Daten verkleinern

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7645429
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was soll man sagen? man müsste schon wissen, was das für Bilder sind.

Sind das z.B. Bilder in denen Bauteile gezeigt werden, da aber immer noch quadratmeterweise Tischfläche drum herum zu sehen ist, sollte man die Bilder entsprechend beschneiden.

Ohne genau zu wissen worum es geht kann man kaum die richtige Antwort geben.

#7645471
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Auflösung der Bilder oder Größe ändern

Bei Farbbildern kann man auch die Farbauflösung ändern. Irfanview arbeitet gewöhnlich mit 24 bit/Pixel, man kann aber auch auf 4 bit heruntergehen.

Für jpg hat Irfanview beim Abspeichern die Möglichkeit, eine gewünschte Dateigröße einzustellen. Für Bilder hier im Forum nehme ich üblicherweise 150kByte. Aber nicht vergessen, das Häkchen wieder zu entfernen, sonst werden alle jpg danach auch verkleinert. Das Foto hatte als jpg in der Kamera 45,56MByte, schon dort auf 2,99MB komprimiert, und hier mit Irfanview in 142 k abgespeichert. Natürlich gibt es dadurch Artefakte.

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(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7645491
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Dergute W. schrieb:

Ich vermute mal mit tools von z.b. ImageMagick wird sowas gehen.

Christoph db1uq K. schrieb:

Irfanview

Da der TE seine Anfrage in "Microcontroller und Digitale Elektronik" und nicht im PC-Bereich gestellt hat, kommen diese Programme eher nicht infrage. Die ebenfalls erwähnten webbasierten Lösungen könnten für einen Microcontroller mit Netzwerkstrippe und geeignetem Protokollstack vielleicht nutzbar sein.

#7645497
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Moin,

Andreas S. schrieb:

Da der TE seine Anfrage in "Microcontroller und Digitale Elektronik" und nicht im PC-Bereich gestellt hat, kommen diese Programme eher nicht infrage.

Nachdem's die sourcen von Imagemagick gibt und zum Bauen die autotools/make gebraucht wird, sollte es kein Problem sein, das auch fuer einen Microcontroller ans Laufen zu kriegen.<unschuldig guck>

scnr, WK

Gast #7645543
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Christoph db1uq K. schrieb:

Auflösung der Bilder oder Größe ändern

Bei Farbbildern kann man auch die Farbauflösung ändern. Irfanview arbeitet gewöhnlich mit 24 bit/Pixel, man kann aber auch auf 4 bit heruntergehen.

Geht in gimp auch noch tiefer auf 1 bit, dann ist es aber nur schwarzweiss. Bei Gimp kann man die Anzahl der Farbpaletteneintrage von 1 bis 255 nach belieben einstellen. Je nach PNG-Komprimierung (ja, auch png komprimiert) kann auch eine nicht 2er Potenz Vorteile bringen.

Und natürlich kann man den Bild-Header von den Angaben zu Datum etc. befreien.

Anbei Screenshots von ein paar releaventen GIMP-Dialogen.

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#7645568
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Mei o mei, lauter Spezialisten hier, aber echt mal! ;-) Das Bild in oder mit Paint öffnen, u. unter jpg wieder speichern, u. schau einer an, es ist nur noch ca. 20% Dateigröße davon. Jedenfalls bei Farbbildern ist das so, ohne Veränderung des Bildinhaltes oder der Auflösung. Und solche Fragen findet man nicht mit Google beantwortet?

Moderator Persönliche Seite #7645575
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Unwichtig schrieb:

u. unter jpg wieder speichern

Das klappt super mit Fotos, verursacht jedoch unerwünschte Ausfransungen bei Zeichnungen und Schriften innerhalb Bildern, da das JPG-Format für Fotos optimiert wurde und für Zeichnungen ungeeignet ist.

Da der TO nicht verraten hat, von welcher Art die Bilder sind (Bei PNG denke ich eher an Zeichnungen als Fotos, er spricht von "Dokumenten"), ist Deine Antwort als generelle Lösung leider unbrauchbar.

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/JPEG#Visuelle_Qualität_und_verwandte_Formate

Gast #7645610
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Frank M. schrieb:

Unwichtig schrieb:

u. unter jpg wieder speichern

Das klappt super mit Fotos, verursacht jedoch unerwünschte Ausfransungen bei Zeichnungen und Schriften innerhalb Bildern, da das JPG-Format für Fotos optimiert wurde und für Zeichnungen ungeeignet ist.

