomausstieg wurde auch aus solchen Forschungen ausgestiegen die über die weitere Verwertung die Atommüllmenge reduzieren würde. Anscheinend will niemand so eine Verbesserung für die nachfolgenden Generationen.
Bei 39-56 kW zulässiger Wärmeleistung der Castoren würde es dann freilich heiss zugehen. bei WIRKLICHER Energieknappheit würde man die Wärme von Castoren auch noch nutzen.
Jaja. Bei Mad Max vielleicht. Aber kaum im realen Leben. Die Atom-fuzzis werden immer wirrer, die Japaner wollen jetzt sogar Reaktoren mit Corium betreiben:
https://www.heise.de/hintergrund/COP28-Japan-und-die-Kernenergie-9546693.html Gibt es überhaupt einen Reaktor aus dem Corium geborgen wurde?
Mir fallen glücklicherweise nur 4 Reaktoren ein, bei denen überhaupt welches anfiel, russische U-Boote ausgenommen. Und allenfalls bei 1-2 davon ist man weit genug vorgedrungen.
Gast
#7553135
Die Abwärme kompletter KKW wird überwiegend nicht genutzt, weshalb die auch so dramatische Kühlprobleme haben. Die Gefahr das ein Kühlkreislauf undicht wird und radioaktiv verseuchtes Wasser sich in einem Fernwärmenetz verteilt, wird wohl recht unterschiedlich bewertet. Ich behaupte auch nicht das die AKW heutiger Bauweise der große Wurf wären oder man steinalte AKW einfach immer weiter gesundschreiben sollte, trotz offensichtlicher Mängel. Es wäre aber an der Zeit eine moderne und deutlich sicherere Kernkraft zu ersinnen, denn Fusion wird noch ewig dauern und Erneuerbare haben nun mal immanente Probleme. Schaut man sich an was es an Unfällen gab, lagen die immer an sträflicher Vernachlässigung simpelster Grundlagen. Zuletzt im Fukushima, wo wohl bekiffte Schimpansen den Bauplatz und die Lage der Notstromgeneratoren ausgesucht haben. Dafür das die komplette Bauweise der heuteigen AKW aus dem Pleistozän stammt und nie auf maximale Sicherheit ausgelegt war, passiert enorm wenig. Und verglichen mit der Grippe haben AKW Unfälle auch eine verschwindend gering Zahl an Opfern gefordert. Wir haben nämlich eine recht hohe Toleranz gegen Radioaktivität. Radon ist z.B. ein echtes Problem weil es sich in Kellerräumen im Granitgestein ansammelt. Unverfälschte Natur. Radioaktiv und Krebserzeugend. https://grundrichtig.de/radon-im-boden-neue-radonkarte-fuer-deutschland/ Zucker, Salz und Fett töten jedes Jahr mehr Menschen als AKW Unfälle zusammengenommen seit Erfindung der AKW. Rauchen, Alkohol, zugelassenen Medikamente. Alleine in DE sind diesbezüglich Todefälle im 6stelligen Bereich jedes Jahr. Menschen sind einfach extrem schlecht darin reale Gefahren abzuschätzen.
Am Ende ist es immer eine unglückliche Verkettung von Umständen. Wie bei allen Unfällen. Hierzu auch interessant die Zwischenfälle auf Three-Mile-Island und im AKW Forsmark.
Das ist zu einfach. Erdbeben mit Stärke >9 war tatsächlich nie betrachtet worden. Irgendwo musst du die Grenze ziehen. Ziehst du sie bei 10? Dann kommt morgen ne 11 usw. 9 ist einfach schon richtig heftig. Wo gab es das vorher mal?
Tut man, allerdings oft evolutionär, nicht revolutionär. Also keine radikalen Änderungen, sondern überwiegend Veränderungen bestehender Designs. Deren Stärken und Schwächen kennt man, die wesentlich neuer Designs noch nicht.
Das liegt am Prinzip eines Wärmekraftwerks. Sofern die Leute wenig Enthusiasmus dafür entwickeln, in direkter Nachbarschaft dann eher kleiner KKWs zu leben.
Gast
#7553152
In einem Gebiet in dem der Begriff Tsunami erfunden wurde, ein AKW so zu bauen das bei einem Tsunami die Notstromgeneratoren überflutet werden, ist schon echt genial. Der Begriff der Redundanz, mit in unterschiedlichen Gebäudeteilen verteilten Noteinrichtungen, war dem Praktikanten wohl unbekannt. Nein, das geht wirklich besser. Weder Fukushima noch Tschernobyl hätten sein müssen. Wenn man nach jedem abgestürzten Flieger die Luftfahrt hätte einstellen wollen, gäbe es keine Luftfahrt mehr. Man hat aus den Fehlern gelernt, Konstruktionen, Ausbildung und Abläufe verändert und heute ist Luftfahrt das sicherste Transportmittel.
