Der soll 5V --> 5V wandeln, benötigt werden ca. 5mA. Der Wandler soll Pins zum Durchstecken haben.
Grundsätzlich funktioniert dieser Wandler auch. Nur hat er einen Eigenverbrauch von ca. 20mA. Das ist mir viel zu hoch, steht auch in keinem Verhältnis zum Verbraucher.
Gibt es da auch sparsamere? In den Datenblättern geht der Wirkungsgrad im Leerlauf auf 0%, das ist klar. Aber den Strom im Leerlauf finde ich nicht.
Vielleicht weiß hier jemand, wie ich einen besseren Wandler finde.
Als billiges Fertigmodul ? Nicht wesentlich, 20mA ist schon gut.
Wenn du die galvanische Trennung brauchst, bleiben eigentlich nur ungeregelte Wandler, denn wenn man sekundär regeln will braucht der TL431 mit LED schon für sich 5mA.
Schau mal bei dem bekannten Markenhersteller wie RECOM, LEM, TDK,.. nach.
Die werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in ihren Datenblättern entsprechende Angaben (evtl. sogar Diagramme und Kennlinien) machen.
Aber:
Die Auswahl erschlägt einen schnell (Zielpublikum sind halt Profikunden) und vor allem die Preise...
Da werden dir die 2,80 Euro für einen isolierten 0,5W Wandler noch richtig, billig und als Kleinkram vorkommen.
Auch geht hoher Wirkungsgrad meist bei gleicher Leistung mit einer größeren Bauform zusammen.
Also ja:
Dort wirst du mit viel suchen und Datenblätter studieren, einen entsprechenden Wandler finden - aber der Preis wird dir wahrscheinlich nicht gefallen...
Vielleicht weiß hier jemand, wie ich einen besseren Wandler finde.
Indem du zunächst mal nach den Wandlern mit dem kleinstmöglichen Ausgangsstrom suchst, diese dann miteinander vergleichst.
Aber der Leerlaufbedarf wird auch gern mal verschwiegen.
Alternativ kannst du nach Micropower-Schaltregler-ICs suchen. Viele Anbieter von fertigen DC/DC-Wandlern nennen den verwendeten Typ in ihren Angeboten.
Grundsätzlich funktioniert dieser Wandler auch. Nur hat er einen
Eigenverbrauch von ca. 20mA. Das ist mir viel zu hoch, steht auch in
keinem Verhältnis zum Verbraucher.
Mag sein, aber wo liegt das Problem? Wird deine Schaltung aus Batterien betrieben? Ok, dann muss man was machen. Bei Netzbetrieb ist es vollkommen egal. Brauchst du die galvanische Trennung WIRKLICH?
Der angegebene Wandler ist für 10 - 100 % Stromlast spezifiziert.
D.h. 5 mA sind etwas darunter, das könnte (muss aber nicht) einen Einfluss haben, dass der "qausi Leerlauf"-Verbrauch vergleichsweise hoch ist.
No-load Input current: 8 mA
Effizienz bei Iout = 5 mA ca. 85 % (aus Diagramm Fig. 5)
=> also 6 - 8 mA Eingangsstrom in deiner Anwendung
Sollte nicht der Eingangsstrom beginnend mit dem Leerlaufstrom je nach Last immer ansteigen?
So wie Du es formulierst, könnte der Eingangsstrom bei 5 mA Last auch bei 6 mA liegen.
Sollte nicht der Eingangsstrom beginnend mit dem Leerlaufstrom je nach
Last immer ansteigen?
Das muss nicht unbedingt so sein, weil für Iout > 0 die Effizienz stark ansteigt.
Deshalb kann der Leerlaufstrom (= geringer Verbrauch von der internen Schaltung auf der Primärseite ist natürlich ggfs. vorhanden) minimal höher sein als die Aufnahme bei leichter Belastung.
Die 6 mA folgen aus den 85 % Effizienz. Deshalb die Annahme, dass es sich zwischen 6 und 8 mA eingangsseitigem Srom bewegen dürfte.
Bei so kleines Strömen und außerhalb der Spezifikation würde ich noch ein Auge auf den Ripple haben. Die Regel-IC haben da manchmal so ihre Anwandlungen. Und plötzlich macht der Wandler Musik.
Grundsätzlich funktioniert dieser Wandler auch. Nur hat er einen
Eigenverbrauch von ca. 20mA. Das ist mir viel zu hoch, steht auch in
keinem Verhältnis zum Verbraucher.
Für so kleine Ströme werden Schaltwandler kaum gebaut - wozu auch?
