Cookies sofort löschen legal?

OP #7635012
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Ich habe mal eine Frage zu Cookie-Auto-Delete.

Dort kann ich ja, nach aufrufen einer Website, den Menüpunkt "Aufräumen"->"Alles für diese Domain aufräumen" anklicken, wodurch ja sofort die Cookies gelöscht werden.

Wenn ich jetzt eine Website öffne, z.b. Nachrichten, die aber es erfordert auf "Zustimmen" zu klicken, da Werbung platziert werden muss, oder ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

Wenn ich nun auf zustimmen klicke und danach sofort alle Cookies lösche, begehe ich doch Vertragsbruch? Die Cookies können nun nicht mehr zur Auswertung genutzt werden. Werbeblocker ist auch noch aktiv.

(Firma: Funkenflug Industries) #7635022
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Ich habe natürlich keine Ahnung wie findige Anwälte das auslegen, aber meiner Meinung nach ist es legal, Du bist ja nicht zur Speicherung der Cookies bzw. überhaupt zu deren Annahme verpflichtet. Du musst eine Internetseite auch nicht mit Deiner echten IP betreten, ein guter nicht loggender Proxyserver und die Seite bekommt so schnell nicht mal die mit.

#7635055
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Jens K. schrieb:

Wenn ich nun auf zustimmen klicke und danach sofort alle Cookies lösche, begehe ich doch Vertragsbruch?

Es ist garnicht nötig, dass da überhaupt ein Vertrag zustande kommt, ich meine, mit Hilfe von StGB §265a "Erschleichen von Leistungen" geht es viel einfacher. Der Verlag stellt zweifellos eine Leistung zur Verfügung und wird ebenso zweifellos dafür per Werbung bezahlt. Durch das löschen der Cookies ist auch diese Forderung erfüllt:

1
Erforderlich sei daher, dass der Täter zum Ausdruck bringt,
2
die Vorteile der Leistung empfangen zu wollen, ohne hierfür
3
das Entgelt zu entrichten.

Was natürlich durch die Installation eines Adblockers genauso deutlich wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erschleichen_von_Leistungen#Heutiger_Tatbestand

#7635082
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Wie ist das eigentlich, wenn man Cookies garnicht erst speichert, also praktisch nicht annimmt? Dadurch bringt man eindeutig zum Ausdruck, dass man nicht zustimmt. Die Abfrage dürfte also überhaupt nicht erscheinen und der Verlag könnte ein reduziertes Angebot bereit stellen. Das wäre für beide Parteien viel übersichtlicher, warum funktioniert das nur auf den wenigsten Seiten?

Apropos reduziertes Angebot: als Abonnent einer Tageszeitung zahlt man bis zu 3 Mal: für das Papier, für (gegen) die Cookies und damit man alle Artikel online lesen kann, braucht man ein drittes Abo :) Und manche Leute lesen nicht nur eine Zeitung...

#7635115
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Ben B. schrieb:

Also was ich mache wenn so eine Paywall auftaucht

Es gibt eine Ratio, die dem Forum nicht gänzlich unbekannt ist: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Weniger bekannt ist, dass sowas nach diesem Prinzip auch für Information gelten könnte. Umsonst gibts Propaganda, Verlautbarungen, leicht verzögerte Tickermeldungen, Verschwörungstheorien, Futter für die Blase.

#7635129
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Jens K. schrieb:

Wenn ich nun auf zustimmen klicke und danach sofort alle Cookies lösche, begehe ich doch Vertragsbruch?

Lies von jeder Webseite erst einmal die AGB und die Angaben zum Datenschutz. Und zwar vollständig, gründlich, und mit vollem Verständnis. Wenn du das durch hast, sind die Cookies schon alt genug, um gelöscht werden zu dürfen.

#7635146
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Jens K. schrieb:

Dort kann ich ja, nach aufrufen einer Website, den Menüpunkt "Aufräumen"->"Alles für diese Domain aufräumen" anklicken, wodurch ja sofort die Cookies gelöscht werden.

  1. Es ist dein Rechner und deine! freie Entscheidung, ob du überhaupt zulässt, dass dir Irgendjemand deinen Rechner vollmüllen darf.

  2. Du möchtest dich nur informieren, aber die wollen mit ihren Cookies etwas von dir. Lass dich nicht nötigen!

Einfach nur weg mit diesem Mist. Mag ja manchmal nützlich sein, meistens aber nicht. Ich habe auch festgestellt, dass man meist auch weiterkommt, wenn man die Cookies nicht zulässt.

73 Wilhelm

#7635148
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Harald K. schrieb:

Bauform B. schrieb:

Der Verlag stellt zweifellos eine Leistung zur Verfügung und wird ebenso zweifellos dafür per Werbung bezahlt.

