Wasserkocher bleibt kalt- ehester Fehler

#7606085
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Hallo Leute,

mein Wasserkocher leuchtet zwar brav (Temperatureinstellung), aber macht das Wasser nicht mehr warm. Heizspirale und Relais scheinen in Ordnung, Dioden und Widerstände auch Was könnte es sein ? LG

(Firma: Hobbytheoretiker) #7606160
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Lars B. schrieb:

Was würde passieren, wenn man der zum Test überbrücken würde

Die Platine kommuniziert mit Dir über optische Signale. Es wird Dir entweder ein "e" oder "t" per Rauchzeichen von der Platine gesendet und gar nicht so selten noch mal das gleiche per Licht, meist in rot- oder gelblicht.

oder ganz rausschmeißen würde?

In dem Falle sollte die gesamte Steuerung tot sein, also auch nichts leuchten.

#7606551
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Bloß nicht "überbrücken"!

Wäre es ein Entsörkondensator, würde dann beim Einstecken nur der LS auslösen.

Hier ist der gelbe Kondensator aber mit Sicherheit essentielles Bauteil des Netzteiles und ein Überbrücken schickt dann alles elektronische zum Himmel!

Der gelbe Kondensator ist in so einer Anwendung per se verdächtig. Falls du keine geeigneten Meßmittel hast, einfach austauschen.

#7607048
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Thomas R. schrieb:

Hier ist der gelbe Kondensator aber mit Sicherheit essentielles Bauteil des Netzteiles und ein Überbrücken schickt dann alles elektronische zum Himmel!

So ist das.

Der gelbe Kondensator ist in so einer Anwendung per se verdächtig. Falls du keine geeigneten Meßmittel hast, einfach austauschen.

Meßmittel hat fast jeder, man müsste nur damit umgehen können: Den Strom an Netzspannung messen, also quasi als Kurzschluß hiner dem Kondensator und dann rechen.

Im Bild 0,33µF gibt an 230V um 23mA. Bei geringerer Meßspanung ändert sich der Strom linear, also 2,5mA an 24V-AC.

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#7607781
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So ne depperte Kaffeemaschine ist mir grad neulich auch verreckt. Saubergemacht und Entkalker reingekippt, dabei 2 Tropfen Wasser auf Platine mit so nem dreckigen SOIC8 Mikrocontroller getropft, eingesteckt und das Teil war futsch.

Die schaffen das heute einfach nicht mehr, selbsthaltende Schaltung mit Relais zu bauen, die bei erreichter Temperatur abfällt. Für jeden beschissnen Furz nen Mikrocontroller.

#7607802
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🍅🍅 🍅. schrieb:

So ne depperte Kaffeemaschine ist mir grad neulich auch verreckt. Saubergemacht und Entkalker reingekippt, dabei 2 Tropfen Wasser auf Platine mit so nem dreckigen SOIC8 Mikrocontroller getropft, eingesteckt und das Teil war futsch.

Wasserkocher meinst Du bestimmt :-) Das was mir nicht gefällt ist, dass der Bottich aus Kunststoff besteht. So was mag ich gar nicht. Wenn schon dann aus Edelstahl. Die Lichtorgel Drumherum ist ja ne nette Spielerei. Brauch man aber nicht unbedingt.

#7607877
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H. H. schrieb:

Lars B. schrieb:

was ist da Fake:

Dein Foto des Messwerts. So einen schlechten Fake hab ich schon lange nicht mehr gesehen.

Verdammt, was ist denn los H.H. Wie soll ich denn einen Messwert fotografieren, wenn ich mit beiden Händen die Messschnüre halte. Also hab ich das Messgerät neben mich auf die Bank gelegt und den Kocher zwischen meine Beine geklemmt und bei meinem Handy auf Video gedrückt und dann gemessen. Aus dem Video hab ich dann den Messwert per Snapshot "extrahiert". War richtig stolz, dass mir das gelungen ist und du faselst ständig hier von Fakes !

#7607883
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Harald A. schrieb:

Grundsätzlich wird auf der gezeigten Platine ja nur die Leistung geschaltet und die Spannung generiert für den Schaltungsteil, der im Griff sitzen dürfte. Auch dort könnte der Fehler liegen, z.B. durch Kondenswasser verursacht.

Kann es denn nicht auch der Temperaturfühler aus dem Kocher sein? Der geht ja auf die Platine. Wenn der hinüber ist, kann es ja sein, dass er der Platine sagt, dass die eingestellte Temperatur erreicht ist und schaltet ab. Aber dann würden wohl auch keine Leuchten leuchten.

#7607902
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Thomas B. schrieb:

Das was mir nicht gefällt ist, dass der Bottich aus Kunststoff besteht. So was mag ich gar nicht. Wenn schon dann aus Edelstahl.

Aber bitte einteilig tiefgezogen! Hier stinkt noch ein Edelstahlchinese auf dem Kramhaufen vor sich hin, wo im Boden eine Platte mit Gummidichtung sitzt und deren Absonderungen meinen Tee stören. (Der Inbusschlüssel gehört nicht dazu, der hilft der Kamera beim Autofocus)

Lars B. schrieb:

Und was willst du mir damit sagen ?

In Basic würde ich schreiben

1
10 goto chefkoch.de

alles mit Strom ist nichts für Dich.

Das ist ein total simpler Stromkreis, den man vom Netzstecker her durchpiepen kann. Netz - Thermoschutzschalter - Relais - Heizung - Netz oder auch in anderer Folge, das sind drei oder vier Schalter in Reihe.

Suche Dir die Adresse heraus und schicke das Teil zum Werkskundendienst.

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#7607994
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H. H. schrieb:

EOT

Mensch H.H. jetzt zieh dich doch nicht beleidigt hier zurück. Weißt doch, dass du hier im Forum einer, wenn nicht DER beste bist. Also komm wieder aus deinem Schneckenhaus raus und hilf mir einfach weiter- wie die anderen auch. Bitte !

P.S. Und wie Wolf17 richtig sagt: den Punkt vor der 319 kann man im Video tatsächlich nicht erkennen, er war aber da. Was gäbe es überhaupt einen Grund für mich, hier Fake-Bilder reinzustellen

#7608000
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Manfred P. schrieb:

Das ist ein total simpler Stromkreis, den man vom Netzstecker her durchpiepen kann. Netz - Thermoschutzschalter - Relais - Heizung - Netz oder auch in anderer Folge, das sind drei oder vier Schalter in Reihe.

Wenn du meine Posts gelesn hättest, hättest du gesehen, dass ich das schon alles gemacht habe-außer eben den Thermoschuzschalter, weil ich den einfach nicht finden kann.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7608008
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Der Thermoschutz kann auch in der schwarzen koaxialen Kontaktmimik versteckt sein. Manchmal auch als Knackfrosch, den man manuell zurückstellen kann. Da muss man nur dieses Plättchen wieder rein drücken.

Da integriert, muss man dazu allerdings den ganzen Kocher zerlegen. Schlecht konstruiert unter dem Vorwand der Sicherheit.

Es gibt Modelle, bei denen man den Knackfroch von aussen reindrücken kann. Da hatte ich mal einen Glühweinkocher bekommen, der nix mehr machte.

"Knack" und ging wieder :-]

#7608011
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●DesIntegrator ●. schrieb:

Der Thermoschutz kann auch in der schwarzen koaxialen Kontaktmimik versteckt sein. Manchmal auch als Knackfrosch, den man manuell zurückstellen kann. Da muss man nur dieses Plättchen wieder rein drücken.

Da integriert, muss man dazu allerdings den ganzen Kocher zerlegen. Schlecht konstruiert unter dem Vorwand der Sicherheit.

Es gibt Modelle, bei denen man den Knackfroch von aussen reindrücken kann. Da hatte ich mal einen Glühweinkocher bekommen, der nix mehr machte.

"Knack" und ging wieder :-]

Und warum sollte der Thermoschalter überhaupt auslösen? Wenn das passiert stimmt was gewaltig nicht. Dann hat meistens grade so den Hausbrand verhindert. Niemand will dass der Nutzer den zurücksetzen kann.