Und wenn Du dann doch einen gefunden hast mit bestem Wirkungsgrad bei kleinstem Stromverbrauch - wird er fiepen. Weil er das nur im pulsierenden Eco-Modus schafft.
Ein AUS-0505-0.1W plus R für 1-3mA Grundlast sollte Dir diese
(trotz "unregulated" hoffentlich ausr. eng tolerierten) galv.
getr. 5VDC bei nur 5mA Max. Last verschaffen können.
Hast du dir Landungspumpen angeguckt?
Jeder MAX232 kommt locker unter die 20mA.
Brauchst du die galvanische Trennung?
Was ist dein eigentliches Problem?
das ist jetzt sehr viel Information. Vielen Dank dafür! Ich habe mir nochmal einige Datenblätter angesehen, meist sind keine Angaben zum Leerlaufstrom enthalten.
Ich werde eure Antworten noch im einzelnen durchgehen und weiter suchen. Evtl. reicht wirklich ein Baustein ohne Regelung. Auf die galvanische Trennung kann ich nicht verzichten. Die 5mA sind auch der Spitzenstrom. Meist schläft die Schaltung und braucht nur um die 10uA.
Bei den saftigen Preisen für diese Bausteine will ich mir vorab einigermaßen sicher sein, dass das Ding dann auch so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Die Suche geht weiter...
Wenn es ungeregelt sein darf: der Trafotreiber MAX253 braucht typisch(!) 0.5mA, max. 5mA, was immer das bedeutet... Aber es gibt fertige passende Trafos:
Ich möchte jetzt nicht über Sinn und Unsinn meines Projekts diskutieren.
Nachdem ich viele Datenblätte verglichen habe, scheint mir der hier noch die beste Wahl:
das ist jetzt sehr viel Information. Vielen Dank dafür! Ich habe mir
nochmal einige Datenblätter angesehen, meist sind keine Angaben zum
Leerlaufstrom enthalten.
Bei den erst besten beiden Datenblättern, die ich geschaut habe, gibt es jeweils einen "NO LOAD CURRENT":
Wenn die Schaltung tatsächlich meist nur 10 µA zieht und nur gelegentlich Stromspitzen mit 5 mA auftreten, könnte eventuell auch der Einsatz einer Lithium-Primärzelle in Frage kommen. Dann gäbe es zwar keine 5 V, sondern nur 3,x V, aber vielleicht wäre das schaltungstechnisch umsetzbar. Da müsste man einfach mal den Ladungsbedarf über eine Nutzungsdauer von z.B. 10 Jahren durchrechnen oder mit Hilfe eines fetten, gut formierten Elkos nachmessen.
a) Wie lange werden die 5mA am Stück maximal gezogen?
b) Was ist die kurzeste Zeitdauer bis der nächste 5mA Block kommt?
c) Wie weit darf die Spannung während der 5mA-Blöcke absinken?
Wobei aber der TO mit dem wohl bereits zufrieden zu sein scheint:
Wenn die Schaltung tatsächlich meist nur 10 µA zieht und nur
gelegentlich Stromspitzen mit 5 mA auftreten, könnte eventuell auch der
Einsatz einer Lithium-Primärzelle in Frage kommen. Dann gäbe es zwar
keine 5 V, sondern nur 3,x V, aber vielleicht wäre das
schaltungstechnisch umsetzbar. Da müsste man einfach mal den
Ladungsbedarf über eine Nutzungsdauer von z.B. 10 Jahren durchrechnen
oder mit Hilfe eines fetten, gut formierten Elkos nachmessen.
Danke für diesen Tipp! Das löst mein Problem auf sehr elegante und kostengünstige Weise. Wobei eine LiMnO2-Zelle (3V), z.B. CR2032 oder CR2 eher so bis 2,7V heruntergeht, bevor sie ganz entladen ist. Und diese Zellchemie hält auch gut 10 Jahre, sofern der Laststrom gering genug ist.
Die sollten aber einen größeren KerKo zur Puffernung bekommen, denn die sind auf geringe Ströme über lange Zeit gezüchtet. Lastspitzen mögen die nicht sonderlich. ggf. Datenblatt konsultieren.
Wobei eine LiMnO2-Zelle (3V), z.B. CR2032 oder CR2
eher so bis 2,7V heruntergeht, bevor sie ganz entladen ist.
Nee, alle üblichen Hersteller spezifizieren Entladung mit Festwiderstand bis 2.0 Volt herunter. Und niemand lässt sich über den Innenwiderstand aus, der insbesondere bei den Billigzellen verflucht groß ist.