Bei Methan ist es deutlich weniger (25-fach) und es handelt sich bei der Produktion und Lagerung um ein durchaus gut geschlossenes System und schon jetzt entweicht da sehr, sehr wenig (schon aus Eigeninteresse der Verbrauchenden). Aber grau sind alle Stammtische. Rechnen wir doch mal: In Deutschland haben wir im Moment eine Gasspeicherkapazität von 255 TWh (Quelle: AGSI). Rechnet man mit 10kWh/m³, so lagern in den Speichern 25,5 Mrd m³. Nehmen wir mal an, davon gingen 2% verloren. Vermutlich sind 20l pro Kubikmeter deutlich zu hoch gegriffen, aber zur Abschätzung reicht das. Das wären dann 0,51 Mrd. m³. Erdgas hat etwa Dichte 0,00075, d.h. wir haben insgesamt 382500 Tonnen Methan, die entweichen. CO2-Äquivalent (x25) wäre dann 9,6 Mio. t. Die Gesamtemissionen an CO2 in DE beliefen sich laut Umweltbundesamt auf 762 Mio. Tonnen. Die Methanemissionen würden dann 1,25% der CO2-Wirksamkeit entsprechen. Nicht nichts, aber auch nicht wirklich viel (falls ich mich nicht verrechnet habe ;-). Wohlgemerkt gilt dies, wenn die gesamten Gasspeicher jedes Jahr KOMPLETT geleert würden und wirklich 2% entweichen, was ich beides für eher unrealistisch halte. Dazu kommt, dass Methan innerhalb weniger Jahre (je nach Quelle 5-9 oder 7-12 Jahre) abgebaut wird, also nicht dauerhaft am Treibhausprozess teilnimmt. Wir haben in DE ein gut sehr ausgebautes Netz an Gasleitungen und wirklich gigantischen Speichern. Alles vorhanden und abgeschrieben. Man kann es dezentral befüllen, was bezgl. der Nähe zu vermutlich vielen Erzeugern wichtig wäre und ja offenbar auch jetzt schon bei Biogasanlagen gut funktioniert. Gaskraftwerke für die Überbrückung haben wir, weitere wären schnell zugebaut. Das sollten wir zur Einspeicherung nutzen, wenn übes Jahr Überschuss besteht.
Ja. Günstigerweise gibt es im Winter meist kräftigen Wind. Aber trotzdem ist der Winter die Hauptbelastungszeit für Speicher, einfach weil die Leute eine warme Bude haben wollen und Photovoltaik in den drei Monaten praktisch ein Totalausfall (letztes Jahr waren es von Dez-Feb deutschlandweit keine 2%, meine ich) ist.
Wobei Festpreis bedeutet, dass die Industrie keinesfalls mehr als diesen Betrag (der zum großen Teil noch erwirtschaftet werden muss - das sind KEINE Rücklagen) beisteuert. Den Rest übernimmt - richtig: der Steuerzahler. Schon jetzt ist klar: das Geld reicht nicht ansatzweise. Und dann wollen wir wirklich neue AKWs bauen? Obwohl keiner weiss, wie wir den Müll - zu bereits jetzt horrenden Kosten - loswerden? Es gibt weiterhin keinerlei Endlager. Niemand will den Scheiß vor der Haustür haben. Die ganze Endlagerung ist vollkommen ungeklärt. Deutschland ist - trotz aller Unkenrufe - ein Land, in dem sehr gut geforscht und auch auch industriell umgesetzt wird. Es sollte möglich sein, das Speicherproblem zu lösen. Es gibt viele wirklich gute Ansätze. Aber dafür sollte man auch endlich mal den Markt für Speichertechnologie beleben (bspw. durch die erwähnte Umlage). Es wurde schon viel zu viel Zeit verplempert.
Die Kisten haben einfach zu viele Lücken in der Produktion, daher würde das nur für Spielkram reichen, ernsthafte Business-Cases rechnen sich da nicht.
Bei AKWs die bis zu 80 Jahre laufen sollen (Schweiz) dauert das ziemlich lange bis konstruktive Änderungen wirksam werden. Auch ist ein AKW ein fetter Klops an Kapital den man mal eben nicht so schnell für massig Kohle entsorgt, da wird dann lieber an vorhanden rumgefrickelt bis der Arzt kommt.
Hier in DE hat man sogar wissentlich ein AKW in einem Erdbebengebiet gebaut und betrieben (allerdings nicht sehr lang). Man muss für solche "Klöpse" also nicht erst nach Japan oder in die SU schauen.
Und auch nicht, wenn man jede Verbesserung der Sicherkeit auch auf alles bereits fliegende Inventar erzwingen wollte. Denn da gibt es eine lockere Gemeinsamkeit: Die Sicherheitsbetrachtung wird in wesentlichen Teilen mit der erfolgten Betriebsgenehmigung eingefroren. Es gibt danach zwar noch Verbesserungen, aber nur im Rahmen der bestehenden Konstruktion. Hatte man einstmals ein KKW mit 2 Kühlsystemen genehmigt, bleiben sie auch dann in Betrieb, wenn später mindestens 3 erforderlich sind. Da man bei KKWs vom mindestens 50 Jahren Laufzeit ausgeht, gerne auch weit länger, sind folglich viel noch viele veraltete KKWs in Betrieb, die heute so niemals genehmigt würden.