#7608042
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Hört man denn das Relais klicken ? Wenn nicht, könnte einer von Z1..3 was haben. (Sind das alles Zenerdioden ?)

Bzw, was fehlt ist der Rest der Steuerung, die an dem 6-poligen Flachbandkabel hängt und das Steuersignal für das Relais vermutlich an Z3 anliefert.

-> Steckt alles im Griff.

Kannst aber mal Z1..3 mit Diodentest oder so auf Kurzschluß testen, falls noch nicht gemacht.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7608085
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Cyblord -. schrieb:

Und warum sollte der Thermoschalter überhaupt auslösen? Wenn das passiert stimmt was gewaltig nicht. Dann hat meistens grade so den Hausbrand verhindert. Niemand will dass der Nutzer den zurücksetzen kann.

Wenn das Ding trocken läuft kommt das schon mal vor dass da was anspricht, OBWOHL vorher noch die Abschaltung "Klack-Wenn-Wasser-Heiss" einspringen sollte.

#7608156
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Joachim B. schrieb:

H. H. schrieb:

Schlechter Fake.

hier muss ich zustimmen, die Nullen linkes Bild mit Schatten die 319 rechtes Bild ohne Schatten, also ein Trollthread wie schon vermutet!

Also ich weiß jetzt nicht mehr, was ich sagen soll. Seit ihr denn jetzt alle neben Spur. Macht doch einfach mal Bilder mit eurem Smartphone und anschließend ein Video. Die Qualität des Videos ist x mal schlechter als beim hochauflösenden Bild

#7608244
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Kurt A. schrieb:

Thomas W. schrieb:

Hört man denn das Relais klicken ?

Klicken allein genügt nicht. Eventuell sind die Relaiskontakte abgenutzt. Schon auf Durchgang geprüft?

Was spricht dagegen, das Relais testweise zu überbrücken (natürlich den Schalter, nicht die Spule), um - kurz! - zu prüfen, ob sich der Kocher dann erhitzt?

Edit: Okay, Du hast während meines Beitrags geschrieben, dass das Relais klickt.

Allerdings:

Kurt A. schrieb:

Klicken allein genügt nicht. Eventuell sind die Relaiskontakte abgenutzt. Schon auf Durchgang geprüft?

Verbrannte Kontakte kommen nicht selten vor.

#7608409
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Lars B. schrieb:

Die Z-Dioden hab ich natürlich nicht getestet.

Sollen wir das fur dich tun ?

Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, vom Stecker zur Platine zum Relaiskontakt zum anderen Relaiskontakt zum Heizelement, aus dem Heizelement zur Platine und wieder zum anderen Steckerpol die Schaltung auf Durchgang durchzumessen und wenn man den Relaiskontakt durch eine von unten aufgelötete Drahtbrücke verbindet das Ding mal testweise heizen zu lassen.

Da die LED leuchten kommt schon mal Strom an und da das Relais klackt wird es sogar angesteuert, die durchgebrannte Temperatursicherung ist wohl im Heizelement.

Wenn dir das alles zu hoch ist, frag das Nachbarkind.

#7608481
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Michael B. schrieb:

die durchgebrannte Temperatursicherung ist wohl im Heizelement.

wohl kaum, hab ich auch noch nie gesehen, dass so ein Teil innerhalb des Heizelemtes ist-oder versteh ich dich mal wieder falsch oder du meinst mit Heizelement was anderes

Wenn ich 230 Volt direkt an die Heizung lege (kurz) wird die gleich warm. Ist ja mit ca 25 Ohm auch völlig in Ordnung

#7608514
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Lars B. schrieb:

Wenn ich 230 Volt direkt an die Heizung lege (kurz) wird die gleich warm. Ist ja mit ca 25 Ohm auch völlig in Ordnung

Sehr schön... Aber Du hast noch immer nicht das Relais getestet.

Michael B. schrieb:

Sollen wir das fur dich tun ?

Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, vom Stecker zur Platine zum Relaiskontakt zum anderen Relaiskontakt zum Heizelement, aus dem Heizelement zur Platine und wieder zum anderen Steckerpol die Schaltung auf Durchgang durchzumessen und wenn man den Relaiskontakt durch eine von unten aufgelötete Drahtbrücke verbindet das Ding mal testweise heizen zu lassen.

Wie oft muss man das wiederholen?

#7608756
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Rainer Z. schrieb:

Oh Mann, was würdest Du messen, wenn das Relais wirklich schaltet?

Überbrück' endlich testweise das Relais, Du bist wirklich beratungsresistent.

Um Lars nicht zu überfordern könnte er ja mal spaßhalber den Heizstromkreis aufmalen und überlegen, welche Spannungen zwischen den Messpunkten 3 und 4 in beiden Fällen zu erwarten sind. Ich würde eine Zeichnung ähnlich wie unten erwarten.

1
       Relais inaktiv
2
L -------o  o----/\/\/\----- N
3
1        2  3   4      5     6
4

5
       Relais aktiv
6
L -------o--o----/\/\/\----- N
7
1        2  3   4      5     6
#7608778
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Martin H. schrieb:

Lars B. schrieb:

Momentan bitte Kiloweise !!!!!!

Vielleicht reichen ja 10 g Datenblatt (wenn Du es doppelseitig ausdruckst):

https://docs.rs-online.com/64ec/0900766b81663e91.pdf

Typ: HF115F 024-1HS3BF(335) -> 1H bedeutet Kontakte gemäß "1 Form A" für 16 A

Mein Relais hat nur 4 Kontakte, Hab aber jetzt endlich mal die Überbrückung gelötet und angeschaltet-alles explodiert

Nein Scherz: Die Heizung macht jetzt was sie soll und heizt-wie von euch ja vorausgesagt. Und ich muss anscheinend endlich mal einen Grundkurs Elektronik für Anfänger machen.

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(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7608781
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Georg M. schrieb:

21.02.2024 12:17 Kurt A. schrieb:

Klicken allein genügt nicht. Eventuell sind die Relaiskontakte abgenutzt. Schon auf Durchgang geprüft?

24 Stunden später:

Heureka

Obwohl, wenn man gaaanz genau hinhört, dann kann man an dem Klickgeräusch hören ob die Kontakte noch in Ordnung sind. Gute Kontakte klingen besser als defekte.

#7608788
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Esmu P. schrieb:

Georg M. schrieb:

21.02.2024 12:17 Kurt A. schrieb:

Klicken allein genügt nicht. Eventuell sind die Relaiskontakte abgenutzt. Schon auf Durchgang geprüft?

24 Stunden später:

Heureka

Obwohl, wenn man gaaanz genau hinhört, dann kann man an dem Klickgeräusch hören ob die Kontakte noch in Ordnung sind. Gute Kontakte klingen besser als defekte.

Aber nur, wenn sie vorher gut gekühlt wurden. Ist wie bei CD, die direkt aus dem Kühlschrank extrem frischer 'klingen'... ;-)) Obwohl - vielleicht ist doch was dran? Einen gealterten Kontakt würde ich vermutlich am deutlich wahrnehmbaren 'Britzeln' erkennen können? Fazit: wir müssen in ein gutes Studio zum Kontakt-behören!!

#7608867
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Lars B. schrieb:

Joachim B. schrieb:

H. H. schrieb:

Schlechter Fake.

hier muss ich zustimmen, die Nullen linkes Bild mit Schatten die 319 rechtes Bild ohne Schatten, also ein Trollthread wie schon vermutet!

Also ich weiß jetzt nicht mehr, was ich sagen soll. Seit ihr denn jetzt alle neben Spur. Macht doch einfach mal Bilder mit eurem Smartphone und anschließend ein Video. Die Qualität des Videos ist x mal schlechter als beim hochauflösenden Bild

Zumal es schon Handys gibt, die in jede runde Form die Oberflächenstruktur des Mondes einfügen, oder Fotokopierer, die Zahlen vertauschen und erfinden.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7608872
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Wollvieh W. schrieb im Beitrag #7608867: ...

Zumal es schon Handys gibt, die in jede runde Form die Oberflächenstruktur des Mondes einfügen, oder Fotokopierer, die Zahlen vertauschen und erfinden.