(Verlustbehaftete) Komprimierung sorgt nicht nur für Ausfransungen, es können auch schon mal Ziffern verändert werden. Es sei an dieser Stelle an den Xerox Komprimierfehler von 2013 erinnert:

https://www.heise.de/news/Xerox-Scanner-Fehler-Buchstabentausch-auch-bei-hoeheren-Qualitaetsstufen-1933798.html http://www.dkriesel.com/blog/2013/0802_xerox-workcentres_are_switching_written_numbers_when_scanning

#7645672
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Wenn es wirklich um Dokumente geht, also Text mit eingebetteter Grafik, was png und Dokumente suggerieren sollten (also nicht Fotos), dann könnte man sich vielleicht sowas wie

https://github.com/GrokImageCompression/grok/

anschauen, um jpeg2000-Files zu erhalten, was eine MRC-Compression macht.

Und wenn man dass gleich als PDF, inkl. Texterkennung (tesseract) haben will:

https://github.com/internetarchive/archive-pdf-tools

Funktioniert eigentlich ganz gut, nachdem man so die Fallstricke umrundet hat ...

#7645710
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Hallo Klar P.,

Klar P. schrieb:

(Verlustbehaftete) Komprimierung sorgt nicht nur für Ausfransungen, es können auch schon mal Ziffern verändert werden. Es sei an dieser Stelle an den Xerox Komprimierfehler von 2013 erinnert:

Du generalisiert unzulässigerweise ein Xerox-spezifisches Problem.

In dem Versuch hohe Kompressiongrade zu erzielen, hat man bei Xerox versucht, vermeintliche Wiederholgruppen nicht mehr neu zu codieren.

Dazu war es vermutlich nötig, eine Ähnlichkeitsmetrik zu definieren die eine Aussage darüber macht, wie ähnlich eine Pixelgruppe zu einer anderen ist.

Bei ausreichender Ähnlichkeit wurde dann die eine Pixelgruppe oder Submatrix gar nicht mehr codiert, sondern durch einen Verweis auf eine andere ersetzt.

Infolgedessen enthielt das komprimierte Bild z.B. ganz viele identische Achten, wo das menschliche Auge noch die Ziffer Neun wahrgenommen hätte - oder so ähnlich.

Damit waren die unterschiedlichen Gruppen plötzlich identisch.

Xerox hat, anstatt einfach nur algorithmuskonform zu komprimieren, angefangen, das Scanbild zu deuten. Was im Großen schnell auffällt (Tesla hält den weißen Auflieger eines LKWs für den Wolkenhimmel und fährt weiter, mit katastrophalen Folgen) blieb bei den Xerox-Kunden lange unentdeckt, das Schadenausmaß wurde bei Xerox nie quantifiziert.

Wenn man bei verlustbehafteten Verfahren wie JPEG oder JPEG2000 die Kompressionraten erhöht, sieht man eher einen Schärfeverlust, aber keine "Zahlendreher".

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7645717
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Sebastian M. schrieb:

Wie kann ich die Daten verkleinern ? Format: png

Kommt auf den Bildinhalt und die Qualitätsansprüche an. Dort im Beitrag "Re: Bauelement idenitifizieren - vermutlich Fuse." habe ich es von 810kB auf 81kB runter geschafft, ohne dass irgendwas Sachdienliches verloren gegangen ist.

Peter M. schrieb:

Wenn man bei verlustbehafteten Verfahren wie JPEG oder JPEG2000 die Kompressionraten erhöht, sieht man eher einen Schärfeverlust, aber keine "Zahlendreher".

Man sieht Pixel, wo keine hingehören. Gerade kontrastreiche und scharfkantige Übergänge (Linien) werden von Punktwolken umsäumt.

Und dann ist es kein Wunder, wenn die OCR-SW statt des 'Ü' links unten im "Pixelhaufen.png" ein 'O' erkennt. Immer, wenn ich sowas sehe, denke ich: "Wieder einer, der seine Werkzeuge nicht kennt und einfach immer mit dem Hammer draufhaut."

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#7645724
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Hallo Sebastian M.,

Sebastian M. schrieb:

Moin ich muss Dokumente wo hochladen. Die maximale Größe aller Daten ist begrenzt und ich komme da drüber. Wie kann ich die Daten verkleinern ? Format: png

leider hast Du erfolgreich die Art der Vorlage geheimgehalten!