Ab in die Dörfer damit. "Dessen Nuklearsparte hat nicht nur eine Studie für einen SMR, sondern auch für einen Mikroreaktor in Containergröße entwickelt." https://www.heise.de/hintergrund/COP28-Japan-und-die-Kernenergie-9546693.html
Wie ich bereits erwähnt habe, für 25G€ wird Deutschland mit Gaskraftwerken dunkelflautenfest. Und wenn der ein oder andere Steinkohlebrenner etwas länger läuft ist das auch erstmal kein Beinbruch. Und das kann man in realen Zeiträumen umsetzen, die Projektrisiken sind beherrschbar und taugt auch für die Unterstützung von Fernwärme. Und das sind alles Eigenschaften die diese ganzen AKW-Phantastereien einfach nicht mitbringen. Parallel dazu wird EE ausgebaut und fertig ist die Laube, und unsere Nachbarn werden sich auch über dieses flexible Stromnetz freuen.
Und die Beträge die für ein AKW aufgerufen werden ziehen auch fragwürdige Gestalten an.
Je geringer die Laufzeit innerhalb des Jahres, desto geringer ist der Umwelteintrag fossiler Kraftwerke. Wenn man sie also nur in Zeiten nutzt, in denen es traditionell klamm werden könnte, ist auch schon viel gewonnen.
Gast
#7553223
Na was den nun, wir sind tolerant gegen Radioaktivität oder Radon ist ein Problem? Entscheid dich erstmal was du uns sagen willst.
Gast
#7553241
Das ist in Deinem Fall völlig egal, weil Du ohnehin verstehst was Du willst und die Dinge in Deinem Kopf derart zementiert sind das jegliche Argumentation daran zerschellt. Da könnte man auch mit einem unfreundlichen und aggressiven Zaunpfahl reden. Das Ergebnis wäre das gleiche, also warum die Mühe machen?
Gast
#7553251
Das ist eine Behauptung aus deinem zementierten Kopf, an dem jegliche Logik zerschellt. Ich kann mit der Aussage "Wir sind tolerant gegen Radioaktivität, deshalb ist Radon ein Problem" einfach nichts anfangen, da es bei mir kognitive Dissonanz verursacht. Du interpretierst da in "Argumentation zerschellt". Ja das tut sie, da eine gute Argumentation in sich logisch aufgebaut ist.
Ja, das spiegelt vermutlich deinen Gemütszustand wieder. Ein Zaunpfahl ist ja für normale Menschen weder unfreundlich noch aggressiv (so wie ich). Du nimmst die Welt also anders wahr als die meisten, deshalb hast du vermutlich Probleme bei der sozialen Interaktion mit anderen.
Wenn man mit Kältemaschinen bei ein paar Kelvin Unterschied die Wärme umher pumpt, müsste man bei 50Grad, gerne auch höher doch was machen können. Ich finde dazu keine Infos im Web, aber was macht man in den Lagerhallen mit der Wärme?
Gast
#7553263
Siehste, denn das habe ich ja nie gesagt. Für Dich nochmal ausführlicher. Wir haben eine hohe Toleranz gegen Radioaktivität, weil Radioaktivität ganz natürlich vorkommt und das bis in Konzentrationen die ganz ohne AKW desaströse Folgen haben können. Z.B. Radon, das längst bekannt ist, sich in Kellerräumen ansammelt und für 9% aller Lungenkrebserkrankungen verantwortlich gemacht wird. Haben wir nun verpflichtend Radon Messgeräte oder Zwangsbelüftungen in Kellern? Gibt es ein Verbot von Kellerräumen oder auch nur eine Arbeitsplatzverordnung dafür die der Radon Problematik Rechnung trägt? Nein, haben wir nicht. Aber Schiss vor AKWs haben wir dafür reichlich und satt. Dabei sollten uns Burger, Fritten und Cola eine riesen Angst machen und nicht AKW.
Stimmt. Aber der Gedanke, den Pazifik mit ner kleinen Mauer aufzuhalten, ist schon "gewagt". Und flutsichere Notstromgeneratoren incl. Dieseltanks sind weder HighTec noch sonderlich teuer. Das ist die wahre Tragödie, daß man mit sehr einfachen Maßnahmen diese Katastrophe hätte verhindern können. Wenn ein ein Störfall mehrere, wirklich solide Sicherungsmaßnahmen alle aushebelt, ist es WIRKLICH jenseits sinnvoller Auslegung. Aber das war hier nicht der Fall.
Tsunamis mit kilometerlangen Flutwellen ins Landesinnere schon mehrfach, auch kurz vorher 2004 in Thailand/Sri Lanka mit "schlaffen" 240.000 Toten! DAS hätte die allerletzte Alarmglocke sein MÜSSEN, die man NICHT mehr ignoriert! Hat man aber!
Gefühlt oder echtes Wissen? Bei SF6 macht man gerade einen Aufriss und will das Gas komplett verbieten. Die Hersteller von HV-Schaltanlagen wird es freuen, die dürfen alles neu konstruieren und auf Luft oder sonstwas umstellen. Technisch machbar, aber WIRKLICH nötig? Die Anlagen haben sehr kleine Leckraten. Außerdem, wie kommt "bleischweres" SF6 (Dichte ~ 6x höher als Luft!) in die Hochatmosphäre? Alles durch Verwirbelung und Thermik?