In Berlin und anderswo, z.B. im ÖRR und fetten Buchstaben (4) etc. werden durchgehend reelle Zahlen und reelle Wahrheiten bis zur Unkenntlichkeit verdreht.

#7609524
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Thomas R. schrieb:

Ist doch super daß es doch noch geklappt hat! Defekte Relaiskontakte bei rein ohmscher Last weit innerhalb der Spec sind mir allerdings auch bisher kaum untergekommen....

Hab das Relais ausgelötet. So richtig wollte ich s auch nicht glauben, dass es hinüber ist. Hab dann mal ne kleine Versuchsanordnung (quick und dirty) gebastelt und das Relais nochmals getestet. Klappte einwandfrei.Relais zieht an ---Lampe brennt, Relais fällt ab---Lampe geht aus. Waren natürlich nur 9 Volt. Kann man das mit 230 Volt vergleichen oder ist mein Versuchsaufbau nicht richtig? Hab ein neues Relais bestellt und mich beschleicht die Ahnung, dass es dann trotzdem nicht funzt.

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#7609542
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Lars B. schrieb:

Thomas R. schrieb:

Ist doch super daß es doch noch geklappt hat! Defekte Relaiskontakte bei rein ohmscher Last weit innerhalb der Spec sind mir allerdings auch bisher kaum untergekommen....

Hab das Relais ausgelötet. So richtig wollte ich s auch nicht glauben, dass es hinüber ist. Hab dann mal ne kleine Versuchsanordnung (quick und dirty) gebastelt und das Relais nochmals getestet. Klappte einwandfrei.Relais zieht an ---Lampe brennt, Relais fällt ab---Lampe geht aus. Waren natürlich nur 9 Volt. Kann man das mit 230 Volt vergleichen oder ist mein Versuchsaufbau nicht richtig? Hab ein neues Relais bestellt und mich beschleicht die Ahnung, dass es dann trotzdem nicht funzt.

Dann miss doch einfach mal die Erregerspannung an der Spule, ob diese ausreicht, das Relais schalten zu lassen. Natürlich im eingebauten Zustand! Dein Aufbau ist richtig und sogar 'kritischer' bei der Beurteilung der Kontakte. Beim Betrieb mit 230V spielen Fremdschichten auf den Kontakten eine geringere Rolle als bei deinen 9V! Wenn du ein 'Klack' hörst, muss das dennoch nicht zum Durchschalten ausreichen. Vergleiche dieses Geräusch mal zwischen Versuchsaufbau und eingebautem Zustand. Ist das im Kocher 'weicher' als im Versuch?

#7609554
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Also ich hab als erstes einfach im eingebauten Zustand ne 9Volt-Batterie an die Relaisspule gehängt. Ein Klicken war deutlich vernehmbar. Im Versuchsaufbau jetzt hatte ich ja ein Netzgerät an die Spule mit ca. 12-14 Volt angehängt. Das Klicken war deutlicher zu hören und das Relais schaltete. Hab dann meine 9 Volt Batterie nochmals drangehängt, das Klicken war leiser und die Kontakte schalteten auch nicht(Lampe blieb aus) Heißt einfach, dass wie du beschreibst, die Erregerspannung zu niedrig ist, auch im eingebauten Zustand. Normalerweise könnte ich doch die Erregerspannung auch auf der Platine messen, wenn das Relais NICHT eingebaut ist oder geht mir da was über die Wupper ? Hatte tatsächlich ganz am Anfang mal die Erregerspannung gemessen, aber keinen Wert erhalten, mir aber nichts dabei gedacht (wie gesagt, da fehlte dann noch einiges an Hirn !!) Ich gehe jetzt echt davon aus, dass an der Spule zuwenig Spannung ankommt, zwar ein Klicken zu hören ist,(aber weicher) aber eben nicht ausreicht um die Kontakte zu schließen.

#7609574
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Du hast ein 24V Relais, das schaltet sicher erst ab 16,8V laut Datenblatt. Alles was du mit 9V oder sonstwas ausprobierst, ist außerhalb der Spec.

Allerdings könnte es natürlich sein, daß die Spannung der Schaltung doch zu niedrig ist, wegen eines defekten Bauteils.

Meß doch mal die Spannung, die für das Relais anliegen, wenn es eingebaut ist. Vielleicht ist die zu niedrig wegen des Kondensators oder einer Defekten D5 Diode oder wer weiß was.

#7609587
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Lars B. schrieb:

Also ich hab als erstes einfach im eingebauten Zustand ne 9Volt-Batterie an die Relaisspule gehängt. Ein Klicken war deutlich vernehmbar. Im Versuchsaufbau jetzt hatte ich ja ein Netzgerät an die Spule mit ca. 12-14 Volt angehängt. Das Klicken war deutlicher zu hören und das Relais schaltete.

Relais, die nicht mit Nennspannung geschaltet werden, leiden an Kontaktverschleiß, der über das normale Maß weit hinausgehen kann.

Hab dann meine 9 Volt Batterie nochmals drangehängt, das Klicken war leiser und die Kontakte schalteten auch nicht(Lampe blieb aus)

Kann eben sein, dass der gelbe Kondensator nicht mehr genug Kapazität hatte und die übrig bleibende Relaisspannung bei der hohen Last an den Kontakten zu starkem Verschleiß geführt hat, welches bei "weichem" Einschalten eben nicht mehr reicht. Deine obige Messung ohne Last ist auch deshalb nicht brauchbar. Kann sein, dass die beim Durchschalten am Ausgang 230V angezeigt werden, diese aufgrund der Hochohmigkeit der Kontakte sofort zusammenbrechen würden, wenn die Last wieder ins Spiel kommt.

Heißt einfach, dass wie du beschreibst, die Erregerspannung zu niedrig ist, auch im eingebauten Zustand. Normalerweise könnte ich doch die Erregerspannung auch auf der Platine messen, wenn das Relais NICHT eingebaut ist oder geht mir da was über die Wupper ?

Nein, die Spannungsversorgung über das Kondensatornetzteil ist so ausgelegt, dass bei geschaltetem Relais die Spannung im System gerade so der Relaisspannung entspricht. Ist das Relais nicht geschaltet muss meist eine Z-Diode die überschüssige Energie wegbraten, damit die Spannung im System (z.B. für den uC) nicht zu hoch wird.

Ich gehe jetzt echt davon aus, dass an der Spule zuwenig Spannung ankommt, zwar ein Klicken zu hören ist,(aber weicher) aber eben nicht ausreicht um die Kontakte zu schließen.

qed

Ich bleibe dabei: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der gelbe Kondensator geschädigt (weiß eben nicht, von welcher Güte deine Messung der Kapazität ist) und als Folge sind dann die Relaiskontakte geschädigt worden. Relais und Kondensator tauschen (falls noch was zu retten ist) und dann sollte es wieder funktionieren.

#7609606
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Thorsten S. schrieb:

Lars B. schrieb:

Ich gehe jetzt echt davon aus, dass an der Spule zuwenig Spannung ankommt, zwar ein Klicken zu hören ist,(aber weicher) aber eben nicht ausreicht um die Kontakte zu schließen.

Kondensatornetzteil nicht i.o. Wenn der X2 wie gemessen gut, dann muss es der Serienwiderstand sein... die werden gern warm/heiß und glimmen so langsam nach und nach weg...

welchen Widerstand meinst du?

#7609731
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●DesIntegrator ●. schrieb:

Das artet richtig zur Manie aus, überall Fakes zu vermuten... Mit anderem Lichteinfall macht die linke Anzeige auch keine Schatten. Dann SEHR unterschiedliche Bildqualitäten etcpp.

Ja, und mit Hinz muss vor nicht allzulanger Zeit etwas passiert sein. Vorher lebte er in der Realität, jetzt scheint er Reichsbürger, Impfgegner und Fake-Detektor zu sein :( :( :(

sehr schade :(

Gast #7609747
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Wf88 schrieb:

Lötlackl *. schrieb:

Wf88 schrieb:

Reichsbürger, Impfgegner und Fake-Detektor

??