Ja, aber dafür wird er auch bezahlt, wenn man sich die Reklame nicht ansieht.

??? Wozu dann der ganze Aufwand? Was ist mit den Klicks?

"Erschleichst" Du auch Leistungen, wenn Du mit der U-Bahn fährst und die dort hängenden Reklameplakate nicht anguckst?

Nein, in dem Fall sollte die Leistung ja per Fahrkarte bezahlt sein. Spannender wird's in einer dunklen Gasse, die nur von Werbetafeln beleuchtet ist. Oder so ;)

(Firma: 1984now) #7635150
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Bauform B. schrieb:

Es ist garnicht nötig, dass da überhaupt ein Vertrag zustande kommt, ich meine, mit Hilfe von StGB §265a "Erschleichen von Leistungen" geht es viel einfacher.

Theoretisch ist das (leider) wirklich so. Praktisch hat aber auch der Anbieter der Leistung die Verpflichtung, deren "Erschleichung" möglichst unmöglich, zumindest aber hinreichend unattraktiv zu machen. Bei dem von dir erwähnten ÖPNV gibt's dafür halt die Kontrolleure.

Das Problem für Webpresenzen ist halt: eigentlich wollen die jegliche Nutzung. Jeder Klick bringt Geld. Es geht aber um Profitmaximierung. Nachgewiesene Rezeption oder gar Nutzung von Werbeangeboten bringt weit mehr Geld.

Es ist aber eben auch Aufgabe des Site-Betreibers, durch geeignete Maßnahmen sicher zu stellen, dass er sein Profitziel erreicht. Technisch kann er das leicht tun. Wenn also z.B. ein Cookie nicht mehr abrufbar ist, ist es ein Leichtes, keine Seiten mehr auszuliefern. Wenn er trotzdem welche ausliefert, ist das seine eigene freie Entscheidung. Er kann den User niemals dafür belangen. Denn er hat keinen gültigen Vertrag mit ihm, auf den er sich berufen könnte. Selbst wenn es ihm gelingen sollte, erstmal überhaupt die Identität des Benutzers nachzuweisen...

Und das ist auch gut so. Nur das hält das Web zumindest noch einigermaßen benutzbar...

(Firma: Funkenflug Industries) #7635158
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Na ganz so schnell bringt ein Klick auch kein Geld, sondern erstmal nur Kosten. Geld bringt er erst, wenn ich es schaffe, daß irgendwer irgendwas für oder mit Hilfe der Klicks bezahlt.

Dann würde ich die Frage sehen, was ist ein Cookie eigentlich. Ein Cookie ist praktisch ein Stück Text, was auf dem Computer des Anwenders gespeichert wird und bei jeder HTTP-Anfrage an den Server mitgeschickt wird. Heißt, das Cookie wird dann Teil der HTTP-Anfrage. Bin ich verpflichtet, dem Webseitenbetreiber (korrekte) Cookie-Inhalte mitzuschicken? Ich glaube nicht. Ansonsten könnte man mich ja auch dafür verknacken, wenn ich mich bei der URL vertippe und die Anfrage an den Server dadurch "ungültig" wird.

#7635164
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Ben B. schrieb:

Bin ich verpflichtet, dem Webseitenbetreiber (korrekte) Cookie-Inhalte mitzuschicken? Ich glaube nicht.

Versuch' mal, Cookie-Inhalt so zu fälschen, dass du einen Vorteil davon hast. Wenn du das schaffst, hast du offensichtlich in betrügerischer Absicht gehandelt und/oder Insider-Wissen missbraucht. Wenn das kein Betrug ist, gibt es noch Computer-Sabotage oder den Hacker-Paragraf, nach dem wohl sogar nmap verboten ist.

#7635392
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Es ist übel, keine Frage. Aber es wäre zur Abwechslung ganz interessant, kreative Vorschläge auszubreiten, statt einfach nur dagegen zu sein. Also wie könnte eine Lösung aussehen, bei der man etwas Kontrolle über seine Daten gewinnt, ohne sie auszuüben, und Anbietern zu erlauben, ihr Angebot zu finanzieren?

Also eigentlich ist es doch ganz einfach. Alles abnicken, nie Cookies löschen. Dann wirst du nicht mehr gefragt. Passt dir auch nicht? Noch einfacher wird es mit einem Browser Plugin, das ebendiese Abnickerei automatisiert.

#7635396
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(prx) A. K. schrieb:

und Anbietern zu erlauben, ihr Angebot zu finanzieren.

Um Reklame einzublenden, braucht es keine Cookies.