Der Herr Graichen hat zu seiner Amtszeit die Gasversorger aufgefordert, Rückbaupläne für das Gasnetz zu entwicklen. "Brauchen wir nicht mehr".
Wird aber trotzdem seit knapp 60 Jahren betrieben. Die Endlager sind die Zwischenlager in großen Hallen und Hochsicherheitsbehältern. Und soooo viel isses halt nicht!
Mag sein, aber solange keine praxistaugliche Lösung (technisch UND ökonomisch) verfügbar ist, kann man darauf nicht zählen und damit nicht PLANEN!
Geht relativ einfach. Wenn es ökonomisch attraktiv ist, wird sich schon was bewegen. Aber bitte NICHT mit Subventionen und "Fördergeldern"! Da wird nur abgezockt!
Dann schau mal hier: https://www.test.de/Radonbelastung-So-schuetzen-Sie-sich-4260506-4260511/ Du darfst für die Sanierung einen 'zinsgünstigen' Kredit aufnehmen - Fördermittel gibt es nicht. Allerdings ist Radon auch nicht NUR gefährlich: https://www.bad-schlema.de/radon.php
Doch: https://www.bmuv.de/themen/strahlenschutz/ionisierende-strahlung/radon
Es kommt drauf an ;-) Radon in der Luft hat das Problem, daß es eingeatmet wird. Und dann arbeitet der an sich harmlose Alpha und Beta Strahler direkt im Körper am Gewebe und macht viel Schaden. Vor allem über lange Zeiträume.
Heizkosten sparen;)
Man braucht nur nach Tschernobyl schauen. Das Leben geht dort weiter. Die Natur hat sich einen Lebensraum zurück geholt. Freilich leben die Tiere dort nicht solange, dass der Krebs, der durch die Strahlung zustande kommt, das Leben dort verhindert.
Und es begeben sich viele Menschen in Gastein in Stollen, die mit radon-gültiger Luft gefüllt sind, weil es so gesund ist.
Gast
#7553368
Du weiß woher der Begriff 'Quacksalber' kommt? 'Ärzte' gaben ihren Patienten Quecksilber, zur Heilung gegen viele Krankheiten. Später dann Kokain für Schulkinder gegen Schnupfen, Contergan gegen Schwangerschaftsbeschwerden usw. usw. Die Heilenden haben oft mehr Patienten umgebracht als geheilt. Immer wenn wir von Umweltzerstörung' reden, meinen wir die Umwelt wie wir sie benötigen. Die Welt ist voll mit Orten die so vergiftet und lebensfeindlich sind wie Boehringer Ingelheim es nie geschafft hätte. Und das vollkommen natürlich. Es gäbe durchaus Orte da könnte man die strahlenden Reste eines AKW in die Sonne stellen und die Container wären noch das lebensbejahendste in der ganzen Atacamawüste.
Gast
#7553405
Offensichtlich haben wir also keine "hohe Toleranz gegen Radioaktivität" sondern Radioaktivität ist schädlich für den menschlichen Körper.
Aktualisiere erstmal deinen Kenntnisstand, oder verbreitest du mit Absicht Fake News? Das ist ja kaum zu glauben, und dann bezeichnest du andere als Zementköpfe, eine Frechheit. https://www.bfs.de/DE/themen/ion/service/radon-messung/anerkennung/anerkennung_node.html
Man hat nicht schiss vor dem AKW, sondern schiss vor dem Gau. Tschernobyl hat heute noch eine Sperrzone von 4300 km². Eine solche Fläche würde in Deutschland ca. 1 Mio. Menschen betreffen. Zu behaupten, dass der Gau nicht in Deutschland passiert ist naturwissenschaftlicher Humbug, den die Wahrscheinlichkeit ist immer > 0 und folglich nimmt mit der Zeit die Wahrscheinlichkeit auch zu.
Tja, da ist es wie mit der Strahlung, die Dosis macht das Gift.
Gast
#7553407
Jetzt wir es langsam quer.
Du meinst Super-GAU. GAU ist der Auslegungsstörfall.
"Der Begriff wurde im 16. Jahrhundert aus dem Niederländischen (kwakszalver, Kompositum aus kwaken „quaken, schwatzen, prahlen“ und zalver „Salber, Verkäufer von Salben“) ins Deutsche entlehnt und meint ursprünglich offenbar jemanden, der marktschreierisch Salben und sonstige Heilmittel und -methoden zum Verkauf anpreist." https://de.wikipedia.org/wiki/Quacksalber#Etymologie
Worauf willst du raus? Ärzte abschaffen? Fehler abschaffen? Die Kernenergie hatte bis etwa Ende der 70er einen deutlich anderen Ruf als heute und die Gesellschaften hatten noch einen beachtlichen Grad an dazu passender Selbstüberschätzung. Aus dieser Hybris heraus entstand beispielsweise Fukushima. Wieso man aus heutiger Sicht geradezu blind die Risiken übersah oder ignorierte. Anders ausgedrückt: Nachher ist man klüger. In der Medizin auch. So hat Kokain den Bereich der Lokalanästhesie begründet. Ist historisch oft so: Anfangs Begeisterung über Neues, man probiert durch, was alles geht. Später kommt der Kater.