Lies dir einfach durch was die letzten Monate von Hinz kommt. Zusätzlich zu seinem Lexikon-Wissen über Bauteile auch noch oben genannter Müll.

Noch weitere Wahnvorstellungen?

#7609758
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Thomas W. schrieb:

Miss die Spannung an der Relais Spule. Wenn das weniger als 16,8V sind oder meinetwegen 12V, dann entweder das durch einen neuen Kondensator beheben oder ein neues Relais, was sicher erstmal wieder besser schließt.

Das heißt also, alles wieder einbauen und dann messen ? Mir kommt es trotzdem so vor, als wenn es irgendwas mit Z1 oder Z2 zu tun hätte. D5 ist in Ordnng. Kann man die Z's nicht auch im eingebauten zustand messen. Mit nem Multimeter?

#7609817
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Ich würde das bereits bestellte neue Relais abwarten und dieses dann einbauen und daran messen, also Spannung an der Spule, ob dort nicht viel weniger als 24 V anliegen.

Was soll das jetzt mit dem alten Relais? Jeder Lötvorgang ist eine Belastung für die Platine. Vergiss nicht, dass das Relais bestimmt ca. 4 A schaltet bei unterstellter Leistungsaufnahme von 1000 Watt. Eventuell mehr. Das ist eine andere Dimension als Dein Versuchsaufbau mit der 9-Volt-Batterie.

#7609824
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Lars B. schrieb:

Thomas W. schrieb:

Miss die Spannung an der Relais Spule. Wenn das weniger als 16,8V sind oder meinetwegen 12V, dann entweder das durch einen neuen Kondensator beheben oder ein neues Relais, was sicher erstmal wieder besser schließt.

Das heißt also, alles wieder einbauen und dann messen ? Mir kommt es trotzdem so vor, als wenn es irgendwas mit Z1 oder Z2 zu tun hätte. D5 ist in Ordnng. Kann man die Z's nicht auch im eingebauten zustand messen. Mit nem Multimeter?

Dabei mißt du immer wieder irgendwelche Peripherie mit! Miß doch einfach die am Relais anstehende Spannung, wie du von vielen hier schon gehört hast! Und das, wenn das Relais anzieht! Die Z-Dioden kannst du auch gleich mit prüfen - wenn die Schluss haben, fällt über denen kaum Spannung ab. Denk aber dran, dass das Ding ein Kondensatornetzteil und damit KEINE Netztrennung hat! Also erst Drähte an den Messpunkten anlöten, dann das Multimeter anschliessen und erst danach den Netzstecker in die Dose!!!

#7609827
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Eigener Erfahrungsbericht als Nachtrag zum Relais: Ich habe eine inzwischen 30 Jahre alte Waschmaschine von Miele. Die zickte vor einigen Jahren rum mit der Erscheinung, dass sie (fast) immer nur in eine Richtung drehte. Also während des Waschvorgangs die Drehrichtung nicht änderte, sondern in der Hälfte der Zeit einfach stillstand.

Ursache hierfür war ebenfalls ein einfaches Relais, genannt "Reversierrelais", wie ich bei dieser Gelegenheit gelernt habe und welches von der Fa. Finder für wenige Euro zu erhalten war (ich glaube Reichelt). Das alte Relais sah unauffällig aus, nicht verkokelt oder so. Aber offenbar hat's für den Antrieb des Waschmaschinenmotors nicht mehr gereicht.

Alleine deshalb würde ich das Relais auf jeden Fall erneuern. Ungeachtet dessen, was noch kaputt wäre. Bestellt hast Du das Relais sinnvollerweise sowieso.

#7609913
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Als Relais noch Plexiglaskappen hatten, konnte man den Kontaktabbrand an deren Schwärzung sehen, ohne sie öffnen zu müssen. Heute hilft es zum Lernen, mal ein paar alte Relais aus Mikrowellen oder Heizungssteuerungen zu zerlegen und die Kontakte unter der Lupe anzuschauen. Gar nicht zu selten schmilzt der Kontakt aus dem Thermoplast und dejustiert sich dabei noch mehr, was dann zu völligem Ausfall führt.

Übrigens entsteht auch bei ohmschen Lasten ordentlicher Abbrand. Beim Betrieb eines 2kw-Radiators sehe ich durch die Lüftungsschlitze direkt auf den Thermostatkontakt. Das gibt (fast) jedesmal beim Abschalten einen spektakulären Blitz.

#7616382
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Thomas S. schrieb:

Nimm 2 Drähte. Die eine Seite jeweils an die Pins der Spule. Die andere Seite der ca. 30-40 cm langen Drähte an die Pins des Ralaise. Dann nix brauchen Ralaise einlöten. Messen extern.

Hab das mal so gemacht, wie Thomas es beschrieben hat, zwar etwas unorthodox aber damit kann ich zumindest das neue Relais wieder zurücksenden. Also das Relais schaltet nicht und kann es auch nicht, weil die Erregerspannung der Spule noch nicht mal 8 Volt erreicht. Damit sitzt der Fehler weder am X2 noch am Relais, sondern vermutlich an einer Z-Diode, wie schon einige vermuten haben. Da werd ich mich aber wohl nicht mehr dran wagen, weil ich da absolut nicht weiß bzw. nicht erkennen kann, welche Werte Z1-Z3 haben

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#7616447
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Lars B. schrieb:

Also das Relais schaltet nicht und kann es auch nicht, weil die Erregerspannung der Spule noch nicht mal 8 Volt erreicht. Damit sitzt der Fehler weder am X2 noch am Relais, sondern vermutlich an einer Z-Diode, wie schon einige vermuten haben.

Vielleicht sind auch die Schleifkohlen im E-Werk abgenutzt.

Wenn eine Zenerdiode Kurzschluß hätte, täte sich gar nichts. Und wenn sie hochohmig wäre, würde wohl der zugehörige Elko platzen.

Wieviel Spannung liegt denn am Relais-Elko? Müßte von den beiden der von der Ecke weg zur kurvigen Aussparung sein.

Absoluter Standardfehler der 80er/90er-Jahre Heizungssteuerungen, obwohl die noch Trafonetzteile hatten: Elko für die 24V vom Relais platt, und dadurch nicht genug Bums, damit es anzieht. Stattdessen hat es dann gerattert.

#7617738
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Torsten B. schrieb:

Willst Du jetzt, wo das Ziel so nahe ist, wirklich aufgeben? Das Relais zurücksenden??? Ist doch absurd.

Das Ziel ist verdammt fern, die Herumdilettantiererei mit dem Relais macht wenig Hoffnung. Sein 330nF ist in der Toleranz, die LEDs leuchten. Das Relais wird offenbar nicht angesteuert, auf der Platine sehe ich nur drei Transistoren. Da muß sich also noch irgendwo das Hirn verstecken, vermutlich ein µC, der die Temperatur abfragt und die Disco ansteuert.

#7618189
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Also noch einige Hinweise. Ich arbeite ja selbst in zwei Repaircafes und da gibt es einige Spezies, die kiloweise mehr Hirn in diesen Sachen haben als ich. Trotztdem war es bisher so, dass ich, auch dank eure Hilfe, die Lösung immer gefunden habe. Und eins vorweg:(@Thomas) bis ICH mal ein Teil aufgebe und es dem Elektroschrott übergebe, habe ich mit Sicherheit zig Stunden und Tage da dran gesessen und die Foren rauf und runter gelesen. Also an mangelender Leidenschaft liegt das wahrlich nicht. Aus meinen anderen Beiträgen kann man das auch rauslesen.

Dann schreibt Manfred was von drei Transistoren, die sehe ich nirgends oder meinst du die Z1-3?

Dann noch was zum Zurücksenden des Relais. Ist mir auch schon klar, dass das hier wohl die allerwenigsten machen würden. Hab ich früher auch nie gemacht. Aber mittlerweile hat sich bei mir schon richtig was angesammelt, was ich wohl in diesem Leben nicht mehr brauche.....und deshalb sende ich das neuerdings zurück oder überlege es zumindest zu tun. Relais hat mit Versand 6 Euronen gekostet- Rücksendung erfolgt eben mit 1,95 Euro.Ich weiß, auch wenn viele jetzt lauthals Lachen oder wieder trollige Bemerkungen machen. Mir egal.

