Nicht nur mit Handys in Badewannen am Ladekabel sind gefährlich, sogar durchnäßte Umarmungen können tödlich sein:
Aus den msn-news - Orginal-Quelle Express:
"Schreckliche Szenen bei einem Konzert in Brasilien!
Der Sänger Ayres Sasaki (35) starb auf tragische Weise, nachdem er während seines Live-Auftritts einen Stromschlag erlitten hatte.
Ayres Sasaki: Fan umarmt ihn, er ist sofort tot
Der 35-Jährige erlitt Berichten zufolge den heftigen Schlag, als ihn ein durchnässter Fan auf der Bühne umarmte. In unmittelbarer Nähe habe sich dabei ein Stromkabel befunden. Sasaki starb unmittelbar nach dem Vorfall, er war sofort tot. Er soll gerade seine elektrische Gitarre gespielt haben, als der Unfall passierte."
Gibt es wirksame Maßnahmen auch zur Verhinderung von solchen Stromunfällen?
Gibt es wirksame Maßnahmen auch zur Verhinderung von solchen
Stromunfällen?
Komische Frage. Gerade in Brasilien als vorbildliches Land wurden bereits "sämtlichste" effektive Maßnahmen durchgeführt, so daß dort derzeit keine weitere Maßnahme zur Verfügung steht. Und trotzdem sterben die am Strom ...
Fehlerstromschutzschalter und den PE von Audiogeräten auf der Bühne
nicht abkleben, sondern Brummschleifen durch geeignete Mittel
auftrennen.
Selbst schon erlebt: Steckdosen links von der Buehne und Steckdosen
rechts von der Buehne. Und entweder links oder rechts war der PE
wohl nicht ganz in Ordnung. Da gabs dann bei Mikrofonberuehrung
ordentlich einen gewischt.
Fehlerstromschutzschalter? Was ist das denn? Zu der Zeit...
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben. :)
Wenn die eigenen Geraetschaften in Ordnung waren, hatten die ja
einen eingebauten "Trenntransformator".
Oder Funksender für Gitarren.
Da haette dann damals wohl ein Auto mit Pesthoernchen vor der Tuer
gestanden.
Selbst schon erlebt: Steckdosen links von der Buehne und Steckdosen
rechts von der Buehne. Und entweder links oder rechts war der PE
wohl nicht ganz in Ordnung. Da gabs dann bei Mikrofonberuehrung
ordentlich einen gewischt.
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben. :)
Wenn die eigenen Geraetschaften in Ordnung waren,
Selten so ein Unsinn gehört.
Wie wäre es mit Potentialausgleich zwischen den unterschiedlichen PE
Leiter?
Wenn mann denn sowas feststellt.
Du wuerdest also bei einer dir unbekannten Installation "einfach so"
einen Potentialausgleich herbeifuehren? Ohne den ganzen da womoeglich
zusammengebauten Murks und Pfusch zu kennen?
Das kann phoese enden.
Das mag in deinem "Elfenbeintuermchen" eines Labors, wo man noch
die "verantwortliche" Elektrofachkraft hinzuziehen kann, ja
funktionieren.
Als Musiker muss man sich mit den Gegebenheiten arrangieren.
Da hat man auch kein Hutkoefferchen dabei, aus dem eine taugliche
Potentialausgleichsleitung hervorspringt.
Natuerlich haette man den Termin auch absagen koennen. Das haette
dann wirtschaftlichen Verlust, "Vertragsstrafe" und u.U. auch
noch "Schadenersatzforderungen" bedeutet.
Mach also du mal besser einen Realitaetscheck.
Selten so einen Unsinn von dir gehoert.
Immerhin war die "Beruehrungsspannung" nicht mehr feststellbar.
Und ein isolierender Netztrafo bleibt ein isolierender Netztrafo.
Du wuerdest also bei einer dir unbekannten Installation "einfach so"
einen Potentialausgleich herbeifuehren? Ohne den ganzen da womoeglich
zusammengebauten Murks und Pfusch zu kennen?
Wenn ich schon feststellen muss das zwischen zwei Steckdosen ein spürbarer Potentialunterschied zwischen den PE Leitern ist, dann benutze ich wenigstens nicht beide betroffene Steckdosen.
ls Musiker muss man sich mit den Gegebenheiten arrangieren.
Das mag sein. Ich käme aber nie auf die Idee Schutzleiter abzukleben um Brummschleifen zu vermeiden, und damit womöglich noch andere Mitmusiker zu gefährden. Das macht kein Veranstaltungstechniker. Das machen nur Musiker denen Schutzmassnahmen völlig egal sind.