Wenn in einer Zeitschrift Reklame abgedruckt wird, muss die sich auch nicht merken, daß sie mir gezeigt wurde.

Ja, dann ist die ach so heilige "Personalisierung" halt nicht möglich. Drauf geschissen. Die Reklame könnte ja auch einfach einen thematischen Bezug zur Webseite haben, auf der sie eingeblendet wird.

In einer Zeitschrift für Computerspieler wird auch keine Reklame für Rollatoren, Inkontinenzprodukte oder Baldrianpastillen abgedruckt, und in der "Bäckerblume" wird keine Reklame für Oszilloskope abgedruckt.

Das mit der Selektivität scheinen die also schon irgendwie hinzubekommen.

Ohne Spionageskripte, ohne Cookies, ohne Dreckswegklickbanner.

Die Reklametreibenden sollten vielleicht einfach weniger teure Drogen nehmen, dann müssen sie nicht dem Rest der Welt auf den Sack gehen.

#7635399
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Harald K. schrieb:

Um Reklame einzublenden, braucht es keine Cookies.

Aber um abzuspeichern, dass du den Datenschutzsalat zur Kenntnis genommen hast, vielleicht sogar zugestimmt hast, braucht man ein Cookie. Löscht man dieses, kommt die Frage halt nächstens wieder.

Nützlich ist ein Browser oder Plugin, bei dem man wählen kann, welche Cookies (Sites) eine Löschung überleben. Gibt es vereinzelt.

#7635402
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(prx) A. K. schrieb:

Aber um abzuspeichern, dass du den Datenschutzsalat zur Kenntnis genommen hast, vielleicht sogar zugestimmt hast, braucht man ein Cookie. Löscht man dieses, kommt die Frage halt nächstens wieder.

Der Datenschutzsalat ist aber nur wegen der Trackingskripte nötig, die nötig sind, um die Cookies zu verwalten.

Wenn man den ganzen Scheiß einfach weglässt, ist das alles völlig unnötig.

#7635403
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Harald K. schrieb:

In einer Zeitschrift für Computerspieler wird auch keine Reklame für Rollatoren, Inkontinenzprodukte oder Baldrianpastillen abgedruckt, und in der "Bäckerblume" wird keine Reklame für Oszilloskope abgedruckt.

Dafür gibt's in der ADAC-Motorwelt umso mehr Werbung für Treppenlifte.

https://www.facebook.com/PerscheidsAbgruende/photos/a.670655632994802/1713771212016567/

Aber ja, dieses Targeting ist nervig, und ich freue mich über jede Werbung, die absolut nicht zu meinen Interessen passt.

(prx) A. K. schrieb:

Nützlich ist ein Browser oder Plugin, bei dem man wählen kann, welche Cookies (Sites) eine Löschung überleben. Gibt es vereinzelt.

Firefox kann das z.B. mit Bordmitteln. Die Grundeinstellung, ob Cookies akzeptiert, nur für die Session behalten oder komplett ignoriert werden, lässt sich pro Site umgehen.

#7635405
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Hmmm schrieb:

Dafür gibt's in der ADAC-Motorwelt umso mehr Werbung für Treppenlifte.

Das passt doch zur Zielgruppe. Die ADAC-Motorwelt wird praktisch nur von der Generation 60+ gelesen.

Hmmm schrieb:

https://www.facebook.com/PerscheidsAbgruende/photos/a.670655632994802/1713771212016567/

Ich hatte Perscheid anders in Erinnerung.

#7635500
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(prx) A. K. schrieb:

Hmmm schrieb:

Dafür gibt's in der ADAC-Motorwelt umso mehr Werbung für Treppenlifte.

In der Fernsehbeilage der Tageszeitung auch.

Es scheint dort aber weniger Reklame für FKK-Urlaub zu geben, oder italienisches Schuhwerk mit innenliegenden High-Heels sowie Eigenhaartransplantationen.

Mittleres Leseralter der gedruckten Zeitung ist Ü70, Tendenz steigend.

Eigentlich seltsam. Auf dem Bildschirm lässt sich die Schriftgröße viel einfacher anpassen.

#7635580
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Harald K. schrieb:

Der Datenschutzsalat ist aber nur wegen der Trackingskripte nötig, die nötig sind, um die Cookies zu verwalten. Wenn man den ganzen Scheiß einfach weglässt, ist das alles völlig unnötig.

Nein.

Das Gesetz ist, wie so üblich bei unseren ungelernten Politikern, handwerklich schlecht gemacht.

Es wird nicht zwischen Cookies und Drittanbietercookies unterschieden.