Irgendwie tut mir das schon weh, dass ich nicht weiterkomme, obwohl es ja wirklich ein simpler Aufbau ist. Zur Not gebe ich es dann mal weiter, an die Freaks vom Repaircafe oder an euch.

Jezt aber mal weiter im Text. Hab nun nochmals 230 V angehängt. Wie gesagt, an der Erregrseite des Relais bleibt es bei 7,52 Volt-zuuu wenig. Am C1 (Werte im Bild) hab ich dann 5,17 Volt gemessen und am C2 habe ich nur 7,33 Volt gemesssen . Was sagt mir das oder besser gesagt, EUCH

PS. also mit meinem Kondesatormessgerät messe ich bei 470 uF ca. 380 uf und be 47 uF etwa 38 uF, aber wie gesagt, im eingebautem Zustand

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#7618203
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Du könntest ja mal nach dem Gleichrichter an den Elkos per Multimeter im mA-Messbereich kurzschließen, vlt. kommt ja raus, dass der gelbe X2 (der ja auf KEINEN FALL Defekt ist) eben doch nicht ganz in Ordnung ist. Wie hoch ist gemessene Strom, lässt darauf schließen ob Kondensatornetzteil i.O.

#7618268
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Wie vermutet ist C2 der, der die Spannung für das Relais bereitstellt. Weil kein Chinese baut einen 50V-Kondensator für 8V ein. Wenn am Relais aber nur 8 V ankommen statt 24V (bzw. jede andere geplante Spannung dazwischen, die der Hersteller des Reiskochers für angemessen hielt), liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, daß der Kondensator nicht hoch genug aufgeladen wird. Daß der Transistor, der das schaltet, nur die Hälfte der Spannung durchläßt ist dagegen eher unwahrscheinlich. Daß eine Zenerdiode einen so hohen Leckstrom kriegt, daß sich der Kondensator nur halb auflädt, auch.

Ist halt ungeschickt, daß alles an Netzspannung liegt. Ich würde die Spannung am Kondensator mal mit angezogenem und ausgezogenem (;-) Relais messen. Und bastelmäßig würde ich den Kondensator mit 20-24V aus einem potentialfreien Akku versorgen. Natürlich alles mit entsprechenden Messungen begleitet, die die Leute, die hier Probleme haben, aber nie ausführen, so daß man Dutzende Ratschläge geben muß, wo sie überall suchen sollen, statt sie einfach mal das tun, was zur Fehlerbehebung nötig ist. GRRR.

Edit: Heinrich K. schrieb im Beitrag #7618266:

Du meine Güte! 3 Wochen zieht sich das nun schon hin.

Z1 ist durchlegiert, das ist der ganze Fehler.

Jetzt wo Du's sagst! Die zwei sind ja in Reihenschaltung, wenn die eine 8 und die andere irgendwas und jetzt 0 hat, kommen 8V am Kondensator raus. Vielleicht sollte man dem TE mal ein Meßgerät schenken.

#7618278
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Wollvieh W. schrieb:

Und bastelmäßig würde ich den Kondensator mit 20-24V aus einem potentialfreien Akku versorgen.

Ganz schlechte Idee. Ihm liegen direkt parallel: Die in Reihe geschalteten Z-Dioden 1 und 2. Mit zusammen 16 Volt Zenerspannung. Dein Akku brennt die rigoros zusammen.

Z1 ist schon tot. Beschriftung weggedampft, Leiterbahn von Z1 nach Z2 leuchtet schon hellgrün (Lötstopplack thermisch strapaziert). Das Platinenmaterial um Z1 ist schon schwarzgebacken.

Der TO ist seit 3 Wochen zu faul und zu doof, einfach mal eine Leiterbahn durchzukratzen oder das eine Beinchen der Z-Dioden anzuheben. Er behauptet, hirnfaul, wie er ist, dieses und jenes Bauteil sei i. O. Stets im eingelöteten Zustand, mehrfach. Lieber nervt er das Forum und schreibt frech "Mir egal".

Paradebeispiel des Dunning-Krueger.

hint: Z1 bis Z3 sind vom gleichen Typ, etwa 8 Volt. Alle drei zusammen liegen in Reihe hart am Ausgang des Brückengleichrichters D1 bis D4, der einen kapazitiven Vorwiderstand hat. Alle drei zusammen begrenzen auf 24 Volt, an der "unteren" fällt die Betriebsspannung für den Controller ab, daher dort nur 10Volt Elko, aber grössere Kapazität.

Den Controller will er nicht sehen, im Griff sei nur der Piepser verbaut.

Und ein mehrpoliges Flachbandkabel.

#7618284
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Das passt doch noch besser von der Grössenordnung her. Das Relais ist die meiste Zeit stromlos, der Wasserkocher in "Standby", die Betriebsgleichspannung würde hochlaufen. Die Z-Dioden müssen die Leistung aufnehmen. Im Betrieb übernimmt dann die Relaisspule, dann darf die Spannung nicht allzu sehr absinken. Passt schon...

#7618331
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Heinrich K. schrieb:

Der TO ist seit 3 Wochen zu faul und zu doof, einfach mal eine Leiterbahn durchzukratzen oder das eine Beinchen der Z-Dioden anzuheben. Er behauptet, hirnfaul, wie er ist, dieses und jenes Bauteil sei i. O. Stets im eingelöteten Zustand, mehrfach. Lieber nervt er das Forum und schreibt frech "Mir egal".

Den Controller will er nicht sehen, im Griff sei nur der Piepser verbaut.

Und ein mehrpoliges Flachbandkabel

Gut Heinrich, dass wir so Leute wie dich im Forum haben. Da weiß man direkt, was einem fehlt. Vielleicht solltest vor deinen sinnfreien Posts auch mal vorher lesen, was geschrieben wurde. Hilft ungemein. Dann hättest du nämlich gelesen, dass ich die ja sooft als kaputt beschriebenen Teile ausgelötetet und gemessen bzw getestet habe. Wenn bei dir ein X2 genau die Kapazität angibt, die du auch anschließend im ausgelöteten Zustand misst, dann sagst du auch gleich. DIE IST KAPUTT ! Und wenn ein ausgebautes Relais einwandfrei anzieht und löst , wenn es nur genug Erregerspannung hat, sagst du auch: MUSS KAPUTT SEIN. Und jetzt rat mal, wer wirklich nervt ! Mach es doch dann lieber wie HHinz: EOT und jeder ist zufrieden- du dann auch !!

#7618342
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Du Trottel bist nun seit satten 3 Wochen nicht in der Lage, so einen simplen Fehler zu finden. Gepaart mit der üblichen Denkfaulheit der übliche, sich gleich in zwei "Repair-Cafes" aufdrängende Dilettant, master of ceremony.

Da bleibt ich dann doch lieber RFT-Meister, der weiß, wovon er spricht. Gelernt ist eben gelernt.

Klar, daß Dir selbsternanntem Genie Fachleute wie ich mit "grossem Befähigungsnachweis" oder studierte Diplom-Ingenieure wie hhinz natürlich ein Dorn im Auge sind.

Dunning-Krueger eben!

#7618347
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Naja, bei Eurer Wortwahl könntet ihr Euch schon ein wenig besser benehmen.

An Lars, ist es denn so schwer, die Spannungen der drei Zenerdioden zu messen? Meine Vermutung ist Z3 5,1V (versorgt den Prozessor), Z2 7,3V und die vermutlich defekte Z1 hat 0,1V. Die sollte ebenfalls 7 oder 8V haben.

Es kann sein, dass die Elkos vertrocknet sind. Löte einfach auf der Platinenrückseite ähnliche parallel dazu, so musst du die vorhandenen nicht mal auslöten. Eine Messung der Ripple-Spannung (Messgerät auf AC stellen) wäre sinnvoll.

#7618351
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Och, Heinrich, das tut mir jetzt aber wirklich elendig leid, dass ich das Genie eines RTF angezweifelt habe.

Und ein Dunning-Kruger (übrigens schreibt man das ohne 'e', denn mit 'e' ist es ein Musiker) bist du vermutlich mehr als ich, zumindest was die soziale Kompetenz angeht.