Natuerlich haette man den Termin auch absagen koennen. Das haette
dann wirtschaftlichen Verlust, "Vertragsstrafe" und u.U. auch
noch "Schadenersatzforderungen" bedeutet.
Man muss kein Gig absagen, wenn man das nötige Rüstzeug dabei hat um einen ordungsgemäßen Betrieb der Musikanlage zu gewährleisten. Um Brummschleifen zu vermeiden gibt es DI-Boxen. Aber das ist dir vermutlich zu teuer.
Du wuerdest also bei einer dir unbekannten Installation "einfach so"
einen Potentialausgleich herbeifuehren? Ohne den ganzen da womoeglich
zusammengebauten Murks und Pfusch zu kennen?
Wenn ich schon feststellen muss das zwischen zwei Steckdosen ein
spürbarer Potentialunterschied zwischen den PE Leitern ist, dann benutze
ich wenigstens nicht beide betroffene Steckdosen.
Die konkreten Umstaende die diese "Lastverteilung" erforderlich machten,
habe ich nicht mehr parat.
Hier kommt offenbar dein Neid zum Vorschein. Was hat mein privates Labor
mit hiermit zu tun?
Ich kann dir allerwaermstens versichern, dass es mir hier an Nichts
fehlt. Nur sind deine Vorstellungen und deren moegliche Umsetzung
etwas "praxisfremd". Zumindest im damaligen Zeitkontext.
Als Musiker muss man sich mit den Gegebenheiten arrangieren.
Das mag sein. Ich käme aber nie auf die Idee Schutzleizter abzukleben um
Brummschleifen zu vermeiden, und damit womöglich noch andere Mitmusiker
zu gefährden. Das macht kein Veranstaltungstechniker. Das machen nur
Musiker denen Schutzmassnahmen völlig egal sind.
Das war die "praxistaugliche" Loesung um die Spannung vom Mikro
wegzubekommen.
Lies nochmal. Es ging nicht um eine "Brummschleife". Da lag Spannung
auf dem Mikro gegen GND,Erde oder was auch immer. Und es war auch
etwas mehr, als moegliche Ableitstroeme von Filtern.
Nebenbei: Es war nicht mein Mikro.
Man muss kein Gig absagen, wenn man das nötige Rüstzeug dabei hat um
einen ordungsgemäßen Betrieb der Musikanlage zu gewährleisten.
Ach? Findest du das nicht etwas viel verlangt? Muss man sich nicht
eigentlich darauf verlassen koennen das alles in Ordnung ist?
Ich war lang genug in der Veranstaltungsbranche tätig um zu wissen, was
Realität ist und was nicht.
Ja, deine und meine Realitaeten unterscheiden sich da offenbar.
Am Anfang des Threades wurde aber von einen Todesfall auf der Bühne
berichtet, und dann kam die Frage wie man sowas vermeiden soll.
Ein ploetzliches Ableben haette durchaus auch die Folge sein koennen.
Dann kam von dir, das es besser ist den PE abzukleben.
Das ist nur deine Fiktion. Ich habe auch die Begleitumstaende
dargelegt, die das zweckmaessig erscheinen liessen.
Die solltest du vielleicht dann auch zur Kenntnis nehmen.
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben. :)
Boh, schlimmer gehts nimmer! Was soll an solchem Pfusch
lebensverlängernd sein? Das Gegenteil ist eher der Fall.
Ach ja?
Nochmal die Ausgangssituation da du "verstehendes Lesen" scheinbar
nicht beherrscht.
Versorgung der Buehne ueber 2 separate Stromkreise.
(Steckdose links und Steckdose rechts).
Beim "Anklopfen" des Mikrofons bekommt der "Anklopfende" eine
kraeftig geziept. Scheinbar ist der PE, der das ganze bis zum
Mikro "schuetzen" soll, selbst ein Uepeltaeter.
Dieser eine PE wird aus dem Spiel genommen.
Die Spannung auf dem Mikrofongehaeuse ist weg.
Was ist daran schlecht?, und/oder
Was schlaegst du an Alternativen vor?
Diese offenbar lebensgefährliche Steckdose auf keinen Fall benutzen, nach dem man diesen Fehler festgestellt hat, und dem Betreiber der Bühne diese Steckdose als defekt melden, damit er für Abhilfe sorgen kann.
Diese offenbar lebensgefährliche Steckdose auf keinen Fall benutzen,
nach dem man diesen Fehler festgestellt hat, und dem Betreiber der Bühne
diese Steckdose als defekt melden, damit er für Abhilfe sorgen kann.
Jedenfalls nicht den Schutzleiter abzukleben.
Ralph Berres
In Deutschland absolut auf deiner Seite.