Cookies will man üblicherweise behalten, darin befindet sich der Anmeldezustand und andere nützliche Einstellungen. Selbst wenn da was zur Webseitenaufrufhistorie drin steckt.

Drittanbietercookies sind der Datenmüll den man sich vom Hals halten will, da konnten zwar Cookies zur Leistungsmessung und Performanceverbesserung von Webseiten drin sein, aber nur wenn der Wrbentwickler faul war und Drittanbieterprodukte bei der Webseitenerstellung genutzt hat.

Ansonsten ist da nur Spionagemüll drin. Gut, dass die Browser das schon jetzt blocken können und demnächst gar nicht mehr speichern.

Wenn der Cookie-Popup rechtlich also nur bei Drittanbietercookies erscheinen müsste, und webseitenbezogene Cookies als legitimate interest keine Rückfragen benötigen w8rden, hätten die Anbieter schnell die Nerverei abgestellt.

Wenn aber die dumme Politik nicht trennt, bleibt nichts anderes übrig als bisher.

#7635589
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Keine Sorge, Abhilfe ist in Diskussion. Selbstverpflichtung statt Verpflichtung soll es richten. https://www.derstandard.de/story/3000000201553/eu-will-nervigen-cookie-bannern-ein-ende-bereiten

Google ist sowieso schon dabei, die Banner obsolet zu machen. https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-beginnt-blockade-von-werbecookies-bei-einem-prozent-der-chrome-nutzer-a-63410b0a-dd7b-441c-a6b3-f516a5498075

Etwas sicherlich völlig unnötige Skepsis bleibt natürlich, wenn der Marktführer in Sachen Internet-Werbung und Internet-Browser die möglichen Werbemechanismen voll auf sich konzentriert. Und sich völlig in Einklang mit der EU freiwillig verpflichtet, die eingehenden Daten vor Missbrauch durch andere Werbetreibende zu schützen.

#7635626
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(prx) A. K. schrieb:

Google ist sowieso schon dabei, die Banner obsolet zu machen. https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-beginnt-blockade-von-werbecookies-bei-einem-prozent-der-chrome-nutzer-a-63410b0a-dd7b-441c-a6b3-f516a5498075

Am interessantesten ist noch ein Link innerhalb des von Dir verlinkten Spiegelartikels auf einen anderen Spiegelartikel:

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/meta-facebook-konzern-soll-1-2-milliarden-euro-strafe-zahlen-a-9e86ae71-cf6c-44e3-80ed-0af7cadd1fec

Strafen gegen Datenschutzverstöße sind meines Erachtens leider die einzige Sprache, welche US-Konzerne verstehen.

Wieso in den Betrag der Strafe von 1,2 Mrd. Euro noch ein Komma gerutscht ist, verstehe ich nicht.

#7635843
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(prx) A. K. schrieb:

Google ist sowieso schon dabei, die Banner obsolet zu machen.

Google braucht doch schon lange keine Cookies mehr. Es gibt ja "und ähnliche Technologien". Gelegentlich liest man das auch im Cookie-Banner, aber meistens ist nur von Cookies die Rede, auch in diesem Thread. Kann es sein, dass das Gesetz "Cookies" wörtlich meint und die "ähnlichen Technologien" nicht betroffen sind?

Vielleicht erledigt sich das auch von selbst, weil hauptsächlich Smartphones benutzt werden, die das perfekte permanente Cookie eingebaut haben. Und von den wenigen noch benutzten PCs sind die meisten mit Sync an ein Smartphone gekoppelt :)

#7635855
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Bauform B. schrieb:

StGB §265a "Erschleichen von Leistungen"

Alleine dieses "berechtigtes Interesse". Du lehnst die Cookies ab und lässt nur die "absolut notwendigen" Cookies zu. Wenn du dann mal schaust, unter den Anbietern, da ist die halbe Welt vertreten. Mittlerweile lehne ich alle Seiten ab, die ich nicht unbedingt brauche, wenn da nicht ein Schalter für "Ablehnen" ist. Man kann auch zustimmen, aber im Browser die Annahme von Cookies ausstellen.

(Firma: Funkenflug Industries) #7646967
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Kommt drauf an, wie sie programmiert ist. PHP z.B. kann die Session-ID, die sonst per Cookie übertragen wird, auch in der URL übertragen. Das Ergebnis davon ist dann allerdings eine Sicherheitslücke durch Unachtsamkeit des Users, wenn dieser URLs mit enthaltener Session-ID weitergibt, dann gibt er seine Session gleich mit weiter und man müsste versuchen, dagegen einen möglichst wirksamen Schutz zu programmieren (im einfachsten Fall Session an die IP binden legt die Latte höher, Session-ID ständig wechseln... nervig).

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