Anbei ein Maßnahmenkatalog:

  1. Größen- bzw. Auflösungsreduktion
  2. Farbtiefenreduktion
  3. Einsatz von verlustbehafteten Kompressionsverfahren (JPEG, JPEG2000) Diese Verfahren spielen ihre Vorteile bei Fotos aus, die Farbverläufe beinhalten. Bei Texten und Zeichnungen, die typischerweise harte Kontraste aufweisen, entstehen Geisterränder, sogenannte Artefakte, auch bei JPEG2000.
  4. Bei Textinhalten Anwendung von OCR -> Selbst bei Profiprodukten unzuverlässig, erfordert Nachbearbeitung
  5. Vektorisierung von Zeichnungen
  6. Benutzung von Kompressionverfahren, die einen Haufen Dateien als einzigen Stream kodieren können (WinRAR) -> erfordert die Dekompression des gesamten Streams, auch wenn nur eine einzige Datei gewünscht wird
#7645736
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Jens G. schrieb:

https://github.com/GrokImageCompression/grok/

anschauen, um jpeg2000-Files zu erhalten, was eine MRC-Compression macht.

Und wenn man dass gleich als PDF, inkl. Texterkennung (tesseract) haben will:

https://github.com/internetarchive/archive-pdf-tools

War vielleicht etwas mißverständlich: jpeg2000 selbst verwendet kein MRC-Verfahren, wird aber gern in MRC-Compression verwendet, wie eben die archive-pdf-tools das machen.

Gast #7645743
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Peter M. schrieb:

Hallo Klar P.,

Klar P. schrieb:

(Verlustbehaftete) Komprimierung sorgt nicht nur für Ausfransungen, es können auch schon mal Ziffern verändert werden. Es sei an dieser Stelle an den Xerox Komprimierfehler von 2013 erinnert:

Du generalisiert unzulässigerweise ein Xerox-spezifisches Problem.

Also die Denkweise ist die, das verlustbehaftete Komprimierungen die Daten für eine Huffman-Kodierung vorbereiten, indem sie "ähnliche" Symbole durch ein "Generalisiertes" ersetzen. Dann hat Hufman weniger einzigartige Symbole ins Histogramm aufzunehmen mit der Folge das das Ergebnis kleiner wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Huffman-Kodierung

Verlustbehaftet bedeutet redundanzerhöhung und damit Informationsverlust. Information ist eben definiert über Auftrittswahrscheinlichkeit des symbols)- Reduziert man die Anzahl der benutzten Symbole, erhöht man deren Auftrittswahrscheinlichkeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Entropie_(Informationstheorie)

Und manchmal geht der Informationsverlust in Informationsverfälschung über, weil eben das generalisierte Symbol diesignifikanten unterscheidungsmerkmale nicht mehr enthält.

PS: aus Jux und Tollerei habe ich die gleiche Grafik als png und als jpg angehangen.

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Moderator Persönliche Seite #7645776
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Klar P. schrieb:

aus Jux und Tollerei habe ich die gleiche Grafik als png und als jpg angehangen.

Beim JPG sieht man deutlich die Punktwolken. Witzigerweise ist bei gleicher Auflösung das PNG-Bild von der Dateigröße 4x kleiner - was ebenso ein Gegenargument gegen die pauschale Meinung von Unwichtig (noname_user) ist, ein JPG könne alle Probleme lösen.

Gast #7645783
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Beim JPG sieht man deutlich die Punktwolken.

JPEG ackert sich eben an 8x8 Pixelblöcken ab, während PNG pixelzeilenweise vorgeht.

Witzigerweise ist bei gleicher Auflösung das PNG-Bild von der Dateigröße 4x kleiner

Ich hab mal ein bißchen mit JPEG-Komprimierung in gimp rumgespielt, selbst das kleinste JPEG ist größer als das png - und es sieht scheiße aus (siehe Anhang).

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Gast #7645878
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Hans H. schrieb:

Immerhin konnte man vor langer Zeit schon ein Abbild Jesu auf Küchentuchgröße komprimieren :)

bei Phantasiebildern kann man die Vorlage so gestalten das sie gut kompriemirbar ist, weil die Phantasie die fehlenden Teile ergänzt.

Manche sind auch fähig verstümmelten Text oder Buchstabensalat zu verstehen:

https://www.watson.ch/wissen/im-bild/261068178-wenn-du-das-hier-lesen-kannst-ist-dein-gehirn-zu-meisterleistungen-faehig

Picasso brauchte nur einen Strich um bspw. ein Tier zu zeichnen: https://i.etsystatic.com/23207118/r/il/720705/2699081068/il_794xN.2699081068_9r9x.jpg

#7645928
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Sebastian M. schrieb:

Moin ich muss Dokumente wo hochladen. Die maximale Größe aller Daten ist begrenzt und ich komme da drüber. Wie kann ich die Daten verkleinern ? Format: png

IrfanView ist echt gut (s.o.), aber man kann einen Datensatz auch verkleinern, in dem man die Gesamtmenge ausdünnt, sprich, ein paar weniger gute pngs wieder aussortiert.

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