Ich befürchte aber dass man das in Brasilien nicht ganz 1:1 umsetzt
Selbst schon erlebt: Steckdosen links von der Buehne und Steckdosen
rechts von der Buehne. Und entweder links oder rechts war der PE
wohl nicht ganz in Ordnung. Da gabs dann bei Mikrofonberuehrung
ordentlich einen gewischt.
Fehlerstromschutzschalter? Was ist das denn? Zu der Zeit...
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben. :)
Wenn die eigenen Geraetschaften in Ordnung waren, hatten die ja
einen eingebauten "Trenntransformator".
Der Schutzleiter ist aber nach wie vor mit dem Gehäuse und vermutlich auch mit der Masse des Verstärkes verbunden. Da hilft auch der Netztrafo als Trenntrafo nichts.
Wenn bei der Steckdose der Schutzleiter unter Strom steht, dann hat man die Steckdose halt nicht zu benutzen. Punkt.
Ein wenig später schreibt er es war nicht sein Mikrofon.
Gemäß Eingangsfrage, muss es doch Lösungen geben, so etwas zu vermeiden.
Wieso sollen wir hier eine Lösung erarbeiten für ein Problem in Brasilien, was nur durch die Medien geisterte? Zumal überhaupt nicht klar ist, was konkret die Ursache für die überspannte Strom-Gitarre ist.
Selbst schon erlebt: Steckdosen links von der Buehne und Steckdosen
rechts von der Buehne. Und entweder links oder rechts war der PE
wohl nicht ganz in Ordnung. Da gabs dann bei Mikrofonberuehrung
ordentlich einen gewischt.
Fehlerstromschutzschalter? Was ist das denn? Zu der Zeit...
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben. :)
Wenn die eigenen Geraetschaften in Ordnung waren, hatten die ja
einen eingebauten "Trenntransformator".
Der Schutzleiter ist aber nach wie vor mit dem Gehäuse und vermutlich
auch mit der Masse des Verstärkes verbunden. Da hilft auch der Netztrafo
als Trenntrafo nichts.
Musikinstrumente und Verstaerker werden fuer den internationalen Markt
entwickelt. Und es gibt Laender in denen ein Schutzleiter unueblich
ist. Ein Betrieb ohne Schutzleiter ist mit diesen Instrumenten und
Verstaerkern genauso sicher, wie in diesen Laendern. Ein ungenutzter Schutzleiter kann dann auch gern mit der Gehaeusemasse verbunden sein.
Ein defekter oder fehlerhaft installierter Schutzleiter entfaltet
nun gar keine Schutzwirkung und stellt eher eine Gefahr dar.
Benutze ich den nicht, bin ich immer noch auf dem Sicherheitsniveau
der Laender ohne Schutzleiter.
Wenn bei der Steckdose der Schutzleiter unter Strom steht, dann hat man
die Steckdose halt nicht zu benutzen. Punkt.
Nebenbei: Es war nicht mein Mikro.
Ja was denn nun.
Ist das fuer den Sachverhalt nicht egal?
Wenn es nicht gerade ein Solist ist, stehen oefter mehrere auf einer
Buehne. :)
Das als Alternativen nicht mehr als "melden", "nicht benutzen" und
"auf Abhilfe warten" herumkommt, habe ich mir schon gedacht. :)
Diese offenbar lebensgefährliche Steckdose auf keinen Fall benutzen,
nach dem man diesen Fehler festgestellt hat,
[.........]
Jedenfalls nicht den Schutzleiter abzukleben.
Ralph Berres
Das hat keinen Zweck mit ihm zu diskutieren. Hab zu meiner frühen Zeit oft im Bühnenbereich gearbeitet. Erder und Potentialausgleich waren alleroberste Pflicht! Und wenn es keinen Erder gab weil Generatorbetrieb open air, dann wurden eben x Kreuzerder um den Bühnenaufbau geschlagen und am Genno miteinander verbunden!
Erder und Potentialausgleich waren
alleroberste Pflicht! Und wenn es keinen Erder gab weil Generatorbetrieb
open air, dann wurden eben x Kreuzerder um den Bühnenaufbau geschlagen
und am Genno miteinander verbunden!
Das ist sehr löblich.
Warst du für die Energiebereitstellung oder für die Bandtechnik
verantwortlich?
MfG
alterknacker
P.S.
Die Staberder habe ich immer gesucht, aber selten gefunden.
Manchmal war einer nur neben der Verteilung "eingeschlagen".
30-50 cm tief und konnten mühelos herausgezogen werden...
Die Staberder habe ich immer gesucht, aber selten gefunden.
Manchmal war einer nur neben der Verteilung "eingeschlagen".
30-50 cm tief und konnten mühelos herausgezogen werden...
