Ein einfacher Komparator mit einem LM339 will nicht. U+ ist zeitweise > U-, die Widerstände sind gesetzt wie im OmSemi-Datenblatt U- demnach etwa 1,7V
Er schaltet aber trotzdem nicht.
Sieht jemand den Fehler?
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simpler Komparator will nichtEin einfacher Komparator mit einem LM339 will nicht. U+ ist zeitweise > U-, die Widerstände sind gesetzt wie im OmSemi-Datenblatt U- demnach etwa 1,7V Er schaltet aber trotzdem nicht. Sieht jemand den Fehler? Lass R5 weg.
dann ist output=GND und damit ein Kurzschluss gegen GND. nicht messbar Mit weglassen meine ich ganz weglassen und nicht durch eine Leitung ersetzen.
achnee, ich weiß, output offen lassen Output wird aber immer ein Last haben, schließlich will ich das Signal irgendwie verarbeiten hab trotzdem kein Signal am output...
Weg lassen, nicht durch eine Kurzschlussbrücke ersetzen.
ja, korrekt, hab ein korrektes Signal auf dem Output, aber wieso darf ich das Signal so gut wie nicht belasten? Hab jetzt R5=10k mit einem R7-pullup 5k und komme gerade mal auf 3,3V am Output bei <1mA, dasreicht gerade so für eine Transistor-Treiberstufe.
Eine Last von 50 Ohm an 10 kOhm ist aber heftig. Da kommt der High-Pegel gerade mal auf 25 mV.
Laut Datenblatt darf der Output 20 bis 25 mA nach GND ziehen. Das heißt, dein Widerstand nach 3.3V kann auf wenige hundert Ohm runter gehen. Dann bekommst Du auch an 50 Ohm ein vernünftiges Signal.
welche 3,3V meinst du? Hätte ich auch gedacht, wo liegt dann dementsprechend der Fehler bei R5=50Ohm? Der Open-Collector-Ausgang kann nur nehmen, nicht geben. Wieso schaltet der LM339 nicht? 5 V * 50 Ohm / 10050 Ohm ~= 25 mV. Musst du nur genauer messen. Und wenn die Schaltung danach einen Hub von 0...5 V braucht: Ersetze R5 mit 2,2 Mohm, oder lass ihn einfach weg, wie es schon in der ersten Antwort stand. Guckst du bei Gugel nach Spannungsteiler...
R7 vom Ausgang nach Plus 3,3V - würde ich mit 220 Ohm einplanen. Falls ich das mit 3,3V falsch verstanden habe und Deine Spannung höher ist, dann muss R7 auch entsprechend größer ausfallen. Ein großer Spannungshub an 50 Ohm ist aber auch nicht ganz trivial. Was hängt denn am dem Ausgang? Bau einen PNP am Ausgang dazu mit Basisvorwiderstand und dreh die Logik des Komparators um. Der PNP kann im Kollektorkreis dann den Strom locker liefern. Den LM339 habe ich nicht hier, aber der LT1017 ist so ähnlich.
Die Ersatzschaltung deiner Komparatorschaltung sieht so aus:
Ja, der LM339 kann gar keinen Strom von Vcc zum Ausgang treiben, denn dafür ist kein Transistor eingebaut.
Was heißt "kein Signal"? Mehr als 25mV kannst du da nicht erwarten.
Der TO kann auch einen NPN verwenden wenn die Last nach GND geschaltet werden soll. R7 muss an den Transistor angepasst werden. https://www.mikrocontroller.net/attachment/621919/IMG_1822.jpg Alternativ kann er auch einen OPV verwenden der die Last von 100mA schalten kann. @TO Ich habe den Eindruck dass Du nicht verstanden hast das der LM339 keine Spannung am Ausgang liefern kann. Er schaltet nur gegen GND. Wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Sonst wäre R7 in der Schaltung sinnfrei.
Vccp = 5V, die R7=10k sind dem Handbuch von OnSemi entnommen.
Welchen alternativen Komparator, der das ohne zusätzliche Transistortreiberstufe kann?
Jetzt kommt der Knackpunkt: was denn? Wie schnell muss der Komparator sein? Evtl. Tuts ja auch ein simpler R2R-OP...