Wuff, ich habe gebellt !!

#7618361
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Torsten B. schrieb:

An Lars, ist es denn so schwer, die Spannungen der drei Zenerdioden zu messen? Meine Vermutung ist Z3 5,1V (versorgt den Prozessor), Z2 7,3V und die vermutlich defekte Z1 hat 0,1V. Die sollte ebenfalls 7 oder 8V haben.

Es kann sein, dass die Elkos vertrocknet sind. Löte einfach auf der Platinenrückseite ähnliche parallel dazu, so musst du die vorhandenen nicht mal auslöten. Eine Messung der Ripple-Spannung (Messgerät auf AC stellen) wäre sinnvoll.

Danke Thorsten, werd das mal so machen !

#7618422
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Wahrscheinlich haben sie sich genauso kopfschüttelnd über Dich amüsiert, den Tausendsassa, der von ein paar Dioden auf einer Platine überfordert ist. Einerseits gruselig-angewidert konnten sie genauso wenig hinsehen, wie wegsehen. Der plenkende Depp, der auch noch schreibt:"Mir egal", aber jetzt naufgeschossen zetert, hehehe. Du siehst ja, Einzelne weisen Dich schon auf den 21. Februar hin, auf die dortige Fehldiagnose, Deine höchst eigene Fehlleistung:

"natürlich" hast Du Dödel die Z-Dioden nicht geprüft. "natürlich" ist das nur für Dich.

Dunning-Krueger eben.

Oma Paschulke ist "bestens" bedient, wenn sie im "Repair-Cafe" auf Dich Dödel trifft.

#7618437
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Deine Postings lesen sich insgesamt wie der Beißreflex des pensionierten RFT-Meisters. Wobei Du imho weit über das Ziel hinaus schießt. Der TO gibt nirgends vor, von Elektronik einen Plan zu haben. In jedem Falle gibt er sich einige Mühe auf unbekanntem Terrain sich durch zu wursteln. Und trotzdem darf er in einem Repair-Cafe arbeiten, manchmal gibt es da nämlich auch ganz un-elektronische Fehler,

#7618440
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Torsten B. schrieb:

Naja, bei Eurer Wortwahl könntet ihr Euch schon ein wenig besser benehmen.

Das ist jetzt in relativ kurzer Zeit der zweite Kandidat, der nicht nur totales Dunning-Kruger-Opfer ist, sondern noch offensiv alle die brüskiert, die ihm helfen. Noch krasser ist nur der Patient mit der detonierten Garagentorsteuerung.

Da kann einem schonmal die Hutschnur platzen.

#7618485
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Wollvieh W. schrieb:

sondern noch offensiv alle die brüskiert, die ihm helfen. Noch krasser ist nur der Patient mit der detonierten Garagentorsteuerung.

Da kann einem schonmal die Hutschnur platzen.

Das ist jetzt schon etwas unfair, Wollvieh. Ich bin eben messtechnisch ein vollständiger Laie und hab das auch schon mehrmals zugeben. Und ich brüskiere KEINE Leute, die mir helfen wollen, solange sie in ihrer Wortwahl im normalen Rahmen bleiben. Also ich hab nach eurem Ratschlag den x2 ausgelötet und gemessen das Relais ausgelötet und überprüft die ankommende Erregerspannung am Spulenrelais gemessen die Spannung an beiden Kondensatoren gemessen und jetzt versuch ich eben noch die Z1-3 zu messen, falls mir das gelingt.

und,auch wenn Heinrich das nicht wahrhaben will, den Griff entfernt und weder Controller o.ä, gefunden. Es war mir zu blöd, davon auch noch ein Bild zu machen. Hätte ich besser. Und nochmals: wem das Ganze wegen der langen Dauer auf den Senkel geht, der braucht dann eben nicht mehr reinzugucken. Über alle anderen, die sich weiter mit mir abmühen freue ich mich umsomehr .....und danke Mark für deine Worte .

#7618514
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Lars B. schrieb:

und,auch wenn Heinrich das nicht wahrhaben will, den Griff entfernt und weder Controller o.ä, gefunden.

Herrjeh...

In Deinen erstan Fotos zeigst Du doch stolz die Temperaturanzeige oben auf dem Griff von 80 bis 100 Grad Celsius. Da oben drin sollte doch noch irgendwas intelligentes sitzen. Auf der Grundplatine sitzen doch keine aktiven Bauteile. Dort sitzt lediglich das Netzteil aus Blockkondensator vier Dioden als Gleichrichter, an dessen Pluspol hängt bereits die Spule vom Relais. Das wird minusseitig geschaltet, ist die unterste Leitung vom Pfostenstecker auf dem Foto, auf dem die Bauteilpositionen lagerichtig zu lesen sind. Also der Pin ganz unten, ganz links.

Die überlange Flachbandleitung, die im Griff (Foto, rechts, Rand) als s-förmige Schlaufe aufgewickelt ist, ist genau dort am Griffgehäuserand massiv beschädigt. Traditionell wird bei Flachbandleitungen die einzige, farblich rot markierte Ader als Nummer Eins gezählt. Nummer 2 und 3 sind dort massiv verpresst worden, möglich: Unterbrechung, Schluss zur Nachbarader. Das Kabel ist herausnehmbar,nicht verklebt, kann durchgemessen werden. Irgendwoher muss die Temperaturvorwahl oder auch nur "Restwärmeanzeige" ihre Temp-Information bekommen. Wird ein Anlegefühler sein. Die Schaltsteuerung kommt über die Flachbandleitung aus dem Griffoberstück, das Du nicht geöffnet gezeigt hast. Da drin wird sich der Anlegefühler an den Stahlbottich befinden, sowie ein winziger Prozessor, der LEDs, Relais, Piepser steuert, sowie die Tasten abfragt.

#7618523
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Zum guten Schluss: Die Printleitung von Z1 zur Z2 kannst Du mitig durchschneiden, blankschaben und dann beide Z-Dioden fehlerfrei messen. In einer Polaritäts-Richtung eine normale Si-Diode, die dann denselben Flussspannungswert am vorhandenen Multimeter anzeigt, wie eben eine "normale" Diode, ca. 0,65 Volt. Die nicht mehr lesbare Z-Diode dürfte einen satten Schluss haben, auch gleichzeitiges kurzes Antippen mit dem Lötkolben hilft, im normalen Betrieb ist die auch warm. Es gibt eben temperaturabhängige Fehler, sie kann also auch erst im heissen Zustand "defekt" sein, kalt aber unauffällig. Wie misst man nun die Z-Diode, wenn doch sichtbat Multimeter vorhanden sind? Besagte Leiterbahn durchschneiden. Zwei 9-Volt-Batterien in Reihe, dann einen Widerstand von 500 bis 1000 Ohm in Reihe und dann aud die Z-Diode. Zwei Drähte als Zuführung anlöten. Aber mit dem Vorwiderstand. Je nach Polarität steht an der Z-Diode dann etwa 0,7Volt oder andersherum die Z-Spannung. Fest angelötete Drähte sorgen für freie Hände, mittels Multimeter lässt sich die Spannung nun im Voltbereich messen, also im ganz normalen DC-Voltbereich z.B 20 Volt.

Nu aber: Dioden prüfen, Flachkabel-auf Beschädigung prüfen, Griffstück oben inspizieren

#7618592
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Heinrich K. schrieb:

Wollvieh W. schrieb:

Und bastelmäßig würde ich den Kondensator mit 20-24V aus einem potentialfreien Akku versorgen.

Ganz schlechte Idee. Ihm liegen direkt parallel: Die in Reihe geschalteten Z-Dioden 1 und 2. Mit zusammen 16 Volt Zenerspannung. Dein Akku brennt die rigoros zusammen.

Das habe ich unter "Natürlich alles mit entsprechenden Messungen begleitet" subsumiert. Ich fasel mir doch hier keinen Wolf mit Nebenbedingungen, wenn der Clown von TE sowieso schon die Hauptratschläge ignoriert.