Gast
#7553446
Ich dachte nur auf RTL2 beherrscht man die Komparation nicht richtig. Wenn der größte anzunehmenden Unfall als "ein Unfall ist , der gerade noch technisch beherrschbar ist." dann ist es doch eine Verbiegung der deutschen Sprache. Denn der größte anzunehmenden Unfall ist natürlich ein Unfall in dem die Technik versagt und Radioaktivität in größeren Mengen freigesetzt wird.
Das Schlüsselwort ist "anzunehmend". Der größte ANZUNEHMENDE Unfall ist nicht der größte mögliche Unfall oder der größte denkbare Unfall. Sondern der Unfall, den ich annehme um das Ding zu planen. Vielleicht verstehst DU hier die deutsche Sprache falsch. https://de.wikipedia.org/wiki/Auslegungsst%C3%B6rfall#Super-GAU Wie auch aus dem Wiki-Link deutlich wird, ist der Fachbegriff der "Auslegungsstörfall". Hat den Vorteil, dass man sowohl den "Grössten" als auch die "Annahmen" vermeidet, zwei fluide, also deutlich schwerer festzunagelnde Kriterien. Und er erlaubt es, sich zwar grössere Probleme vorstellen zu können, sie aber aus Kostengründen nicht anzunehmen.
Gast
#7553473
Ich denke die Sprache verstehe ich richtig, die Annahme für den "Auslegungsstörfall" (was sicher das bessere Wort ist), stammt aber aus einer Zeit, wo man scheinbar mit den Annahmen sehr sparsam war. Das erklärt es ganz gut:
Vermutung oder Beweis?
Er hat Angst vor dem GAU-Leiter und Gauland ;-)
... und vor Höcke als Super-GAU? SCNR
Es ist schlicht unmöglich bei der Planung einer Anlage alle möglichen oder denkbaren Unfälle anzunehmen. Dann würdest du nie etwas bauen.
Ist völlig frei zu definieren; z.B. so:
Gast
#7553601
Ja, dann nennt man es aber nicht GAU sondern Auslegungsstörfall, wie man das heute macht.
Aber zumindest hat man dabei gelernt, so hoffe ich. Je weiter neue Konzepte von den alten abweichen, umso mehr Unbekannte gibt es. Ein Flüssigsalzreaktor kann angeblich nicht durchgehen. Es gibt eine Sicherung, die das radiaktive Salz in ein Auffangbecken auslaufen lässt. Durch die größere Fläche des Auffangbeckens wird die Anlage unterkritisch. Zumindest bildet sich eine große Sauerei.
Selbst bekifft würde ich noch bessere Schätzungen machen als die Grünen nüchtern rechen können. Aber hier. Kapazität aller Batteriespeicher. (Stand 12.22) Gesamtleistung ca. 4.5 GWh. https://www.mdr.de/wissen/klima-energiewende-stromspeicher-stand-heute-102.html Grundlast in DE ca. 50GWh. Theoretische überbrückbare Zeit ca. 6 Minuten. Jetzt bitte keine Korinthenkackerei, es geht, wie gesagt, um die Dimensionen. Und diese kapierst du nicht im Entferntesten. Batteriespeicher sind die Homöopathie der Klimasekte. Klar ist Leistung auch bei Dunkelflaute nicht Null, ebensowenig wird bei Dunkelflaute immer die Grundlast abgerufen. Es kann aber vorkommen. Die Netze müssen eben auch beim Worst-Case-Szenario funktionieren. Batterien können also bestenfalls extreme Spitzen puffern. Z.B. wenn hier im Forum alle in die Tasten hauen, um deine dämlichen Beiträge zu kommentieren. Hach, wie viele schöne neue AKW hätten wir von dem verschwendeten Geld bauen können ;-)
Nein eben nicht. Es ist ein Unfall der eben noch handhabbar ist. Genau so ist das definiert.
Noch einer wie Falk der das Zusammenspiel verschiedener Techniken nicht verstanden hat bzw. meine Postings nicht gelesen hat. Ist das so was wie Legasthenie oder Dyskalkulie? Gibt es was von Ratiopharm dagegen? Und ging es nicht um das private Projekt von einem Forenten?
Gibt es den mittlerweile Materialien woraus man so ein Ding bauen kann? Wurde das Problem der Proliferation mittlerweile gelöst? Wird wirklich absolut kein Schweinkram gebrütet? Oder ist das immer noch die selbe Phantasterei wie vor ein paar Jahren?
Gast
#7553678
Nein, das ist heute die Definition des Auslegungsstörfall. Das andere ist eine kreative Wortschöpfung.
Gast
#7553683
Die Zahl ist für das Thema in etwa so relevant, wie die Zulassungszahlen von 1890 für den Bau der Autobahn.