Ich weiss nicht mehr ob die nun 1,50 oder 2m oder länger waren. Herausgezogen wurden sie meistens mit dem Frontlader oder Gabelstapler - je nach Festivalveranstalter. Händisch bekam man die idR nicht bewegt.
Und selbst wenn die Anlagen nur per Baustromverteiler angeschlossen waren, lange Kreuzerder waren immer dabei.
Gibt es wirksame Maßnahmen auch zur Verhinderung von solchen
Stromunfällen?
Wie alt ist denn der Beitrag, 50 Jahre?
Wenn man mal alte "Kessel Buntes" Folgen in den 3. Programmen schaut, sind da die typischen drahtlosen Mikrofone mit dem Kabelstummel als Antenne zu sehen. Funk gibt es also mindestens seit den 1970-ern in der Bühnentechnik.
Man mußte nur vor den Auftritten frische 9V Blöcke einsetzen.
"Der Musiker habe gerade seine Gitarre gespielt, berichten brasilianische und britische Medien, als der Fan ihn berührte. Dabei hatte der triefnasse Mann wohl Kontakt zu einem offen herum liegenden Kabel. Sasaki erlitt einen Stromschlag und war auf der Stelle tot."
In meinem früheren Leben habe ich mein Studium als "Tanzmucker" auf Bierzeltfesten verdient.
Zum Thema Sicherheit auf der Bühne war immer klar, dass sämtliche unserer Geräte schutzgeerdet sein mußten - ohne wenn und aber.
Eine notwendige, aber nicht immer hinreichende Bedingung.
Bei einem unserer Auftritte in einem Bierzelt im tiefsten nowhere bekam ich einen Stromschlag als ich das Gehäuse meines Verstärkers anfaßte, während ich das Bühnengeländer berührte.
Daraufhin holte ich mein Erdungskabel, ein 4mm²-Kabel mit Autobatteriepolklemmen als Anschluß - und stellte eine elektrische Verbindung zwischen meinem Schutzleiter und besagtem Geländer her.
Woraufhin im Saal das Licht ausging.
Im nächsten Moment kam der Elektriker auf die Bühne und wollte mir erzählen dass unser Equipment defekt sei.
Worauf ich vesicherte, dass dieses Erdungskabel als unsere Lebensversicherung den ganzen Abend angeschlossen sein wird und er gefälligst das Kabel richtig anschließen soll.
Nach einer Viertelstunde war das Licht wieder an, nachdem dieser Experte den Schutzleiter im Anschlußkasten (es war ja eine mobile Installation auf dem Festplatz) richtig angeklemmt hatte.
Für solche Erlebnisse muß man also nicht bis Brasilien reisen
wie kommt überhaupt der Strom auf die Gitarre, so ein Verstärker hat doch einen Trafo/HF-Überträger und zudem ist der Verstärkereingang recht hochohmig, hier muss doch schon am Verstärker etwas nicht in Ordnung gewesen sein.
Ganz einfach, indem man im Netzanschlusskasten den Schutzleiter auf Phase klemmt, wie in dem beschriebenen Fall geschehen. In jener Zeit waren fundamentale Kenntnisse des elektrischen Stromkreises durchaus lebensverlängernd.
Um mal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen.
"Der Musiker habe gerade seine Gitarre gespielt," heißt,
dass er nur die Saiten berühren muß, um elektrisch verbunden zu
sein mit dem Masseanschluß des Gitarrenkabels
also auch mit der Masse des Verstärkers
also auch mit Schutzleiter.
Von daher erscheint mir eine fehlerhafte Hausinstallation plausibel,
ein Fehler im Verstärker weit weniger wahrscheinlich.
Früher gab es "Allstromgeräte" (AC/DC appliances), da war Masse direkt mit einem Pol des Netzsteckers verbunden. Je nachdem wie der in der Dose steckte, lag die Masse also auf Null oder Phase. Wenn dann der Koppelkondensator durchschlug, bekam man am Eingang einen gewischt.
Hier mal eine Kindgerechte Skizze des
möglichen Stromflusses.
Defektes Netzkabel
über nassen Gast zur Musikerbrührung
Weiterer Stromfluss, Körper des Musikers, über Gitarrenkabel zum Verstärker
oder oder über die Musikerfüße zur möglichen guten Erde des Bühnenboden.
;-))
Wahrscheinliche Vorerkrankung des Musikers nicht vergessen.
MfG
alterknacker
P.S.
Warten auf die offizielle Aufklärung...
Warum wurde nicht eine sofortige Wiederbelebung durchgeführt.
