Hallo,
ich möchte die Bauteile einer Schaltung (wie bspw. im JPG-Bildanhang zu sehen) auf einer Punkt-Streifenrasterplatine (Reichelt: H25PS160 2,54mm Raster) verlöten. Es kommen noch 1 bis 2 weitere ähnliche Schaltungen dazu, welche aber in einem anderen Stromkreis laufen. Als Spannungsquelle möchte ich statt der 7,2V (mit NiMH-Akkus) eine externe handelsübliche Powerbank mit 5V über USB verwenden. Die Datenleitungen vom USB brauche ich also nicht. Die LEDs werden über einen Raspberry Pi 3B+ über GPIO geschaltet.
Ich möchte die Powerbank (10000 mAh) mit je einem USB 2.0-Verlängerungskabel mit der Schaltung auf der oben genannten Platine an einen USB A-Stecker verbinden. Meine Frage ist, welcher USB A-Stecker für meinen Zweck geeignet ist bzw. wie ich den Stecker an der Platine möglichst einfach befestigen soll (löten?)?
Dass ich für die Bestückung der LEDs bzw. mit der Änderung der Spannung andere Widerstandsgrößen brauche, ist mir klar und dies muss hier nicht Thema werden.
Ich möchte die Powerbank (10000 mAh) mit je einem USB
2.0-Verlängerungskabel mit der Schaltung auf der oben genannten Platine
an einen USB A-Stecker verbinden.
Warum? Ein externes Gerät über USB-A-Verlängerungen anzuschließen ist doch recht unüblich (und eigentlich auch nicht vorgesehen). Verbaue eine USB-Type-C-Buchse, dann kann man gewöhnliche USB-C "Ladekabel" verwenden, welche man an jeder Ecke bekommt.
Da kannst du dann auch "legal" bis zu 3A ziehen indem du die Signale an den CC-Pins richtig auswertest (statt den 0.9A bei USB-A).
Ich möchte die Powerbank (10000 mAh) mit je einem USB
2.0-Verlängerungskabel mit der Schaltung auf der oben genannten Platine
an einen USB A-Stecker verbinden.
Warum? Ein externes Gerät über USB-A-Verlängerungen anzuschließen ist
doch recht unüblich (und eigentlich auch nicht vorgesehen). Verbaue eine
USB-Type-C-Buchse, dann kann man gewöhnliche USB-C "Ladekabel"
verwenden, welche man an jeder Ecke bekommt.
Es steht aber immer noch die Frage mit der mechanischen Verbindung des
Moduls an die Platine aus.
Einfach eine 0815 Stifteleiste. z.B. "MPE 087-1-00" bei Reichelt. Kurzes Ende auf deine Platine. Das macht man eigentlich immer so bei solchen Breakout-Boards. Man kann auch alternativ Litzen an die Ösen anlöten. Das ist alles ziemlich unkritisch.
Aus dem USB-C-Netzteil oder dem USB-A -> USB-C Adapter selbst (enthält Widerstände).
Bei USB-C würdest du zwei 5.1 kOhm Pulldowns auf die beiden CC-Leitungen legen.
Wenn du es korrekt machen willst, musst du außerdem die Spannungen an den CC-Leitungen überwachen:
Wenn ein der CC-Leitungen zwischen 0.70V - 1.16V ist, kannst du 1.5A ziehen
Bei 1.31V - 2.04V kannst du 3A ziehen
Oder sogar USB-PD implementieren - dazu gibt es auch fertige Boards (USB-PD Trigger Boards).
Das funktioniert nur sinnvoll bei Quellen mit "nativ" USB-C. Bei einer Powerbank die nur USB-A hat ist das aber nutzlos, da bekommst du nur 0.9A. Wenn das der primäre Anwendungsfall ist, bau nur die beiden 5.1 kOhm-Widerstände und eine USB-C-Buchse ein.
Na, hast du noch ein USB Mini-B -Kabel? Das war ja nie sonderlich verbreitet. Für das Pferd sind alle lebenserhaltenden Maßnahmen zu spät 😉 Es gibt auch (wasserdichte) USB-C-Buchsen für Gehäusemontage.