Es ist einfach ein Synonym dafür.
Gast
#7553716
Nein, weil der Auslegungsstörfall nicht der größte anzunehmende Unfall ist. Für ein Kraftwerk an der Küste Japans ist eine Tsunamiwelle dich ehr eine Selbstverständlichkeit oder? Und Deutschland kann froh sein das dieser Kelch an Deutschland vorüber gegangen ist:
Wo ein Trog ist sind auch Schweine.
GWh sind eine Energie bzw. SPeicherkapazität, KEINE Leistung! GW ist eine Leistung!
Hey, die werden doch in wenigen Jahren spottbillig und ersetzen Gaskraftwerke!
Gast
#7553759
Jetzt hast du es:
Jaja, jeder schreibt bei jedem ab, nachdenken und mal kritisch nachfragen Fehlanzeige. Das ist teilweise wortgleich der gleiche Artikel, wie ich ihn schon kritisiert habe. Beitrag "Und schon wieder Propaganda mit Halbwahrheiten" "Für eine sichere Stromversorgung und zur Stabilisierung der Stromnetze seien Gaskraftwerke bis auf weiteres unverzichtbar, sagt Christoph Schuh vom Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid. " Ach was? Warum denn, wo die doch sooo teuer sind und werden und Batterien um 90% im Preis gefallen sind? "Über das Jahr gerechnet decken Gaskraftwerke rund 15 Prozent des Strombedarfs im Land ab – zu Spitzenlastzeiten kann der Anteil auf rund 40 Prozent steigen. "Es wird noch sehr lang dauern, bis das anders organisiert werden kann", sagt Schuh. " Na dann ersetz das mal durch Akkus. Ich bin gespannt! Netter Versuch, Herr Oberschlau!
Gast
#7553781
https://studyflix.de/deutsch/bis-auf-weiteres-6260 Ich weiß ja nicht wie alt du bist, klar, wenn du in 2 bis 3 Jahren den Löffel abgibst, dann ist das alles unerreichbare Zukunft für dich. Bei mir geht der Horizont statistisch noch einige Jahrzehnte
Die Akkus kommen doch alle geladen. Ausserdem bringt so ein kleiner Hausakku in der Muellverbrennungsanlage 1MWh Strom. Geht also.
So wie die praktisch anwendbare Kernfusion ;-) Na dann ist ja alles gesichert!
Gast
#7553796
Ja Falk, Kernfusion wird ja auch seit 2010 verwendet und ist seit dem um 90% im Preis gefallen.
Lesekompetenz ist nicht so dein Ding? Cyblord -. schrieb:
Dass der größte ANZUNEHMENDE Unfall "eben noch handhabbar" sein soll, heisst also automatisch, dass man keinen (noch) grösseren annehmen darf...
Das nennt sich dann per Definition "Super-GAU". Hättest du auch selber drauf kommen können, den Begriff "Super-GAU" hast du bestimmt schon mal gehört und was eine Definition ist weißt du bestimmt auch. Und Tante Google hat auch eine Antwort für dich.
Gast
#7553917
Nein, die "Definitionen" sind einfach veraltet und waren von Anfang an nur Wunschdenken. Das ist in etwa so wie wenn ich 300.000 € Schulden bei der Bank habe, zur Bank gehe und definiere der größte anzunehmende Kreditbetrag sind 300 €, hier meine Schuld ist getilgt. Ist ja so definiert.
Den darf man aber halt nicht annehmen. So wie es auch eine bekannte, inzischen üppig mit Lametta behängte Physikerin lange erfolgreich-unwidersprochen tat. Bis zum 11.03.2011.
Nein, da sind immer noch keine Affen mit drei Köpfen.
Wäre nicht der erste Bereich wo man so vorgeht: HF, VHF, UHF, SHF, EHF Ich könnte den Artikel ernster nehmen, wäre er sachlicher geschrieben. Aber der Autor probiert nicht mal, seinen Deutschland-Hass zu verschleiern. Abseits von der gehässigen sprache aber wenig konkretes, er bejubelt halt irgendwelche Pläne die irgendwann vielleicht mal angegangen werden, singt ein Hohelied auf Powerpoint-Kraftwerke. Dann noch (bewusste?) inhaltliche Fehler. Der deutsche Ansatz ist keineswegs eine zentrale Energieversorgung. Windräder und PV sind das genaue Gegenteil von zentral.