Herzstillstand und keine Atmung ist noch nicht der Tod.
ich habe mal gesehen wie ein Starkstromelektriker eine 3-Phasen-Drehstromleitung auf 3 unterschiedliche Mehrfachsteckdosen aufgespalten hat, um die nötige Bühnenleistung bereitzustellen. ist das völlig in Ordnung ?
Das wird in jedem Hausanschlusskasten gemacht. Da kommen drei Phasen an und jede Wohnung bekommt eine. So teilt man die Lasten einigermaßen symmetrisch auf.
ja, glaube ich, aber normalerweise kommt man sich mit den Phasen nicht ins Gehege, zb Vorverstärkung an Phase L1, Weiterverstärkung an Phase L2 und Licht hängt an Phase L3. Die gemeinsame Erdleitung bildet den Sternpunkt der Maschinerie. Sich am Lampenträger festhaltend bilden die Lippen des Vokalartisten den Kontakt. Der Strom kann von Phase L3 durch Licht und Körper zum Sternpunkt Lippe auch herüber durch Gerät 1 zu Phase L1.
Wie ist denn die Schutzkleinspannung (Schutzklasse 3) (PELV) beim Arbeiten im Rohr, dürfen da Geräte unterschiedlicher Phasen eingebracht werden ?
Bekannte Allstromgeräte waren die Küchenradios "Philetta" in den 50er Jahren.
Bei Bühnenequipment habe ich im Laufe der Zeit so einiges gesehen, aber keine Allstromgeräte.
Er hat also erst den patschnassen Fan umarmt und ist dann mit einem Kabel in Berührung gekommen.
Und da steht, dass Ersthelfer Wiederbelebung versucht haben:
Das hat keinen Zweck mit ihm zu diskutieren. Hab zu meiner frühen Zeit
oft im Bühnenbereich gearbeitet. Erder und Potentialausgleich waren
alleroberste Pflicht! Und wenn es keinen Erder gab weil Generatorbetrieb
open air, dann wurden eben x Kreuzerder um den Bühnenaufbau geschlagen
und am Genno miteinander verbunden!
Das mag in deinem "Elfenbeintuermchen" eines Labors, wo man noch
die "verantwortliche" Elektrofachkraft hinzuziehen kann, ja
funktionieren.
Dieser absurde Argumentationsversuch outet ja, dass es nicht um sachliche Diskussion geht, sondern eine emotionale Agenda verfolgt wird und dabei nicht mal von persönlichen Angriffsversuchen Abstand genommen wird. Die Verwendung der Klischees und des verächtlichen Diminutivs sind schon entlarvend.
Wie ich schon schrieb, "Erder"recht selten gefunden.
Trotz Vorschrift, aber wehe es fehlte das Sicherungsseil zwischen Scheinwerfer und Traverse.
Ach die Kontermutter durfte nicht fehlen....
;-))
Da war es allemal besser und lebensverlaengernd den PE abzukleben.
Was für ein gefährlicher Unsinn. Dass so etwas hier stehen bleiben kann,
spricht nicht gerade für dieses Forum.
Diskussionsforen lassen sich nicht besonders gut lesen, wenn da jemand sitzt, der alles rauslöscht, was falsch ist oder von ihm für falsch erachtet wird.
Im gewerblichen Umfeld besteht eine regelmäßige Prüfpflicht aller Steckdosen und Geräte. Z.B. haben bei uns Maler mal den Schutzkontakt übermalt. Festgestellt habe ich das, weil beim Berühren des Notebooks ein Kribbeln zu spüren war (Blindstrom über den Entstörkondensator). Die Sofortmaßnahme war, die Sicherung rauszudrücken und gegen Wiedereinschalten mit Aufkleber zu sichern. Geräte mit abgelaufenem Prüfaufkleber dürfen nicht mehr verwendet werden. Kabel mit Beschädigungen werden erbarmungslos durchgeschnitten.
Ich würde mal sagen, kommerzielle Veranstalter müssen das auch so handhaben. Für temporäre Verschaltungen und mobile Versorgungen sollten Prüfprotokolle Pflicht sein.
Eine Grauzone könnte sein, wenn die Künstler eigene Geräte und Kabel mitbringen. Der Veranstalter ist schließlich kein Kindermädchen.
Trotzdem steht noch im Raum, ob es sicherere Netze gibt?
Zurück zur Frage. Gibt es unter den elektrische Netzformen
nach IEC60364-1 / VDE0100-100 was sicherer ist, als was auf
Bühnen verwendet wird?
Da auf der Bühne Menschen zu Tode gekommen sind, war die
Netzinstallation ganz offensichtlich grob fehlerhaft.
Du möchtest wissen, ob es Netze gibt, die sicherer sind als
grob fehlerhaft installierte Netze?
ERNSTHAFT? DAS IST DEINE FRAGE?