Manfred P. schrieb:

Ich habe noch immer Zweifel, ob Z1 direkt am Relais wirklich eine Z-Diode ist. Ich würde da eher einen Transistor vermuten.

Deshalb ist es wohl mit Z wie Zransistor markiert.

#7618643
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Moin Heinrich, hätte ich zwar gestern nicht gedacht, aber hab dir heute morgen gleich drei Pluspunkte gegeben. Werd das mal alles versuchen zu realisieren, was du geschrieben hast. Hätte ich nur einen Bruchteil deines Wissens wäre der Thread schon nach paar Tagen erfolgrich geschlossen worden.

#7618837
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Werd NIE mehr über einen RFT lästern ! Hab den Griff also nochmal abgenommen und zu meiner Schande kam da natürlich noch viel mehr zum Vorschein.

Weiß jetzt auch, wieso der alte Herr(Besitzer) mir sagte, dass das Teil im Gegensatz zu den heutigen richtig teuer gewesen war.

Angehängte Dateien:
#7618848
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Heinrich K. schrieb:

Nu aber: Dioden prüfen, Flachkabel-auf Beschädigung prüfen

Ist doch angeblich alles in Ordnung:

Lars B. schrieb:

Relais klickt und die Dioden sind ok

Damit fällt Netzteil, uC, Flachbandkabel, Transistoren, Betriebsspannung alles als Schadensursache aus.

Es bleibt nur der Stromkreis über Heizwendel, Thermosicherung und Relais, und seit 150 Beträgen ist er zu doof, den durchzumessen.

Oder er lügt uns allen einen vom Pferd vor.

#7618875
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Michael B. schrieb:

Es bleibt nur der Stromkreis über Heizwendel, Thermosicherung und Relais, und seit 150 Beträgen ist er zu doof, den durchzumessen.

Er hat doch geschrieben, daß die Heizung warm wird, sobald er den Relaiskontakt überbrückt. Dein "verbleibender Stromkreis" ist also in Ordnung, Michael. Es ist die "größere" der beiden Betriebsspannungen, die er auch irgendwo bebildert mit um die 7 Volt angegeben hat. Das Relais "will ja", die Spulenspannung ist aber zu niedrig.

#7618899
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Gebt dem Manne halt ein Netzteil, das man ganz langsam aufdrehen kann. Er soll, zwei Drähte hat er ja, das Netzteil fest mit dem Elko am Relais verbinden, der die kleinere Kapazität und den höheren, zulässigen Spannungswert hat.

Also das Netzteil an den Elko 47uF. Minusseite des Elkos ist markiert, zeigt zum Platinenrand.

Strombegrenzung auf ganz niedrig einstellen, Kocher nicht ans Netz anschliessen!

Ganz langsam aufdrehen, Stromaufnahme ablesen am Netzteil oder Amperemeter in eine Zuleitung einschleifen.

Sollte bei "Null" bleiben, da Prozessor keine Betriebsspannung kriegt, somit das Relais nicht ansteuern kann.

Die zwei Zenerdioden Z1 und Z2 liegen in Reihe und bilden somit eine Einzige mit höherer Spannung.

Sobald nun ein kleiner Strom fliesst, kann mittels des vorhandenen Multimeters gemessen werden, an welcher der Z-Dioden Spannung ansteht, oder welche einen Kurzschluss hat. Sollten wider Erwarten beide i. O. sein und sich insgesamt bis zu 24 Volt anlegen lassen, dann kann nur noch defekt sein:

Der 47uF Elko hat keinerlei Kapazität, eine der 4 Dioden als Brückengleichrichter defekt, der 0,33uF Blockkondensator hat zu hohen Innenwiderstand ("merken" übliche Multimeter nicht, zeigen trotzdem noch Kapazität an).

Neue, optische Beobachtung: Ist das verspritztes Lötzinn auf dem aufgewickelten Flachbandkabel?

#7618903
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Laberkopp ist ja heute wieder voll im Bilde.

Es handelt sich um einen Severin WK 3342 WK3342 Wasserkocher. Logistikdaten: Gewicht ca. 1,3 kg, Bruttogewicht (inkl. Verpackung) ca. 1,7 kg Maße Verpackung: 21,2 x 21,2 x 29,5 cm Buntkarton, VE 4 Stück EAN 4008146334207 Preis ca. 50 Euro

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Anbei der Schaltplan der Leistungsplatine. Beim R5 bin ich mir nichts sicher, wohin der rechte Anschluss geht. Die ZD-Spannungen sind geschätzt. Unter der weißen Pampe neben dem gelben C befindet sich noch ein Bauteil, vermutlich eine Sicherung, welche in Reihe zum Relaiskontakt liegt.

von Thorsten S. (whitejack) 23.02.2024 13:03 Was ich vermisse ist ein Strombegrenzungs-Widerstand in Reihe zum gelben C. Beim Einstecken fließt der volle Kondensator-Ladestrom über die kleinen ZD.

Eine zweiseitige Kurzbeschreibung (auch als Anhang): https://d.otto.de/files/35036218.pdf

Angehängte Dateien:
#7618908
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Beim - späteren - wieder Zusammenbau (nach erfolgreicher Reparatur ca. in einem halben Jahr 😆😆😁😆 ) beachten:

Alle Teil stehen mittelbar direkt unter Netzspannung, auch harmlos wirkende Teile wie das Flachbandkabel zum Piepser, die Taster, die Platinen. Das Griffgehäuse wird auch mal von patschnassen Händen umklammert. Daher darauf achten, daß die notwendigen Sicherheitsabstände (Isolationsstrecken) weiterhin auch eingehalten werden:

Das Flachbandkabel darf nicht verletzt sein (eingequetscht, wie auf älteren Fotos), die Prozessorplatine nicht lose im Griff klappern, die einzelnen, farbigen Adern nicht am Heizelement anliegen...

#7618909
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Heinrich K. schrieb:

Michael B. schrieb:

Es bleibt nur der Stromkreis über Heizwendel, Thermosicherung und Relais, und seit 150 Beträgen ist er zu doof, den durchzumessen.

Er hat doch geschrieben, daß die Heizung warm wird, sobald er den Relaiskontakt überbrückt

Na super, und da das Relais klackt aber offenbar nicht schaltet, ist es dann wohl kaputt. Keine Ahnung warum man daher Flachbandkabel verfolgt und Griffe öffnet.

Sicher kann die Betriebsspannung für volles durchschalten des Relais auch zu gering sein, weil das Kondensatornetzteil den Strom nicht mehr bringt, aber dann ist das klacken wohl eher schwach.

#7619036
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pssst, hint: Er hat ja ein Schubert-Netzteil auf dem Küchentisch stehen, und indirekt erfährt man durch den früheren Relaistest, daß das Netzteil funktioniert, wie es soll. Es ist tatsächlich regelbar. Nicht weitersagen, pschhhht!!!

Nicht, daß er es noch an die ZD1 anschliesst, nur um die eben mal zu belasten im erlaubten Masse.

Wer es einfach nicht aushält, die unermessliche Anspannung, der schicke ihm:

2 Z-Dioden. Wurden schon angeboten. Ein Relais, man weiß ja nie. Hat er selbst schon neu besorgt. 4 Gleichrichterdioden 1N4001 in "melf", die "hat er schon geprüft, sind o.k.". Schrieb er... Ein Stück 0,33uF Kondensator. Hat er "gemess...", äh, gefilmt, gab Zeter und Mordio.

Man muss auch mal fertig werden, notfalls auf die Ochsentour=primitive Gewaltkur.

#7619080
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Heinrich K. schrieb:

Michael B. schrieb:

Na super, und da das Relais klackt aber offenbar nicht schaltet, ist es dann wohl kaputt.

Das hat der TO längst geprüft, oben im Thread siehst Du das ausgelötete Relais vor seinem Schubert NG100...

Übereinstimmend wurde festgestellt: Ist in Ordnung. Nicht labern, lesen.

Es wurde längst jeder mögliche Prüfungsschritt von jedem hier gesagt und durchdacht. Nur von einem nicht: dem einzigen der ihn auch ausführen kann.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7619159
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Wollvieh W. schrieb:

dem einzigen der ihn auch ausführen kann.