Gast
#7554261
Gibt da ganz gute Dokus zu. Es leben ja auch noch Menschen in dem Gebiet, die sich weigern zu gehen. An sich tötet die Umwelt dort auch nicht sofort und auch nicht zwingend innerhalb einer kurzen Zeitspanne. So wie der Beruf des Schweißers bestimmte Krankheiten kennt die der statistisch erheblich häufiger bekommt, so bekommt der im Verstrahlungsgebiet lebende eben statistsich bestimmte Krankheiten häufiger. Manche Raucher sterben sehr früh an Krebs, andere werden so alt wie alle anderen auch und sterben an Krankheiten die zwar Raucher oft bekommen, andere aber auch wenn sie nur lang genug leben. Wieder andere Raucher leben mit Rauch fast ewig und hören dann mit 100J auf zu rauchen, der gesundheit zuliebe. Niemand würde darum bezweifeln das Razuchen schädlich ist, aber man fängt auch nicht an zu kreischen und hektisch mit den Armen zu wedeln wenn einer raucht. Vor Atom haben die Leute Angst weil die tödliche Dosis sich genauso anfühlt wie die normale Hintergrundstrahlung. Nix. Nur in den Angsvorstellungen kommt man aus einem Tschernobyl 'Urlaub' mit drei Händen und einem Greifschwanz zurück. Strahlung ist nur ein weitere Umweltaspekt. Es gibt genügend Gegenden in denen wir aus anderen Gründen nicht leben können. Tschernobyl ist im Vergleich zur Atacamawüste geradezu ein paradiesischer, lebensfreundlicher Ort. Aber es gibt Pilze die erhähren sich sogar von Strahöung. https://www.stern.de/panorama/wissen/mitten-im-tschernobylreaktor-gedeiht-ein-schwarzer-pilz---er-ernaehrt-sich-von-der-strahlung--9143054.html Eine neu entdeckte Art, nur durch den Unfall. Eine Chemiefabrik in Großstadtnähe, ein Güterbahnhof, eine Hafenanlage, kann auf die Einwohner des Gebietes dramatische Folgen haben und zu vielen tausend Toten führen wie zahlreiche Unglücke belegen. Kein AKW Unfall hat jemals so viele Todesopfer gefordert. In Indien, wohin sich die Pharmaindustrie dank laxer Gesetzgebung ausgebreitet hat, werden Abfälle vollkommen ungeklärt eingeleitet und haben zu einer dramatisch verseuchten Umwelt geführt, aus deren Flüssen die Menschen ihr Trinkwasser holen. Nirgdens sonst kann man so eine Palette an skurilen Mißbildungen in der Bevölkerung sehen. Und? Nix und! Jeder weiß es, alle machen weiter. BASF produziert auch weiterhin in Großstädten. K&S legt den Streit darum im Stillen bei, das sie Jahrzehnte Abraumhalden mit Salzen die ihnen die Verarbeitung nicht wert waren durch den Regen haben abtragen und in die Flüsse treiben lassen. Überall um uns herum Großkonzerne und Altlasten. Aber was macht den Menschen am meiste Angst? Die Wasserdampfwolke aus einem AKW Kühlturm. Nur bei Atom drehen wir durch. Wir, nicht alle, nicht der Rest der Welt, nicht die Mehrheit aller Staaten. Wir. Natürlich die vollkasko Deutschen, die meinen man bräuchte eine Versicherung dagegen das das Brot auf die beschmierte Seite fällt und man könne alles haben ohne irgendwas riskieren zu müssen. Und wenn wir eben alles auslagern was uns zu dreckig ist, es aber unter noch dramatischern Umweltfolgen aus dem Ausland beziehen, hält uns das nicht davon ab mit dem Finger auf die anderen zu zeigen. Den unsere Wahrnehmung ist sehr begrenzt und selbstgerecht. So ist das wohl wenn die Weißheit mit Löffeln gefressen hast und moralisch überlegen ist. Hat den Geruch vor Herrenrasse und im Gleichschritt marschieren. Jeder macht was er am besten kann.
Gast
#7554281
Die ist klar, dass dein ganzer Text im Grunde eine Ansammlung von Argumenten gegen weitere AKW ist?
Gast
#7554289
Dir ist klar, das Dein Textverständniss recht unterentwickelt ist und stark durch Deine ideologische Brille verzerrt wird?
Gast
#7554291
Nein, kannst du das belegen? Ist für dich die Tatsache dass Konzerne ungeklärt giftige Abwässer in Flüsse leiten ein Argument dafür, das Konzerne das best mögliche tun, um AKW sicher zu betreiben? Überleg nochmal wer hier die "ideologische Brille" auf hat. Sofern ich eine haben sollte, kannst du mir erklären welcher Ideologie ich anhänge?
Gast
#7554293
Das tust Du doch schon mit fast jedem Deiner Posts. Bersser als Du bekomme ich das auch nicht hin.
Doch. Das ist "Restrisiko". Beim Bau eines Hauses muss ich Schneelast, Erdbebengefahr, Bodenfestigkeit, Brandgefahren annehmen (das "A") und quantifizieren (das "G") und Maßnahmen dagegen ergreifen. Bei doppelter Schneelast als in den letzten 100 Jahren, 12er Erdbeben in Hannover, alte Kohlestrebe im Emsland oder Brandstiftung mittels Jumbo Jet in New York kann ich mir alle Vorstellen, ich muss sie aber nicht annehmen. Das "Super" kommt nicht von "toll", sondern von "darüber hinaus".
Gast
#7554298
Also du behauptest was, kannst es aber nicht anhand von (angeblich so zahlreich vorhandenen) Beispielen belegen. Wer oder was ist hier unterentwickelt?
Naja, Atomenergie hat ja noch weitere gravierende Nachteile, zum Beispiel ist es viel zu teuer.