Auch wenn es unglaublich klingt -- die Antwort ist: Ja, eine
normkonform installierte elektrische Anlage ist BEDEUTEND
sicherer als eine grob vorschriftenwidrige. Überraschend,
nicht wahr?!
Ach so... Du wolltest eigentlich wissen, ob sich die Musiker
irgendwie in Eigeninitiative schützen können. -- Nun ja, das
hat nix mit der Netzform zu tun, aber -- ja, da gibt es Mittel
und Methoden:
möglichst nur batteriebetriebene Effektgeräte einsetzen,
möglichst nur Funkstrecken für die Tonübertragung verwenden,
Gibt es wirksame Maßnahmen auch zur Verhinderung von solchen
Stromunfällen?
E-Gitarren Verbot!
Allgemein gehört der elektrische Strom verboten, weil einfach viel zu gefährlich wg. der Strahlung, der Feldwirkung und den E-Smog, was auch ganz schlimm für kleinen Kindern ist!
Wäre gar nicht so verkehrt, endlich wieder mehr Geld auf dem Konto und die Landschaften könnten sich erholen.
Der Kosten/Nutzen-Faktor ist auf jeden Fall problematisch geworden.
Setzt man aber eher in Operationssälen und Intensivstationen ein und weniger in der Veranstaltungstechnik. Und ob in Brasilien die Empfehlungen des deutschen Industrieverbandes VDE gelten, ist nochmal eine andere Frage.
Wäre gar nicht so verkehrt, endlich wieder mehr Geld auf dem Konto und
die Landschaften könnten sich erholen.
Wo soll denn das Geld herkommen?
Ohne elektrischen Strom fallen wir erstmal wieder in eine Gesellschaftsform, die vom Jagen (lies: Plündern) und Tauschhandel lebt.
Nach einiger Zeit könnten sich aber vielleicht wieder protostaatliche Strukturen mit einem Währungssystem bilden.
Ohne elektrischen Strom fallen wir erstmal wieder in eine
Gesellschaftsform, die vom Jagen (lies: Plündern) und Tauschhandel lebt.
Nach einiger Zeit könnten sich aber vielleicht wieder protostaatliche
Strukturen mit einem Währungssystem bilden.
Im Mittelalter gab es durchaus wohlhabende Bürger. Ganz ohne Strom. Zugegebenermaßen waren das nicht alle, aber man kann ja auch nicht auf jeden Einzelfall Rücksicht nehmen. Zumindest Ideologen und Fanatiker tun dies nicht.
Vielleicht gibt es Lösungen aus der Medizintechnik
Die Lösung kostet natürlich mehr und wird deshalb nur in bestimmten Fällen verwendet. In der Regel wäre auch der Schaden größer, wenn ein Arzt durch elektrischen Schlag stirbt, als wenn das ein Musiker ist.
In der Regel wäre auch der Schaden größer, wenn ein Arzt durch
elektrischen Schlag stirbt, als wenn das ein Musiker ist.
Natürlich. Ärzte haben in der Regel studiert und meist promoviert, deren Leben ist viel wertvoller als das eines Musikers, der mit 15 von der Schule abgegangen ist und sich täglich mit Drogen vollpumpt.
Das meintest du doch, oder?
Wo stehen denn in diesem Ranking sog. Hobbytheoretiker?
Aus dem Wort Hobby wäre schon die einkommenslose Freizeitbeschäftigung zu entnehmen. Daher macht es keinen Sinn das in ein Ranking der Berufe oder erwerbsmäßigen Zweitbeschäftigungen pressen zu wollen. Man würde Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ein Arzt versucht Leben zu retten
Musiker sorgen für Unterhaltung.
Also ist das Leben eines Menschen umso mehr wert, je wertvoller er für die Gesellschaft ist, verstehe.
Da passt es ja gut, dass gerade Menschen am unteren sozialen Rand der Gesellschaft in heruntergekommenen Altbauwohnungen wohnen müssen, in denen nichtmal ein Basisschutz gegen Einzelfehler vorhanden ist (klassische Nullung), von FI-Schutzschaltern ganz zu schweigen. Ist ja nach deiner Logik nicht so schlimm, wenn da was passiert.
Ist ja nach deiner Logik nicht so schlimm, wenn da was passiert.
Wenn Du dieser Ansicht bist, dann fordere IT-Netze als Pflicht auch für die Bühnenausstattung oder fordere den Verzicht auf IT-Netze in medizinischen Einrichtungen, also auf die Streichnung der VDE/EN, die diese Forderungen enthalten. Schließlich willst Du gleiches Recht auf Gefährdung durch Stromschlag für alle.
Weil nur das wäre kosequent, statt die Diskussion ins politische ziehen zu wollen.