Das funktioniert nur sinnvoll bei Quellen mit "nativ" USB-C. Bei einer
Powerbank die nur USB-A hat ist das aber nutzlos, da bekommst du nur
0.9A. Wenn das der primäre Anwendungsfall ist, bau nur die beiden 5.1
kOhm-Widerstände und eine USB-C-Buchse ein.
Meine Powerbank hat nur USB-A und mein gesamter(!) Strombedarf wird 900mA nicht übersteigen. Muss ich meine Anschlüsse des USB-C-Boards jetzt so wie nachfolgend beschrieben verbinden?
GND und VBUS anstelle der ehemaligen 7,2V-Spannungsquelle
CC1 und CC2 quasi kurzgeschlossen mit 2x 5,1k Ohm Widerstände in Reihe
Wegen der Stiftleiste: Wenn ich die von Reichelt (MPE 087-1-008) nehme, wäre diese aber an der kurzen Seite 3,3mm lang, abzüglich der 1,5mm Dicke der Hartpapier-Platte H25PS160 verblieben nur noch 1,8mm zum Löten??? Das erscheint mir recht wenig. Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden? Ich kenne es so, dass auf der Unterseite meiner Platine die Kupferbeschichtung ist, wo also gelötet wird, und oben die Widerstände, Stiftleisten, Transistoren etc. "herausragen".
Das ist reichlich, überhaupt kein Problem. Millionen Lochraster-Schaltungen mit Breakouts werden genau so gebaut. Einige Breakout-Boards (z.B. von Adafruit) werden mit genau solchen Pinleisten geliefert damit man das genau so löten kann.
Ich kenne es so, dass auf der Unterseite meiner
Platine die Kupferbeschichtung ist
Ja, 1,8mm reichen locker. 0.5mm wäre auch kein Problem. Das Haupt"problem" besteht darin, die Pinleiste beim löten zu fixieren, damit sie nicht rausfällt (z.B. mit Klebeband). Lötkolben auf der Unterseite dranhalten, Zinn dran, 1-2 sec warten, fertig.
Na, hast du noch ein USB Mini-B -Kabel? Das war ja nie sonderlich
verbreitet... Es gibt auch (wasserdichte) USB-C-Buchsen für
Gehäusemontage.
Drum schrieb ich "in der Art". Aber ich finde Mini-USB genauso normal
wie jede andere Größe. Wenn es SMD sein soll, finde ich die sogar am
stabilsten.
Mini-USB ist ein absoluter Exot. Verbreitung so im kleineren einstelligen Prozent Bereich, verglichen mit anderen USB Verbindungen.
Egal, welche USB Technologie, ein Ampere über so dünne Drähtchen finde ich persönlich etwas gewagt. Die 20 oder 48V bei USB-C finde ich dagegen ok.
Mini-USB fand ich mechanisch auch grenzwertig, Micro-USB erst recht, und USB-C ist ebenso grenzwertig wie Mini-USB.
USB-A und USB-B finde ich mechanisch zwar auch etwas klein, aber immerhin besser als der Rest. Nachteilig ist, dass die Position mechanisch festgelegt ist. USB-C hat dort tatsächlich einen Vorteil.
Von der Mechanik her: Versuch die mal in dicken Fäustlingen zu stecken oder einfach nur zu reinigen wenn Lehm hineingeraten ist. Das ist für mich durchaus ein Kriterium. Die Teile sind zwar für das Büro konzipiert, werden aber zwangsweise überall eingesetzt. Auch dichtende Überwürfe sind dabei nur ein Notbehelf.
Gibt auch welche die schon zwei Kabel dran haben und im Gehäuse einrasten oder verschraubt werden.
oder welche deren Board man vorne seitlich auch anlöten kann wenn man sich zwei Stifte etwas hinbiegt.
Sind mir lieber.
Würde sonst bei den hier gezeigten vorne irgendwie fixieren , wegen der hebelwirkung auf die Lötstelle.
(Mit Gehäuse einfach Ausschnitt möglichst klein und Buchse hineinschieben. Ohne Gehäuse ne Stütze zur Platine vorne oder aber vergießen.)