Exakt. Re D. kann immer noch nichts mit dem Wort "annehmen" anfangen. Ich habe ja versucht zu erklären was es damit auf sich hat, er versteht es aber offensichtlich nicht und beharrt auf seiner kindischen, und von niemand geteilten Ansicht, man müsse alles denkbare auch annehmen.
Gast
#7554339
Nein, das Wort "annehmen" ist so nicht allgemein anerkannt definiert, frag einfach einen Germanisten. Wenn dich diese Wortmalerei beeindruckt, schön für dich, andere Leute erkennen, dass es eine sehr einseitige Definition ist. Also, welche Annahmen ich treffe, lasse ich mir nicht vorschreiben. Du kannst von mir aus Annahmen übernehmen, die andere für dich getroffen haben. Es wird so auch nicht mehr verwendet, wie du selbst weißt. Es heißt Auslegungsstörfall. Das beschreibt den Sachverhalt präziser. Aber da scheinen einige auch "kindisch" zu sein, wenn sie es für nötig hielten vom GAU auf den Auslegungsstörfall zu wechseln.
Gast
#7554348
Das heißt aber auch nicht "annehmen", das heißt bemessen. Da gibt es eine Bemessungsschneelast, ein Bemessungserdbeben und einen Normbrand. Dann unterscheidet man noch in charakteristische und Bemessungswerte (mit Teilsicherheit). Das heißt aber alles nicht "größte anzunehmende Schneelast", "größte anzunehmende Erdbebenlast". Es gibt sogar Nachweise für "außergewöhnliche" Bemessungssituationen, aber auch da spricht niemand von "größter anzunehmender ...". Da ich das täglich mache brauche ich mir von euch Laien hier auch nicht über die Begrifflichkeiten belehren zu lassen, da seit ihr einfach nicht auf dem Stand der Technik sondern scheint Sprachbildern aus den 50er Jahren hinterherzulaufen.
Da wirds ein wenig schwierig, weil Strahlenopfer nach Unfällen nicht so gut zugeordnet werden können wie unmittelbare Vergiftungen, zumal die Sowjets nicht für Erfassung und Veröffentlichung zuverlässiger Zahlen bekannt waren.
Man kann also annehmen, dass dieses Wort jede Menge Platz für Interpretationen bietet, je nach Lust und Laune uvm., besonders je nach Auftraggeber. Oder auch vor bzw. nach einem Tsunami-Ereignis. Je nach Angenommenem fallen die daraus resultierenden Folgekosten unterschiedlich hoch aus, das wiederum beeinflusst aller Erfahrung nach das Anzunehmende...
Gast
#7554374
Ich nehme an, dass war eine gute Zusammenfassung. Ich denke aber, es ist nicht die beste anzunehmende Zusammenfassung.
Gast
#7554473
Okay, kommen wir dann mal zu Zucker, Fett, Salz, Bewegungsmangel, Krankheiten die man sich erst im Krankenhaus zuzieht, Todesfälle aufgrund von Nebenwirkungen zugelassener Medikamente, Folgen des Rauchens, Alkohol etc. Alles Fälle wo nur halbwegs solide geschätzt werden kann und die Zahlen sind wahnsinnig hoch. In jedem Einzelfall dürften die bekannten Zahlen und Schätzungen höher sein als bei jedem einzelnen AKW Unfall. Es ist erstaunlich mit welcher Inbrunst Menschen sich auf Gefahren stürzen die einen verschwindent geringen Bruchteil so gefährlich für sie sind, wie das was sie täglcih auf dem Teller, im Glas oder ihrer direkten Umwelt haben. Atom kann langfristig schädigen? Trinkst Du in Plastikflaschen und Tetra Packs abgefüllte Getränke? Phtalate und BPA ein Begriff? Es sterben mehr Menschen bei der Fahrt zum Flughafen als bei Flugunfällen, aber menschen haben Flugangst. Es sterben mehr Menschen in DE am Verschlucken eines Stiftes als an Terrorattentaten. Niemand fürchtet sich vor Stiften. Und nun haben wir wahnsinnige Angst vor AKW. Den ach so teuren AKW. Komischerweise wurde Strom erst teuer mit der EEG Umlage um die Erneuerbaren zu fördern und seitdem immer teurer je mehr Gaskraftwerke dazukamen und nochmal teurer als mit 'Werten' Politik gemacht wurde statt mit 'Interessen'.
Gast
#7554496
Es ist noch erstaunlicher mit welcher Inbrunst du glaubst, alle hätten Angst vor AKW und du wärst der Homo oeconomicus. Wenn du der wärst, hättest du längst erkannt, dass der Mensch halt Mensch ist und nicht der Homo oeconomicus. Und der Homo oeconomicus hätte einen rationalen Weg gefunden damit umzugehen. Du hingegen bist höchst ineffektiv.
Gast
#7554504
Gast
#7554511
Definitiv. Schon die Frage ist der Beweis.
Gast
#7554536
Hier noch etwas Propaganda aus dem Zauberministerium, damit ihr beschäftigt seid: Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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