Wenn Du dieser Ansicht bist, dann fordere IT-Netze als Pflicht auch für
die Bühnenausstattung oder fordere den Verzicht auf IT-Netze in
medizinischen Einrichtungen,
[ ] Du hast verstanden, was der entscheidende Vorteil eines IT-Netzes ist.
Tipp: Lies dir den Wikipedia-Artikel durch. Finde es selbst heraus und sei stolz auf dich, wenn Du dann was dazugelernt hast.
Es ist doch längst aktuell, wenn man so mitbekommt, was für ein mieses Menschenbild Politiker haben.
So als hätten wir uns nie über Grundrechte, Menschenrechte, Wertmaßstäbe oder was wir nicht haben wollen unterhalten.
Klar, es geht immer wieder um Geld, nur kann z.B. Leistungssport auf Dauer ziemlich krank machen, das sind aber Geschichten, die am Ende keiner hören will.
Goldmedaille für die beste Energiewirtschaft und das KnowHow da wäre mal eine schöne Alternative.
Oder für sowas wie faires soziales Wohnen..oder für gute Recherche..nur da wirds dann halt auch schon wieder brenzlig heutzutage.
Weil nur das wäre kosequent, statt die Diskussion ins politische ziehen
zu wollen.
Naja, was will man machen. Konsequent wäre sowas wie bei dem Möchtegern-Uboot gewesen, eine gute Aufklärung und Presseerklärung. Es ist doch schon von allgemeinem Interesse, das genau sowas wie in den Schlagzeilen geschrieben wird, gerade nicht vorkommt.
Vielleicht war die ganze Menge da noch aufgeladen vom Autoschlüssel. Und der Arme Künstler hatte dann in einem ungünstigen Moment eine Großmasse kollektiver Entladungen abbekommen..;)
Das gibt es kaum noch, auch nicht von denen, die meinen sie wären die großen Pfrüfer.
Manchmal dürfen es diejenigen, die es wissen auch nicht preisgeben, weil das zu den Indizien und Beweisunterlagen gehört. Es gibt auch eine Strafbarkeit der Veröffentlichung von Details aus Ermittlungs- und Strafverfahren.
Kleiner Aufmerksamkeittest ist nicht schlecht...
;-))
Gut, dass Du es so locker nimmst. :)
Übrigens gibt es sowohl Seitenschneider als auch Saitenschneider.
Da sollte man auf korrekte Schreibweise achten, sonst gibt's das falsche Werkzeug. Darüber weiß Al. K. sicher zu berichten.
ich habe leider keine E-gitarre unverbastelt, sry, ich würde es mit erden. Auch die Pickupoberfläche falls möglich, alles. Warum weiß ich nicht. in den Schaltplänen sind oft Steg (Saiten) und Groundplate an der Erdung Außenleiter des Klinkensteckers.
Wenn man nun denkt, es sei eine Funktionserdung, dann sollte also die Spannumgsversorgung in Schutzklasse 2 ausgeführt sein im Amp , denn sonst nach dem Trafo wieder erden wäre ja eben nicht erdfrei. Die Funktionserdung würde könnte man dann über einen Widersatnd und kleinen Kondensator am Chassis anbringen. Also ich bin kein geprüfter Elektriker das dazu gesagt.
ist halt die Frage, was in welchem Fehlerfall passiert, sicher auch der Widerstand der Erdungsleitung, welche Potentiale da anstehen dürfen. Und diese 3 Phasen Auftrenn-Bühnensteckdosen ... ich bin in Sorge
Seitenschneiden wird oft bei den Stimmwirbeln vergessen
Seitenschneiden wird oft bei den Stimmwirbeln vergessen
Wie oben angemerkt,
die Saitenenden werden mit dem Seitenschneider, Querschneider usw
beschnitten.
Was auch wieder zu irrationen führen könnte.
MfG
alterknacker
Stand der Technik sind schutzgeerdete Gitarrenverstärker.
Des weiteren schutzgeerdete Gitarrensaiten, Pickups und sonstige Metallteile.
Bei sämtlichen Gitarren und Verstärkern die mir in den letzten 50 Jahren über den Weg gelaufen sind.
Und
diese 3 Phasen Auftrenn-Bühnensteckdosen ... ich bin in Sorge
Wir haben diese Teile Jahrelang in der Lichtanlagensteuerung eingesetzt.
Sind ja zugelassen und käuflich für gutes Geld zu erwerben.
Schlechter ist es wenn ein Meisterbetrieb bei einen Event uns eine 3Phasen Anschluss zur Verfügung stellte(Baustromverlängerung), was nur 3 Polig plus Schutz beinhaltete.