Die belasten den Ausgang dann aber nicht mit 50 Ohm gegen Masse. Du hast nicht geschrieben, warum Du den 50 Ohm Widerstand eingeplant hast. Geht das Ganze mit hoher Frequenz auf eine Coax Leitung? Es wäre hilfreich, wenn Du Dich etwas mit den Grundlagen beschäftigst, z.B. Spannungsteiler durch Widerstände. Dann wird vieles klarer.
Und was war der Zweck des Widerstandes bei der von OnSemi im Handbuch gezeigten Schaltung? Vielleicht sah die Anwendung dort etwas anders aus.` Was genau hast du vor?
Der TE kann auch einen NPN Emitterfolger nachschalten. Dann wird zwar der Pullup weiterhin benötigt und der Ausgang wird nicht ganz die Höhe der Versorgungsspannung erreichen, aber der Basisvorwiderstand kann entfallen und auch das Umdrehen der Logik entfällt. Ausgang bleibt massebezogen.
Als Vorstufe zu weiteren (digitalen) Stufen sollte m.E. ein Komparatur einen fan-out von mindestens 1 bei demselben Spannungspegel erreichen, ohne einen zusätzlichen Treiber zu benötigen. Da Komparatoren aber mit Strömen im nA-Bereich geschalten geschalten werden, wie ich jetzt gelesen habe, ist die Ausgangsleistung eines LM339 von 8mW völlig ausreichend, solange man das Ausgangssignal des Komparators nicht für andere Zwecke benötigt. In dem Fall ist dann eine Treiberstufe notwendig. Dementsprechend ist eine Belastung mit einem 50R tatsächlich sehr optimistisch. Richtig soweit?
Schreibe doch einfach mal um was es eigentlich geht. Beantworte mal die Fragen die gestellt wurden, bzw. gehe auf die Kommentare ein.
Fan-Out war bei TTL-ICs. Was meinst du genau? Heutige Logikbausteine sind i.d.R. CMOS und werden mit Spannung und nicht mit Strom gesteuert. Den Begriff Fan-Out gibt es da nicht.
Habe ich doch: 50Ohm als Simulation eines ziemlich falsch geschätzten fanouts.
ich meine damit die Fähigkeit eines digitalen Ausgangs, ein bestimmte Anzahl an Eingängen zuverlässig mit einem definierten Pegel ansteuern zu können. Aber wie du schon sagts, braucht man das bei spannungsgesteuerter Logik eigentlich nicht mehr.
Eher pessimistisch - eine Frage des Standpunkts. Wenn Du in der Folge ein digital IC (TTL, CMOS...) hast und keine lange Leitung dazwischen ist, würde ich den 50 Ohm Widerstand in der realen Schaltung ganz weg lassen und den Widerstand gegen Plus mit ca. 1k nehmen. Je nachdem, wie hoch Deine Schaltfrequenz ist auch nur halb so viel. In der Simulation brauchst Du etwas, da kannst Du aber ruhig einen sehr hohen Wert nehmen. Bei CMOS sowieso, da gibt es keinen nennenswerten statischen Eingangsstrom und bei TTL kommt der Eingangsstrom ohnehin von der Plus Seite. Bei hohen Frequenzen ist die Eingangskapazität dann das größere Problem. Push-pull output. Schönes Bildchen. Unter welchen Namen gibt es davon ein reales Teil?
OMG, immer noch keine Lösung bzw. Einsicht.... :-( ....... @Mike Was hältst du davon, wenn du mal beschreibst:
Sehe ich das richtig, dass du mehr in der digitalen Welt "zu Hause" bist, also mit log. "0" und "1" besser zurechtkommst? Dann sehe ich erheblichen Nachholbedarf in der analogen Schaltungstechnik, beginnend mit dem Ohmschen Gesetz, Transistoren usw..... ;-) Ich habe bei >3000 Beiträgen genau diesen Eindruck..... :-/
Das Thema ist eigentlich bereits erledigt. Kasus knaxus war nur, dass in dem Bereich quasi spannungsgesetuert mit sehr sehr niedrigen Strömen geschaltet wird und damit meine angesetzte Last von 50R am Ausgang schlicht falsch war. Um eine Last zu betreiben benötigen diese Komparatoren Treiberstufen oder sind selbst bereits Typen mit eingebauten Treiberstufen. Das war die EIngangsfrage und die ist gelöst. gelernt Thema erledigt. Danke an alle! Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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