Das ist nur ein technisches Problem. Es muss nur noch beim TO die Fernsteuerung aus dem Forum eingebaut werden. Dann kann der TO einfach mit der Maus angeklickt und bedient werden. Dann muss er gar nichts mehr können, sondern nur übernommen werden. Die Zukunft ist doch remote controlled.

#7619384
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Lars B. schrieb:

Damit es endlich mal ein Ende findet: Hab jetzt alles mal bestellt: X2 3 Z-Dioden 3beinig (trotzdem danke Thomas für dein nettes Angebot) 2 Elkos

Mit den Spannungswerten der Z-Dioden vorsichtig sein. hhinz hat eine, die ZD2 benannt, mit 12 Volt. Die Z1 wird den selben Wert haben, Z3 bestimmt als Parallel-Spannungsregler direkt die Betriebsspannung des mikrocontrollers, da hast Du genau einen Fehlversuch. Die würde ich original belassen.

Zu der gebräunten Platine: Was hatte ich geschrieben über die Lötseite desselben Ortes? ZD1 und ZD2 teilen sich die zu verbratende Verlustleistung, die gerade dann am grössten ist, wenn das Relais nichts zu tun hat (=nicht bestromt wird). Also praktisch immer. Die Dioden geben ihre produzierte Wärme direkt an die Platine ab. Ungünstigerweise heizen die Dioden auch noch die direkt "darüber" bestückten Elkos. Eine Pfuschkonstruktion ab Werk.

Jetzt nimm halt endlich mal Dein NG100, dreh das Strom-Poti auf Minimum und danach das Spannungspoti ganz langsam auf. Die jeweilige Zenerspannung ist die, ab der das Voltmeter nicht weiter ansteigende Werte anzeigt. Auf hhinzens Werksangaben ist aber stets Verlass, nur sind halt die anderen beiden Z-Dioden gar nicht ablesbar. Man mag es erahnen, sooo gelungen sind die Fotos aber auch nicht. So, ich bin nun weg aus dem Thread, viel Erfolg noch.

#7619444
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Heinrich K. schrieb:

Jetzt nimm halt endlich mal Dein NG100, dreh das Strom-Poti auf Minimum und danach das Spannungspoti ganz langsam auf. Die jeweilige Zenerspannung ist die, ab der das Voltmeter nicht weiter ansteigende Werte anzeigt.

Kleiner Hinweis: das NG100 lässt es nicht zu ,Strom und Spannung getrennt zu regeln. Man muss zuerst den Stromregler bis zum Endausschlag drehen, erst dann lässt sich die Spannung einstellen (1V-30V). Heißt also, wenn ich den Strom-Poti auf Minimum stelle, passiert überhaupt nichts ! Da kann ich das Spannungspoti so lange drehen, wie ich will.

Aber danke für deine vielen wertvollen Tipps, Heinrich, und nichts für ungut !

#7619467
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Eine allerletzte Frage: Was zeigt denn ein "übliches" Multimeter im Diodentest-Messbereich an, wenn die Prüfspitzen auf Z1 gehalten werden? Natürlich bei völlig netzgetrenntem Wasserkocher! Einmal "so herum" und einmal die Mess-Spitzen vertauscht wegen der Polarität. Die Z-Dioden sind ja in einer Richtung normale Dioden. Selbige 2 Messungen bei Z2?

Zahlenwerte genügen völlig, keine Fotos nötig.

#7619471
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Lars B. schrieb:

Kleiner Hinweis: das NG100 lässt es nicht zu ,Strom und Spannung getrennt zu regeln.

großer Hinweis, es heißt stellen, du stellst die Werte ein, ein Regler im Gerät regelt.

Alle Knöppe draußen sind Steller! Regeln tut ein Regler ist zu laut gestellt für deine Ohren drehst DU runter, dann bist du der Regler, der Knopf stellt immer nur.

https://de.wikipedia.org/wiki/Regelungstechnik

#7619481
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Heinrich K. schrieb:

Eine allerletzte Frage: Was zeigt denn ein "übliches" Multimeter im Diodentest-Messbereich an, wenn die Prüfspitzen auf Z1 gehalten werden? Natürlich bei völlig netzgetrenntem Wasserkocher! Einmal "so herum" und einmal die Mess-Spitzen vertauscht wegen der Polarität. Die Z-Dioden sind ja in einer Richtung normale Dioden. Selbige 2 Messungen bei Z2?

Zahlenwerte genügen völlig, keine Fotos nötig.

920 gedreht 401 Z1 1 gedreht 908 Z2 1 gedreht 908 Z2 (wegen Durchgang?)

Hab ich wieder Schrott gemessen ?

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#7619515
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H. H. schrieb:

Lars B. schrieb:

Kleiner Hinweis: das NG100 lässt es nicht zu ,Strom und Spannung getrennt zu regeln. Man muss zuerst den Stromregler bis zum Endausschlag drehen, erst dann lässt sich die Spannung einstellen (1V-30V)

Auch schon kaputt gemacht.

Die Lebensgeschichte des Netzteils wird hier ausgebreitet. :) Beitrag "Reparatur Netzteil Schuberth NG 100" Das ist nicht mehr so wirklich unberührt.

#7619828
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Lars B. schrieb:

Und wieso hat Z2 Durchgang? Normalerweise ist doch ein pin bei dieser Art von Dioden unbelegt?

Leiterbahn ganz genau betrachten oder noch besser: Auslöten und nachmessen. Wenn du ein labornetzgerät hast oder eine Verfügbare Spannung von etwa 20V hast, einen 1kOhm Widerstand an die 20V Pluspol anschliessen, das andere Ende des Widerstands mit der Kathode der Z-Diode verbinden(einzelner Pin oben), Anode mit dem Minus der 20V verbinden. Mit dem Multimeter die Spannung zwischen Kathode und Anode messen. Falls 8V, ist die Z-Diode wahrscheinlich ok, wenn keine Spannung oder 20V, dann defekt. Gruss Herbert

#7619855
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Och Mann, verlier jetzt absolut die Lust (wie viele andere sicher auch hier) ich mess mir hier den Wolf -immer und immer wieder- und messe einfach nur Durchgang. Und das schlimme daran ist, dass ich mit der Lupe eindeutig eine Leiterbahn zwischen den zwei Pins erkenne. Hab das einfach mal versucht zu fotografieren-mit Blitz und ohne. Hab dazwischn noch alles vorher peinlichst gesäubert

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#7619892
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Herbert B. schrieb im Beitrag #7619878: aber auch ich muss nun sehen, dass du lernresistent bist...

Versteh ich nicht. Hab einfach nicht das Equipment,das die meisten hier haben. Greifen um sich,und ziehen mal so mir nichts dir nicht einen 1kohm Widerstand aus dem Hut oder paar elkos bzw Dioden aus der Schublade. Und einen smd-baustein sau- bzw einzulöten geht bei mir nicht einfach im Vorbeigehen. Das hat doch alles nichts mit lernresistent zu tun. Bin doch für alles dankbar, aber eben kein Profi mit nem riesen Bauteile-Pool und nen Haufen Messgeräte

#7619902
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Nochmal die Frage: Hab zwar schon 12v Dioden bestellt, würde aber gerne wissen, ob es 8V oder 12V sein müssen und mit welcher Wattzahl (250 , 350 oder 500 mW) Nachher krieg ich wieder die Hucke voll, nur weil ich die falsche drauf gepappt habe Wenn die bestellten flasch sind, wird eben nachbestellt-oder sind die Werte egal??

(Firma: Hobbytheoretiker) #7619905
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Lars B. schrieb:

Nachher krieg ich wieder die Hucke voll, ...

Klaro kriegst Du die wieder voll. Weil jeder vernünftige Mensch vor dem Bestellen frägt, damit er nicht die falschen bestellt.

Bei Dir käme noch dazu, dass Du Empfehlungen brauchst um Equippment für schnell mal zum Testen benötigst, wie Widerstände und so Pfennig-Kleinkram, wie die folgende Stelle belegt:

Lars B. schrieb:

und ziehen mal so mir nichts dir nicht einen 1kohm Widerstand aus dem Hut

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