Hatte uns eine PA Anlage gekostet.
Bei gleichmäßiger Phasenbelastung passiert ja nix.
Aber die Lichtanlage hing ja dran, und das ist dann alles andere als gleichmäßig.
Bei sämtlichen Gitarren und Verstärkern die mir in den letzten 50 Jahren
über den Weg gelaufen sind.
Das ist besonders sicher wenn dann auf den Dörfern damals in der DDR nicht selten
nur 2polige Steckdosen vorhanden waren.
Wenn Schuko mit Nullung war bei den oft dürren Leitungen zur Bühne auch mit Vorsicht zu genießen.
Da hat es schon öfters mal gekitzelt.
;-))
Das liegt dann nur am Bühnenbeleuchter. Wenn der keine gleichmäßigen
Lichtspiele macht ...
Du bist mir aber ein Spaßmacher....
wenn der Meisterbetrieb eine nicht zulässige 3 Phasen Versorgung bereitstellt, damit muss man nicht rechnen das der Null fehlt.
Das kann auch lebensgefährlich werden.
Nach diesen Vorfall habe ich immer kontrolliert ob der Null
vorhanden ist, sonst Abbruch.
Es gibt Verträge welche das Regeln.
Stand der Technik sind schutzgeerdete Gitarrenverstärker.
Was man noch machen könnte, wäre die Eingänge, wie zum Beispiel Gitarren über galvanische Trennung zu versorgen, sozusagen als IT-Netz mit einer IT-Netzüberwachung (Isolationsüberwachung), die bereits einen Fehler erkennt und vielleicht auch abschaltet. Für die Endstufen-Ausgänge wird das zu viel Aufwand werden.
Und wenn es eine Schukodose war, wurde der PE auf den N geklemmt.
Da das ganze oft mit "Stegleitungen" verlegt war, also ohne jede
(Farb-)Kennzeichnung der Ader, konnte da schon mal L auf PE landen.
Was man noch machen könnte, wäre die Eingänge, wie zum Beispiel Gitarren
über galvanische Trennung zu versorgen, sozusagen als IT-Netz mit einer
IT-Netzüberwachung (Isolationsüberwachung), die bereits einen Fehler
erkennt und vielleicht auch abschaltet.
Die Schutzerdung schützt doch nur durch satten Kurzschluß mit Sicherungsauslösung LS oder aber vornehm mit Fehlerstromschalter FI (2-7 Watt). ist die Erdung auf der Bühne fehlerhaft tut es auch ein nasser Fan.
Besser wäre doch sicherzustellen, daß ein Fehlerstrom auf Musikerseite nicht gefährlich hoch werden kann. Funktionserdung mit Widerstand.
Ich hatte mal einen Frequenzselektiven Kompressor/Limiter gebraucht gekauft. Das Studio, welches das Ding vorher nutzte, hatte den Schutzleiter am Netzstecker abgeklebt. Die Begründung war, dass die Elektronik aus England reichlich Brummfreudig ist und das Schutzleiter-Überkleben dem abhilft.
Die Aussage ist total irreführend, um nicht zu sagen falsch.
Er wird ja wohl kaum Gitarre spielen können, während der Fan ihn noch umarmt. Auch wird er sich danach mindestens soweit abgetrocknet haben, daß seine Gitarre nicht naß wird.
Die Fanumarmung war also nicht ursächlich für seinen Tod gewesen, sondern einzig die Berührung mit der Gitarre und dem defekten Kabel.
Die Gitarre stand unter Strom, die Linke berührt die Saiten zwingend (als Rechtshänder) der nasse Fan berüht die Füße und stellt die Erdung her, der Strom fleißt in die linke Hand über das Herz zu den Füßen. Wieso geht das nicht ?
... die Linke berührt die Saiten zwingend (als Rechtshänder) ...
Normalerweise zuckt der Arm und bekommt diesen weg. Aber wenn der Fan den Musiker so umarmte, dass er den Arm nicht hat wegziehen können. Also außen um die Schulter herum umarmte, die Armfreiheit damit eingeschränkt war und die Gitarre befand sich dazwischen.
In anderen Artikeln steht es etwas ausfürlicher.
Ayres ist von der Bühne runter zum Fan gegangen, um ihn zu umarmen.
Danach ist er wieder zurück auf die Bühne, hat die Gitarre genommen und wollte weiter spielen. Der Kontakt zum defekten Kabel ist nicht weiter beschrieben.
Der Fan war also nie im Stromkreis involviert und daher nie in Gefahr.
Die meisten Berichte sind leider total sinnentstellend und wohl von der "Sun" entlehnt. Man kommt sich vor, wie als Kind, als man "Stille Post" gespielt hat.